DE2021748A1 - Photographische Kamera fuer Blitzwuerfel - Google Patents
Photographische Kamera fuer BlitzwuerfelInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine ohotographische Kamera mit beim Filmtransport
zwangsläufig weitergeschslteter BlitzwUrfelfassung für Mehrfach-Blitzlampenträger.
Kameras dieser Art sind allgemein bekannt und wurden z. B. in den Patentanmeldungen P 12 67 969.5-51 (DAS 1 267 969) und deren
Zusatzanmeldtjng P 12 79 452.4-51 (DAS 1 279 452) von der Anmelderin bereits
beschrieben.
Neuerdings sind jedoch auch Mehrfach-Blitzlampenträger mit nichtelektrischer,
Neuerdings sind jedoch auch Mehrfach-Blitzlampenträger mit nichtelektrischer,
- . I - " -. r.r ".-■■■- ■-"'■■■■■■ ■■'■■- ■" - : -
mmtmt «4» mechanischer Zündung bekannt geworden. Bei diesen Mehrf ach-
'' bzw« ZündfederJ
Blitzlampenträgern 1st jeder Blitzlampe eine Relaisfeder\zugeordnet, die
bei der Z
durch eine kameraseitig aufzubringende Kraft gegen einen
chemischem Zündsatz schlägt und ihn zur Detonation bringt und dadurch die
Blitzl&npe sendet. Din ein unbeabsichtigtes Zünden der Blitzlampe zu vermelden,
ist <it# Relaiafeder nur über eine verhältnismäeig tiefliegende
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Aussparung zu erreichen. Die vorliegende Erfindung zeigt nun in vorteilhafter
Weise einen Lösungsweg auf, der eine sichere Zündung diener neuartigen
Blitzlampen gewährleistet. Zu dem Zweck ist in der Kamera ein die mechanische Zündung auslösendes, als Stößel ausgebildetes Glied vorgesehen,
welches über ein nichtlineares Getriebe mit dem Kameraauslöser in Verbindung steht, wobei das nichtlineare Getriebe so bemessen ist, daS
zu Beginn der Bewegung des Kameraauslösers die Übertragung zu dem die mechanische Zündung auslösenden Glied ins Schnelle übersetzt, gegen Ende
der Bewegung des Kameraauslösers dagegen ins Langsame untersetzt wird
oder etwa gleich ist.
Um dieses Ziel zu erreichen, ist äußerem nichtlinearen Getriebe zwischen
Kameraauslöser und dem die mechanische Zündung auslösenden Glied eine
Federweiche vorgesehen.
Die in der Erfindung vorgeschlagene Lösung ist besonders vorteilhaft,
um die vorhandene Kameramechanik auf die für den neuen Blitzwürfel erforderlichen
Bedingungen abzuändern.
bzw. Zündfeder ι Bedingt durch die tief liegende Relaisfederl des Blitzlamnenträgers muß
das die Zündung auslösende kameraseitige Glied einen langen Vorweg durchlaufen, bevor es Arbeit zu leisten hat. Durch das erfindungsgemäfie unlineare
Getriebe wird nun erreicht, daS dieser Vorweg mit einem geringen
Teil des Gesaiqtweges des Kameraauslösers erzeugt wird. Damit steht nach
gleitend erfolgter Änderung des Übersetzungsverhältnisses der größere Teil des Weges vom Kameraauslöser zur Erzeugung der ganzen oder zumindest
eines großen Teiles der die Blitzlampe auslösenden Energie zur Verfügung.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß bei ab-
bzw. Zündfeder geblitzter Blitzlampe und damit bei nicht vorhandener RelaisfederIJcxixJüc-
die Federweiche unwirksam bleibt und
Über eine zweite Federweiche ein Sicherungshebel vor den Kameraauslöser
bewegt wird und damit die Auslösung des Verschlusses verhindert viird.
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Ein Auoführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung in den Figuren
und 2 dargestellt, ein zweites Ausführungsbeispiel in Figur 3. Es zeigen
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Teil eines Kameragehäuses mit der erfindungsgemäßen
Einrichtung.
