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Schaltungsanordnung zur Abrechnung von Gebühren in Fernmeldeanlagen,
insbesondere Fernsprechanlagen Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung
zur Anrechnung von Gebühren in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen,
bei denen nach Eintritt der Gebührenpflichtigkeit der Verbindung für jeden der die
Höhe der Gebühr bestimmenden Faktoren Kennzeichnungsstromstöße auf Registriereinrichturieen
übertragen werden.
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Sie bezweckt, durch möglichst weitgehende Herabsetzung der Zahl der
Registrierelemente eine möglichst große Vereinfachung der Registri!ereinrichtung
und dadurch .der zur Registrierung erforderlichen Schaltvorgänge zu erreichen. Dies
wird dadurch erzielt, daß die einzelne Faktoren (Zone, Tarif) für die Gebührenbestimmung
kennzeichnenden Stromstöße eine Einstellung von Registrierelementen der Registriereinrichtung
in eine für diese Faktoren charakteristische Stellung und die Kennzeichnungsstromstöße
für andere Faktoren (Zeit) eine mehrmalige (für jeden Stromstoß eine) Aufzeichnung
der durch die vorherige Einstellung bestimmten Zeichen veranlassen.
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In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
dargestellt. Es sind der Einfachheit und der besseren Übersichtlichkeit halber nur
die zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Schältmittel und Einrichtungen
dargestellt.
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Hebt -ein - Teilnehmer TN gemäß Fig. i seinen Hörer zwecks Einleitung
einer Verbindung ab, so stellt sich in bekannter Weise der Vorwähler THW auf einen
freien ersten Gruppenwähler i G W ein. Über die hier nur angedeutete Prüfader mit
dem Schaltarm c spricht in bekannter Weise das nicht dargestellte Belegungsrelais
C und das ebenfalls nicht dargestellte Trennrelais T an. Es entsteht sodann folgender
Stromkreis: Erde, Relais B i in Gruppenwähler i G W, Schaltarm
b des Vorwählers VW, Kontakte 53 t,
5izz, Teilnehmerschleife, Kontakte
q.8zz; 52 t, Schaltarm ca des Vorwählers THW, Wicklung des Relais A im Gruppenwähler,
Batterie, Erde.
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In diesem Stromkreis sprechen die Relais A und B des Gruppenwählers
an. Beim Ansprechen des Relais C wurde am Kontakt 55 c vorbereitend Erdpotential
an die obere Sprechader angelegt. Der Teilnehmer sendet nun zur Einstellung des
ersten Gruppenwählers Stromstöße aus. Hat der erste Gruppenwähler in der eingestellten
Dekade eine freie, nachfolgende, in Fig. 2 dargestellte Verbindungseinrichtung gefunden,
so -kommt folgender Prüfstrom zustande: Erde, nicht dargestellte Kontakte, Wicklungen
II und I des Relais P, Schaltarm c des Gruppenwählers i GW, Schaltarme 2Y1'6
3, aM 3, ym 3, bzza 3, Wicklung des Belegungsrelais
Ca des in der Fig. 3 dargestellten Übertragers, Batterie, Erde. In
diesem
Stromkreis sprechen die Relais P des Gruppenwählers i GTTl und das Belegungsrelais
C2 des Übertragers an. Das Relais P sperrt den aufgefundenen freien Übertrager am
-Kontakt 63 P gegen anderweitige Belegung und führt in bekannter Weise die
sonstigen, hier nicht näher dargestellten Schaltvorgänge aus. Sendet nun der Teilnehmer
die zweite Stromstoßreihe aus, die neben der Einstellung des zweiten Gruppenwählers
in dem vorliegenden Beispiel das Kennzeichen " für die Wertigkeit der Verbindung
enthält, so wird die vom Relais A im Gruppenwähler i GW aufgenommene Stromstoßreihe
am Kontakt 54a über die obere Sprechader zum Relais A 2 des in Fig. 2 dargestellten
Übertragers übermittelt: Erde, Kontakte 55 c, 54a, Schaltarm a des Gruppenwählers
i GW, Wicklung des Relais A2
(Fig. 2), Kontakt ioi g, Widerstand Wi io, Batterie,
Erde. Durch impulsmäßiges Schließen des Kontaktes 104a2 werden die von dem Relais
A2 aufgenommenen Impulse zu dem zweiten Gruppenwähler weitergeleitet. Gleichzeitig
wird durch die auf das Relais A2 einwirkende Stromstoßreihe der Zonenschalter eingestellt,
was auf folgende Weise geschieht: Beim ersten Schließen des Kontaktes i i i a2 entsteht
folgender Stromkreis: Erde, Batterie, Wicklung des Magneten Zll.l, Schaltarm zzn2
in Ruhestellung, Kontakt i i i a2, Wicklung des Relais T12, Erde. Der Magnet ZU
