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DE2248462A1 - Nahtlose gestrickte kleidungsstuecke und verfahren zu ihrer herstellung - Google Patents

Nahtlose gestrickte kleidungsstuecke und verfahren zu ihrer herstellung

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Publication number
DE2248462A1
DE2248462A1 DE19722248462 DE2248462A DE2248462A1 DE 2248462 A1 DE2248462 A1 DE 2248462A1 DE 19722248462 DE19722248462 DE 19722248462 DE 2248462 A DE2248462 A DE 2248462A DE 2248462 A1 DE2248462 A1 DE 2248462A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gusset
partial
knitted
courses
garment
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722248462
Other languages
English (en)
Inventor
Oscar Fregeolle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pilot Research Corp
Original Assignee
Pilot Research Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pilot Research Corp filed Critical Pilot Research Corp
Publication of DE2248462A1 publication Critical patent/DE2248462A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B1/00Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
    • D04B1/22Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration
    • D04B1/24Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration wearing apparel
    • D04B1/243Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration wearing apparel upper parts of panties; pants
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41BSHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
    • A41B11/00Hosiery; Panti-hose
    • A41B11/14Panti-hose; Body-stockings
    • DTEXTILES; PAPER
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    • DTEXTILES; PAPER
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    • D04B1/108Gussets, e.g. pouches or heel or toe portions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Socks And Pantyhose (AREA)
  • Undergarments, Swaddling Clothes, Handkerchiefs Or Underwear Materials (AREA)
  • Knitting Of Fabric (AREA)

Description

DB. EBICH mSUGEBAUEB
PATENTANWALT - 8 MÜNCHEN
ZWEIBBÜCKEBSTEASSE 10 i£ Z 4 O 4 0 2 BAVABIAPATENT MÜNCHEN
(NEBEN BSJK DSTTTSCHIEIr PATBNTAKT) TELEX ß-24477
3· Oktober 1972 lA-2972 Beschreibung
zu der Patentanmeldung
PILOT REAERCH CORPORATION,
Valdese,. North Carolina, U.S.A.
betreffend
Nahtlos gestrickte Kleidungsstücke und Verfahren zu ihrer Herstellung
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf nahtlos gestrickte, mit zwei Beinteilen versehene Kleidungsstücke für den unteren Teil des menschlichen Körpers, z.B. Schlüpfer, Höschen, Strumpfhaltergürtel, Teile von Badeanzügen, Trikotbeinkleider, Strumpfhosen und dergl. auf Verfahren zu ihrer Herstellung, und sie betrifft insbesondere solche Kleidungsstücke, bei denen eine Taillenöffnung vorhanden ist,die eine sogenannte "Selfkante" oder Salkante aufweist, d.h. einen gestrickten Rand bzw. eine gestrickte Abschlußleiste oder -borte, welche während des Strickvorgangs erzeugt worden ist, so daß es nach dem Stricken nicht erforderlich ist, das Kleidungsstück aufzuschlitzen, um es mit einer Taillenöffnung zu versehen.
Es ist bekannt, Kleidungsstücke der genannten Art mit zwei Beinabschnitten auf einer Rundstrickmaschine herzustel- ' len; hierbei wird zuerst ein Beinabschnitt aus aufeinander folgenden vollständigen Maschenreihen gestrickt, dann wird ein Höschenteil gebildet, indem eine erste fassionierte Verlängerung aus Teilmaschenreihen gebildet wird, woraufhin gestrickte, miteinander verbundene, fassionierte vordere und hintere Zwikkel aus Teilmaschenreihen erzeugt werden, wonach eine zweite
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BANKKONTENi POSTBCHECKKONTO HÖNCHKK ίβΐβ - ÖAYBBIBCHB BYFOTHEKBN-U-WECHSBtBANK MÜNCHEN 4/88*00 BEDTBCHH HANK MÜNCHEN 70/1S 800 - BATEKI8ÖHE VEEEISSBANS Mt)NCHBST BS SB 00
fassonierte Verlängerung aus Teilmaschenre^hen gestrickt wird, und schließlich wird ein zweiter Beinabschnitt aus ,aufeinander folgenden vollständigen Maschenreihen gestrickt. Um die Taillenöffnung auszubilden, wird ein in Richtung der Maschenstäbchen verlaufender Schlitz erzeugt, damit der vordere und der hintere Zwickel voneinander getrennt werden, und zur Ergänzung des Taillenteils wird an den Rändern des Schlitzes ein elastisches Gurtband befestigt. Mit zwei Beinabschnitten versehene Kleidungsstücke dieser Art sind ebenso wie die Verfahren zum Stricken derselben z.B. in den U.S.A.-Patentschriften 2 962 884, 3 109 300 und 3 109 301 beschrieben. Zwar kann man gemäß diesen U.3.A.-Patentschriften die Fassonierung der am Körper anliegenden Abschnitte variieren, doch sind der vordere und der hintere Zwickel an ihren oberen Enden miteinander verbunden, und sie müssen mit der Hand durch Anbringen eines Schlitzes getrennt werden, um die Taillenöffnung zu'bilden. Nachdem dies geschehen ist, wird an den Rändern der Taillenöffnung ein elastisches Band befestigt, um das Kleidungsstück gebrauchsfertig zu machen. Diese Arbeitsweise führt natürlich zu einer Erhöhung der Kosten der Herstellung solcher Kleidungsstücke, und die genaue .Anordnung des Schlitzes hängt von der Geschicklichkeit der ihn herstellenden Arbeitskraft ab.
