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DE7111966U - Kamera mit blitzeinrichtung fuer schlagzuendbare blitzlampen - Google Patents

Kamera mit blitzeinrichtung fuer schlagzuendbare blitzlampen

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Publication number
DE7111966U
DE7111966U DE19717111966 DE7111966U DE7111966U DE 7111966 U DE7111966 U DE 7111966U DE 19717111966 DE19717111966 DE 19717111966 DE 7111966 U DE7111966 U DE 7111966U DE 7111966 U DE7111966 U DE 7111966U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
camera
lever
arm
flash
pawl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19717111966
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Eastman Kodak Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eastman Kodak Co filed Critical Eastman Kodak Co
Publication of DE7111966U publication Critical patent/DE7111966U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

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PATENTANWÄLTE DR.-ING. WOLFF, H. BARTELS, DR. BRANDES, DR.-ING. HELD
26.3.1971 ν
STUTTGART 1
IANGE STRASSE Sl TELiFONi (0711)294310 und 297295
TElEXi 0722312
Unser Zeichen: 122 9 36/912033 kdk
Eastman Kodak Company, Rochester, Staat New York, Vereinigte Staaten von Amerika
Kamera mit Blitzeinrichtung für schiagzündbare Blitzlampen
Die Erfindung betrifft eine Kamera mit einem Kameraauslöser zum Auslösen des KameraverSchlusses und mit einer Blitzeinrichtung zum Aufnehmen schlagzündbarer Blitzlampen, die je ein aus einer vorgespannten Ausgangsstellung für die Zündung der zugehörigen Blitzlampe freigebbares Schlagglied aufweisen, wobei ein Prüf- und Betätigungsglied zum Prüfen und Anzeigen der Zündbereitschaft der Blitzlampe und zum Freigeben des Schlaggliedes für die Zündung der sich in Zündstellung befindlichen Blitzlampe vorgesehen ist.
Es ist bekannt, Kameras und fotographische Zusatzgeräte mit einer eingebauten künstlichen Lichtquelle, etwa mit Blitzlampen, zu versehen und diese Blitzlampen zeitrichtig mit der Betätigung des KameraverSchlusses zu zünden, um den Film in der Kamera auch bei geringer Szenenhelligkeit richtig zu belichten. Es ist auch bekannt, bei solchen elektrischen Zündvorrichtungen eine Möglichkeit vorzusehen, mit der man elektrisch die Zündbereitschaft einer Blitzlampe unmittelbar vor ihrer Zündung prüfen kann. In jüngerer Zeit sind schlagzündbare Blitzlampen entwickelt worden, die ein gegen'_Schlag/empfindliches Zündmaterial einschließen, das durch einen Schlag oder eine mechanische Kraft, entzündet werden kann, um dadurch die Lampe selbst zu zünden. In der bevorzugten Ausführnngsform sind mehrere Blitzlampen in einer Blitzlampeneinheit, Blitzwürfel genannt, enthalten, die mit einem drahtförmigen Schlagglied für jede Blitzlampe versehen sind. Das Schlagglied ist in einer vorgespannten Ausgangsstellung eingerastet, in der es sich von der zugehörigen Blitzlampe entfernt befindet und aus der es ausgerastet werden kann, um gegen die Blitzlampe zu schnellen und dadurch diese zu zünden.
Es sind auch bereits Kamer ainechanismen üum Prüfen und Anzeigen der Zündbereitschaft und_zum Zünden solcher^Blitzlampen vorgesehen _worden.
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£iinrichtui;gen eier vorerwähnten Art zum Prüfen und Zünden elektrisch oder durch Schlag zündbarer Blitzlampen errüllen die ihnen zugedachten Aufgaben im allgemeinen zufriedenstellend Zumindest unter gewissen Umständen treten jedoch bei allen von ihnen Neichteile auf. Bei den elektrischen Systemen sind die meisten dieser Nachteile hinreichend bekannt und einige weitere in Patentanmeldungen für schlagzündbare Blitzlampen angeführt. Bei den mechanischen Systemen, d.h. bei den schlagzündbaren Blitzlampen, sind völlig neue und zuvor unbekairi-ce Probleme aufgetreten. Beispielsweise kann ein mechanisches Prüfglied die Drehung des Blitzwürfels behindern. Obwohl verschiedene Mechanismen entwicl :1t v/orden sind, um dieses Problem zu lösen, werden sie im allgemeinen in Verbindung mit dem Filmtransport gespannt, so daß sie die Kraft vergrößern, die erforderlich ist, um die Filmtransportvorrichtung zu betätigen. Darüber hinaus kann die erhöhte Filmtransportkraft erheblich sein, besonders in jenen Mechanismen, die das Prüf- und Betätigungsglied mittels Nockenbahnen an der Blitzwürfelfassung oder am Blitzwürfel selbst zurückziehen. Das ergibt sich zwangsläufig daraus", "daß^ die J^ehbewejung['desJBlitzwQrfeis "begfent ist, was wiederum verhältnismäßig steile N6k- ^. _" ___
kenbahnen erfordert, welche einen _qerinqen_jnecha- _'.—.
nisehen Wirkungsgrad haben. Das gleiche ergibt sich bei den Lösungsvorschlägen, bei denen die Zurückziehung des Prüf- und Betätigungsgliedes durch den Kameraauslöser bewirkt wird, da ein zusätzliches Schiagglied vorgesehen ist, um die Blitzlampe zu zünden, wobei dieses Schiagglied durch den Filmaufwickelmechanismus vorgespannt wird.
Daneben wird bei kürzlich entwickelten Mechanismen, die ein Prüf- und Betätigungsglied aufweisen, dieses Glied durch eine Feder oder durch ein Verbindungsglied angetrieben, welches nur an dem Prüf- und Betätigungsglied angreift. Da der Prüf-, und Betätigungsvorgang eine genaue Bewegung der mitwirkenden Teile erfordert, die auf die Größe und Empfindlichkeit des Schlaggliedes und auf die begrenzte Bewegungsbahn des Prüf-
und Betätigungsgliedes zurückgeht, können bei diesen Mechanismen Fehlleistungen bezüglich der zeitrichtigen Zündung infolge von ürigenin-igkeiten von Einrichtungen auftreten? die an dem Prüf- und Betätigungsglied angreifen und es zum Einleiten des Zündvorganges bewegen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kamera mit ·.-einer Blitzeinrichtung für schlagzündbare Blitzlampen zu schaffen, bei der neben dem Prüfen der Zündbereitschaft der in der Zündstellung befindlichen Blitzlampe das Freigeben des Schlaggliedes genau zeitrichtig mit dem Betätigen des KameraverSchlusses möglich ist.
Diese Aufgabe ist bei einer Kamera der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst, aas für das Betäti= gen des Kameraverschlusses und des Prüf- und Betätigungsgliedes der Blitzeinrichtung wenigstens ein Antriebsglied vorgesehen ist, das in seiner Bereitschaftsstellung stark vorgespannt ist und beim Betätigen des Kameraauslösers mittels einer Freigabevorrichtung freigebbar ist. Dadurch kann das Prüf- und Betätigungsglied zum Zünden einer Zündlampe stets zeitrichtig mit dem öffnen des Kameraverschlusses betätigt werden, und zwar unabhängig davon, mit welcher Schnellig-/ keit und Betätigungskraft der Kameraauslöser seinerseits betätigt wird.
Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung anhand von in den Zeichnungen darge .teilten Ausführungsbeispielen im ainzelnen erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Kamera, mit einer Blitzeinrichtung mit aufgesetztem Blitzwürfel mit sch]agzündbaren Blitzlampen, wobei der Blitzwürfel teilweise aufgeschnitten ist?
CCCIf · . .