Fig. 2 eine Draufsicht, wobei von einer Kamera- und Verschlußmechanik ausgegangen
wird, wie sie in den beiden oben genannten deutschen Patentanmeldungen des gleichen Anmelders beschrieben wird.
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht im Gehäuseschnitt gemäß Fig. 1, jedoch
geändert gemäi dem zweiten AusfUhrungsbeispiel.Jln den Figuren ist
1 ein Kameragehäuse in dem eine Blitzwürfelfassung 2 drehbar gelagert
ist. Entsprechend den vier Stellungen des Blitzwürfels weist die Blitzwürfelfassung 2 Aussparungen auf, von denen eine in einem
Ausschnitt sichtbare mit ~*> beziffert ist. In Gebrauchsstellung des
Blitzwürfels korrespondiert je eine dieser Öffnungen mit einer ortsfesten Öffnung 4 des Kameragehäuses, so daß ein ZündstöSel 5 durch
beide hindurchtreten kann. Der ZündstöSel 5 ist in seiner gezeichneten
Lage in Ruhestellung, und da seine obere Fläche 6 jetzt unterhalb der Blitzwürfelfassung 2 liegt, kann eich die Blitzwürfelfassung
2 fre^drehen. Eine weitere besondere Lage hat der Zündstöiel 5 eingenommen,
wenn seine obere Fläche 6 im Punkt 7 liegt. Und zwar be-
■ findet sich der Ztindstöiel dann unmittelbar vor der Zündfeder 8 des
nicht näher dargestellten mechanisch zu zündenden BlitzwUrfeis.
Hat der ZündstöSel 5 seine oberste Stellung 9 erreicht, so ist die
Zündung des Blitzwürfels erfolgt. Der ZündstöBel 5 wird in einer Aussparung 10 und einer Nute 11 des Kameragehäuses 1 längsverschieblich
geführt und besitzt an seinem unteren Ende eine Zahnstange 12, die
mit einer Verzahnung 13 eines Zahnsegments 14 zusammenwirkt. Das Zahnsegment 14 ist über eine Hohlwelle 15 stark mit einem Arm 16
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verbunden und auf einer ortsfest Im Kameragehäuse gelagerten
Achse 17 frei drehbar gelagert. Mit dem Arm 16 ist eine Aussparung
JrT verbunden, in welcher sich ein Nocken Io der Teil eines weiteren
Übertragungsgliedes 19 ist, begrenzt hin-und herbewegen kann. Das
Übertragungsglied 19 bildet zusammen mit dem Glied 14, 15, 16 unter
Einschaltung einer Drehfeder 20 eine Federweiche. Das Übertragungsglied 19 besitzt ferner einen Teilflansch 21 In den eine im wesentlichen
auf die Drehachse zu verlaufende Kurve 22 eingebracht ist. Das Übertragungsglied 19 ist ebenfalls frei beweglich auf der Achse
17 gelagert. Mit der Kurve 22 steht ein FtEhrungsstift 23 in Verbindung,
welcher in einen Lappen 24 des Auslöseschiebers 25 fest eingenietet ist. Der Auslöseschieber 25 ist in nicht näher bezeichneter
Weise längsverschiebbar im Kameragehäuse geführt, Über einen Lappen 26 ist er über die Auslösetaste 27 in Pfeilrichtung zu be—
tätigen. Eine nicht dargestellte Zugfeder hält Ihn dabei in der gezeichneten Stellung. Mittels eines Nietes 28 ist ein Soannhebel 29
drehbar auf den Auslöseschieber 25 genietet. Dieser Spannhebel 29 hat verschiedene Funktionen, die in der oben genannten Patentanmeldung
xKwiiesB P 12 67 969.5-51 (DAS 1 267 969) näher beschrieben
werden. Pur das Verständnis der vorliegenden Erfindung sind folgende
Einzelheiten von Wichtigkeit:
Eine Nase 30 des Spannhebels 29 schlägt unter der Wirkung einer Feder
31 gegen einen Anschlag 32 des Auslöseschiebers 25· Ein umgewinkelter
Lappen 33 tenwtrktx wirkt mit jeweils einer von vier Nasen J>k
der Blitzwürfelfassung zusammen. Ein weiterer kurvenförmiger Lappen 35 wirkt mit einem ebenfalls kurvenförmigen Laooen 36 einer sonst
nicht näher dargestellten fest auf das Kameragehäuse 1 montierten
Platine 37 zusammen. Für die Stellung des Spannhebels 29 ist ferner
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- k _-
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ein ortsfester Anschlag 38 vorhanden, der mit einer Anschlagfläche
39 des Spannhebels zusammenwirkt. Hier mufl noch erwähnt werden, daß die Öffnung 3 der BlitzwUrfelfassung 2 mit der Öffnung 4 im
Gehäuse erst dann übereinanderliegt, wenn die Ansohlagflache 39
des Spannhebels,angetrieben durch die Mitnehmernase 34 über den
Lappen 33 den Anschlag 38 des Gehäuses erreicht hat. In dieser Stellung hat der Blitzwürfel auch erst seine blitzbereite Stellung.
