DE2248462A1 - Nahtlose gestrickte kleidungsstuecke und verfahren zu ihrer herstellung - Google Patents
Nahtlose gestrickte kleidungsstuecke und verfahren zu ihrer herstellungInfo
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Description
DB. EBICH mSUGEBAUEB
PATENTANWALT - 8 MÜNCHEN
ZWEIBBÜCKEBSTEASSE 10 i£ Z 4 O 4 0 2 BAVABIAPATENT MÜNCHEN
(NEBEN BSJK DSTTTSCHIEIr PATBNTAKT) TELEX ß-24477
3· Oktober 1972
lA-2972 Beschreibung
zu der Patentanmeldung
PILOT REAERCH CORPORATION,
Valdese,. North Carolina, U.S.A.
Valdese,. North Carolina, U.S.A.
betreffend
Nahtlos gestrickte Kleidungsstücke und Verfahren zu ihrer Herstellung
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf nahtlos gestrickte,
mit zwei Beinteilen versehene Kleidungsstücke für den unteren Teil des menschlichen Körpers, z.B. Schlüpfer,
Höschen, Strumpfhaltergürtel, Teile von Badeanzügen, Trikotbeinkleider, Strumpfhosen und dergl. auf Verfahren zu ihrer
Herstellung, und sie betrifft insbesondere solche Kleidungsstücke, bei denen eine Taillenöffnung vorhanden ist,die
eine sogenannte "Selfkante" oder Salkante aufweist, d.h. einen gestrickten Rand bzw. eine gestrickte Abschlußleiste
oder -borte, welche während des Strickvorgangs erzeugt worden ist, so daß es nach dem Stricken nicht erforderlich
ist, das Kleidungsstück aufzuschlitzen, um es mit einer Taillenöffnung zu versehen.
Es ist bekannt, Kleidungsstücke der genannten Art mit zwei Beinabschnitten auf einer Rundstrickmaschine herzustel- '
len; hierbei wird zuerst ein Beinabschnitt aus aufeinander folgenden vollständigen Maschenreihen gestrickt, dann wird ein
Höschenteil gebildet, indem eine erste fassionierte Verlängerung aus Teilmaschenreihen gebildet wird, woraufhin gestrickte,
miteinander verbundene, fassionierte vordere und hintere Zwikkel aus Teilmaschenreihen erzeugt werden, wonach eine zweite
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fassonierte Verlängerung aus Teilmaschenre^hen gestrickt
wird, und schließlich wird ein zweiter Beinabschnitt aus ,aufeinander
folgenden vollständigen Maschenreihen gestrickt. Um die Taillenöffnung auszubilden, wird ein in Richtung der Maschenstäbchen
verlaufender Schlitz erzeugt, damit der vordere und der hintere Zwickel voneinander getrennt werden, und zur
Ergänzung des Taillenteils wird an den Rändern des Schlitzes ein elastisches Gurtband befestigt. Mit zwei Beinabschnitten
versehene Kleidungsstücke dieser Art sind ebenso wie die Verfahren zum Stricken derselben z.B. in den U.S.A.-Patentschriften
2 962 884, 3 109 300 und 3 109 301 beschrieben. Zwar kann man gemäß diesen U.3.A.-Patentschriften die Fassonierung der
am Körper anliegenden Abschnitte variieren, doch sind der vordere und der hintere Zwickel an ihren oberen Enden miteinander
verbunden, und sie müssen mit der Hand durch Anbringen eines Schlitzes getrennt werden, um die Taillenöffnung zu'bilden.
Nachdem dies geschehen ist, wird an den Rändern der Taillenöffnung ein elastisches Band befestigt, um das Kleidungsstück
gebrauchsfertig zu machen. Diese Arbeitsweise führt natürlich zu einer Erhöhung der Kosten der Herstellung solcher Kleidungsstücke,
und die genaue .Anordnung des Schlitzes hängt von der Geschicklichkeit der ihn herstellenden Arbeitskraft ab.
Ferner ist es bekannt, Strumpfhosen und dergl. in der
Weise herzustellen, daß man einen langgestreckten nahtlosen Schlauch strickt, daß man den mittleren Teil des Schlauchs in
Richtung der Maschenstäbchen aufschlitzt, um eine Taillenöffnung zu bilden, und daß man schließlich an dem Kleidungsstück
ein elastisches Band anbringt. Die voneinander abgewandten Enden des langgestreckten Schlauchs werden geschlossen und bilden
die Bein- und Fußabschnitte des Kleidungsstücks.
