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DE703788C - Verfahren zur Herstellung eines Hochspannungskabels, dessen geschichtete feste Isolierung mit einem sehr zaehen Isoliermittel getraenkt und der Einwirkung eines unter erhoehtem Druck stehenden Gases ausgesetzt ist - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Hochspannungskabels, dessen geschichtete feste Isolierung mit einem sehr zaehen Isoliermittel getraenkt und der Einwirkung eines unter erhoehtem Druck stehenden Gases ausgesetzt ist

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Publication number
DE703788C
DE703788C DE1935A0075093 DEA0075093D DE703788C DE 703788 C DE703788 C DE 703788C DE 1935A0075093 DE1935A0075093 DE 1935A0075093 DE A0075093 D DEA0075093 D DE A0075093D DE 703788 C DE703788 C DE 703788C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insulation
paper
cable
gas
tapes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1935A0075093
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Ernst Kirch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DE1935A0075093 priority Critical patent/DE703788C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE703788C publication Critical patent/DE703788C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/30Drying; Impregnating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Cable Accessories (AREA)

Description

  • Verfahren "zur Herstellung eines Hochspannungskabels, dessen geschichtete feste Isolierung mit einem sehr zähen Isoliermittel getränkt und der Einwirkung eines unter erhöhtem Druck stehenden Gases ausgesetzt ist Kabel für hohe Spannungen besitzen bekanntlich zumeist eine Isolierung aus Papierbändern, die mit Öl oder einem Kompound aus Öl und Harz imprägniert ist. Während im allgemeinen die Imprägnierung nach dem Aufwickeln der trockenen Papierlagen vorgenommen wird, werden vereinzelt auch imprägnierte Papiere unter entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen auf die Leiter aufgewickelt. Beide Arten der Isolierung haben sich in der Praxis gut bewährt und genügen für Kabel mittlerer und sogar höherer Spannung, wofern bezüglich der Belastung (Erwärmung) keine hohen Anforderungen gestellt werden. Ein grundsätzlicher Mangel solcher Isolierungen ist bekanntlich der Umstand, daß durch die der wechselnden Belastung entsprechenden Temperaturänderungen wegen des hohen Ausdehnungskoeffizienten der Tränkmassen eine Bewegung des Imprägniermittels innerhalb der Schichten verursacht wird derart, daß die Isoliermasse allmählich aus der Isolation herausgedrängt wird. Demzufolge bilden sich Hohlräume, in denen ein relativ geringer Druck herrscht, so daß die Voraussetzungen für das Auftreten von Glimmentladungen selbst unter niedriger Beanspruchung erfüllt sind. ,Diese Glimmentladungen wiederum verursachen chemische Veränderungen der Tränkmassen, die zur Folge haben, daß Gase entwickelt werden und, wegen der gleichzeitig erfolgenden Volumenverminderung der Masse, die Hohlräume vergrößert werden. Auf diese Weise wird die Isolierung im Laufe der Zeit zermürbt, bis endlich an den schwächsten Stellen bereits unter geringer Spannung Durchschläge erfolgen.
  • Um die schädlichen Auswirkungen von Hohlräumen zu vermindern bzw. zu vermeiden, ist bereits vorgeschlagen worden, das Kabel mit Gas unter höherem Druck zu füllen -mit der Absicht, durch den auf die Kabelseele bzw. isolierten Adern wirkenden Gasdruck einer Hohlraumbildung innerhalb der Isolierschichten vorzubeugen bzw. vorhandene Hohlräume mit Gas unter höherem Druck zu .füllen bzw. unter gleichzeitiger Drucksteigerung zu verkleinern.
  • Obwohl die Erkenntnisse, die den genannten Vorschlägen zugrunde liegen, so alt sind wie die Kabeltechnik, haben sie nur vereinzelt Anwendung in der Praxis finden können, weil mit der Verwendung von Gas im Dielektrikum gleichzeitig andere Schwierigkeiten auftreten. Würden beispielsweise bei einem Kabel mit drei isolierten und metallisierten Adern, die von einem gemeinsamen Bleimantel umhüllt sind, die Zwickelräume mit Gas unter höherem Druck gefüllt, so würde der Druck nicht verhindern können, daß bei Erwärmung des Kabels ein langsames Abwandern der Isoliermasse aus höher gelegenen Teil»n der Kabelstrecke zu tiefer gelegenen Abschnitten stattfindet, derart, daß die aktive Isolation an den höher gelegenen Punkten eine Verarmung an Masse aufweisen würde und die hier verlorene Masse sich an den tieferen in den für die Gasfüllung bestimmten Hohlräumen ansammeln würde. Dadurch vielmehr, daß bei Druckkabeln die Zwickelräume vollkommen frei sind oder nur mit unimprägniertem Faserstoff ausgelegt sind, im Gegensatz zu normalen Massekabeln, bei denen auf eine satte Tränkung des Zwickeltnaterials begründet Wert gelegt wird, wird ein Abwandern der Masse in hohem Maße begünstigt. Durch die Entstehung größerer Hohlräume treten jedoch gerade die Fehlerduellen in erhöhtem Maße in Erscheinung, die durch die Verwendung des Druckgases vermieden werden sollen. Somit ist also der Vorteil des Gasdruckes bei der Anwendung der üblichen und erprobten Tränkmassen illusorisch und der Verzicht der Praxis auf die Anwendung von Druckgas begründet.