5 -
Pig. 2 eine perspektivische Untersieht auf einen schlagzündbaren Blitzwürfel;
Fig. 3 einen vergrößert dargestellten Ausschnitt aus
einer perspektivischen Ansicht eines schlagzündbaren Blitzwürfels nach Fig. 2;"
Flg. 4 und 6 bis 11 schematische Darstellungen der Betätigungseinrichtungen verschiedener Ausführungsbeispiele;
s~ Fig. 5 ein vergrößert dargestellter Ausschnitt aus dem
Mechanismus nach Fig. 4 und 7. Eine in Fig. 1 dargestellte Kamera 2 weist ein Gehäuse 4
mit einenfKameraobjektiv 6, einen"Gehäusea\islöse¥JB zurn^
Auslösen des Kameraverschlusses, Jeinen Fiimtransp.orjbhebel
10 und einen/Sucher .12Lauf.Wie im._f olgenden_ noch, nälher
beschtieben wird, ist die Kamerea 2 besonders dafür eingerichtet, in einer Fassung 5 eine Blitzlampeneinheit 14 mit schlagzündbaren Blitzlampen aufzunehmen, die im folgenden kurz Blitzwürfel genannt wird und deren Blitzlampen zeitrichtig mit dem Betätigen des KameraverSchlusses durch Mechanismen gezündet werden können, wie sie anschließend beschrieben v- werden.
Im folgenden werden anhand der Fig. 2 und 3 die Einzelheiten des Blitzwürfels beschrieben. Der Blitzwürfel 14 weist eine Grundplatte 16 auf. Diese Grundplatte trägt mehrere schlagzündbare Blitzlampen 17, ein drahtförmiges Schlagglied 18 für jede der Blitzlampen, einen aus polierter Metallfolie gebildeten und als konkave Scheibe geformten Reflektor 20 hinter einer jeden Blitzlampe, eine lichtdurchlässige Haube 22 und einim der Halterung und Einstellung dienenden Fuß 24. In mancher Hinsicht sind die baulichen Merkmale des Blitzwürfels 14, wie beispielsweise die Reflektoren und die Haube, denjenigen ähnlich, die von elektrisch zündbaren Blitzwürfeln her bekannt
sind und die deshalb hier nicht mehr im einzelnen beschrieben werden. Obgleich der Blitzwürfel an sich nicht Teil der Erfindung ist, werden zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung gewisse Merkmale des Blitzwürfels anschließend beschrieben.
Jede der Blitzlampen 17 und jeder der augehörigen Schlagglieder 18 sind auf der Oberseite der Grundplatte 16 durch Vorrichtungen gehalten, die am anschaulichsten in Fig. 3 zu s- sehen sind. Diese' j^iteybjcrichtüng_e^~we"i~^ . " "~-~ sen je eine zylindrische Bohrung 26 und einer Vorsprung 28 auf. Die zylindrische Bohrung 26 nimmt einen Teil der Blitzlampe auf und hält sie dadurch fest. Der Vorsprung 28 weist einen Schlitz 30 auf, "der"einen ~ Teil de« drahtförmigen Schlaggliedes 18, nämlich ein Knie 46, aufnimmt und dadurch das Schlagglied festhält. Die Oberseite 25 der Grundplatte 16 kann weiterhin mit je einem Anschlag versehen sein, der das Schlagglied 18 in seinem vorgespanntem Zustand festhält. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Rolle dieses Anschlages jedoch von einem abgebogenen Teil des drahtförmigen Schlaggliedes 18 selbst übernommen, wie im folgenden näher beschrieben wird.
Jede der vier Blitzlampen 17 weist einen hermetisch verschlossenen Kolben 36 auf, der das brennbare Material, z.B. Zirkoniumfolie, in einer die Verbrennung unterhaltenden Gasatmosphäre, z.B. Sauerstoff, enthält. Der Unterteil des Kolbens 36 weist ein langgestrecktes leicht verformbares Röhrchen 38 mit kreisrundem Querschnitt auf. Dieses Röhrchen enthält mit Abstand zu seiner Innenwand einen nicht dargestellten Ambos. Das brennbare Material in dem Kolben 36 wird dadurch gezündet, daß das Röhrchen 38 durch einen Schlag verformt wird, was die Zündung einer schlagzündbaren Zündladung bewirkt, die z.B. ein Fulminat ist, mit dem der Ambos überzogen ist oder das in dem Zwischenraum zwischen der Röhrchen-
innenwand und dem Ambos untergebracht ist. Die dabei sich entwickelnde Wärmeenergie dringt durch das Röhrchen 38 nach oben in den Kolben 36 ein, wo sie die Verbrennung der Zirkoniumfolie einleitet und dadurch d.4e Blitzlampe zündet. Das untere Ende 40 des Röhrchens 38 dient dazu, den Kolben auf der Grundplatte des Blitzwürfels zu halten und ist zu diesem Zweck so ausgebildet., daß er in die zylindrische Bohrung der Grundplatte 16 hineinpaßt, um die Blitzlampe fest auf der Grundplatte zu halten.
Das aus einem Drahtstück gebildete Schlagglied 18 ist am besten in Fig. 3 zu erkennen. Es weist einen langgestreckten Schlagarm 42, einen aufwärts gebogenen· Mittelteil 44, ein Knie 46 und einen zweiten langgestreckten Arm 48 mit einem abgebogenen Ende auf. Der Mittelteil 44 ist nach Art einer Torsionsfeder ausgebildet, so daß dadurch der Schlagarm 42 vorgespannt werden kann. Das Knie 46 greift *n den Schlitz 30 der Grundplatte 16 ein, wodurch das Schlagglied auf der Grundplatte gehalten wird. Das abgebogene Ende des zweiten Armes 48 dient als Raste 50 für den Schlagarm 42, um ihn in der vorgespannten Stellung·festzuhalten. Bei der Herstellung des Blitzwürfels wird das Schlagglied 18 in vorgespanntem
ustand eingebaut, indem es durch die Raste 50 gehalten wird, bis der Blitzwürfel gezündet wird.
Um das Freigeben des Schlaggliedes zum Zünden der schlagzünd-, baren Blitzlampe zu ermöglichen, ist in der Grundplatte 16 unterhalb des vorgespannten Schlagarmes 42 eine Zugangsöffnung 52 vorgesehen. Diese öffnung ist so ausgebildet, daß sie ein Betätigungsglied und/oder ein Prüfglied aufzunehmen vermag, das das Schlagglied 18 abtastet und seine Schlagbereitschaft und damit die Zündbereitschaft der betreffenden Blitzlampe prüft und danach, falls das Schlagglied sich in seiner Ausgangsstellung befindet, den Schlagarm 42 über die Raste 50 hinaus schnell anhebt und ihn dadurch freigibt. Aufgrund dieser Freigabe schnellt der Schlagarm 42 unter der Wirkung der im Mittelteil 4 4 des Schlaggliedes gespeicherten Fe-
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derkraft gegen das Röhrchen 38, verfoimt es und zündet dadurch die Blitzlampe wie oben beschrieben.
Der Fuß 24 erstreckt sich von der Unterseite 54 der Grundplatte .16. ICr kaün an der Grundplatte 16 gesondert angebracht oder mit ihr zusammen in einem Stück hergestellt sein. Der Fuß 24 weist ein Führungsglied 56 mit einem Vierkantloch 58 und mit einer! im wesentlichen quadratischen Außenfläche 60 auf. An jeder der vier Ecken der Außenfläche 60 ist je eine der Führung dienende Rippe 62 vorgesehen,- die einen sich verjüngenden unteren Teil 64 und einen im wesentlichen quadratischen oberen Teil 66 aufweist. Die Rippen 62 werden in die Fassung 5 zuerst durch ihre sich verjüngenden Teile geführt, bis sie völlig in die Fassung eingesetzt sind, und dann in der richtigen Stellung gegenüber der Fassung durch ihre oberen, quadratischen Teile 66 festgehalten. Auf der ebenen Seite der Außenfläche 6D sind zwischen den Rippen 62 außerdem Schlitze 70 vorgesehen, deren untere Endfläche 72 für das Zusammenwirken mit einer Halteeinrichtung der Fassung leicht geneigt ausgebildet ist.
