DE455267C - Teilvorrichtung fuer nach dem Waelzverfahren arbeitende Raederschleifmaschinen - Google Patents
Teilvorrichtung fuer nach dem Waelzverfahren arbeitende RaederschleifmaschinenInfo
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- DE455267C DE455267C DEL57855D DEL0057855D DE455267C DE 455267 C DE455267 C DE 455267C DE L57855 D DEL57855 D DE L57855D DE L0057855 D DEL0057855 D DE L0057855D DE 455267 C DE455267 C DE 455267C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F23/00—Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
- B23F23/08—Index mechanisms
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Treibvorrichtung für nach dem Wälzverfahren arbeitende
Räderschleifmaschinen und besteht im wesentlichen darin, daß an einer gleichachsig
mit der Werkstückspindel liegenden Büchse, die zwecks Erzeugung der Wälzbewegung
eine wechselweise Schwingbewegung ausführt, eine Scheibe befestigt ist mit einem
Sperrzahn, der während des Eingriffes zwisehen Werkzeug und Werkstück eine zweite,
auf der Werkstückspindel befestigte und mit Rasten versehene Teilscheibe mitnimmt, danach
zur Ausführung der Teilbewegung aus der festgestellten Teilscheibe ausgehoben wird und in eine benachbarte Rast der inzwischen
von der Feststellvorrichtung freigegebenen Teilscheibe einfällt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Verbindung mit einer
Zahnradschleifmaschine dargestellt, und zwar ist
Abb. ι eine Gesamtansicht der Maschine,
Abb. 2 zeigt eine Seitenansicht der Maschine, teilweise im Längsschnitt zur Werkes
stückspindel gezeichnet,
Abb. 3 ist ein Längsschnitt durch die Werkstückspindel mit daran angeordneter
Teilvorrichtung in größerem Maßstabe,
Abb. 4 zeigt in noch größerem Maßstabe eine Ansicht der Teilvorrichtung, wobei die
äußere Gehäusehälfte teilweise weggebrochen dargestellt ist,
Abb. 5 veranschaulicht einen Teil der Abb. 4 in der Stellung nach Beendigung des
Schleifvorgangs, während die
Abb. 6 und 7 Einzelteile der Teilvorrichtung schaubildlich darstellen.
Die Teilvorrichtung ist in einem zweiteiligen Gehäuse 84, 84" am Ende der Werkstückspindel
64 angeordnet, das Gehäuse 84 ist fest mit einem die Werkstückspindel aufnehmenden
Schlitten 61 verbunden, der seinerseits auf dem Maschinenbett 1 hin und her
verschiebbar ist (vgl. Abb. 2 und 3). Die Hin- und Herbewegung des Schlittens 61
wird durch Stahlbänder 96, 96s bewirkt, die
sich auf einem mit der Arbeitsspindel verbundenen Segment 95, das den gleichen Durchmesser hat wie der Teilkreis des zu
schleifenden Zahnrades, auf- und abwickeln. Jedes Stahlband ist mit dem einen Ende an
einer Spannplatte 102, mit dem anderen Ende an .einem Schuh 105 befestigt, der durch
Kopf schrauben 116 mit dem Träger 115 verbunden
ist. Die Spindel 64 wird wechselweise in der einen Richtung und dann in der anderen Richtung gedreht. Diese drehende
Bewegung der Spindel wird durch die Bänder 96, φα auf den Schlitten 61 übertragen,
der in seinen Führungen 60 eine hin- und hergehende Bewegung ausführt. Das Werkstück
führt also gegenüber dem ortsfesten Werkzeug die gesamte aus Drehung und Verschiebung
sich zusammensetzende Wälzbewegung aus.
Das Segment 95 ist fest mit einer die Spindel 64 umfassenden Büchse 65 verbunden, an
deren anderem Ende eine Scheibe 93 durch eine Anzahl von Schrauben 94 befestigt ist.
Dieser Scheibe 93 wird unter Vermittlung des mit ihr durch Schrauben 92 verbundenen
Schneckenradsegmentesgi durch die Welle
80 und ihre Schnecke 89 (Abb. 3 und 4) eine hin- und herschwingende Bewegung erteilt.
Die Welle 80 wird durch ein nicht zur vorliegenden Erfindung gehöriges Umkehrgetriebe,
das in Abb. 1 bei 81 veranschaulicht ist, abwechselnd in der einen und dann in der
anderen Richtung
angetrieben.
