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DE695076C - n Teilnehmerstellen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb - Google Patents

n Teilnehmerstellen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb

Info

Publication number
DE695076C
DE695076C DE1938S0132328 DES0132328D DE695076C DE 695076 C DE695076 C DE 695076C DE 1938S0132328 DE1938S0132328 DE 1938S0132328 DE S0132328 D DES0132328 D DE S0132328D DE 695076 C DE695076 C DE 695076C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
relay
circuit arrangement
arrangement according
call number
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1938S0132328
Other languages
English (en)
Inventor
Max Langer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DE1938S0132328 priority Critical patent/DE695076C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE695076C publication Critical patent/DE695076C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/08Metering calls to called party, i.e. B-party charged for the communication
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/10Metering calls from calling party, i.e. A-party charged for the communication

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Feststellung von anrufenden Teilnehmerstellen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb Gegenstand des Hauptpatents ist eine Schaltungsanordnung zur Feststellung von anrufenden Teilnehmerstellen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, bei der in einer einer Gruppe von Teilnehmeranschlußstellen gemeinsam zugeordneten Stroinstoßsendeeinrichtung, die zwecks Aufzeichnung einer Anrufnummer Stromstoßreihen zu einer Registriereinrichtung übersendet, durch den Zähler der jeweils anrufenden Stelle ihrer Anrufnummer entsprechende Stellungen gekennzeichnet werden.
  • Die vorliegende Erfindung stellt eine Weiterbildung dieses Gedankens dar und bezweckt, die zur 1tennzeicluiung von Anrufnummern erforderlichen Einrichtungen einfach undübersichtlich zu gestalten und insbesondere die Zahl der zur Kennzeichnung dienenden zusätzlichen Kontakte der Teilnehmerzähler auf ein Mindestmaß zu beschränken.
  • Sie erreicht dies dadurch, daß zwecks Kennzeichnung der Anrufnummer die Teilnehmerzähler mit je einem Kontakt ausgerüstet sind und bei Beeinflussung eines Teilnehmerzählers durch einen die Feststelltin,r einer Anrufnummer einleitenden Schaltvorgang durch den entsprechenden Zählerkontakt über jeweils in zwei Richtungen verlaufende Koordinaten ein Kennzeichnungsstroinkreis geschlossen wird, in welchem die Nummer des anrufenden Teilnehmers in einem geineinsanien Stromstoßsender kennzeichnende Schaltmittel zur Wirkung gebracht \%-erden. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel erläutert, wobei der Einfachheit und Übersichtlichkeit halber alle Einrichtungen und Schaltmittel, die nicht zur Erläuterung des Erfindungsgegenstandes unbedingt notwendig sind, fortgelassen sind.
  • Im oberen Teil ist schematisch der Teil eines Verbindungs-veges dargestellt, der sich von einem Teilnehmer 7';t über den eingestellt gezeichneten Vorwähler Vbh, den ebenfalls eingestellt gezeichneten ersten Gruppenwähler I. GTL', den angedeuteten zweiten Gruppenwähler II. GZh und einen Übertrager UE erstreckt, von dem aus beispielsweise eine zweiadrige Verbindungsleitung weiterführt. Der Übertrager dient dazu, bei Aufbau der Verbindung die von der Teilnehmerstelle-ausgesandten Nummernstromstoßreihen über die nachfolgende Verbindungsleitung zu übertragen und die Vorgänge zu vermitteln, durch die die Feststellung der Nummer des anrufenden Teilnehmers eingeleitet wird. Er dient ferner dazu, der Anrufnummer entsprechende Stromstoßreihen über die'Verbindungsleitung zu der Stelle zu übersenden, der eine Registriereinrichtung (Druck- oder Locheinrichtung) zur Aufzeichnung der Anrufnummer zugeordnet ist. Außer der Anrufnummer können von den Registriereinrichtungen noch andere Aufzeichnungen (angerufene Nummer. Dauer der Verbindung, Höhe der Gebühr, Zeit, Datum usw.) vorgenommen werden.
  • Unter dem Verbindungsweg ist eine Einrichtung KR gezeigt, die aus einer Anzahl von Steuerrelais und Kontakten der den einzelnen Teilnehmern zugeordneten Zähler besteht. Die Zählerkontakte sind entsprechend der Anrufnummer der einzelnen Teilnehmer in Gruppen zu je ioo zusammengefaßt. In der Zeichnung ist das Kontaktfeld' i H (erstes Hundert) vollkommen dargestellt, -während die Kontaktfelder 2H (zweites Hundert) und 3 H (drittes Hundert) nur teilweise gezeigt sind.
  • Rechts in der Zeichnung ist ein Stromstoßsender SS angeordnet, der die Aufgabe hat, nach Kennzeichnung der Anrufnummer durch die Steuerrelais den einzelnen Stellen der Anrufnummer entsprechende Stromstoßreihen über die Verbindungsleitung zu der Druckeinrichtung zu übertragen.
  • Es seien nun an Hand der Zeichnung in, einzelnen die Stromläufe und Vorgänge zur Feststellung und Übermittlung der Anrufiituiimerti beschrieben.
  • ach Einstellung des Vorwählers auf eine freie Leitung werden über die Teilnehmerschleife in bekannter «'eise die beiden Relais A und I3 ini ersten Grtippen%w"-ililer erregt. \\'citcrliin ist ebenfalls in bekannter Weise in der Sperrader das Belegungsrelais G im Gruppenwähler und das Trennrelais T im Vorwähler erregt. Der Zähler Zü kann vorläufig nicht ansprechen. Nach Einstellung des ersten und zweiten Gruppenwählers kommt ein Sperrstromkreis zustande, in welchem das Prüfrelais Y des ersten Gruppenwählers und das Belegungsrelais G 1 im Übertrager UH erregt werden.