bringt seine Schaltarme zzn i, 1M2, Mit 3
auf den ersten Kontakt. Der Schaltarm
znt 3
wird daher aus der Ruhelage geschaltet, so daß der vorher beschriebene
Stromkreis für das Relais C2 geöffnet wird. Dies hat jedoch für das Relais C2 keine
Bedeutung, da es sich durch Schließen seines Kontaktes 103C2 in einen Haltekreis
gelegt hat. Das in dem eben erwähnten Stromkreis befindliche Relais T12 ist ein
Verzögerungsrelais, so daß es die Pausen während der Impulsserie überbrückt. Der
zweite und die übrigen Impulse der Stromstoßreihe gelangen dann auf folgendem Wege
zum Magneten ZM: Erde, Wicklung des Relais T12, Kontakte i i i a2, i 12 v2,
Schaltarm zzn2 in Arbeitsstellung, Magnet Z117, Batterie, Erde. Der Magnet ZIU bringt
daher seine Schaltarme, auch den die Zonenkennzeichnung vornehmenden Schaltarm NZn
i auf einen bestimmten Kontakt. Nach Übertragung der Stromstoßreihe erfolgt eine
längere Pause, so daß das Relais b'2 abfällt. Es öffnet seinen Kontakt i i2 v2,
so daß die nun folgenden, vom anrufenden Teilnehmer ausgesandten Stromstoßreihen
nicht mehr den Magneten ZU beeinflussen können, sondern nur über die obere Sprechader
auf die nachfolgenden Verbindungseinrichtungen übertragen werden. Ist die Verbindung
zum gewünschten Teilnehmer hergestellt und hat der gerufene Teilnehmer seinen Hörer
abgehoben, so kommt folgender Stromkreis zustande: Erde in einer nachfolgenden Verbindungseinrichtung,
untere Sprechader, Kontakt 1079" Wicklung des Relais G2, Batterie, Erde.
Das Relais G:2 schließt seinen Kontakt 108g2 (Schleppkontakt) und damit für sich
folgenden Haltekreis: Erde, Kontakte 109c2, 1o8,-2, Wicklung des Relais G2, Batterie,
Erde. Weiterhin schließt es seinen Kontakt 115 9, und schaltet dadurch einen periodisch
sich schließenden Uhrenkontakt ii4uh an den Magneten Y11.1 an, der zur Fortschaltung
des die Dauer der Verbindung bestimmenden Schaltwerkes dient. Der Magnet Ylhl erhält
demzufolge während der Dauer der Verbindung eine bestimmte Anzahl von Impulsen und
schaltet seine Schaltarme ytyti, yln2, ynt3 schrittweise fort.
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Wird nach Beendigung der Verbindung an der anrufenden Stelle die Schlußzeichengabe
durch Einhängen des Hörers gegeben, so fällt im ersten Gruppenwähler in bekannter
Weise das Relais C ab. Es wird der Kontakt 59 c (Fig. i) geschlossen, wodurch folgender
Stromkreis zustande kommt: Erde, Batterie, Wicklungen 1I und I des Relais Y, Kontakte
59 c, 58w (Wellenkontakt, der beim ersten Drehschritt des Gruppenwählers geschlossen
wird). Widerstand Wi4, Wicklung des Relais AJY, Kontakt 71d, Erde. In diesem Stromkreis
kann wegen des hohen Widerstandes von Relais AN nur dieses Relais, nicht aber das
Relais Y ansprechen. Das Relais AN schließt seinen Kontakt 78 alt und damit folgenden
Stromkreis: Erde, Batterie, Wicklung des Magneten D des Wählers-WR, Kontakt 76P1,
Schaltarm ,-ob in Ruhelage, Kontakte 78 aßt,
96x, Erde. Der Magnet D schaltet
seine Schaltarme da und db um einen Schritt vor. Durch Öffnen des Kontaktes
71d wird der oben aufgeführte Stromkreis für das Relais AN
unterbrochen und
dieses somit zum Abfall gebracht. Es öffnet seinen Kontakt 78 an und damit
den erwähnten Stromkreis für den Magneten D. Die Folge davon ist, daß der Kontakt
71 d und damit der Stromkreis für das Relais AN wieder geschlossen
wird. Der Drehmagnet erhält dann durch Schließen des Kontaktes 78an den zweiten
Stromstoß und schaltet seine Schaltarme weiter. Mit den Schaltarmen sitzt auf der
gleichen Welle eine nach Art einer Schablone ausgebildete Scheibe, die auf ihrem
Umfange Bohrungen in verschiedener Anzahl und Kombination besitzt. Durch die verschiedenen
Lochkombinationen werden die anrufenden Teilnehmer in der Registrier einrichtung
RE gekennzeichnet. Das Spiel zwischen dem Magneten und dem Relais AN wiederholt
sich so lange, bis der Schaltarm
da den Kontakt erreicht
hat, über den der Schaltarm e des Vorwählers VW angeschlossen ist. Es kommt dann
folgender Stromkreis zustande: Erde, Wicklungen II und I des Relais P i, Wicklung
des Relais Z, Schaltarm da des Wählers WR, Schaltarm des .Vorwählers VW,
Kontakte 58w, 59c, Wicklungen I und II des Relais Y, Batterie, Erde. In diesem
Stromkreis können nur die Relais Y und P i, nicht aber das Relais Z ansprechen.