Ferner ist es bekannt, Strumpfhosen und dergl. in der Weise herzustellen, daß man einen langgestreckten nahtlosen Schlauch strickt, daß man den mittleren Teil des Schlauchs in Richtung der Maschenstäbchen aufschlitzt, um eine Taillenöffnung zu bilden, und daß man schließlich an dem Kleidungsstück ein elastisches Band anbringt. Die voneinander abgewandten Enden des langgestreckten Schlauchs werden geschlossen und bilden die Bein- und Fußabschnitte des Kleidungsstücks.
Im Hinblick auf die vorstehenden Ausführungen liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein einstückiges, nahtloses, mit zwei Beinabschnitten versehenes Kleidungsstück für den unteren Teil des menschlichen Körpers zu schaffen., be:i dem während des Strickvorgangs eine durch Selfkanten abgegrenzte Taillenöffnung gebildet wird, so daß sich ein nachträgliches
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Aufschlitzen mit der Hand erübrigt. Ferner ist durch die Erfindung ein nahtloses, zwei Beinabschnitte aufweisendes Kleidungsstück der genannten Art geschaffen worden, bei dem es möglich ist, in bestimmte Abschnitte des Höschenteils elastische Garne einzuarbeiten. Beispielsweise kann man ein elastisches Garn in alle Teile des vorderen und/oder des hinteren Zwickels einarbeiten. Ferner ist es möglich, das elastische Garn in einige wenige Maschenstäbchen an den oberen Enden der Teilmaachenreihen des vorderen und des hinteren Zwickels so einzuarbeiten, daß in dem die Taillenöffnung umgebenden Teil des Kleidungsstücks ein damit zusammenhängendes gestricktes elastisches Band gebildet wird. Schließlich ist durch die Erfindung ein Verfahren zum Stricken nahtloser, zwei Beinabschnitte aufweisender Kleidungsstücke der genannten Art geschaffen worden, das sich auf einer Rundstrickmaschine durchxiinren läßt, und . zu dessen Anwendung die Rundstrickmaschine nur in einem geringen Ausmaß abgeändert zu werden braucht.
Zu einem nahtlosen gewirkten Kleidungstück nach der Eriindung gehören ein Iloschenabschnitt und zwei mit ihm zusammeniiatigenu ^eatrickte Beinabschnitte, von denen jeder aus atif einander folgenden vollständigen Maschenreihen gebildet ist. Der Höschenabschnitt weist fassonierte Verlängerungen auf, die aus Teilmaschenreihen gebildet sind und sich von jedem Beinabschnitt aus nach oben erstrecken, sowie fassonierte vordere und hintere Zwickel, die aus Teilmaschenreihen bestehen und so gestrickt sind, daß sie mit den fassonierten Verlängerungen zusammenhängen und sie miteinander verbunden. Der vordere und der hintere Zwickel bestehen aus Teilmaschenreihen, die sich in Beziehung zu dem Höschenabschnitt in senkrechter Richtung erstrecken. Die unteren Enden der Teilmaschenreihen des vorderen und des hinteren Zwickels sind mit den Teilmaschenreihen der Verlängerungen verbunden, während die oberen Enden der Teilmaschenreihen beider Zwickel Seifkanten bilden, welche die beiden Zwickel voneinander getrennt halten und gleichzeitig eine Taillenöffnung am oberen Ende des Höschenabschnitts abgrenzen. Die Beinabschnitte können kurz sein, so daß man
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einen Schlüpfer oder dergl. erhält, oder man kann sie verlängern und an ihren unteren Enden so schließen, daß sie die Bein- und Fußabschnitte einer Strumpfhose, eines Trikots oder dergl. bilden.