  • Die in der Figur dargestellte Anordnung ermöglicht die Feststellung und Übertragung der Anrufnummer zu einem beliebigen Zeitpunkt. Sie könnte bereits während des Aufbaues der Verbindung oder aber nach Melden der gerufenen Stelle oder, wenn es gewünscht -wird, auch nach Beendigung der Verbindung vorgenommen werden. Es sei hier angenommen, daß das Melden des gerufenen Teilnehmers das Signal für die Einleitung der Feststellung und Übertragung der Anrufnummer bildet.
  • Beim Melden der gerufenen Stelle wird von irgendeiner Stelle im Verbindungsaufbau dasselbe Potential an die untere Sprechader angelegt, das in üblicher "'eise zur Übermittlung von Zählstromstößen zum Zähler der rufenden Stelle dient. Im Gegensatz zu den Zählstromstößen, die ja nur verhältnismäßig kurz sind, wird hier das Potential längere Zeit an die untere Sprechader angeschaltet. Die Durchführung dieses Schaltvorganges läßt sich in einfacher Weise durch bestimmte Ausbildung des im Verbindungswert dein Übertrager UE nachgeordneten Zeitzonensatzes erreichen, der beim Melden des gerufenen Teilnehmers ein dem Zählpotential entsprechendes Potential an die untere Sprechader anlegt.
  • Durch diese Potentialanlegung -wird folgender Stromkreis gebildet: Erde im Übertrager UE, Kontakt 68c., Wicklung des Relais ZE, Drosselspule Dr3, untere Sprechader b und vom nachgeordneten Zeitzonensatz angelegtes Batteriepotential. Das Relais ZE im Übertrager UE spricht an und veranlaßt die Schließung folgenden Stromkreises: Erde, Kontakt 65 c.=, Wicklung I des Relais U, Kontakte 64~e, 55 s, 56 k, Widerstand Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht das Relais U an, welches seinen Kontakt 61 u und damit folgenden Stromkreis schließt: Erde, Wicklung ff des Relais U, Kontakte 6 2ze, 61 ir., 54s, Wicklung des Relais K, Batterie, Ercle. In diesem Stromkreis -wird aulJer der Wicklung 1I des Relais U <las Relais K des Stronistoßsenders 5'S erregt, das seinen Kontakt 56k und damit den oben aufgeführten Stromkreis für die Wicklung I des l\.elais U unterbricht. Dadurch ist auch das Zustande-. kommen von Erregerkreisen für die I@elcti; U über \\`irlaung 1 anderer t.`bcrtrager vcrhindert. Das Relais U schließt ferner den Kontakt 73 it und damit folgenden Stromkreis: Erde, Kontakte 71 c1, 73 u, Wicklung des Relais C_, Batterie, Erde. Das Relais C2, das am Kontakt 70 c, den Zählstrom zum Teilnehmerzähler weiterleitet, ist mit vei#zögertern Ankeranzug ausgestattet und spricht somit erst nach einer bestimmten Zeit an. Dadurch wird folgendes bezweckt: Oben rechts in der Zeichnung ist mit UEi ein einem anderen Verbindungsweg zugeordneterÜbertrager UEi angedeutet. Die Kontakte 58zt und 5g u dieses cbertragers entsprechen den Kontakten 6o u und 61 -it des Übertragers UE. Wenn nun durch Zählpotentialanlegung in einem Nachbarübertrager UEi das Relais U anspricht und in diesem Augenblick noch vor Ansprechen des Relais K das Relais U des.Übertragers UE erregt wird, so wird am Kontakt 6o u das Zustandekommen eines Haltekreises für Relais U (Wicklung II) des Nachbarübertragers verhindert werden. Das Relais U im. Nachbarübertrager spricht also nur ganz kurze Zeit an. Um durch solche kurzen Erregungen des Relais U keine Fehlbeeinflussungen der Zähler durch Ansprechen des Relais C, zu erhalten, ist dieses Relais so mit verzögertem Ankeranzug ausgerüstet, daß es die kurzen Ansprechzeiten des Relais U überbrückt.
  • Ist durch längeres Ansprechen des Kontaktes 73 it das Relais C2 gekommen, so hält es sich für die Dauer der Verbindung in folgendem Stromkreis: Erde, Kontakte 71 c1, 72c2, Wicklung des Relais C2, Batterie, Erde. Das Relais U bleibt mit dem Relais K bis nach Feststellung und Übertragung der Anrufnummer in folgendem Stromkreis gehalten: Erde, Wicklung II des Relais U, Kontakte 63 c_, 6 1 it, 5.4s, Wicklung des Relais K, Batterie, Erde. Das Relais K schließt seinen Kontakt g5 k und legt dadurch Erdpotential an die Steuerrelais und das Kontaktfeld an. Das Relais C2 trennt an einer weiteren Stelle, nämlich am Kontakt 65 c2, die Wicklung I des Relais U ab. Ferner öffnet es seinen Kontakt 68 c_ und schließt den Kontakt 67 c2. Dadurch ,wird Erdpotential von der unteren Sprechader abgeschaltet. Dies kann als Signal dazu benutzt werden, um in dem Zeitzonensatz Schaltmittel zur Wirkung zu bringen, die die Potentialanlegung an die untere Sprechader beenden. Nach Erregung der Relais C. und U entsteht folgender Stromkreis für das Zählrelais ZR im ersten Gruppenwähler: Erde, Batterie, Widerstand Wii=, Kontakte 6i-u, 70c., Drosselspule Dr2, untere Sprechader, Schaltarme des zweiten und des ersten Gruppenwählers, Drosselspule Dri im ersten Gruppenwähler, Wicklung des Zählrelais ZR, Erde.
  • Es sind Einrichtungen bekannt, die die Übermittlung eines Stromstoßes über die Sprechadern während des Gespräches für die Teilnehmer ohne wesentliche Störungen ermöglichen. In der Zeichnung sind solche Einrichtungen durch Drosselspulen, Kondensatoren und Ausgleichsbrücken zwischen den Sprechadern, die nach Erde abgeleitet sind, angedeutet.