Das freie
Ende der Welle 80 ist in mit dem Gehäuse 84 zweckmäßig aus einem Stück bestehenden
Lagern 83, 83' (Abb. 4) unter Einschaltung von Drucklagern 88, 90 gelagert und durch
eine Unterlegscheibe 86 und eine Mutter 87 gegen Längsverschiebung gesichert.
In der Teilvorrichtung 85 (Abb. 3) ist ein Block 184 beispielsweise durch Paßstifte
185 und eine Kopfschraube 186 an der Scheibe 93 befestigt. Der Block 184 ist mit
zwei einander parallelen Führungen 184s (Abb. 4) versehen, die zur Führung eines
Riegels 187 dienen. Der Riegel 187 wird an seinen Seiten von übergreifenden Deckleisten
187° in den Führungen 184" gehalten und
trägt auf seiner Vorderseite einen Zahn 188, der dazu bestimmt ist, nacheinander in Rasten
189 einer Teilscheibe 190 (Abb. 3) einzugreifen. Die Teilscheibe 190 sitzt mittels ihrer
Nabe 191 auf der Spindel 64 und ist durch eine Mutter 192 gesichert. Die Rasten 189
sind gleichmäßig über den Scheibenumfang verteilt, und ihre Anzahl entspricht der
Zähnezahl des zu schleifenden Zahnrades B. Durch den Eingriff des Zahns 188 in eine der
Rasten 189 der Teilscheibe 190 wird diese mit der Scheibe 93 verbunden, so daß die
Drehung der Welle 80 eine Drehung der Spindel 64 und weiter die geradlinige Bewegung
des Schlittens 65 veranlaßt, wodurch während des Angriffs des Werkzeuges A eine
Wälzbewegung des Zahnrads B in bekannter Weise erzielt wird. Das Schleifen erfolgt
während der Drehung der Scheibe 93, des Riegels 187, der Teilscheibe 190 und der
Spindel 64 entgegen dem Uhrzeigersinn (s. Abb. 4) bis in die äußerste Stellung und
dann zurück bis zur Ausgangsstellung. Befinden sich die eben erwähnten Teile am Ende
ihrer im Uhrzeigersinn erfolgenden Zurückbewegung (Abb. 5), so gelangt die Schleifscheibe
A außer Eingriff mit dem Zahnrad B und das Fortschalten des Werkstückes B findet
statt. Hierbei klinkt der Zahn 188 (Abb. 4) aus, und die Teilscheibe 190 wird gegen Drehung
gesperrt, so daß der Zahn 188 sich um die Scheibe herum bewegt und in die nächstfolgende
Rast 189 eingreift, wodurch die Scheibe 190 wieder entgegen dem Uhrzeiger
mitgenommen und dann wieder zurückgedreht wird. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis
alle Zähne des Werkstückes B geschliffen sind. Auf einem in einer Bohrung des Riegels 187^6-5-gelagerten
Schraubenbolzen 192' (Abb. 3) ist eine Rolle 191' gelagert und durch eine Mutter
193 gesichert. Der Zahn 188 ist durch eine Schraube 194 mit dem Riegel 187 festverbunden.
An einer Seite des Riegels ist eine kleine Zahnstange 195 (Abb. 4) angeordnet,
die in ein Zahnradsegment 196 eingreift, dessen Nabe 196° auf einem in der Scheibe
93 befestigten Bolzen 197 drehbar gelagert ist. Die Nabe ig6a besitzt eine Nase 197°
(Abb. 4 und 7), die mit einem beweglichen Anschlag 198 im oberen Teil 199 des Gehäuses
84" zusammenarbeitet (Abb. 4 und 5). Der Anschlag 198 wird durch eine Feder 201
gegen einen festen Anschlag 200 gezogen. Bei der oben erwähnten Bewegung im Uhr- '
zeigersinne (Abb. 5) stößt die Nase 197° gegen den Anschlag 198, wodurch eine Drehung
der Nabe 196s und des Zahnradsegraents
196 sowie ein Anheben des Riegels
187 und ein Ausklinken des Zahnes 188 aus
der entsprechenden Rast 189 der Scheibe 190 hervorgerufen wird. Die am Riegel angebrachte
Rolle 191' arbeitet mit einer bogenförmigen Führungsbahn 202 zusammen,
welche die Rolle bei der Bewegung im Uhrzeigersinne durchläuft Die Führungsbahn
202 wird von einem Bügel 203 getragen, dessen Enden in Führungen 204 gleiten, die in
radialer Richtung an einer Wandung des Gehäuses 84" (Abb. 4 und 5) angeordnet sind.
