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DE7100462U - Handbetatigtes Mehrwegeventil - Google Patents

Handbetatigtes Mehrwegeventil

Info

Publication number
DE7100462U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
manually operated
way valve
valve body
operated multi
sliding sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7100462U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schulz & Rackow GmbH
Original Assignee
Schulz & Rackow GmbH
Publication date
Publication of DE7100462U publication Critical patent/DE7100462U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

Patentanwalt η j2r, 1971
Dipl.-Ing. A. Spalthoff 43 LL!^,^,,.,,'.,!,,,,
Telefon 77 30 0» £T
20 7Ί5 Sp/Fi
Firma Schulz & Rackow GMBH., 3568 Gladenbac h/Hessen
"Handbetätigtes Mehrwegeventil"
Die Erfindung betrifft ein handbetätigtes Mehrwegeventil, welches einen Ventilkoi per mit eineni Zuluf tleitungsanschlufl sowie einem Anschluß für eine Verbraucherleitung besitzt, welchem eine Betätigungseinrichtung zugeordnet ist, die Mittel zur selbsthemmenden Verriegelung aufweist.
Mehrwegeventile werden vorzugsweise in pneumatischen Steuerkreisen, als Absperreinrichtungen in Rohr— oder Schlauchleitungen und als Steuerventile für druckluftbetriebene Arbeitszylinder, Vorrichtungen oder Arbeitsgeräte eingesetzt. Je nach Arbeits« und Funktionslage pneumatisch betriebener Geräte ist es häufig erforderlich, ein Mehrwegeventil unter Vermeidung einer druckmittelführenden Rohrleitung direkt an ein Arbeitsgerät, z.B. an einen pneumatisch wirkenden Arbeitszylinder, anzuschließen. Erfahrungsgemäß treten bei Arbeitsmaschinen bei denen massenbewegliche Tsi— Ie mit Hilfe von druckmittelbetriebenen Arbeitszylindern angetrieben werden, Erschütterungen, Schwingungen und Stöße auf. Derartige
Anlagen erfordern lage- und schwingungsabhängige Steuerventile, bei ίΐ5Πβ" rl ■» *» jpwpi 1 ige St. β llung "Ein bzw* "Aus" auch bei Erschütterungen und vertikalem Einbau einwandfrei erhalten bleiben muß.
Es sind handbetätigte Mehrwegeventile in Schiebe-Aus— führung bekannt, die als Betätigungseinrichtung eine im wesentlichen rotationssymmetrisehe Verschiebehülse aufweisen. Die Selbsthemmung der Verschiebehülse wird dabei lediglich durch die Eigenreibung der Dichtungselemente bewirkt, wobei die Hemmung auf ganzer Länge des Verschiebeweges wirkt. Diese Bauweise zeigt den erheblichen Nachteil, daß bei Erschiittemngen, z.B. durch Maschinenschwingungen, insbesondere jedoch bei ver«· tikalem Einbau die jeweilige Endstellung der Verschiebehülse nicht erhalten bleibt, so daß erhebliche Funktionsstörungen auftreten, indem sich diese Ventile selbsttätig öffnen bzw. schließen,
Bei einer weiteren bekannten Bauart sind die Dichtungselemente mit starker Vorspannung eingesetzt, um eine Verstellung durch erhöhte Selbsthemmung zu verhindern. Nachteilig wirfst sich dabei aus, daß die Dichtungselemente infolge zu hoher Vorspannung und Flächenpressung einer erhöhten Abnutzung unterliegen. Außerdem sind derartige Ventile von Hand nur sehr schwer und mit erhöhtem Kraftaufwand zu betätigen.
Von diesem Stand der Tednik ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein lage- und schwingungsunabhängiges Mehr-
wegeventil zu schaffen, das leichtgängig von Hand betätigt vrerden kann und auch bei auftretenden Erschütterungen und Schwingungen eine einwandfreie selbsthemmende Endlagenstellung gewährleistet.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß als Betätigungseinrichtung eine Verschiebehülse dient, welche/ unter Zwisd^nordnung von Dichtungen auf dem Ventilkörper lan- ichiebbar angebracht ist und an dem einen und/oder anderen Ei Verschiebe— hülse und/oder des Ventilhörpers eine Umfangsnut ouir vergleichen vorgesehen ist, in welcher ein Feaerelement eingesetzt ist, dem eine Ein- und Auslaufschräge zugeordnet ist. Auf diese Weise wird erreicht, daß in den jeweiligen Endstellungen eine sichere Arretierung der Verschiebehülse bewirkt wird, die von jeglichen Schwingungen, Erschütterungen sowie von der Lage unabhängig ist.
Vorteilhaft befindet sich die Umfangsnut bzw. befinden sich die Umfangsnuten im \&itilkörper, wobei der Innendurchmesser der Umfangsnut bzw. der Umfangsnuten kleiner gehalten ist, als der Innendurchmesser des bzw. der eingesetzten Federelementes bzw. Federelemente und die Ein- und Auslauf schrägen an ct-r Innenseite der Verschiebe— hülse vorgesehen sind.