  • Durch das Ansprechen des Zählrelais ZR im ersten Gruppenwähler wird der Kontakt 2 zr geschlossen und dadurch auf der Sperrader eine derartige Stromverstärkung herbeigeführt, daß der Zähler des rufenden Teilnehmers anspricht. Da die Kontakte 69 zz und 70 c2 in dem Übertrager vorläufig geschlossen bleiben, wird auch das Zählrelais ZR im ersten Gruppenwähler und damit auch der Zähler des Teilnehmers längere Zeit erregt bleiben.
  • Die Zähler der Teilnehmer sind so ausgebildet, daß jeder Zählermagnet außer dem zur Fortschaltung -der Zählräder erforderlichen Anker einen zusätzlichen Kontakt betätigt. Die Zählerkontakte sind in Gruppen zusa,mmengefaßt und schließen in zehn Reihen über je zehn Kontakte in zwei Koordinatenrichtungen verlaufende Kennzeichnungsstromkreise. Gemäß dem Ausführungsbeispiel bilden je ioo Zählkontakte ein Kontaktfeld: i H, z H, 3 H usw. Je nach der Anrufnummer wird der Kontakt des Zählers eines bestimmten Teilnehmers in dem Feld angeordnet, das der Hunderterstelle der Anrufnummer entspricht. Innerhalb des Feldes liegt der Kontakt eines Zählers eines bestimmten Teilnehmers an dem Punkt, der der Nummer entspricht, die durch die letzten beiden Stellen der Anrufnummer bestimmt ist. Sind die letzten drei Stellen einer Anrufnummer beispielsweise die Ziffern 123, so, ist der Kontakt des Zählers des betreffenden Teilnehmers in dem Kontaktfeld i H für das erste Hundert angeordnet und verbindet die Abszisse 2 mit der Ordinate 3. Er ist also in dem Feld- i H der dritte Kontakt in der zweiten Reihe.
  • Sind die letzten drei Stellen einer Anrufnummer beispielsweise die Ziffern 29o; se liegt der Kontakt des Zählers des betreffenden Teilnehmers in dem Kontaktfeld 2 H für das zweite Hundert und verbindet die Abszisse 9 mit der Ordinate io. Es ist also der letzte mit go bezeichnete Kontakt der neunten Reihe im Kontaktfeld 2 H.
  • Gemeinsam für alle Kontaktfelder i H, 2 H usw. sind zwei Gruppen von Relais, die mit Zehnersteuerrelais Z1 bis Zio und Einersteuerrelais Ei bis Ei, benannt sein mögen. Die Zehnersteuerrelais sind so angeordnet, daß sie auf den durch alle Kontaktfelder gehenden Abszissen liegen. Dabei liegt das die Zehnerstelle i kennzeichnende Steuerrelais Z1 auf der Abszisse i, das die Zehnerstelle 2 kennzeichnende Steuerrelais Z2 auf der Abszisse 2 usw. Die Einersteuerrelais Ei bis E" liegen auf den für alle Kontaktfelder vielfach geschalteten Ordinaten, und zwar derart, daß das die Einerstelle i kennzeichnende Steuerrelais Ei an den Ordinaten i, das die Einerstelle 2 kennzeichnende Steuerrelais E2 an den Ordinaten :2 usw. liegt.
  • Jedes Kontaktfeld wird durch besondere Schaltmittel gekennzeichnet. Zu diesem Zweck sind in die ersten beiden Ordinaten des Kontaktfeldes i H je eine Wicklung des Relais Gl, in die Ordinaten 3 und q. des Relais G2, in die Ordinaten 5 und 6 des Relais G3, in die Ordinaten 7 und 8 des Relais G4 und in die Ordinaten 9 und io des Relais G5 eingeschleift. Die Kontakte 26g, 27g2, 28g3, 29g4, 30g5 der Relais G1 bis G5 schalten das Relais H1 ein, das die Hunderterstelle i kennzeichnet. Parallel zum Relais H1 liegt ein Widerstand Wi, der dem Relais aus später erläuterndem Grunde einen verzögerten Ankeranzug verleiht.
  • Ähnlich ist es bei den anderen Kontaktfeldern. In die Ordinaten'des Kontaktfeldes 2 H sind die Relais G3 bis Glo, in die des Feldes 3 H die Relais Gli bis Gls usw. eingeschleift. Die Kontakte 31 g, bis 31 gn schalten das die Hunderterstelle 2 kennzeichnende Relais H2, die Kontakte 32g,1 bis 32 gl, das die Hunderterstelle 3 kennzeichnende Relais H3 ein usw.
  • Zur Einschaltung der die Hunderterstellen kennzeichnenden Relais H sind hier je Kontaktfeld fünf Relais G vorgesehen. Es sind andere Lösungen denkbar, die mit weniger Schaltmitteln das Kontaktfeld kennzeichnen, in dem ein bestimmter Zählerkontakt liegt.
  • Es sei angenommen, daß ein Teilnehmer mit der Nummer 1125 eine Verbindung hergestellt hat. Der Kontakt des Zählers dieses Teilnehmers liegt also im Kontaktfeld i H und verbindet dort die Abszisse 2 mit der Ordinate 5. Er ist also der fünfte Kontakt der zweiten Reihe im Kontaktfeld i H. Wird nun nach Melden des gerufenen Teilnehmers durch die Potentialanlegung an die untere Sprechader vom nachgeordneten Zeitzonensatz her der Zähler Zä dieses Teilnehmers erregt, so wird der genannte Zählerkontakt 25 im Kontaktfeld i H geschlossen. Es kommt dann folgender Stromkreis zustande: Erde, Kontakt 95 k, Wicklungen I und TI des Zehnersteuerrelais Z2, Zählerkontakt 25 in dem Kontaktfeld i H, Wicklung I des Relais G3, Wicklungen I und II des Relais E5, Widerstand Wi3, Batterie, Erde. Die Widerstandsverhältnisse der Steuerrelais sind so gewählt, daß zunächst das Einerrelais E, dann das Zelinerrelais.Z und schließlich das Relais G anspricht. Tn dein oben aufgeführten Stromkreis wird also zunächst das Relais E5 ansprechen, das durch Schließen seines Kontaktes 2o e5 seine hochohmige Wicklung kurzschließt. Durch die dadurch erzeugte Stromverstärkung wird das Relais Z2 zum Ansprechen gebracht, das seinen Kontakt 7 z2 schließt und damit ebenfalls seine hochohmige Wicklung I kurzschließt. Durch die erneute Stromverstärkung spricht das Relais G3 über seine Wicklung I an.
