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DE703464C - Zehnerschaltvorrichtung fuer Rechenmaschinen - Google Patents

Zehnerschaltvorrichtung fuer Rechenmaschinen

Info

Publication number
DE703464C
DE703464C DE1937A0083880 DEA0083880D DE703464C DE 703464 C DE703464 C DE 703464C DE 1937A0083880 DE1937A0083880 DE 1937A0083880 DE A0083880 D DEA0083880 D DE A0083880D DE 703464 C DE703464 C DE 703464C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheels
locks
wheel
drum
counter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1937A0083880
Other languages
English (en)
Inventor
Bengt Carlstroem
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Facit AB
Original Assignee
Facit AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Facit AB filed Critical Facit AB
Priority to DE1937A0083880 priority Critical patent/DE703464C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE703464C publication Critical patent/DE703464C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C15/00Computing mechanisms; Actuating devices therefor
    • G06C15/26Devices for transfer between orders, e.g. tens transfer device
    • G06C15/38Devices for transfer between orders, e.g. tens transfer device for pin-wheel computing mechanisms

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

  • Zehnerschaltvorrichtung für Rechenmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Zehnerschaltvorrichtung für Rechenmaschinen mit einer zweiteiligen Zehnerschalttrommel, deren einer Teil mit denjenigen Zählwerkstellen zusammenarbeitet, die unmittelbar von dem Antriebswerk angetrieben werden können.
  • Die bisher bekannten zweiteiligen Trommeln haben den Nachteil, daß der zweite Teil während eines Teiles der Kurbeldrehung stillsteht und erst dann angetrieben oder mitgenommen wird, wenn die Schraubenlinie der Zehnerübertragung so weit vorgeschritten ist, daß dieses Getriebe einsetzen muß. Durch die hierbei eintretende ruckweise Beschleunigung wird der Gang der Maschine ungleichmäßig, und es tritt auch eine übermäßige Beanspruchung der Teile ein, die zu vorzeitiger Abnutzung und zu Rechenfehlern führen kann, insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten. Auch sind die Vorkehrungen zur Kupplung und Entkupplung sowie zur Rückführung des zweiten Trommelteiles umständlich und infolge der Benutzung von Federn unzuverlässig.
  • Demgegenüber ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile der Zeh nerschalttrommel dauernd über ein Getriebe miteinander in Verbindung stehen, das dem den höheren Wertstellen zugeordneten Trommelteil eine höhere, vorzugsweise die doppelte Drehzahl des anderen Teiles überträgt. Auf diese Weise wird erreicht, daß der Teil für die höheren Wertstellen so lange leer läuft, bis infolge des Durchganges einer Zehnerübertragung der letzte Zehnerschaltstift des niederen Trommelteiles den Zehnerschalthebel betätigt, welcher dem ersten Schaltstift des höheren Trommelteiles gegenübersteht und damit die Durchführung der Zehnerübertragung über die letzten Wertstellen einleitet. Auch entfällt hierbei die gesonderte Rückführung des höheren Teiles in die Grundstellung. Die schnelle Bewegung, die sich aus der Erhöhung der Drehzahl des höheren Trommelteiles ergibt, macht für die hohen Wertstellen einen besonderen Überschleuderschutz notwendig. Erfindungsgemäß sind daher die Zählwerksräder oder Zwischenräder in den Wertstellen, die niemals unmittelbar vom Antriebswerk betätigt werden können, finit Sperren versehen, die für jede Umdrehung des Antriebswerks nur einen einzigen Schritt dieser Räder gestatten, worauf zwangsläufig Sperrung erfolgt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist in den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt eine Draufsicht auf eine Rechenmaschine mit einer Anordnung gemäß der Erfindung.
  • Fig. 2 und 3 sind senkrechte Teilschnitte gemäß den Linien 11-II bzw. III-III in Fig. i. Der Deutlichkeit halber sind nur die wesentlichsten Teile der Maschine gezeigt.
  • Die gezeigte Rechenmaschine ist im wesentlichen nach der deutschen Patentschrift 535 576 ausgeführt und hat als Antriebswerk eine Sprossenradtrommel, die vorzugsweise mittels Zehntasten eingestellt wird. Im Gegensatz zu der Maschine nach der genannten Patentschrift sind bei der in den beiliegenden Zeichnungen veranschaulichten Maschine das Resultat- und das Umdrehungszählwerk in einem verschiebbaren Schlitten angebracht.
