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DE1994457U - Hilfsmittel zur bestimmung und/oder erhaltung des faltenwurfes von be- oder vorhaengen. - Google Patents

Hilfsmittel zur bestimmung und/oder erhaltung des faltenwurfes von be- oder vorhaengen.

Info

Publication number
DE1994457U
DE1994457U DE1968M0062606 DEM0062606U DE1994457U DE 1994457 U DE1994457 U DE 1994457U DE 1968M0062606 DE1968M0062606 DE 1968M0062606 DE M0062606 U DEM0062606 U DE M0062606U DE 1994457 U DE1994457 U DE 1994457U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
curtain
wire
folds
curtains
maintaining
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1968M0062606
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Moeckl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1968M0062606 priority Critical patent/DE1994457U/de
Publication of DE1994457U publication Critical patent/DE1994457U/de
Expired legal-status Critical Current

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Landscapes

  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

RA. 32.6 896HL 6.68
Adolf MÖCKL
407 Eheydt
Hilfsmittel zur Bestimmung und/oder Erhaltung des Faltenwurfes von Be- oder Vorhängen.
Bei der Bestimmung und/oder Erhaltung des Faltenwurfes τοη Stores, Gardinen, Portieren und sonstigen Fenster- und/oder Turbe- oder -vorhängen gehen Dekorateur oder Hausfrau so Tor, daß die Breite des Be- oder Vorhanges auf mindestens das Dreifache der Fenster- und Türbreite bemessen und daß im Bereiche der oberen Abschlußkante des Vorhanges ein Zugband eingeführt wird,, durch dessen Anzug eine mehr oder weniger starke Kräuselung durchgeführt wird,, die es ermöglicht, den zu Terwirklichenden Faltenwurf im Bereiche der unteren Abschlußkante dadurch herzustellen, daß dort die Falten gelegt und durch ladein oder ähnliche Hilfsmittel Torläufig fixiert werden. Man überläßt es dann der bleibenden Dehnung des Be- oder Vorhangstoffes, auch nach Entfernung der Hadeln in dem Faltenwurf zu bleiben, der Torher auf diese Weise bestimmt wurde« Jedoch ist infolge der Herstellung derartiger Vorhänge aus Garnen der Werkstoff so flexibel, daß der Faltenwurf nach Entfernung der Hadeln stark zurück geht. In Tielen Fällen Terschwinden die Falten völlig. Lediglich die Kräuselung und die Zusammendrängung eines auf eine größere Breite bemessenen Stoffes auf einen verhältnismäßig kleinen Breitenbereich sorgen dafür, daß sich einige Falten erhalten, aber meistens Töllig ungeordnet und τοη verschiedener Tiefe, wobei als Tiefe die Längen der an die Falten angrenzenden Stoffteile gemeint sind,
die quer oder, in Einzelfällen, senkrecht zu einer gedachten Mittelebene durch den gesamten Torhanf verlaufen» Werden außerdem die Torhänge auf- und zugezogen, so wird der Faltenwurf noch stärker gestört, sodaß derartige Torfänge kurze Zeit nach dem ersten Aufhängen ein völlig ungeordnetes Bild ergeben, womit der Hausfrau eine unnötige Belastung dadurch erwächst, daß sie nunmehr versuchen muß, durch erneutes Stecken der Falten zu einer Terbesserung der dargestellten Terhältnisse zu kommen.
Ss ist Aufgabe vorliegender Erfindung, diesen lachteil zu beseitigen und nicht nur für eine erstmalige Bestimmung, sondern auch für eine genaue Erhaltung des einmal hergestellten Faltenentwurfes zu sorgen.
Hierzu dient ein erfindungsgemäß vorgeschlagenes Hilfsmittel, das sich durch ein dem Faltenwurf entsprechend verlaufendes, vorzugsweise nur eine Mittelebene,aufweisendes und am Torhang festlegbares G-ebilde aus einem steifen, aber biegsamen Werkstoff kennzeichnet. Eon derartiges G-ebilde ist beispielsweise ein Drahtgebilde oder ein Gebilde aus flachem, in Faltenrichtung hochkant gestellten Band aus Metallen, Metallegierungen, Kunststoffen, Kunstharzen oder dergl»