Im Hinblick auf die vorstehenden Ausführungen liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein einstückiges, nahtloses,
mit zwei Beinabschnitten versehenes Kleidungsstück für den unteren Teil des menschlichen Körpers zu schaffen., be:i dem
während des Strickvorgangs eine durch Selfkanten abgegrenzte
Taillenöffnung gebildet wird, so daß sich ein nachträgliches
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Aufschlitzen mit der Hand erübrigt. Ferner ist durch die Erfindung
ein nahtloses, zwei Beinabschnitte aufweisendes Kleidungsstück der genannten Art geschaffen worden, bei dem es
möglich ist, in bestimmte Abschnitte des Höschenteils elastische Garne einzuarbeiten. Beispielsweise kann man ein elastisches
Garn in alle Teile des vorderen und/oder des hinteren Zwickels einarbeiten. Ferner ist es möglich, das elastische
Garn in einige wenige Maschenstäbchen an den oberen Enden der Teilmaachenreihen des vorderen und des hinteren Zwickels so
einzuarbeiten, daß in dem die Taillenöffnung umgebenden Teil des Kleidungsstücks ein damit zusammenhängendes gestricktes
elastisches Band gebildet wird. Schließlich ist durch die Erfindung ein Verfahren zum Stricken nahtloser, zwei Beinabschnitte
aufweisender Kleidungsstücke der genannten Art geschaffen worden, das sich auf einer Rundstrickmaschine durchxiinren
läßt, und . zu dessen Anwendung die Rundstrickmaschine nur in einem geringen Ausmaß abgeändert zu werden braucht.
Zu einem nahtlosen gewirkten Kleidungstück nach der Eriindung gehören ein Iloschenabschnitt und zwei mit ihm zusammeniiatigenu
^eatrickte Beinabschnitte, von denen jeder aus
atif einander folgenden vollständigen Maschenreihen gebildet
ist. Der Höschenabschnitt weist fassonierte Verlängerungen auf, die aus Teilmaschenreihen gebildet sind und sich von jedem
Beinabschnitt aus nach oben erstrecken, sowie fassonierte vordere und hintere Zwickel, die aus Teilmaschenreihen bestehen
und so gestrickt sind, daß sie mit den fassonierten Verlängerungen
zusammenhängen und sie miteinander verbunden. Der vordere und der hintere Zwickel bestehen aus Teilmaschenreihen,
die sich in Beziehung zu dem Höschenabschnitt in senkrechter Richtung erstrecken. Die unteren Enden der Teilmaschenreihen
des vorderen und des hinteren Zwickels sind mit den Teilmaschenreihen der Verlängerungen verbunden, während die oberen Enden
der Teilmaschenreihen beider Zwickel Seifkanten bilden, welche die beiden Zwickel voneinander getrennt halten und gleichzeitig
eine Taillenöffnung am oberen Ende des Höschenabschnitts abgrenzen. Die Beinabschnitte können kurz sein, so daß man
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einen Schlüpfer oder dergl. erhält, oder man kann sie verlängern und an ihren unteren Enden so schließen, daß sie die
Bein- und Fußabschnitte einer Strumpfhose, eines Trikots oder dergl. bilden.
Die erfindungsgemäßen Kleidungsstücke werden vorzugsweise auf einer Rundstrickmaschine für Strumpferzeugnisse hergestellt,
die so ausgebildet ist, daß der Nadelzylinder zeitweilig kontinuierlich gedreht werden kann, und daß er während
anderer Zeitspannen hin- und hergedreht wird, um fassonierte Teilmaschenreihen zu erzeugen.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 die Vorderseite eines nahtlosen Kleidungsstücks in Form einer Strumpfhose mit geschlossenen Zehenabschnitten
an den unteren Enden der Beinabschnitte sowie mit einem einen Bestandteil des Kleidungsstücks bildenden gestrickten elastischen
Taillenband am oberen Ende;
Fig. 2 in einem größeren Maßstab die Vorderseite des oberen Höschenteils des Kleidungsstücks nach Fig. 1;
Fig. 3 den oberen Höschenteil des Kleidungsstücks bei geöffneter Taillenöffnung in einer perspektivischen Darstellung;
Fig. 4 perspektivisch einen Höschenabschnitt ähnlich demjenigen nach Fig. 3, bei dem jedoch die Taillenbandabschnitte
des vorderen und des hinteren Zwickels vereinigt und auf beiden Seiten des Kleidungsstücks durch kurze Nähte miteinander
verbunden sind;
Fig. 5 die Vorderseite des oberen Teils des Kleidungsstücks
in der Form, die das Kleidungsstück auf dem menschlichen Körper annimmt;
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Mg. 6 die Rückseite des in Fig. 5 dargestellten Kleidungsstücks; ' ■
Mg. 7 in einer schematischen perspektivischen Darstellung
die Innenseite einer G-arnzuführungsstation einer Rundstrickmaschine,
wobei zu-erkennen ist, auf welche Weise die
vorderen und hinteren Zwickel während einer Bewegung der Nadeln im Uhrzeigersinne gestrickt werden;
Mg. 8 in einer Mg. 7 ähnelnden Darstellung, auf welche V/eise die Zwickel während einer Bewegung der !Tadeln entgegen
dem Uhrzeigersinne gestrickt werden;
Mg. 9 in einer Mg. 7 und 8 ähnelnden Darstellung eine andere Stellung der Nadeln im Verlauf einer Bewegung im Uhrzeigersinne;
und
Mg. 10 in einer stark vergrößerten Teildarstellung den in Mg. 4 mit 10 bezeichneten rechteckigen Ausschnitt, in der
man einige Maschenstäbchen an den oberen Enden der den vorderen Zwickel des Kleidungsstücks bildenden Teilmaachenreihen
erkennt. . ,
Gemäß Pig. 1 bis 3 wird das Rohteil für das dargestellte
Kleidungsstück mit der gewünschten lorm so gestrickt, daß man eine Strumpfhose erhält, zu der zwei nahtlose schlauchförmige
Beinabschnitte 10 und 11 gehören, die sich jeweils aus aufeinander folgenden vollständigen Maschenreihen zusammensetzen.