Die Rolle 191' tritt früher in die Führungsbahn 202 ein, als das Ausklinken des Zahns
188 erfolgt; durch das Anheben des Zahns wird gleichzeitig der Bügel 203 radial nach
außen bewegt, wobei eine oder mehrere mit ihm verbundene Federn 204', die anderseits
am Gehäuse 84° bei 205 befestigt sind, gespannt werden (Abb. 4 und 5). Der Bügel
ist mit einem Gleitstück 207 und einer daran auf einem Zapfen 206' drehbaren Klinke 206
versehen. Das Gleitstück kann quer zur Bügelrichtung durch Schrauben 208 ein- und
festgestellt werden, so daß die Klinke 206 tangential zu einem um die Spindel 64 gedachten
konzentrischen Kreis eingestellt werden kann, um ein übereinstimmendes Zusammenarbeiten
mit dem Zahn 188 zu erzielen, denn die Klinke 206 greift nach erfolgtem
Ausheben des Zahns 188 in die von diesem verlassenen Rasten 189 von innen aus ein.
Die Klinke 206 dient zur Sperrung der Teilscheibe 190 gegen Drehung, sobald diese
von dem Zahn 188 freigegeben wird; zu diesem Zweck hat die Scheibe 190 einen flanschartigen
Rand 190s (Abb. 3), in dem die Rasten 189 eingeschnitten sind.· Eine der
Federn 204' greift am Schwanz 209 der Klinke 206 an, dadurch wird die Klinke bei
nach auswärts bewegtem Bügel 203 gegen den inneren Flanschrand 190° gedrückt, so daß
sie bei Drehung der Teilscheibe 190 im Uhrzeigersinn jederzeit in die gerade freigewordene
Rast 189 eingreifen kann.
Wie bereits beschrieben, veranlaßt der Anschlag 198 das Ausheben des Zahns 188 aus
der Teilscheibe 190 bei Drehung im Uhrzeigersinn. Sobald die Nase 197" den Anschlag
198 verlassen hat, ist der Zahn 188 wieder frei und sucht sich unter der Einwirkung
der Federn 204' vermöge der Führung 202 in dem Bügel 203 radial nach innen zu bewegen. Der Zahn 188 stößt aber zunächst
auf den äußeren Rand der Teilscheibe 190, auf dem er während der Weiterdrehung im
Uhrzeigersinn gleitet, bis er die nächste Rast 189 erreicht, in die er einspringt, wobei
gleichzeitig die Federn 204' den Bügel 203 und die damit zusammenhängenden Teile
nach innen ziehen und die Klinke 206 aus der Rast 189 lösen. Hierdurch sind wieder die
Scheiben 93 und 190 miteinander gekuppelt und es tritt eine neue Vorwärtswälzung des
Werkstückes B ein. Nach diesem Vorgang ändert sich die Drehrichtung der Welle 80, am
Ende der Rückwärtswälzung erfolgt die Teilbewegung und eine neue Zahnflanke gelangt
in den Bereich der Schleifscheibe.
Der Anschlag 198 kann nach einer Richtung hin ausschwingen, so daß die Nase 197°
bei Drehung entgegen dem Uhrzeiger frei unter dem Anschlag 198 durchtreten kann.
Um ein Ausklinken des Zahns 188 aus den Rasten 189 während des Schleifvorgangs zu
vermeiden, ist folgende Einrichtung getroffen.
Mit dem Gehäuseteil 84« (Abb. 4) ist durch Kopfschrauben 210 eine bogenförmige Leiste
209 verschraubt, deren Länge dem vom Riegel 187 während des Wälz Vorganges durchlaufenen
Bogen entspricht. Auf dem Boden 197 des Segmentes 196 ist ein zweiter Hebel 211
drehbar gelagert, der an seinem einen Ende auf einem Bolzen 212 eine lose Rolle 213
trägt, die auf der Bogenleiste 209 abrollt, während das andere Hebelende 216 mit Anschlägen
215 versehen ist, zwischen denen der Arm 214 des Zahnradsegments 196 liegt
(Abb. 4 bis 7). Durch eine Blattfeder 214" wird der Arm 214 nachgiebig gegen einen der
Anschläge 215 gedrückt. Wie aus Abb. 4 ersichtlich, verhindert die Bogenleiste 209 eine
Linksdrehung des Hebels 211 um den Bolzen 197, ferner verhindert der Hebel 211 durch
die Verbindung 214, 215 die Drehung der Nabe 196° entgegen dem Uhrzeigersinn, so
daß der Riegel 187 und sein Zahn 188 keine Aufwärtsbewegung in radialer Richtung ausführen
kann, der Zahn 188 also während des [ Schleif ens einer Flanke in der entsprechenden
Rast 189 verbleiben muß. Die Bogenleiste 209 endigt in einem Punkt, der sich gerade
über dem Riegel 187 befindet, wenn dieser infolge der Einwirkung des Anschlags 198 auf
die Nase I97e nach außen bewegt wird (s. Abb. 5), so daß die Sperrung des Riegels
aufhört, wenn die Schleifscheibe A am Ende der Rückwärtswälzung außer Eingriff mit
dem Werkstück B gekommen ist.