  • Das Relais ES schließt seinen Kontakt 78 e5 in der Einerkontaktgruppe EK und kennzeichnet dadurch die Einerziffer 5 der Anrufnummer, indem über Kennzeichnungsleitung 5 der Nockenkontakt 5 NK des Stromstoßsenders SS angeschaltet wird. Das Relais Z2 schließt den Kontakt 85z2 in der Zehnerkontaktgruppe ZK und kennzeichnet dadurch die Zehnerstelle 2 der Anrufnummer, indem über Kennzeichnungsleitung 2 der Nodcenkontakt 2 NK des Stromstoßsenders angeschaltet wird. Das Relais G3 schließt seinen Kontakt 28g3, so daß folgender Stromkreis zustande kommt: Erde, Batterie, Wicklung des Relais Hl, Kontakt 28g3, Widerstand LYi4, Erde. Parallel zum Relais Hl ist ein Widerstand YV i geschaltet, durch den erreicht wird, daß das Relais H1 mit Verzögerung anspricht. Das Relais Hl schließt den Kontakt 87h, in der Hunderterkontaktgruppe HK und kennzeichnet dadurch die Hunderterziffer i der Anrufnummer, indem über Kennzeichnungsleitung i der N ockenkontakt i NK des Stromstoßsenders angeschaltet wird. Da angenommen wird, daß die Kontaktfelder i H, 2 H, 3 H usw. derselben Tausendergruppe zugehören, und zwar der ersten Tausendergruppe, so kann auch durch jedes der Relais Hl bis Hio die Tausenderziffer i der Anrufnummer gekennzeichnet werden. Alle Kontakte der Tausenderkontaktgruppe TK stehen daher mit der Kennzeichnungsleitung i und über diese mit dem Nockenkontakt i NK des Stromstoßsenders in Verbindung. In dem angenommenen Fall geschieht die Anschaltung dieses Nockenkontaktes durch Kontakt Sohl.
  • Alle Hunderterrelais Hl bis H" haben mit ihren Kontakten ¢o hl, 41 lag bis 42hn Einfluß auf eine Relaisgruppe.V-W, die die Einschaltung und das Anlaufen des Stromstoßsenders SS bewirkt. Diese Einschaltung des Stromstoßsenders erfolgt, von der Schließung eines Zählerkontaktes angerechnet, mit erheblicher Verzögerung, da ja erst eines der Relais E, dann eines der Relais Z, dann eines der Relais G und erst dann eines der Relais H (verzögert) ansprechen kann. Die verzögerte Einschaltung des Stromstoßsenders ist erforderlich, um ein Anlaufen desselben bei- normalen (kurzen) Zählstromstößen, die von anderen Verbindungswegen her übertragen werden, en @-eri@inclern. Wird, wenn der Kontakt 95 k @'e@Chl@>@@eIl Ist, ein Zälill<ontalct kurzzeitig @@.cil@ts@en, :o könnte wohl eines der Einertinc1 Zehnerrelais, vielleicht auch noch eines (!er Relais C: ansprechen: der normale Z<iIii-.#tromstol3 ist aber viel zu kurz, um über ein (;-Relais ein Hunderterrelais H zum Ansprec lieh zu brin-cn.
  • erden mit der längeren Potentialanlegung gleichzeitig oder annähernd gleichzeitig normale Zählstromstöße über andere Verbindungswege übertragen, so können durch letztere Einschaltungen der Relais E, Z, G vorgenommen werden, die jedoch ohne Wirkung bleiben. Letzten Endes wird sich immer der lange Zählstromstoß durchsetzen und über den längere Zeit geschlossenen Zählerkontakt der obenerwähnte Kennzeichnungsstromkreis geschlossen werden. Ist dieser einmal zustande gekommen und haben das betreffende Einer- und Zehnerrelais ihre hochohmigen Wicklungen kurzgeschlossen, so können durch nun folgende über andere Verbindungswege übertragene normale Zählstromstöße infolge der verursachten Sperrung keine Steuerrelais mehr beeinflußt werden. Der Sperrstromkreis verläuft gemäß dem Beispiel folgendermaßen: Erde, Batterie, Widerstand Wia, Wicklung II des Relais E;" Kontakt 2o es, Wicklung I des Relais Ga, Zählerkontakt 25 im Kontaktfeld i H, @N icklung II des Relais Z, Kontakte 7 Z-, 95 k, Erde.
  • Der Stromstoßsender SS besteht aus einem Schaltwerk mit 48 Stellungen, wobei die von dem Schaltarm ds bestrichenen Stellungen i bis 12, 13 bis 24, 25 bis 36 und 37 bis 48 zu Kontaktsegmenten vereinigt sind. Das Kontaktsegment i bis 12 steht in Verbindung mit den Kontakten 9o111, 9i la@ bis 92'a" der Tausenderkontaktgruppe TK. An das Segment 13 bis 24 sind die Kontakte S714, 881a bis 89111o der Hunderterkontaktgruppe HK herangeführt.
  • Das Kontaktsegment 25 bis 36 ist mit den Kontakten 84"1, 85z bis 86~1o der Zehnerkontaktgruppe ZK und das Segment 37 bis 48 mit den Kontakten 74 e', 75e, bis 83.e" der Einerkontaktgruppe Eh in Verbindung gebracht.
  • Der Strotnstoßsender weist zehn 1Tockenkontakte i NK bis io 1'h auf, die in bestimmten Stellungen des Stronistoßsenders geschlossen sind.
