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DE7039603U - Bausatz fur Kinderbetten - Google Patents

Bausatz fur Kinderbetten

Info

Publication number
DE7039603U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
kit
side parts
beds
plates
crib
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7039603U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PAIDIWERK H RENKL KG
Original Assignee
PAIDIWERK H RENKL KG
Publication date
Publication of DE7039603U publication Critical patent/DE7039603U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description

Paiöiwerk Heinrich Renkl KG., 8771 Hafenlohr/M Brusatz für Kinderbetten
Die Neuerung betrifft einen Bausatz für Kinderbetten. Ein Säugling bedarf eines anderen Bettes als ein Kleinkind, ein heranwachsendes Kind eines anderen Bettes als das Kleinkind. Drei Betten für drei Lebensalter des Kindes bedeuten für die Eltern eine nicht unerhebliche Aushübe. Zwar kann der Säugling in einem Kinderkorb gebettet werden. Aber das ist eine Anschaffung, die nur für wenige Monate geeignet ist.
Die Industrie hat sich schon vor längerer Zeit mit dem Problem beschäftigt, die Anschaffungskosten für die Kinderliegen zu verbilligen und die Lösung in einem Bausatz gefunden, von dem einige Teile unter Beibehaltung der übrigen Teile auswechselbar sind. Dieser Bausatz besteht aus zwei Häuptern gleicher Höhe, zwei beplankten und zwei gestäbten Seitenteilen. Für den Säugling werden die Häupter und die beplankten Seitenteile zu einer "Krippe" zusammengebaut, wobei der Matratzenrost so hoch eingesetzt wird, daß die Mutter sich des Kindes in bequemer Stellung annehmen kann. Ist das Kind dann so groß geworden, daß die Krippe nicht mehr hin-
reichend sicher ist, werden die beplankten Seitenteile entfernt j der Rost- wird tief eingestellt und für die beplankten Seitenteile werden gestäbte Seitenteile eingesetzt (DT-Gbm 1 942 238). Dieser Bausatz hat großen Anklang gefunden.
Die Iieuerung geht von der Aufgabe aus, einen Bausatz für Kinderbetten zu schaffen, der noch universaler verwendbar ist und der dabei für die Krippe zu einer günstigeren Bauform führt als der eben erläuterte Bausatz. Diese Aufgabe wird gemäß der Neuerung dadurch gelöst, daß der Bausatz als durch weitere Bauemelemte ergänzbare Grundbauelemente vier wahlweise als Häupter oder Seitenteile einsetzbare miteinander verbindbare rechteckige Piattenteile gleicher Länge enthält, deren Höhe paarweise unterschiedlich ist.
Die Neuerung sei an Hand der Zeichnungen erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 die Platte eines Paares,
Fig.2 ein aus diesen Platten aufgebautes Säuglingsbett (Krippe),
Fig. 3 ein Kleinkinderbett,
Fig. 4 eine Jugendliege.
Die eingetragenen Kaße sind verständlicherweise nicht verbindlich. Sie haben sich als besonders günstig erwiesen,
doch läßt sich die Neuerung auch mit anderen Abmessungen der Platten durchführen.
Fig. 1 zeigt ein Plattenpaar mit den Platten 1 und 2. Zwei derartige Paare gehören als Grundbauelement zu dem Bausatz.
Die Platten haben die gleiche Länge L (830mm), aber unterschiedliche Höhen H^ (420mm) und H0 (345mm). Aus den Plat-
1 C
ten wird im ersten Verwendungsstadium die Krippe nach Fig.2 zusammengebaut. Bis beiden Platten Ί werden nociucsnt 5^~ stellt und bilden die Häupter der Krippe, während die Platten 2 die Seitenteile bilden. Der Matratzenrost ist so hoch eingestellt, daß die Mutter das Kind bequem erreichen kann.