Der Spannhebel 29 hat ferner eine Nase 40 die mit dem Arm l6 zusammenwirkt. Mit dem Auslöseschieber 25 ist ein verlängertes
Ende 4l und ein umgewinkelter Lappen 42 verbunden, die unter bestimmten Voraussetzungen mit einem Sicherungshebel 43, der ebenfalls
auf der Achse 17 gelagert ist, zusammenwirken. Der Sicherungshebel 43 wird mit seiner Nase^durch eine Drehfeder 45 gegen einen
Anschlag 46 gezogen, der ortsfest auf dem Zahnsegment 14 angebracht
ist. Das andere Ende der Feder 45 liegt hinter einer Nase 47 des Sicherungshebels 43. Eine weitere Nase 48 arbeitet mit einem Anschlag
49,der Teil eines Hebels 50 ist, zusammen. Der Hebel 50 ist ortsfest im Kameragehäuse bei 51 drehbar gelagert und steht unter
der Wirkung einer Feder 52, die auf einqn weiteren Arm 53 des Hebels
50 einwirkt. Der Arm 53 tastet die Stellung eines FUhIstiftes 54
ab, der beiwirkt, dai bei eingesetztem Blitzwürfel der Anschlag 49^—7·
«eine gezeichnete Stellung und bei nicht eingesetztem Blitzwürfel
^dIe s trichpiink tier ^»gezeichnete Stellung einnimmt und dabei aus dem
Wirkungsbereich der Nase 48 des Sicherungshebels 43 herausbewegt
wird.
Beim zweiten AusfUhrungsbeispiel gernäB Figur 3 findet anstatt des
Sicherungäfhebels 43 eine Klinke 6O Verwendung, die ebenfalls auf
der Achse 17 gelagert sein kann und unter der Wirkung einer Feder 6l
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steht. Die Klinke 60 hat eine Rastnase 62, die mit einer entsprechenden
Rastnase 63 am Zündstöiel 5 zusammenwirkt. Ein Arm
64 der Klinke 60 arbeitet bei diesem zweiten AusfUhrungsbeispiel
2I
mit der Nase 4O des Spannhebels ^o zusammen, anstelle des Armes l6.
Auch die Teile 49 bis 54 entfallen bei diesem AusfUhrungsbeispiel.