Zusammenfassend weist der oben beschriebene Blitzwürfel mehrere Blitzlampen und je ein vorgespanntes Schlagglied je Blitzlampe auf. Um eine der Blitzlampen zu zünden wird ein Betätigungsglied durch eine Zugangsöffnung in der Grundplatte des Blitzwürfeis in diesen hinein eingeführt, der an dem vorgespannten Schlagglied angreift und es aus seiner vorgespannten Stellung ararastet. ber Schlagarm des Schlaggliedes schnellt dann gegen das untere Ende der Blitzlampe, um die Zündladung durch Schlag ! zu zünden, die wiederum in den Kolben der Blitzlampe hinüber
wirkt und deren brennbares Material entzündet und die Lampe dadurch aufblitzt. Im vorgespannten Zustand befindet sich das Schlagglied, und zwar sein Schlagarm ,über der Zugangsöffnimg in der Grundplatte des Blitzwürfels. Wenn der Schlagarm des Schlaggliedes einmal freigegeben worden ist, behält er seine an der Blitzlampe anliegende Stellung bei und ist deshalb von der Zugangsöffnung in der Grundplatte des Blitzwürfels entfernt .
ZIA folgenden werden anhand der Übrigen Figuren verschieden« Ausführungsbeispiele für Mechanismen zum Herstellen von Blitzlich tauf nahmen beschrieben. Die Mechanismen nach den Fig. 4, 6 und 7 vermögen eine Vielzahl von Funktionen in verschiedenen Situationen auszuführen. Bei jedem dieser Mechanismen gibt das Einsetzen eines Blitzwürfels in die Fassung der Kamera eine Vorrichtung zum Prüfen der Zündbereitschaft des aufgenommenen Blitzwürfels und zum Zünden der Blitzlampen des Blitzwürfels frei. Ansonsten lst~diese Vorrichtung gesperrt." Falls die Blitzlampe, die sich in der Zündstellung der Kamera befindet, niiäit «ehr sündbsrsit ist* weil ihr Sdhlaggiied sich nicht mehr im vorgespannten Zustand befindet, dann wird äas durch ein visuell wahrnehmbares Warnsignal angezeigt. Schließlich sind diese Mechanismen noch mit Vorrichtungen versehen, um ein vorgespanntes Schlagglied auszurasten und dadurch eine Blitzlampe zu zünden.
Anhand der Fig. 4 wird das erste dieser Ausführungsbeispiele beschrieben« Ein Gehäuseauslöser 102 leitet den Verfahrensablauf des Mechanismus ein· wenn er von Hand niedergedrückt worden ist. Der Gehäuseaus loser wird auf seiner abwärts ge-Γ richteten Bewegungsbahn mittels Stiften 104 geführt, die sich durch miteinander fluchtende Schlitze 106 hindurch erstrecken. Vom Gehäuseauslöser 102 aus erstreckt sich ein Arm 104, mit dem eine Feder 10 verbunden ist. Der Gehäuseauslöser 102 wird aufwärts in seine Ausgangsstellung durch eine Feder 112 gezogen, deren anderes Ende mit dem nicht dargestellten Kamerarahmen verbunden ist. Die aufwärts gerichtete Bewegung des Gehäuseauslösers 102 wird durch einen Anschlagzapfen 114 begrenzt, an den sich ein Arm 116 des Gehäuseauslösers 102 anlegt, an dem zugleich auch die Feder 112 angelenkt ist. Ein Schieber 118, der die Prüfung und Zündung der Blitzlampen bewirkt, 1st mit dem Gehäuseauslöser 102 durch die Feder gekoppelt, die mit ihrem oberen Ende an einem Arm 120 befestigt ist, der vom Schieber 118 absteht. Der Schieber 118
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wird auf einer geraden Bewegungsbahn durch Stifte 119 geführt, die sich durch miteinander fluchtende Schlitze 121 hindurch erstrecken. Die Abwärtsbewegung des Schiebers 118 wird durch einen Anschlagzapfen 163 begrenzt, der in die Bewegungsbahn des Armes 120 hineinragt.
Ein Winkelhebel 122 ist auf einem Schwenkzapfen 124 schwenkbar gelagert und im Uhrzeigersinne durch eine Feder 126 vorgespannt, die mit dem Kamerarahmen verbunden ist. Das Einführen eines Blitzwürfels 14 in die Fassung der Kamera schwenkt den Winkelhebel 122 entgegen der Kraft der Feder 126 in die ausgezogen dargestellte Stellung. Wenn jedoch kein Blitzwürfel eingesetzt ist, nimmt der Winkelhebel 122 die mit 122* bezeichnete gestrichelt dargestellte Stellung ein, wobei eine Nase 130 an dem Arm 129 des Winkelhebels 122 sich sperrend an eine Nase 132 anlegt, die von dem Schieber 118 ansteht. Bei der letztgenannten Lage wird der Schieber 118 daran gehindert, die oben erwähnten Prüf- und Zündfunktionen auszuführen und das Niederdrücken des Gehäuseauslösers 102 löst lediglich den Verschluß aus. wie weiter unten beschrieben wird, wobei die Feder UO lediglich gedehnt wird, wenn der Gehäuseauslöser 102 niedergedrückt wird.
Ein Koppelglied 134 ist auf einem Schwenkzapfen 136 schwenkbar gelagert und im Uhrzeigersinne durch eine Feder 138 vorgespannt, die andererseits am Kamerarahmen befestigt ist. Die Schwenkbewegung im Uhrzeigersinne des Koppelgliedes 134 wird durch einen Anschlagzapfen 140 begrenzt, der vom Kamerarahmen hervorragt. Das Koppelglied 134 weist einen Arm 142 auf, der mit einer Nase 144 versehen ist, welche sich an dem unteren Ende 146 des Schiebers 118 anlegt. Auf der entgegengesetzten Seite des Schwenkzap'fens 136 ist das Koppelglied 134 mit einem Zahnradsektor versehen, der dazu dient, ein Zahnsegment 150 an einem Prüfglied 152 anzutreiben. Aus Fig. 4 ist zu ersehen, daß dam, wenn das Zahnsegment 150 gesperrt ist, ebenso auch die Bewegung des Zahn-
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radsekhors 148 und damit die des Koppelgliedes 134 gehemmt ist.
Das Prüfglied 152 weist einen oberen Teil 154 auf, der mit der Außenfläche des Kamera gehäuses bündig ist oder darunter liegt und der sich durch eine:: öffnung 156 des Gehäuses 4 hindurcherstrecken kann. Das Prüfglied 152 wird auf einer ge^ krümmten Bewegungsbahn geführt und zwar durch einen Stift 158, der sich durch einen Kurvenschlitz 136 hindurch erstreckt und durch die die öffnung 156 begrenzenden Flächen-* Das Pj Ifglied 152 wird aufwärts verschoben, bis sein oberer Teil 154 gegen den Schlagarm 42 eines Schlaggliedes 18 des Blitzwürfels 14 anstößt oder bis dar Stift. 158 das untere Ende des Schlitzes 160 berührt. Die soeben erwähnten Stellungen sind durch die Buchstaben "an und "b" in den Zeichnungen gekennzeichnet.P^r Mechanismus greift? nur an einem Schlagarm 42"änV"Die Stellung, in der das geschieht und die verschiedenen damit verbundenen Punktionen ausgeführt werden, wird im folgenden als die Zündstellung bezeichnet.
Eine Signalfahne 162, die im einzelnen in Fig. 5 zu sehen ist, ist auf einem Schwenkzapfen 164 schwenkbar gelagert» der aus dem Kamerarahmen herausragt. DiecSignalfahne 162 wird durch eine Feder 161 im Uhrzeigersinne vorgespannt, wobei ihre Bewegung in dieser Richtung durch einen Anschlagzapfen 165 begrenzt wird. Die Signalfahne 162 ist mit einem Auflagenocken 166 versehen, an dem ein ähnlicher Auflagenocken 168 des Schiebers 118 angreifen und ihn dadurch in eine Stellung verschwenken kann, in der die Signalfahne 162 gegen einen Anschlagzapfen 167 anliegt und dabei sich durch das Blickfeld des Suchers 12 hindurch erstreckt, wie das in Fig. 4 gestrichelt angedeutet ist.