Das Relais P i schließt seinen Kontakt 7o p1 und sperrt den aufgefundenen, anrufenden
Teilnehmer gegen ielegung seitens eines anderen, nicht dargestellten Wählers bT'
c. Es setzt ferner durch Öffnen des Kontaktes 76p1 den Wähler WR still. Die Lochscheibe
ist damit in eine den rufenden Teilnehmer kennzeichnende Lage eingestellt. Das Relais
I' im ersten Gruppenwähler i GW schließt seine Kontakte 56y, 57y und 62y. An Kontakt
57y wird über Relais ZR Erdpotential an die untere Sprechader und durch Kontakt
56y Batteriepontential über Wicklung III des Relais P an die obere Sprechader angelegt.
Es entsteht folgender Stromkreis: Erde, Batterie, Wicklung III des Relais P im ersten
Gruppen Wähler i GW, Wicklung des Relais A2 im Übertrager (Fig. 2), Kontakt io2g,
Erde. In diesem Stromkreis wird das Relais P des ersten Gruppenwählers i GW erregt
gehalten und das Relais A 2 des Übertragers eingeschaltet. Ein Abfall des Relais
P im ersten Gruppenwähler , GW ist trotz Kurzschließens seiner Wicklung I
am Kontakt 62 y dadurch zunächst verhindert. Durch Schließen des Kontaktes 121 a2
im Übertrager (Fig. 2) kommt folgender Stromkreis für den -Abgreifermagneten Albf
zustande: Erde, Kontakte i22 g2, I2i a2, I20 z2, 11811" Wicklung des Magneten A111,
Batterie, Erde. Der Magnet AM schaltet seine Schaltarme amn i,
am
2, ain 3 einen Schritt vor. Gleichzeitig wird durch den Kontakt 125
am des Magneten A J1 folgender Stromkreis geschlossen: Erde, Wicklung des Relais
T13, Kontakt I25 am, Wicklung I des Relais Z2, Batterie, Erde. Das Relais
Z2 öffnet seinen Kontakt ,05 z2, über welchen eine Drosselspule DR und Erdpotential
an die untere Sprechader angeschaltet ist, und schließt seinen Kontakt ,o6--2, dadurch
über Widerstand Wi i i Batteriepotential an die untere Sprechader anschaltend. D,as
Relais Z2 öffnet weiterhin seinen Kontakt i2oz2 und dadurch den obenerwähntenStromkreis
für den Abgreifermagneten AM. Am Kontakt ,25 am wird der obenerwähnte
Stromkreis für das Relais Z2 geöffnet. Das in demselben Stromkreis liegende Relais
U 3 ist mit verzögertem Abfall ausgestattet, so daß es durch die kurzen Unterbrechungen
am Kontakt I25 a3-ia während der Stromstoßreihe nicht abfallen kann. Der
Kontakt i2oz2 wird dann wiederum geschlossen, so daß der Stromkreis für den Abgreifermagneten
AM wiederhergestellt ist. Es entsteht durch Schließen des Kontaktes i25 am
aufs neue der Stromkreis für das Relais Z2, das den zweiten Impuls durch Schließen
seines Kontaktes io6r2 über die untere Sprechader sendet. Das Spiel zwischen dem
Magneten A1ff und dem Relais Z2 und damit die Aussendung der Stromstöße über .die
b-Ader setzt sich so lange fort, bis der Schaltarm am i den Kontakt erreicht hat,
an welchen über den eingestellten Schaltarm zzya i Erdpotential angeschaltet
ist. Alsdann kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Schaltarm zzn i in einer
bestimmten Stellung, Wicklung des Relais U2, Batterie, Erde. Das Relais U2, das
in diesem Stromkreis anspricht, öffnet den Kontakt i i 8 zz, und schaltet dadurch
den Abgreifermagneten AM aus. Dafür schaltet es durch Schließen des Kontaktes
i i9 u2 den Abgreifermagneten Bild vorbereitend an. Durch längeres öffnen des Kontaktes
125 am wird das Verzögerungsrelais T13 zum Abfall gebracht, so daß nun folgender
Stromkreis für den Abgreifermagneten Blbl zustandekommt: Erde,Kontaktei22g2,i2ia2,
,20z2, II9I't2, i23vs, Wicklung des Abgreifelmagneten Bild, Batterie, Erde. Der
Abgreifermagnet BM schaltet seine Schaltarme bmi1, bin2 und bm3 auf den ersten Kontakt.
Gleichzeitig schließt er seinen Kontakt i26bm und damit folgenden Stromkreis für
die Wicklung des Relais Z2: Erde, Kontakt i26 bm, Wicklung I des Relais Z2, Batterie,
Erde. Es beginnt nun die Aussendung einer zweiten Stromstoßreihe über die untere
Sprechader, indem der Kontakt io6z2 verschiedene Male geschlossen und geöffnet wird.
