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DE717839C - Einrichtung zum Aufspannen von Dehnungsmessern - Google Patents

Einrichtung zum Aufspannen von Dehnungsmessern

Info

Publication number
DE717839C
DE717839C DEF86984D DEF0086984D DE717839C DE 717839 C DE717839 C DE 717839C DE F86984 D DEF86984 D DE F86984D DE F0086984 D DEF0086984 D DE F0086984D DE 717839 C DE717839 C DE 717839C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workpiece
strain gauges
clamping
extensometer
attack
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF86984D
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Chorengel
Dr August Dose
Paul Schulze
Wilhelm Wueppesahl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Focke Wulf Flugzeugbau GmbH
Original Assignee
Focke Wulf Flugzeugbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Focke Wulf Flugzeugbau GmbH filed Critical Focke Wulf Flugzeugbau GmbH
Priority to DEF86984D priority Critical patent/DE717839C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE717839C publication Critical patent/DE717839C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/30Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring the deformation in a solid, e.g. mechanical strain gauge

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Aufspannen von Dehnungsmessern Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Aufspannen von Debnungsmessern an kraftübertragende, vorzugsweise verhältnismäßig dünnwandige Werkstücke, z. B. an die tragende Außenhaut von Flugzeugbauteilen.
  • Die an sich bekannten Dehnungsmesser werden zur Feststellung der Verlängerung bzw.
  • Verkürzung einer bestimmten Meßstrecke an einem Werkstück durch vielartige Befestigungsmittel angeordnet. Mit Hilfe solcher Dehnungsmesser wird dann die Beansprutchung der zu prüfenden Konstruktionsteile ermittelt. Es wurden bisher zur Befestigung eines Dehnungsmessers an dem Prüfgegenstand u. a. Stehschrauben angesdiweißt oder an gelötet und fiir jeden Eall besondere Klemm- oder Drahtaufspannvorrichtungen angewandt. Schwierigkeiten ergaben sich dabei immer beim Aufspannen dieser Dehnungsmesser auf zu prüfenden dünnen Blechen. Es wurden eine Vielzahl von Aufspannvorrichtungen in den Verkehr gebracht, die es ermöglichen sollen, den Dehnungsmesser unter verschiedensten Bedingungen an dem zu prüfenden Werkstück zu befestigen. Die Anordnung von Befestigungsmitteln, die bei jedesmaliger Lageänderung des Meßinstrumentes, z. B. bein Messen in verschiedener Richtung auf dem gleichen Punkt, notwendig werden, ist nachteilig.
  • Auch ist es bekanntgeworden, den Dehnungsmesser mit einstellbaren Spanndaumen zu versehen, die mit einem Saugnapf am Bauteil angebracht werden. Eine solche Befestigungseinrichtung eignet sich jedoch nicht zum Au£ spannen von Dehnungsmessern an großflächigen GegenständLen, mie z.B. an Tragflächen von Flugzeugen.
  • Demgegenüber sieht die Erfindung eine wesentliche Vereinfachung der Einrichtung zum Aufspannen von Dehnungsmessern vor und gibt gleichzeitig die Möglichkeit, daß bei nur einer Aufspannung ein Dehnungsmesser um eine senkrecht zur Werkstückoberfläche verlaufende Achse verdreht werden kann, ohne daß die Befestigungsmittel gelöst oder umgesetzt werden.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung zum Aufspannen von Dehnnngsmessern an kraftübertragende, vorzugsweise verhältnismäßig dünnwandige Werkstücke kennzeichnet sich dadurch, daß mit dem zu untersuchenden Werkstück zu verbindende federnde Zugglieder an einem den Dehnungsmesser drehbar haltenden und ringförmig umgebenden Körper angreifen. Die Befestigung der Zugglieder an dem zu prüfenden Werkstück wird dabei erfindungsgemäß vorzugsweise so gewählt, daß die Zugglieder durch verhältnismäßig enge Löcher in dem Werlistücl; hindurchreichen und sich entweder gegen die dem Dehnungsmesser abgewandte Werkstücksseite oder gegenseitig, z.G. bei doppelseitig angebrachten Dehnungsmessern, abstützen, wobei das Halteglied und damit die Meßvorrichtung ständig in Richtung gegen das Werkstück gedrückt wird. Auch ist es vorteilhaft, nach dem weiteren Merkmal der Erfindung durch das Werkstück hindurchreichende Spreizglieder anzuordnen, die an den dem Werkstück zugewandten Enden der Feder. glieder angreifen.