Im folgenden wird die Prüftätigkeit des Mechanismus erklärt.-Unter der Annahme, daß der Blitzwürfel 14 in die Aufnahmefassung 5 der Kamera eingesetzt worden ist und die Nase 130 des Winkelhebels 122 nicht in die Bewegungs-
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bahn der Nase 132 am Schieber 118 hineinragt, bewirkt «la» Niederdrücken des Gehäuseauslösers 102 aufgrund der Wirkung der Feder 110 eine gleichartige Bewegung des Schiebers 118. Sobald der Schieber 118 sich abwärts bewegt, greift sein unteres Ende 146 an der Nase 144 des Koppelgliedes 134 an und verschwenkt letzteres im Gegenuhrzeigersinne, wodurch der Zahnradsektor 148 das Prüfglied 152 richtig und genau aufwärts bewegt, wobei es von dem Stift 158 und den Begrenzungsflächen der öffnung 156 geführt wird. Insoweit kein Schlagarm 42 sich ( in seiner Bewegungsbahn befindet, wird der obere Teil 154 des Prüfgliedes 152 bis zur Stellung b bewegt. Wenn der Teil 154 sich dieser Stellung b nähert, nimmt das untere Ende des Schiebers 118 die mit 146■· bezeichnete Stellung ein und der Auflagenocken 168 des Schiebers 118 greift am Auflagenocken 166 der Signalfahne 162 an und bewegt diese in das Blickfeld des Suchers 12, wie es gestrichelt angedeutet, ist. Dieses Erscheinen der Signalfahne macht den Fotografen darauf aufmerksam, daß er mit dem Blitzwürfel in seiner gegenwärtigen Einstellung auf der Kamera keine Blitzlichtaufnahme mache» kann. Er hat damit genügend Zeit, um den Gehäuseauslöser 102 loszulassen und von einer Aufnahme abzusehen»
C Das Koppelglied 134 ist weiterhin mit einem Arm 170 versehen. Dieser Arm nimmt eine der mit 170* bzw. 170lf bezeichneten, gestrichelt angedeuteter- "Ste?.lüngen"ein"," wenn jewe.ils _der obere Teil 154 des Prüfgiiede- 152 die Stellung a oder b einninBUt. Der Arm 170 ragt in der Stellung 170» in die Bewegungsbahn eines Hebels 182 hinein, wie weiter unten noch erklärt wird, wohingegen er in den Stellungen 170 und 17Ο" sich außer- _ halb dieser Bewegungsbahn befindet. Die Feder 110 ist schwächer als diejenige Kraft, die erforderlich ist, um einen vergespannten Schlagarm 42 auszurasten, so daß dann, wenn der Schieber 118 abwärts bewegt wird und das Koppelglied 134 sich im Gegenuhrzeigersinne dreht, wie oben erklärt wurde, die Anlage des
oberen Schieberteils 154 gegen den Schlagarm 42 £ie weitere Abwärtsbewegung des Schiebers 118 hemmt und dessen unteres Ende
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die Stellung 146' einnimmt, Demzufolge kann die Signalfahne 162 sticht in eine Stellung geschwenkt werden, in der sie im Sucher 12 sichtbar ist und der Arm 170 befindet sich in der Stellung 170* in der Bewegungsbahn des Hebels 182.
Sie Kamera weist weiterhin einen SehleuderverschluS 172 auf, der auf einem Schwenkzapfen 174 schwenkbar gelagert ist und durch eine Feder 176 im Uhrzeigersinne gegen einen Anschlag- sapfen 178 vorgespannt ist. Der SchleuderverSchluß 172 ist mit einer Stoßfläche 180 versehen, die denn, wenn sie mit einer auereichenden Kraft angestoßen wird, den Schleuderverschluß 172 veranlaßt, im Gegenuhrzeigersinne zu schwenken und Licht durch das Objektiv 6 hindurchfallen zu lassen, um den in der Kamera befindlichen Film zu belichten.
Der Hebel 182 ist auf einem Schwenkzapfen 184 schwenkbar gelagert. Er dient als Antriebsglied für das Betätigen des Schleuderverschlusses 172 und für das Betätigen de» Prüfgliedes 152, um dadurch ein vorgespanntes Schlagglied im Blitzwürfel 14 auszurasten. Auf diese Weise dient das Prüfglied 152 zugleich als Betätigungsglied der Blitzeinrichtung. Zu diesem Sweck ist der Hebel 182 in seiner Ausgangsstellung durch eine starke Feder 186 im Uhrzeigersinne stark vorgespannt. Bine Sperrklinke 188 ist auf einem Schwenkzapfen 190 schwenkbar gelagert und durch eine Feder 192 gegen einen Anschlagzapfen 189 im Uhrzeigersinne vorgespannt. Die Sperrklinke 188 ist mit einem Haken 194 versehen, um ein Ohr 196 freigebbar anzuhalten, welches von dem Hebel 182 absteht, um diesen in seiner vorgespannten Ausgangsstellung zu halten. An der Sperrklinke 188 Ist eine Anlagefläche 197 in der Bewegungsbahn des Unteren Endes 198 des Gehäuseauslösers 102 gebildet, so daß dieser dort angreifen kann, um den Hebel 182 freizugeben.
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Der Mechanismus sorgt für das Zünden einer Blitzlampe und für das Betätigen des Kameraverschlusse.s zeitrichtig miteinander, wodurch der Verschluß 172 auf dem Höhepunkt der Blitzhelligkeit ganz offen ist. Wenn man?.einmal annimmt, ^ daß der Fotograf den Gehäuseauslöser- 102 niedergedrückt hat und der Prüfgliedoberteil 144 sich" in der Stellung a befindet und an dem Schlagarm 42 angreift, dann bringt ein weiteres Niederdrücken des Gehäuseauslösers 102 dessen un- teres Ende 198 in Berührung mit dem Ohr 196 der Sperrklinke 188 und schwenkt diese gegen die Kraft dex eder 192 im Gegenuhrzeigersinne. Daraufhin wird der Hebel 182 freigegeben und unter der Wirkung der Feder 186 mit großer Kraft im Uhr zeigersinne in Richtung auf die Stellung 182· hin angetrieben. Der obere Arm 200 des Hebels 182 stößt an den sich in der Stellung 170* befindenden Arm 170 des Koppelgliedes und verschwenkt dadurch dieses, so daß dadurch wiederum der Prüfgliedoberteil 154 aufwärts bewegt wird, um den Schlagarm 42 auszurasten und damit die Blitzlampe zu zünden, uei dieser Bewegung des Hebels 182 stößt ein an seinem unteren Arm 202 vorhandenes Ohr 201 an die Stoßfläche 108 des Schleuderverschlusses 172 und öffnet letzteren, um eine Aufnahme zu machen. Man sieht, daß man die Zeitpunkte, zu denen der Arm 170 und die Stoßfläche 180 im Verhältnis zueinander an gestoßen werden, dadurch steuern kann, daß man die einander zugeordnete Stellung der Arme 200 und 202 des Hebels 182 entsprechend verändert. Man kann außerdem sehen, daß das Prüfglied 152 aufgrund des Vorhandenseins des Zahnradsektors 143 und des Zahnsegmentes 150 genau zeitrichtig mit dem öffnen des Verschlusses bewegt worden ist. Die Betätigungszeitpunkte des Verschlusses und der Blitzeinrichtung hängen nicht von der Geschwindigkeit ab, mit der der Gehäuseauslöser 102 niedergedrückt wird, da die Schwenkbewegung der Sperrklinke 188 beide Vorgänge bewirkt. Die meisten der Teile des Mechanismus werden durch die verschiedenen
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Rückholfedern in ihre Ausgangsstellung zurückbewegt, wie c?as oben dargelegt wurde. Der Hebel 182 kann beispielsweise dadurch gespannt werden, daß er mit dem Filmtransportmechanismus gekoppelt ist, wodurch der Hebel beim Weiterdrehen des Filmes in der Kartiere im Gegenuhrzeigersinne in seine verriegelte Ausgangsstellung geschwenkt wird. Das Koppelglied kann unter dem Einfluß der Feder 138 in seine Ausgangsstellung zurückkehren, noch ehe der Hebel 182 gespannt wird, da letzterer in seiner freigegebenen Stellung 182· nicht in die Bewegungs- { bahn des Armes 170 hineinragt. Es sei noch darauf hingewiesen, daß der obere Teil des Schleuderverschlusses 172, die Ohren 196 und 201 des Hebels 182 und der Haken 194 der Sperrklinke 188 so ausgebildet sind, daß sie diese Rückkehrbewegungen der genannten Teile erlauben.
