DE1746707U - Luftschutzliege. - Google Patents
Luftschutzliege.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C29/00—Nets for protection against insects in connection with chairs or beds; Bed canopies
- A47C29/003—Bed canopies
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Pest Control & Pesticides (AREA)
- Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
Description
- L u f t s c h u t z l i e g e Die Neuerung bezieht sich auf eine Luftschutzliege o. dgl., die sich durch besonders raumgünstige Ausnutzung des Luftschutzraumes auszeichnet, bei Nichtgebruch an die Wand zurückgeklappt und in ihrem unteren Teil als
teil der Luftschutzliege gemäß der Neuerung ist es, daß sie in ihrer Herstellung äußerst einfach und dementsprechend billig ist."S-rMnk.dgl'.'"benzTwerde'n''Tcann. Ein'"besonderer Vor- - Die Luftschutzliege gemäß der Neuerung besteht im Trinzip aus drei oder mehr übereinander angeordneten Matratzenrahmen, die mit ihrem hinteren Längsholm an der Wand des Luftschutzraumes angelenkt sind und-mit Ausnahme des untersten Matratzenrahmens-an ihrem vorderen Holm hakenförmige Vorsprünge o. dgl « besitzen, mit denen sie beim Gebrauch in Ketten eingehängt werden, die entweder an der Decke des Luftschutzraumes oder an der Wand des Luftschutzraumes befestigt sind.
- Nach dem Aushängen der Ketten können die Matratzenrahmen in eine vertikale Lage heruntergeklappt werden, wobei sie gleichzeitig als Rückenlehne für den unmittelbar darunter befindlichen, horizontalen Matratzenrahmen dienen können, wenn letzterer als Sitzbank o. dgl. benutzt wird.
- An dem als Sitzbank o. dgl. dienenden Matratzenrahmen können neuerungsgemäß besondere Anschläge o. dgl. vorgesehen sein, so daß der heruntergeklappte, als Rückenlehne dienende Matratzenrahmen die zweckmäßige Sitztiefe bestimmt.
- Alles Nähere über die Neuerung ergibt sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, auf der ein Ausführungsbeispiel einer Luftschutzliege gemäß der Neuerung dargestellt ist, deren Matratzenrahmen aus Winkeleisen bestehen. Selbstverständlich können auch andere Profile, Rohre o. dgl. für die Herstellung der Matratzenrahmen verwendet werden.
- Im einzelnen zeigen : z inne Vorderansicht einer in Gebrauchsstellung befindlichen Luftsohutzliege gemäß der Neuerung mit drei horizontalen Matratzenrahmen, Fig. 2 eine Seitenansicht der Luftschutzliege gemäß der Fig, 1 und Fig. 3 eine Aufsicht auf die linke hintere Ecke des mittleren Matratzenrahmens in Gebrauchsstellung (in vergrößertem Maßstabe).
- Die rechteckigen Matratzenrahmen 1, 2 und 3 sind aus Winkeleisen, beispielsweise mit den Abmessungen 40 x 40 x 4 mm. in an sich bekannter Weise durch Schweißen hergestellt.
- Die nach der Rahmenmitte hinweisenden horizontalen Schenkel der Winkeleisen sind (vgl. Fig. 3) an ihren freien Außenkanten mit Löchern versehen in welche das Matratzendahtgeflecht o. dgl. in an sich bekannter Weise eingehängt wird.
- Die durch das Matratzengeflecht und die horizontalen Schenkel der Winkeleisen gebildete Ebene wird von den hochkant stehenden vertikalen Schenkeln der Winkeleisen überragt ; welche dadurch einen Halt für die auf die Matratzenfläche aufgelegten Polstermatratzen o. dgl. bilden.
- An den Enden des vorderen Längsholms der Matratzenrahmen 1 und 2 ist in Verlängerung der Längsachse dieser Holme je ein die Seitenholme überragendes, hakenförmig gebogenes Rundeisen 4 bzw. 5 angeschweißt, in welche die an den in die Deake eingelassenen Haken 6 und 7 befestigte Kette 8 bzw. 9 eingehängt wird.
- An den Querholmen der Matratzenrahmen sind die über den hinteren Längsholmen hinausragenden, hochkant stehenden Flacheisen 10 angeschweißt, die mittels der horizontlein, die Schwenkachsen der Matratzenrahmen bildenden Schraubenbolzen 11 an den in die Wand eingelassenen, ebenfalls hochkant stehenden Flacheisenschienen 12 angelenkt sind.
- Im Gegensatz zu den beiden oberen Matratzenrahmen 1 und 2 wird der untere Matratzenrahmen 3 nicht an einer Kette aufgehängt. Er ist an seinen vorderen Ecken mit den aus Winkeleisen bestehenden, vertikal nach unten gerichteten Füßen 13 versehen, mit denen er sich auf dem Boden abstützt ; und bei Bedarf an die Wand zurückgeklappt werden kann, falls die Bodenfläche des Luftschutzraumes für andere Zwecke benötigt wird.
- "Für gewöhnlich ist aber nur vorgesehen, daß die oberen Matratzenrahmen 1 und 2 nach Aushängen der Kette in die vertikale Lage etwa parallel zu der Rückwand herabgeklappt werden, wie dies in Fig. 2 gestrichelt angedeutet ist.