  • Bei dieser Befestigungsart findet keine Berührung der Halteglieder mit dem zu untersuchenden Gegenstand statt. Ein mit den oben beschriebenen Befestigungsarten auf ein Werkstück aufgespannter Dehnungsmesser kann Längeninderungen des Werkstückes in jeder beliebigen Richtung messen, indem der Dehnungsmesser durch Anordnung des drehscheibenartigen Haltegliedes von seiner noch eben innegebabten Lage von dem Werlistück abgehoben und in eine neue Stellung verdreht wird, wobei die federnden Befestigungsglieder nachgeben.
  • Die Einrichtung nach der Erfindung bringt große Zeitersparnis heim Aufspannen wie auch beim Umsetzen der Meßinstrumente. Gerade das Umsetzen der Dehnungsmesser bei Feldmessungen, d.h. Dehnungsmessungen an einem Punkt in verschiedenen Richtungen, machte mit den bisher bekannten Hilfsmitteln Schwilerigkeiten.
  • In den Abbildungen ist der Gegenstand nach der Erfindung näher veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. 1 einen erfindungsgemäßen, auf einem Blech aufgespannten Dehnungsmesser; Abb. 2 und 3 zeigen Ausführungsformen von Haltegliedern; Abb. 4 zeigt einen Schnitt durch ein Halteglied; Abb. 5 bis 7 zeigen verschiedene Arten von federnden Haltemitteln.
  • Der Dehnungsmesser 1 ist an der Drehplatte 2 befestigt, die ihrerseits in dem H,alteglied 3 drehbar gelagert ist. An den Ansätzen 4 des Haltegliedes 3 greifen die federn den Befestigungsglieder an, die mit dem zu prüfenden Werkstück in Verbindung stehen Abb. 5 und 6 zeigen Befestigungsarten eines l:ehnungsmessers an Werkstücken, die nur voll einer Seite zugänglich sind. Das zu prüfende Blech 5 wird mit feinen Löchern je nach der Anzahl der Ansätze 4 des Haltegliedes 3 und entsprechend deren Lage versehen. Durch diese Löcher wird je ein aufgebogenes Ende der Federn 6 durchgesteckt.
  • Das dem Dehnungsmesser zugekehrte freie Ende wird mit einer Klemmschraube, Versehen, gegen die eine über das freie Ende der Feder 6 herübergeschobene Hohlspindel t mit Mutter 9 anliegt. Gegen diese Feineinstielln utter g stützt sich das llalteglied 3 ab.
  • Abb. 6 zeigt die gleiche Anordnung unter Verwendung von durch vorgebohrte Löcher im Blech 5 hindurchreichenden Spreizklammern 10. Eine besondere Befestigungsart zeigt Abb. 7, bei der rerlangt wird, daß bei zwei gegenüberliegenden Seiten eines Werkstückes je ein Dehnungsmesser angesetzt werden soll.
  • Durch verhältnismäßig enge Löcher reichen Federn 6 durch das Werkstück hindurch und werden an beiden Enden mit Befestigungs-und Verstellgliedern, wie in Abb. 5 dargestellt. versehen.

Claims (3)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Einrichtung zum Aufspannen von Dehnungsmessern an kraftübertragende, vorzugsweise verhältnismäßig dünowandige Werkstücke, z. B. an die tragende Außenhaut von Flugzeugbauteilen. dadurch gekennzeichnet, daß mit dem zu untersuchenden Werkstück zu verbindende federnde Zugglieder an einem den Dehnungsmesser drehbar haltenden und ringförmig umgebenden Körper angreifen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugglieder durch verhältnismäßig enge Löcher in dem Werkstück hindurchreichen und sich entweder gegen die dem Dehnungsmesser abgewandte Werkstückseite oder gegen seitig, z.B. bei doppelseitig angebrachten Dehnungsmessern, abstützen.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Werkstück hindurchreichende Spreizglieder angeordnet sind, die an den dem Werkstück zugewandten Enden der Federglieder angreifen.
DEF86984D 1939-06-18 1939-06-18 Einrichtung zum Aufspannen von Dehnungsmessern Expired DE717839C (de)

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DE717839C true DE717839C (de) 1942-02-24

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