Im folgenden wird anhand der Fig. 6 ein Mechanismus beschrieben, der ähnlich dem in Fig. 4 dargestellten Mechanismus ist. Teile, die bei beiden Mechanismen im wesentlichen übereinstimmen, sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. Der Hauptunterschied zwischen den beiden Mechanismen ist der, daß in dem in Fig. 6 dargestellten Mechanismus eine zweite Sperrclinke vorgesehen ist, die durch den als Äntriebsglied dienenden Hebel betätigt wird, um ein unabhängig davon angetriebenen Verschluß freizugeben, im Gegensatz zu dem durch den stark vorgespannten Hebel selbst angetriebenen Verschluß.
Der in Fig. 6 dargestellte Mechanismus weist dementsprechend einen Gehäuseauslöser 102 auf, der mit den zuvor erwähnten Einrichtungen versehen ist und mit dem die Federn 110 und verbunden sind. Der Schieber 118 ist mit dem Gehäuseauslöser 102 über die Feder 110 gekoppelt und weist die verschiedenen Arwe, Ohren und Führungsteile auf, die oben erklärt worden sind. Sein Auflagenocken 168 hat allerdings eine unterschiedliche aber analoge Funktion, wie im folgenden noch zu beschreiben ist. Der Winkelhebel 122 ist ebenfalls vorgesehen, Uim den Schieber 118 zu sperren, wenn kein Blitzwürfel 14 in
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die Aufnahmefassung der Kamera eingesetzt ist. Die Nase 144 des Koppelgliedes 134 liegt am unteren Ende 146 des Schiebers 118 an* um dessen Abwärtsbewegung über den mit dem Zahnsegment 150 kämmenden Zahnradsektor 148 auf das Prüfglied 152 zu übertragen. Wenn ein Blitzwürfel 14 auf der Kamera angeordnet ist und sich in der Zündstellung kein vorgespannter Schlagarm 42 befindet, veranlaßt das Niederdrücken des Gehäuseauslösers 102 den Prüfgliedoberteil 154, die Stellung b einzunehmen, wobei der Arm 170 des Koppelgliedes 134 die Stellung 17011 einnimmt. Wenn andererseits ein vorgespannter Schlagarm 42 in der Zündstellung vorhanden ist, wird der Prüfgliedoberteil 154 in der Stellung a angehalten und der Koppelgliedarm 170 nimmt die Stellung 170' in der Bewegungsbahn des stark vorgespannten Hebels 182 ein.
Der in Fig. 6 dargestellte Mechanismus weist eine Abwandlung der Signalfahne auf, die in dem in Fig. 4 dargestellten Mechanismus verwendet wurde, um anzuzeigen, daß der Prüfgliedoberteil 154 die Stellung b eingenommen hat und ein vorgespannter Schlagarm 42 in der Zündstellung vorhanden war. Die Abwandlung besteht darin, daß ein elektrischer Schaltkreis vorgesehen ist, der Leitungen 204, eine elektrische Energiequelle 206, etwa in Form einer Batterie, Schaltstücke 2OP und 210 und eine elektrische Lampe 212 aufweist. Das Schaltstück 210 ist bewegbar urd vermag das Schaltstück 208 zu berühren. Die Lampe 212 ist als im Blickfeld des Suchers 12 angeordnet dargestellt. Sie kann darin aber auch mittels Spiegel, «mittels eines Lichtleitstabes o<?sr dergleichen sichtbar gemacht werden. Wenn der Prüfgliedteil 154 in der Stellung a angehalten wird und das untere Ende 146 des Schiebers 118 die Stellung 146' einnimmt, dann ist der Signalschaltkreis ausgeschaltet. Wenn jedoch der Prüfgliedteil 154 die Stellung b einnimmt und das untere Ende 146 des Schiebers 118 die Stellung 146" einnimmt, .äcnn__greift der Auflagenocken 168 an dem bewegbaren Schaltstück 210 an und
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bewegt es bis zur Berührung mit dem stationären Schaltstück 208, während er sich in die Stellung 168" bewegt, wodurch der Signalschaltkreis geschlossen wird und die Lampe 212 aufleuchtet, wodurch wiederum der Fotograf das erwünschte Warnsignal erhält.
Der gesonderte Antrieb zum öffnen des. Verschlusses des in Fig. 6 dargestellten Mechanismus macht es möglich, die Kraft. der Antriebsfeder des als Antriebsclied dienenden Hebels 182 zu verringern, wodurch dieses Teil nach seiner Freigabe leichter und bequemer wieder in seine Ausgangsstellung zurückgebracht werden kann. In Fig. 6 ist ein Verschluß 214 dargestellt, der beispielsweise die erste Lamelle eines Lamellenpaares eines elektronischen Verschlusses sein kann und der eine öffnung 216 begrenzt, durch die das Licht zum Objektiv 6 hindurchtreten kann. Der Verschluß 214 wird durch eine starke Feder 218 nach rechts gezogen, die mit dem Kamerarahmen verbunden ist. Der Verschluß 214 wird in seiner gespannten Ausgangsstellung durch eine Sperrklinke 220 angehalten, die einen Haken 222 aufweist, der an einem aufwärtsragenden Haken 224 am Verschluß 214 freigebbar angreift. Die beiden Haken 222 und 224 sind in geeigneter Heise abgeschrägt, um die Rück-/ führung des Verschlusses 214 nach seiner Freigabe zu erleichtern. Die Sperrklinke 222 ist auf einem Schwenkzapfen 226 schwenkbar gelagert und sie weist einen Arm 228 auf, der in die Bewegungsbahn des Hebels 182 hineinragt. Eine Feder 230 spannt die Sperrklinke 220 im Uhrzeigersinne gegen einen Anschlagzapfen 23? vor.
Der in Fig. 6 dargestellte Mechanismus weist ebenso wie der in Fig. 4 dargestel.lte Mechanismus einen Hebel 182 auf. Da er nur die Stoßenergie zum Betätigen des Prüfgliedes 152 liefert,und nicht auch den Verschluß antreibt, kann die Kraft einer ihn vorspannenden Feder 234 entsprechend geringer sein. Der Hebel 182 ist zwischen seiner Ausgangsstellung und der freigegebenen Stellung 182' wie zuvor beschrieben Sin-
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und herbewegbar. In seiner Ausgangsstellung wird er durch die Sperrklinke 188 gehalten, die durch das untere Ende des Gehäuseauslösers 102 geschwenkt werden kann, um den Hebel freizugeben.