Im einfachsten Falle besteht ein derartiges Gebilde aus einem wellenförmig gebogenen Draht, wobei die gedachte Mittelebene des Drahtgebildes senkrecht oder etwa senkrecht zu einer gedachten Mittelebene durch den Torhang oder Behang steht= Wird beispielsweise das Drahtgebilde an die untere Abschlußkante des Torhanges angenäht oder auch nur angeheftet, beispielsweise durch kleine Hinge, die durch den Stoff des Tor- oder Behanges durchgeführt sind und den Draht umfassen, dann ■. ;-" zwingt der Draht, dessen länge im gestreckten Zustand gleich der Breite des ebenfalls gestreckten Torhanges ist, diesem
Vorhang seine !Formgebung auf uns es kommt zu einer idealen Faltenbildung, die genau mit dem wellenförmigen Verlauf des Drahtes übereinstimmt. Dadurch bestimmt der Draht nicht nur den Faltenwurf des Vorhanges, sondern er erhält ihn auch auf die Dauer der Verbindung zwischen ihm und dem Vorhang» Was für einen Draht eingeführt worden ist, gilt selbstverständlich für jedes andere, genügend steife und biegsame Mittel, etwa einen hochkant gestellten Metallstreifen, der dabei die verschiedensten Querschnittsformen aufweisen kann, wobei sieh natürlich die rechteckige Form als besonders einfach und wohlfeil empfiehlt. Wesentlich einfacher als die genannten Befestigungsarten ist es jedoch, im Bereiche der unteren Abschlußkante den Stoff des Vorhanges umzulegen, sodaß sieh eine Palte oder Tasche bildet, in der das Drahtgebilde liegt. Bestimmt man die lichte Höhe der dadurch gebildeten Tasche dahin, daß sie mindestens der größten Tiefe der herzustellenden Falten, mit anderen Worten, der größten Amplitude des wellenförmigen Verlaufes des Drahtes entspricht, so hat man die Möglichkeit, das Drahtgebilde in den Vorhang dadurch einzuführen, daß seine Mittelebene mit derjenigen des Vorhanges zusammenfällt» Diese Einführung macht nicht die geringsten Schwierigkeiten, da sie nicht anders verläuft wie etwa die Einführung eines Streifens aus Pappe oder Karton derart, daß die Kartonebene mit der gedachten Mittelebene des Vorhanges zusammenfällt, lach dieser Einführung braucht das Drahtgebilde nur um 90° verdreht zu werden, nachdem vorher für gleichmäßige Verteilung der Vorhangbreite auf die Länge des Drahtgebildes gesorgt worden war, um zu der gewünschten, idealen Faltenform zu kommen.
Natürlich kann der Vorhang bei eingeführtem Drahtgebilde nicht auf- und zugezogen werden» Das ist aber möglich, wenn man'das Drahtgebilde als 6-anzes um einen seiner beiden'Endpunkte kippt und dadurch in eine lage bringt, in der seine Längsrichtung mit der Längsrichtung der Falten
_ 4 ■ -
übereinstimmt. Dadurch beseitigt man die sperrende Wirkung des Drahtgebildes in Breitenrichtung des Vorhanges, da das DrahtgeMlde in der aufgerichteten Lage längs einer Seitenkante des Vorhanges praktisch mit dieser Kante zusammen fällt. Dadurch tritt auch keine Beeinträchtigung des Faltenvrarfes nach Zurückführung des Drahtgebildes in seine den Faltenwurf bestimmende und erhaltende Lage ein., weil die Steifigkeit des Drahtgebildes so gross ist, dass der ideale Faltenwurf wieder erzwungen wird.
Da die üblichen Eisendrähte, die selbstverständlich zur Verwendung kommen können, leicht Eostfleoken erzeugen/ ist es zweckmässig, derartige lisendrähte nicht unmittelbar mit dem Vorhangstoff zur Berührung zu bringen,, sondern in diesem lalle weist der Bisendraht des Gebildes zweckmässig einen schlauchförmigen 'überzug, vorzugsweise einen Kunstharzmantel auf5 der ausserdem den Vorteil der Formschönheit und der Einstellbarkeit der Farbe besitzt. Ein derartiger, kunstharzüberzogener Draht wird "Wäschedraht" genannt und er eignet sich ohne weiteres zur Ausbildung als Gebilde im Sinne vorliegender Erfindung.
