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DE7118902U - Lesegerät für Mikrobildträgerkarten - Google Patents

Lesegerät für Mikrobildträgerkarten

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Publication number
DE7118902U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cards
card
microfilm
projection
images
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7118902U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZEUTSCHEL H GERAETEBAU KG
Original Assignee
ZEUTSCHEL H GERAETEBAU KG
Publication date
Publication of DE7118902U publication Critical patent/DE7118902U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Information Retrieval, Db Structures And Fs Structures Therefor (AREA)

Description

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H. Zeucsehel KG' _ (J
Lesegerät für Mikrobildträgerkarten
Die Neuerung betrifft ein Gerät zur vergrößerten Projektion und / oder Reproduktion (Rückvergrösserung) von in Mikrobildträgerkarten, insbesondere in Mikrofilmlochkarten nebeneinander in Spalt3n und Zeilen angeordneten Mikrofilmteilbildern, bei der die Karten automatisch nacheinander von einem ersten Kartenstapel abgezogen, in eine Projektionsstellung, η welcher Mikrofilmteilbilder bei achtet und auf einem Bildschirm abgebildet werden, verbracht und nach ihrer Freigabe aus der Projektionssteüursg einem zweiten (Ablage-) Kartenstapel zugeführt werden.
' Mikrofilmlochkarten dienen unit -em in der Zeichnungsdokumentation und in der Patentdokumentation ior raumsparenden Unterbringung großer Mengen von Zeichnungs- und Schriftgut. So ist z. B. in dem bekannten PatenttrÄger der IBM-Lochkarte ein Mikrofilmbild einmontiert, das beispielsweise im Format 32 χ 45 mm acht Teil bilder der Originalgröße DIN A 4 enthält. Zur Betrachtung der Mikrofilmbilder in vergrösser'' -τι Maßstab dienen allgemeine Lesegeräte.
Bei der Patentrecherche muß häufig eine große Menge von Prüfstoff durchgesehen werden. Um hierbei rationell zu arbeiten, ist es bekannt, zunächst eine sogenannte Grobrecherche und daran anschließend eine ,.) sogenannte Feinrecherche durchzuführen. Bei der Grobrecherche wird
der Prüf stoff nach übergeordneten Gesichtspunkten beurteilt und in verschiedene Mengen selektiert, die z. B. unterschiedliche Merkmale zeigen oder die unterschiedliches Interesse für die jeweilige Recherche aufweisen, wonach dann einzelne Mengen der Feinrecherche zugeführt werden.
Bei der Grobrecherche kommt es darauf an, einerseits den Stoff der einzelnen Schriften möglichst als Ganzes darzubieten, um den Überblick zu behalten, was bei der heute gebräuchlichen Anordnung von Einzelbildern auf Mikrofilmlochkarten bei der Wiedergabe von PatentIiteratur an sich gewährleistet ist, und andererseits die Handhabung des benutzten Lesegeräts so zu gestalten, daß sie möglichst einfach ist und damit den Rechercheur nicht belastet bzw. ablenkt.
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Ein aus der DT-PS 1 815 762 bekanntes Lesegerät für b'lafetförWiofs Auf"- ;
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zeichnungsträger gestattet die gleichzeitige Betrachtung von mehreren, vorzugsweise von zwei Einzelbildern, die auf zwei verschiedenen Aufzeichnungsträgern angeordnet sein können. Hierbei ist für jedes Einzelbild eine besondere Projektionseinrichtung mit einer besonderen Projektionsoptik vorgesehen^ und die darzustellenden Einzelbilder müssen zunächst nacheinander aus der Vielzahl der auf dem oder den Aufzeichnungsträgern befindlichen Einzelbildern ausgewählt werden, bevor wenige dieser Bilder gleichzeitig in den wenigen Lesestationen zur gemeinsamen Darstellung gebracht werden können. Dieses bekannte Lesegerät eignet sich also nicht für die Grobrecherche, weil es keine übersichtliche Gesamtdarstellung erlaubt, sondern sogleich eine wertende Auswahl von Einzeibildern erfordert, weil seine Bedienung den Rechercheur ablenkt und ermüdet und weil es insgesamt Kein rationelles Arbeiten zuläßt. Außerdem ist das bekannte Lesegerät wegen der Mehrzahl von Optiken sehr aufwendig. Dieselben Nachteile treten im wesentlichen auch bei der aus der DT-PS 1 809 313 bekannten Anordnung auf.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs geschilderten Nachteile der bekannten Lesegesräte zu vermeiden. Die Neuerung löst diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Mittel. Auf diese Weise ergibt sich ein wenig aufwendiges und sehr einfach bedienbares Lesegerät für die Grobrecherche.
