DE719057C - Waschvorrichtung - Google Patents
WaschvorrichtungInfo
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- DE719057C DE719057C DEI63143D DEI0063143D DE719057C DE 719057 C DE719057 C DE 719057C DE I63143 D DEI63143 D DE I63143D DE I0063143 D DEI0063143 D DE I0063143D DE 719057 C DE719057 C DE 719057C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D11/00—Solvent extraction
- B01D11/02—Solvent extraction of solids
- B01D11/0215—Solid material in other stationary receptacles
- B01D11/0253—Fluidised bed of solid materials
- B01D11/0257—Fluidised bed of solid materials using mixing mechanisms, e.g. stirrers, jets
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Description
- Waschvorrichtung Zum Auswaschen unlöslicher Stoffe oder Niederschlägen, die in -Flüssìgkeit-Feststoff-Gemischen enthalten sind bzw. zu ihrer BSefreiung von löslichen Stoffen, benutzt man entweder Filtervorrichtungen, wie Waschfilterpressen oder Waschtrommelfllter, oder man wäscht sie in Absitzbecken.
- Im ersten Falle ist jedoch der Waschvorgang manchmal wenig befriedigend bzw. der Verbrauch an Waschflüssigkeit infolge Kanalbildung innerhalb der zu waschenden Masse sehr hoch. Im zweiten Falle ist der Waschvorgang sehr langwierig und die aus Absitzbecken bestehende Anlage erfordert hohe Anlagekosten.
- Man hat auch schon zum Auslaugen von Chemikalien Vorrichtungen venvendet, bei denen in einem Behälter mit besonders geformtem Boden mehrere tangentiale Düsen am Boden über den Umfang verteilt angeordnet sind. Die durch die Düsen eingeleitete Waschflüssigkeit setzt den Behälterinhalt in eine kreisende. Bewegung, die nach oben zu mehr und mehr abnimmt. Oben ist dann ein ringförmiger Überlauf, durch den die Waschflüssigkeit geklärt abfließen kann.
- Abgesehen davon, daß Absitzbecken keine restlose Auswaschung ermöglichen, setzen alle genannten Auslaugeverfahren eine gewisse körnige Form des auszulaugenden Mediums voraus. Sie versagen beim Auswaschen von feinen und feinsten Niederschlägen, wie sie bei chemischer Fällung erhalten werden. Filterpressen sind hierfür nicht geeignet, weil der Filterkuchen beim Abfiltrieren zu und undurchlässig wird, als daß ler sich nachträglich noch auswaschen ließe, und für die oben beschriebene Vorrichtung ist die Sedimentationsgeschwindigkeit derartiger Niederschläge zu gering, als daß bei der verhältnismäßig starken Bewegung in derartigen Apparaten ein Überreiflen der Niederschläge vermieden werden könnte.
- Es wurde nun gefunden, daß man diese Nachteile vermeiden und ein verhältnismäßig schnelles und ausgezeichnetes Waschen auch bei den feinsten Niederschlägen erreichen kann, wenn man die Waschflüssigkeit durch einen Rührer zuführt, der aus einer lotrecht angeordneten Welle besteht, an der sich quer zu ihr in geringem Abstand vom Boden des Gefäßes ein mit ihr langsam umlaufendes Rohr befindet, das Aus,trittsöffnungen für die Waschflüssigkeit aufweist. Im allgemeinen wird man die Austrittsöffnungen an der Unterseite des Rohres anbringen, so daß sie gegen den Boden gerichtet sind; natürlich kann man sie auch in einem mehr oder wenü ger großen Winkel in Richtung zum Boden anbringen, vermeiden wird man jedoch im allgemeinen, den Austrittsöffnungen eine Richtung nach oben zu geben, da sonst die Möglichkeit besteht, daß die öffnungen durch beim Stillsetzen der Vorrichtung sich absetsende Feststoffe verstopft werden. Durch den langsam laufenden Rührer wird die Waschflüssigkeit gleichmäßig in Richtung des Umfanges über den ganzen Querschnitt des Behälters verteilt. Um auch in radialer Richtung die Verteilung möglichst gleichmäßig zu gestalten, muß die Menge der Waschflüssigkeit, d. h. der Austrittsquerschnitt der Löcher in den Rührarmen, dem von jedem zu durch laufenden Kreisumfang angepaßt werden.
