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DE7103113U - Fhegenschutznetz - Google Patents

Fhegenschutznetz

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Publication number
DE7103113U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
window
seams
plastic
protection net
fly
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7103113U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Thomas Schmidt AS
Original Assignee
Thomas Schmidt AS
Publication date
Publication of DE7103113U publication Critical patent/DE7103113U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

Trade Schmidt geb. Keltel
74ol Entrinden
Eisenbahnstraße 5
Fliegenschutznetz
Die Neuerung betrifft ein Fliegenschutznetz für Fenste und Türen, das meterweise in verschiedenen Breiten gek;-.ft und auf einfachste Weise fliegendicht auf den Fenster- bzw. Türrahmen angebracht und von diesen entfernt werden kann·
Zum Schutz gegen einfliegendes Ungeziefer durch Fenster und Türen in Räume, insbesondere Wohn- und Schlafräume, sind eine Anzahl Möglichkeiten bekannt. Die altbekannte Art ist der genau abgepaßte Holzrahmen mit dem darauf befestigten Fliegengitter. Diese unschöne Schutzvorrichtung wurde durch verschiedene Arten von Fliegen-Rollos, die schon beim Bau des Hauses eingebaut oder nac irträglich mehr oder weniger kostspielig an Fenster und Türen angebracht werden können, abgelöst. Es ist natürlich selten, dass solche Rollos gleich von vornherein eingebaut werden, was aber natürlich die idealste Art ist. Die nachträglich angebauten Fliegen-Rollos erfordern aber erstens immer mehr oder weniger Montagearbeit, die insbesondere bei Mietwohnungen vom Mieter gern vermieden wird, zweitens sinu sie oft nicht schön und drittes sind sie, falls sie den Winter über abgenommen werdeu in den ohnehin oft zu kleinen Abstellräumen sperrig. Da nun offensichtlich auf diesem Gebiet keine befriedigende und vor allem auch für jedermann erschwingliche Lösung bekannt ist, brachte die chemische Industrie, was hier nur am Rande erwähnt sei, Sprays und Strips auf den Markt, die aber oft von .kurzer Wirkung oder unangenehm im Geruch oder auch in der Anschaffung verhältnismäßig teuer sind, so dass auch sie wiederum vielfach nicht befriedigen.
Aufgabe der Neuerung ist es, eine Schutzvorrichtung gegen das Einfliegen von Ungeziefer zu schaffen, die äußerst einfach herstellbar ist, nur geringen Materialaufwand erfordert und daher in der Anschaffung billig wird. Sie soll gut licht- und luftdurchlässig und an Fenster- und Türrahmen ohne besondere Montage in wenigen Minuten leicht anzubringen und wieder zu entfernen sein· Außerdem benötigt diese Neuerung kaum Raum zur winterlichen Aufbewahrung und läßt sich leicht reinigen.
Die gestellte Aufgabe ist neuerungsgemäß dadurch gelöst, dass zwei ungleich breite, fliegenundurchlässige, tüllartige Natur- oder Kunstfasergewebe oder Kunststoffnetze als Bahnen so aufeinandergelsgt - und in Abständen quer durch Nähte, die durch Nähen, Klebe-.i oder Wärmeverschweißung hergestellt sind, verbunden werden, dass die breitere Bahn an den Längsseiten gegen die schmälere Bahn usage schlagen, einen offenen Saum bildet, dessen Ende die schmälere Bahn fast erreicht. Diese schmälere Bahn kann auch aus weitermaschigem Material bestehen, da sie nicht zum Abhalten der Fliegen dient, sondern lediglich durch die sich in Abständen wiederholenden querlaufenden Nähte die Aufnahme von Spannerstangen in allen gewünschten Längen ermöglicht und somit das Fliegenschutznetz für alle Fenster- und Türhöhen p- d gemacht werden kann. An den Längsseiten auf den Säumen verlaufen für die seitliche Befestigung im Fenster- bzw. Türrahmen endlose Kletten- oder Plastikreißverschlüsse bekannter Art. Die eine Hälfte eines sollen Verschlusses ist fest auf den auf beiden Seiten des Fliegenschutznetzes verlaufenden Säumen aufgeklebt oder geschweißt, während die andere Hälfte des Verschlusses mit einem durch einen abziehbaren Schutzstreifen überdeckten Selbstkleber versehen ist und nach Abziehen des Schatzstreifens auf den beiden senkrechten Überschlägen des
Fenster- oder Türrahmens aufgeklebt wird. Diese Verschlussmöglichkeit in der Längsrichtung, die durch Aufeinanderdrücken der beiden Verschlusshälften hergestellt wird, gewährleistet die absolute Abdichtung gegen anfliegendes Ungeziefer, ermöglicht aber auch leichtes Öffnen und Herausnehmen des Fliegenschutznetzes. Dieses Fliegen« schutznetz kann in jeder Längey-die herstellungsmäßig möglich ist, also am Stück in den Handel kommen. Verschiedene Breitenmaße für die unterschiedlichen Fenster- und Türbreiten lassen sich dadurch erreichen, dass man, wobei in der Fertigung zwei bis drei Breiten ausreichen, zwischen den Bahnen längs einer Naht mit Dornen versehene, federnde Spannerstangen einführt, welche die überschüssige Breite durch Falten aufnehmen und unter Spannung in den Fensterbzw. Türrahmen eingesetzt werden.
Das Anbringen des Fliegenschutznetzes geschieht folgendermaßen:
Gekauft wird die Breite, die der Breite des Fensters oder der Tür am ehesten entspricht, jedoch größer als diese isx. Die Länge des Fliegenschutznetzes ergibt sich aus der Höhe des Fensters bzw.der Tür unter Zugabe eines zur Abdichtung am oberen und unteren Fenster- oder Türrahmen erforderlichen Überstandes. Von diesem gekauften Stück Fliegenschutznetz werden vor dem Einziehen der Spannerstangeη die mit dem Selbstkleber versehenen und mit dem Schutzstreifen abgedeckten Kletten bzw, Plastikreißverschlusshälften gelöst, der Schutzstreifen entfernt und diese Verschlusshälften so mit der Kle.beseite auf den Falz des Überschlags des Fenster- oder Türrahmens gedrückt, dass der Verschluss vor der Falzkante des Überschlags verläuft. Dann wird die Spannerstange unter die oberste Naht gelegt, die übrige Breite des Fliegenschutznetzes auf der Spannerstange verteilt und diese mit guter Spannung möglichst dicht unter-
