DE7112468U - Aus Kunststoff bestehender doppel schaliger Sitz fur Reihenbestuhlung (II) - Google Patents
Aus Kunststoff bestehender doppel schaliger Sitz fur Reihenbestuhlung (II)Info
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- 238000005452 bending Methods 0.000 claims description 5
- 239000004576 sand Substances 0.000 claims 1
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Landscapes
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Description
E. WetZel 85O° Nürnberg 1,
_ _ Hefner»pl«tz 3 - Postfach 9347
. C. TerQSlU Telex 06/22327-Tel. Οβί 1/204001-83
ΓUmer Zeichen bitte immer nneeben—,
25/6(136/71) J
Firma(Flachglas Aktiengesellschaft DELOG-DETAG, 851 Fürth/Bayern
Aus Kunststoff bestehender doppelschaliger Sitz für Reihenbestuhlung
Die Neuerung betrifft einen aus Kunststoff bestehenden doppelschaligen, gewölbten Sitz für Reihenbestuhlung und
zwar der besonderen Ausführung» daß durch ihn hindurch eine Tragschiene geführt ist.
Bei Sitzen dieser Art muß man mit erheblichen Beanspruchungen
rechnen. Man denke etwa an eine Bestuhlung in einer Sporthalle, wo es nicht ausgeschlossen ist, daß Sportbegeisterte
sich auf den Stuhlsitz stellen und hierauf herumspringen. Es gibt zwar Sitze für Reihenbespulung, die mit einer kräftigen
Metallplatte zur Verbindung mit dem Traggestänge armiert sind. Aber dieser Weg ist unverhältnismäßig teuer. Außerdem
wird der einzelne Sitz sehr schwer und daher unhandlich für den Aufbau und Abbau der Bestuhlung.
Aufgabe der Neuerung ist die Ausbildung eines solchen Sitzes in einer Weise, daß mit nur geringem gesteigerten Materialaufwand
eine große Festigkeit gegen Biegungsbeanspruchungen erzielbar ist»
Ausgangspunkt der Neuerung ist, um es zu wiederholen, ein aus Kunststoff bestehender doppelscüaliger gewölbter Sitz
für Reihenbestuhlung,durch den hindurch die Tragschiene
geführt ist. Die Aufgabe der Erhöhung seiner Festigkeit
wird gemäß der Neuerung dadurch gelöst, daß die Unterschale zur Erhöhung des Trägheitsmomentes als stark
gewölbter Körper ausgebildet und mit inneren, die Tragschiene abstützenden Rippen versehen ist, über welche
die vom Sitzdruck auf die überschale ausgeübte Kraft als Biegungsbeanspruchung auf die Unterschale übertragen
wird.
In einer Weiterbildung der Neuerung sind an die Innenseite der Oberschale Rippen zur Anlage an der Tragschiene
angeformt.
Oberschale und Unterschale können in einer zweckmäßigen Weiterbildung der Neuerung in der Nähe ihrer Ränder durch
mehrere von unten eingeführte Verschraubungen miteinander
verbunden sein.
Eine andere Möglichkeit der Verbindung der Schalenränder, die gegebenenfalls auch zusätzlich zur Verschraubung angewendet
werden kann, besteht darin, daß Oberschale und Unterschale an einzelnen Stellen ihrer Randpartien nach
Art von Feder und Nut miteinander verklammert sind.
Eine Möglichkeit einer derartigen Verklammerung besteht darin, daß die Randpartien der Schalen sich aneinander
anschmiegend ausgebildet sind und die Verklammerungen
in der Anschmiegungszone liegen.
Eine weitere Möglichkeit ist die, die Schalenränder aufeinander zu abzuwölben und die Verklammerung in die
Stoßfläche der Abbiegungen zu verlegen.
Die Neuerung sei an Hand des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigen:
Fig.l einen Schnitt nach der Linie A-A-der Fig.T:,
Pig.2 einen Schnitt nach der Linie B-B der Fig.1,
Fig,3 einen Schnitt ach der Linie G-C der Fig.2,
Fig.4- eine Verschraubung der Randkanten,
Fig.5 eine Verklammerung der Randkanten.
Der Sitz besteht aus zwei Schalen, der Oberschale 1 und der Unterschale 2. Zwischen den beiden Schalen ist die
Tragschiene 4- in Form eines ovalen Rohres hindurchgeführt.