Die erfindungsgemäßen Kleidungsstücke werden vorzugsweise auf einer Rundstrickmaschine für Strumpferzeugnisse hergestellt, die so ausgebildet ist, daß der Nadelzylinder zeitweilig kontinuierlich gedreht werden kann, und daß er während anderer Zeitspannen hin- und hergedreht wird, um fassonierte Teilmaschenreihen zu erzeugen.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 die Vorderseite eines nahtlosen Kleidungsstücks in Form einer Strumpfhose mit geschlossenen Zehenabschnitten an den unteren Enden der Beinabschnitte sowie mit einem einen Bestandteil des Kleidungsstücks bildenden gestrickten elastischen Taillenband am oberen Ende;
Fig. 2 in einem größeren Maßstab die Vorderseite des oberen Höschenteils des Kleidungsstücks nach Fig. 1;
Fig. 3 den oberen Höschenteil des Kleidungsstücks bei geöffneter Taillenöffnung in einer perspektivischen Darstellung;
Fig. 4 perspektivisch einen Höschenabschnitt ähnlich demjenigen nach Fig. 3, bei dem jedoch die Taillenbandabschnitte des vorderen und des hinteren Zwickels vereinigt und auf beiden Seiten des Kleidungsstücks durch kurze Nähte miteinander verbunden sind;
Fig. 5 die Vorderseite des oberen Teils des Kleidungsstücks in der Form, die das Kleidungsstück auf dem menschlichen Körper annimmt;
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Mg. 6 die Rückseite des in Fig. 5 dargestellten Kleidungsstücks; ' ■
Mg. 7 in einer schematischen perspektivischen Darstellung die Innenseite einer G-arnzuführungsstation einer Rundstrickmaschine, wobei zu-erkennen ist, auf welche Weise die vorderen und hinteren Zwickel während einer Bewegung der Nadeln im Uhrzeigersinne gestrickt werden;
Mg. 8 in einer Mg. 7 ähnelnden Darstellung, auf welche V/eise die Zwickel während einer Bewegung der !Tadeln entgegen dem Uhrzeigersinne gestrickt werden;
Mg. 9 in einer Mg. 7 und 8 ähnelnden Darstellung eine andere Stellung der Nadeln im Verlauf einer Bewegung im Uhrzeigersinne; und
Mg. 10 in einer stark vergrößerten Teildarstellung den in Mg. 4 mit 10 bezeichneten rechteckigen Ausschnitt, in der man einige Maschenstäbchen an den oberen Enden der den vorderen Zwickel des Kleidungsstücks bildenden Teilmaachenreihen erkennt. . ,
Gemäß Pig. 1 bis 3 wird das Rohteil für das dargestellte Kleidungsstück mit der gewünschten lorm so gestrickt, daß man eine Strumpfhose erhält, zu der zwei nahtlose schlauchförmige Beinabschnitte 10 und 11 gehören, die sich jeweils aus aufeinander folgenden vollständigen Maschenreihen zusammensetzen. Wie in Mg. 1 bis 3 durch Schraffurlinien angedeutet, verlaufen die Maschenreihen der Beinabschnitte im wesentlichen waagerecht bzw. quer zur Längsachse der Beinabschnitte. Gemäß Mg. 2 erstrecken sich die oberen Enden der Beinabschnitte 10 und 11 bis zu den strichpunktierten Linien 12 und 13, und die inneren Teile der Beinabschnitte sind im Schritt längs der gestrichelten Linie G auf eine noch zu beschreibende Weise miteinander verbunden.
Der Hööchenabschnitt des Kleidungsstücks weist fassonierte Verlängerungen 14. und 15 auf, die sich von den Bein-
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abschnitten 10 und 11 aus nach oben erstrecken und durch fassonierte Teilmaschenreihen gebildet sind. Ferner sind fassonierte vordere und hintere Zwickel 16 und 17 vorhanden, die an die fassonierten Verlängerungen 14 und 15 angestrickt sind und sie miteinander verbinden. Die beiden Zwickel 16 und 17 setzen sich aus Teilmaschenreihen zusammen, die in senkrechter Richtung verlaufen, und deren untere Ende mit den ihnen gegenüber liegenden Enden der Teilmaschenreihen der Verlängerungen 14 und 15 verbunden sind, während ihre oberen Enden gestrickte Seifkanten bilden, die eine Taillenüffnung am oberen Ende des Höschenabschnitts abgrenzen.
. j
vVie in den drei eingangs genannten U.3.A.-Patentschriften beschrieben, kann man das Stricken der fassonierten Verlängerungen 14, 15 und der fassonierten Zwickel 16, 17 nach Bedarf variieren, so daß diese Abschnitte eine größere Länge oder Breite oder eine andere Form erhalten. Die Fassonierung des den Rumpf umschließenden Teils des Kleidungsstücks wird im folgenden in Verbindung mit der Beschreibung des angewendeten Strickverfahrens beschrieben. Die fassonierten Teile des Höschenabschnitts werden längs Naht- oder Zwickellinien miteinander vereinigt. Beispielsweise werden die einander gegenüber liegenden Enden der Teilmaschenreihen in den unteren Abschnitten der fassonierten Verlängerungen 14 und 15 längs senkrecht verlaufender vorderer und hinterer Zwickellinien 20 und 21 miteinander verbunden. Die unteren Enden der Teilmaschenreihen des vorderen Zwickels 16 und des hinteren Zwikkels 17 werden mit den ihnen gegenüoer liegenden Enden der Teilmaschenreihen der Verlängerungen 14 und 15 längs schräg verlaufender vorderer Mittellinien 22, 23 und hinterer Zwikkellinien 24 und 25 miteinander verbunden.
Beim Stricken der Strumpfhose nach Fig. 1 wird mit dem Strickvorgang am unteren Zehenende des Beinabschnitts 10 begonnen, und der Nadelzylinder der Rundstruckmaschine dreht sich hierbei kontinuierlich, und zwar gewöhnlich entgegen dem Uhrzeigersinne.