  • In der "Zeichnung bezeichnet i das feststehende ?Maschinengestell, worin die Hauptantriebswelle 2 drehbar gelagert ist. Diese Welle trägt die Sprossenradtrommel3 und kann mittels der Kurbel 4 oder gegebenenfalls mittels eines Motors in bekannter Weise gedreht werden. Die Trommel 3 kann verschiedene Lagen auf der Welle 2 einnehmen, z. B. in Abhängigkeit von der Anzahl der Ziffern der darin eingetasteten Zahl, und ihre äußerste linke Lage wird durch die strichpunktierte Linie A (Fig. i) angedeutet. In einem parallel zur Welle 2 beweglichen Schlitten sind Wellen 5, 6 gelagert, welche in üblicher Weise Zählwerksräder 7 und Zwischenräder 8 tragen. Um eine in diesem Schlitten gelagerte Welle 9 sind Zehnerschalthebel io drehbar gelagert, welche in beliebiger Weise .ausgeführt sein können. Durch die Zehnerschalthebel io geht eine im Wagen gelagerte Welle i i, die Zwischenräder 12 trägt, welche bei den Rechenoperationen von den Sprossen 13 der Trommel 3 wie üblich betätigt werden.
  • In Fig. i ist das Zählwerk 7 in seiner linken Endlage gezeigt.
  • Im Maschinenteil i ist ferner eine feststehende Welle 14 drehbar gelagert, welche mittels Zahnräder 15 von der Welle 2 angetrieben wird. Auf dieser Welle ist eine Hauptzehnerschalttrommel 16 befestigt, welche sich mit der Welle 14 dreht und wie letztere dieselbe Drehzahl wie die Welle 2 und die Sprossenradtrommel3 hat. Auf einer um die Welle 14 lose gelagerten Hülse ist ferner eine Zusatzzehnerschalttrommel 17 angebracht, die tnit ihrer Hülse sich in einem bestimmten Verhältnis zur Welle 14 und zur Trommel 16 drehen kann. Diese Welle treibt über Zahnräder 18 eine Zwischenwelle i9, die ihrerseits über ein Getriebe 2o die Trommel 17 antreibt. In der gezeigten Ausführungsform wird die Zusatztrommel 17 mit der doppelten Drehzahl wie die der Haupttrommel 16 angetrieben, aber das Übersetzungsverhältnis zwischen diesen beiden Trommeln kann willkürlich gewählt werden, abhängig davon, in wie vielen Lagen Zehnerschaltungen erforderlich sind. Jedoch muß das Übersetzungsverhältnis immer so abgepaßt sein, daß die Zusatztrommel eine ganze Zahl Umdrehungen für jede Umdrehung der Haupttrommel 16 macht.
  • Die beiden Trommeln 16, 17 sind in üblicher Weise mit drehbaren Zehnerschaltstiften 21 bzw. 22 versehen, welche in Schraubenform angebracht sind. Der höchste (äußerste linke) Schaltstift 21 der Trommel 16 und der niedrigste (äußerste rechte) Schaltstift 22 der Trommel 17 sind mit Rücksicht auf die verschiedenen Drehgeschwindigkeiten der Trommeln in solchen Winkellagen angebracht, daß, wenn der höchste Schaltstift 21 vor dem schrägen Absatz 23 des dazugehörigen Zehnerschalt-Ilebels io vorbeiläuft, der niedrigste Schalt-Stift 22 in richtiger Lage sich befindet, um die Zehnerschaltung an die höheren Wertstellen des Zählwerkes weiterzuführen. Es bilden also in dem Augenblick, in dem der Schaltstift 21 am entsprechenden Absatz 23 vorbeigeht, die Stifte 21 und 22 eine zusammenhängende Schraubenlinie für die fragliche Drehrichtung. Die beiden Trommeln arbeiten somit als eine einzige mit einer zusammenhängenden Schraubenlinie von Schaltstiften für die fragliche Drehrichtung, so daß die Zehnerschaltung für das ganze, Zählwerk durchgehend ist.
  • Auf einer feststehenden Welle 24 (Fig. 3) ist eine Brücke 25 schwenkbar gelagert, welche Sperrklinken 26 trägt, und zwar je eine für jede der Wertstellen, welche außerhalb der linken Endlage des Einstellwerkes 3 liegen. Die Sperrklinken 26 sind drehbar um eine in der Brücke 25 befestigte Welle 27 gelagert und sind einzeln von Federn 28 belastet. Jede Klinke 26 hat zwei schmale Zähne 2611 und zwei breitere, äußere Zähne 26v. Die Brücke 25 trägt eine um die Welle 27 drehbar gelagerte Rolle :29, die gegen eine Kurvenscheibe 3o auf der Welle 2 anliegt. Eine Feder 31 drückt die Rolle 29 stets gegen die Kurvenscheibe 3o. Der Zehnerschaltzahn des Rades 12 ist mit 32 bezeichnet und schlägt bei der Zehnerschaltung in bekannter Weise gegen einen Stift 33 des Hebels i o an.