- Dies kann auch geschehen, indem der Abstand der Löcher von der Mitte zum Mantel entsprechend abnimmt. Während nun aber bei den bekannten Lauge- bzw. Waschapparaten leine über den ganzen Gefäßquerschnitt möglichst gleichmäßig verteilte Aufwärtsbewegung der Flüssigkeit vorhanden ist' wird bei dem Gegenstand der Erfindung lediglich jeweils vertikal über den Rührarmen, d. h. in Richtung des geringsten Widerstandes der Sedimentationsschicht, ein kurzer Flüssigkeitsstoß geringer Geschwindigkeit erzielt, während der Behälterinhalt zwischen den einzelnen Rührarmen vollkommen ruhig bleibt, so daß auf diese Weise selbst feinste Ausfällungen ohne Störung der Sedimentation zur Auswaschung gelangen können, zumal die Rührgeschwindigkeit so gering bemessen sein kann, daß kein wesentliches Durchwirbeln des Behälterinhalts durch den Rührer erfolgt.
- Je nach der Art der zu behandelnden Stoffe kann es auch zweckmäßig sein, mehrere der beschriebenen Behälter nach dem Gegenstromprinzip hintereinanderzuschalten, wobei die aus einem Behälter durch den Überlauf austretende Waschflüssigkeit in den Hohlrührer des vorhergehenden Behälters geleitet wird.
- In heifolgender Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung des E rfindungsgedankens unter Benutzung von zwei hintereinandergescbalteten Apparaten schematisch dargestellt. Hierin bedeuten I und I' mit Überlauf 2 und 2' versehene Behälter, in die das Flüssigkeit- Feststoff-Gemisch eingeleitet wird.
- Die durch die feststehende Rohrleitung 3 dem Behälter 1 zugeleitete frische Waschflüssigbeit wird durch die mittels Stopfbüchse 4 augeschlossene Hohllvelle 5 den Rührarmen 6 zugeführt, aus denen die Waschflüssigkeit durch die Löcher 7 austritt und in gleichmäßiger Verteilung mit einer unter der Sedimentationsgeschwindigkeit der unlöslichen Stoffe liegenden Geschwindigkeit hochsteigt, wobei die löslichen Stoffe mitgeführt und durch den Überlauf 2 abgeführt werden. Das aus dem Überlauf 2 ablaufende Waschwasser wird bei entsprechender Schaltung der Dreiweghähne 8, 9, 10 und 11 mittels Pumpe 12 zur Einlaufleitung 13 des vorgeschalteten Apparates I' gepumpt und trifft in I' auf ein noch nicht biehandeltes Flüssigkeit-Feststoff-Gemisch, während in dem Apparat 1 bereits weitgehend vorgewaschene Stoffe mit frischer Waschflüssigkeit fertiggewaschen werden.
- Nach vollendetem Arbeitsgang wird durch Umstellung der Hähne 8, 9, 10 und 1 1 der Vorgang umgekehrt. Die bereits im Behälter 1' vorgewaschenen Stoffe werden mit durch Rohrleitung 12 eingeführter frischer Waschflüssigkeit fertiggewaschen, während in Bekälter I neu eingeführtes Flüssiglceit-Feststoff-Gemisch mit aus Behälter 1' ablaufender Waschflüssigkeit vorgewaschen wird.
Claims (1)
- PATEXTANSPRUCH: Vorrichtung zum Auswaschen von in Feststoff-Flüssigkeits-Gemischen enthaltenen Niederschlägen. bestehend aus einem Gefäß, an dessen Boden die Waschflüssigkeit durch Austrittsöffnungen verteilt zugeführt wird und aus dem die mit den gelösten Stoffen angereicherte, jedoch von den Niederschlägen freie Waschflüssigkeit durch einen Überlauf im oberen Teil des Gefäßes abfließt, gekennzeichnet durch ein mit leine lotrecht angeordneten Rührerwelle fest verbundenes und quer zu dieser angeordnetes, mit der Rührerwelle in geringem Abstand vom Boden des Gefäßes langsam umlaufendes Rohr, das vorzugsweise nach dem Boden des Gefäßcs hin gerichtete Austrittsöffnungen für die Waschflüssigkeit aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI63143D DE719057C (de) | 1938-12-10 | 1938-12-10 | Waschvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI63143D DE719057C (de) | 1938-12-10 | 1938-12-10 | Waschvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE719057C true DE719057C (de) | 1942-03-27 |
Family
ID=7195842
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI63143D Expired DE719057C (de) | 1938-12-10 | 1938-12-10 | Waschvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE719057C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2437865A1 (fr) * | 1978-10-04 | 1980-04-30 | Battelle Memorial Institute | Procede de dissolution en continu d'une matiere solide fragmentaire notamment une matiere lignocellulosique |
-
1938
- 1938-12-10 DE DEI63143D patent/DE719057C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2437865A1 (fr) * | 1978-10-04 | 1980-04-30 | Battelle Memorial Institute | Procede de dissolution en continu d'une matiere solide fragmentaire notamment une matiere lignocellulosique |
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