DE7100717U - Gewirkte Textihe - Google Patents
Gewirkte TextiheInfo
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Description
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Dipl.-lng. H. Sauerland · Dn.-Ing. R. König J
1^ ö Dlpl.-lng. Bergen a ^
Patentanwälte · aooQ Düsseldorf · Ceciliemallee ve Telefon
Unsere Aktöi 26 332 S-. Januar 1971
Briatexte (Frankreich) "Gewirkte Textillew
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine gewirkte Textilie, wie Strümpfe, Strumpfhosen, Hosen oder
andere ein Körperteil umschließende Kleidungsstücke.
Damit derartige Kleidungsstücke am Körper, beispielsweise am Bein oder an den Hüften einen festen Halt und
guten Sitz haben, besitzen diese oft an dem oberen Teil des Kleidungsstückes ein angenähtes oder angeklebtes
elastisches Band, das den jeweiligen Körperteil fest 4. umspannt. Dieses elastische Band, das ein Zusammenziehen
des Kleidungsstückes verursacht, drückt sich aber im stark gespannten Zustand in das betreffende Körperteil
unangenehm ein und im Falle geringer Spannung gewährt es keinen ausreichenden Halt.
Es ist schon vorgeschlagen worden, ein weniger breites elastisches Band in den oberen Teil eines Kleidungsstückes einzuziehen, das dann eine Art Saum bildet. Das
Band *«rm mit dem Stoff in dem Saum verbunden sein oder
in diesen frei eingezogen sein, so daß es im Falle des
Zerreißen* ausgewechselt werden kann. In dieser Ausführung
sind die Enden des Bandes durch ein Verbindungsteil verbunden.
Auch in diesem Falle drückt sich das Band aufgrund seiner Spannung in das betreffende Körperteil ein. Durch die
Bewegungen des Körpers verrutscht der elastische Teil nach unten, so daß er schließlich wieder nach oben gezogen
werden muß. Handelt es sich um Überkleider, so wird durch das Band der Körper abgezeichnet, was aber
höchst unerwünscht ist. Wird das Kleidungsstück direkt auf dem Körper getragen, so drückt sich die Form des
Bandes auf diesem ab, was aber sehr unästhetisch ist. Außerdem werden durch den Gebrauch und das Einziehen
der elastischen Bänder die Herstellungskosten der Waren erheblich erhöht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die obenerwähnten Nachteile zu vermeiden und ein Kleidungsstück
zu schaffen, bei dem durch einfache und wirtschaftliche Mittel ein sehr guter Halt und ein größtmöglicher Komfort
für den Benutzer erreicht wird.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß mindestens
in einem Teil am Umfang des Kleidungsstückes ein elastischer Faden als Schuß mitgeführt ist und mindestens
in einem anderen kleineren Umfangsteil zusammen mit einem Grundfaden verstrickt ist.
Der mitgeführte elastische Faden bewirkt eine dauernde
und gleichmäßige Spannung verbunden mit einer großen Elastizität des Kleidungsstückes.
Außerdem bewirkt die durch das Stricken des elastischen Fadens mit dem Grundfaden gebildete Zone, daß bsi sinea
Zerreißen des Fadens an irgendeinem Punkt der Halt des Kleidungsstückes nicht verlorengeht, denn in den Maschen
dieser Strickzone wird der Faden verankert, so daß er nicht ausreißen und sich nicht herausziehen
kann.
Wird nach einer vorteilhafter Ausführung der Erfindung eine Strumpfhose aus zwei, jeweils e* us einem elastischen
Faden und dem Grundfaden gc η Teil besitzenden Beinteilen zusammengenäht, - .. ien die beiden
Beinteile genau in der Mitte des gestrickten Teils der Länge nach p'ifgeschlitst, so daß naeh dem Vernähen
der derart aufgetrennten Beinteile zu einer Strumpfhose der elastische Faden nicht ausreißen oder sich herausziehen
kann.
Weitere Besonderheiten der Erfindung werden in der nachfolgenden Beschreibung dargestellt und anhand der beiliegenden
Zeichnungen wird die Erfindung näher erläutert» Es zeigen:
Flg. 1 eine schematische, perspektivische Teilansicht eines gemäß der Erfindung hergestellten oberen
Teils einer röhrenförmigen Textilie, beispielsweise eines Strumpfes oder einer Strumpfhose,
Flg. 2 eine Seitenansicht einer Strumpfhose vor dem Anziehen,
Flg. 5 und 4
in schematischer Form die Vorder- und Rückseite einer angezogenen Strumpfhose,
oberen Teil eines Strumpfes oder einer Strumpfhose.