Wie in Mg. 1 bis 3 durch Schraffurlinien angedeutet, verlaufen die Maschenreihen der Beinabschnitte im wesentlichen waagerecht
bzw. quer zur Längsachse der Beinabschnitte. Gemäß Mg. 2 erstrecken sich die oberen Enden der Beinabschnitte 10 und
11 bis zu den strichpunktierten Linien 12 und 13, und die inneren Teile der Beinabschnitte sind im Schritt längs der gestrichelten
Linie G auf eine noch zu beschreibende Weise miteinander verbunden.
Der Hööchenabschnitt des Kleidungsstücks weist fassonierte
Verlängerungen 14. und 15 auf, die sich von den Bein-
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abschnitten 10 und 11 aus nach oben erstrecken und durch
fassonierte Teilmaschenreihen gebildet sind. Ferner sind fassonierte vordere und hintere Zwickel 16 und 17 vorhanden, die
an die fassonierten Verlängerungen 14 und 15 angestrickt sind und sie miteinander verbinden. Die beiden Zwickel 16 und 17
setzen sich aus Teilmaschenreihen zusammen, die in senkrechter Richtung verlaufen, und deren untere Ende mit den ihnen
gegenüber liegenden Enden der Teilmaschenreihen der Verlängerungen 14 und 15 verbunden sind, während ihre oberen Enden
gestrickte Seifkanten bilden, die eine Taillenüffnung am oberen Ende des Höschenabschnitts abgrenzen.
. j
vVie in den drei eingangs genannten U.3.A.-Patentschriften
beschrieben, kann man das Stricken der fassonierten Verlängerungen 14, 15 und der fassonierten Zwickel 16, 17 nach
Bedarf variieren, so daß diese Abschnitte eine größere Länge oder Breite oder eine andere Form erhalten. Die Fassonierung
des den Rumpf umschließenden Teils des Kleidungsstücks wird im folgenden in Verbindung mit der Beschreibung des angewendeten
Strickverfahrens beschrieben. Die fassonierten Teile des Höschenabschnitts werden längs Naht- oder Zwickellinien
miteinander vereinigt. Beispielsweise werden die einander gegenüber liegenden Enden der Teilmaschenreihen in den unteren
Abschnitten der fassonierten Verlängerungen 14 und 15 längs senkrecht verlaufender vorderer und hinterer Zwickellinien
20 und 21 miteinander verbunden. Die unteren Enden der Teilmaschenreihen des vorderen Zwickels 16 und des hinteren Zwikkels
17 werden mit den ihnen gegenüoer liegenden Enden der Teilmaschenreihen der Verlängerungen 14 und 15 längs schräg
verlaufender vorderer Mittellinien 22, 23 und hinterer Zwikkellinien 24 und 25 miteinander verbunden.
Beim Stricken der Strumpfhose nach Fig. 1 wird mit dem Strickvorgang am unteren Zehenende des Beinabschnitts 10 begonnen,
und der Nadelzylinder der Rundstruckmaschine dreht sich hierbei kontinuierlich, und zwar gewöhnlich entgegen
dem Uhrzeigersinne.
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Hierbei wird das gewünschte Hauptgarn, "bei dem es sich
gewöhnlich um ein sogenanntes Stretchgarn handelt, allen Nadeln des Nadelzylinder zugeführt, so daß bei jedem Umlauf des
Nadelzylinders eine vollständige Maschenreihe entsteht. Es
ist möglich, ein Verstärkungsgarn zusammen mit dem Hauptgarn während der Erzeugung des Zehen- oder Fersenabschnitts zu verarbeiten,
und der Beinabschnitt 10 wird gewöhnlich aus einem feineren Garn gestrickt, um den Beinabschnitt durchsichtig zu
machen. Wie in Fig. 1, 5 und 6 jeweils durch die Linie 26 angedeutet,
ist es gewöhnlich zweckmäßig, den Höschenabschnitt unter Verwendung eines zusätzlichen Yerstärkungsgarn oder
aber aus einem kräftigeren G-arn zu stricken.
