DE1029621B - Spannvorrichtung fuer Messschrauben und Feineinstellschrauben von Regelgeraeten - Google Patents
Spannvorrichtung fuer Messschrauben und Feineinstellschrauben von RegelgeraetenInfo
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- DE1029621B DE1029621B DEK23814A DEK0023814A DE1029621B DE 1029621 B DE1029621 B DE 1029621B DE K23814 A DEK23814 A DE K23814A DE K0023814 A DEK0023814 A DE K0023814A DE 1029621 B DE1029621 B DE 1029621B
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B39/00—Locking of screws, bolts or nuts
- F16B39/22—Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening
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Description
DEUTSCHES
Bekannt sind Spannvorrichtungen für Stellschrauben, bei denen in einer Querbohrung des Mutterstücks
ein Metallteil mittels einer Feder gegen die Einstellschraube gedrückt ist, wobei der Metallteil
auf der Druckseite mit eingeschnittenem Gewinde versehen ist. Die Druckkraft der Feder ist hierbei
nicht nachstellbar, und die Reibung zwischen Schraube und Andruckstück ist verhältnismäßig klein, und das
Andruckstück kann auch in Schwingungen geraten, die die Reibung weiter herabsetzen. Bei Vibrationen
kann sich die Einstellschraube daher verdrehen.
Bekannt sind ferner in einer Querbohrung eines Mutterstücks starr gelagerte nichtmetallische, auf
eine Stellschraube drückende Pfropfen, die infolge ihrer praktisch vollständigen Einkapselung als starre
Körper wirken und beim Einschrauben der Stellschraube in unbestimmtem Maße abgerieben werden
und somit keine erwünschte Reibung zwischen Pfropfen und Stellschraube gewährleisten und sich außerdem
im Gebrauch abnutzen, so daß die Reibungskraft schnell abnimmt.
Bekannt ist ferner ein Druckschraubengetriebe, bei dem eine steilgängige Schraubspindel in einem Kegelstück
verschraubbar ist, das seinerseits an einem Hohlkegel einer Hohlschraube mit Gewinde geringer
Steigung anliegt, wobei die umgebende Schraube in einer Stellung durch einen abgefederten Kegelstift
festgehalten ist, der bei großer Drehkraft der Schraubspindel aus seiner Raste ausklinkt, so daß
dann die mit Gewinde geringer Steigung versehene Hohlschraube zur Wirkung kommt. Eine solche Rastvorrichtung
ist nur zum Halten einer Schraube in einer bestimmten Stellung verwendbar.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Spannvorrichtung für Meßschrauben und Feineinstellschrauben
von Regelgeräten mit in einer Querbohrung des Mutterstücks gelagertem, mittels einer Spannschraube
unter Zwischenschaltung einer Feder gegen die Schraube gedrücktem Andruckstück, und das Wesentliche
besteht darin, daß das Andruckstück eine auf ihrer Rückseite durch eine (metallene) Stützplatte
abgestützte teilzylindrische Andruckplatte aus nichtmetallischen!
Stoff, z. B. Leder, oder gummiartigem Stoff, wie Polyamiden, Kunstgummi od. dgl. ist, wobei
die Kraft der Feder auf die Rückseite der Stützplatte einwirkt.
Dies hat den Vorteil, daß der Andruck der Andruckplatte
auf die Schraube genau einstellbar ist und für lange Zeit erhalten bleibt, so daß auch die
Meßwerte für lange Zeit sehr genau gleichbleiben, daß ferner die nichtmetallische Andrückplatte durch
die Meß- oder Einstellschraube nicht übermäßig durch Zerreiben oder Zerschneiden beansprucht wird und
trotzdem eine genügende Reibung zwischen der Meß-Spannvorrichtung
für Meßschrauben und Feineinstellsdirauben von Regelgeräten
Anmelder:
Dr.-Ing. Erich Kieback
und Dipl.-Ing. Paul Peter,
Berlin-Britz, Jahnstr. 33
Richard Mewes, Berlin-Tempelhof, ist als Erfinder genannt worden
oder Einstellschraube und der Andruckplatte erzeugt wird, die die Schraube in der eingestellten Lage sicher
festhält, insbesondere auch weil die Andruckplatte die Schraube konzentrisch teilweise umgibt, und daß
schließlich die durch eine Feder angedrückte Stützplatte plus Andruckplatte nur eine geringe Masse
haben, so daß sie bei Schwingungen des Systems nicht gegenüber der Meß- oder Einstellschraube in
Schwingungen geraten und dadurch zum Lockern der Schraube und unerwünschten Verdrehungen der
Schraube führen.
Eine vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich, wenn die Spannschraube als Hohlschraube ausgebildet
ist und in ihrer Höhlung eine auf die Stützplatte drückende Schraubenfeder aufnimmt. Dies hat den
Vorteil, daß die Druckkraft und dadurch die Reibung der Andruckplatte sehr feinfühlig einstellbar ist und
lange Zeit erhalten bleibt. Die Lagerung einer Schraubenfeder in einer Hülse mit Kapselmutter ist
an sich bekannt, ermöglicht aber keine Nachstellung der Andruckkraft.
Die Spannschraube ist zweckmäßig durch Schraubenlack, Weichlot oder auf sonstige Weise gesichert.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Stellschraube nebst Bügel für den Kontakthebel eines Reglers, teilweise
im Schnitt, und
Fig. 2 einen Querschnitt dazu.