Durch öffnen des Kontaktes i2oz, wird der erwähnte Stromkreis für den Abgreifermagneten
BM geöffnet, und es setzt nun ein ähnliches Spiel zwischen dem Abgreifermagneten
BIVI und dem Relais Z2 ein. Dieses Spiel dauert so lange an, bis der Schaltarm bm
i den Kontakt gefunden hat, an dem über den eingestellten Schaltarm ym
i Erdpotential anliegt. Es kommt dann für das Relais Z2 über dessen Wicklung
II folgender Stromkreis zustande: Erde, Schaltarm ym i in einer bestimmten
Stellung, Schaltarm bm i in einer entsprechenden Stellung, Wicklung II des
Relais Z2, Batterie, Erde. Das Relais Z2 wird in diesem Stromkreis dauernd erregt
gehalten, so daß durch dauerndes Öffnen des Kontaktes I2oz.. eine erneute Einschaltung
des Abgreifermagneten BIIf nicht möglich ist. Durch längeres Schließen des Kontaktes
io6z2 und dadurch hervorgerufenes längeres Anschalten von Batteriepotential an die
untere Sprechader, wird im ersten Gruppenwähler
i GIY das Relais
ZR längere Zeit erregt. Das Relaig ZR schließt längere Zeit seinen Kontakt 61 z1-,
so daß der dadurch hergestellte Kurzschluß für die Wicklung III des Relais P wirksam
wird und dieses Relais zum Abfallen bringt. Infolgedessen wird der Kontakt 63 p
geöffnet und dadurch Erdpotential von der y Sperrader genommen. In dem Übertrager
(Fig.2) bewirkt diese Erdabschaltung das Abfallen des Relais C2, das auch seinen
Haltekreis am Kontakt 103 c2 öffnet. Durch Offnen des Kontaktes iioc. wird
das Signal zur Auslösung der nachfolgenden Verbindungseinrichtung gegeben. Weiterhin
ist das Abfallen des Relais C2 auch das Zeichen für die allgemeine Auslösung der
in dem Übertrager vorgesehenen Einrichtungen. So wird der Zonenkennzeichnungsmagnet
ZM auf folgendem Wege in die Ruhelage geschaltet: Erde, Batterie, Magnet ZiVI, Schaltarm
zzn2 in Arbeitsstellung, Kontakt 113c2, Relaisunterbrecher RU, Erde. Der Magnet
Zit,1 schaltet seine Schaltarme schrittweise vor, bis dieselben in die Ruhelage
gelangen, in welcher der Relaisunterbrecher RU keinen Einfluß mehr auf :den Magneten
ZM hat. Der zur Kennzeichnung der Dauer der Verbindung dienende Magnet YM wird auf
folgendem Wege beeinflußt: Erde, Magnet Ylll, Schaltarm ym2 in Arbeitsstellung,
Kontakt ii6co, Relaisunterbrecher RU, Erde. Erreichen die Schaltarme dieses Magneten
die Ruhelage, so hat auch auf den Magneten YJ1 der Relaisunterbrecher RU keinen
Einfluß mehr. In gleicher Weise werden die Abgreifermagnete ANI und Biel mit ihren
Schaltarmen in die Ruhelage befördert. Der Heimlaufstromkreis des Abgreifermagneten
A1,7 ist folgender: Erde, Relaisunterbrecher RU, Kontakt f17 c2, Schaltarm am2 in
Arbeitsstellung, Abgreifermagnet Aibl, Batterie, Erde und der des Abgreiferschaltwerks
BM: Erde, Relaisunterbrecher R U, Kontakt 1:24 c-., Schaltarm bin-- in Arbeitsstellung,
Abgreifermagnet B3l, Batterie, Erde. Durch Öffnen des Kontaktes 1o9 c2 wird auch
das Relais G?, zum Abfall gebracht.
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Zurückkehrend zu der Anordnung gemäß Fig. i sei hervorgehoben, daß
von dem Übertrager zwei Stromstoßreihen hintereinander zum ersten Gruppenwähler
i GW gelangen, von denen die erste die Kennzeichnung der Zone, die zweite
die Kennzeichnung der Dauer der Verbindung enthält. Das Relais ZR im ersten Gruppenwähler
i GW erhält daher hintereinander zwei Stromstoßreihen. Durch entsprechendes
Schließen seines Kontaktes 6o--,r und Erzeugung eines stärkeren Stromes über den
Schaltarm e des Vorwählers VTY wird in entsprechender Weise das Relais Z in der
Registriereinrichtung impulsmäßig zum Ansprechen gebracht. Bei dein ersten Impuls
der ersten Stromstoßreihe wird der Kontakt 72 z und damit folgender Stromkreis
für das Relais V geschlossen: Erde, Kontakte 72, 5, 73 w, Wicklung des Relais
b', Batterie. Erde. Das Relais V schließt am Kontakt 74z für sich einen Haltekreis
und bereitet am Kontakt 79 v für das Relais ZT7 einen Stromkreis vor.