Sobald alle vollständigen Maschenreihen des Beinabschnitts
10 bis zu der strichpunktierten Linie 12 in Fig. 2 gestrickt worden sind, wird die Gruppe von Nadeln, die dazu
dienen, den Schrittabschnitt längs der gestrichelten Linie 0 in Fig. 2 zu bilden, in eine Ruhestellung gebracht, bei der
sie wirkungslos bleiben. Diese Nadeln werden gewöhnlich so angehoben, daß sie sich oberhalb der Maschenbildungsnocken
bewegen und die auf ihnen vorhandenen Maschen festhalten, während die übrigen Nadeln in ihrer unteren Stellung, d.h. der
Arbeitsstellung, gehalten werden, woraufhin der Nadelzylinder beginnt, sich hin- und herzudrehen. Dann werden auf diesen in
Tätigkeit befindlichen Nadeln Teilmaschenreihen gestrickt, um die fassonierte Verlängerung 14 zu bilden, während die üblichen
Abnahmeeinrichtungen der Strickmaschine dazu benutzt werden, die Länge der Teilmaschenreihen bis zu der strichpunktierten
Linie 28 in Fig. 2 allmählich zu verringern. Die während dieses Abnehmens in ihre obere Ruhestellung gebrachten
Nadeln halten hierbei die auf ihnen befindlichen Maschen fest.
Die Rundstrickmaschine kann so ausgebildet sein, wie es in der U.S.A.-Patentschrift 3 292 392 beschrieben ist, und bei
der Gruppe von Teilmaschenreihen zwischen den strichpunktierten Linien 12 und 28 in Fig. 2 wird die Zahl der Maschen vorzugsweise
relativ langsam allmählich verringert, und zwar z.B. bei jeder zweiten Teilmaschenreihe an jedem Ende um eine Masche,
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Die nach oben in ihre Ruhestellung gebrachten Nadeln halten die zugehörigen Maschen fest, bis sie wieder in ihre Arbeitsstellung
gebracht werden, während die fassonierte Verlängerung 15 gestrickt wird, so daß die senkrecht yerlaufenden
vorderen und hinteren Zwickellinien 20 und 21 entstehen. Oberhalb der strichpunktierten Linie 28 wird der nadelzylinder
weiter hin- und hergedreht, und die Länge der Teilmaschenreihen wird allmählich schneller verringert, wobei bei bestimmten
Maschenreihen jeweils an den Enden der Ilaschenreihen
vorhandene Nadeln in die Ruhestellung gebracht werden. Beispielsweise kann jeweils eine Nadel angehoben werden, um die
zugehörige Masche festzuhalten, während jeweils eine der aufeinander
folgenden Teilmaschenreihen gestrickt wird. Die in die Ruhestellung gebrachten Nadeln halten diejenigen Maschen
fest, welche in einem späteren Zeitpunkt die vordere Zwickellinie 22 bzw. die hintere Zwickellinie 24 bilden.
Nahe dem oberen Ende der fassonierten Verlängerung 14, d.h. längs der gestrichelten linie 30 in Fig. 3>
wird die Geschwindigkeit des Abnehmens verringert, während einige wenige letzte Teilmaschenreihen von sehr geringer Länge gestrickt
werden. Die letzte Teilmaschenreihe der Verlängerung 14 wird auf einer sehr kleinen Anzahl von Nadeln gestrickt,
wie es in Pig. 3 durch die Klammer 31 angedeutet ist. Dann wird diese Gruppe von Nadeln, mittels welcher die letzte Teilmaschenreihe
der Verlängerung 14 gestrickt wurde, nach unten in eine Ruhestellung gebracht, so daß sich diese Nadeln unterhalb
der Maschenbildungsnocken bewegen und die auf ihnen befindlichen Maschen festhalten. Wie in Fig. 7 bis 9 bei 31 angedeutet,
verbleibt diese Gruppe von wirkungslosen Nadeln in ihrer unteren Stellung, während der vordere Zwickel 16 und
der hintere Zwickel 17 auf entgegengesetzten Seiten gestrickt werden.
Während der weiteren hin- und hergehenden Drehbewegung des Nadelzylinders werden die beiden fassonierten Zwickel 16
und 17 dann auf Nadelgruppen gestrickt, die zu beiden Seiten der ihre Ruhestellung einnehmenden Nadelgruppe 31 angeordnet
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sind. Während des Strickens üer ersten Teilmaschenreihe sowohl
des vorderen Zwickels 16 als auch des hinteren Zwickels 17 werden Nadelgruppen 32 und 33 aus ihrer Ruhestellung
gleichzeitig nach unten bewegt und auf beiden Seiten der ' wirkungslosen Nadeln 31 in ihre Arbeitsstellung gebracht.