In der Annahme, daß der Mechanismus sich in demjenigen Betriebszustand befindet, in dem der Prüfgliedteil 154 die Stellung a einnimmt und einen vorgespannten Schlagarm 42 berührt, befindet sich das untere Ende 14(5 des Schiebers 118 in der Stellung 146* und der Arm 170 sich in der Stellung 170'. Beim weiteren Niederdrücken des Gehäuseauslösers 102 greift dessen unteres Ende 198 an der Anlagefläche 197 der Sperrklinke 188 an. Daraufhin wird die !Sperrklinke um ihren Schwenkzapfen 190 entgegen der Rückstellkraft der Feder verschwenkt, wodurch der vorgespannte Hebel 182 freigegeben wird. Bei der Schwenkbewegung des Hebels 182 um seinen Schwenkzapfen 184 greift sein Arm 200 an dem sich in der Stellung 170' befindenden Arm 170 an und schwenkt das Koppelglied im Gegenuhrzeigersinne um seinen Schwenkzapfen 136, wodurch das Prüfglied 152 aufwärts bewegt wird und den Schlagarm ausrastet und damit wiederum die schlagzündbare Blitzlampe zündet. Im richtigen ZeitverhSltnis mit den letztgenannten Vorgängen greift das Ohr am Hebelarm 202 an dem Arm 228 der Sperrklinke 220 an und schwenkt diese um ihren Schwenkzapfen 226 in die mit 220' bezeichnete Stellung, wodurch der Verschluß 214 freigegeben wird. Der Verschluß 214 wird unter der Wirkung der Feder 218 nach rechts bewegt und dadurch die gewünschte Blitzlichtaufnahme hergestellt.
Im folgenden wird anhand der Hg. 7 ein drittes Ausführungsbeispiel dines Mechanismus erläutert, wobei wiederum bezüg-^ lieh der vorhergehenden Ausführungsbeispiele unveränderte Teile mit den bisherigen Bezugszeichen versehen sind. Der wesentliche Unterschied dieses Ausführungsbeispieles zu den vorhergehenden, insbesondere zu dem in Fig- 4 dargestellten, besteht datin, daß der stark vorgespannte Hebel, der beim
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Niederdrücken des Gehäuseauslösers einleitend freigegeben wird, seinerseits einen zweiten stark vorgespannten Hebel freigibt, der als Antriebsglied für das Betätigen des Prüf- und Betätigungsgliedes der Biitzeinrichtung, d.h. also zum Ausrasten des vorgespannten Schlagarmes in einem eingesetzten Blitzwürfel dient.
Demzufolge weist der in Fig. 7 dargestellte Mechanismus ien Gehäuseauslöser 102, den Schieber 118, den Winkelhebel 122, das Koppelglied 134, das Prüfglied 152, die Signalfahne 162 und verschiedene damit zusa xenwirkende Teile auf, wie sie im einzelnen zuvor beschrieben worden sind. Der Arm 116 des Gehäuseauslösers 102 ist ersetzt durch einen Arm 236, der an seinem unteren Ende eine Anschlagfläche 238 aufweist, wie dargestellt ist. Das Freigeben des Schiebers 118 und das Feststellen der Anwesenheit oder Abwesenheit eines vortjsspannten Schlaggliedarmes und das entsprechende Einstellen des Mechanismus wird in der zuvor beschriebenen Weise ausgeführt. Ebenso ist auch der Schleuderverschlufi 172 vorhanden wie in dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel.
Der Schleuderverschluß 172 kann durch einen stark vorgespannten Hebel 240 angestoßen werden, der durch eine starke Feder 242 angetrieben wird, die ähnlich der Feder 234 des in Fig. 6 dargestellten Mechanismus ist. Der Hebel 240 ist auf einem Schwenkzapfen 244 schwenkbar gelagert und weist einen oberen Arm 249 zum Freigeben eines zweiten stark vorgespannten Hebels 248 und einen unteren Arm 250 zum Antreiben des Schleuderverschlusses 172 in seine offene Stellung 172' auf. Der Hebel 240 wird in seiner gespannten Ausgangsstellung durch eine Sperrklinke 252 gehalten, die auf einem Schwenkzapfen 254 schwenkbar gelagert und durch eine Feder 256 im Uhrzeigersinne vorgespannt ist. Die Sperrklinke 252 weist an einem Ende einen Haken 258 und auf der anderen Seite des Schwenkzapfens 254 eine Anschlagfläche 260 auf. Der Haken 258 dient
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dazu,, den oberen Arm 249 des Hebels 240 in dessen gespannter Ausgangsstellung zu sperren. Die Anlagefläche 260 liegt in der Bewegungsbahn der Anlagefläche 238 am Arm 236 des Schiebers 118. Dadurch kann die Sperrklinke 252 in die mit 252' bezeichnete Stellung geschwenkt werden, wenn der Gehäuseauslöser 102 ganz niedergedrückt wird.
Eine zweite Sperrklinke 262 ist auf einem Schwenkzapfen 264 schwenkbar gelagert und wird durch eine Feder 268 im Uhrzeigersinne gegen einen Anschlagzapfen 266 gezogen. Die Sperrklinke 262 weist einen abwärts gerichteten Arm 270 auf, der mit einem Ohr 271 versehen ist, das in die kreisförmige Bswegungsbahn des oberen Armes 249 des stark vorgespannten Hebels 240 hineinragt und durch diesen geschwenkt werden kann. Ein Haken 272 ist von der Sperrklinke 262 aus nach unten gerichtet und greift an einem Ohr 274 am Hebel 248 an. um diesen entgegen der Kraft einer Feder 276 zurückzuhalten, die den Hebel 248 im Uhrzeigersinne um einen Sciiwenkzapfen 278 zu schwenken versucht. Das obere Ende 280 des Hebels 248 ist so ausgebildet, daß es den Arm 170 des Koppelgliedes 134 anzustoßen vermag, wenn dieser Arm sich in der Stellung 170' befindet. ' '
Wenn durch den in Fig. ? dargestellten Mechanismus die Anwesenheit eines vorgest xnnten Schlagarmes 42 festgestellt worden ist, veranlaßt ö«_s weitere Niederdrücken des Gehäuseauslösers 102 den Arm 236, sich an der Anlagefläche 260 anzulegen und die Sperrklinke 252 in die Stellung 252' zu schwenken und dadurch den Hebel 240 freizugeben. Letzterer schwenkt um den Schwenkzapfen 244, wobei seine Arme 249 und 250 an das Ohr 271 der Sperrklinke 262 bzw. an die Stoßfläche 180 des SchleuderverSchlusses anstoßen, und zwar im richtigen Zeitverhältnis mit der Bewegung des Hebels 240 in die Stel-' lung 240*. Wenn der Hebelana 249 an das Ohr 271 anstößt, wird die Sperrklinke 262 um ihren Schwenkzapfen 264 gegen
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die Wirkung der Feder 268 geschwenkt, um den zweiten stark vorgespannten Hebel 248 freizugeben. Letzterer wird durch die Feder 276 gegen den sich in der Stellung 17O1 befindenden Ära 170 bewegt, wodurch das Koppelglied 134 entgegen der Wirkung der Feder 138 geschwenkt wird, wodurch wiederum das Prüf· glied 152 angeheben und der Schlagarm 42 ausgerastet und daaait die Blitzlampe gezündet wird. In der Zwischenzeit bewegt der Arm 250 den Verschluß 172 in die Stellung 172', um durch die Freigabe der Objektivöffnung 6 eine Blitzlichtaufnahme xu machen.
HIe in den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen werden die meisten Teile des in Fig. 7 dargestellten Mechanismus durch ihre zugehörigen Rückstellfedern in ihre Ausgangsstellung zurückbewegt, was durch die in vorteilhafterweise angeordneten Flächen der Teile unterstützt wird, an denen sie sich während des Rückstellvorganges gegenseitig berühren. Da» Vorhandensein mehrerer stark vorgespannter Hebel verringert die Kraft, die erforderlich ist, um sie in ihre Ausgangsstellung zurückzubringen. Die zeitrichtige Blitzlichtbelichtung ist dadurch sichergestellt, daß ein einziges Glied vorgesehen ist, das durch den Gehäuseauslöser betätigt wird, um sowohl die Zündung des Blitzlichtes wie auch die Betätigung des Verschlusses einzuleiten. Die richtige Einstellung dieser Funktionen kann leicht dadurch vorgenommen werden, daß aan die Anordnung der Arme 249 und 260. des ersten stark vorgespannten Hebels 240 abändert.