Eine die Bedienung weiter vereinfachende Weiterbildung der Neuerung ergibt sich durch die im Anspruch 2 angegebenen Mittel.
Eine besonders einfache und zuverlässige Konstruktion der Auswahleinrichtung ergibt sich durch die im Anspruch 3 angegebenen Merkmale.
Die Neuerung eignet sich auch für Rückvergrösserungsgeräte, bei welchen Papierkopien des projezierten Bildes gemacht werden.
Die Neuerung ist in der Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispiels für die Patent-Grobrecherche schematisch dargestellt. Hierbei zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des Lesegeräts, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Transporteinrichtung für die Mikrofilmlochkarten mit angebauter Auswahleinrichtung,
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Fig. 3 einen Querschnitt durch die in Figur 2 dargestellte J^uswahfeiti- ····
richtung und
Fig. 4 ein Schaltbild der elektrischen Ausrüstung des Lesegeräts.
Im Kartenbehälter 1, wurden von oben die Mikrofilmlochkarten 2 eingeiegt. DiOaS Ksrisr· werden unter Fedsrdruck £nrch die p!£;te 3 g«s~~ den Anschlagstift 4 und die Abzugsrolle 5, gedrückt. Die Andruckplatte 3, kann durch den Handgriff 6, entlastet werden.
Die Abzugsrolle 5, angetrieben mit der gleichen Umdrehungszahl wie die folgenden Walzen, transportiert nun die oberste Mikrofilmlochkarte nach rechts. Der Kraftschluß mit dieser Walze ist durch den Federdruck der Andruckplatte3, erreicht. Ein Messer 7, eingestellt auf die Lochkartendicke, erlaubt lediglich der obersten Karte den Durchgang und hält die restlichen Karten des Stapels zurück. Die Karte ist nun durch die Führungsschiene 8, geführt und wird durch die Rolle 9 und 10, erfaßt. Diese Rolle hat einen größeren Durchmesser als die Abzugsrolle 5 und zieht jetzt die Karte mit größe; ar Geschwindigkeit als die Abzugsroi ie 5. Dm* Transport der Karte läuft nun so lange, bis der Mlkroschalter 11, am Kartenende abfällt.
An diesem Punkt ist das Filmbild der Lochkarte zwischen den Glasplatten 12 und 13 in der Projektionsstellung angekommen. Der Transport ist nun abgeschaltet. Die Projektionslampe 14, mit dem darüberIlegenden Kondensorsystem beleuchtet das Filmbild, welches über das Objektiv 15, und Oberflächenspiegel, welche nicht gezeigt sind, auf dem Bildschirm 16, vergrössert abgebildet wird.
Durch Druck einer Taste 17, kann nach der Betrachtung der Weitertransport ausgelöst werden, welcher gleichzeitig die nächste Karte nachliefert. Nachdem das Walzenpaar 9,10, zum Walzenpaar 18,19, weniger als eine Kartenlänge entfernt angebracht ist, hat vor Verlassen des erst genannten Walzenpaares das letzt genannte den Transport bereits übernommen. Entlang der Schiene wird die Karte weitertransportiert bis zum Ablagekorb 20. Eine schräg gestellte, u-förmig nach oben umgebogene Blechplatte 21, drückt beim Auslauf die Oberkante der auslaufenden Lochkarte nach hinten, sodaß nach Verlassen der Walzen 18,19, die Karte in der gewünschten Lage auf der Schrägen 22, nach unten in den Ablagekorb rutscht. Die Karte kommt in der gleichen Lage zu liegen, wie sie Ursprung-·
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lieh in den Kartenaufnahmebehälter eingegeben wurd.e,' ö.'h.. RetHerrfqlg^' ' · '
und Lage der Karte stimmen wieder.
Es ist leicht vorstellbar, daß anstelle der gezeigten Umlenkung der oberen Karterkante durch das schräge Blech 21, auch eine gegenseitige Umlenkung der unteren Kartenkante durch eine einseitig ansteigende Schräge 22, erreicht werden kann. Es bleibt anzufügen, daß während des Auslaufes die nächste Karte die Projektlonsste! lung wieder erreicht hat. Nachdem jedoch die Abzugswalze 5, zunächst mit geringerer Geschwindigkeit die Karte transportiert als das Walzenpaar 9,10 bzw. 18,19, entsteht zwischen den aufeinanderfolgenden Karten immer ein Spalt, welcher dem Mikroschalter 11, das Einrasten erlaubt.
Zur Schonung des Filmbildes wird zweckmäßigerweise die Glasplatte 13, - während des Transportvorganges durch den Magnet 24, über die Zugstange 25, weggeschwenkt.
Für den Fall, daß mit dem Gerät eine Selektion der Mikrofslmlochkarte vorgenommen werden soll, wird ε* ^gelöst durch die Transporttaste 26, eine Klappe 27, an der schrägen Rutsche geöffnet, wie in Figur 3S dargestellt. Diese Öffnung kann mit dem Magnet 28, ?.. B, über die Zugstange 29 und den Hebel 30, auf den Drehpunkt 31, erfolgt... Die Karte gleitet nun von der Schrägen 32, nach unten und kommt im Auffangkorb 33, ebenfalls in der richtigen Lage zum Liegen.
Die In Figur 2 und 3 dargestellten Prinzip!*η sind in dem Gerät in Figur 1, verwirklicht.
Das Geräteunterteil besteht aus dem Kartenbehälter 20, dem angeflanschten Kartenantriebsaggregat 34, dem Gerätehauptkörper mit Lichtquelle, Kondensor, Ein-und Ausschalter 35 und Transporttasten 26 und 17, gefolgt auf der rechten Seite von den Auffangkörben 20 und 33 für die Mikrofilmlochkarte.
Das komplette Kartentransportsystem ist mit dem Träger 38, verbunden und ist gegenüber dem Gerätehauptkörper senkrecht und horizontal verschiebbar. Zur senkrechten Bewegung dient der Hebel 39, zweckmäßigerweiSe über ein Zahnrad und Zahnstange, zur horizontalen Bewegung dient der Hebel 40, mit gleichartigen mechanischen Bauteilen, auf diese Art und Weise Iä3t sich das Filmbild z. B. bei der Ausschnittsvergrösserung auf der Mattscheibe richtungsgerecht verschieben.
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Im Geräteoberteil 41, ist an der Rückwand ein OberftächenuiM^rtkipieg^ef '<·
untergebracht, wohingegen die sichtbare Vorderseite den Bildschirm 16, trägt. Die Bildschirmgrösse und die Vergrösserung sind bei dem dargestellten Gerät so gewählt, daß jeweils 4 nebeneinander!iegende Seiten der 8 seitenbeinhaltenden Mikrofilmpatent lochkarte in Originalgröße projeziert dargestellt werden.
Da nun üblicherweise die obere Zeile das Titelblatt, die Hauptzeichnung und die Patentansprüche beinhaltet, ist eine schnelle visuelle Übersicht z. B. über eine bestimmte Patentklasse mit diesem Gerät möglich, indem viele Bilder hintereinander schnell projeziert werden. Die interessanten Mikrofilmpatentlochkarten können selektiert werden und von diesen können z. B. Vergrösserungen angefertigt werden oder - diese Karten können einzeln weiterverarbeitet werden. Soll jedoch die
Reihenfolge der Lochkarten nicht geändert werden, durch eine Selektion ist ein Recherchieren mit dem Gerät auch ohne weiteres möglich. Der Hebel 39, gestattet eine schnelle Umschaltung der oberen Zeile zur unteren ZsUe, was ein vergleichendes Lesen ermöglicht* Die in Figur 5 dargestellte prinzipielle Schaltung soll nachstehend erklärt werden.
Der Hauptschalter, S 1, (35) bringt den Antriebsmotor, M 1, zum Laufen und speist gleichzeitig den Transformator, TR 1. Wird nun die Taste, T 2, (17) gedrückt, zieht das Relais, RI, an, welches Kupplung, K I, ) und Hubmagnet, H 1, (24) über die Schalter RS 1 und RS 2, betätigt. Bekanntlich schaltet die sich bewegende Karte den Mikroschalter, MS 1, (11), ein, wodurch nach Entlastung der Taste, T 2, der Transport so lange fortgesetzt wird, bis w.o. beschrieben, der Mikroschalter (MS 1), 11, am Kartenende abfällt.
Sofern Karten in dem unteren Ablagekorb 33, selektiv, ankommen sollen, wird die Taste, T 1, (26) betätigt. Wie aus dem Schaltbild ersichtlich, wird die gleiche Funktion hiermit zunächst wie mit T 2 ausgelöst, d. h~ der Kartentransport beginnt, gleichzeitig werden jedoch auch das Relais R 2, das Zeitrelais RZ und der Hubmagnet H 2 (28) betätigt. Diese Gruppe hält sich nach Entlastung von T 1 selbst über den Relais-Kontakt RS 3. Nachdem die eingestellte Verzöger'jngs2eit des Zeitrelais abgelaufen ist, öffnet sich der Zeitrelaiskontakt, RS 4, wodurch der Elektro ^net H 2
(28), auch abfällt sowie das Relais R 2 stromlos wird, wodurch fleh de Kontakt RS 3 wieder öffniit.
Das Zeitrelais, RZ, stromlos geworden, schließt nach einer kurzen Zeit wieder den Kontakt, RS 4, wodurch die Ausgangsstellung wieder erreicht

Claims (3)

1 · · r ■ ■ . ·. Ne je Schutzansprüche vom 24. Januar 1974 '..·':" : "·*
1. ) ©erät zur vergrößerten Projektion und/ oder Reproduktion (Rückvergrösserung) von in M'krobildträgerkarten, insbesondere in Mikrofilmlochk&rten nebeneinander in Spalten und Zeilen angeordneten Mikrofilmteiibildern, bei der die Karten automatisch nacheinander von ?inem ersten Kartenstapel abgezogen, in eine Projektionsste! lung, in welcher Mikrofilmteilbilder beleuchtet und auf einem Bildschirm abgebildet werden, verbracht und nach ihrer Freigabe aus der ProjektionsstelSung einem zweiten (Ablage-) Kartenstapel zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät ein einziges Ko^densorsystem mit Projektionslampe (14), einen einzigen Bildsc. ii (16) und ein einziges objektiv (15) besitzt, das zur Abbildung mehrerer auf der Mikrobiidträgerkarte nebeneinanderliegender Mikrofilmteil bilder auf dem Bildschirm in der ihrer Lage auf der Mikrobildträgerkarte entsprechenden gegenseitigen Zuordnung in Originalgröße geeignet ist.
2.) Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät mehr als ein Kartenablagefach (20,33) und eine wahlweise entweder willkürlich von der Bedienungsperson oder während des Stillstands der Karten in der Projektionsstellung automatisch durch A^1 asten der L ochungen von Mikrofilmlochkarten steuerbare Weiche (Teile 26 bis 32) besitzt.
3.) Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Weiche einen unterhalb einem Ende einer Kartentransportbahn beginnenden schrägen Fallschacht von rechteckigem Querschnitt, einen über dessen oberem Ende 8 angeordneten, in Bezug auf den rechteckigen Querschnitt etwa diagonal verlaufenden Kartenum lenkkör per 21 und eine im Fallschacht verschwenkbar gelagerte steuerbare Weichenklappe 27 besitzt, die in einer in den Fallschacht ragenden ersten Stellung einen Weg zu einem ersten Kartenablagefach 20 bildet und in einer den FaIIschacht freigebenden zweiten Stellung einen Weg zu einem zweiten Kartenablagefach 33 freigibt.
DE7118902U Lesegerät für Mikrobildträgerkarten Expired DE7118902U (de)

Publications (1)

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DE7118902U true DE7118902U (de) 1974-07-25

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DE7118902U Expired DE7118902U (de) Lesegerät für Mikrobildträgerkarten

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