Es ist jedoch auch eine Umkehrung dieser Anordnung möglich, und zwar ist dann die Umfangsnut in der Verschiebehülse vorgesehen,
während die Ein- und Auslaufschrägen am Ventilkörper angebracht sind.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist als Federele» ment ein Sprengring eingesetzt. Vorteilhaft liegen die Ein» und Auslaufschrägen außerhalb des Selbsthemmungstareiehes.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an Hand der Zeichnung näher erläutert, und zwar zeigt:
Fiii. 1 einen Längsschnitt durch ein handbetätigtes Mehrwegeventil in "OfTen-Stellung",
Fig. 2 einen Längsschnitt des Ventils in "Zu-Stellung»,
Fig. 3 im Detail die Mittel zur Verriegelung in verschiedenen Stellungen und
Fig. k einen Längsschnitt des Ventils, jedoch mit
Anordnung des Federelementes in der Schiebehülse.
Mit 1 ist ein Ventilkörper bezeichnet, der auf der einen Seite einen mit Gewinde versehenen Zuluftleitungsanschluß 2 trägt und auf dem auf der gegenüberliegenden Seite ein Gewindeanschluß für eine Verbraucherleitung angeordnet ist. Eine Profilieirung ^, z.B. ein Mehrkantprofil, gestattet die Verschraubung mit einem Maulschlüssel. Der Ventilköiper 1 zeigt zwei voneinander ge—
trennte Kammern, die aus den h-: -.an ^xialbohrungen 5 und 6 bestehen. Die sternförmig angeordneten Radialbohrungen 7 münden in die Axialbohrung 5, während die Psdialbohrungen 8 in den Kanal 6 einlaufen.
Die Schiebehülse 9 ist am Außenumfang mit Griffprofil 10 versehen und auf dem Ventilkörper 1 länesverschiebbar geführt. Zur Erreichung eines möglichst kurzen Bauteiles trägt die Schiebehülse 9 eine Ausdrehung 11, wobei die Stirnseite 12 der Ausdrehung 11 gleichzeitig als Begrenzung der Betätigungsbewegung in Offenstellung dient. Die Dichtungselemente 13 sind in Ringnuten I^ in der Schiebehülse 9 in an sich bekannter Weise untergebracht und liegen dichtend gegen den als Welle ausgebildeten Ventilkörper 1 an. Eine Ausdrehung 15 gestattet den Durchfluß des Druckmediums und verbindet bei Offensteliung des Mehrvregeventils die beiden Kammern im Ventilkörper 1. Weiterhin sind Umfangsnuten l6 am Ventilkörper 1 angebracht zur Aufnahme der Federelemente 17- Dabei sind die Umfangsnuten l6 so ausgeführt, daß ein Zwischenraum l8 zwischen dem Federelement 17 und dem inneren Durchmesser der Umfangsnut 1.6 entsteht und in der Bemessung so gestaltet, daß die Umfangsnut l6 etwa die halbe Breite des Federelementes 17 aufzunehmen vermag.
Die eigentliche selbsthemmende Verriegelung der jeweiligen Endstellung wird mit Hilfe der Eindrehungen 19 in der Schiebehülse erreicht. Diese «ind so gehalten, daß bei Verschiebung der Schiebehülsen in Richtung Endlage eine Einlaufschräge 20 das Federelemerit 17 nach innen drückt, so daß das Federelement 17 zusammen-
gedrückt wird, und die Umfangsnut l6 weitgehend ausfüllt. Bei weiterer Verschiebung kann sich das Fecerelecent 17 wieder ausdehnen und rastet nunmehr in die Eindrehung 19 der Schiebehülse 9 ein. Beim Lösen der selbsthemmenden Verriegelung drückt die Auslaufschräge 21 das Federelement wieder zusammen und geht bei weiterer A&rSchiebung der Schiebehülse 9 wieder in Ausgangsstellung zurück.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel ist das Federelement 22 an mindestens einer Seite in einer Aufnahmenut 23 angeordnet. Die Gegenraste wird dabei von einer ringförmigen Erhöhung 24 am Ventilkörper 1 gebildet, die mit Ein— und Auslaufschrägen 25 ebenfalls eine Verriegelung gewährleistet. Wird über eine nicht dargestellte Zuluftleitung ein Druckmittel dem Mehr— wegeventil zugeführt, so besteht bei Offenstellung des Mehrwegeventils entsprechend Fig. 1 eine Verbindung zum Gewindean— Schluß 3 über die Axialbohrung 6, die Radialbohrungen 7> 8 in
'"•indung mit der Ausdrehung 15, so daß ein Druckmittel ungehindert zu einem nicht dargestellten Arbeitsgerät gelangen kann. Bei Verschiebung der Schiebehülse 9 in Zu-Stellung entsprechend Fig. 2 wird die Zuluftleitung abgesperrt, indem das Dichtungselement 13 die Verbindung zwischen den Radialbohrungen 7, 8 abdichtet. Gleichzeitig wird das Arbeitsgerät, z.B. ein Ar beitszylinder, entlüftet. Das Druckmedium strömt über die Axialbohrung 6, die Radialbohrungen 8 zurück und entweicht über die Ausdrehung 11 zur Atmosphäre.