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Hierbei wird das gewünschte Hauptgarn, "bei dem es sich gewöhnlich um ein sogenanntes Stretchgarn handelt, allen Nadeln des Nadelzylinder zugeführt, so daß bei jedem Umlauf des Nadelzylinders eine vollständige Maschenreihe entsteht. Es ist möglich, ein Verstärkungsgarn zusammen mit dem Hauptgarn während der Erzeugung des Zehen- oder Fersenabschnitts zu verarbeiten, und der Beinabschnitt 10 wird gewöhnlich aus einem feineren Garn gestrickt, um den Beinabschnitt durchsichtig zu machen. Wie in Fig. 1, 5 und 6 jeweils durch die Linie 26 angedeutet, ist es gewöhnlich zweckmäßig, den Höschenabschnitt unter Verwendung eines zusätzlichen Yerstärkungsgarn oder aber aus einem kräftigeren G-arn zu stricken.
Sobald alle vollständigen Maschenreihen des Beinabschnitts 10 bis zu der strichpunktierten Linie 12 in Fig. 2 gestrickt worden sind, wird die Gruppe von Nadeln, die dazu dienen, den Schrittabschnitt längs der gestrichelten Linie 0 in Fig. 2 zu bilden, in eine Ruhestellung gebracht, bei der sie wirkungslos bleiben. Diese Nadeln werden gewöhnlich so angehoben, daß sie sich oberhalb der Maschenbildungsnocken bewegen und die auf ihnen vorhandenen Maschen festhalten, während die übrigen Nadeln in ihrer unteren Stellung, d.h. der Arbeitsstellung, gehalten werden, woraufhin der Nadelzylinder beginnt, sich hin- und herzudrehen. Dann werden auf diesen in Tätigkeit befindlichen Nadeln Teilmaschenreihen gestrickt, um die fassonierte Verlängerung 14 zu bilden, während die üblichen Abnahmeeinrichtungen der Strickmaschine dazu benutzt werden, die Länge der Teilmaschenreihen bis zu der strichpunktierten Linie 28 in Fig. 2 allmählich zu verringern. Die während dieses Abnehmens in ihre obere Ruhestellung gebrachten Nadeln halten hierbei die auf ihnen befindlichen Maschen fest.
Die Rundstrickmaschine kann so ausgebildet sein, wie es in der U.S.A.-Patentschrift 3 292 392 beschrieben ist, und bei der Gruppe von Teilmaschenreihen zwischen den strichpunktierten Linien 12 und 28 in Fig. 2 wird die Zahl der Maschen vorzugsweise relativ langsam allmählich verringert, und zwar z.B. bei jeder zweiten Teilmaschenreihe an jedem Ende um eine Masche,
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Die nach oben in ihre Ruhestellung gebrachten Nadeln halten die zugehörigen Maschen fest, bis sie wieder in ihre Arbeitsstellung gebracht werden, während die fassonierte Verlängerung 15 gestrickt wird, so daß die senkrecht yerlaufenden vorderen und hinteren Zwickellinien 20 und 21 entstehen. Oberhalb der strichpunktierten Linie 28 wird der nadelzylinder weiter hin- und hergedreht, und die Länge der Teilmaschenreihen wird allmählich schneller verringert, wobei bei bestimmten Maschenreihen jeweils an den Enden der Ilaschenreihen vorhandene Nadeln in die Ruhestellung gebracht werden. Beispielsweise kann jeweils eine Nadel angehoben werden, um die zugehörige Masche festzuhalten, während jeweils eine der aufeinander folgenden Teilmaschenreihen gestrickt wird. Die in die Ruhestellung gebrachten Nadeln halten diejenigen Maschen fest, welche in einem späteren Zeitpunkt die vordere Zwickellinie 22 bzw. die hintere Zwickellinie 24 bilden.
Nahe dem oberen Ende der fassonierten Verlängerung 14, d.h. längs der gestrichelten linie 30 in Fig. 3> wird die Geschwindigkeit des Abnehmens verringert, während einige wenige letzte Teilmaschenreihen von sehr geringer Länge gestrickt werden. Die letzte Teilmaschenreihe der Verlängerung 14 wird auf einer sehr kleinen Anzahl von Nadeln gestrickt, wie es in Pig. 3 durch die Klammer 31 angedeutet ist. Dann wird diese Gruppe von Nadeln, mittels welcher die letzte Teilmaschenreihe der Verlängerung 14 gestrickt wurde, nach unten in eine Ruhestellung gebracht, so daß sich diese Nadeln unterhalb der Maschenbildungsnocken bewegen und die auf ihnen befindlichen Maschen festhalten. Wie in Fig. 7 bis 9 bei 31 angedeutet, verbleibt diese Gruppe von wirkungslosen Nadeln in ihrer unteren Stellung, während der vordere Zwickel 16 und der hintere Zwickel 17 auf entgegengesetzten Seiten gestrickt werden.