  • Es ist auch schon vorgeschlagen worden, den Gasraum von der getränkten Isolierung durch eine nachgiebige und undurchlässige Zwischenwand zu trennen, auch bedeutet dies einen zusätzlichen Aufwand.
  • Um hier einen Ausweg zu schaffen, ist vorgeschlagen worden, die Kabelseele bzw. die einzelisolierten Adern mit einer nachgiebigen und gasdichten Schutzhülle zu versehen und sie auf diese Weise von den Gasräumen zu trennen. Bei der praktischen Ausführung dieses Vorschlages wird in Ermangelung eines anderen nachgiebigen Materials die Kabelseele mit einem Bleimantel umgeben und ein solches Kabel nach Aufbringen einer Armierung in Stahlrohre eingezogen, die mit einem Gas unter hohem Druck, etwa io bis 15 at, gefüllt werden. Wegen der Steifigkeit des Bleies ist es notwendig, einen erheblich höheren Druck anzuwenden als im Hinblick auf die Verbesserung des Dielektrikums an sich erforderlich wäre. Dieser hohe Druck wiederum bedingt, daß man als äußere Begrenzung des Druckraumes nicht mehr einen Bleimantel anwenden kann, sondern ein Stahlrohr benutzen muß. Es liegt auf der Hand, daß Kabelanlagen dieser Art relativ kompliziert und teuer in ihrem Aufbau sind und außerdem eine langwierige und teuere Montage erfordern. .
  • Diese Nachteile werden bei den gemäß der Erfindung hergestellten Kabeln vermieden. Hochspannungskabel, deren geschichtete, feste Isolierung mit einem sehr zähen Isoliermittel getränkt und der Einwirkung eines erhöhten Gasdruckes ausgesetzt ist, werden gemäß der Erfindung so hergestellt, indem man die feste Komponente der Isolierung vor oder nach ihrer Aufbringung auf den Leiter mit einem bei der Tränkungstemperatur dünnflüssigen Isoliermittel tränkt und in die feste Komponente, z. B. in ein Papierband, oder aber in Stellen des Kabels, welche dem dünnflüssigen Isoliermittel zugänglich sind, z. B. zwischen die Papierbänder, Stoffe einbringt, welche durch Lösung in dem dünnflüssigen Isoliermittel dessen Zähigkeit auf ein Vielfaches erhöhen.
  • In die Aufbauelemente der Isolationsschicht bzw. in die Isolationsschicht werden also vor der Tränkung Stoffe eingebracht, die sich in der Tränkmasse lösen und die hierdurch die Tränkmasse verdicken. Die Tränkung selber kann hierbei mit den hierfür bekannten und erprobten Ölen und Kompounden, die bei hoher Temperatur sehr dünnflüssig sind und infolgedessen eine rasche Durchtränkung ermöglichen, vorgenommen werden. Erst durch den Lösungsprozeß wird die Tränkmasse verdickt, derart, daß sie nicht mehr eine im wahren Sinne viscose Flüssigkeit darstellt, sondern eher einem zähen und klebrigen Leim vergleichbar ist, der so fest an den Isolierschichten haftet, daß ein merkliches Abwandern des Tränkmittels nicht mehr eintreten kann.
  • Verwendet man als Tränkmittel Öle, so benutzt man zweckmäßigerweise für die Verdickung der Imprägniermasse Natur- oder Kunstharze, Gummi, Balata, Guttapercha oder ähnliche Stoffe. Andere Tränkmassen, beispielsweise synthetische Stoffe, bedingen ihrem Charakter entsprechende Zusatzstoffe, die mehr oder minder leicht in den Tränkstoffen löslich sind. Das Einbringen dieser Zusatzstoffe in die Isolierung kann derart geschehen, daß man beispielsweise Fäden oder dünne Schichten des löslichen Materials in oder auf den Leiter oder zwischen die Isolierschichten einlegt, oder aber daß man die Kabelpapiere oder andere Materialien, die zur Isolierung verwendet werden, beispielsweise Filmfolien mit den Zusatzstoffen vorimprägniert, auffüllt oder bestreicht.
  • Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das vorher angegebene Beispiel, bei dem mehr oder minder dichte Papierschichten der üblichen Art verwendet werden, sondern umfaßt selbstredend auch solche Kabel, deren Isolation unter Anwendung des Erfindungsgedankens in beliebiger Anordnung und Staffelung aus verschiedenartigen Isoliermaterialien, beispielsweise mit wechselnden Schichten von flüssigkeitsdichten Filmfolien und Papierbändern aufgebaut ist. Die letztbeschriebene Ausführungsart hat den Vorteil, daß auch bei übermäßiger Erwärmung, wie .sie beispielsweise bei Kurzschlüssen eintreten kann, keine große Abwanderung. der Tränkmasse stattfinden kann.
  • Wenn die Imprägnierung der gesamten Isolierung in üblicher Weise nach deren Aufbringung im trockenen Zustand stattfinden soll, so müssen die Papier- und Filmbänder so angieordnet werden, daß sie die Imprägnierung nicht behindern. Eine hierfür besonders geeignete Art der Aufbringung von Papier- und Filmbändern, .die sich auch bei Mängeln im Kabeldielektrikum als, vorteilhaft -erweist, ist durch Abb. i für eine einzelne Schicht der Kabelisolation dargestellt. Die Filmbänder :2 sind breiter als die Papierbänder und sind bei der Herstellung der Bewicklung so zwischen die Papierbänder i gelegt, daß sie mit ungefähr der Hälfte ihrer Breite ein Papierband von unten und das nächste von oben teilweise bedecken. Es ist gut, die Filmbänder so breit zu wählen, daß sich die von einem Papierband getrennten Ränder zweier benachbarter Filmbandwindungen überschneiden, wie dies in der Abbildung dargestellt ist. Hierdurch wird die Bildung von Hohlräumen, die in radialer Richtung über eine Reihe von Isolierschichten verlaufen, unmöglich gemacht.
  • Werden bereits imprägnierte Papiere auf die Leiter aufgewickelt, so daß also eine nachträgliche Imprägnierung der fertigen Wicklung unnötig ist, so können die zwischen den Papierlagen eingebetteten, Ionenbarrieren darstellenden Filmfolien auch mit überlappung aufgewickelt werden. An Stelle der Filmbänder können zu dem gleichen Zweck auch Schichten pergamentierten Papiers verwendet werden. Es ist auch möglich und unter Umständen nützlich, ausschließlich pergamentiertes Papier zu benutzen. Als Filmmaterialien kommen grundsätzlich alle für Isolierzwecke brauchbaren Stoffe in Frage, also beispielsweise Celluloseester, Celluloseäther, Hydratcellulose usw. oder auch Filme aus Kunststoffen, beispielsweise solche auspolymerisierten Derivaten der Acrylsäure. Zweckmäßig verwendet man thermoplastische Filme, damit' durch Erwärmung an den Überlappungsstellen ein gewisses Verkleben stattfindet und auf diese Weise mehr oder minder geschlossene Trennschichten entstehen.
  • An Stelle der gleichmäßigen Verteilung dieser Filmbänder auf die Isolation kann auch ihre bevorzugte oder ausschließliche Anwendung an einzelnen Stellen treten, an denen ihre Barrierenwirkung gegen eventuelle elektrische Entladungen bzw. Abwandern der Isoliermasse besonders erwünscht erscheint. So kann man beispielsweise die unmittelbar an den Leiter grenzende Schicht im wesentlichen aus Filmmaterialien herstellen bzw. die äußeren Zonen der Isolation oder auch beides. Hiermit wird gleichzeitig erreicht, daß während -der Montage der Kabelenden in Muffen und Endverschlüssen das Eindringen von Feuchtigkeit in die Isolation erschwert bzw. praktisch unmöglich gemacht wird.
  • Die Erfindung ist in gleicher Weise anwendbar auf Ein- und Mchrleiterkabel. Bei Einleiterkabeln begnügt man sich für die Gasführung entweder mit den Lücken zwischen den einzelnen Drähten des Seiles oder, wenn diese unzureichend erscheinen, vergrößert man sie künstlich durch Anwendung von Spezialverseilungen bzw. wendet im Extremfall Hohlleiter irgendeiner bekannten Form an. Auch kann grundsätzlich ein Gaskanal irgendeiner hierfür bekannten Form zwischen Mantel und Aderisolation vorgesehen werden, der allein oder gleichzeitig mit eventuellen Hohlräumen im Leiter zur Gasführung dient.
  • Das Unterdrucksetzen des Kabels erfolgt zweckmäßig mit einem neutralen Gas. Ob man hierfür Gase verwendet' die leicht oder schwer löslich sind, ist im Einzelfall zu entscheiden. Will man einer nachträglichen Lösung von Gas in der Imprägniermasse vorbeugen, so kann diese nach bekannten Verfahren mit Gas gesättigt werden.