Diese gleichzeitig in Tätigkeit gesetzten Nadelgruppen 32 und 33 erzeugen ein Gestrick, das man als den Taillenbandabschnitt
und die gestrickten Seifkanten bezeichnen kann, welche die Taillenöffnung am oberen Ende des Hö'scnenabschnitts
abgrenzen. Beim Stricken der ersten Teilmaschenreihe.des vorderen Zwickels 16, bei dem sich der Nadelzylinder
gemäß Mg. 7 im Uhrzeigersinne dreht, wird das zu den
Teilmaschenreihen des vorderen Zwickels verarbeitete Garn Y-1 den in Tätigkeit befindlichen Nadeln der Gruppe 32 zugeführt,
um die erste Teilmaschenreihe auf allen arbeitenden Nadeln zu bilden und die entstehenden Maschen mit den letzten
Maschen zu verbinden, die durch die Nadeln festgehalten wurden, die während des Strickens der Teilmaschenreihen am oberen
Ende der Verlängerung 14 in die Buhestellung gebracht wurden. Bas Garn Y-1 wird über einen Garnzuführungs 40 zugeführt, der
auf einer mit einem '-.Ausschnitt versehenen Platte 41 der
Strickmaschine so gelagert ist, daß er sich-zwischen einer Arbeitsstellung und einer Ruhestellung bewegen läßt. Während
sich die Gruppe 32 von arbeitenden Nadeln an der Platte 41 vorbei bewegt, um das Garn Y-I aufzunehmen und zu verarbeiten,
wird der Zuführungsfinger 40 nach oben in seine Ruhestellung gebracht, und ein zweiter Zuführungsfinger 42 wird nach unten
bewegt und in seine Arbeitsstellung gebracht, in der er ein zweites Garn Y-2 den arbeitenden Nadeln der Gruppe 33 zuführen
kann, um die erste Teilmaschenreihe des hinteren Zwickels 17 zu erzeugen. Während sich der Nadelzylinder gemäß Fig. 7
weiter im Uhrzeigersinne dreht, erfassen die arbeitenden Nadeln der Gruppe 33 das Garn Y-2, um es zu verarbeiten und die
erste Teilmaschenreihe des hinteren Zwickels 17 z.U. bilden, wobei
die Maschen an den Enden der Teilmaschenreihen am oberen Ende der Verlängerung 14 mit dieser Teilmaschenreihe verbunden werden.
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Sobald sich der Nadelzylinder gemäß Fig. 8 entgegen dem Uhrzeigersinne dreht, wird das Garn Y-2 wieder durch den
abgesenkten Zuführungsfinger 42 den arbeitenden Nadeln der
Gruppe 33 zugeführt, um die zweite Teilmaschenreihe des hinteren Zwickels 17 zu erzeugen. Dann wird der Zuführungsfinger
42 nach oben bewegt, und der ZufUhrungsfinger 40 wird gesenkt,
während sich die wirkungslosen Nadeln der Gruppe 31 an der Platte 21 vorbei bewegen, so daß die arbeitenden Nadeln der
Gruppe 32 das Garn Y-1 aufnehmen und verarbeiten, um die
zweite Teilmaschenreihe des vorderen Zwickels 16 zu bilden. Somit erstreckt sich das Garn Ϊ-1 von der zuletzt gebildeten
Masche der ersten Teilmaschenreihe des vorderen Zwickels 16 zu der zuerst gebildeten Masche der zweiten Teilmaschenreihe
des vorderen Zwickels, um längs des oberen Handes des vorderen Zwickels eine gestrickte Selfkante zu bilden. Während der
nächsten Bewegung des Nadelzylinder im Uhrzeigersinne wird gemäß Pig. 9 das Garn Y-1 durch den in seine untere Stellung
gebrachten Finger 40 den arbeitenden Fädeln der Gruppe 32 zugeführt,
um die dritte Teilmaschenreihe des vorderen Zwickels
16 zu erzeugen. Während der gleichen Bewegung im Uhrzeigersinne
wird das Garn Y-2 durch den Garnzuführungsfinger 42, der sich dann in seiner unteren Arbeitsstellung befindet, zugeführt,
um die dritte Teilmaschenreihe des hinteren Zwickels
17 auf den arbeitenden Nadeln der Gruppe 33 zu bilden, während sich diese Nadeln an der Platte 41 vorbei bewegen. Somit
erstreckt sich das Garn Y-2 von der zuletzt gebildeten Masche der zweiten Teilmaschenreihe des hinteren Zwickels 17 zu der
zuerst gebildeten Masche der dritten Teilmaschenreihe, so daß am oberen Ende des hinteren Zwickels 17 eine gestrickte Kante
gebildet wird. Während der Nadelzylinder weiter hin- und hergedreht wird, wird die Länge der Teilmaschenreihen innerhalb
des vorderen Zwickels 16 und des hinteren Zwickels 17» die durch die arbeitenden Nadeln der Gruppen 32 und 33 erzeugt
werden, allmählich vergrößert. Die Maschen an den unteren Enden der Teilmaschenreihen der' beiden Zwickel werden jeweils
mit den letzten Maschen der Teilmaschenreihen der Verlängerung 14 entlang der vorderen Zwickellinie 22 bzw. der hinteren
Zwickellinie 24 verbunden.