  • Die Kontakte der Einer-, Zehner- und Hunderterkontaktgruppe sind so mit den \ockenkontakten des Stronistoßsenders verbunden, daß in jeder Gruppe der eine bestimmte Ziffer kennzeichnende Kontakt über die entsprechende Kennzeichnungsleitung i bis io mit dem entsprechenden Nockenkontakt i N%1 bis io 11'I1 verbunden ist. Die Kontakte der Tausenderkontaktgruppe sind jedoch, wie bereits früher erwähnt, sämtlich an die Kennzeichnungsleitung i und über sie an den 1 ockenkontakt Nhl herangeführt.
  • Bei dem an-enommenen Beispiel waren in den einzelnen Kontaktgruppen folgende Kontakte geschlossen: 78 ei, 85 N=, S7111 und 90l11. Nach Einschaltung des Hunderterrelais Hl durch Kontakt 28 g3 kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Kontakte 40l11, 43s, 44«'. 45v, Wicklung des Relais FV, Widerstand W15, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht das Relais IV an, das durch Öffnen des Kontaktes 44..u die Wicklung des Relais V vom Kurzschluß befreit, so daß dieses ebenfalls ansprechen kann. Das Relais TV schließt seinen Kontakt 46v und bringt durch Kurzschluß das Relais 1V zum Abfall. Bei diesem Zustand entsteht folgender Stromkreis für das Relais X: Erde, Batterie, Widerstand Wis, Wicklung des Relais X, Kontakte 5o zu, 49v, Erde. Das Relais X schließt seinen Kontakt 48 x und schaltet damit den 'Iagneten DS des Stromstoßsenders ein, so daß sein Schaltarm ds von der Nullstellung auf den ersten Kontakt gebracht wird. Der Magnet DS besitzt einen Kontakt 52 ds, der nun geschlossen wird und das Relais 5' einschaltet: Erde, Kontakt 52 ds, durch Kontakt 53x vom Kurzschluß befreite Wicklung des Relais Y, Widerstand W19, Batterie, Erde. Das Relais Y schließt seinen Kontakt 51 y und damit einen Kurzschluß für die Wicklung des Relais l1'. Durch Öffnen des Kontaktes 48.awird der Magnet DS ausgeschaltet. Durch Öffnen des Kontaktes 52 ds und Herstellung eines Kurzschlusses am Kontakt 53x wird das Relais Y zum Abfall gebracht. Der Kurzschluß für das Relais X wird daher atn Kontakt 5 1 y geöffnet, so daß dieses Relais wieder ansprechen kann. Das Spiel zwischen den Pelais X und Y und dem 'Magneten DS setzt sich so lange fort, bis der Schaltann ds des Stromstoßsenders einen Umlauf ausgeführt hat. In Abhängigkeit von der Stellung des Stromstoßsenders werden nun die Lockenkontakte i ATh bis io NIL in bestimmter Weise und für bestimmte Zeit geschlossen. Zweckmäßiger weise werden die \ ockenkontakte in mechanischer Weise durch an der Welle angebrachte Nocken betätigt. Der Nockenkontakt i NK beispielsweise ist in den Stellungen 2 bis 12 des Stromstoßsenders, 14 bis 24., 26 bis 36 und 38 bis 48 geschlossen. Der Nocl;enlcontal;t 21Y wird um einen Schaltschritt später geschlossen, d. 11. also in den Stellungen 3 bis 12, 15 bis -2-I, 27 bis 36 und 39 bis 48 des Stronistoßsenders, der Nockenkontakt 3NK um einen weiteren Schaltschritt später, also In den @telltlll@eli .l his 12, 16 bi S 24, 2i; 1>1s 36 und 4o bis .18, In (gei- Tabelle unten rechts in der Zeichnung sind (1i(# Stellungen angegeben, in «-elchen die @-erschiedenen \ocl:enl:oiitalcte geschlossen @Iwl.
  • 11at der Strornstoßsender seinen ersten Ichritt ausgeführt, ist also der Schaltaren ds der Stellung; Null auf das erste Kontaktscgnient i bis r2 gelangt, so wird der Wellenkontakt y6dso und damit der Kurzschluß der Wicklung des Sti-oinstoßrelais J geöffnet. Wie oben ausgeführt wurde, wird nach jeder Einschaltung des :Magneten DS am Kontakt 52 ds (las lzeiais 1' erregt. Es kommt somit, wenn der Schaltarm ds auf dein ersten Kontakt stcht, folgender Stromkreis zustande: Erde, Batterie, Widerstand Wiz, Kontakt .I7y, Wicklung des Relais J, Widerstand 11'i, Erde. In diesem Stromkreis spricht das Relais J an, das nun - durch Schließen seines Kontaktes 57i den ersten Stromstoß zur Kennzeichnung der ersten Stelle der Anrufnummer des Teilnehmers an die. untere Sprecha(ler abgibt, und zwar auf folgendem Wege: Erde. Batterie, Widerstand lYilo, Kontakte ;7i, 661t, 67c_, Wicklung des Relais ZE, Drosselspule Dr3, untere Sprechader b. Dieser Stromstoß gelangt über die Verbindungsleitung zu der Stelle, der eine Registriereinrichtung (Druck- oder Locheinrichtung) zugeordnet ist. In dieser werden nun Typenräder cntsprechend den übermittelten Stromstößen eingestellt. Hat der Stromstoßsender seinen Schaltarm ds In die Stellung 2 gebracht, so ist der Nocke.nkontakt iNK geschlossen. Wenn nun das Relais Y durch Kontakt 52 ds wieder eingeschaltet wird, erhält das Stromstoßrelais J keinen Stromstoß, da für seine Wicklung folgender Kurzschiuß hergestellt ist: Erde, Batterie, Widerstand 11'i.;, Kontakt 473', Schaltarm ds auf Kontaktsegmente i bis 12, Kontakt 9o111, Kennzeichnungsleitung i, \ockenkontakt i NK, Widerstand IIV a, Erde. In dem vorliegenden Beispiel wird also zur Kennzeichnung der Tausenderstelle der Anrufnummer nur ein Stromstoß übertragen. In der Registriereinrichtung wird also das Typenrad für die Tausenderstelle auf die Ziffer i eingestellt.- Der eben aufgeführte ILurzschluß für das Relais J bei Schließung des Kontaktes besteht nun so lange, wie der Schaltarm ds sich auf dein Kontaktsegment i bis 12 befindet, da ja der Nockenkontakt i1VK in den Stellungen 2 bis 12 des Stroinstoßsenders geschlossen ist.