Die Wirkungsweise gemäfl .dem ersten AusfUhrungsbeispiel funktioniert
wie folgt:
Es wird davon ausgegangen, daS der nicht dargestellte Filmtransport
der Kamera die Blitzwürfelfassung 2 mit ihren Nasen 34 soweit gedreht
hat, da8 der Spannhebel 29 mit seiner Anschlagflache 39 gegen
den ortsfesten Anschlag j?8 gedreht worden ist. Bei dieser Bewegung
wurde die Peder 31 teilweise gespannt und damit bereits ein Teil der
zur Öffnung des Verschlusses notwendigen Kraft bereitgestellt. In diesem Zustand steht auch eine der mit 3 bezeichneten Öffnungen der
Blitzwtirfelfassung 2 der ortsfesten Öffnung 4 des Kameragehäuses gegenüber, so dafi der Ztlndsiöflel 5 hindurchtreten kann, zur Zündung
der Blitzlampe. Bei eingesetzter Blitzlampe ist also die Kamera jetzt aufnahraeberett. Wird der Auslöseschieber 25 über die Auslösetaste
27 in Pfeilrichtung nach unten bewegt, so bewegt sich damit
auch der Spannhebel 29 in gleichem Sinne mit, da er mittels des Nietes 28 mit dem Auslöseschieber verbunden ist. Auch der Stift 23
der in den lappen 24 des Auslöseschiebers 25 eingenietet ist, bewegt sich nach unten und nimmt über das als Stiftschlitzverbindung ausgebildete
nichtlineare Getriebe, das im wesentlichen aus der Kurve 22 und dem Stift 23 besteht, das Übertragungsglied 19 in der Weise mit,
da8, bedingt durch die Stellung des Schlitzes und eine zweckentsprechende Verformung der Kurve im Anfang des noch geringen Auslöseweges
bereits eine möglichst grofle Verdrehung des Gliedes 19 erreicht
wird.
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Die Drehfeder 20 bewirkt Jetzt, dadurch daß sie hinter den Arm l6 faßt
und diesen gegen den Nocken 18 des Übertragungsgliedes 19 drückt, daß
16 . ■■ ;
sich der Arm und damit die Hohlwelle ,15 und das Zahnsegment 14 im gleichen
Sinne mitdrehen, über die Verzahnung 13 des Zahnsegments 14 wird die Zahnstange 12 und damit der ZUndstößel 5 schon sogleich zu Beginn der Auslösebewegung
soweit bewegt, bis der Punkt 7 erreicht wird. Zugleich ist
auch über den Anschlag 46 und dieDrehfeder 45 der Sicherungshebel 43
um ca. 90° mitgedreht worden und liegt jetzt kurz vor dem Wirkungsbereich
des Lappens 42 der über den Arm 4l ein Teil mit dem Auslöseschieber 25
bildet. Befindet sich jetzt ein nicht abgefeuerter Blitzwürfel in der
Fassung, so gelangt der Zündstößel mit seiner Fläche 6 an der Zündfeder
zur Anlage und bei weiterem Niederdrücken des Auslösers beginnt die aus
dem Nocken l8 und der Aussparung 59 sowie der Feder 20 bestehende Federweiche wirksam zu werden. Bei diesem ersten Ausführungsbeispiel ist die
Kraft der Federweiche so bemessen, daB die Feder nicht in der Lage ist,
über das Zahnsegment 14 und den Zündstößel 5 die Zündfeder 8 zur Zündung
der Blitzlampe zu veranlassen. Jedoch ist die Feder 20 so dimensioniert,
ZündstÖBel
daB die Zündfeder 8* durch den SDOOQDBaBBX 5 bis kurz,vor des AbriB belastet wird. Da sich bei weiterem Niederdrücken des Auslösers jetzt der Zündstößel,abgestoppt durch die Zündfeder 8,nicht mehr weiterbewegt hat, hat sich auch der Sicherungshebel 43 nicht in die Bahn des Lappens 42 bewegt und so das weitere Niederdrücken des Auslösers 25 nicht gesperrt. Beim Niederdrücken des Auslösers 27 und damit des Auslöseschiebers 25 hat sich,mitgenommen durch den Niet 28,auch der Spannhebel 29 nach unten bewegt, wobei der kurvenförmige Lappen 55 des Spannhebels 29 mit dem kurvenförmigen Lappen 36 der Platine 37 zur Anlage gelangt ist und der Spannhebel 29 entgegen der Wirkung der Feder 31 weiter vorgespannt wurde. Zum Zeitpunkt der Auslösung reißt die obere Kante des kurvenförmigen Lappens 35 an der unteren Kante des Lappen 36 ab und der Spannhebel