Besteht das Gebilde aus Draht, so reicht das Gewicht desselben aus, um die Falten auch in deren Längsrichtung gradlinig und gestreckt zu erhalten. Bestehen die Gebilde jedoch aus anderen Werkstoffen, die die erforderliche Steifigkeit, aber auch Biegsamkeit aufweisen, wobei beispielsweise Kunstharze in Betracht kommen, so wird das Gemacht dieses spezifisch leichteren Werkstoffes im allgemeinen nicht ausreichen, um die Falten in der Längsrichtung gradlinig auszuziehen· In diesem Fall ist es zweckmässig, entweder das Gebilde selbst zu beschweren oder derartige Ge?/ichte in an sieh bekannter Weise anzuhängen oder einzunähen, um die Falten in Faltenlängsrichtung in der erforderlichen Weise auszuziehen.
Die !Teuerung 1st an Hand eines Ausführungsbeispieles veranschaulicht.
In der anliegenden Zeichnung ist:
figur 1 die Draufsicht auf einen erfindungsgemäss ausgebildeten Store mit eingeführtem Hilfsmittel,
während
ITigur 2 einem waagerechten Querschnitt durch den unteren Randbereieh des Vorhanges entspricht.
In der Zeichnung ist mit 1 der gesamte Torhang bezeichnet} dessen obere Kante mit 11 und dessen untere Kante mit 12 bezeichnet sind. Im Bereiche der oberen Kante 11 ist die Kräuselung 111 zu erkennen, die durch ein nicht gezeichnetes Zugband erzeugt wird. Zu erkennen sind dagegen die Äufhängerollen 112, die über eine nicht gezeichnete Gleitschiene geführt sind und es ermöglichen, den Torhang auf- und zuzuziehen.
Die !alten des Torhanges sind mit 13, 14 usw. bezeichnet.
Im Bereiche der unteren Kante ist der Torhang umgenäht, wobei die Iaht bei 15 angedeutet ist· Es entsteht also eine über die gesamte Breite des Torhanges durchgeführte Tasche, in der das erfindungsgemäss ausgebildete Hilfsmittel aufgenommen ist. .Dieses ist mit den Torhangstoffteilen, die die lasche bilden, in Pig. 2 vergrössert dargestellt, wobei die Schnittebene der linie II - II der 3?ig·. 1 entspricht. Man erkennt zunächst den dem Beschauer zugewandten Bereich 16 des Torhangstoffes und man erkennt weiter den dem" Beschauer gegenüber abgewandten Berel oh 17 des Torhangstoffes, sodass eine Wasche 18, die auf der linken Seite nochmals gesondert veranschaulicht ist, vorhanden ist, in der das Hilfsmittel aufgenommen ist, das als Ganzes mit 2 bezeichnet 1st. Dieses Hilfsmittel hat eine aus einem
** 6
Sisendraht 21 "bestehende Seele j, die mit einem Kunstharzmantel 22 überzogen ist. Die Teile 21 $ 22 bilden sogenannten "Wäschedraht11, dessen kennzeichnendes Merkmal erfindungsgemäss darin besteht, dass dieser Wäschedraht so gewellt istj wie es der herzustellenden faltenbildung entspricht. Die Amplitude der Wellen ist somit durch das Mass 23 gegeben, während einer Wellenlänge das Mass 24 entspricht» Dabei zeigt fig. 1, dass die Höhe der lasche zwischen der Abschlusskante 12 und der Naht 15 mindestens gleich ist der Amplitude 23. Damit wird die Möglichkeit eröffnet, das Drahtgebilde 2 in der lage in den Caschenhohlraum 18 einzuführen, der der lage in der Zei-chnungsebene entspricht. Man braucht also die lasche 18 längs einer Seitenkante 19 des Torhanges nur etwas aufzuspreizen, um das Drahtgebilde 2 parallel zu der gedachten Mittelebene Hildes Torhanges 1 in die lasche 18 einführen zu können. Da das ohne Schwierigkeiten durchführbar ist, bedarf es nur einer Terdrehung des Drahtgebildes um 9o° in der lasche 18 nach der Einführung, um den faltenwurf 13}14 usw. erzeugen zu können.
Mit 4 ist ein Haken bezeichnet, der sieh neben der rechten Abschlusskante 19 des Torhanges befindet· Weist das Ende des Drahtes 21, 22 eine kleine Oese auf3 so kann durch Terdrehung des Drahtes 21, 22 um sein rechtes Ende 25 der Draht in die strich-doppelpunktierte lage gebracht werden. Dadurch kann der Torhang genau so geöffnet und geschlossen werden, iivdem die Rollen 112 auf der zugehörigen Gleitbahn nach rechts bewegt werden, wie es ohne Anordnung des Drahtgebildes 21, 22 möglich wäre. Iatürlich besteht auch die Möglichkeit, das Drahtgebilde 2 zu diesem Zwecke aus der Tasche 18 herauszuziehen, naelvS.em es zu diesem Zwecke um 9o° in die Zeichenebene zurückgedreht worden war. Das eine macht genauso wenig Arbeit wie das andere.
122 d&m
I0/7I