Ein einen Kontakthebel 2 eines Reglers umfassender Bügel 3, der z. B. am Fühlstab eines Thermostaten
befestigt ist, trägt in einem Muttergewinde 4 eine Stellschraube 5 mit einem auf den Kontakthebel
2 drückenden Druckstück 6. In dem Mutterstück 7 des Bügels 3 ist eine Querbohrung mit einem
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Gewinde 8 vorgesehen, in dem eine hutförmige Spannschraube 9 verschraubbar ist. In der Höhlung 10 der
Spannschraube 9 ist eine Schraubenfeder 11 gelagert, die auf eine teilzylindrische mit einem aus i'hr herausgedrückten
Zapfen 12 versehene metallene Stützplatte 13 drückt, auf die auf der anderen Seite eine
Andruckplatte 14 aus Leder, Kunstgummi oder vorzugsweise Polyamiden bzw. Superpolyamiden oder
Polyäthylen aufgelegt ist, die ihrerseits auf die Stellschraube 5 drückt und sich dem jeweiligen Gewinde
der Stellschraube 5 . infolge ihrer Weichheit oder Elastizität selbsttätig anpaßt. Hierdurch wird die
Schraube 5 mit der der Andruckplatte 14 gegenüberliegenden halbzylindrischen Seite in das Muttergewinde
4 spielfrei angedrückt und bleibt doch jederzeit bequem verstellbar. Es können auch keine für
das Gewinde schädlichen Teile von der Andruckplatte 14 abgerieben werden und das Gewinde beschädigen.
Nach passender Einstellung der Spannschraube 9 kann diese durch Schraubenlack oder Weichlot 15
oder auf sonstige geeignete Weise, z. B. eine flache Gegenmutter od. dgl., festgelegt werden, da die And'ruckspainnung
infolge des großen Federweges der Schraubenfeder 11 sehr lange konstant bleibt.
Statt der Hohlschraube 9 kann auch eine volle Madenschraube verwendet werden, und dann wird
zweckmäßig zwischen die Madenschraube und eine ansatzlose Stützplatte 13 eine Tellerfeder, ein Gummipfropfen
od. dgl. gelegt.
Claims (3)
1. Spannvorrichtung für Meßschrauben und Feineinstellschrauben von Regelgeräten mit in
einer Querbohrung des Mutterstücks gelagertem, mittels einer Spannschraube unter Zwischenschaltung
einer Feder gegen die Schraube gedrücktem Andruckstück, dadurch gekennzeichnet, daß das Andruckstück eine auf ihrer Rückseite
durch eine (metallene) Stützplatte (13) abgestützte teilzylindrische Andruckplatte (14) aus nicht
metallischem Stoff, z. B. Leder oder gummiartigem Stoff, wie Polyamiden, Kunstgummi od. dgl., ist,
wobei die Kraft der Feder (11) auf die Rückseite der Stützplatte (13) einwirkt.
2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1 mit Führung einer Schraubenfeder in einem Hohlzylinder,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spannschraube (9) als Hohlschraube ausgebildet ist und in ihrer
Höhlung (10) die auf die Stützplatte (13) ' einwirkende Schraubenfeder (11) aufnimmt.
3. Spannvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannschraube
(9) durch Schraubenlack, Weichlot oder auf sonstige Weise gesichert ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 894 792, 99 349;
schweizerische Patentschrift Nr. 201 736;
USA.-Patentschrift Nr. 864 706.
Deutsche Patentschriften Nr. 894 792, 99 349;
schweizerische Patentschrift Nr. 201 736;
USA.-Patentschrift Nr. 864 706.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 508/219 4.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK23814A DE1029621B (de) | 1954-10-21 | 1954-10-21 | Spannvorrichtung fuer Messschrauben und Feineinstellschrauben von Regelgeraeten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK23814A DE1029621B (de) | 1954-10-21 | 1954-10-21 | Spannvorrichtung fuer Messschrauben und Feineinstellschrauben von Regelgeraeten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1029621B true DE1029621B (de) | 1958-05-08 |
Family
ID=7216836
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK23814A Pending DE1029621B (de) | 1954-10-21 | 1954-10-21 | Spannvorrichtung fuer Messschrauben und Feineinstellschrauben von Regelgeraeten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1029621B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1169208B (de) * | 1961-02-24 | 1964-04-30 | Basf Ag | Sicherung zweier miteinander verschraubter Teile |
| US4645395A (en) * | 1983-11-23 | 1987-02-24 | Skf Nova Ab | Locking nut |
| DE19918196A1 (de) * | 1999-04-22 | 2000-10-26 | Heinrich Hofsaes Gmbh & Co | Stellschraube |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE99349C (de) * | ||||
| US864706A (en) * | 1907-04-05 | 1907-08-27 | Autocoil Company | Locking device for screw adjustments. |
| CH201736A (de) * | 1938-07-25 | 1938-12-15 | Grossauer Kramer | Vorrichtung an elektrischen Steckkontakten zum Festhalten der Schnur. |
| DE894792C (de) * | 1945-03-01 | 1953-10-29 | Nylok Corp | Gewinde-Sperrvorrichtung |
-
1954
- 1954-10-21 DE DEK23814A patent/DE1029621B/de active Pending
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| DE19918196A1 (de) * | 1999-04-22 | 2000-10-26 | Heinrich Hofsaes Gmbh & Co | Stellschraube |
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