- Wenn der untere Matratzenrahmen 3 als Sitzbank o. dgl. benutzt werden soll, kann in den Rahmen eine Eolzeinlage o. dgl. eingelegt werden. Damit der heruntergeklappte Matratzenrahmen 2 dabei als'bequeme Rückenlehne dienen kann, ist zweckmäßig an den unteren Flacheisen 12, an denen der Matratzenrahmen 5 angelenkt ist, je ein Anschlag 14 vorgesehen.
- Wenn man auch im allgemeinen den gegenseitigen Abstand der drei Matratzenrahmen 1, 2 und 3 unter Berücksichtigung der Erhöhung der Liegefläche durch die auf das Matratzendrahtgeflecht aufgelegten Polstermatratzen o. dgl. im gleichen Abstande halten wird, so ist es auch ohne weiteres möglich-z. B. wenn die beiden oberen Matratzen als Liegestatt für kleinere Kinder dienen sollen, während Erwachsene den unteren Matratzenrahmen 3 als Sitzbank benutzen-die Entfernung der beiden oberen Matratzenrahmen geringer zu halten und die Entfernung zwischen den Matratzenrahmen 2 und 3 etwa doppelt so groß zu wählen.
- Es ist auch keineswegs erforderlich, daß die Ketten an der Decke mittels der dort in Fig. 1 gezeichneten Haken 6 und 7 befestigt sind. Es ist vielmehr möglich, daß die Ketten auch etwa in einem Winkel vmn 450 verlaufen und an in der Wand angebrachten Haken o. dgl. befestigt werden.
- In Fig. 2 ist strichpunktiert angedeutet, wie die oberen, schräg verlaufenden Ketten 15 mittels in die Wand eingelassener Haken 16 befestigt sind, während die unteren, den Matratzenrahmen 2 tragenden, schräg verlaufenden Zeltten 17 an Haken 18 befestigt sind, die beispielsweise seitlich an den Flacheisen 12 des Matratzenrahmens 1 angeschweiß sind.
Claims (6)
- ansprüche 1.) Luftschutzliege o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die um eine horizontale Achse verschwenkbaren, mit ihrem einen (dem hinteren) Längsholm an der Wand angelenkten Matratzenrahmen (1, 2) in der jeweils gewünschten horizontalen oder Schräglage mittels an der Wand oder an der Decke des Luftschutzraumes befestigter Ketten (8,9,15, 17) gehalten werden, nach deren Aushängen die Matratzenrahmen herabgeklappt werden können, so daß sie etwa parallel zu der Rückwand hängen.
- 2.) Luftschutzliege nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den vorderen Längsholmen der Matratzenrahmen (1,2)-vorzugsweise in Richtung der Längsachse dieser Längsholme-hakenförmig gebogene Rundeisen (4, 5) o. dgl. angebracht sind, deren freie, nach unten gebogene Enden zum Einhängen der Tragketten (8, 9, 15, 17) dienen.
- 3.) Luftschutzliege nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse der Matratzenrahmen (1, 2, 3) durch mindestens zwei horizontale Bolzen (11) gebildet wird, durch welche in die Wand eingelassen, hochkant stehende horizontale Flacheisen (1, 2) und in Portsetzung der kurzen Holme des Matratzenrahmens angeschweißte, ebenfalls hochkant stehende Flacheisen (10) gelenkig miteinander verbunden sind.
- 4.) Luftschutzliege nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gerbenzeichnet, daß die Matratzenrahmen (1,2,3) in an sich bekannter Weise aus geeignet starken, miteinander verschweißten Profileisen, wie z. B. Winkeleisen, Rohren o. dgl. bestehen.
- 5.) Luftschutzliege nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnote daß bei einem Winkeleisenrahmen der das Matratzendrahtgeflecht o. dgl. tragende horizontale Schenkel der Winkeleisen des Matratzenrahmens von den äußeren, vertikal stehenden Schenkeln der Winkeleisen überragt wird dergestalt. daß die hochkant stehenden Winkeleisenschenkel die auf das Matratzendrahtgeflecht o. dgl. aufgelegten Polstermatratzen o. dgl. in ihrer Stellung sichern.
- 6.) Luftsohutzliege nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß besonders an dem unteren Matratzenrahmen (3) der zweckmäßig mit sich am Boden abstützenden kurzen Vorderbeinen (13) versehen ist, ein Anschlag (14) vorgesehen ist, an dem sich der darüber befindliche Matratzenrahmen (2) nach dem Aushängen der ihn tragenden Kette (8, 9, 17) abstützen kann dergestalt, daß er als Rückenlehne für den als Sitzfläche verwendeten unteren Matratzenrahmen (3)
dienenkann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES23015U DE1746707U (de) | 1957-02-25 | 1957-02-25 | Luftschutzliege. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES23015U DE1746707U (de) | 1957-02-25 | 1957-02-25 | Luftschutzliege. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1746707U true DE1746707U (de) | 1957-06-13 |
Family
ID=32746253
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES23015U Expired DE1746707U (de) | 1957-02-25 | 1957-02-25 | Luftschutzliege. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1746707U (de) |
-
1957
- 1957-02-25 DE DES23015U patent/DE1746707U/de not_active Expired
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