DE7037069U - Auftriebskörper fur Schwimmschuler od dgl - Google Patents
Auftriebskörper fur Schwimmschuler od dglInfo
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Description
Sie Erfindung betrifft einen Auftriebskörper für Schwimmschüler oder dergl, der aufblasbax ausgebildet ist oder aus spezifisch, leichterem Werk»
stoff als Wasser besteht und mit dem Körper ües Schwimm-Schülers verbindbar ist.
"i
triebskörper dexvorgenannten Art beispielsweise Ketten
%
aus Kork- oda.r Hohlkörpern, die C'ivih Bänder verbunden.
- sind und um den Leib des SchwiranBChülers gebunden werden.
i
Sicherheit; denn der Schwimmschüler kann auoh mit dem
I φ ' liert.
e den mit dünnen aufblasbaren Schläuchen ausgefüttert, die
- den Auftrieb geben sollen. Solche Badeanzüge sind aber we-I gen des hohen Preises für einen breiteren Einsatz nicht ge-■:
eignet. Vor allem aber bedecken nur Damenbadeanzüge Körper»
bereiche in Kopf nähe. Männliche Schwimraschüler erhalten
von diesem Auftriebskörper in Gestalt einer aufblasbaren Badehose nur inder GeeäBgegend Auftrieb und können
daher leicht mit dem Kopf unter Wasser geraten, so daß
, auoh dieser Auftriebekörper nicht als sicher gelten kann.
"i - 2 -
Ee Bind außerdem auch Auftriebskörper bekannt, die als aufblasbare Kissen um die Oberarme des Schwimmschülers gelegt werden. Bei diesen besteht sehrleicht die Gefahr, daß der Blutstxom in die
Unterarme und Hände vom Druck der aufgeblasenen Kissen behindert wird. Bei «en Sshwiraseswegunger. sind solche
Kissen an den Oberarmen hinderlich.
zu gründe, einen Auftriebskörper zu schaffen, der für
geringe Kosten herstellbar ist, das Unter-Wasser-Geraten des Kopfes sicher verhindert und den Lernprozeß des
Schwimmschülers unterstützt ohne die Bewegungen oder die Fortbewegung im Wasser zu beeinträchtigen.
der einleitend erwähnte Auftriebskörper die Gestalt eines Ringes auf, der nach Art eineö Kragens um den Hals des
Schwimmschülers gelegt ist und diesen eng jedoch ohne Druck umfaßt.
Ss leuchtet ein, daß ein in der vorgenannten Weise um den Hals des Schwimmere, bzw. Sohwimmschülere gelegter Ring eine absolute Gewähr dafür bietet,
daß der Kopf des Schwimmschülers über Wasser gehalten wird. Die Bewegung der Arme wird nicht behindert. Die
Fortbewegung im Wasser nicht gebremst.
ringförmige Auftriebskörper von aller größter Bedeutung. Wenn der Körper des Schwimmschülers ruhig in senkrechter
Lage im Wasser schwebt wird ein leichter Druck unterhalb
des Kinns und im Genick verspürt, der die Tragwirkung
des Ringes spüren läßt. Dieser Druck ist sehr gering, weil
der nenschliche Körper im Wasser nahezu statisch ausgeglichen ist und nicht absinkt, so daß nur wenig Last auf
den Ring wirkt. Jede geeignete Bewegung, z. B. eine Schwimmbewegung stört dieses ausgeglichene Verhältnis» der menschliche Körper nint eine Neigungslage oder gar eine Hori-
zontallage ein und erfährt dadurch einen Auftrieb, wodurch er sich geringfügig hebt. Dieser Zustand wird
augenblicklich durch ein Nachlassen des Druckes spürbar, mit dem sich der Kopf zuvor auf dem Ring abgestützt
hat. Der Schwimmschüler spürt auf diese Weise, welche Bewegungen ihm Auftrieb und Vortrieb gewähren. Sa der
Körper durch den neuen Auftriebskörper vollständig sicher ausgeglichen im Wasser gehalten wird, können Schwimmlehrer
größere Schülergruppen auf einmal unterrxchten und dabei einzelne Tempi allein üben lassen} und zwar
im Wasser. Es ist nicht nötig, daß sich die Sohwimmschüler dabei wie bisher ibblich gegenseitig Hilfestellung
geben.
Es ist unerläßlich, den erfindunge-
gemäß ausgebildeten Auftriebskörper in unterschiedlichen
Größen, entsprechend den unterschiedlichen Halsweiten der Menschen herzustellen.
Damit sich der Ring Über den Kopf
ziehen läßt sind von seiner Innenkante ausgehend zwei oder mehr Schlitze vorgesehen, die sich in radialer
Richtung nach außen etwa so weit erstrecken, wie der Ring für den Durchtritt des Kopfes aufgeweitet werden muß.
Es ist vorteilhaft, wenn ein Teilbereich des inneren Ringrandes in seiner Kontur dem Verlauf
der menschlichen Kinnpartie angepaßt ist.
Der neue Auftriebskörper kann wie
andere bekannte Ausfuhrungen wahlweise aus Schaumstoff,
Bit geschlossenen Hohlräumen gefertigt oder als aufblasbarer Hohlkörper ausgebildet sein»
Bei aufblasbarer Ausgestaltung ist es vorteilhaft, wenn swei getrennte Hohlräume mit eigenen
Füllventilen vorgesehen sind, die sich jeweils von einem Schlitz bis zum nächsten erstrecken.