daB die Zündfeder 8* durch den SDOOQDBaBBX 5 bis kurz,vor des AbriB belastet wird. Da sich bei weiterem Niederdrücken des Auslösers jetzt der Zündstößel,abgestoppt durch die Zündfeder 8,nicht mehr weiterbewegt hat, hat sich auch der Sicherungshebel 43 nicht in die Bahn des Lappens 42 bewegt und so das weitere Niederdrücken des Auslösers 25 nicht gesperrt. Beim Niederdrücken des Auslösers 27 und damit des Auslöseschiebers 25 hat sich,mitgenommen durch den Niet 28,auch der Spannhebel 29 nach unten bewegt, wobei der kurvenförmige Lappen 55 des Spannhebels 29 mit dem kurvenförmigen Lappen 36 der Platine 37 zur Anlage gelangt ist und der Spannhebel 29 entgegen der Wirkung der Feder 31 weiter vorgespannt wurde. Zum Zeitpunkt der Auslösung reißt die obere Kante des kurvenförmigen Lappens 35 an der unteren Kante des Lappen 36 ab und der Spannhebel
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schnellt zurück, bis er die in der Zeichnung dargestellte Ausrichtung
hat und die Nase 30 am Anschlag 32 zur Anlage gelangt ist. Dabei hat
die Nase 30 einen nicht dargestellten Verschlufisektor erfaüt und ihn
aufgeschleudert und die Nase 40 des Spannhebels 29 entweder kurz; vor
der Verschlufiöffnung oder zu Beginn derselben auf den inzwischen um
ca. 90° geschwenkten Arm l6 gedrückt, wobei über die Hohlwelle 15 das
Segment 14 die Verzahnung 13 und die Zahnstange 12 dieser Druck auf den
ZUndstb'fiel 5 gelangt ist und sich dem schon durch die Federweiche 20
angelegten Druck überlagerjihat. Die Summe dieser von der Federweiche 20
und von der Feder 31 über die Nase 40 zur Verfügung gestellten Kräfte
reicht jetzt aus, um die Zündfeder 8 zum Abrifi zu bringen und damit den
Blitzwürfel synchron zur Verschlufiöffnung zu zünden. Nachuäem der Spannhebel
29 in seine abgelaufene Stellung gelangt ist, ist die Nase 4o aus
dem Eingriffbereich der Nase l6 herausgelangt, so dafi bei Loslassen des
Auslösers 27 durch eine nicht dargestellte Zugfeder der Auslöseschieber
und damit über die Stift-Schlitzverbindung 23, 22, das Übertragungsglied
19 die Federweiche l8, 20 usw. das Zahnsegment 14 auch der Zündstöüel 5
wieder in seine Ausgangslage gelangt ist.
Wird eine Aufnahme mit eingesetztem Blitzwürfel versucht, bei dem eine
bereits abgeblitzte Blitzlampe in Aufnahmerichtung steht, so findet.der
Zündstöfiel 5 mit.seiner Flache 6 beim Hochgehen keinen Widerstand an der
Zündfeder 8, da sie bereits zur Seite geschnellt ist,und er bewegt sich
weiter aufwärts. Dadurch dreht sich auch das Zahnsegment 14 und auch der
Sicherungshebel 43 weiter, so dafi er in die Bahn des Lappens 42 gelangt
und so den Kameraauslöser vor Erreichen des Verschluflauslösepunktes
sperrt. Dadurch wird dem Benutzer zuverlässig angezeigt, dafi er den Blitzwürfel
zu wechseln hat. Sollen mit der Kamera Tageslichtaufnahmen ohne Blitzwürfel gemacht werden, so bewirkt der über den Fühlstift 54 den Arm
53 gesteuerte Hebel 5° mit seinem Anschlag 49, daß der Sicherungshebel
die Auslösung über den lappen 42 nicht sperren kann. Der Fühlstift 54
wird durch eine Anschlagflache des Blitzwürfels gesteuert.
mm
BAD ORI
Bei dem zweiten AusfUhrungsbeispiel gemSB Fig. 3 entfällt zwar der
Vorteil der automatischen Sperrung der Auslüung bei schon abgeblitzter
Blitzlampe, aber dafür braucht die vom Spannhebel also von einem Teil des Verschlusses aufgebrachte Kraft erheblich geringer zu sein.