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Sobald in der Mitte der Zwickel 16 und 17 die maximale
Anzahl der zu benutzenden Nadeln erreicht ist, wird die Anzahl der Nadeln allmählich verkleinert, und zu diesem Zweck
werden die betreffenden Nadeln an den unteren Enden der die beiden Zwickel bildenden Teilmaschenreihen nach oben in ihre
Ruhestellung gebracht. Die Anzahl der Nadeln, die die aufeinander folgenden Teilmaschenreihen innerhalb der zweiten Hälften
der beiden Zwickel erzeugen, wird allmählich verkleinert, bis wiederum die für die Gruppen 52'und 33 vorgesehene Anzahl
erreicht ist. Hierauf werden alle diese arbeitenden Nadeln wirkungslos gemacht, d.h. nach oben in ihre Ruhestellung bewegt,
in der sie die auf ihnen befindlichen Maschen festhalten. Gleichzeitig werden die -bis dahin wirkungslosen Nadeln
der Gruppe 31 in Tätigkeit gesetzt, und das Garn Y-1 wird innen zugeführt, um die erste Teilmaschenreihe der Verlängerung
15 zu erzeugen. Da die Nadeln 31 die auf ihnen vorhandenen Maschen der letzten Teilmaschenreihe der Verlängerung 14 festgehalten
haben, v/erden diese Teilmaschenreihen jetzt miteinander verbunden.
Während der Nadelzylinder weiter hin- und hergedreht
wird, wird die Anzahl der Nadeln, welche einige wenige erste Teilmaschenreihen der Verlängerung 15 erzeugen, allmählich
vergrößert, bis gemäß Fig. 3 die gestrichelte Linie 45 erreicht ist. Bei der weiteren nin- und hergehenden Drehbewegung
des Nadelzylinders werden die Enden der Teilmaschenreihen der Verlängerung 15 mit den letzten Maschen der Teilmaschenreihen
an den unteren Enden des vorderen Zwickels 16 und des hinteren Zwickels 17 verbunden, so daß die vordere Zwickellinie 23 und
die hintere Zwickellinie 25 entstehen. Mit der gleichen Geschwindigkeit der Vergrößerung oder Verbreiterung der Teilmaschenreihen
im oberen Abschnitt der Verlängerung 15 wird bis zum Erreichen der strichpunktierten linie 48 nach Fig. 2 gearbeitet,
und dann wird die Geschwindigkeit des Zunehmens verringert, so daß die Maschen an den Enden der Teilmaschenreihen
der Verlängerung 15 zwischen den strichpunktierten Linien 48 und 13 mit den Maschen an den Enden der Teilmaschenreihen der
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Verlängerung 14 verbunden werden, um die vorderen und hinteren senkrechten Zwickel- oder Verbindungslinien 20 und 21 zu
erzeugen. Sobald diese Teilmaschenreihen bis herab zu der strichpunktierten Linie 13 in Fig. 2 fertiggestellt sind,
geht der Nadelzylinder erneut in eine Drehbewegung über, und es werden vollständige Maschenreihen auf allen Nadeln gestrickt,
um den oberen Teil des Beinabschnitts 11 zu stricken; hierbei werden auch die Nadeln benutzt, welche die Maschen
im Schrittbereich längs der gestrichelten Linie C in Fig. 2
festhielten. Nunmehr wird die erforderliche Anzahl vollständiger Maschenreihen hergestellt, bis der Beinabschnitt 11 die
gewünschte Länge hat; gemäß Fig. 1, 5 und 6 kann man hierbei an der Linie 50 wiederum einen Garnwechsel vornehmen, damit
ein durchsichtiger Beinabschnitt entsteht.
Die Art und Weise, in der die obere gestrickte Seifkante des vorderen Zwickels 16 entsteht, geht am besten aus Fig.
hervor, wo gezeigt ist, daß die Teilmaschenreihen C-10 bis C-12 in den durch Pfeile bezeichneten Richtungen gestrickt
werden; hierbei bildet das Garn Y-1 die erste Masche in dem Maschenstäbchen W-1 der Teilmaschenreihe C-10 und dann die
letzte Masche in dem Maschenstäbchen W-1 der Teilmaschenreihe 0-11, um dann einen solchen Verlauf zu nehmen, daß es die erste
Masche der Teilmaschenreihe 0-12 bildet. Es sei bemerkt, daß zu den Teilmaschenreihen des hinteren Zwickels 17 ebenfalls
eine gestrickte Seifkante gehört, die der in Fig. 10 gezeigten ähnelt.
Es ist auch möglich, ein mit dem Kleidungsstück zusammenhängendes
elastisches Band in einigen wenigen Maschenstäbchen der oberen Abschnitte der Teilmaschenreihen des vorderen
Zwickels 16 und des hinteren Zwickels 17 zu stricken. Zu diesem Zweck sieht man gemäß Fig. 7 bis 9 in der Platte 41 zwei
zusätzliche Garnzuführungsfinger vor, die dazu dienen, ein elastisches Garn, das in Fig. 10 bei E-1 dargestellt ist,
einer vorbestimmten Anzahl von Nadeln zuzuführen, die die obersten Enden der Teilmaschenreihen der beiden Zwickel erzeugen.