Während der weiteren hin- und hergehenden Drehbewegung des Nadelzylinders werden die beiden fassonierten Zwickel 16 und 17 dann auf Nadelgruppen gestrickt, die zu beiden Seiten der ihre Ruhestellung einnehmenden Nadelgruppe 31 angeordnet
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sind. Während des Strickens üer ersten Teilmaschenreihe sowohl des vorderen Zwickels 16 als auch des hinteren Zwickels 17 werden Nadelgruppen 32 und 33 aus ihrer Ruhestellung gleichzeitig nach unten bewegt und auf beiden Seiten der ' wirkungslosen Nadeln 31 in ihre Arbeitsstellung gebracht.
Diese gleichzeitig in Tätigkeit gesetzten Nadelgruppen 32 und 33 erzeugen ein Gestrick, das man als den Taillenbandabschnitt und die gestrickten Seifkanten bezeichnen kann, welche die Taillenöffnung am oberen Ende des Hö'scnenabschnitts abgrenzen. Beim Stricken der ersten Teilmaschenreihe.des vorderen Zwickels 16, bei dem sich der Nadelzylinder gemäß Mg. 7 im Uhrzeigersinne dreht, wird das zu den Teilmaschenreihen des vorderen Zwickels verarbeitete Garn Y-1 den in Tätigkeit befindlichen Nadeln der Gruppe 32 zugeführt, um die erste Teilmaschenreihe auf allen arbeitenden Nadeln zu bilden und die entstehenden Maschen mit den letzten Maschen zu verbinden, die durch die Nadeln festgehalten wurden, die während des Strickens der Teilmaschenreihen am oberen Ende der Verlängerung 14 in die Buhestellung gebracht wurden. Bas Garn Y-1 wird über einen Garnzuführungs 40 zugeführt, der auf einer mit einem '-.Ausschnitt versehenen Platte 41 der Strickmaschine so gelagert ist, daß er sich-zwischen einer Arbeitsstellung und einer Ruhestellung bewegen läßt. Während sich die Gruppe 32 von arbeitenden Nadeln an der Platte 41 vorbei bewegt, um das Garn Y-I aufzunehmen und zu verarbeiten, wird der Zuführungsfinger 40 nach oben in seine Ruhestellung gebracht, und ein zweiter Zuführungsfinger 42 wird nach unten bewegt und in seine Arbeitsstellung gebracht, in der er ein zweites Garn Y-2 den arbeitenden Nadeln der Gruppe 33 zuführen kann, um die erste Teilmaschenreihe des hinteren Zwickels 17 zu erzeugen. Während sich der Nadelzylinder gemäß Fig. 7 weiter im Uhrzeigersinne dreht, erfassen die arbeitenden Nadeln der Gruppe 33 das Garn Y-2, um es zu verarbeiten und die erste Teilmaschenreihe des hinteren Zwickels 17 z.U. bilden, wobei die Maschen an den Enden der Teilmaschenreihen am oberen Ende der Verlängerung 14 mit dieser Teilmaschenreihe verbunden werden.
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Sobald sich der Nadelzylinder gemäß Fig. 8 entgegen dem Uhrzeigersinne dreht, wird das Garn Y-2 wieder durch den abgesenkten Zuführungsfinger 42 den arbeitenden Nadeln der Gruppe 33 zugeführt, um die zweite Teilmaschenreihe des hinteren Zwickels 17 zu erzeugen. Dann wird der Zuführungsfinger 42 nach oben bewegt, und der ZufUhrungsfinger 40 wird gesenkt, während sich die wirkungslosen Nadeln der Gruppe 31 an der Platte 21 vorbei bewegen, so daß die arbeitenden Nadeln der Gruppe 32 das Garn Y-1 aufnehmen und verarbeiten, um die zweite Teilmaschenreihe des vorderen Zwickels 16 zu bilden. Somit erstreckt sich das Garn Ϊ-1 von der zuletzt gebildeten Masche der ersten Teilmaschenreihe des vorderen Zwickels 16 zu der zuerst gebildeten Masche der zweiten Teilmaschenreihe des vorderen Zwickels, um längs des oberen Handes des vorderen Zwickels eine gestrickte Selfkante zu bilden. Während der nächsten Bewegung des Nadelzylinder im Uhrzeigersinne wird gemäß Pig. 9 das Garn Y-1 durch den in seine untere Stellung gebrachten Finger 40 den arbeitenden Fädeln der Gruppe 32 zugeführt, um die dritte Teilmaschenreihe des vorderen Zwickels
16 zu erzeugen. Während der gleichen Bewegung im Uhrzeigersinne wird das Garn Y-2 durch den Garnzuführungsfinger 42, der sich dann in seiner unteren Arbeitsstellung befindet, zugeführt, um die dritte Teilmaschenreihe des hinteren Zwickels
17 auf den arbeitenden Nadeln der Gruppe 33 zu bilden, während sich diese Nadeln an der Platte 41 vorbei bewegen. Somit erstreckt sich das Garn Y-2 von der zuletzt gebildeten Masche der zweiten Teilmaschenreihe des hinteren Zwickels 17 zu der zuerst gebildeten Masche der dritten Teilmaschenreihe, so daß am oberen Ende des hinteren Zwickels 17 eine gestrickte Kante gebildet wird. Während der Nadelzylinder weiter hin- und hergedreht wird, wird die Länge der Teilmaschenreihen innerhalb des vorderen Zwickels 16 und des hinteren Zwickels 17» die durch die arbeitenden Nadeln der Gruppen 32 und 33 erzeugt werden, allmählich vergrößert. Die Maschen an den unteren Enden der Teilmaschenreihen der' beiden Zwickel werden jeweils mit den letzten Maschen der Teilmaschenreihen der Verlängerung 14 entlang der vorderen Zwickellinie 22 bzw. der hinteren Zwickellinie 24 verbunden.