In Fig. 1 ist der obere Teil eines mit einem Rundwirkstuhl, vorzugsweise einem doppelzylindrischen Strumpfwirkstuhl hergestellten Strumpfes oder einer Strumpfhose
largestellt.
Diese röhrenförmigen StUcke werden im wesentlichen in
bekannter Weise durch das Stricken eines Grundfad^ns zu
Maschen hergestellt, jedoch unterscheiden sich die unterschiedlichen Kleidungsstücke bzw. Textilien in ihrem
oberen Teil, von denen als Beispiel einer in Fig. 1 schematisch dargestellt ist. Dieser weist an seinem
Umfang einen in einem bestimmten Teil 1 eingesogenen elastischen Faden 11 auf, der mit dem Grundfaden 10 in
einem kleineren Teil 2 zu Maschen gestrickt ist, der sich vorzugsweise an der Rückseite des Kleidungsstückes befindet.
Dieses elastische obere Teil bewirkt ein gleichmäßiges Umspannen des jeweils vom Kleidungsstück umgebenen Körperteils, wodurch ein korrekter Sitz des betreffenden
Kleidungsstückes am Körper gewährleistet wird. Im Falle einer Strumpfhose (Fig. 3 und 4) sind zwei gleiche Beinteile 3 (Fig. 2) mit einem gemeinsamen Hcsenbodenteil 4
verbunden. Jedes dieser Beinteile 3 ist der Länge nach an der Rückseite aufgetrennt, wie es in Fig. 2 mit der
gestrichelten Linie F angedeutet ist. Beim Zusammennähen der drei Einzelteile zu einer Strumpfhose werden die
oberen Teile der beiden Beinteile 3 wieder zusammengesetzt und bilden die Hälften 5 des oberen Teils der
Strumpfhose.
In Fig. 6 ist in großem Maßstab ein Teil des oberen
Teils 1,2 eines Strumpfes oder einer Strumpfhose vor
dem Ansiehen dargestellt. Dieser obere Teil kann sich
am äußeren offenen Ende des Strumpfes oder in hinreichender Breite am oberen Ende der Strumpfhose befinden.
Im allgemeinen hat er eine von der Art des Kleidungsstückes abhängige Breite von fünf bis fünfzehn Zentimeter.
Wie der übrige Teil des Kleidungsstückes ist auch der
obere Teil 1, 2 aus einem Grundfaden 10 in aufeinanderfolgenden Maschenreihen gestrickt. Der obere Teil 12
weist darüber hinaus noch einen elastischen Faden 11
auf, der aus jedem passenden Material, beispielsweise aus Piastomeren, natürlichen oder synthetischen Kautschuk bestehen kann mit unterschiedlicher beispielsweise einfacher, zusammengesetzter oder gedrehter Struktur. Der elastische Faden 11 wird in dem Abschnitt 1
durch die Maschen des Grundfadens 12 hindurch, beispielsweise in jeder zweiten Maschenreihe als Schuß mitgeführt
und ist in dem Teil 2 mit dem Grundfaden 10 gemeinsam zu Maschen gestrickt, so daß vier Reihen der Maschen
12 entstehen.
Der derart gestaltete obere Teil eines Strumpfes oder einer Strumpfhose wird folgendermaßen hergestellt:
Ein Trennfaden wird mit dem vorher fertiggestellten
Kleidungsstück verstrickt und danach wird mit der Her-
Stellung des Blindes begonnen. Während des Strickens des oberen Teils wird ein elastischer Fac*en 11 als Schußfaden
mitgeführt, und zwar als einfacher, doppelter oder dreifacher Schuß, entsprechend ob der elastische
Faden alle ein, zwei oder drei Maschenreihen des Grundfadens 10 verlaufen soll. In den Wirkstuhl werden η
Nadeln (beispielsweise vier oder fünf) eingesetzt, die zum Stricken des elastischen Fadens 11 mit dem Grundfaden
10 dienen, um η Reihen der Haschen in der gewünschten Zone herzustellen. Die verwendete Masche ist allgemein
der Art 1+1,2+2, usw.
In der Praxis wird ein mit dem elastischen Faden 11 verbundener
Führfaden gewählt und als mitzuführender Schuß
verwendet. Während der Umdrehungen, die entsprechend der Höhe des oberen Teiles des Strumpfes oder der Strumpfhose
notwendig sind, wird bei jeder Umdrehung des Wirkstuhls die Lage des Führfadens von der Einschußstellung
zur Strickstellung gewechselt. Man läßt den Führfaden in der Strickstellung während der Zeit, in der die n-Nadeln,
wie zuvor beschrieben ausgestattet, im Eingriff sind. Wenn die Zahl der vorgesehenen Umdrehungen erreicht
ist, wird der Führfaden in Ruhestellung gebracht. Das weitere Stricken des Kleidungsstückes setzt sich dann in
der üblichen Art fort.