Claims (2)

ι Schutzansprüche I
1.) Handbetätigtes Mehrwegeventil, welches einen Ventilkörper mit einem Zuluftleiturigsanschluß sowie einem Anschluß fü-L eine Verbraucherle itung besitzt, welchem eine Betätigungseinrichtung zugeordnet ist, welche Mittel zur selbst" emmenden Verriegelung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß u. s Betätigungseinrichtung eine Verschiebehülse (9) dient, welche unter Zwischenordnung vcn Dichtungen (13) auf dem Ventilkörper (l) längsverschiebbar angebracht ist und an dem einen und/oder anderen Ende der Verschiebehülse (9) und/oder des VentilKrpers (l) Umfangsnuten (l6s23) od.dgl. vorgesehen sind, in welche ein Federelement (175 22) eingesetzt ist, dem eine Ein- und Auslauf— schräge (20. 21} 25) zugeordnet ist.
2.) Handbetätigtes Mehrwegeventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsnut bzw. Umfangsnuten (l6, 23) sich im Ventilkörper (l) befindet bzw. befinden, wobei der In—
nendurchmesser der Umfangsnut (l6) kleiner gehalten ist als der
! Innendurchmesser des bzw. der eingesetzten Federelementes bzw.
' Federelemente (17) und die Eim< und Auslaufschräee (20, 2l)
ι an der Innenseite der Verschiebehülse (9) vorgesehen sind.
3·) Handbetätigtes Mehrwegeventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsnut bzw. Umfangsnuten (23) sich
in der V«rschiebehiilse (9) befindet bzw. befinden und die £in- und Auslauf schräge (25j an der Außenseite des Ventilkörpers (l) vorgesehen sind.
k. ) Handbetätigtes Mehrwegeventil nach Anspruch 1 u - α. oder einem oder mehreren der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß als Federeleeent (17, 22) ein Sprengring eingesetzt ist.
5·) Handbetätigtes Mehrwegeventil nach Anspruch 1 uiid/oder einem oder mehreren der folgenden, dadurch gekennzeichnet, ( ß die Ein- und Auslaufschrägen (20, 2I7 25) außerhalb des Selbsthemungsbereiches liegen.
DE7100462U Handbetatigtes Mehrwegeventil Expired DE7100462U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7100462U true DE7100462U (de) 1971-04-08

Family

ID=1263272

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7100462U Expired DE7100462U (de) Handbetatigtes Mehrwegeventil

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE7100462U (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3048064A1 (de) * 1980-12-19 1982-07-15 Ueth & Haug GmbH, 7200 Tuttlingen Spuelinstrument fuer chirurgische zwecke
DE3526581A1 (de) * 1985-07-25 1987-02-05 Gag Grubenausbau Gmbh Wechselventil

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3048064A1 (de) * 1980-12-19 1982-07-15 Ueth & Haug GmbH, 7200 Tuttlingen Spuelinstrument fuer chirurgische zwecke
US4397640A (en) 1980-12-19 1983-08-09 Uteh And Haug Gmbh Instrument for irrigation of a surgical site
DE3526581A1 (de) * 1985-07-25 1987-02-05 Gag Grubenausbau Gmbh Wechselventil

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