halb dem oberen Überschlag des Fenster- bzw. Türrahmens eingesetzt. Hierauf wird oberhalb der untersten Naht die zweite Spannerstange eingezogen und in entsprechender Weise mit möglichst geringem Abstand vom unteren Teil des Fenster- uäw. Türrahmens eingesetzt, isreSei darauf zu achten ist, dass die beim Kauf berücksichtigten Überstände gut abdichten. Zum Schluss werden die seitlichen Verschlüsse durch Aufeinanderdrücken der beiden Hälften entlang dem Falz des Überschlags geschlossen.
In vielen Fällen dürfte auch eine zweite, nachstehend aufgeführte und noch einfachere Verschlussart dann angebracht sein, wenn beispielsweise wie bei einem Urlaubsa^· "-nthalt oder bei Untermietern etc. nur ein kurzfristig ngen eines Fliegenschutznetzes erwünscht ist.Hierfüi .s Fliegenschutznetz ohne seitlich aufgebrachte VerycD-Lus^e gedacht, In die in der Länge verlaufenden offenen und nur durch die sich wiederholenden querlaufenden Nähte gehaltenen Säume, werden nach Einsetzen des Fliegenschutznetzes mittels der Spannerstangeη im Fenster- bzw. Türrahmen kleine möglichst dünne Plastik- oder nichtrostende Metallklammern in Abständen so eingesetzt, dass die Klammern möglichst tief in den Saum greifen und so den Fensterrahmen außen mit dem Saum des Fliegenschutznetzes möglichst weit überdeckend, an den Überschlag des Fenster- bzw. Türrahmens geklammert werden.Dabei ist darauf zu achten, dass der Saum am Rahmen außen glatt anliegt. 2 bis 3 Klammern je Seite reichen für ein Fenster der üblichen Höhe aus. Das Fliegenschutznetz kann durch Aufziehen der Kletten- oder Reißverschlüsse bzw. Entfernen der Klammern und Lösen der Spannerstangen jederzeit auf einfache Weise aus dem Fensterbzw. Türrahmen genommen und erforderlichenfalls gereinigt werden. Aufbewahren läßt es sich auf kleinstem Raum bei herausgenommenen Spannerstangen.
„ 5 „
In der Zeichnung sind die beiden Ausführungsformen und ihre Anbringungsmöglichkeiten dargestellt.
Fig. 1 zeigt das Fliegenschutznetz in Draufsicht mi.t
beiden Fertigungsmöglichkeiten, Fig. 2 zeigt die Befestigungsart des Fliegenschutznetzes im Fenster- bzw. Türrahmen durch Kletten- oder
Plastikrei ßversc hiuss,
Fig. 3 zeigt die Befestigung des Fliegenschutznetzes durch Klammern im Fensterrahmen.
Das in Fig. 1 dargestellte Fliegenschutznetz zeigt die - auf keine bestimmte Länge beschränkte - Herstellungsmöglichkeit der zwei aufeinanderliegenden, ungleich breiten Bahnen aus ungezieferundurchlässigem, tüllartigem Natur-oder Kunstfasergewebe oder Kunststoffnetz, wobei 1 und 2 die doppelt aufeinanderliegenden Bahnen zeigt, von denen die schmälere Bahn nicht so engmaschig sein muss wie die breitere Bahn 1, da sie nur die Aufgabe hat, die in bestimmten Abständen zum Halt der Spannerstangen angebrachten Nähte 3 zu ermöglichen. 4 sind die Säume, welche durch Umschlagen der breiteren Bahn 1 der Länge nach fast anstoßend an die schmälere Bahn 2 verlaufen, wobei beide nur durch die sich in gleichen Abständen wiederholenden Nähte 3 gehalten werden. Die schmälere Bah.i 2 sowie die Säume zwischen den Nähten 3 liegen nur auf der breiten Bahn 1, dem eigentlichen Fliegenschutznetz, lose auf. Während die linke Seite ien Saum 4 mit dem Kletten- oder Plastikreißverschluss mit abgetrennter selbstklebender Verschlusshälfte 5a und dem abgezogenen Schutzstreifen 5b zeigt, stellt die rechte Seite die einfachste Gestaltung des Fliegenschutznetzes nur mit Saum 4 dar.
Fig. 2 veranschaulicht wie das Fliegenschutznetz im Fensterbzw. Türrahmen 6 befestigt wird. Unter die oberste Naht 3 zwischen Bahn 1 und Bahn 2 ist Spannerstange 7 geschoben. Die Breite des Fliegenschutznetzes 1/2 ist auf der Spannerstange 7 durch Anreihen auf die Breite des Fensters gebracht
und die Spannerstange 7 auf den Oberschlag des Fensterbzw. Türrahmens 6 so hoch eingesetzt, dass zwischen Spannerstange 7 und Fenster- bz?·: Türrahmen 6 nach oben ein möglichst kleiner Abstand bleibt, der durch den Überstand 8 genügend gegen anfliegendes Ungeziefer abgedichtet ist. Die mit Schutzstreifen ?b versehene selbstklebende Ver» schlasshälfte 5a ist auf den Falz des Fenster- bzw. Türrahmens 6 so aufgeklebt, dass nur der klebende Teil auf dem Falz aufliegt, der Verschluss selbst aber übersteht. Diese überstehende Verschlusshälfte 5a ist mit der auf dem Saum 4 aufgebrachten Verschlusshälfte 5 durch Aufeinanderdrücken gegen die Stirnseite des Oberschlags am Fenster- bzw. Türrahmen 6 verbunden. Dadurch dass der Verschluss selbst nicht auf dem Fenster- bzw. Türrahmen 6 aufliegt sondern übersteht, ist ein Schließen des Fensters bzw. der Tür ohne den Verschluss zu quetschen und damit zu verletzen möglich. Fig. 3 zeigt, dass die Befestigung im Fenster- bzw. Türrahmen durch Einspannen mittels der Spannerstange 7 in gleicher Weise erfolgt wie in Fig. 2. Weil nun bei dieser Ausführung zur Befestigung kein Kletten- oder Plastilcreißverschluss 5/5a verwendet wird, wird der hier auflen am Fenster- bzw. Türrahmen 6 anliegend verlaufende offene Saum 4 mit kleinen und dünnen Kunststoff oder nichtrostenden Metallklammern 9 möglichst stramm anliegend an den Überschlag des Rahmens 6 geklammert .
27.1.1971