Folgende Arbeitsgänge können von Hand an dem Wirkstuhl durchgeführt werden: Wenn sich der für den elastischen
Faden 11 ausgesuchte Führfaden in der Sinschußstellung
befindet, hält man den Block des Führfadens in der hinteren Stellung fest, wenn dann der elastische Faden mit
Hilfe der ausgewählten Nadeln gestrickt wird, wird der Führfaden derart tangential eingeführt, daß er an den
Aushebpunkt zurückkommt.
Zum Vernahen der beiden Beinteile 3 und des Hosenteils 4
wird jedes Beinteil entlang der Linie F genau in de:r Mitte des gestrickten Teils 2 des oberen Teils (Fig. 2)
aufgeschlitzt. Um die Teile zusammenzufügen, wird eine Hälfte des gestrickten Teils 2 des e: en Beinteiles 3
mit einer anderen Hälfte des gestrickt a Teils 2 des
anderen Beinteiles 3 vernäht. Man erkennt auf der Fig. 5 die beiden derart erhaltenen, vernähten Abschnitte 13,
die in ihrer Mitte eine Naht 1-+ aufweisen und von denen der eine auf der Vorderseite und der andere auf der
Rückseite der Strumpfhose liegen.
Das den Hosenboden bildende Teil 4 besteht aus dem gleichen Strickmaterial wie die Beinteile 3. Es hat die Form
eines Rechteckes, dessen Enden spitz zusammenlaufen·
Der elastische Faden bewirkt ein gleichmäßiges Umspannen des von dem Strumpf oder der Strumpfhose umgebenen Körperteils.
Im Falle eines Fadenrisses wird der Halt nicht beeinträchtigt, denn die Maschen des aus dem elastischen
Faden und dem Grundfaden gestrickten Teils 12 verhindern, daß der Faden ausreißt und sich herauslöst.
Die Erfindung ist nicht auf die vorstehenden Beispiele beschränkt, so daß mehr als zwei mit dem elastischen
Faden gestrickte Teile am oberen Teil eines Kleidungsstückes vorgesehen werden können und die Anzahl der
Maschen variabel ist.
Claims (5)
1. Gewirkte Textilie, insbesondere S-. jmpf, Strumpfhose,
Hose oder ein anderes einen Körperteil umschließendes Kleidungsstück, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens in einem Teil (1) am Umfang der Textilie ein elastischer Faden (11)
als Schuß mitgeführt ist und mindestens in einem anderen kleineren Umfangsteil (2) zusammen mit einem ,
Grundfaden (10) verstrickt ist.
2. Textilie nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mindestens zwei aus dem elastischen
Faden (11) und dem Grundfaden (10) gestrickten
Maschen.
3. Textilie nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch fünf bis zwanzig Reihen (12) aus
den mit dem elastischen Faden und dem Grundfaden gestrickten Maschen.
4. Textilie nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Faden mindestens alle ein bis drei
Maschenreihen des Grundfadens als Schuß mitgeführt und mit dem Grundfaden verstrickt ist.
5. Textilie nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß eine aus zwei zusammengesetzten Beinteiler (3) bestehende Strumpfhose an ihreia oberen
Teil mindestens zwei aus dem elastischen ' iden (11)
und dem Grundfaden (10) gestrickte Umfäugt ,eile
(13) besitzt und jede der beiden Teile (13) aus
zwei durch eine Naht (14) zusammengefügten Hälften
besteht.
Textilie nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß eine einen als Hosenboden dienenden Mittelteil (4) aufweisende Strumpfhose auf der Vorder-
und der Rückseite jorsils einen aus dem elastischen
Faden (11) mit dem Grundfaden (10) gestrickten
Umfangsteil (5) besitzt, der Jeweils in der Nähe des den Hosenboden bildenden Teils (4)
endet.
Textilie nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der aus dem elastischen Faden (11)
uiu ^em Grundfaden (10) gestrickte Umfangsteil
(2, 13) eines Strumpfes auf dessen Rückseite angeordnet ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7100717U true DE7100717U (de) | 1971-04-15 |
Family
ID=1263346
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7100717U Expired DE7100717U (de) | Gewirkte Textihe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7100717U (de) |
-
0
- DE DE7100717U patent/DE7100717U/de not_active Expired
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