Gemäß Fig. 10 wird das elastische Garn E-1 so verarbeitet,
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-™r 2248482
daß eine Plattierung des Hauptgarns Y-1 innerhalb einiger
weniger Maschenstäbchen erzielt wird, die sich von der oberen Seifkante aus nach unten erstrecken. Die Bewegung der entsprechenden
Pinger zum Zuführen des elastischen Garns ist die gleiche wie diejenige der Finger zum Zuführen des Hauptgarns,
abgesehen davon, daß sie Garne nur einigen wenigen Nadeln zuführen, welche die obersten Maschenstäbchen der Teilmaschenreihen
der beiden Zwickel bilden. Die elastischen Garne bilden ein vorderes und ein hinteres, mit dem Kleidungsstück zusammenhängendes
elastisches Bandj diese elastischen Bänder sind in Mg, 1 bis 6 mit B-1 bzw» B-2 bezeichnet.
Gemäß Mg. 3 sind die einander benachbarten Enden der elastischen Bänder B-1 und B-2 nicht.miteinander verbunden,
sondern jeweils durch einige Teilmaschenreihen in den oberen Abschnitten der Verlängerungen 14 und 15 getrennt. Zwar ist
es möglich, das Kleidungsstück zu tragen, ohne daß die Enden der beiden elastischen Bänder miteinander verbunden sind,
doch ist es vorzuziehen, die elastischen Bänder auf beiden
Seiten des Kleidungsstücks in der in Mg. 4 dargestellten Weise durch kurze Nähte 52 und 53 miteinander zu verbinden.
Um die Mähte 52 und 53 anzubringen, kann man die benachbarten Enden der elastischen Bänder B-1 und B-2 zusammenziehen, das
überschüssige Material dazwischen nach innen falten und dann längs der Ealtlinien überwendliche Nähte herstellen.
Wenn der Höschenteil des Kleidungsstücks in der vor-'stehend
beschriebenen Weise gestrickt worden ist, ist die letzte Teilmaschenreihe der Verlängerung 14 mit der ersten
Teilmaschenreihe der Verlängerung 15 verbunden, und diese
beiden Maschenreihen müssen voneinander getrennt werden, z.B. durch Durchschneiden des Garns, bevor die Enden der elastischen
Bänder B-1 und B-2 durch die Nähte 52 und 53 miteinander verbunden werden. Es ist jedoch auch möglich, den Höschenteil
zu stricken, ohne daß die Teilmaschenreihen der Verlängerungen 14 und 15 miteinander verbunden werden. Beispielsweise kann
man die Nadeln, welche die letzte Teilmaschenreihe der Verlängerungen erzeugen, heben und senken, um jeweils die letzte
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Teilmaachenreihe abzuschlagen, und diese Nadeln können während
des Strickens des vorderen und des hinteren Zwickels außer Betrieb bleiben. Dann kann man jede zweite dieser Nadeln
anheben, damit sie Garn aufnehmen, um einen Anfangspunkt festzulegen, von dem beim stricken auf allen Nadeln ausgegangen
wird, welche, aie erste Teilmaschenreihe der Verlängerung
15 erzeugen. Ferner ist es möglich, einige wenige 'Teilmaschenreihen
von gleicher Länge zu stricken, um ei mm Streifen zu
erzeugen, der die oberen Enden der Verlängerungen 14 und 15
miteinander verbindet.
Zwar wurde anhand von Fig. 10 beschrieben, daß das elastische Garn E-1 in Verbindung mit dem Hauptgarn Ϊ-1 als
Plattierungsgarn innerhalb einiger weniger Maochenstäbchen verwendet wird, um das elastische Band B-1 zu erzeugen, doch
könnte man das elastische Garn zusammen mit dem Hauptgarn
auch bis zu den unteren Snden der Teilmaschenreihen des vorderen Zwickels 16 in das Kleidungsstück einarbeiten, so daß
das Kleidungsstück auf seiner Vorderseite mit einem elastischen Zwickel versehen wird. Weiterhin könnte man das elastische
Garn auch innerhalb des hinteren Zwickels 17 und/oder innerhalb der fassonierten Verlängerungen 14 und 15 zusammen
mit dem Hauptgarn verarbeiten.
Besteht die Absicht, einen Schlüpfer, ein Miederhöschen oder dergl. herzustellen, kann man die Beinabschnitte 10 und
11 sehr kurz ausbilden und sie an ihren unteren Enden mit einem Saum versehen. Ferner kann man jede gewünschte Garnart
verarbeiten und sowohl bei den Beinabschnitten als auch bei dem Höschenteil des Kleidungsstücks jedes gewünschte Maschenbild
vorsehen.
Alle in den Unterlagen enthaltenen Angaben und Merkmale werden, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem
Stand der Technik neu sind, als erfindungswesentlich beansprucht.