  • Die Stromstöße zur Kennzeichnung der Hunclerterstelle der Anrufnummer werden übertragen, während der Schaltarm ds sieh auf dein zweiten Segment 13 bis 2.1. befindet. 1n der Hunderterkontaktgruppe llK war der l'Z(mtiil:t 8711, geschlossen, der mit (lern L,#Tol:-kenkontal:t i \'K in Verbindung steht. In der Stellung 13 des Stronistoßsenders ist der \ocl:enl;ontakt i YK geöffnet. Er schließt erst in den Stellungen 14 bis 2-t wie@lce-. Wird nach Erreichen des Kontaktes 13 das Relais 1' am Kontakt 52 d,s eingeschaltet, so wird, ila nun kein Kurzschluß für das Relais J besteht, dieses erregt und durch Schließen des Kontaktes 57 i ein Stromstoß über die untere Sprechader zur Registriereinrichtung gesandt. Wird nun der Schaltaren ds voin Kontakt 13 nach Kontakt rd. geschaltet, so ist nach Ansprechen des Relais Y und Schließen des Kontaktes :17 y eine Erregung des Strortistoßrelais J nicht möglich, da nurmehr folgender Kurzschluß für dasselbe besteht: Erde, Batterie, Widerstand Tf'i;, Kontakt 47Y, Schaltarm ds auf Kontaktsegment 13 bis 2.I, Kontakt 871i1, Kennzeichnungsleitung i, 'Nockellkontakt i NK, Widerstand IYi,, Erde. Es wird somit auch zur Kennzeichnung der Hunderterstelle der Anrufnummer nur ein Stromstoß übertragen. In der Registriereinrichtung wird das Typenrad für die Minderterstelle auf die Ziffer i eingestellt. Auch bei den weiteren Fortschaltungen des Stromstoßsenders kann das Relais J nicht erregt werden, da der Kontakt i !VK so lange geschlossen bleibt, bis der Schaltarm ds das Segment 13 bis 2.I verlassen hat. Es folgt nun die Übermittlung des Kennzeichens fier die Zehnerstelle der Anrufnummer. In der Zehnerkontaktgruppe ZK war der Kontakt 85 v= betätigt worden, der über Kennzeichnungsleitung mit dem Nockenkontakt 2 iVK in Verbindung steht. Dieser Nockenkontakt ist in den Stellungen 25 und 26 des Stromstoßsenders geöffnet. Er schließt erst in den Stellungen -27 bis 36. Hat der Schaltarm ds den Kontakt 25 erreicht, so wird nach Einschaltung des Relais Y das Relais J in dem mehrfach erwähnten Stromkreis erregt, so daß durch Schließen des Kontaktes 57 i ein Stromstoß zur Registriereinrichtung übertragen wird. Gelangt der Schaltarm ds auf den Kontakt 26, so wird nach Ansprechen des Relais 1" das Relais J nochmals erregt und ein zweiter Stromstoß zur Registriereinrichtung ausgesandt. Gelangt der Schaltarm ds im Laufe seiner weiteren Fortschaltung auf den Kontakt 27. so kann nach Einschaltung des Relais I" und Schließen des Kontaktes 47 Y das Relais f nicht mehr erregt werden, da folgender Kurzschluß für seine Wicklung besteht: Erde, Batterie, Widerstand lhi;, Kontakt Schalfarin ds auf Kontaktsegment 25 bis 36, Kontakt 85 Keneizeiclinungsleitung 2, ockenkontakt 2 NK, Widerstand 11 V, Erde. Auch bei den weiteren Fortschaltungen des Stromstoßsenders über Segment -25 bis 3 6 erhält das lZelais J keine weiteren Stroinstölie. Zur Kennzeichnung der Zehnerstelle der Anrufnummer sind somit zwei Stromstöße zur Registriereinrichtung übersandt worden. In der Registriereinrichtung wird das Typenrad für die Zehnerstelle auf die 7iffer 2 eingestellt.
  • Es folgt nun die Kennzeichnung der Einerstelle der Anrufnummer. In der Einerkontaktgruppe EK war der Kontakt 78e, betätigt.worden, der mit der Kennzeichnungsleitung 5 und dem Nockenkontakt 5 NK in Verbindung steht. Der Nockenkontakt 5 NK ist, wie sich aus der Tabelle unten rechts ableiten läßt, in den Stellungen 37 bis 41 des Stromstoßsenders geöffnet. Er schließt demnach in den Stellungen 42 bis 48.