  • In Abb.2 ist eine beispielsweise Ausführungsform eines Kabels gemäß der Erfindung dargestellt. Jeder von den drei Leitern a 'des dargestellten Dreileiterkabels ist mit der Isolierung b umgeben, die eine gemäß der Erfindung getränkte Faserstoff isolation ist und bei der in der oben angegebenen Weise Schichten aus Faserstoffm:aterial mit solchen aus Filmmaterial abwechseln können: Die Isolation ist durch eine Bewicklung c aus perforiertem metallisiertem Papier abgeschlossen. Die Zwischenräume d sind entweder überhaupt nicht durch irgendwelche festen Stpffe ausgefüllt, so: daß das unter hohem Druck stehende Gas von ihnen aufgenommen werden kann, oder sie sind ausgefüllt von unimprägni:ertem Faserstoffmaterial oder perforierten Rohren, Stützschrauben u. dgl., durch welche die Zirkulation des Druckgases in -den Zwickeln nicht gehindert wird: Bei Einleiterkabeln müssen Zwischenräume für das Gas vorgesehen werden. Die Kabelseele ist durch ihren Mantel e abgeschlossen, der entweder aus Blei oder einem ,anderen wasserdichten Stoff bestehen kann. Auf den wasserdichten Mantel ist eine Bandage aus Metall- oder Isolierstoff f, die zur Erhöhung der Druckfestigkeit :des wasserdichten Mantels dient, aufgebracht. Über dem Ganzen befindet sich schließlich .die in der üblichen Weise aufgebaute Schutzhülle.
  • Der Vorzug der beschriebenen Kabel gegenüber bekannten Kabeln mit Trennschicht besteht in einer erheblichen Verbilligung durch Wegfall der Trennschicht und außerdem in der Möglichkeit, mit erheblich geringeren Drücken auszukommen als bei Anwendung vonBlei alsTrennschicht, so daß also fürKabel der beschriebenen Bauart, von Sonder- und Grenzfällen abgesehen, im allgemeinen unbewehrte, bewehrte oder bandagierte Bleimäntel als ausreichende äußere Begrenzung der Druckräume bzw. der unter Druck stehenden Isolierung Anwendung finden können. Die Unterdrucksetzung und Unterdruckhaltung kann grundsätzlich in beliebiger Weise geschehen. Es ist hierbei gleichgültig, ob durch besondere Vorkehrungen, beispielsweise An-Wendung von Reduzierventilen, für eine Konstanthaltung des Druckes in engen Grenzen gesorgt wird, oder aber mehr oder minder große Variationen, beispielsweise bei Temperaturänderungen, zugelassen werden. Auch ist es ohne Einfluß auf das Wesen der Erfindung, ob Zusatzbehälter mit konstantem oder veränderlichem Volumen verwendet werden oder ob zeitweise oder dauernd für einen Nachschub von Gas entsprechend der auftretenden Absorption oder den Verlusten auf Grund von Undichtigkeiten gesorgt wird.

Claims (3)

  1. PATL:NTANSPRÜCIIE: i. Verfahren zur Herstellung eines Hochspannungskabels, dessen geschichtete feste Isolierung mit einem sehr zähen Isoliermittel getränkt und der Einwirkung eines unter erhöhtem Druck stehenden Gases ausgesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die feste Komponente der Isolierung vor oder nach ihrer Aufbringung auf den Leiter mit einem bei Tränkungstemperatur dünnflüssigen Isoliermittel getränkt wird und daß in die feste Komponente, z. B. ein Papierband, bzw. in Stellen des Kabels, welche dem dünnflüssigen Isoliermittel zugänglich sind, z. B. zwischen die Papierbänder, Stoffe eingebracht werden, welche in an sich bekannter Weise durch In-Lösung-gehen im dünnflüssigen Isoliermittel dessen Zähigkeit auf ein Vielfaches erhöhen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem flüssigen Isoliermittel löslichen Stoffe auf die festen Isolierstoffe, welche zum Aufbau der geschichteten Isolierung dienen, aufgestrichen oder zwischen diese eingelegt werden oder daß Papier- oder Fas-erstoffbänder mit diesen Stoffen aufgefüllt oder durchtränkt «-erden.
  3. 3. Hochspannungskabel, welches nach dem Verfahren der Ansprüche i oder z hergestellt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierung der Leiter aus einzelnen Schichten aufgebaut ist, welche abwechselnd aus den üblichen flüssigkeitsdurchlässigen Papierbändern und aus gas- und flüssigkeitsundurchlässigen Papier- oder Kunststoffbändern bestehen.
DE1935A0075093 1935-01-20 1935-01-20 Verfahren zur Herstellung eines Hochspannungskabels, dessen geschichtete feste Isolierung mit einem sehr zaehen Isoliermittel getraenkt und der Einwirkung eines unter erhoehtem Druck stehenden Gases ausgesetzt ist Expired DE703788C (de)

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