Anhand der Fig. 8 bis 11 wird im folgenden eine andere Reihe entsprechender Ausführungsbeispiele erläutert. Bei dem schematisch in Fig. 8 dargestellten Mechanismus weist ein Gehäuseauslöser 302 eine mit der Hand erreichbare Kappe 301, ein Paar vertikal miteinander fluchtender Schlitze 304, einen Arm 308 mit einem Ohr 310 und einen Arm 312 auf. Durch die Schlitze 304 erstrecken.sich Stifte 306 hindurch, um den Gehäuseauslöser 302 auf einer vorgeschriebenen vertikalen Be-
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wegungsbahn zu führen. Mit dem Arm 312 ist eine Feder 314 verbunden, die den Gehäuseauslöser 302 in seine oberste Stellung zieht.
Eine Sperrklinke 316 ist auf einem Schwenkzapfen 318 schwenkbar gelagert und durch eine Feder 320 im Uhrzeigersinne vorgespannt. An der Sperrklinke 316 ist ein Arm 322 vorgesehen, der eine Nockenfläche 324 bildet, an der das Ohr 310 äes Gehäuseauslösers 302 angreifen kann, um die Sperrklinke 316 im Gegenuhrzeigersinne zu schwenken. Von der Sperrklinke 316 aus erstreckt sich ein Arm 326 mit einem Ohr 328, welches einen stark vorgespannten Schieber 330 entgegen der irkung einer starken Feder 332 zurückhält. Dieser Schieber 330 weist einen
Haken 334, ein Paar bezüglich der Längsrichtung des Schiebers gegeneinander versetzte, vertikal parallel zueinander ausgerichtete Schlitze 336 und Stoßflächen 340 und 342 auf. An dem Haken 334 kann das Ohr 328 der Sperrklinke 316 angreifen. Durch die Schlitze 336 erstrecken sich Stifte 338, um den Schieber 330 auf einer vertikalen Bewegungsbahn zu führen.
Ein schlagzündbarer Blitzwürfel 14, der weiter oben anhand der Fig. 2 und 3 beschrieben worden ist, isst in die Aufnahmefassung 5 der Kamera eingesetzt gezeichnet., Ein vorgespannter Schlagarm 42 steht bereit, um außer Eingriff mit dem als seine Raste dienenden aufwärts gebogenen Ende 50 des Schlaggliedes ausgerastet zu werden. Eine Zugangsöffnung 344 ist in der Kamerawand vorgesehsn, damit das Ende 346 eines Betätigungshebels 348 Zugang zu dem Schlagarm 42 hat. Der Betätigungshebel 348 ist auf einem Schwenkzapfen 350 schwenkbargelagert und durch eine Feder 352 gegen einen Anschlagzapfen 354 im Uhrzeigersinne vorgespannt. Die Feder 332, die die Energie zum Ausrasten des Schlagarmes 42 liefert, ist viel stärker als die Feder 352. Der Betätigungshebel 348 weist einen Arm 356 auf, der in der Bewegungsbahn der Stoßfläche 340 des Schiebers 333 liegt. Eine zweite Sperrklinke 358 ist
auf einem Schwenkzapfen 360 schwenkbar gelagert und durch eine Feder 364 gegen einen Anschlagzapfen 362 im Uhrzeigersinne vorgespannt. Die Feder 364 ist ebenfalls schwächer als die Feder 332. Die Sperrklinke 358 weist an einem Ende, und zwar in der Bewegungsbahn der Stoßfläche 342 des Schiebers 330, eine Anlagefläche 366 und an dem anderen Ende einen Haken 368 auf, welcher ein Ohr 370 freiggebbar festhält, das an einem Hebel 372 gebildet ist, der das Antriebsglied für den Kameraverschluß bildet. Er ist tun einen Schwenkzapfen 374 schwenkbar und steht unter der Wirkung einer starken Feder 376, um einen nicht dargestellten Schleuderverschluß anzustoßen und zu öffnen.
Um den zuvor beschriebenen Mechanismus zu betätigen, wird der Gehäuseauslöser 302 niedergedrückt, wodurch das Ohr an der Nockenfläche 324 angreift und dadurch die Sperrklinke 316 um ihren Schwenkzapfen 318 entgegen der Kraft der Feder 320 im Gegenuhrzeigersinne verschwenkt. Als ^gebnis dieser Schwenkbewegung gibt das Ohr 328 den Haken 334 des stark vorgespannten Schiebers 330 frei, der unter dem Einfluß der Feder 332 abwärts bewegt wird. In einer vorgegebenen Zeitfolge trifft die Stoßfläche 340 auf den Arm 356 des Hebels ? J8 und schwenkt diesen in die Stellung 348f und gibt dadurch ι wiederum den Schlagarm 42 frei. Der Schieber 330 bildet somit das Antriebsglied für den Betätigungshebel 348 der Blitzeinrichtung. In der gleichen vorgegebenen Zeitfolge trifft die Stoßfläche 342 auf die Anlagefläche 366 der Sperrklinke und gibt dadurch den Verschlußantriebshebel 372 frei. Die richtige zeitliche Zuordnung zwischen den soeben beschriebenen Vorgängen kann durch Verändern des Abstandes zwischen den Stoßflächen 34o und 342 des Schiebers 330 eingestellt werden. Wie bei den zuvor beschriebenen Mechanismen werden
zugehörigen die verschiedenen Teile durch die/Rückstellfedern in i'ire Ausgaagsstellung zurückgebracht. Von außen her einwirkende Vorrichtungen, die beispielsweise mit dem Filmtransporthebel der Kamera oder auch mit dem Gehäuseauslöser 302 gekoppelt
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sein können, können den Schieber 330 in seine verriegelte Ausgangsstellung zurückbringen.
Wenn es auch in Fig. 8 nicht besonders dargestellt ist, kam eine Vorrichtung vorgesehen sein, die anzeigt, ob in der Zündstellung ein schlagbereiter Schlagarm zum Zünden einer Blitzlampe vorhanden ist. Zu diesem Zweck weist ein in Fig.9 ί
m- dargestellter elektrischer Schaltkreis Leitungen 378, eine elektrische Energiequelle 380, einen Schalter mit einem stationären Schaltstück 382 und mit einem beweglichen Schaltstück 384 und eine Lampe 386 auf. Das bewegliche Schaltstück 384 ist am Hebel 348 angeordnet. Die Lampe 386 kann so angeordnet sein, daß sie im Kamerasucher sichtbar ist. Zusätzlich können nicht dargestellte Vorrichtungen vorgesehen sein, um den Hebel 348 im Gegenuhrzeigersinne um seinen Schwenkzapfen 350 entweder in eine erste Stellung, in der er einen vorgespannten Schlagarm berührt, oder in eine zweite, mit 346* bezeichnete Stellung zu schwenken. In der erstgenannten Stellung sollte jedoch die den Hebel schwenkende Vorrichtung nicht so stark sein, daß sie den Schlagarm 42 auszurasten vermag, In der letztgenannten Stellung,sind die Schaltstücke
jj 384 und 382 so gegenseitig angeordnet, daß der Schalter ge-( schlossen ist, wenn das obere Ende 346 des Hebels 348 die Stellung 346' einnimmt, wodurch die Lampe 386 aufleuchtet und dem Fotografen damit ein Warnsignal dafür gibt, daß er_ mit dem Blitzwürfel unter den gegenwärtigen Umständen keine Blitζaufηahme machen kann.
