DE3542312A1 - Karteisystem mit wahlfreiem zugriff - Google Patents
Karteisystem mit wahlfreiem zugriffInfo
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Description
Karteisystem mit wahlfreiem
Zugriff
Die Erfindung betrifft im allgemeinen Systeme zum Herausziehen
von wahlfrei gespeicherten Karteikarten. Insbesondere betrifft die Erfindung ein System, in dem Karteikarten
in Patronen gespeichert sind. Das System weist 20
einen automatischen Selektor auf, der irgendeine gewünschte
Karte aus einer Patrone unabhängig von deren Anordnung in der Patrone herausziehen kann und der die
herausgezogenen Karten der Bedienungsperson darbieten
kann. Der Selektor enthält eine Einrichtung, durch die 25
Karten von der ausgewählten Karte lösbar sind,, die an dieser haften bzw. kleben.
Der Begriff "Karte" betrifft so, wie er hier verwendet wird, allgemein jede Art von Karteielementen, die in
Schachteln oder in irgendeiner anderen Form eines Karteibehälters
gestapelt werden können. Aus diesem Grunde bezieht sich der Begriff " Karte" auf gewöhnliche Karteioder
Tabellenkarten, die aus einem einzigen Blatt bestehen, Karten mit Öffnungen bzw. Fenstern, wobei ein Mikro-35
filmlichtbild in einer Kartenöffnung bzw. einem Kartenfenster
befestigt ist,Mikrofiches und Mikroficheumhüllungen
mit mehreren Kanälen der Art wie sie in der US-PS 3 238
und der US-PS 3 553 439 beschrieben sind. Der Begriff "Karte" bezieht sich daher, so wie er hier verwendet wird,
auf jede bestehende Form eines Karteielementes, das durch eine oder mehrere Schichten aus Papier, Kartenpappe oder Kunststoff
material oder Kombinationen daraus gebildet wird.
In einem "geordneten" Karteisystem werden die gestapelten Karten seriell alphabetisch, numerisch oder gemäß einer
anderen Ordnung in Übereinstimmung mit einem eingerichteten Klassifierungssystem angeordnet. Wenn eine Sekretärin
bei einem derartigen "geordneten" System eine besondere Karte einsehen möchte, geht sie zu der richtigen Karteibox
oder Schublade und sucht sich dann diese Karte heraus.
Wenn beispielsweise die Karte die Identifizierungsnummer
"126" trägt und in einer Karteibox zu finden ist, die für
die Karten 100 bis 199 vorgesehen ist, riffelt die Sekretärin so lange durch die Karten in der Box, bis sie
auf die Karte 126 stößt. Zur Vermeidung von Fehlern in der Kartei muß die Sekretärin nach der Verwendung der
Kartei 126 diese sorgfältig an ihre richtige Position in der richtigen Karteibox zurücklegen.
Bei einem derartigen herkömmlichen geordneten Karteisystem wird daher eine beträchtliche Arbeitszeit nicht
nur für die Suche und das Auffinden einer vorgegebenen Karte, sondern auch für das Zurücklegen der Karte an
ihre richtige Position verbraucht. Wenn die Karte infolge eines Irrtums der Sekretärin falsch abgelegt wird,
kann die Suche nach der falsch abgelegten Karte noch mehr Zeit erfordern.
Um die Büroarbeit wirtschaftlicher zu gestalten, wurden
Systeme zur Datenwiederauffindung , die eine gewünschte Karte aus einem Stapel oder Paket von wahlfrei gespeicherten
Karten herausziehen können,, entwickelt. Bestehende Systeme
zur Datenwiedergewxnnung sind so beschaffen, daß eine besondere
Karte schnell und genau aus einer großen Anzahl von Karten, die Seite an Seite in einer Kartei liegen, entsprechend
einer Kodemarkierung oder einer anderen Form der Identifizerung in einem Hauptkarteiindex ausgewählt
werden kann. Die Karten in irgendeiner Karteibox können in irgendeiner willkürlichen Form geordnet sein. Nachdem
die Karte aus der Karteibox zur Betrachtung, Reproduktion oder einer anderen Verwendung herausgezogen wurde, kann
sie durch die Sekretärin in der Box in irgendeine andere
Position gebracht werden. Nachfolgend kann die Karte ohne Schwierigkeiten wieder aufgefunden werden.
Bei vielen Systemen zur Wiederauffindung mit wahlfreiem
Zugang derart, wie sie gegenwärtig in Gebrauch sind, weisen die Karten eine Reihe von Randkerben und Öffnungen auf,
die durch Sortierstäbe abgefühlt werden. Beispielsweise weist bei dem bekannten Kartenauswahlsystem von McBee Key
Sort jede Karte an ihrem unteren Rand eine Reihe von gleichmäßig beabstandeten öffnungen auf, die in einer
Reihe angeordnet sind. Diese öffnungen bestimmen benachbarte C.odeorte oder Kerborte, die selektiv mit einer oder
mehreren Kerben versehen sein können, um in Zusammenarbeit mit den Sortierstäben die Auswahl irgendeiner gewünschten
Karte aus einem Paket von gespeicherten Karten zu erleichtern.
In der US-PS 3 536 194 ist ein System beschreiben, das dem McBee System ähnlich ist, wenn man davon absieht, daß
bei der US-PS 3 536 194 Sortierstäbe so wirken, daß sie die gewünschte Karte zur Auswahl und Entnahme verfügbar
hinterlassen, wohingegen bei McBee die Sortierstäbe an der gewünschten Karte zur Auswahl und zur Entnahme aus
dem Paket fest angreifen. Für das Hintergrundwissen ist auch das in der US-PS 3 52 4 545 beschriebene System von
Interesse, bei dem die Karten entlang ihrer oberen Kanten
kodierte Kerben aufweisen.
Das System gemäß der US-PS 3 536 194 und das McBee-System
enthalten, wie auch andere gewerblich verfügbare Systeme mit wahlfreiem Zugriff Karten mit Randkerben, die mit
Mechanismen zusammenarbeiten, die Sortierstäbe enthalten. Derartige Systeme sind relativ sorgfältig ausgearbeitet
und teuer. Die Kosten von bestehenden Karteisystemen mit wahlfreiem Zugang sind sehr hoch und manchmal hinderlich,
so daß der Benutzer der Kartei aus ökonomischen Erwägungen heraus gezwungen sein kann, ein nicht wahlfreies geordnetes
Karteisystem trotz seiner Nachteile anzuschaffen.
IQ Aus der US-PS 3 717 537, deren gesamter Inhalt durch die
Bezugnahme auf diese Schrift in die vorliegende Patentanmeldung eingeschlossen wird, geht ein leicht bedienbares
System mit wahlfreiem Zugang hervor, bei dem die Karteikarten in Patronen gespeichert werden und ein automatischer
Selektor, der für alle Patronen gemeinsam ist, es ermöglicht, irgendeine gewünschte Karte aus einer Patrone
unabhängig von der Anordnung in der Patrone auszuwählen. An der Stelle von Karten, die ein komplexes
Muster von Kerben oder öffnungen aufweisen, ist bzw. sind nur ein oder mehrere Kartenpakete in jeder Patrone gespeichert
bzw. gelagert, wobei jede Karte in dem Paket eine nach oban stehende Nase an einer in Längsrichtung
gesehenen Position aufweist, die durch ihre Hauptindexnummer bestimmt wird.