Dieser kommt zustande in der ersten Pause, d. h. wenn das Relais Z zum ersten Male
abfällt: Erde, Kontakt 79v, 80z, Wicklung des Relais W, Batterie, Erde. Durch Schließen
seines Kontaktes 82 ui macht sich das Relais W unabhängig vom Kontakt 79v. Beim
Ansprechen des Relais V wurde auch der Kontakt 84v und damit folgender Stromkreis
geschlossen: Erde, Kontakte 84v, 85 w, Magnet AM , Batterie, Erde. Dieser Stromkreis
wird nach Ansprechen des Relais W geöffnet. Für jede Verbindung erfolgt daher nur
eine einmalige Betätigung des Magneten AM. Er besitzt einen Stanzstift, mit
Hilfe dessen er für jede Verbindung eine einmalige Registrierung vornimmt. Er registriert
somit die Anzahl der Verbindungen (Näheres später bei Beschreibung der Fig. 3).
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Gelangt nun der zweite Impuls zum Relais Z, so entsteht für den Magneten
ZO folgender Stromkreis- Erde, Kontakte 66w, 67v, 68z, Magnet Z0, Batterie,
Erde. Der Magnet ZO bewegt, wie dies später noch an Hand der Fig. 3 näher erläutert
wird, eine Lochscheibe für die Zonenkennzeichnung. Gleichzeitig stellt er seine
Schaltarme zoa, --ob, zoc, zod und zoe, die auf derselben Welle wie die Lochscheibe
sitzen, ein, und zwar macht der Zonenmagnet um eines weniger Schritte als die erste
Impulsreihe Impulse enthält. Wird bei Ortsverbindungen in bekannter Weise nur ein
einzelner Stromstoß übersandt, so bleifit der Magnet ZO unbeeinflußt. Eine Einstellung
der Lochscheibe für die Zonenkennzeichnung unterbleibt also in diesem Falle. Es
folgt nun die Pause zwischen der ersten, zur Zonenkennzeichnung dienenden und der
zweiten, die Dauer der Verbindung kennzeichnenden Stromstoßreihe. Das längere Gffnen
des Kontaktes 72z während dieser Pause bewirkt den Abfall des Verzögerungsrelais
V. Das Relais W jedoch bleibt nach dem Abfall des Relais V weiterhin in Arbeitsstellung.
Die Pause zwischen den Impulsserien ist so bemessen, daß das Relais R'
weiterhin
seine Kontakte angezogen hält. Läuft nun die zur Kennzeichnung der Dauer der Verbindung
dienende Stromstoßreihe ein, so wird das Relais ZR in derselben Weise wie bei der
ersten Impulsserie beeinflußt. Es gibt seine Stromstöße durch impulsmäßiges Schließendes
Kontaktes 6ozr auf das Relais Z.
Die Irrpulse werden am Kontakt
88 z auf den Stanzmagneten ST übertragen: Erde, Kontakt 88z, Schaltarm zoc, Kontakt
86v, Stanzmagnet ST, Batterie; Erde. Der Stanzmagnet drückt nun das Zonenkennzeichen
und das Kennzeichen für den anrufenden Teilnehmer so oft auf ein. Papierband, wie
die zweite Stromstoßreihe Stromstöße enthält. Nach jeder Stanzung wird in bekannter
Weise der Weitertransport des Papierbandes vorgenommen. Alles Nähere wird an Hand
.der Fig. 3 später beschrieben.
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Nach der zweiten Impulsreihe wird das Relais ZR längere Zeit erregt
gehalten, infolgedessen wird das Relais P durch längeren Kurzschluß seiner Wicklung
III am Kontakt 61 zr zum Abfall gebracht. Dies ist das Zeichen für die nun erfolgende
Auslösung der Verbindungseinrichtungen und Freigäbe der Registriereinrichtung. Diese
Vorgänge sind für den Erfindungsgegenstand unwesentlich und brauchen daher nicht
näher erläutert zu werden.