Claims (4)

  1. RA. 326 896*-6. S. 8!
    Schutza η Spruches
    I.) Hilfsmittel zur Bestimmung und/oder Erhaltung des !Faltenwurfes von Stores, Gardinen, Be- und sonstigen Penster- und/oder Türvorhängen, gekennzeichnet durch ein dem Paltenwurf (139 14 usw.) entsprechend verlaufendes, vorzugsweise nur eine Mittelebene (26 - 26) aufweisendes und am Yorhang (1) festlegbares Gebilde (2) a,us einem steifen, aber biegsamen Werkstoff, wie etwa ein Drahtgebilde (21, 22) oder ein Gebilde aus flachem;, in Paltenrichtung hochkant gestelltem Band aus Metallen, Metallegierungen, Kunststoffen, Kunstharzen oder dergl*
  2. 2.) Hilfsmittel nach Anspruch 1,da. durch gekennzeichnet, daß ein aus Metallen (21) bestehendes Gebilde einen schlauchförmigen Überzug, vorzugsweise einen Kunstharzmantel (22) aufweist«,
  3. 3.) Hilfsmittel nach einem der Ansprüche 1-2 und zur Aufnahme des Hilfsmittels dienender Be- oder Yorhang, dadurch gekennzeichnet, daß dem Hilfsmittel (2) eine Aufnahmetasche (12, 15, 18) des Be- oder Vorhanges (1) zugeordnet ist, deren Längsrichtung senkrecht zur Richtung der Palten (13, 14 usw.) verläuft und deren Höhe mindestens gleich ist der größten !altentiefe.
  4. 4.) Hilfsmittel nach einem der Ansprüche 1-3? dadurch gekennzeichnet, daß das Hilfsmittel an einem Ende so ausgebildet ist, daß es an einer ihr zugeordneten Aufhängevorrichtung (4) in Längsrichtung der Palten (13, 14 usw.) aufhängbar ist.
    122 d&m
    10/71
DE1968M0062606 1968-06-06 1968-06-06 Hilfsmittel zur bestimmung und/oder erhaltung des faltenwurfes von be- oder vorhaengen. Expired DE1994457U (de)

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