DE711903C - Leuchtgeschoss - Google Patents
LeuchtgeschossInfo
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- DE711903C DE711903C DET47520D DET0047520D DE711903C DE 711903 C DE711903 C DE 711903C DE T47520 D DET47520 D DE T47520D DE T0047520 D DET0047520 D DE T0047520D DE 711903 C DE711903 C DE 711903C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B12/00—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
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- F42B12/36—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information
- F42B12/42—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information of illuminating type, e.g. carrying flares
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Description
- Leuchtgeschoß Die Erfindung betrifft ein Leuchtgeschoß zum Abschießen von der Mündung von Schießwaffen, bei welchem der Leuchtkörper von einem außen auf die Waffenmündung aufsteckbaren Trägerkörper gehaltert wird. Im Sinne der Erfindung ist zwischen dem beim Abschuß zurückbleibenden Trägerkörper und dem mit diesem lösbar verbundenen Leuchtkörper ein als Kugelfänger wirkender Mitnehmer lose gelagert, der nach dem Abschießen den auf ihm freiaufliegenden Leuchtkörper im .aufsteigenden Ast der Flugbahn mitnimmt, daß weiter der Leuchtsatz den Boden des Leuchtkörpers bildet, so daß, die ganze Bodenfläche des Leuchtkörpers nach dem Trennen vom Mitnehmet frei brennen kann.
- Es sind bereits Gewehrgranaten bekannt, welche ,als Kugelfänger ,ausgebildete Mitnehmet besitzen. Diese Gewehrgranaten werden von einem auf dem Waffenlauf befestigten besonderen Aufsteckkörper abgeschleudert, auf welchen dieselben mit einem Hülsenansatz aufgeschoben werden. Diese Hülse wird beim Abschuß. mit dem Granatkörper mitgeschieudert. Der Kugelfänger fliegt entweder ebenfalls auf der ganzen Flugbahn mit, oder .aber er löst sich von dem Granatkörper gleich beim Abschuß, Solche bei Gewehrgranaten bekannte Konstruktionen können bei den Leuchtgeschossen nicht vorteilhaft angewendet werden.
- Der Leuchtkörper und der Mitnehmet sind im Sinne der Erfindung in einem gemeinsauren Trägerkörper angeordnet, welcher am Gewehrlauf ohne Anwendung von zusätzlichen Befestigungsmitteln aufgesteckt wird. Vorteilhaft trifft man die Anordnung so, daß nach dem Abschuß der Trägerkörper vom Gewehrlauf herunterfällt, so daß gleich ein ,gezielter Schufa mit scharfer Munition abgegeben werden kann. Bei dem Leuchtgeschoß, nach der Erfindung schiebt der als Kugelfänger ausgebildete Mitnehmet den Leuchtkörper im aufsteigenden Ast der Flugbahn vor sich, und es trennen sich beide erst in der Nähe des Scheitelpunktes der Flugbahn. Dadurch wird erreicht, daß der verhältnismäßig leichte Leuchtkörper eine hohe Flugbahn beschreibt und im abfallenden Ast der Flugbahn nur langsam sinkt, da derselbe von beim Abschuß verwendeten Konstruktionsbestandteilen, wie Trägerkörper und Kugelfänger, nicht überflüssig belastet ist. Hierdurch wird eine lange Leuchtdauer .erzielt.
- Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung zeigt die Abb. i im Längsschnitt. Die Abh. a ist eine Draufsicht des Mitnehmers.
- In dem mit einer Ausnehmung q. zum Aufstecken auf den Gewehrlauf versehenen Trägerkörper i ist in einer axialen Bohrung der Mitnehmet leicht verschiebbar eingesetzt. Dieser besteht aus seinem tellerförmigen Oberteil 1q. und einem Schaft a. In einer axialen Bohrung 7 des Schaftes z befindet sich ein Einsatz ß aus einem zähen bzw. plastischen Stoff, z. B. Blei. Auf den tellerförmigen Oberteil 14 des Mitnehmers legt sich der Leuchtkörper 3, der mit seinem unteren Teil im ringförmigen Fortsatz 13 des Trägerkörpers i Preßsitz hat. Zum Entzünden des Leuchtsatzes 9 des Leuchtkörpers dient der Zündsatz i o, in welchem die im Trägerkörper i befestigten und durch die Ausschnitte 12 des Mitnehmers durchgreifenden Reibstifte i i hineinragen. Zwischen der Ausnehmung q. und der Bohrung des Trägerkörpers zur Aufnahme des Mitnehmers ist eine Wulst 5 ausgebildet, in welcher sich .eine Bohrung 6 befindet. Der Durchmesser dieser Bohrung ist mindestens gleich oder größer als das Gewehrkaliber.