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Soll die Forderung erfüllt werden, dem Teilnehmer bei dieser Zählmethode
auf einem Zähler an der Station die für die hergestellte Verbindung zu erhebende
Gebühr anzuzeigen, so sind folgende Wege möglich: Es müßte in Gebührenanzeiger an
der Station vorgesehen werden, der so arbeitet, daß er auf zwei verschiedenen Zählwerken
das Kennzeichen für die Zone und das für die Zeit aufnimmt. Dann würde es genügen,
zwischen dem Schaltarm e des Vorwählers und dem Schaltarm da des Wählers
WR eine Wicklung des Relais ZZ anzuordnen. Die beiden Stromstoßreihen würden dann
nacheinander durch entsprechendes Schließen der Kontakte q9 zz und 5o zz
auf den Gebührenanzeiger GA an der Station TN übertragen werden. Ein mit verzögertem
Abfall arbeitendes Umsteuerrelais müßte dann nach der ersten Stromstoßreihe eine
Umschaltung von dem erstere auf das zweite Zählwerk vornehmen. Aus den auf dem Gebührenanzeiger
erscheinenden Angaben läßt sich dann unmittelbar oder an Hand einer Tabelle die
Gebühr für die Verbindung ableiten. Die Kenntlichmachung der Höhe der Gebühr auf
einem so konstruierten Gebührenanzeiger ist sehr einfach. Schwierigkeiten treten
erst da--in auf, wenn die Gebühr auf einem gewöhnlichen Zähler an der Station kenntlich
gemacht werden soll, d. h. einen Zähler, der nur ein Zähl-,verk enthält. Diese Schwierigkeiten
zu beseitigen, ist Zweck der im untersten Drittel der Fig. i dargestellten zusätzlichen
Einrichtung des Umrechners UR.
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Wird durch die erste Stromstoßreihe das Kennzeichen für die Zone gegeben,
so wird der Schaltarm zod entsprechend der Anzahl der übertragenen Impulse auf einen
bestimmten Kontakt gebracht. Sobald der Schaltarm zoa des Magneten ZO den Ruhekontakt
verlassen hat, entsteht folgender Stromkreis Erde, Batterie, Wicklung des Relais
ZZ, Schaltarme db, Schaltarm zoa, Kontakte gox, g2db, Wicklung I des Relais G, Erde.
Das Relais ZZ spricht an und schließt seine Kontakte q.gzz und 5ozz. Dadurch wird
simultan über beide Sprechadern eine Wechselstromquelle angeschaltet, die den Gebührenanzeiger
GA an der anrufenden Teilnehmerstelle beeinflußt. Der Gebührenanzeiger GA
erhält dadurch seinen ersten Impuls. Das Relais G; das ebenfalls in dem obenerwähnten
Stromkreis anspricht, schließt seinen Kontakt 98g und dadurch folgenden Stromkreis
für den Abgreifermagneten DB: Erde, Kontakte 98 g, Magnet DB, Batterie,
Erde. Der Abgreifermagnet DB schaltet seine Schaltarme i db, 2db, 3db und
q.db um einen Schritt vor. Durch Öffnen des Kontaktes 92 db wird der Stromkreis
für die Relais ZZ und G aufgelöst. Der Magnet DB wird daher durch Öffnen
des Kontaktes 98g stromlos und schließt am Kontakt g2 db wiederum den oben aufgeführten
Stromkreis für die Relais ZZ und G. Der Gebührenanzeiger erhält einen neuen Impuls,
und gleichzeitig wird durch Schließen des Kontaktes 98g der Stromkreis für den Abgreifermagneten
DB wiederhergestellt und eine Weiterschaltung seiner Schaltarme vorgenommen.
Das Spiel zwischen dem Magneten DB und dem Relais G setzt sich fort. Zu bemerken
ist, daß der Abgreifer DB also bereits während der Übertragung der ersten
Stromstoßreihe seinen Lauf beginnt, ganz unabhängig davon, ob bereits der die Zonenkennzeichnung
vornehmende Schaltarm zod und das die Dauer der Verbindung kennzeichnende Schaltwerk
DZ mit den Schaltarmen i dz bis 7 dz eingestellt ist. Der Magnet DZ wird
durch die Stromstöße der zweiten Stromstoßreihe, die ja auf den Stanzmagneten ST
einwirkt, fortgeschaltet, und zwar in folgendem Stromkreis: Erde, Kontakt 8gst,
Schaltarm q.db in Arbeitsstellung, Wicklung des Magneten DZ, Batterie, Erde. Um
zu verhindern, daß der Abgreifer DB mit seinem Schaltarm 3 db den
Zonenschalter und den Zeitschalter überholt, ist die Anordnung so getroffen, daß
beim Einholen dieser Schalter das Relais G über seine Wicklung II erregt wird: Erde,
Kontakt 75 w, Schaltarm zod in einer bestimmten Stellung, einer der Schaltarme
i dz bis 5 dz, Schaltarm 3 db, Wicklung Il. des Relais G, Batterie,
Erde. Das Relais G hält dadurch den Magneten DB er-
regt und verhindert eine
Weiterschaltung des Abgreifers so lange, bis durch Weiterschalten einer der Kontaktarme
i dz bis 5 dz oder des
Schaltarmes zod das Erdpotential
abgeschaltet ist. Gelangt nun der Schaltarm 3 db auf den Kontakt, der durch
den Kontaktarm zod des Zonenschalters und einen der Kontaktarme i dz bis
5 dz des Zeitschalters gekennzeichnet ist, so bleibt der Abgreifer zunächst
stehen, da das Relais G über seine Wicklung II in dem schon genannten Stromkreis
erregt gehalten wird. Nach Übermittlung des letzten Impulses der zweiten Stromstoßreihe
ist der Kontakt Si z längere Zeit geöffnet. Das Relais W wird daher kurze Zeit darauf
abfallen, so daß der Kontakt 75 w geöffnet wird. In diesem Augenblick ist
der bis dahin bestehende Kurzschluß für die Wicklung II des Relais X aufgehoben,
so daß es in folgendem Stromkreis erregt wird: Erde, Wicklung II des Relais
X, Kontakt gq.x, Schaltarm zod, einer der Schaltarme i dz bis 5 dz, Schaltarm
3 db, Wicklung II des Relais G, Batterie, Erde. Das Relais X legt sich durch
Schließen seines Kontaktes 93 x über seine Wicklung I in einen Haltekreis und verhindert
durch Öffnen des Kontaktes gox eine weitere Beeinflussung des Relais ZZ und damit
des Gebührenanzeigers GA an der rufenden Station.