  • Die beschriebene@Vorrichtung hat folgende Wirkungsweise Wenn beim Zehnerschalten in einer Wertstelle der Zehnerschaltzahn 32 gegen den Stift 33 des Hebels io anschlägt, wird letzterer in der Gegenuhrzeigerrichtung aus seiner in Fig.2 und 3 gezeigten Ruhelage geschwenkt. Der keilförmige Vorsprung 23 des Hebels io kommt dann in die Bahn des entsprechenden Schaltstiftes 21 oder 22 der Zehnerschalttrommeln 16, 17 und schwenkt diesen Stift seitlich so weit aus, daß er mit dem Zwischenrad 12 der nächsthöheren Stelle in Eingriff kommt und letzteres nebst den Rädern 8 und 7 um einen Schritt dreht, wodurch die Zehnerschaltung vollendet wird. Im Anfang der Drehung der Welle :2 wird die Brücke 25 von der Kurvenscheibe 30 einwärts gegen die Räder 12 geschwenkt, so daß die Sperren 26 in Eingriff mit diesen Rädern kommen. Wenn nun ein Zehnerschalten in einer Wertstelle erfolgt, deren Räder von einer der Sperren 26 belastet sind, wird das so um einen Schritt gedrehte Rad 12 die Sperrklinke 26 in der entsprechenden Richtung schwenken, so daß einer der Zähne 26a in die Zahnlücke eintritt. Eine weitere Drehung der Klinke 26 und des Rades 12 wird dann zwangsläufig dadurch verhindert, daß der zugehörige äußere Zahn 26b so breit ist, daß er in eine Zahnlücke nicht eintreten kann, sondern statt dessen das Rad i2 sperrt und somit ein Überschlagen sicher verhindert. Bei der weiteren Umdrehung der Maschine folgt die Rolle 29 dem Umfang der Kurve 30 und hält somit die Sperren gegen die Räder i2 während der ganzen Zeit anliegend, in der die Zehnerschaltung erfolgt, weil der fragliche Teil der Scheibe 30 zylindrisch ist. Dadurch wird eine wirksame Sperrung der Räder 12 erzielt, so daß Rechenfehler vermieden «=erden. Wenn die Zehnerschaltung vollendet ist, gleitet die Rolle 29 wieder auf den niedrigeren Teil der Scheibe 3o herab, so daß die Sperren 26 außer Eingriff "mit den Rädern 12 gezogen werden und von ihren Federn 28 wieder in ihre in Fig.3 gezeigten Ruhelagen zurückgeführt werden. Gegenüber den üblichen, am Zählrad 7 wirkenden, stark gefederten Ankersperren kann die Feder 28 keine Drehwirkung auf das Zählradsystem ausüben.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist für beide Drehrichtungen, d. h. sowohl für additive wie -subtraktive Rechenvorgänge, dieselbe.
  • Die Vorrichtung kann selbstverständlich auch für nichtdezimale Rechenmaschinen verwendet werden, z. B. für Rechenmaschinen für das englische Münzensystem (Duodezimal- und Vigesimalsystem). Die Erfindung ist auch nicht auf Sprossenradmaschinen beschränkt, sondern kann auch bei Rechenmaschinen u. dgl. mit Antriebswerken anderer Bauart verwendet werden. Die Brücke 25 kann verschiebbar sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zehnerschaltvorrichtung für Rechenmaschinen mit einer zweiteiligen Zehnerschalttrommel, deren einer Teil mit denjenigen Zählwerkstellen zusammenarbeitet, die unmittelbar von dem Antriebswerk angetrieben werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile (16, 17) der Zehnerschalttrommel dauernd über ein Getriebe miteinander in Verbindung stehen, das dem den höheren Stellen zugeordneten Teil (17) eine höhere, vorzugsweise die doppelte 'Drehzahl des anderen Teiles (16) überträgt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zählwerksräder (7) oder Zwischenräder (8, z2) in den Wertstellen, welche niemals unmittelbar vom Antriebswerk (3) der Rechenmaschine betätigt werden können, mit Sperren (26) versehen sind, die für jede Umdrehung des Antriebswerkes (3) eine Drehung dieser Räder um einen einzigen Schritt gestatten, aber dann das so gedrehte Rad zwangsläufig sperren.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß diese Sperren (26) für jede Drehrichtung der zugehörigen Zählwerksräder (7, 8, 12) einen schmalen Zahn (26a) besitzen, mit dem. sie mit dem zu sperrenden Rade kämmen und dadurch einen breiten Zahn (26b) zwecks Sperrung des betreffenden Rades in Eingriff bringen. -q.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperren (26a) in einer drehbaren Brücke (25) gelagert sind, die von einer Nockenscheibe (30) geschwenkt wird, um die Sperren in oder außer Eingriff mit den zu sperrenden Rädern zu bringen.
DE1937A0083880 1937-08-08 1937-08-08 Zehnerschaltvorrichtung fuer Rechenmaschinen Expired DE703464C (de)

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DE703464C true DE703464C (de) 1941-03-10

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DE (1) DE703464C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1247049B (de) * 1954-06-22 1967-08-10 Litton World Trade Corp Automatische Multiplikationsvorrichtung an Rechenmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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