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Sobald in der Mitte der Zwickel 16 und 17 die maximale Anzahl der zu benutzenden Nadeln erreicht ist, wird die Anzahl der Nadeln allmählich verkleinert, und zu diesem Zweck werden die betreffenden Nadeln an den unteren Enden der die beiden Zwickel bildenden Teilmaschenreihen nach oben in ihre Ruhestellung gebracht. Die Anzahl der Nadeln, die die aufeinander folgenden Teilmaschenreihen innerhalb der zweiten Hälften der beiden Zwickel erzeugen, wird allmählich verkleinert, bis wiederum die für die Gruppen 52'und 33 vorgesehene Anzahl erreicht ist. Hierauf werden alle diese arbeitenden Nadeln wirkungslos gemacht, d.h. nach oben in ihre Ruhestellung bewegt, in der sie die auf ihnen befindlichen Maschen festhalten. Gleichzeitig werden die -bis dahin wirkungslosen Nadeln der Gruppe 31 in Tätigkeit gesetzt, und das Garn Y-1 wird innen zugeführt, um die erste Teilmaschenreihe der Verlängerung 15 zu erzeugen. Da die Nadeln 31 die auf ihnen vorhandenen Maschen der letzten Teilmaschenreihe der Verlängerung 14 festgehalten haben, v/erden diese Teilmaschenreihen jetzt miteinander verbunden.
Während der Nadelzylinder weiter hin- und hergedreht wird, wird die Anzahl der Nadeln, welche einige wenige erste Teilmaschenreihen der Verlängerung 15 erzeugen, allmählich vergrößert, bis gemäß Fig. 3 die gestrichelte Linie 45 erreicht ist. Bei der weiteren nin- und hergehenden Drehbewegung des Nadelzylinders werden die Enden der Teilmaschenreihen der Verlängerung 15 mit den letzten Maschen der Teilmaschenreihen an den unteren Enden des vorderen Zwickels 16 und des hinteren Zwickels 17 verbunden, so daß die vordere Zwickellinie 23 und die hintere Zwickellinie 25 entstehen. Mit der gleichen Geschwindigkeit der Vergrößerung oder Verbreiterung der Teilmaschenreihen im oberen Abschnitt der Verlängerung 15 wird bis zum Erreichen der strichpunktierten linie 48 nach Fig. 2 gearbeitet, und dann wird die Geschwindigkeit des Zunehmens verringert, so daß die Maschen an den Enden der Teilmaschenreihen der Verlängerung 15 zwischen den strichpunktierten Linien 48 und 13 mit den Maschen an den Enden der Teilmaschenreihen der
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Verlängerung 14 verbunden werden, um die vorderen und hinteren senkrechten Zwickel- oder Verbindungslinien 20 und 21 zu erzeugen. Sobald diese Teilmaschenreihen bis herab zu der strichpunktierten Linie 13 in Fig. 2 fertiggestellt sind, geht der Nadelzylinder erneut in eine Drehbewegung über, und es werden vollständige Maschenreihen auf allen Nadeln gestrickt, um den oberen Teil des Beinabschnitts 11 zu stricken; hierbei werden auch die Nadeln benutzt, welche die Maschen im Schrittbereich längs der gestrichelten Linie C in Fig. 2 festhielten. Nunmehr wird die erforderliche Anzahl vollständiger Maschenreihen hergestellt, bis der Beinabschnitt 11 die gewünschte Länge hat; gemäß Fig. 1, 5 und 6 kann man hierbei an der Linie 50 wiederum einen Garnwechsel vornehmen, damit ein durchsichtiger Beinabschnitt entsteht.
Die Art und Weise, in der die obere gestrickte Seifkante des vorderen Zwickels 16 entsteht, geht am besten aus Fig. hervor, wo gezeigt ist, daß die Teilmaschenreihen C-10 bis C-12 in den durch Pfeile bezeichneten Richtungen gestrickt werden; hierbei bildet das Garn Y-1 die erste Masche in dem Maschenstäbchen W-1 der Teilmaschenreihe C-10 und dann die letzte Masche in dem Maschenstäbchen W-1 der Teilmaschenreihe 0-11, um dann einen solchen Verlauf zu nehmen, daß es die erste Masche der Teilmaschenreihe 0-12 bildet. Es sei bemerkt, daß zu den Teilmaschenreihen des hinteren Zwickels 17 ebenfalls eine gestrickte Seifkante gehört, die der in Fig. 10 gezeigten ähnelt.