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Es ist somit ersichtlich, daß die zwei gesondert über die untere Sprechader
übermittelten Impulsreihen durch die Zusatzeinrichtung in eine Stromstoßreihe umgewertet
ist, so daß diese Anordnung auch brauchbar ist zur Anzeige der Höhe der Gebühr auf
einem Gebührenanzeiger gewöhnlicher Ausbildung mit nur einem Zählwerk. Die Gebühr,
bestimmt durch die beiden gesonderten Stromstoßreihen, erscheint daher auf dem Gebührenanzeiger
in einer bestimmten Anzahl von Werteinheiten.
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Das Ansprechen des Relais X ist das Signal zur Auslösung der ZusatzeinrichtungenDurch
Schließen des Kontaktes ioox wirdfür das Relais J folgender Stromkreis hergestellt:
Erde, Schaltarm 6 dz, Kontakte 9g dz,
ioox, Wicklung des Relais J,
Batterie, Erde. Durch Schließen des Kontaktes 97 erhält der Magnet D7_ einen
Impuls und schaltet seine Schaltarme weiter. Am Kontakt 99 dz wird
der Stromkreis für das Relais J geöffnet und durch Öffnen des Kontaktes 97i der
Magnet DZ zum Abfall gebracht. Durch Schließen des Kontaktes 99 dz erfolgt eine
erneute Erregung des Relais J und damit eine weitere Fortschaltung der Schaltarme.
Das Spiel zwischen dein Magneten DZ- und dem Relais J setzt sich so lange fort,
bis die Schaltarme von DZ ihre Ruhelage erreicht haben.
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Durch Schließen des Kontaktes gi x wird das Relais G in folgendem
Stromkreis erregt: Erde, Wicklung I des Relais G, Kontakte 92db, 91x, Schaltarm
2db, Widerstand Wi6, Batterie, Erde. Durch Schließen des Kontaktes 98 g wird
der Magnet DB eingeschaltet. der am Kontakt 92 db den Stromkreis iiir
Relais G unterbricht. Das Spiel zwischen dem Magneten DB und dem Relais G
setzt sich fort, bis das Schalt-,verk DB seine Ruhe-Lage erreicht hat.
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Durch Schließen des Kontaktes 95 x ist folgender Stromkreis für den
Magneten D j des Wählers WR geschlossen: Erde, Kontakt 95 x, Wicklung des
Relais A i, Kontakt 77 z0, Schaltarm zob in Arbeitsstellung, Kontakt 76p1,
Magnet D, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht lediglich das Relais A i
an, das seinen Kontakt 69 a, und damit einen Stromkreis für den Magneten
ZO schließt. Das Schaltwerk ZO wird dadurch fortäcschaltet. Gleichzeitig wird der
Kontakt 77v0 und damit der Stromkreis für das Relais A r geöffnet. Durch Öffnen
des Kontaktes 69 a1 ,wird der Magnet ZO zum Abfall gebracht und das Relais A i am
Kontakt 77zo eingeschaltet. Das Spiel zwischen dem Magneten ZO und A i setzt sich
so lange fort, bis das Schaltwerk ZO seine Ruhelage erreicht hat. Sind sämtliche
Schaltwerke im Ruhezustand, so ist der Haltestromkreis für die Wicklung I des Relais
X an den Kontaktarmen i db, zoe und 7d-- unterbrochen, so daß dieses zum
Abfall gebracht wird.
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In dem beschriebenen Beispiel ist der eine Faktor, entsprechend welchem
die Registriereinrichtung eingestellt wird, die Zone, während die Anzahl der Registrierungen
in der Registriereinrichtung durch die Dauer der Verbindung bestimmt wird. Selbstverständlich
könnten auch noch andere Faktoren, beispielsweise der Tarif für Tag- und Nachtverkehr,
registriert werden oder in anderer Weise bei der Registrierung berücksichtigt werden.