- Der Leuchtkörper eignet sich zum Abschießen sowohl mit scharfer als auch mit Lbungsmunition. Beim Abschuß mit scharfer Patrone dringt das Geschoß. in den Einsatz 8, wobei gleichzeitig durch den Stoß des Geschosses und den Gasdruck der Mitnehmer aus dem Trägerkörper herausgeschleudert wird und den Leuchtkörper mit sich nimmt. Der Mitnehmer hat vorteilhaft ein größeres Gewicht als der Leuchtkörper und ist zufolge seiner Anordnung hinter dem Leuchtkörper dem Luftwiderstand weniger ausgesetzt. Beim Abschleudern des Leuchtkörpers werden die im zurückbleibenden Trägerkörper befestigten Reibstifte i i aus dem Zündsatz i o herausgerissen, so daß sich letzterer entzündet. Der Mitnehmer treibt den Leuchtkörper so lange vor sich, bis die Änderung seiner Geschwindigkeit bzw. Bewegungsrichtung eine Trennung der beiden Körper z und 3 herbeiführt, was ungefähr in der Nähe des Scheitelpunktes der Bahn erfolgt. An den tellerförmigen Oberteil 14. des Mitnehmers sind des weiteren Durchbrechungen 15 vorgesehen, welche zum Durchlaß der entstehenden Verbrennungsgase bestimmt sind.
- Bevor beim Abschuß die Reibung zwischen dem Gewehrlauf und dem Trägerkörper in der Ausnehmung .l überwunden wird, verläßt der Mitnehmer die obere Seite der `'Wulst 5, so daß, die Pulvergase in den so entstehenden Raum dringen und den Trägerkörper gegen den Lauf drücken. Durch entsprechende Bemessung der Wulst kann erreicht werden, daß, der Trägerkörper vom Schuß nicht mitgerissen wird, sondern nach dein Abschießen vom Gewehrlauf herunterfällt.
- Man wird den Leuchtkörper zweckmäßig mit einem überzug aus brennbarem Stoff, z. B. aus imprägnierter Pappe oder aus einem leichten, brennbaren Metall, z. B. Aluminium, versehen, wodurch die Leuchtzeit des Geschosses verlängert wird. Um die Lagerungsfähigkeit des Geschosses zu sichern, können die Fugen entlang des Fortsatzes 13 sowie um die Wulst 5 usw. mit einem luftdicht schließenden Mittel, z. B. Lack, überzogen «=erden.
- Im angenommenen Beispiel sind vier Zündsätze io am unteren Teil des Leuchtkörpers symmetrisch angeordnet. Die symmetrische Anordnung hat den Vorteil, eine gleichmäßige Zündung und einen gleichmäßigen Flug zu sichern. Im übrigen können der Zündsatz und die Reibstifte auch in einer beliebigen anderen Weise angeordnet sein, und es können an Stelle eines Reibzünders auch Zünder anderer Art Verwendung finden.
- Der zähe bzw. plastische Einsatz 8 wird vorteilhaft .angewendet, wenn der Abschuß mit scharfer Patrone erfolgt, da durch diesen der auf den Mitn.ehmer ausgeübte Schlag zufolge seiner Bremswirkung abgeschwächt und der Mitnehmer bnv. der Leuchtkörper gegen ein Zertrümmern geschützt wird.
Claims (3)
- PATli\TA\ St'1ZÜCIJ 1L: i. Leuchtgeschoß, zum Abschießen von der Mündung von Schußwaffen, bei -welchem der Leuchtkörper von einem aul,ien auf die Waffenmündung aufsteckbaren Trägerkörper gehaltert wird, dadurch gekennzeichnet, daß: zwischen dem beim Abschuß, zurückbleibenden Trägerkörper i j und dem mit diesem lösbar verbundenen Leuchtkörper (3) ein als Kugelfänger wirkender Mitnehmer (2) lose gelagert ist, der nach dem Abschießen den auf ihn frei aufliegenden Leuchtkörper im aufsteigenden Ast der Flugbahn mitnimmt, weiter, dalder Leuchtsatz den Boden des Leuchtkörpers bildet, so daß die ganze Bodenfläche des Leuchtkörpers nach dem Trennen vom Mitnehmer frei brennen kann.
- 2. Leuchtgeschoß, nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer einen tellerförmigen Oberteil (14,1 auf ;veist. auf welchem sich der Leuchtkörper ! 3) anlegt und der mit Ausnehmungen ( i2# für die Reibstifte versehen ist.
- 3. Leuchtgeschoß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Mitnehmer Durchbrechungen (12, 15) zum Durchlassen der durch den Leuchtkörper entwickelten Gase vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET47520D DE711903C (de) | 1936-09-27 | 1936-09-27 | Leuchtgeschoss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET47520D DE711903C (de) | 1936-09-27 | 1936-09-27 | Leuchtgeschoss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE711903C true DE711903C (de) | 1941-10-08 |
Family
ID=7562637
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET47520D Expired DE711903C (de) | 1936-09-27 | 1936-09-27 | Leuchtgeschoss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE711903C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1124851B (de) * | 1958-04-21 | 1962-03-01 | Karl Leitner Dipl Ing | Hand- und Wurfgranate |
-
1936
- 1936-09-27 DE DET47520D patent/DE711903C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1124851B (de) * | 1958-04-21 | 1962-03-01 | Karl Leitner Dipl Ing | Hand- und Wurfgranate |
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