Es ist auch möglich, ein mit dem Kleidungsstück zusammenhängendes elastisches Band in einigen wenigen Maschenstäbchen der oberen Abschnitte der Teilmaschenreihen des vorderen Zwickels 16 und des hinteren Zwickels 17 zu stricken. Zu diesem Zweck sieht man gemäß Fig. 7 bis 9 in der Platte 41 zwei zusätzliche Garnzuführungsfinger vor, die dazu dienen, ein elastisches Garn, das in Fig. 10 bei E-1 dargestellt ist, einer vorbestimmten Anzahl von Nadeln zuzuführen, die die obersten Enden der Teilmaschenreihen der beiden Zwickel erzeugen. Gemäß Fig. 10 wird das elastische Garn E-1 so verarbeitet,
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daß eine Plattierung des Hauptgarns Y-1 innerhalb einiger weniger Maschenstäbchen erzielt wird, die sich von der oberen Seifkante aus nach unten erstrecken. Die Bewegung der entsprechenden Pinger zum Zuführen des elastischen Garns ist die gleiche wie diejenige der Finger zum Zuführen des Hauptgarns, abgesehen davon, daß sie Garne nur einigen wenigen Nadeln zuführen, welche die obersten Maschenstäbchen der Teilmaschenreihen der beiden Zwickel bilden. Die elastischen Garne bilden ein vorderes und ein hinteres, mit dem Kleidungsstück zusammenhängendes elastisches Bandj diese elastischen Bänder sind in Mg, 1 bis 6 mit B-1 bzw» B-2 bezeichnet.
Gemäß Mg. 3 sind die einander benachbarten Enden der elastischen Bänder B-1 und B-2 nicht.miteinander verbunden, sondern jeweils durch einige Teilmaschenreihen in den oberen Abschnitten der Verlängerungen 14 und 15 getrennt. Zwar ist es möglich, das Kleidungsstück zu tragen, ohne daß die Enden der beiden elastischen Bänder miteinander verbunden sind, doch ist es vorzuziehen, die elastischen Bänder auf beiden Seiten des Kleidungsstücks in der in Mg. 4 dargestellten Weise durch kurze Nähte 52 und 53 miteinander zu verbinden. Um die Mähte 52 und 53 anzubringen, kann man die benachbarten Enden der elastischen Bänder B-1 und B-2 zusammenziehen, das überschüssige Material dazwischen nach innen falten und dann längs der Ealtlinien überwendliche Nähte herstellen.
Wenn der Höschenteil des Kleidungsstücks in der vor-'stehend beschriebenen Weise gestrickt worden ist, ist die letzte Teilmaschenreihe der Verlängerung 14 mit der ersten Teilmaschenreihe der Verlängerung 15 verbunden, und diese beiden Maschenreihen müssen voneinander getrennt werden, z.B. durch Durchschneiden des Garns, bevor die Enden der elastischen Bänder B-1 und B-2 durch die Nähte 52 und 53 miteinander verbunden werden. Es ist jedoch auch möglich, den Höschenteil zu stricken, ohne daß die Teilmaschenreihen der Verlängerungen 14 und 15 miteinander verbunden werden. Beispielsweise kann man die Nadeln, welche die letzte Teilmaschenreihe der Verlängerungen erzeugen, heben und senken, um jeweils die letzte
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Teilmaachenreihe abzuschlagen, und diese Nadeln können während des Strickens des vorderen und des hinteren Zwickels außer Betrieb bleiben. Dann kann man jede zweite dieser Nadeln anheben, damit sie Garn aufnehmen, um einen Anfangspunkt festzulegen, von dem beim stricken auf allen Nadeln ausgegangen wird, welche, aie erste Teilmaschenreihe der Verlängerung 15 erzeugen. Ferner ist es möglich, einige wenige 'Teilmaschenreihen von gleicher Länge zu stricken, um ei mm Streifen zu erzeugen, der die oberen Enden der Verlängerungen 14 und 15 miteinander verbindet.
Zwar wurde anhand von Fig. 10 beschrieben, daß das elastische Garn E-1 in Verbindung mit dem Hauptgarn Ϊ-1 als Plattierungsgarn innerhalb einiger weniger Maochenstäbchen verwendet wird, um das elastische Band B-1 zu erzeugen, doch könnte man das elastische Garn zusammen mit dem Hauptgarn auch bis zu den unteren Snden der Teilmaschenreihen des vorderen Zwickels 16 in das Kleidungsstück einarbeiten, so daß das Kleidungsstück auf seiner Vorderseite mit einem elastischen Zwickel versehen wird. Weiterhin könnte man das elastische Garn auch innerhalb des hinteren Zwickels 17 und/oder innerhalb der fassonierten Verlängerungen 14 und 15 zusammen mit dem Hauptgarn verarbeiten.
Besteht die Absicht, einen Schlüpfer, ein Miederhöschen oder dergl. herzustellen, kann man die Beinabschnitte 10 und 11 sehr kurz ausbilden und sie an ihren unteren Enden mit einem Saum versehen. Ferner kann man jede gewünschte Garnart verarbeiten und sowohl bei den Beinabschnitten als auch bei dem Höschenteil des Kleidungsstücks jedes gewünschte Maschenbild vorsehen.