Ansprüche?
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Claims (6)
- ANSPRÜCHEI. Gestricktes Kleidungsstück', bei dem ein eine Taillenöffnung aufweisender Höschenabschnitt und zwei an ihn angestrickte Beinabschnitte, vorhanden sind, bei dein jeder Beinabschnitt aufeinander folgende vollständige Maschenreihen aufweist, bei dem der Hoschenabschnitt mit fassionierten Verlängerungen versehen ist, die aus Teilmaschenreihen bestehen und sich von jedem der Beinabschnitte aus nach oben erstrecken, bei dem ein vorderer und ein hinterer Zwickel vorhanden sind, die beide fassioniert sind, aus Teilmaschenreihen bestehend, e;a die fassionierten Verlängerungen angestrickt sind und sie verbinden, und bei dem sich die Teilmaschenreihen des vorderen und des hinteren Zwickels gegenüber dem Höschenabschnitt in senkrechter Richtung erstrecken und an ihren unteren Enden mit den betreffenden Enden der Teilmaschenreihen der Verlängerungen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß zu den oberen Enden der Teilmaschenreihen (C-IO bis C-12) des vorderen Zwickels (lö).und des hinteren Zwickels (17) gestrickte Seifkanten (B-I, B-2) gehören, die am oberen Ende des Höschenabschnitts zwischen vorderem und hinterem Zwickel die Taillenoffnung begrenzen.309821/0667
- 2. Kleidungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Höschenabschnitt aus einem dehnbaren Hauptgarn (Y-I) gestrickt ist und ein elastisches Garn (E-I) enthält, das zusammen mit dem Haui tgarn in einigen wenigen Maschenstäbchen (W-I bis W-4) nahe den oberen Enden der Teilmaschenreihen (C-iO bis C-12) des vorderen Zwickels (16) und des hinteren Zwickels (17) ein plattiertes Gestrick bildet, um längs der Taillenöffnung am oberen Ende des Hüschenabschnitts ein mit dem Kleidungsstück zusammenhängendes elastisches Taillenband (B-I, B-2) zu bilden.
- 3. Kleidungsstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Beinabschnitte (10,11)eine erhebliche Länge haben und jeweils einen geschlossenen unteren Fußabschnitt aufweisen, so daß das Kleidungsstück die Form einer Strumpfhose hat.
- 4. Kleidungsstück nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß es nahtlos ist.
- 5. Kleidungsstück nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an den oberen Enden der Teilmaschenreihen (C-IO bis C-12) des vorderen Zwickels (16) und des hinteren309821/0667Zwickels (17) ausgebildeten Seifkanten (B-I, B-2) an ihren Enden durch Nähte (52, 5J5) miteinander verbunden sind (Pig. 4).
- 6. Verfahren zum Herstellen eines Kleidungsstücks gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5* bei dem ein eine Taillenoffnung aufweisender Höscheriabschnitt und zwei an ihn angestrickte Beinabschnitte vorhanden sind, bei dem der Höschenabschnitt eine erste und eine zweite fassionierte Verlängerung aufweist, die sich von dan zugehörigen Beinabschnittwn aus nach oben erstrecken, und bei dem die fassionierten Verlängerungen durch einen vorderen Zwickel und einen hinteren Zwickel, miteinander ver-r bunden sind, wobei das Verfahren Maßnahmen umfaßt, um den ersten Beinabsohnitt durch das Bilden aufeinander folgender vollständiger Maschenreihen zu stricken, um die erste fassionierte Verlängerung durch das Bilden von Teilmaschenreihen bei einer allmählichen Verringerung ihrer Länge ζμ stricken, um den fassionierten vorderen Zwickel und den fassionierten hinteren Zwickel dadurch zu stricken, daß Teilmaschenreihen erzeugt werden, wobei die Länge der Teilmaschenreihen an ihren unteren Enden zuerst allmählich vergrößert und dann allmählich verringert wird, und die zweite fassionierte Verlängerung durch das Bilden von Teilmaschenre^ihen bei einer allmählichen Vergrößerung ihrer Länge gestrickt wird, und dann dar zweite Beinabschnitt durch das Bilden aufeinander folgender vollständiger Maschenreihen gestrickt309821/0667wird, dadurch gekennzeichnet, dai3 an den oberen Enden der Tellniaschenrelhen des vorderen und des hinteren Zwickels Seifkanten gestrickt werden, die au oberen Ende des Höschenabschnitts zwischen vorderem und hinterem Zwickel die Taillenüffnung begrenzen.7· Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein elastisches Garn in einige xvenige Maschenstäbchen nahe den gestrickten Seifkanten des vorderen und des hinteren Zwickels eingearbeitet v/ird, um das KleidungsstücK mit einem zusammenhängenden, sich im Bereich der Taillenöffnung am oberen Ende des Höschenabschnitts erstreckenden elastischen Taillen- oder Gurtband zu versehen.309821/0667ffLee r§e i te
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