Die Gehäusehälften 84 und 84° sind zweckmäßig gegeneinander verdrehbar, wie dies
bei 2i6a in Abb. 4 angedeutet ist, dadurch läßt
sich der Anschlag 198 (Abb. 5) so einstellen, daß das Ausklinken des Riegelzahns 188 an
jeder gewünschten Stelle des Weges der Scheibe 93 erfolgen kann. Zu diesem Zweck
sind die Randflanschen der Qehäusehälften 84, 84a mit Bogenschützen 2i66 und mit
Schrauben 2i6e versehen, die Bogenschütze
216b sind in der Gehäusehälfte 84° angeordnet.
Diese Gehäusehälfte ist also gegenüber dem Gehäuse 84 dreh- und feststellbar.
Der Arbeitsgang der Teilvorrichtung ist folgender: Die Schleifscheibe A bestreicht die
ganze Breite einer Flanke des Werkstückes B. Zum. Vorwärts- und Rückwärtswälzen wird
die Welle 80 zuerst in der einen und dann in der anderen Drehrichtung angetrieben. Von
der Welle 80 wird die Büchse 65 mittels der Schnecke 89 und des Schneckensegmentes 91
in Drehung versetzt. Das Segment 91 ist mit der Scheibe 93 verbunden und überträgt seine
hin und her schwingende Bewegung mittels der Indexvorrichtung auf die Spindel 64, so
daß die Scheibe 93 sowohl die Büchse 65 als auch die Spindel 64 in hin und her schwingende
Bewegung versetzt. Da ferner die Büchse 65 mit dem Wälzsegment 95 verbunden ist, wird diese hin und her schwingende
Bewegung einen Zug auf die Stahlbänder 96 und g6a ausüben, zuerst in der einen und dann
in der anderen Richtung, wodurch eine Abwälzbewegung des Werkstückes B gegenüber
dem ortsfesten Werkzeug A herbeigeführt wird. Letzteres schleift also eine Flanke
eines Zahnes. Die Teilbewegung erfolgt dadurch, daß die Teilscheibe 190 von der Scheibe
93 entkuppelt wird, während letztere in der einen Richtung ausschwingt und die Teilscheibe
190 festgehalten wird, bis die Scheibe 93 um einen bestimmten Winkel gedreht ist,
worauf die Teilscheibe 190 wieder mit der Scheibe 93 gekuppelt wird; dadurch tritt eine
bestimmte Winkelverdrehung ein zwischen der angetriebenen Scheibe 93 und der das
Werkstück B tragenden Spindel 64, und zwar am Ende der Rückwärtswälzung; bei erneuter
Vorwärtswälzung kommt das Werkzeug A in Eingriff mit der nächsten Flanke des Werkstückes
B,
Während das Werkstück mit dem Werkzeug^ außer Berührung ist, gehen die folgenden
Bewegungen vor sich. Die Scheibe 93 beginnt sich in der Richtung des Uhrzeigers (mit Bezug auf Abb. 4) zu drehen. Bei
dieser Bewegung trifft die Nase 197° gegen den Anschlag 198, so daß das Segment 196
gedreht wird und mittels der Zahnstange 195 der Zahn 188 aus der entsprechenden Rast
189 der Teilscheibe 190 herausgehoben wird. Kurz vor dem Auf treffen der Nase 1970 auf
den Anschlag 198 tritt die Rolle 191' in die Bogenführung 202 des Rahmens 203 ein, so
daß der Zahn 188 bei seiner Bewegung nach außen den Rahmen 203 mitnimmt, wodurch
die Klinke 206 in eine benachbarte Rast 189 (Abb. 5) hinein bewegt wird und somit die
Teilscheibe 190 mit dem Rahmenteil 84" verbunden
wird, der mit dem benachbarten Rahmenteil 84 fest verbunden ist. Auf diese Weise wird eine Drehung der Teilscheibe 190
und der Spindel 64 verhindert. Während so die Teilscheibe 190 gegen Drehung gesperrt
ist, dauert die Bewegung der von der Welle 80 angetriebenen, den Zahn 188 tragenden
Scheibe 93 an, bis der Zahn 188 in die folgende Rast 189 einspringt. Nachdem die Nase I97a
an dem Anschlag 198 vorbeigegangen ist und dadurch ein Ausheben des Zahnes 188 aus der
Rast 189 herbeigeführt hat, legt sich der Zahn 188 gegen den Umfang der Teilscheibe 190,
auf dem er schleift, bis er, wie bereits erwähnt, in die nächste Rast einfällt. Dadurch
wird die Scheibe 93 mit der Teilscheibe 190 wiederum gekuppelt. Wenn die Nase 197° an
dem Anschlag 198 vorbeigegangen ist, wird bei der Einwärtsbewegung des Zahnes 188
mittels der Rolle 191 und der Bogenführung 202 auch der Rahmen 203 nach innen bewegt
und dadurch die Klinke 206 aus der Rast 189 heraus bewegt, so daß die Teilscheibe 190 mit
der Scheibe 93 gekuppelt werden kann, wenn der Zahn 188 in die nächste Rast einschnappt.