Ein AusfUhrungsbeispiel des er-
findungsgemäß ausgebildeten Auftriebskörper ist in
den Zeichnungen dargestellt.
Pig. 1 zeigt eine Seitenansicht eines Schwimmers im Wasser bei Benutzung des erfindungsgemäß
ausgebildeten Auftrie bskörpers.
Pig. 2 zeigt eine Draufefcht auf den erfindungjsgemäß
ausgebildeten Schwimm* Auftriebskörpers.
Pig;. 3 zeigt eine Schnittansicht des Auftriebskörper gem. Figur 2.
In der Figur 1 ist ein Schwimmschüler 1 in Lot- oder Ruhelage in vollen Linien gezeigt.
Sein Körpergewicht ist infolge der nur unbeachtrliphen
Differenz zwischen dem spezifischen Gewicht des Wassers und dem meneohlichen Körper nahezu ausgeglichen.
Eine geringe Neigung zum Absinken kann allenfalls durch den über Wasser befindlichen Kopf 2 entstehen.
Um den Hals des Schwimmschülers 1
erstreckt sich ein Auftriebskörper 3, der als geschlossener,
im Beispiel· aufblasbarer Ring ausgebildet ist. Der Ring 3 ist der Halsweite des Schwimmschülers 1 so
angepaßt, daßer eng sitzt ohne lästigen Druck zu erzeugen. Die Figur 1 zeigt deutlich, daß sich in der Ruhelage
Kinn- und Genickpartien auf dem Ring abstützen. Der Kopf 2 ist daher sicher über Wasser gehalten, undtenn ohne
ein Entfernen des Ringes 3 nicht unter Wasser geraten.
Sas sichere Gefühl des Getragenseins wird durch sanften Druck des Ringes am Kopf 2 spürbar. . ^.
In der Figur 1 ist in gestrichel-
Linien eine Neigung3lage des Schwimmschülers eingezeichnet.
Eine' solche Lage ergibt sich ststs dann, wenn der Schwimmschüler mit Armen und oder Beinen geeigne te
Bewegungen aüefülirt. Dabei entsteht eins in Richtung
des Pfeiles 4 in Figur 1 gerichtete Kraft, die sich in eine Vortifcebs- und eine Auftriebskomponente 5 und 6
zerlegen läßt. Der Körper des Schwimmschülers 1 wird
daher von der Auftriebskomponente 5 geringfügig aus dem
Wasser gehoben. Das ist sofort an dem Nachlassen dee
Anlagedruckes des Ringes 3 am Kopf 2 spürbar· Liese
Möglichkeit, den Erfolg einer Schwimmbewegung als auftreibende Maßnahme zu fühlen, stellt ein eehr wesentliches psychologisches Moment dar,welohes den Lernprozeß
wesentillch fördert·
]. Im gezeigten Beispiel ist der
j Auftriebskörper 3 mit einer Innenöffnung 6 versehen.
Diese ist der Halsweite angepaßt. Um diese Öffnung aber
ji für das Durchstecken des Kopfes 2 aufweiten zu können
f gehen von der Innenkante 7 wenigstens zwei Schlitze 8
κ radial nach außen etwa soweit, wie die Öffnung 6 aufge-
i. _ weitet werden muß.
; In Verlängerung der Schlitze 8
erstrecken sich feste Stege 9 radial nach außen um den
) aufblasbaren Ring 3 in zwei getrennte Hohlräume 10 auf-
\ zu gliedern, welche eigene Ventile 11 besitzen. An der In
nenkante 7 befindet sich an einer Stelle des Umfanges
ein leichte Abflachung 12, an der die Ringoberfläche der Kontur des menschlichen Kinns angepaßt ist.
] Bei Ausbildung aus Schaumstoff kann
der Ring 3 mehrere Schlitze 8 aufweisen.
Claims (4)
- anspriiche1 jAuftriebskörper für Schwimmachüler oder dergl., der 5iufDiasbar ausgebildet ist oder aus spezifisch leichtei Werkstoff als Wasser besteht und mit dem Körper des ,wimmschülers verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, _ ß er die Gestalt eines geschlossenen, elastischen oder flexiblen Ringes (3) aufweist, der sich geschlossen um den Hals des Schwimmschülers (1) erstreckt und den Hals eng, jedoch ohne Druck umfaßt.
- 2)Auftriebskörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich wenigstens zwei Schlitze (8) von der Innenkante (7) aus radial nach außen etwa so weit erstrecken wie die Innenöffnung für das Hindurchstecken des Kopfes (2) zum Aufeetzen des Ringes (3) aufgeweitet werden können muß.
- 3)Auftriebskörper nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teilbereich (12) des Umfanges der Innenkante (7) in seiner Kontur dem Verlauf der menschlichen Kinnpartie angepaßt iät.
- 4) Auftriebskörper nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3f dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (3) bei aufblasbarer Ausbildung wenigstens zwei, vorzugsweise im ί Seräch der Schlitze (8) durch Stege (9) voneinander ge- [ trennte Hohlräume (10) aufweist, welche zum Aufblasen eigene Ventile (11) besitzen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7037069U true DE7037069U (de) | 1971-01-21 |
Family
ID=1260302
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7037069U Expired DE7037069U (de) | Auftriebskörper fur Schwimmschuler od dgl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7037069U (de) |
-
0
- DE DE7037069U patent/DE7037069U/de not_active Expired
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