Bei dem in Fig. 10 dargestellten Mechanismus gibt eine einzige Sperrklinke zwei voneinander unabhängige stark vorgespannte Hebel zeitrichtig frei. Der gleiche Gehäuseauslöser wie in dem unmittelbar zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel ist auch in dem in Fig. 10 dargestellten Mechanismus verwendet", weshalb für die betreffenden einzelnen Teile die gleichen Bezugszeichen eingetragen sind. Das Ausrasten des
vorgespannten Schlagarmes 42 wird mittels eines stark vorgespannten Hebels 388 bewirkt e der an seinem einen Ende einen an dem Schlagarm 42 angreifenden Teil 390 und an seinem anderen Ende eine Sperrnase 392 aufweist. Der Hebel 388 ist auf einem Schwenkzapfen 394 schwenkbar gelagert und wird durch eine starke Feder 396 im Gegenuhrzeigersinne vorgespannt, die mit dem Kamerarahmen verbunden ist. Der zuvor anhand der Fig. 8 beschriebene Verschlußantriebshebel 372 wird entgegen der Kraft der Feder 376 von einer zweiten Sperrklinke 398 gehalten, welche ihrerseits wiederum unter des» Einfluß eir.sr Feder 416 durch eine erste Sperrklinke 402 gehalten wird.
Die Sperrklinke 402 weist ein oberes Ohr 404 und ein unteres Ohr 406 auf. Der untere Rand der Sperrnase 392 wird gegen die Oberseite des oberen Ohrs 404 der ersten Sperrklinke gezogen. Ein Ohr 408 an der Sperrklinke 398 wird in Richtung auf das untere Ohr 406 der ersten Sperrklinke 402 gezogen. Eine Feder 410 spannt die Sperrklinke 402 im Uhrzeigersinne um einen Schwenkzapfen 412 vor. Eine Nockenfläche 414 der Sperrklinke 402 steht in gleitendem Eingriff mit dem Ohr 310 am Gehäuseauslöser 302. Die Sperrklinke 398 wird durch
die schon erwähnte Feder 416 im Uhrzeigersinne um einen Schwenkzapfen 418 vorgespannt. Diese Sperrklinke weist weiterhin einen Haken 419 auf, der den Verschlußantriebshebel 372 entgegen der Kraft der Feder 376 freiggebbar sperrt.
Beim Niederdrücken des Gehäuseauslösers 302 wird die Sperrklinke 402 im Gegeiluhrzeigersinne verschwenkt, sobald das Ohr 310 die Nockenflache 414 abwärtsgleitet, wodurch der Hebel 3i)8 freigegeben wird und außerdem die Sperrklinke 398 entgegen der Kraft der Feder 416 im Gegenuhrzeigersinne T*rschwenkt wird. Die Feder 396 zieht den Hebel 388 im Ge- ^enuhrzeigersinne in die Stellung 388', so daß dessen Teil 390 an dem Schlagarm 42 angreift und ihn ausrastet und somit
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die Blitzlampe zündet, wenn das untere Ohx 4oS der Sperrklinke 402 den Haken 419 der Sperrklinke 398 außer Eingriff mit dem Hebel 372 bewegt, schwenkt letzterer im Uhrzeigersinne und öffnet den nicht dargestellten Kameraverschluß. Der Mechanismus wird durch nicht dargestellte, mit dem Filmtransportmechanismus gekoppelte Vorrichtungen wieder in seine Ausgangsstellung zurückgebracht. Die zeifcx.ichtige Funktion der Teile kann dadurch eingestellt werden, daß man die Anordnung der Ohren 404 und 406 an der Sperrklinke 402 entsprechend wählt oder indem man die Sperrnase 392 des Hebels 388 und das Ohr 408 der Sperrklinke 398 entsprechend anordnet.
Anhand der Fig* 11 wird ein weiteres Ausführungsbeispiel beschrieben, das wiederum den Gehäuseauslöser 302, die Hebel 388 und 372, die Sperrklinke 398 und deren zugehörige Federn aufweist. Eine Sperrklinke 420, die ähnlich der oben beschriebenen Sperrklinke 402 ist, ist mit der., Gehäuseauslöser 302 gekoppelt, und zwar durch den gleitenden Eingriff des Ohrs 310 an einer an der Sperrklinke 420 gebildeten Nockenfläche 422. Fin Arm 424 erstreckt sich von der Sperrklinke 420 aus und weist ein daran gebildetes Ohr 426 auf, auf dem die Sperrnase 392 des Hebels 388 aufliegt. Die Sperrklinke 420 wird durch eine Feder 430 im Uhrzeigexsinne um einen Schwenkzapfen 428 vorgespannt, wodurch der Eingriff zwischen dem Ohr 310 und der Nockenfläche 422 sichergestellt ist. Es ist hervorzuheben, daß die Sperrklinke 420 lediglich den Hebel 388 an einer Bewegung hindert, nicht jedoch die Sperrklinke 398. Diese Sperrklinke 398 ist gegenüber der i.n den vorangehenden Figuren dargestellten Form geringfügig deidurch abgewandelt, daß das Ohr 408 um einen geringen Winkel geneigt und in der abwärts gerichteten Bewegungsbahn der das Ende des Hebels 388 bildenden Sperrnrse 392 angeordnet ist.
Uiü den in Fig. 11 dargestellten Mechanismus in Tätigkeit zu setzen, wird der Gehäuseauslöser 302 niedergedrückt, wobei das Ohr 310 längs der Nockenfläche 4 22 abwärtsgleitet, so daß die Sperrklinke 420 um den Schwenkzapfen im Gegenuhrzeigersinne schwenkt. Wenn das Ohr 426 das Ende 392 des Hebels 388 freigibt, wird letzterer durch die starke Feder 396 im Gegenuhrzeigersinne angetrieben. Die daraufhin erfolgende Schwenkbewegung des Hebels 388 veranlaßt seinen Teil 390, den Schlagarm 42 auszurasten und damit die Blitzlampe zu zünden,und veranlaßt das Heb^-lende 392,das Ohr 408 anzustoßen und die Sperrklinke 398 um ihren Schwenkzapfen 418 zu schwenken, so daß der Verschlußantriebshebei 372 freigegeben und dadurch zeitrichtig mit dem Blitz eine Blitzaufnahme gemacht wird.

Claims (4)

Schutzansprüche
1. Kamera mit einem Kameraauslöser zum Auslösen des Kameraverschlusses und mit einer Blitzeinrichtung zum Aufnehmen schlagzündbarer Blitzlampen, die je ein aus einer vorgespannten Ausgangsstellung für die Zündung der zugehörigen Blitzlampe freigebbares Schlagglied aufweisen, wobei ein Prüf- und Betätigungsglied zürn Prüfen und Anzeigen der Zündbereitschaft der Blitzlampe und zum Freigeben des Schlaggliedes für die Zündung der sich in Zündstellung befindlichen Blitzlampe vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß für das Betätigen des KameraverSchlusses (172j 214) und des Prüf- und Betätigungsgliedes (152; 348; 388) der Blitzeinrichtung wenigstens ein Antriebsglied (182; 240, 248; 330, 372; 388) vorgesehen ist, das in seiner Bereitschaftsstellung stark vorgesDannt ist und beim Betätigen des Kamerauslösers (102; 302) mittels einer Freigabevorrichtung (188; 220; 252, 262; 322, 358; 402, 338; 420, 338) freigebbar ist.
2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl für das Betätigen des KameraverSchlusses (172; 214) wie auch für das Betätigen des Prüf- und Betätigungsgliedes (152; 348; ~,8) der Blitzeinrichtung je ein Antriebsglied ( 250, 280; 330, 372; 388, 372) vorgesehen ist.
3. Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb ( 182; 280) des Prüf- und Betätigungsgliedes (152) auf dieses über ein Koppelglied (134) einwirkt , das mit einer vorzugsweise durch einen verzahnten Sektor (148) gebildeten Versahnung versehen ist, die in eine vorzugsweise durch ein verzahntes Segment <15C) ge-, bildete Verzahnung am Prüf- und Betätigungsglied eingreift.
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4. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Signaleinrichtung (162; 206, 208, 210, 212; 378, 380, 382, 334, 386) mit dem Prüf- und Betätigungsglied (152; 348) gekoppelt ist.
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