Wenn die Scheibe 93 mit der Teilscheibe 190 gekuppelt ist, werden diese Teile in der entgegengesetzten
Richtung geschwungen (Vorwärtswälzung), und während dieser Bewegung kommt das Werkstück in Eingriff mit dem
Werkzeug. Der Zahn 188 wird hierbei mit der Teilscheibe 190 in Eingriff gehalten, indem
die Rolle 213 sich gegen die Bogenleiste 209 legt und mittels des Hebels 214 und des
Armes 216 eine Auswärtsbewegung des Zahnes 188 verhindert.
Claims (4)
- Patentansprüche: ·i. Teilvorrichtung für nach dem Wälzverfahren arbeitende Räderschleifmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß an einer gleichachsig mit der Werkstückspindel (64) liegenden Büchse (65), die zwecks Erzeugung der Wälzbewegung wechselweise eine Schwingbewegung ausführt, eine Scheibe (93) befestigt ist mit einem Sperrzahn (188), der während des Eingriffs von Werkzeug (A) mit Werkstück (B) eine zweite, auf der Werkstückspindel (64) befestigte und mit Rasten (189) versehene Scheibe, die Teilscheibe (190), mitnimmt, im Anschluß an die Wälzbewegung die Drehbewegung mit der erstgenannten Scheibe (93) fortsetzt, zur Ausführung der Teilbewegung aus der Teilscheibe, dabei diese unter Einrückung einer Sperrung feststellend, ausgehoben wird und in eine benachbarte Rast (189) der Teilscheibe unter Aufhebung ihrer Sperrung einfällt.
- 2. Teilvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrzahn(188) während der Wälzbewegung durch eine mit dem einen Teil (84°) des die Teilvorrichtung aufnehmenden Gehäuses (84", 84) verbundene Bogenleiste (209) unter Vermittlung zweier Hebel (211, 216 und 214, 196) in Eingriff mit der Teilscheibe (190) gehalten wird, während er bei Beendigung der Rückwärtswälzung durch einen am Gehäuseteil (84°) angeordneten Anschlag (198) ausgeklinkt wird, worauf er auf dem Umfang der Teilscheibe (190) weitergleitet, bis er in die folgende Rast(189) einspringt und die Teilscheibe mittels der inzwischen in umgekehrter Richtung angetriebenen Scheibe (93) erneut mitnimmt.
- 3. Teilvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilscheibe (190) gleichzeitig mit erfolgtem Ausklinken des Zahnes (188) durch einen auf einem am Gehäuse gleitend geführten Bügel (203) drehbaren Sperriegel (206) gegen Drehung gesperrt wird, indem eine am Sperr zahn (188) angeordnete Rolle (191') in eine am Bügel (203) befestigte Bogenführung (202) tritt und diese bei erfolgendem Ausklinken mit anhebt, wodurch der Sperriegel (206) in die eben frei gewordene Rast (189) der Teilscheibe (190) einschnappt.
- 4. Teilvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der den Anschlag (198) tragende Gehäuseteil (840) gegenüber dem festen Gehäuse (84) drehbar und in gewünschter Stellung feststellbar ist.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US455267XA | 1922-05-15 | 1922-05-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE455267C true DE455267C (de) | 1928-01-31 |
Family
ID=21938406
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL57855D Expired DE455267C (de) | 1922-05-15 | 1923-05-02 | Teilvorrichtung fuer nach dem Waelzverfahren arbeitende Raederschleifmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE455267C (de) |
-
1923
- 1923-05-02 DE DEL57855D patent/DE455267C/de not_active Expired
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