Fig. 2 läßt einen besonderen Vorteil der Krippe gegenüber dem Bausatz nach DT-GM 1 942 2 38 erkennen. Bei diesem ist die Breite der Krippe die gleiche wie später beim Kleinkinderbett. Erwünscht ist aber für den Säugling eine wesentlich geringere Breite. Diese ergibt sich bei dem neuen Bausatz dadurch, daß die Platten 1 hochkant gestellt sind. Die Breite der Krippe beträgt in etwa die Hälfte der des Kleinkinderbettes.
-A-
Ist das Kind jetzt der Krippe entwachsen, so werden die Bauelemente der Krippe ziUiii Aufbau des Kinderbettes nach Fig. 3 verwendet. Die Platten 1 und 2 werden übereinandergesetzt und ergeben zwei Häupter von der Höhe H + H^ und der Länge L, also ein breites und hohes Kinderbett, dessen Seitenteile durch eingesetzte gestäbte Teile 4 gebildet sind. Der Matratzenrost 5 ist entsprechend tief eingesetzt.
Ist das Kind soweit herangewachsen, daß ez der gestäbten hohen Seitenteile nicht mehr bedarf, so wird je eine Platte 1 und 2 als Haupt einer -Jugendliege mit zwei beplankten Seitenteilen 6 entsprechend Fig. 4 zusammengebaut. Die hier nicht benutzten beiden Plattenteile werden dabei nicht wertlos. Im Mehrkinderhaushalt können sie später als Häupter eines Etagenbettes mit zwei Betten verwendet werden, bei dem die Seitenteile der Jugendliege die Seitenteile eines der beiden Betten bilden.
Die Verschraubungen zwischen den Häuptern und Seitenteilen sowie der Matratzenroste wurden nicht dargestellt. Auf eine bauliche Einzelheit sei jedoch als besonders zweckmäßig hingewiesen. Werden bei dem Kinderbett nach Fig. 3 die Platten 1 und 2 übereinander gestellt, so wurden sie an sich durch die Verschraubungen mit den gestäbten Seitenteilen 4 gehalten sein. Um jedoch den Zusammenbau zu erleichtern und
eine größere Stabilität zu schaffen, sind in Bohrungen der Längskanten der oberen Platte Stifte 7 herausnehmbar eingesetzt, die in entsprechende Bohrungen in der Langskante der darunterliegenden Platte einführbar sind. Im Eeispiel der Fig. 3 ist angenommen, daß die Stifte 7 in Bohrungen der Platte 2 sitzen, während die Platten 1 mit entsprechenden Aufnahmebohrungen versehen sind.
Das Etager.; r.t wurde nicht dargestellt. Es ist ohne weiteres verständlich, wie die vier Platten als Häupter für beide Betten und die Seitenteile der Grundliege als Seitenteile für eines der beiden Betten einsetzbar sind.

Claims (3)

Schutzansprüche
1. Bausatz für Kinderbetten, dadurch gekennzeichnet, daß er als durch weitere Bauelemente ergänzbare Grundelemente vier wahlweise als Häupter oder Seitenteile einsetzbare, miteinander verbindbare rechteckige Plattenteile (1,2) gleicher Länge (L) enthält, deren Höhen (H.,H«) paarweise unterschiedlich sind.
2. Bausatz räch Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Zusammenfügung eine Säuglingsliege (Fig.2) bildenden Grundbauelemente (1,2) durch gestäbte Seitenteile (4) zu einem Kinderbett ergänzbar sind (Fig.3).
3. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus zwei Platten (1,2) unterschiedlicher Höhe (H..,Hp) bestehendes I'] attenpaar durch beplankte Seitenteile (6) zu einer Jugendliege ergänzbar ist (Fig.4).
DE7039603U Bausatz fur Kinderbetten Expired DE7039603U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7039603U true DE7039603U (de) 1971-02-25

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DE7039603U Expired DE7039603U (de) Bausatz fur Kinderbetten

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