Claims (3)

Schutzans; rüche
1. F-liegenschutznetz zum Schutz gegen durch Fenster und Türen einfliegendes Ungeziefer in Räume, insbesondere
chn- und Schlafräume dadurch gekennzeichnet, dass zwei •lgleich breite, endlose ( d.h. in durch die HerstelLungsweise bedingter Länge hergestellte) fliegenundurchlässige tüllartige Natur- oder Kunstfasergewebe oder Kunststoffnetze als Bahnen (1 u.2) so aufeinandergelegt sind, dass die breitere Bahn (1) auf den Längsseiten umgeschlagen einen offenen Saum (4) gegen die schmälere Bahn (2) bildet und diese fast anstoßend erreicht, wobei die sich in gleichen Abständen wiederholenden querlaufenden Nähte (3), die durch Nähen, Kleben oder Wärmeverschweißung hergestellt sind, gleichzeitig die Säume (4) halten und die Bahnen (1. u.2) miteinander verbinden und dass auf den Säumen (4) Kletten- oder Plastikreißverschlüsse (5 u.5a) verlaufen, deren eine Hälfte (5) fest auf den Säumen (4) aufgeklebt oder -geschweißt ist, während die andere Hälfte (5a) selbstklebend mit einem Schutzstreifen (5b) versehen ist.
2. Fliegen se hut ζ net ζ nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass statt Kletten- oder Plastikreißverschlüssen (5 u.5a) zur Befestigung Kunststoff- oder nichtrostende Metallklammern (9) in die offenen Säume (4) und die Fensterbzw. Türrahmen (6) greifen.
3. Fliegenschutznetz nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass durch die aufeinanderliegenden Bahnen
(1 u.2) und die sich in gleichen Abständen wiederholenden Nähte (3) eine Anpassung durch Einziehen der Spannerstangen an alle Fenster- und Türhöhen und -breiten
: möglich ist.
27.1.1971
3 ■·· "2
DE7103113U Fhegenschutznetz Expired DE7103113U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7103113U true DE7103113U (de) 1971-09-30

Family

ID=1263945

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7103113U Expired DE7103113U (de) Fhegenschutznetz

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE7103113U (de)

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