Die Position in Längsrichtung jeder nach oben stehenden
Nase in dem Kartenpaket steht mit einem besonderen Punkt auf einer linearen Stufenskala in Bezug, die sich über
die volle Länge des Paketes erstreckt. Der Selektor entg5
hält ein Fahrgestell, das zu einer Position bewegbar ist, die zu irgendeinem gewünschten Stufenpunkt auf der Skala
ausgerichtet ist. Das Fahrgestell trägt einen Kran, an
dem eine Kartenaufnahmeeinrichtung vorgesehen ist, wobei
dann, wenn das Fahrgestell auf einen besonderen Punkt der Skala eingeteilt ist, und dann ein Schalter betätigt
wird, der Kran einen Operationszyklus ausführt, in dessen Verlauf er sich nach unten über die Patrone neigt, um zu
ermöglichen, daß die Aufnahmeeinrichtung an der Nase der ausgewählten Karte angreift und diese festklemmt und dann
die Karte anhebt, um sie aus der Patrone herauszuziehen.
Ein Hauptvorteil eines Systems mit wahlfreiem Zugang der
in dieser US-PS 3 713 537 beschriebenen Art besteht darin, daß es im Hinblick auf seinen Betrieb mit herkömmlichen
Karteitechniken kompatibel ist. Bei diesem System mit wahlfreiem Zugang ist es nicht erforderlich, auf bestehende
Karteigehäuse und Speicher- bzw. Lagereinrichtungen zu verzichten, die in dem herkömmlichen System
angewendet werden, weil diese leicht an das neue System
angepaßt werden können, das Karteikartenpatronen anwen-
det, die in bestehenden Einrichtungen gespeichert werden können.
Aus der US-PS 3 713 537 geht hervor, daß eine nicht
ausgewählte Karte fälschlich zusammen mit der ausgewählten Karte entnommen werden kann, weil sie möglicherweise
an der durch die Aufnahmeeinrichtung ausgewählten Karte haftet bzw. klebt. Es ist daher ein Vibrator
vorgesehen, um unerwünschte Karten von der ausgewählten Karte, die an der Aufnahmeeinrichtung festgeklemmt ist,
zu lösen.
Ein Vibrator ist jedoch nur wirksam, wenn die Karten
leicht aneinander haften. Wenn die Adhäsion zwischen benachbarten Karten relativ groß ist, haften bzw. kleben
die unerwünschten Karten trotz der Vibration weiter. Das Problem ist besonders schwerwiegend, wenn es sich bei den
Karten um Mikrof icheumhüllungen der in der US-PS 3 238 655
und der US-PS 3 553 439 beschriebenen Art handelt. Diese Umhüllungen mit mehreren Kanälen werden aus einem vorderen
und einem hinteren durchsichtigen Polyester- oder 5
Mylar-Blatt gebildet, die durch parallele Rippen miteinander
verbunden sind, die die Kanäle bestimmen. Derartige Polyester-Blätter sind immer klebrig. Aus diesem Grunde
wird eine Adhäsion zwischen diesen Blättern bewirkt, wenn
die Umhüllungen Seite an Seite in einem Paket gestapelt 10
sind.
Wenn derartige Umhüllungen mit Nasen versehen werden, und eine der Nasen in dem Paket der Umhüllungen von einer
Aufnahmeeinrichtung des Selektors ergriffen wird und die 15
ausgewählte Umhüllung dann aus dem Paket herausgezogen wird, kann sie mit sich nicht ausgewählten Umhüllungen
führen, die an ihr haften, und die in den meisten Fällen nicht durch eine Vibrationswirkung abgelöst werden
können.
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Im Hinblick auf die voranstehenden Äußerungen besteht die Hauptaufgabe der Erfindung darin, ein verbessertes Karteisystem
mit wahlfreiem Zugang anzugeben, bei dem ein automatischer Selektor irgendeine in einer Patrone ge-
speicherte Karte unabhängig von ihrer Lage in der Patrone entfernen und diese ausgewählte Karte herausziehen kann,
ohne daß gleichzeitig aus der Patrone nicht ausgewählte Karten herausgezogen werden, die an der ausgewählten
Karte haften bzw. kleben. Genauer gesagt besteht eine 30
Aufgabe der Erfindung darin,in einemKartenselektor ein
Paar von zurückziehbaren Kartenseparatoren bzw. Trenneinrichtungen zu schaffen, die in ihrer Betriebsposition die
Ecken des Kartenpaketes, aus dem eine Auswahl vorgenommen wird liberspreitzen, wobei die Separatoren derart wirken, daß
die Entnahme nur einer zur Entnahme ausgewählten Karte aus dem Paket ermöglicht wird.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein
billiges System mit wahlfreiem Zugriff der obengenannten
Art anzugeben, dessen Betriebsweise effizient und zuver-5
lässig ist.
Kurz gesagt werden diese Aufgaben durch ein Karteisystem mit einem wahlfreien Zugriff gelöst, das durch kartenspeichernde
Patronen, von denen jede wenigstens ein Paket von Karten aufnehmen kann, und einen automatischen Kartenselektor
gebildet wird, der irgendeine gewünschte Karte aus der Patrone unabhängig von deren Ort bzw. Lagein der
Patrone herausziehen kann. Jede Karte in dem Paket weist
eine nach oben stehende Nase auf, deren in Längsrichtung 15
gesehene Position zu einem besonderen Punkt auf einer linearen Stufenskala in Bezug steht, die sich entlang der
vollen Länge des Paketes erstreckt.
Der Selektor weist ein Fahrgestell auf, das zu einer 20
Position bewegbar ist, die zu irgendeinem gewünschten Stufen- bzw. Inkrementpunkt auf der Skala ausgerichtet
ist. Das Fahrgestell trägt einen Kran, der eine Kartenaufnahmeeinrichtungen
aufweist. Wenn das Fahrgestell auf
einen besonderen bzw. bestimmten Skalenpunkt eingestellt 25
wird bzw. gebracht wird, und ein Schalter betätigt wird, führt der Kran einen Operationszyklus aus, in dessen
Verlauf er sich nach unten über die Patrone neigt, um es zu ermöglichen, daß die Aufnahmeeinrichtung an der Nase
der ausgewählten Karte angreift und diese fest klemmt und 30
dann die Karte anhebt, um sie aus der Patrone herauszuziehen.
Um zu verhindern, daß die Aufnahmeeinrichtung auch Karten
herauszieht, die an der ausgewählten Karte haften bzw. 35
kleben, überspreitzt die oberen Ecken des Paketes ein Paar von Kartenseparatoren, von denen
Al
jeder eine Reihe von Spalten in sich aufweist, durch die nur eine einzige Karte hindurchgeführt werden kann. Der
Eingang zu jedem Spalt in der Reihe wird durch konvergierende Wände bestimmt. Wenn eine ausgewählte Karte durch
die Aufnahmeeinrichtung über das Paket angehoben wird und andere Karten, die an der ausgewählten Karte haften bzw.
kleben, ebenfalls angehoben werden, wenn sich die Aufnahmeeinrichtung hebt, zieht die Aufnahmeeinrichtung die
oberen Ecken der ausgewählten Karte durch den nächstlie-10
genden Eingang in der Reihe, so daß sie durch den Spalt des Eingangs hindurchgeführt werden. Die anderen Karten
werden dabei durch die Wände des Einganges abgefangen. Es wird bewirkt, daß sie in das Paket zurückfallen.