  • Gelangt der Schaltarm ds auf den Kontakt 37, so erhält das Stromstoßrelais J nach Einschaltung des Relais Y, einen Stromstoß, der am Kontakt 57i zur Registriereinrichtung übertragen wird. Auch wenn der Schaltarm iii die Stellungen 38, 39, 40 und 41 gelangt, wird jedesmal eine Erregung des Relais J und damit die Übertragung eines Stromstoßes zur Registriereinrichtung veranlaßt. Nach fünf zur Registriereinrichtung übersandten Stromstößen gelangt der Schaltarm ds in die Stellung 42, wobei gleichzeitig auch der Nokkenkontakt 5 NK geschlossen wird. Während der weiteren Fortschaltung des Stromstoßsenders kann das Stroinstoßrelais J nicht mehrerregt werden, da für seine Wicklung folgender Kurzschluß besteht: Erde, Batterie, Widerstand Wi?, Kontakt 47y, Schaltarm ds auf Segment 37 bis 48, Kontakt 78 e, Kennzeichnungsleitung 5, Nockenkontakt 5 NK, Widerstand bT'io, Erde. Durch die fünf übertragenen Stromstöße wird in der Registriereinrichtung das Typenrad für.die Einerstelle auf die Ziffer 5 eingestellt. ° Von seinem letzten Kontakt gelangt der Schaltarm ds in die Anfangsstellung, in welcher der Kontakt 96 dso geschlossen und damit der unmittelbare Kurzschluß für die Wicklung des Relais J wiederhergestellt wird. \Tach Einschaltung des Relais Y und. Abfall des Relais X durch Kurzschluß seiner Wicklung am Kontakt 5 i y entsteht folgender Stromkreis: Erde, Batterie, Widerstand lVi;, Kontakt 47y, Schaltarm ds in Nullstellung, Kontakt 93 z, Wicklungen 1I und I des Relais S, Erde. In diesem Stromkreis spricht das Relais S an, das seinen Kontakt 43 s und damit den Stromkreis für das Relais V öffnet. Das Relais y öffnet seinen Kontakt 49v und verhindert dadurch ein erneutes Anlaufen des Stromstoßsenders S'S. Nach Abfall des Relais Y und Offnen des Kontaktes 47y wird der Stromkreis für das Relais S unterbrochen. Sein Abfall wird infolge Kurzschlusses seiner 1@'icklung II ain Kontakt 94s etwas verzögert. Während der Erregung des lZelais S ist der Kontakt 54s geöffnet, wodurch der Stromkreis für das Relais U (Wicklung II) des Übertragers und das Relais K des Stromstoßsenders unterbrochen wird. Durch Öffnen des Kontaktes 69 ia wird das an die untere Sprechader angeschaltete Zählpotential abgeschaltet und dadurch das Relais ZR im ersten Gruppenwähler stromlos gemacht. Durch Offnen des Kontaktes 2zr wird das zur Erregung des Zählers Zä des Teilnehmers erforderliche Potential wieder abgeschaltet und dadurch der Zähler zum Abfall gebracht.
  • In dem Stromstoßsender war durch Abfall des Relais K der Kontakt 95 k und damit der Stromkreis für die Steuerrelais geöffnet worden, so daß diese abfallen. Nach: Schließen des Kontaktes 6oic können jetzt andere Übertrager zwecks Feststellung und Registrierung der Anrufnummer mit dein gemeinsamen Stromstoßsender SS verbunden werden.
  • Wie aus der Beschreibung ersichtlich, wird über die Kontakte 7o c2 und 69 ic im Übertrager so lange Batteriepotential an die untere Sprechader und daher auch so lange das Relais ZR im ersten Gruppenwähler und der Teilnehmerzähler Zä erregt, wie die Feststellung und Übertragung der Nummer des rufenden Teilnehmers dauert. Normalerweise wird durch das Zählrelais ZR im Gruppenwähler zwecks Betätigung des Zählers eine Stromverstärkung auf der Sperrader herbeigeführt. Wenn diese Stromverstärkung, wie in dem. vorliegenden Fall, längere Zeit dauern würde, besteht die Gefahr, daß das Trennrelais eines anderen auf den belegten Gruppenwähler aufprüfenden Vorwählers anspricht, somit infolge der längeren Stromverstärkung auf der c-Ader eine Doppelbelegung eintreten könnte.
  • Um solche Fehler von vornherein auszuschließen, ist folgende Anordnung getroffen: Spricht durch die Potentialanlegung an die untere Sprechader das Relais ZR im ersten Gruppenwähler an, so wird der Kontakt 2 zr geschlossen. Über diesen Kontakt und Kontakt 3 zel wird der niedrigohmige Widerstand Wie angeschaltet und auf diese Weise die zur Zählerbetätigung erforderliche Stromverstärkung auf der Sperrader erzeugt. Parallel zum Widerstand Wie liegt ein Relais ZEl, dessen Widerstand höher als der des Widerstandes Wiz; im übrigen aber so. bemessen ist, daß es mit einiger Verzögerung anspricht und nach Üttnen des Kontaktes 3 --ei und Ausschaltung des niedrigolimigen Widerstandes TVi_ einerseits für die ganze Dauer der Erregung des Relais ZR den Zähler Zä im betätigten Zustand erhält, andererseits ein anderer aufprüfender Vorwähler nicht mehr die 1löglichkeit hat, den Gruppenwähler zu belegen.
  • Es ist noch ein weiteres Beispiel gezeigt, das eine Doppelbelegung des Gruppenwählers während der Potentialanlegung verhindert, und zwar durch Ausbildung der Sperrader in der Weise, wie sie aus der strichpunktiert eingerahmten Skizze unter der Sprechleitung im Gruppenwähler I. GW ersichtlich ist.
  • Wird durch die Potentialanlegung das Relais ZR im Gruppenwähler erregt, so werden die Kontakte 4zr und 5 zr geschlossen. Durch den Kontakt 4zr wird ein Widerstand W i13, durch Kontakt 5 zr ein Elektrolytkondensator E'C .angeschaltet. Der Widerstand W'13 ist so bemessen, daß ein Aufprüfen auf den belegten Gruppenwähler seitens eines anderen Vorwählers unmöglich ist. Im Augenblick des Anschaltens des Kondensators EG tritt ein großer Ladestoß auf, durch den der Zähler Zä betätigt wird, der nun über den Widerstand W113 so lange- in Arbeitsstellung weitergehalten wird, wie das Relais ZR erregt ist.
  • Die Feststellung und. Übertragung der Anrufnummer braucht nicht bei jeder Verbindung vorgenommen zu werden. DurchUnterscheidungseinrichtungen könnte erreicht werden, daß diese Vorgänge nur bei Verbindungen bestimmter Art, insbesondere nur bei höherwertigen Verbindungen einsetzen.