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Fig. 3 zeigt in schematischer Darstellung die wichtigsten Teile der
Registriereinrichtung. Hängt der rufende Teilnehmer am Schluß der Verbindung seinen
Hörer ein, so stellt sich, wie beschrieben, der Wähler IVR (Fig. i) mit Hilfe seines
Drehmagneten D auf den rufenden Teilnehmer ein. Gleichzeitig mit den Schaltarmen
da und db wird die auf derselben Welle befindliche Kennzeichnungsscheibe
SCH fortbewegt, die als Schablone ausgebildet ist und auf ihrem äußeren Rarid
die verschiedenen Lochkombinationen für die rufenden Teilnehmer trägt. Nach Einstellung
auf den rufenden Teilnehmer wird also eine ganz bestimmte, den rufenden Teilnehmer
identifizierende Lochkombination dem Führungsstück FS und den Stanzstiften ST3 gegenübergestellt.
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Bei der beschriebenen Anordnung war die Durchführung der Zählvorgänge
derart, daß zwei Stromstoßreihen hintereinander auf die
Registriervorrichtung
wirksam werden, von denen die eine das Kennzeichen für die Zone, die andere das
für die Zeit enthält. Die erste Stromstoßreihe wirkt, wie beschrieben, auf den Magneten
ZO. Mit den in der Fig. i dargestellten Schaltarmen dieses Magneten sitzt auf der
gleichen Welle die Zonenkennzeichnungsscheibe ZKS (Fig. 3), die in ähnlicher Weise
als Schablone ausgebildet ist wie die TeilnehmerkennzeichnungsscheibeSCH. Auch die
Zonenkennzeichnungsscheibe trägt auf ihrem äußeren Umfange verschiedene Lochkombinationen,
und zwar in einer der möglichen Zonen entsprechenden Anzahl. Die Zonenkennzeichnungsscheibe
wird daher in eine bestimmte Stellung gebracht, so daß eine bestimmte Lochkombination
dem Führungsstück FS und den Stanzstiften ST4 gegenübergestellt wird.
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Es erfolgt sodann die Übermittlung der zweiten, die Anzahl der Zeiteinheiten
kennzeichnenden Stromstoßreihe. Diese Stromstoßreilie wirkt auf den Stanzmagneten
ST ein, der so oft wie Stromstöße in der zureiten Stromstoßreihe enthalten sind,
die Stanzstifte ST3 und ST4 gegen die Schablonen SCH
und ZKS und das Papierband
PS drückt. Selbstverständlich erfolgt, was hier nicht näher dargestellt ist, nach
jedem Stromstoß der Weitertransport des Papierbandes.- Der Magnet A117 mit seinem
Stanzstift ST5 wird, wie früher beschrieben, für jedes Gespräch nur einmal betätigt.
Es wird demnach durch diesen Magneten, unabhängig von der Stellung der Zonenkennzeichnungsscheibe
und unabhängig davon, wie oft der Stanzmagnet ST die Zonenkennzeichnungs- und' Teilnehmerkombinationen
in das Papierband stanzt, nur eine Stanzung vorgenommen, so daß auf dem Papierband
sofort erkennbar ist, welche Kombinationen für die Anrechnung eines Gesprächs zusammengehören
und zur Anrechnung des gerade geführten Gesprächs dienen.
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Betrachtet man daraufhin Aden im unteren Teil der Fig.3 dargestellten
Ausschnitt des Papierbandes PS, so stellt die erste Rubrik f1 die Anzahl der Verbindungen
dar, die zweite B die Zonenkennzeichnungen und die dritte C die Teilnehmerkennzeichnungen.
Gespräch a ist somit von einem Teilnehmer geführt, der das Kennzeichen i, 3, 4,
5 trägt, weiterhin ist zu entnehmen, daß das Gespräch nach einer Zone geführt ist,
die durch i, 3 gekennzeichnet wird, und daß dieses Gespräch sich über drei Zeiteinheiten
erstreckt hat.
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Die Verbindungen b; c, cd stellen Ortsverbindungen dar. Wie
früher ausgeführt wurde, bleibt der Magnet ZO (Fig. i) bei Ortsverbindungen, also
wenn nur ein Zählstromstoß übermittelt wird, unbeeinflußt.-Eine Einstellung der
Zonenkennzeichnungsscheibe ZKS erfolgt also in diesem Falle nicht. Die Lochscheibe
verbleibt in der Ruhelage, in welcher dem Führungsstück FS und den Stanzstiften
ST4 keine Lochkombination gegenübersteht. Die drei auf dem Papierstreifen registrierten
Ortsverbindungen b, c, d
sind von Teilnehmern mit den Kennzeichen 2, 3, 6;
i, 2, 4, 6 und a hergestellt worden. Verbindung e ist von einem Teilnehmer mit dem
Kennzeichen 3, 5 hergestellt. Diese Verbindung führte in eine Zone, die durch 2
gekennzeichnet wird. Weiterhin besagt das Bild, daß die Verbindung 5 Zeiteinheiten
gedauert hat. Verbindung f ist wiederum eine Ortsverbindung, hergestellt von einem
Teilnehmer mit der Lochkombination z, 3, 4, 5, 6.