Wenn die in dem System verwendete Karte keine gleichmäßige Dicke aufweist, sondern in Richtung vom oberen
Rand zum unteren Rand eine zunehmende Dicke besitzt, weist der Selektor für derartige Karten eine Einrichtung
auf, um normalerweise die Kartenseparatoren in Bezug auf
die oberen Ecken des Kartenpakets in exner zurückgezogenen
Position zu halten und um die Separatoren in dem Moment in ihre Betriebsposition zu bringen, wenn die
Aufnahmeeinrichtung beginnt, eine ausgewählte Karte
anzuheben. Die Separatoren werden in dieser Position 25
lange genug gehalten, um die Kartentrennung zu bewirken.
Danach werden die Separatoren zurückgezogen.
Im folgenden werden die Erfindung, deren Aufgaben und
Merkmale im Zusammenhang mit den Figuren näher erläutert.
30
Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Karteisystems
mit wahlfreiem Zugang, in dem 35
Karteikarten in einer Patrone
gespeichert werden und aus dieser
durch einen automatischen Selektormechanismus
herausgezogen werden, der erfindungsgemäße
Kartenseparatoren aufweist; 5
Fig. 2 eine Vorderansicht der Kartenseparatoren an dem Selektormechanismus
im Verhältnis zu der Patrone, aus der die Karten
ausgewählt werden;
10
10
Fig. 3 eine Seitenansicht eines
Selektormechanismus in der abgesenkten Position des Aufnahmekranes,
wobei die angehobene
Position desselben durch unter-
brochene Linien dargestellt ist;
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung
einer der Karteikarten; Fig. 5 einen Querschnitt durch die
Karteikarte in der durch die
Linie 5-5 in Fig. 4 angezeigten
Ebene;
Fig. 6 einen Längsschnitt durch den Aufnahmekran und das damit in
Beziehung stehende Kartenpaket in
der Patrone;
Fig. 7 die losen Zähne des
Aufnahmekammes an dem Punkt, an
dem zuerst an einer Kartennase
angegriffen wird;
Fig. 8 die Zähne des Kammes im
zusammengepreßten Zustand, wobei die ergriffene Nase festgeklemmt wird;
Fig. 9 die die ausgewählte Karte aus dem 35
Paket herausziehende Aufnahmeeinrichtung;
Fig. 10 die Beziehung zwischen den Zähnen
des Aufnahmekammes und der Nase der ausgewählten Karte;
Fig. 11 die ausgewählte Karte, die durch 5
den Aufnahmekamm angehoben wird;
Fig. 12 eine Vorderansicht des Kartenseparators; Fig. 13 eine Seitenansicht einer einzigen
Schneide der in dem Separator 10
enthaltenen Art;
Fig. 14 eine Vorderansicht der Schneide; Fig. 15 schematisch den Betrieb des Kartenseparators;
und
Fig. 16 schematisch einen erfindungsge-15
mäßen Selektor, der entweder
durch eine Tastatur oder durch einen Computer zur Kartenauswahl gesteuert wird.
In den Figuren und insbesondere in den Figuren 1 und sind eine Patrone und eine automatische Auswahl- oder
Kombinationseinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
dargestellt. Die Patrone ist allgemein durch das Bezugs-25
zeichen 10 bezeichnet. Die Auswahl- oder Kombinationseinrichtung ist mit 11 bezeichnet. In der Praxis kann
das Archiv- bzw. Karteisystem aus einer großen Gruppe von Patronen und einem einzigen Selektor bestehen, der
Karten aus jeder Patrone der Gruppe zieht. 30
Um ein einfaches Beispiel zu geben kann man dann, wenn das System beispielsweise maximal 10.000 Karteikarten
speichern soll, 100 Patronen vorsehen, von denen jede
100 Karten aufnehmen kann. Es können natürlich auch we-35 niger als 100 Karten in jeder Patrone enthalten sein.
Diese Patronen können für einen leichten Zugriff in
1
einem in Abteile unterteilten Gehäuse angeordnet werden.
einem in Abteile unterteilten Gehäuse angeordnet werden.
Die Patronen können jedoch auch auf einem drehbaren Turm oder Drehteller oder in einer Ferris-Wheel-Speicherein-
richtung angeordnet werden, die so geschaltet bzw. mit
5
einem Index versehen werden kann, daß sie dem Benutzer eine ausgewählte Patrone anbietet. Wie dies voranstehend bereits ausgeführt wurde, können bestehende Archiv- bzw. Karteieinrichtungen für ein Sicht
einem Index versehen werden kann, daß sie dem Benutzer eine ausgewählte Patrone anbietet. Wie dies voranstehend bereits ausgeführt wurde, können bestehende Archiv- bzw. Karteieinrichtungen für ein Sicht
wahlfreies System angewendet werden, um die Patronen für 10
das System mit einem wahlfreien Zugriff aufzunehmen.
Zum Zwecke der Erläuterung wird weiterhin an dem oben angegebenen Beispiel festgehalten und es wird nun eine
Patrone 10 betrachtet, die so gestaltet ist, daß sie 15
Karten von der Art der Microfiche-Umhüllung, wie sie in
den oben genannten US-Patentschriften 3 238 655 und 3 553 439 beschrieben sind, aufnehmen kann, wobei
diese so abgeändert sind, daß sie in einem System mit wahlfreiem Zugriff funktionieren. Es wird noch einmal
darauf hingewiesen, daß die Erfindung im Zusammenhang mit jeder Kartenform unabhängig von der Art der
verwendeten Karte verwendbar ist. Sie muß lediglich mit den später ausführlicher erläuterten Reitern bzw. Nasen
bzw. Vorsprüngen versehen sein.
25
25
Wie dies in den Figuren 1 und 3 ersichtlich ist, weist
die Patrone 10 die Form einer oben offenen Schachtel auf, die vorzugsweise aus einem Kunststoffmaterial mit einer
großen Festigkeit besteht. Die Schachtel weist eine vor-30
dere Wand 10a, eine hintere Wand 10b und eine Zwischenwand 10c auf, die das Innere in ein vorderes Abteil I
und ein hinteres Abteil II unterteilt, die die gleiche Größe aufweisen. Jedes Abteil kann ein Paket von 50
Karten speichern. Die Abmessungen der Abteile sind in 35
Bezug auf die darin enthaltenen Karten derart beschaffen, daß die oberen Ränder dieser Karten frei liegen.
Jede Microfiche-Umhüllungskarte MM besteht, wie dies am
besten aus den Figuren 4 und 5 ersichtlich ist, aus einer transparenten, rechtwinkligen, vorderen und hinteren
Platte bzw. Scheibe 12, 13, die aufeinandergelegt sind. Die Platten bestehen aus einem klaren, flexiblen
Kunststoffmaterial, wie beispielsweise aus Polyester
oder einer "Mylar"-Folie, die eine hohe Zugfestigkeit
aufweist. Zwischen diesen Platten sind Abstandsrippen 10
vorgesehen und mit den Platten verbunden, die aus sich in Längsrichtung erstreckenden Streifen 14 bestehen, die
parallel zueinander angeordnet sind, um parallele Kanäle Cl bis C5 zu bestimmen, die an einem Ende offen sind.
Die Kanäle weisen die gleiche Breite auf, so daß sie 15
Microfilmstreifen einer vorgegebenen Größe, wie beispielsweise einen Film von 16 mm oder 35 mm aufnehmen
können.