Alle in den Unterlagen enthaltenen Angaben und Merkmale werden, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind, als erfindungswesentlich beansprucht.
Ansprüche?
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Claims (6)

  1. ANSPRÜCHE
    I. Gestricktes Kleidungsstück', bei dem ein eine Taillenöffnung aufweisender Höschenabschnitt und zwei an ihn angestrickte Beinabschnitte, vorhanden sind, bei dein jeder Beinabschnitt aufeinander folgende vollständige Maschenreihen aufweist, bei dem der Hoschenabschnitt mit fassionierten Verlängerungen versehen ist, die aus Teilmaschenreihen bestehen und sich von jedem der Beinabschnitte aus nach oben erstrecken, bei dem ein vorderer und ein hinterer Zwickel vorhanden sind, die beide fassioniert sind, aus Teilmaschenreihen bestehend, e;a die fassionierten Verlängerungen angestrickt sind und sie verbinden, und bei dem sich die Teilmaschenreihen des vorderen und des hinteren Zwickels gegenüber dem Höschenabschnitt in senkrechter Richtung erstrecken und an ihren unteren Enden mit den betreffenden Enden der Teilmaschenreihen der Verlängerungen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß zu den oberen Enden der Teilmaschenreihen (C-IO bis C-12) des vorderen Zwickels (lö).und des hinteren Zwickels (17) gestrickte Seifkanten (B-I, B-2) gehören, die am oberen Ende des Höschenabschnitts zwischen vorderem und hinterem Zwickel die Taillenoffnung begrenzen.
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  2. 2. Kleidungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Höschenabschnitt aus einem dehnbaren Hauptgarn (Y-I) gestrickt ist und ein elastisches Garn (E-I) enthält, das zusammen mit dem Haui tgarn in einigen wenigen Maschenstäbchen (W-I bis W-4) nahe den oberen Enden der Teilmaschenreihen (C-iO bis C-12) des vorderen Zwickels (16) und des hinteren Zwickels (17) ein plattiertes Gestrick bildet, um längs der Taillenöffnung am oberen Ende des Hüschenabschnitts ein mit dem Kleidungsstück zusammenhängendes elastisches Taillenband (B-I, B-2) zu bilden.
  3. 3. Kleidungsstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Beinabschnitte (10,11)
    eine erhebliche Länge haben und jeweils einen geschlossenen unteren Fußabschnitt aufweisen, so daß das Kleidungsstück die Form einer Strumpfhose hat.
  4. 4. Kleidungsstück nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß es nahtlos ist.
  5. 5. Kleidungsstück nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an den oberen Enden der Teilmaschenreihen (C-IO bis C-12) des vorderen Zwickels (16) und des hinteren
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    Zwickels (17) ausgebildeten Seifkanten (B-I, B-2) an ihren Enden durch Nähte (52, 5J5) miteinander verbunden sind (Pig. 4).
  6. 6. Verfahren zum Herstellen eines Kleidungsstücks gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5* bei dem ein eine Taillenoffnung aufweisender Höscheriabschnitt und zwei an ihn angestrickte Beinabschnitte vorhanden sind, bei dem der Höschenabschnitt eine erste und eine zweite fassionierte Verlängerung aufweist, die sich von dan zugehörigen Beinabschnittwn aus nach oben erstrecken, und bei dem die fassionierten Verlängerungen durch einen vorderen Zwickel und einen hinteren Zwickel, miteinander ver-r bunden sind, wobei das Verfahren Maßnahmen umfaßt, um den ersten Beinabsohnitt durch das Bilden aufeinander folgender vollständiger Maschenreihen zu stricken, um die erste fassionierte Verlängerung durch das Bilden von Teilmaschenreihen bei einer allmählichen Verringerung ihrer Länge ζμ stricken, um den fassionierten vorderen Zwickel und den fassionierten hinteren Zwickel dadurch zu stricken, daß Teilmaschenreihen erzeugt werden, wobei die Länge der Teilmaschenreihen an ihren unteren Enden zuerst allmählich vergrößert und dann allmählich verringert wird, und die zweite fassionierte Verlängerung durch das Bilden von Teilmaschenre^ihen bei einer allmählichen Vergrößerung ihrer Länge gestrickt wird, und dann dar zweite Beinabschnitt durch das Bilden aufeinander folgender vollständiger Maschenreihen gestrickt
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    wird, dadurch gekennzeichnet, dai3 an den oberen Enden der Tellniaschenrelhen des vorderen und des hinteren Zwickels Seifkanten gestrickt werden, die au oberen Ende des Höschenabschnitts zwischen vorderem und hinterem Zwickel die Taillenüffnung begrenzen.
    7· Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein elastisches Garn in einige xvenige Maschenstäbchen nahe den gestrickten Seifkanten des vorderen und des hinteren Zwickels eingearbeitet v/ird, um das KleidungsstücK mit einem zusammenhängenden, sich im Bereich der Taillenöffnung am oberen Ende des Höschenabschnitts erstreckenden elastischen Taillen- oder Gurtband zu versehen.
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    ff
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