Erfindungsgemäfi ist in diesem Falle die Feder 20 der Federweiche so
stark bemessen, dafl sie bei Wirksamwerden bereits den Blitz zur Zündung
bringt. Um zu verhindern, daS dieses bereits beim Niederdrücken des Auslösers geschieht, ist eine Klinke 60 vorgesehen, welche mittels der
Nase 62 und 63 die Aufwärtsbewegung des ZündstöSels 5 kürz vor Erreichen
der ZUndfeder 8 anhält urid erst wieder freigibt, wenn der Anschlag
40 auf den Arm 64 der Klinke 60 auftrifft und die durch 62 und
63 bewirkte Halterung aufhebt.
Es ist ersichtlich, dai besonders durch die unlineare Qetriebeverbindung
- im AüsfUhrungsbeispiel durch eine Stift-Schlitzverbindung - die vom
Auslöser zusätzlich aufzubringenden Kräfte zur Zündung der Blitzlampe
in vorteilhafter Weise auf den gesamten Aujslöseweg verteilt werden können,
indem der zunächst erforderliche Leerhub des Zündstöfiels mit einem mögliehst
geringen Auslöseweg erzeugt und dann der gröiere Teil des Auslöseweges zu^ Speicherung der eigentlichen Betätigungskraft verwendet
ϊ ■ .
werden kann. | Ein weiterer bedeutsamer Vorteil dieser Anordnung ist die
i
zuverlässige .!Sicherung gegen Fehlergebnisse bei dem Versuch, Aufnahmen mit abgebrannten Blitzlampen zu machen. DiI dafür angegebenen Mittel zur Lösung dieser Aufgabe gemäS der Erfindung sind verhältnismäfiig gering und können vorteilhaft,gefertigt werden.
zuverlässige .!Sicherung gegen Fehlergebnisse bei dem Versuch, Aufnahmen mit abgebrannten Blitzlampen zu machen. DiI dafür angegebenen Mittel zur Lösung dieser Aufgabe gemäS der Erfindung sind verhältnismäfiig gering und können vorteilhaft,gefertigt werden.
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Claims (8)
- Uü17 ήPatentansprüchefly Photographlsohe Kasera alt bei» Pllatransport swangslaufIg weltergeaohalteter Blitswilrfelfassung für sjeohanisoh sUndbare Mehrfaeh-Blitslasipen, daduroh «ckoncsolohnot, da· in der Kasora ein die aeohanlsohe ZUndung auslesendes Olled ( i") vorgesehen 1st, welohes Über ein nlohtllneares Oetrlebe ( ) alt dea XaaeraauelBser ( ^i-) In Verbindung22/23steht, wobei das nlohtllneare Oetrlebe ( ) so besessen 1st, da· su Beginn der Bewegung des Kaseraauslttsers ( 2i~) die übertragung su dea dl· aeehanlsohe ZUndung auslesende« Olied ( Ϊ ) Ins Sohnelle Übersetzt, gegen lade der Bewegung des Kaaeraauslöeer* (25") dagegen Ins Langsaae unteraetst wird oder etwa gleich 1st .
- 2. Käsern naoh Anspruch I9 daduroh gekenaseiohnet, da· auSer des nloht linearen Qetrlebe ( ) swisehen KaaeraausltJeer ( ) und de« die aeoha- nlaohe ZUndung auslesend·« Olled ( 5" ) eine Pederweiohe ( ) vorgesehen 1st.
- 3* Kaaera naoh Amapruoh 1 und 2, daduroh gekennseiohnet, da· die Pederweiohe w ( ) so besessen ist, da· bei Auftreffen des die ZUndung der Blitelaen« bewirkenden Oliedea ( J*) auf die Relaisfeder ( Z ) der Blitilaene ( - ) die Pederwelehe ( ) wlrksas wird und die dasu notwendig· Kraft geringer 1st als sie sur znwirng der Blltslsnpe ( - ) erforderlioh ist.