Wie dies aus der Figur 3 ersichtlich ist, ist ein Paket 20
D1 von 50 Karten MM in dem Abteil I der Patrone 10
gespeichert. Ein gleiches Paket D_ ist in dem Abteil II gespeichert. Die Karten sind in jedem Paket so vorgesehen,
daß sie nach oben stehende Nasen T aufweisen. Wenn
es sich bei den Karten um Microfiche-Umhüllungen han-25
delt, können diese Nasen dadurch gebildet werden, daß
die hintere Platte 13 der Microfiche-Umhüllung sich über die oberste Rippe 14 hinauserstreckt,
um über dieserRippe einen Identifizierungsstreifen IS zu
bilden, der durch einen Stempel so geschnitten bzw. ge-30
stanzt wird,daß er ein abgerundetes oder sich verjüngendes
Nasenprofil, bildet. Da bei einer Microfiche-Umhüllung,
wie sie in den US-Patenten 3 238 655 oder 3 553 439 beschrieben ist, die hintere Platte aus einer relativ
schweren Kunststoffschicht gebildet ist, wohingegen die
35
vordere Platte sehr viel dünner ist, um das Kontaktverfahren zu erleichtern, ist die sich ergebende Nase steif
und haltbar. Die Nasen müssen nicht einstückig mit der Karte ausgebildet sein, sondern können alternativ auch
getrennt geformt und mit den Karten an geeigneten
Positionen verbunden werden.
5
5
Bei der Verwendung von zwei jeweils aus 50 Karten bestehenden Paketen, von denen jedes in dem Abteil einer unterteilten
Patrone enthalten ist, können die 100 Patronen für ein Karteisystem von 10.000 Karten zum Zwecke
der Indizierung durch einen Hauptindex mit den Kartennummern
1 bis 100 identifiziert werden, wobei die Karten in dem Paket I durch die Kartennummern 0 bis 49 und diejenigen
in dem Paket II durch die Kartennummern 50 bis
100 identifiziert werden.
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15
Um die Auswahl zu erleichtern, werden die Nasen T der
Karten in jedem Paket D1 und D- so angeordnet, daß sie
in Längsrichtung gesehen bestimmte Positionen in Bezug auf die Skalen S1 und S9 einnehmen, die parallel
auf einer Skalenplatte 15 aufgedruckt sind, die relativ zum Maskierungsstreifen 16 verschiebbar ist, dessen
Enden an dem Rahmen befestigt sind. Der Streifen 16 weist ein längliches Fenster auf, an dessen unterem Rand
eine Reihe von Indizes 16A aufgedruckt ist. In einer Po-
sition der Platte ist die Skala ST zu den Indizes 16A
ausgerichtet und ist die Skala STJ verborgen. In der
zweiten Position der Platte liegt die Skala S unter dem Streifen, wobei sie durch diesen verborgen wird, wohingegen
die Skala S zu den Indizes 16A ausgerichtet ist. Χ1
Die Skala S ist in die Stufen 0 bis 49 unterteilt. Die
Nasen T, die auf dem vorderen Kartenpaket T1 ausgebildet
sind, sind daher voneinander derart beabstandet, daß sie in ihrer Längsausrichtung Positionen einnehmen, die mit
den Inkrementpunkten auf dieser Skala übereinstimmen. Die Skala II ist in Stufen von 50 bis 99 unterteilt,
wobei ihre Stufen den Inkrementen 0 bis 49 auf der Skala
ST entsprechen. Die auf dem hinteren Kartenpaket DTT
ausgebildeten Nasen T sind ebenfalls derart voneinander ,-beabstandet, daß sie in ihrer Längsausrichtung Positionen
einnehmen, die mit den Stufenpunkten der mit ihnen in Beziehung stehenden Skala übereinstimmen.
Wenn die Skaleninkremente für beide Pakete dieselben sind,
ist die Reihenfolge der Positionen der Nasen auf den Karten dieselbe. Die Unterscheidung erfolgt aufgrund der
Tatsache, ob das Paket in dem vorderen Abteil oder dem hinteren Abteil der Patrone enthalten ist. Es wird
darauf hingewisen, daß die Anzahl der Nasen, die man auf
einem Kartenpaket anbringen kann, von der Länge des 15
Paketes und der Größe der Nasen und auch von der Fähigkeit des Selektors, zwischen den versetzten Nasen
zu unterscheiden, abhängt.
Während in dem oben beschriebenen System eine bestimmte 20
Nasenposition jeder Karte zugeordnet ist, können in einem Paket zwei oder mehr Karten mit derselben Nasenposition
enthalten sein, wie dies in den Situationen der Fall ist, in denen verwandte Daten, die mit einem besonderen
Subjekt in Beziehung stehen, nicht auf einer 25
einzigen Karte untergebracht werden können.
Bei dem Hauptindex für ein System der oben beschriebenen
Art werden die Karten durch ihre Patrone, ihre Abteilung
und ihre Nasenposition identifiziert. Eine Karte, die in
30
dem Hauptindex als 93-11-77 identifiziert ist, kann daher
in der Patrone 93, dem hinteren Abteil II dieser Patrone unter der Nasenposition 77 aufgefunden werden.
Während diese Karte in das hintere Abteil der Patrone 93 gehört, kann sie jedoch bei jeder wahlfreien Position in
diesem Abteil angeordnet werden, weil der Selektor in der Lage ist, diese Karte unabhängig von ihrer Placie-
-W-
1
rung in dem Paket aufzunehmen.
rung in dem Paket aufzunehmen.
In der Praxis ist es, wie dies in der Figur 1.0 dargestellt ist, möglich, die Nasen, die abgerundet ausgebil-5
det sind, ziemlich eng beieinander anzuordnen, so daß
det sind, ziemlich eng beieinander anzuordnen, so daß
sie überlappen, sofern ihre Versetzung ausreicht, daß der Selektorkamm, der später ausführlicher erläutert
werden wird, eine gewünschte Naseaufnehmen kann,ohne daß
er an einer unerwünschten Nase angreift. Die Nasen 10
müssen nicht abgerundet sein. Sie können auch anders, beispielsweise trapezförmig beschaffen sein, um ihre
Auswahl zu erleichtern.
Wie dies am besten aus der Figur 1 ersichtlich ist, 15
weist der Selektor 11 einen Rahmen mit abgestuften Seitenwänden 17, 18 auf. Oben und am hinteren Ende des
Rahmens ist eine drehbare Welle 19 so montiert, daß sie sich zwischen den Seitenwänden erstreckt. Die Welle
trägt eine "U"-förmige Darbietungsstange 20, die ein 20
Paar von Scheiben 21, 22 an ihren Biegungen aufweist.
Diese Scheiben bilden Endführungen für die durch die
Stange dargebotene Karte.
Unterhalb der Welle 19 ist eine geschlitzte Welle 23 so 25
angeordnet, daß sie sich auch zwischen den Seitenwänden
17 und 18 erstreckt. Die Welle 23 dient als Spur bzw. Bahn für ein Aufnahmefahrgestell PC, das in dem Schlitz
in der Welle verriegelt bzw. festgekeilt ist und in
Grenzen bewegbar ist, die durch die Schlitzlänge 30
bestimmt werden. An dem Fahrgestell und sich von diesem aus erstreckend ist der Arm 24 eines Krans verankert, an
dessen Ende ein Kartenaufnehmer 25 befestigt ist.
Die zwei Kartenpakete DT und D-._ enthaltende Patrone
wird von einem Trog bzw. einer Schale 26 aufgenommen,
die ni.i. L der Skalenplat Le 15 verbunden ujL. Die Schale
BAD ORIGINAL
und die Skalenplatte sind entlang von darunter angeordneten Bahnen bzw. Laufrillen von einer ersten Station zu
einer zweiten Station gleitbar. In der ersten Station liegt das Paket D in Bezug auf den darüber angeordneten
Aufnehmer in einer Betriebsposition. In diesem Fall ist die Skala S zu dem Indexstreifen 16A ausgerichtet.
In der zweiten Station befinden sich das Kartenpaket D_T und die Skala ST in ihren Betriebs-,Q
Positionen.
An den Seitenwänden 17 und 18 sind an jeder Seite der Patrone 10 Kartentrenneinrichtungen 2 7 und 28, deren
Aufbau und Funktion später erläutert werden wird, an P- Positionen angeordnet, die .die oberen Ecken des Kartenpaketes
überspreitzen bzw. überragen., das sich' relativ zum Aufnehmer in einer Betriebsposition befindet.
Entlang einer Querstange 32, die sich zwischen den A Seitenwänden des Rahmens an dessen vorderen Ende erstreckt,
ist ein Indikator 33 verschiebbar,der einen Zeiger 34
aufweist, der den Indizesstreifen 16 abtastet. Der Indikator 33 weist, wie dies am besten aus der Figur 2
ersichtlich ist, ein Fingerteil auf, an das eine durch „,- eine Feder vorgespannte Arretierschneide 35 gekoppelt
ist. Die Arretierschneide 35 greift in die Zähne einer
Zahnstange 36 ein. Zur Verschiebung des Indikators 33 drückt man daher auf das Fingerteil, um die Arretierschneide
35 aus den Zähnen der Zahnstange auszurücken. Wenn der Indikator zu einer ausgewählten Skalenposition
ausgerichtet ist, wird das Fingerstück freigegeben, so daß bewirkt wird, daß die Arretierschneide in den Zähnen
der Zahnstange eingreift, wobei die Indikatoreinstellung verriegelt wird.
Der Indikator 33 ist wirksam durch ein Kabel 37, das über Riemenscheiben 38, 39, die an der Seitenwand 17
gehalten werden, und über Riemenscheiben 38a und 39a läuft, die an der Seitenwand 18 gehalten werden, mit dem
Fahrglied PC verbunden, wobei das Kabel durch die hohle
Welle 23 verläuft, die als Spur bzw. Bahn für das
5
Fahrgestell dient. Auf diese Weise bewirkt die Bewegung
des Indikators 33 in einer Richtung eine gleiche Verschiebung der Position des Fahrgestells PC in die
entgegengesetzte Richtung. Die Karten sind in der Patrone 10 so angeordnet, daß ihre Rückseiten den Skalen
ST und STT zugewand sind. Die Aufnahmeeinrichtung 25,
die die Vorderseiten der Karten sieht, befindet sich daher in einer geeigneten Beziehung zur Skala.
Aufnahmemechanismus:
Im folgenden wird nun in Verbindung mit den Figuren 3 und 6 der Aufbau der aus dem Kran und der Aufnahmeeinrichtung
bestehenden Einheit bestehen. Die Aufnahmeeinrichtung 25 weist einen Stapel von identischen Zähnen
40 auf, die dreieckförmig ausgebildet sind, und
vorzugsweise durch Metallplatten gebildet werden. Die Zähne werden lose an einem Stab 41 gehalten, der
koaxial durch den hohlen Arm des Krans 24 verläuft und in einem Elektromagneten 42 endet, der an dem Fahrge-
stell PC montiert ist.
Der Stapel der Zähne 40 bildet einen Kamm, der zwischen einer Druckplatte 4OA und einer Rückplatte 4OB angeordnet
ist. Die Druckplatte ist an dem freien Ende des Stabes
41 befestigt. Die Rückplatte ist an dem freien Ende des
Kranarmes 24 befestigt. Die Anrodnung ist so beschaffen,
daß bei der Erregung des Elektromagneten 42 der Stab 24 gezogen wird, wobei bewirkt wird, daß die Druckplatte
4OA sieh in Richtung auf die Rückplatte 4OB bewegt und dabei die dazwischen befindlichen Zähne 4 0 zusammendrückt
.
Wie dies in der Figur 7 dargestellt ist, nähern sich
daher die Zähne 40 der oberen Seite des Kartenpaketes I (oder DTT), wenn die Aufnahmeeinrichtung 25 nach unten
Ιτ
gebracht wird. Die Nase T an der Karte, die genau zu der Aufnahmeeinrichtung ausgerichtet ist bzw. sich in einer
Linie mit dieser befindet, wird zwischen einem Paar von benachbarten, losen Zähnen 40 aufgenommen. Wenn das
Solenoid des Elektromagneten 42 erregt wird, werden die Zähne in dem Kamm in der in der Figur 8 ersichtlichen
Weise zusammengepreßt, wobei dann die Nase T der ausgewählten Karte zwischen einem Zahnpaar fest eingeklemmt
wird. Wenn danach, wie dies in der Figur 9 dargestellt ist, die Aufnahmeeinrichtung 25 durch den Kran angehoben
wird, wird die ausgewählte Karte MM, deren Nase T durch die Aufnahmeeinrichtung 25 ergriffen wurde, aus dem
Kartenpaket herausgezogen.
Wie dies in der Figur 10 ersichtlich ist, greifen die
dreieckförmigen Zähne 40 nur an der Nase an und ergreifen
diese, die sich in einer direkten Linie zwischen ihnen befindet. Alle anderen Nasen werden nicht
beachtet. Dies gilt auch für die Nasen von anderen Karten, die mit der ergriffenen Nase überlappen. Wenn
die Aufnahmeeinrichtung danach in der in der Figur 11 dargestellten Weise angehoben wird, wird nur die
ausgewählte Karte MM aus dem Paket herausgezogen.
Der Mechanismus, durch den bewirkt wird, daß der Kran und die Darbietungsstange sich im Verlaufe jedes Operationszyklus
verschwenken oder neigen, wird nun im Zusammenhang mit der Figur 3 erklärt. Die für den
Betrieb des Selektorsbenötigte Energie wird durch einen
Motor 4 3 aufgebracht, dessen Ankerwelle an einem Exzen-"°
ter 44 verkeil ist. Der Exzenter 44 ist an einen ersten Winkelhebel angelenkt, der durch die Hebel 45 und 46
gebildet wird. Der Hebel 46 ist an die Fahrgestellwelle 23 gekoppelt. Außerdem ist der Exzenter 44 mit einem
zweiten Winkelhebel verkeilt, der durch die Hebel 47 und 48 gebildet wird. Der Hebel 48 ist an die Welle 19 der
Darbietungsstange gekoppelt.
Am Anfang des Operationszyklus befindet sich die Darbietungsstange
20, wie dies in der Figur 3 durch die
^q unterbrochene Linie angedeutet ist, in einer angehobenen
horizontalen Position oberhalb der Patrone 10 und ist der Kranarm 24, der die Aufnahmeeinrichtung 25 trägt,
so angeordnet, daß er sich nach oben erstreckt. Im Verlaufe einer einzigen Umdrehung des Exzenters des Motors
,c wird die Aufnahmeeinrichtung 25 abgesenkt, so daß sie
an einer ausgewählten Karte in der Patrone angreift und diese Karte aus dem Paket herauszieht, wenn die Aufnahmeeinrichtung
in ihre Anfangsposition zurückkehrt.
2Q Gleichzeitig zur Tätigkeit der Aufnahmeeinrichtung wird
die Darbietungsstange 20 zuerst zu einer Position abgesenkt,
in der sie in Bezug auf die abgesenkte Aufnahmeeinrichtung innen angeordnet ist. Dann, wenn sich die
Aufnahmeeinrichtung hebt, um die ausgewählte Karte heraus-
2g zuziehen, wird die Darbietungsstange in ihre Anfangsposition
angehoben, in der sie sich vor der Aufnahmeeinrichtung befindet. In diesem Punkt liegt sie unterhalb
der ausgewählten Karte und bewirkt, daß diese eine horizontale Position einnimmt, wie dies durch die gestrichel-
_ ten Linien in der Figur 3 dargestellt ist. Am Ende des
oU
Zyklus wird daher die herausgezogene Karte herausgestreckt, um ihre Entfernung von der Aufnahmeeinrichtung durch die
Bedienungsperson zu erleichtern.
Der Kreis, durch den die verschiedenen Operationen in der
richtigen Reihenfolge im Verlaufe eines Zyklus ausgeführt
BAD ORIGINAL
werden können, ist in den genannten US-Patenten 3 238 und 3 552 439 beschrieben und dargestellt.
Im folgenden wird kurz die Technik wiederholt, durch die eine Karte ausgewählt wird. Außerdem wird die Weise, in
der der Selektor funktioniert,noch einmal beschrieben. Es wird angenommen, daß ein Aufruf für eine Karte besteht,
deren Hauptindexnummer 93-11-77 beträgt. Dies bedeutet, daß diese Karte irgendwo in dem hinteren Abteil
II der Patrone 93 zu finden ist, und daß ihre Nasenposition auf der Skala S für das hintere Abteil 77 ist.
Alles was die Bedienungsperson zu tun hat, ist die Patrone 93 aus dem Karteigehäuse oder wo sie sonst gespeichert
ist, zu nehmen. Bevor die Patrone in der Schale des Selektors angeordnet wird, verschiebt der Operator
die Schale zu einer Station, in der die Skala II wirksam wird. Dann stellt er den Indikator 33 auf die
Position 77 der Skala II. Danach stellt die Bedienungsperson die Patrone in die Schale. Dadurch wird ein
Mikroschalter betätigt, der den Auswahlzyklus einleitet.
Dabei wird bewirkt, daß sich die Aufnahmeeinrichtung nach unten über die Patrone neigt, um die gewünschte
Karte aus dem Abteil II auszuwählen und sich an der Nase derselben festzuklemmen. Die Aufnahmeeinrichtung
wird dann angehoben, um die ausgewählte Karte herauszuziehen.
Wenn die Aufnahmeeinrichtung in ihre Anfangsposition zurückkehrt, hebt sich die Darbietungsstange, die bei der
Abwärtsneigung der Aufnahmeeinrichtung abgesenkt wurde, zu einer Position vor der Aufnahmeeinrichtung, um zu
erzwingen, daß die Karte dadurch in einer horizontalen Position gehalten wird. Dadurch wird die Entfernung der
Karte von der Aufnahmeeinrichtung erleichtert. In diesem
Punkt ist der Zyklus beendet und das System ist für den
nächsten Zyklus bereit. Dieser gesamte Operationszyklus
wird innerhalb von Sekunden ausgeführt bzw. vollendet.
Kartenseparator:
Jeder Kartenseparator 27 und 28 weist, wie dies am besten aus den Figuren 2 und 12 hervorgeht, eine Montageplatte
50 auf, die an einer Seitenwand (17 und 18) des Selektormechanismus
befestigt ist. An der hinteren Seite der Montageplatte 50 ist ein elektromagnetisches Solenoid 51 befestigt,
in dem ein ferromagnetischer Kolben koaxial angeordnet ist. Der Kolben ist wirksam an dem oberen Ende
eines Schwingrahmens 53 befestigt, der durch ein Paar von parallelen Platten 53A und 53B gebildet wird. Zwischen
dem Schwingrahmen 53 und dem Solenoid 51 ist eine schraubenförmige Vorspannfeder 54 angeordnet, die den
Kolben 52 umgibt.
°er Schwingrahmen 53 kann um einen horizontalen Drehbolzen
55 schwingen, der die Rahmenplatten 53A und 53B an einer mittleren Position derselben überbrückt. Zwischen
den Platten 53A und 53B ist an einem unteren Ende derselben ein Stapel von flachen Schneiden 56 eingeklemmt,
die ein Paar von Bohrungen aufweisen, durch die sich Klemmbolzen 57 erstrecken, um einen geschichteten Separatorblock
zu bilden. Alternativ muß dieser Block nicht geschichtet sein und kann aus einem einzigen Metallblock
hergestellt oder aus einem Kunststoffmaterial nach
QQ einem Präzisionsgußverfahren geformt werden.
Jede Schneide 56 in dem Stapel, die in den Figuren 13 und
15 getrennt dargestellt ist, wird aus einem flachen, ge-i· ·
schilffenen Rohmaterial so geformt, daß eine vorstehende Nase
56a gebildet wird, deren gegenüberliegende Flächen 46B und 56C geringfügig niedergedrückttsind und deren Basis 46d
dreieckförmig isL. Wenn daher die Schneidun zusammen
geklemmt werden, wie dies in den Figuren 12 und 15 dargestellt ist, bestimmen sie eine gleichmäßige Reihe
von gleichmäßig beabstandeten Spalten G, wobei jeder Spalt einen Eingang hat, der durch zwei konvergierende
Seitenwände W1 und W2 benachbarter Schneiden gebildet wird. Weil die Schneiden fein geschliffen sind, weisen
die Spalte G eine genaue Breite auf.
Wenn das Solenoid 51 betätigt wird, zieht der Kolben 51 den Schwingrahmen 53 in Richtung auf die Platte 50, um
die Feder 54 zusammenzudrücken. Der Rahmen schwingt auf dem Drehzapfen 55, um die Nasen der Schneiden 56 direkt
über die oberen Ecken des Kartenpakets in der Patrone zu bringen, wie dies in der Figur 2 dargestellt ist. Es
kann daher keine Karte aus dem Paket entfernt werden, bevor sie durch die Separatoren verläuft, die das Paket überspreitzen.
Wenn das Solenoid 51 entregt wird, wirkt die freigegebene Feder 54, um den Schwingrahmen 53 zu verschwenken,
so daß die Nasen der Schneiden 56 in Bezug auf die oberen Ecken des Kartenpaketes zurückgezogen werden.
Diese Tätigkeit erfordert nur eine geringfügige Verschiebung zur Freigabe der Ecken.
In der Praxis wird der Zeitpunkt der Erregung des Solenoids mit der Operation der Aufnahmeeinrichtung synchronisiert,
so daß dann, wenn die Aufnahmeeinrichtung an der Nase T einer besonderen Karte festgeklemmt ist, und
fortfährt, um diese Karte anzuheben, das Solenoid des Separators in diesem Moment erregt wird, um zu bewirken,
daß der Separator seine Betriebsposition einnimmt. Diese Position wird während eines kurzen Intervalls aufrechterhalten,
das ausreicht, um es zu ermöglichen, daß der obere Rand der Karte durch den Separator verläuft, wonach
der Separator zurückgezogen wird.
Die Art, in der die Trennung bewirkt wird, ist in der Figur 15 dargestellt, die schematisch eine Reihe von
Spalten G zeigt, die durch den zusammengeklemmten Stapel
von Schneiden 56 gebildet wird. Jeder Spalt weist einen konvergierenden Eingang auf, der durch die Wände W1 und
W~ an den Basisteilen von benachbarten Schneiden gebildet
wird. Diese Wände sind glatt und poliert, so daß dann, wenn eine von der Aufnahmeeinrichtung ausgewählte
Karte MM aus dem Kartenpaket unter der Reihe der Spalte
IQ angehoben wird, die Karte in den Eingang eintritt, der
ihr am nächsten liegt. Sie wird durch die Eingangswand in eine Reihe zu dem Spalt auf diesen zu ausgerichtet,
wobei die Breite des Spaltes geringfügig größer (d.h. um den Bruchteil eines Millimeters) ist als die Dicke
des oberen Randes der Karte. Dieser Bruchteil beträgt vorzugsweise etwa 10 % der Kartendicke.
Weil die durch die Aufnahmeeinrichtung angehobene Karte durch die Eingangswand in Richtung auf den Spalt G ab-
2Q gelenkt wird, und weil der Spalt eine Breite aufweist,
die gerade breit genug ist, um den oberen Rand der Karte aufzunehmen, wird der Rand in den Spalt eingelassen.
Die nicht ausgewählte Karte MM1, die an der ausgewählten
Karte MM klebt und die nicht ausgewählte Karte MM0,
2g die an der Karte MM klebt, werden durch die Eingangswand
abgefangen bzw. gesperrt. Da sie nicht durch den Spalt hindurchtreten können, werden sie gelockert und
fallen in das Paket zurück.
OQ Die Neigung der konvergierenden Eingangswände W und W~
muß ausreichen, um die Ablenkung der auf die Wände auftreffenden Karten zu bewirken. Sie darf jedoch nicht so
groß sein, daß bewirkt wird, daß eine nicht ausgewählte Karte in der Nähe der ausgewählten Karte in den Spalt
gp. eingefangen wird.
Der Grund, aus dem es erforderlich ist, den Kartenseparator zurückzuziehen, besteht darin, daß dann, wenn die
Karten in dem System die Form einer Microfiche-Umhüllung
wie der in den Figuren 4 und 5 gezeigten Art aufweisen, keine gleichmäßige Dicke aufweisen. Wie dies
weiter oben erläutert wurde, besteht der obere Indexrand 15 einer Microfiche-Umhüllung aus einem einzigen
Schichtmaterial. Wenn man sich jedoch in Richtung auf die untere Ecke bewegt, trifft man die oberste Rippe 14.
!0 An diesem Punkt besteht die Umhüllung aus einer dickeren
zweischichtigen Konstruktion.
Weil der Separator eine Reihe von Spalten in sich aufweist, deren Breite im wesentlichen gleich der Dicke
je des oberen Randes der Karte ist, können die Separatoren
an der ursprünglichen Stelle gehalten werden, wenn die Karte eine gleichmäßige Dicke aufweist, wie dies bei
einer Karte der Fall ist, die aus einem einzigen Schichtmaterial hergestellt ist. In diesem Fall müssen die
2Q Separatoren nicht zurückgezogen werden. In den Fällen,
in denen jedoch Karten in der Form von Microfiche-Umhüllungen verwendet werden, müssen die Zurückziehvorgänge
ausgeführt werden, um zu verhindern, daß die Umhüllung in den Spalten klemmt.
Tastatur oder Computersteuerung:
In dem in den Figuren der Zeichnung dargestellten Selektor wird der Indikator 33 durch eine Bedienungsperson
OQ manuell eingestellt, um das Fahrgestell auf eine Skalenposition
zum Herausziehen einer besonderen Karte in dem Paket einzustellen. Alternativ kann diese Operation auch
von einer Tastatur 58 (Fig. 16) oder von einem entfernten Computer 59 ausgeführt werden.
In der in der Figur 16 dargestellten Anordnung ist das
Fahrgestell PC mit einer endlosen Gliederkette 60 verbunden, die sich zwischen zwei Kettenrädern 61 und 62
erstreckt und von diesen gehalten wird. Das Kettenrad 61 wird in einer Richtung durch einen in zwei Richtungen
arbeitenden Schrittmotor 63 angetrieben.
Es wird angenommen, daß das Fahrgestell PC der Aufnahmeeinrichtung
schrittweise auf irgendeinem Punkt entlang einer linearen Skala, die von 0 bis 4 9 reicht, eingestellt
wird, um irgendeine Karte in einen aus 50 Karten bestehenden Paket herauszuziehen. Dann muß die Anordnung
derart beschaffen sein, daß sie eine vorbestimmte Anzahl von Impulsen nötig sind, die an den Schrittmotor 63 angelegt
werden, um das Fahrgestell einen Schritt entlang der Skala zu bewegen. Jeder an den Motor angelegte
Impuls bewirkt, daß dieser einen einzigen kleinen Winkelschritt ausführt und das Kettenrad 61 dementsprechend
dreht. Weil in Abhängigkeit von dem verwendeten Motor und dem Parameter der Skalenschritte beispeilsweise
fünf Schrittimpulse pro Skalenschritt erforderlich sind, müssen 15 Impulse an den Motor angelegt werden, um eine
Bewegung von drei Schritten entlang der Skala zu bewirken
.
Der Motor 63 wird durch den Microprozessor 64 gesteuert, der digitale Daten von der Tastatur 58 empfängt und diese
Daten in die Form der geforderten Anzahl von Schrittimpulsen überträgt, um zu bewirken, daß die Gliederkette
das Fahrgestell PC für die Aufnahmeeinrichtung an der gewünschten Skalenposition positioniert. Wenn beispielsweise
die Bedienungsperson die Zahl 29 eintastet, um eine Karte zu erhalten, deren Nase auf der Skala der Position
29 entspricht, muß der Microprozessor in Antwort auf die eingetastete Zahl 29 die richtige Anzahl von
positiven Impulsen an den Schrittmotor liefern, um zu bewirken, daß dieser von der Skalenposition "0" zur Po-
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sition "29" fährt. Wenn aber die nächste eingetastete Nummer "21" ist, liefert der Microprozessor, der die
vorherige Eingabe in dem Speicher speichert, die Anzahl von negativen Impulsen, die erforderlich ist, um zu bewirken,
daß das Fahrgestell von der Position "29" zur Position "21" zurückverschoben wird.
Die Daten zur Positionierung des Fahrgestelles müssen
nicht in eine Tastatur eingegeben werden. Sie können auch von einem entfernten Computer 59 an den Microprozessor
64 geliefert werden. Wenn der Selektor unter den Befehlen von einem entfernten Computer eine besondere
Karte auswählt, kann diese Karte automatisch einer Videokamera präsentiert werden, die das Bild derselben
an ein Televisionsterminal am Ort des entfernten Computers überträgt.
Bei der vorliegenden Erfindung erfolgt daher der Betrieb
des Selektors halbautomatisch oder in vollem Maße automatisch. Die Erfindung weist u.a. die folgenden bedeutenden
Merkmale auf:
A) Die Auswahltätigkeit erfolgt schnell, weil dann, wenn das Fahrgestell einmal auf einen gewünschten
Schrittpunkt auf der Skala eingestellt ist und ein Schalter betätigt wird, ein Zyklus eingeleitet
wird, in dem sich die Aufnahmeeinrichtung in Richtung auf das in der Patrone enthaltene Kartenpaket
bewegt und an der Nase der ausgewählten Karte an-
„Q greift. Danach wird die Aufnahmeeinrichtung angehoben,
um die Karte herauszuziehen.
B) Die Aufnahmetätigkeit erfolgt sicher und zuverlässig. Wenn die Aufnahmeeinrichtung an der Nase einer ausge-
„p- wählten Karte angreift, wird diese von ihr festgeklemmt.
Weil die Zähne der Aufnahmeeinrichtung an-
fänglich lose sind, passen sich diese Zähne selbst an die Kartennasen verschiedener Dicke oder an Nasen
an, die beim Gebrauch deformiert werden.
C) Die Aufnahmeeinrichtung zieht die ausgewählte Karte durch einen Kartenseparator, nachdem sie die Nase
festgeklemmt hat, wobei der Kartenseparator andere Karten loslöst, die an der ausgewählten Karte anhaften
können, so daß nur die ausgewählte Karte herausgezogen wird.
D) Die Aufnahmeeinrichtung hebt die ausgewählte Karte auf eine Darbietungsstange, die die ausgewählte
Karte horizontal hält, so daß diese leicht entfernt werden kann.
E) Die automatische Tätigkeit der Aufnahmeeinrichtung wird in dem Moment eingeleitet, in dem die die Karten
enthaltende Patrone zur Auswahl in die richtige Lage gebracht wird.
F)
F)
Der automatische Selektor kann mit einer Patrone zusammenwirken, die ein Paar von Abteilen zur Aufnahme von
zwei Paketen aufweist, wobei die Patrone in einer gleitbaren Schale aufgenommen wird, die schnell von einer
ersten Station, in der eines der Pakete zur Auswahl ausgerichtet ist, zu einer zweiten Station verschiebbar
ist, in der das andere Paket zur Auswahl positioniert ist.
Die Erfindung wurde im Zusammenhang mit einem verbesserten
automatischen Kartenselektor für ein Karteisystem für einen wahlfreien Kartenzugriff beschrieben.
Es wird jedoch darauf hingewiesen, daß viele Änderungen und Modifikationen im Rahmen der vorliegenden Erfindung
vorgenommen werden können.
Claims (11)
1. Karteisystem für Karteikarten mit wahlfreiem Zugang,
wobei Patronen vorgesehen sind, von denen jede wenigstens ein Paket von Karten speichert, wobei jede Karte eine
nach oben stehende Nase aufweist, deren Position in Längsrichtung gesehen einem besonderen Punkt auf einer Stufenskala
entspricht, die entlang der ganzen Länge des Paketes verläuft, und wobei ein Kartenselektor vorgesehen ist, um
irgendeine gewünschte Karte aus dem Paket unabhängig von ihrem gespeicherten Ort in der Patrone herauszuziehen, dadurch gekennzeichnet,
daß der Selektor (11) enthält:
A) Ein Fahrgestell (PC), das entlang eines horizontalen Weges oberhalb der Patrone (10) bewegbar ist, die
ein Paket aufnimmt, das die auszuwählende Karte (MM) enthält, wobei das Fahrgestell (PC) zu einem Punkt auf
dem Weg bewegbar ist, der in einer Linie mit der.Nase (T) an der Karte (MM) liegt;
B) ein Kran (24) , der an dem Fahrgestell (PC) gehalten wird
und eine Kartenaufnahmeeinrichtung (25) aufweist;
C) eine Einrichtung (44, 45, 46), die bewirkt, daß der Kran (24) einen Operationszyklus ausführt, in dessen
Verlauf er sich über der Patrone (10) nach unten neigt, um es zu ermöglichen, daß die Aufnahmeeinrichtung
(25) an der Nase (T) an der Karte (MM) angreift und diese festklemmt, und danach die Karte
(MM) an der Nase (T) hochhebt, um die Karte aus der Patrone (10) herauszuziehen; und
D) eine Separatoreinrichtung (27, 28), die Karten abfängt, die an der ausgewählten Karte haften, um zu
verhindern, daß die Aufnahmeeinrichtung (25) auch nicht ausgewählte Karten herauszieht.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Separatoreinrichtung aus einem Paar von Kartenseparatoren
(27, 28) besteht, die sich gerade oberhalb der Patrone (10) befindet, um die oberen Ecken des
Kartenpaketes zu überspreitzen, daß jeder Separa tor (27, 28) eine Reihe von Spalten (G) in sich aufweist,
deren Breite geringfügig größer ist als die Dicke :des oberen Randes der Karte (MM), so daß der Spalt (G) den
Durchtritt nur einer einzigen Karte (MM) ermöglicht, daß jeder Spalt (G) einen durch konvergierende Wände (W1, W2)
bestimmten Eingang aufweist, daß dann, wenn eine ausgewählte Karte (MM) durch die Aufnahmeeinrichtung (25)
über das Paket hinaus angehoben wird und wenn benachbarte Karten, die an der ausgewählten Karte (MM) haften,
ebenfalls angehoben werden, wenn sich die Aufnahmeeinrichtung (25) anhebt, die Aufnahmeeinrichtung (25) die
oberen Ecken der ausgewählten Karte durch den Eingang zieht, der den Ecken am nächsten liegt, um die oberen
Ecken durch den dem Eingang zugeordneten Spalt (G) hindurchzuführen, und daß andere Karten durch wenigstens
eine Wand (W1, W2) des Einganges abgefangen werden, so daß sie von der ausgewählten Karte (MM) losgelöst werden.
3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Breite des Spaltes (G) etwa 10 % größer ist als die Dicke des Randes.
4. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Separatoren (27, 28) einen zusammengeklemmten
Stapel von flachen Schneiden (56) aufweisen, von denen jede eine Nase (56A) besitzt, deren Flächen so niedergedrückt
sind, daß sie die Spalte (G) bestimmen und deren IQ Basis dreieckförmig ist, um die konvergierenden Wände
(W1, W2) des Einganges zu bestimmen.
5. System nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stapel zwischen einem Paar von Platten (53A, 53B)
ic festgeklemmt ist, die den Rahmen (53) des Selektors (27,
28) bilden.
6. System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Selektor (27, 28) ein Paar von Seitenwänden (17,
18) aufweist, zwischen denen die Patrone (10) angeordnet
ist, und daß die Separatoren (27, 28) oberhalb der Patrone (10) an den Wänden (17, 18) gehalten werden.
7. System nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (53) jedes Separators (27, 28) an einer
Wand (17, 18) des Selektors (11) gehalten wird, so daß er an der Wand verschwenkbar ist, daß der Rahmen (53)
durch eine Feder derart vorgespannt ist, daß er den Separator (27, 28) normalerweise von der oberen Ecke des
Paketes zurückzieht, und daß mit dem Rahmen (53) ein Solenoid (51) wirksam verbunden ist, der bei seiner Erregung
den Rahmen in seiner Betriebsposition in Bezug auf das Kartenpaket verschwenkt.
8. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell (PC) an eine Gliederkette (60) ange-
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354Ζ3Ϊ2
lenkt ist, die zwischen zwei Kettenrädern (61, 62) derart gehalten wird, daß sie sich entlang des Weges bewegt,
und daß außerdem ein in zwei Richtungen arbeitender Motor (63) vorgesehen ist, der an eines der Kettenräder
(61, 62) gekoppelt ist, um das Fahrgestell (PC) zu dem Punkt zu verschieben.
9. System nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mikroprozessor (64) Betätxgungsimpulse an den
^q Schrittmotor (63) liefert und daß dem Mikroprozessor (64)
numerische Daten eingegeben werden, die den ausgewählten Punkt anzeigen.
10. System nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
lf- daß die numerischen Daten durch eine Bedienertastatur geliefert
werden.
11. System nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die numerischen Daten durch einen entfernten Computer
(54) bereitgestellt werden.
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