Angestrebt wird gemäß der Neuerung eine Vergrößerung des Trägheitsmomentes des Sitzes. Die Vergrößerung ist durch
die sehr starke Wölbung 3 der Unterschale 2 erzielt, die wesentlich größer ist,als es für den Sitzaufbau an sich
erforderlich wäre
Das vergrößerte Trägheitsmoment wird aber nicht nur durch die starke Wölbung 3 der Unterschale, sondern auch durch
die Verrippung erzielt, wie es deutlich aus dem Schnitt C-G der Fig.3 erkenn-bar ist. An die Unterschale auge-
formt sind Rippen 5, welche die Tragschiene 4- auf dem
größten Teil ihres Umfanges umfassen. Es leuchtet ein, daß durch eine derartige Vergrößerung der Verrippung eine
wesentliche Erhöhung des Trägheitsmomentes erzielbar ist.
Weit re Rippen 6 sind an der Unterseite der Oberschale 1 angeformt, die sich gegen die Tragschiene 4 abstützen.
Die Belastung der Oberschale 1 wird also über die Rippen auf die Tragschiene 4 und von dieser auf die Unterschale
übertragen. Die Unterschale 2 überträgt also die bei Belastungen auftretenden Biegungsbeanspruchungen, die Oberschale 1 die analogen Druckspannungen auf die Tragschiene
Die Figuren zeigen weiter verschiedene Möglichkeiten der Verbindung der Randpartien der Schalen.
Die Randpartien 7,8 können entsprechend Fig.l sich aneinander anschmiegend ausgebildet und hier gegebenenfalls mit
einander verklebt sein. Auch eine Verschraubung ist möglich, wie Fig.4 zeigt.In die Rsndpartie der Oberschale 1
ist eine kleine Platte 9 mit Muttergewinde eingesetzt, in das von unten her eine Schraube IO eingeschraubt ist, die
sich mit ihrem Kopi 11 gegen den Rand einer Bohrung in
der Unterschale abstützt. Bei der Ausbildung nach Fig.2 ist eine Verklammerung dadurch gebildet, daß auf der Rand-■oartie
7 eine Feder 12 angeformt und in die Randpartie 8 eine Nut 13 eingeformt ist.
Bei der Ausführungsf orin nach Fig. 5 sind die Randpartien
14- lind IS aufeinander zu gewölbt, und die Y erklamme rung
mit Feder 16 und Nut 17 ist in die Stoßfläche der gewölbten Sanc.partien 14- und 15 eingeformt.
Claims (6)
1. Aus Kunststoff bestehender doppelschaliger gewölbter Sitz für Reihenbestuhlung, durch den hindurch eine Tragschiene
geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterschale (2) zur Erhöhung des Trägheitsmomentes
als stark gewölbter Körper ausgebildet und mit inneren, die Tragschiene (4-) abstützenden Rippen (5) versehen ist,
über welche die vom Sitzdruck auf die Oberschale ausgeübte Kraft als Biegungsbeanspruchung auf die Unterschale
(2) übertragen wird»
2. Sitz ne^h Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an
die Innenseite der Oberschale (1) Rippen (6) zur Anlage an der Tragschiene (4) angeformt sind.
3. Sitz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß Oberschale (l) und Unterschale ^2) in der Nähe ihrer
Ränder durch mehrere von unten eingeführte Verschraubungen (9,10,11) miteinander verbunden sind.
4. Sitz nach einem oder mehreren der Voransprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß Oberschale (l) und Unterschale(2)
an einzelnen Stellen in der Nähe des Schalenrandes nach Art von Feder und Nut miteinander verklammert sind.
5. Sitz nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet, daß die Randkanten der Oberschale und der Unterschale aneinanderschmiegend
ausgebildet sind und die Verklammerung innerhalb des Anscbmiegungsbereiches liegt
(Fig.2).
6. Satz nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet, daß
die Sandkanten von Ober-schale und Unterschale aufeinander zu abgebogen sind und die Verklammerung in der
fläche der Abbiegungen eingeformt ist (Fig.5).
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7112468U true DE7112468U (de) | 1971-07-01 |
Family
ID=1266341
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7112468U Expired DE7112468U (de) | Aus Kunststoff bestehender doppel schaliger Sitz fur Reihenbestuhlung (II) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7112468U (de) |
-
0
- DE DE7112468U patent/DE7112468U/de not_active Expired
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