  • Durch die Potentialanlegung zum Zwecke der Feststellung und Übertragung der Anrufnummer werden natürlich auch die Ziffernrädchen des Zählers verstellt. Der Zähler zeigt daher einen Betrag an, der hpher ist als die anzurechnende Gebühr. Diese Unstimmigkeif läßt sich aber leicht beheben, da ja die Anzahl der Potentialanlegungen durch die Anzafil der in der Registriereinrichtung hergestellten Belege bekannt ist. Von dem Zählerstand brauchen also nur so viel Zähleinheiten abgezogen zu- werden, wie Belege für die anrufende Stelle hergestellt wurden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zur Feststellung von anrufenden Teilnehmerstellen in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Wählerbetrieb nach Patent 685 534, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Kennzeichnung der Anrufnummer die Teilnehmerzähler (Zd) mit je einem Kontakt ausgerüstet sind und bei Beeinflussung eines Teilnehmerzählers durch einen die Feststellung einer Anrufnummer einleitenden Schaltvorgang durch den entsprechenden Zählerkontakt über jeweils in zwei Richtungen verlaufende Koordinaten ein Kennzeichnungsstromkreis geschlossen wird, in welchem die Nummer des anrufenden Teilnehmers in einem gemeinsamen Stromstoßsender kennzeichnende Schaltmittel (Steuerrelais E, Z_, G) zur Wirkung gebracht werden. z. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte von je ioo Teilnehmerzählern in Kontaktfelder (1 H, 2 H, 3 H) mit zehn Reihen zu j e zehn Kontakten eingeordnet sind und der Kontakt des Zählers eines bestimmten Teilnehmers im Schnittpunkt der Koordinaten angeordnet ist, die den letzten beiden Stellen der Teilnehmernummer entsprechen. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt des Zählers eines bestimmten Teilnehmers in dem der Hunderterstelle der Anrufnummerentsprechenden Hunderterkontaktfeld (i H, 2 H, 3 H) angeordnet ist. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für beide Koordinatenrichtungen je eine Gruppe von zehn Steuerrelais (Z1 bis Zlo, El bis Elo) vorgesehen ist, von denen bei Zustandekommen des Kennzeichnungsstromkreises in jeder Gruppe ein Steuerrelais beeinflußt wird, die den letzten beiden Stellen der Anrufnummer entsprechende Kennzeichnungen in dem Str_omstoßsender (SS) vornehmen. 5. Schaltungsanordnungnach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerrelais (El bis Elo, Z1 bis Z14) mehreren oder allen Kontaktfeldern (i H, 2H, 3H) gemeinsam sind. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerrelais nach ihrer Einschaltung Sperrstromkreise schließen, die die Einschaltung anderer Steuerrelais durch andere Zählerkontakte verhindern. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerrelais Sperrwicklungen (1) besitzen, die nach Einschaltung der Relais kurzgeschlossen werden. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Hunderterkontaktfeld (i H, 2 H, 3 H) Schaltmittel (G1 bis G5, G, bis Glo usw.) zugeordnet sind, die die Hunderterstelle der festzustellenden Anrufnummer kennzeichnen (mit Hilfe eines der Relais Hl bis Hlo). g. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die die Hunderterstelle kennzeichnenden Schaltmittel (G) in demselben Stromkreis wie die Steuerrelais (EZ) zur Wirkung gebracht werden. io. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Steuerrelais in dem Stromstoßsender (S.S) für jede Stelle der- Anrufnummer besondere Kennzeichnungen vorgenommen werden und der Stromstoßsender entsprechend diesen Kennzeichnungen den einzelnen Stellen der Anrufnummer entsprechende Stromstoßreihen zu einer Registriereinrichtung überträgt. ii. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Feststellung und Übertragung der Anrufnummer von einer Stelle des Verbindungsweges aus ein der Übermittlung von Zählstromstößen ähnlicher Schaltvorgang ausgelöst wird. iz. Schaltungsanordnung nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Eintritt des Zeitpunktes für die Feststellung und Übertragung der Anrufnummer von einem im Verbindungsweg liegenden Zeitzonensatz Zählpotential an eine Ader des Verbindungsweges angelegt wird. 13. Schaltungsanordnung .nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Zählpotential so lange angeschaltet bleibt, bis vori einer im Verbindungsweg vorgeordneten Stelle das Signal dafür gegeben wird (Ansprechen von Relais C2). daß der Vorgang der Feststellung und Übertragung der Anrufnummer eingeleitet ist. i¢. Schaltungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Anlegung des Zählpotentials ein Schaltmittel (U) beeinflußt wird, das die Einrichtungen zur Feststellung und übertragung der Anrufnummer bis zur Beendigung derselben von anderen Verbindungswegen abschaltet. 15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltmittel (U) durch die Potentialanlegung nur dann beeinflußt wird, wenn die Einrichtungen zur Feststellung und Übertragung der Anrufnummer frei sind (Relais K im Ruhezustand). 16. Schaltungsanordnung nach Anspruch 14, dadurch- gekennzeichnet, daß durch da's Schaltmittel (U) das vom Zeitzonensatz angelegte Zählpotential zum Zähler (Zä) des anrufenden Teilnehmers weitergeleitet wird. 17. Schaltungsanordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Weiterleitung des Potentials zum Teilnehmerzähler (Zä) mit Hilfe von Hilfsschaltmitteln (C2) nur erfolgt, wenn die Potentialanlegung von längerer Dauer ist (länger als ein normaler Zählstromstoß). 18. Schaltungsanordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltmittel (U) nach Übertragung der Anrufnummer die Beeinflussung des Teilnehmerzählers (Zä) beendigt. i9. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit von die Verkehrsrichtung bestimmendenEinrichtungen der dieFeststellung und Übertragung einer Anrufnummer einleitende Schaltvorgang nur bei Verbindungen bestimmter Verkehrsrichtung (Fernverbindungen) durchgeführt wird. 2o. Schaltungsanordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler des Teilnehmers durch Verstärkung des in der Sperrader fließenden Stromes eingeschaltet wird. 21. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2o, dadurch gekennzeichnet, daß durch an der Sperrader liegende Schaltmittel (ZEI, EC) die Stromverstärkung in dieser Ader auf die Zeit begrenzt wird, die zum sicheren Ansprechen des Zählers erforderlich ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE969460C (de) * 1954-04-08 1958-06-04 Friedrich Merk Telefonbau Ag Schaltungsanordnung fuer die Steuerung ueberlagerter Stromkreise in kleinen Fernsprechnebenstellenanlagen

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