- 4. Kasera naoh Anspruoh 1 bis 3, daduroh gekennseiohnet, da· naoh dea Wlrkssawerden der Federweiohe ( ) bei weitere« Miederdrttoken des Aus-2?löaera ( LSr) die Auslösung des Kaaeraversohlusees ( ) erfolgt und in Abhängigkeit von der Versohlueuffnung voa Versohlu· (11) eine Kraft bereitgestellt und der Kraft der Pederweiohe ( ), die bereite auf des1Ü9847/156 2Relaisdraht ( 8 ) wirkt, überlagert wird, so da8 die Summe beider Kräfte zur Zündung der Blitzlampe ausreicht·
- 5. Kamera nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daB bei abgeblitzter Blitzlampe und damit bei nicht vorhandener Relaisfeder (S* ) die Pederweiche ( ) unwirksam bleibt und Über eine zweite PederweicheWj/ IS/Wft( ) ein Sicherungshebel (^3 ) vor den Kameraauslöser ( ) bewegtwird und damit die Auslösung des Verschlusses ( ). verhindert.
- 6. Kamera nach Anspruch 1 bis 5r dadurch gekennzeichnet, daß bei nicht eingesetztem Blitzwürfel ein über einen FUhlstift (5^). gesteuerter Anschlag (W ) die Bewegung des Sicherungshebels (H3)' in die Bahn desISjvtftLAuslöseschiebers ( ) verhindert«
- 7· Kamera nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dai die Kraftifllolsi
der Pederweiche ( ) so bemessen ist, daß sie über das die mechanischeZündung auslösende Glied (S ) fähig 1st, die Blitzlamne zu zünden. - 8. Kamera nach Anspruch 1, 2 und 7» dadurch gekennzeichnet, daß das die Zündung auslösende Glied { S" ) kurz vor Erreichen des Relaisdrahtes ( 8 ) durch eine Klinke (€0 ) festgehalten wird.9* Kamera nach Anspruch 1, 2, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dafi das dieZündung bewirkende Glied durch ein von der Verschlufibewegung abhängigesf<?/(9 Element (Ho) durch Einwirken auf die Klinke ( ) entriegelt wird.nach Anspruch 1 bis 9* dadurch gekennzeichnet, das die Passung (Z ) des Blitzwürfels der^izaM-tieEjiersiendeten Blitzlampen entsprechend Öffnimgen ( 3 ) aufweist, durch die das die Zündung~aCt5^ös<nds_Glied (;■£"-) hindurchtreten kann. jf*iJCß*s(6/**£e*t $**+* ■ £~'*'f. r, 3, *<?.109847/1562* — 2 - BADLeerseite
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2021748A Expired DE2021748C3 (de) | 1970-05-04 | 1970-05-04 | Photographische Kamera mit zwangsläufig weitergeschalteter Blitzwürfelfassung |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3680454A (de) |
| DE (1) | DE2021748C3 (de) |
| FR (1) | FR2091193A5 (de) |
| GB (1) | GB1320990A (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3785260A (en) * | 1972-02-25 | 1974-01-15 | Simpro Corp America | Hammer-driven shutter and percussion ignition system |
| US3800308A (en) * | 1972-10-24 | 1974-03-26 | Eastman Kodak Co | Synchronizing mechanism for flash firing and shutter actuation |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3584555A (en) * | 1968-10-11 | 1971-06-15 | Eastman Kodak Co | Firing and shutter synchronization for use with percussive photoflash system |
-
1970
- 1970-05-04 DE DE2021748A patent/DE2021748C3/de not_active Expired
-
1971
- 1971-04-28 US US138026A patent/US3680454A/en not_active Expired - Lifetime
- 1971-05-03 GB GB1269171*[A patent/GB1320990A/en not_active Expired
- 1971-05-04 FR FR7116070A patent/FR2091193A5/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2021748B2 (de) | 1973-07-12 |
| FR2091193A5 (de) | 1972-01-14 |
| GB1320990A (en) | 1973-06-20 |
| DE2021748C3 (de) | 1975-04-17 |
| US3680454A (en) | 1972-08-01 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E771 | Valid patent as to the heymanns-index 1977, willingness to grant licences | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |