DE7034287U - Automatische verpackungmaschine fuer kleine platten mit einem insektizid. - Google Patents
Automatische verpackungmaschine fuer kleine platten mit einem insektizid.Info
- Publication number
- DE7034287U DE7034287U DE7034287U DE7034287U DE7034287U DE 7034287 U DE7034287 U DE 7034287U DE 7034287 U DE7034287 U DE 7034287U DE 7034287 U DE7034287 U DE 7034287U DE 7034287 U DE7034287 U DE 7034287U
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- presses
- turntable
- plate
- plates
- press
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
- A01M1/00—Stationary means for catching or killing insects
- A01M1/20—Poisoning, narcotising, or burning insects
- A01M1/2022—Poisoning or narcotising insects by vaporising an insecticide
- A01M1/2027—Poisoning or narcotising insects by vaporising an insecticide without heating
- A01M1/2044—Holders or dispensers for liquid insecticide, e.g. using wicks
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
- A01M1/00—Stationary means for catching or killing insects
- A01M1/20—Poisoning, narcotising, or burning insects
- A01M1/2022—Poisoning or narcotising insects by vaporising an insecticide
- A01M1/2027—Poisoning or narcotising insects by vaporising an insecticide without heating
- A01M1/2055—Holders or dispensers for solid, gelified or impregnated insecticide, e.g. volatile blocks or impregnated pads
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B25/00—Packaging other articles presenting special problems
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Pest Control & Pesticides (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Zoology (AREA)
- Toxicology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Insects & Arthropods (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
- Pretreatment Of Seeds And Plants (AREA)
- Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
- Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)
- Coating Apparatus (AREA)
Description
«ROF.DR.DRJ.REITSTÖTTER
DR-ING. W. BUNTE
°R· K. G. LÖSCH
«>·β MÖNCHEN 13. «AUERSTR. 22
M/ 11 17ο
M/ 11 171
Lf0 real
14, Rue Royale, Paris 8e (!Frankreich.)
14, Rue Royale, Paris 8e (!Frankreich.)
Automatische Verpackungsmaschine für
kleine Platten mit einem Insektizid.
Es sind bereits Insektizide bekannt, die die Eigenschaft haben, daß sie beim Verdampfen giftige Dämpfe abgeben, wobei
das Ausmaß des giftigen Bereichs von der Oberfläche abhängt, längs derer das Insektizid mit der Atmosphäre in Berührung
steht. Um die Wirksamkeit flüssiger Insektizide zu verbessern, hat man vorgeschlagen, deine Platten aus absorbierendem
Material zu imprägnieren und insbesondere eine Platte mit einem Insektizid herzustellen, die aus einem absorbierendem
Träger besteht, der mit einer Mischung aus einer aktiven Verbindung, wie Dimethyldichlorvinylphosphat, und aus
einem flüssigen chlorierten Terpen hoher Zähigkeit imprägniert ist. Um eine wirksame Verdampfung von aktiven insektiziden
Verbindungen bzw. Massen, die von solchen absorbierenden Stoffen getragen werden, zu ermöglichen, hat man bereits
einen Behälter für Plättchen mit einem Insektizid oder dergleichen vorgeschlagen, der aus zwei aufeinander zusammengelegten
Teilen hergestellt ist, die teilweise durchbrochen sind. Jedes der beiden Teile hat einmal Steck- und Aufnahmeteile,
um die beiden Teile zueinander durch gegenseitige
7034/ü/ 21.08.75
■ ■
, Verbindung in Lage zu bringen, und zum anderen hakenförmige |
; Organe, die das Einhaken der beiden Teile ineinander ertnög- ι
i
liehen. Ein derartiger Behälter für Platten mit Insektizid
ist bereits beschrieben: deutsche Patentanmeldung P 20 04 843.^. I
!
,Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine auto- ·
matische Maschine zu schaffen, mit der sich kontinuierlich j
\ das Imprägnieren der Plättchen aus absorbierendem Material
und ihre Anordnung im Inneren der Behälter, mit welchen die Plättchen zusammenwirken sollen, durchführen läßt. Es sei :
darauf verwiesen, daß die absorbierenden Plättchen in ihrem Behälter in großen Stückzahlen verpackt werden sollen,wegen
des großen Verbrauchs dieser Produkte und der geringen Verpackungskosten, die sich für die aus Behälter und Plättchen
mit Insektizid bestehenden Einheit in erträglichem Rahmen bewegen. Außerdem ist man an dem Bau einer automatischen Ma- ■
schine für eine solche Verpackung deshalb interessiert, weil die chemischen Produkte, mit welchen die Plättchen aus absorbierendem
Material imprägniert werden, relativ giftig sind und man ihnen bei Handarbeit dauernd ausgesetzt wäre, wenn
das Verpacken nicht .lohne Eingriff von Hand durchgeführt werden könnte.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Maschine zum Imprägnieren von Plättchen aus absorbierendem Material mit
beispielsweise einem Insektizid,und zum Verpacken dieser Plättchen
in Behältern, wie sie in der vorstehend- genannten deutschen Patentanmeldung P 20 04 843.5 beschrieben sind. Sie besteht im
wesentlichen einmal aus einer Vorrichtung zum Zuführen von Plättchen aus absorbierendem Material, die aus einer endlosen
Kette besteht, welche durch einen Tunnelofen geht, dessen Tem-, peratur ausreicht, die Entwässerung der Plättchen aus absorbierendem
Material ohne Beschädigung zu gewährleisten. Sie besteht weiterhin aus einer Vorrichtung zum Imprägnieren der
7034287 21.08.75
Plättchen aus absorbierendem Material, die von der vorstehend genannten. Suführuiigsvcrrichtuiig kcsuscn. Die !imprägniervorrichtung
besteht aus einem Drehtisch, der wenigstens eine Presss trägt, zwischen deren beiden Platten das Plättchen aus
absorbierendem Material eingeführt wird. Das Plättchen wird zwischen den beiden Platten der Presse gefaßt, die als Verteiler
für das chemische Erzeugnis dienen, mit dem man das Plättchen imprägnieren will. Die Maschine umfaßt schließlich
eine Verpackungskette, die von einem endlosen Förderband gebildet wird, das aus nebeneinander angeordneten und miteinander
verbundenen Trägern besteht,' die zuerst von einem ersten Verteiler eines der Elemente des Behälters erhalten, worin
das Plättchen angeordnet werden soll, die dann von einer Uberführungseinrieht-ung
die imprägnierten, von der Imprägniervorrichtung
abgegebenen Plättchen aufnehme., und schließlich von einem zweiten Verteiler das zweite Element des Behälters
empfangen, das mit dem ersten Element mittels einer Presse vereinigt wird, die an der Verpackungskette angeordnet ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform besteht die Zufuhrvor-
\ richtung aus einer endlosen Kette, die an ihren beiden Enden
; um zwei Trommeln läuft und senkrecht zu ihrer Verschieberichtung Bügel bzw. Klammern trägt. Die Bewegung der Beschickungnbzr.
Zufuhrkette erfolgt diskontinuierlich} wobei der Vorechub-'/schritt
dem Abstand zwischen zwei benachbarten Bügeln der Kette /entspricht. Der Tunnelofen, durch den die Zuführungskette hindurchgeht,
hat eine Temperatur, die ausreichend lioch ist und zwischen
Ho und l5o°C, vorzugsweise in der Nähe von 13o°C, liegt. Die Durchlaufzeit durch den Ofen liegt zwischen 3 und 5 Minuten
entsprechend der eingestellten Temperatur. Zwischen der Zuführungsvorrichtung und der Imprägniervorrichtung ist ein
Überführorgan angeordnet, das aus zwei parallelen beweglichen Riemen besteht, von denen jeder die Ränder der aus dem Ofen
kommenden Plättchen trägt, wobei die Haltebügel der Kette
7034287 21.08.75
zwisch-m den beiden Riemen hindurchgehen, die in geeignetem
Drehsinn S~ ge tr :·.*?*>«=>*■* wsrden. um die Plättchen in Richtune der
Imprägniervorrichtung zu befördern.
Die Imprägniervorrichtung hat im gleichmäßigen Abstand auf
dem Drehtisch mehrere Imprägnierpressen und wird diskontinuierlich
um ein Winkelstück gedreht, das dem Winkelabstand von zwei benachbarten Pressen gleich ist. Der Antrieb erfolgt
mit der gleichen Frequenz wie der Antrieb der Kette der Zuführungsvorrichtung. Der Drehtisch der Imprägniervorrichtung
trägt daran befestigt die unterön'Platten der Imprägnierpressen,
währ id die oberen Platten durch «inen Satz von Hebeln
senkrecht zum Drehtisch bewegt werden, wobQi diese Bewegung
von einem ortsfesten kreisförmigen Nocken gesteuert wird. Die
oberen und unteren Platten einer jeden Imprägnierpresse haben Tafeln aus Sintermetall oder aus gebranntem Porzellan, wovon
eine Fläche mit dem Plättchen aus absorbierendem Material in Berührung kommt "Jid die andere Fläche ei:.en Hohlraum für eine
Injektion begrenzt, die von einer Dosierpumpe zugeführt wird.
Das Einführen der Injektion in die Hohlräume erfolgt bei
2
einem Druck von 2 bis- 3 kg/cm , wobei durch die obere und die untere Platte der Presse gleiche Mengen injiziert werden. Die Injektion erfolgt nur, wenn die Presse geschlossen ist, wobei die beiden Tafeln aus Sintermetall einer jeden Platte das Plättchen aus absorbierendem Material umgibt.
einem Druck von 2 bis- 3 kg/cm , wobei durch die obere und die untere Platte der Presse gleiche Mengen injiziert werden. Die Injektion erfolgt nur, wenn die Presse geschlossen ist, wobei die beiden Tafeln aus Sintermetall einer jeden Platte das Plättchen aus absorbierendem Material umgibt.
Mit jeder unteren und oberen Platte einer Imprägnierpresse ist eine Dosierpumpe verbunden, die in den entsprechenden Injektionshohlraum
der Platte die Hälfte der Produktmenge injiziert, mit der jedes Plättchen imprägniert werden soll. Elei den Dosierpumpen
handelt es sich um Ventil- bzw. Klappenpumpen, die von dem Durchgang eines beweglichen Elementes auf einem ortsfesten
Nocken betätigt werden. Die Pumpen werden jeweils von dem Drehtisch der Imprägniervorrichtung getragen. Sie werden
von einem Behälter aus versorgt, dessen Niveau konstant ist
70342.87 21.08.75
und im wesentlichen dem der Klappen der Pumpen entspricht.
Die Imprägniervorrichtung hat acht Pressen, wovon fünf sich gleichzeitig in Schließlage befinden. Die Zufuhr von Plättchen
und das Ausstoßen von Plättchen erfolgt in Lagen von 9o zueinander, wobei die Ränder der Plättchen über die
Platten der Imprägnierpressen hinausragen. Das Auswerfen der Plättchen aus den Pressen erfolgt mit Hilfe eines Bügels, der
die außerhalb der Pressenplatten liegenden Plättchenränder anstößt und von einer Exzentervorrichtung betätigt wird, die
mit der Drehbewegung des Drehtisches synchronisiert ist.
Die am Ende der Imprägniervorrichtung angeordnete Überführungseinrichtung
besteht aus einem festen und einem beweglichen Gitter, das von zwei Schwingarmen in eine Translatiojisbewegung
versetzt wird, wobei die Stäbe des beweglichen Gitters zwischen den Stäben des festen Gitters hindurchgehen. Die Uberführungseinrichtung
hat Mitnehmerrollen, die um ihre Achse in Drehung versetzbar sind und auf denen die imprägnierten Plättchen
verschoben werden. Die zwischen der Imprägniervorrichtung und der Verpackungsket.te angeordnete Überführungseinrichtung
bringt die imprägnierten Plättchen in eine Zentrierstatiou,
wo das Plättchen bezüglich eines Trägers positioniert wird, der sich an der Stelle dieses Plättchens befindet und auf dem
bereits ein unteres Element dos Behälters für das Plättchen abgelegt ist.
Jeder Träger der Verpackungskette hat Anschläge für das Beibehalten
der Lage. Die Verpackungskette hat zwischen dem zweiten Verteiler und der Presse, die eine feste Verbindung der
zwei Behältenslemente' gestattet, Steuer- bzw. Überwachungseinrichtungen
für die Relativlage der Behälterelemente und des Plättchens zueinander. Auf die Presse folgt eine Kolbenzylindervorrichtung
für die seitliche Zuführung von Laschen
7034287 21.08.75
f I
. -- - Jl-I. j-
bzw. Haken, die an einer der Seiten der Einheit des Beh«ltsrs
nach dessen Verschließen durch Pressen seinei brri.den Elemer ;a
gegeneinander befestigbar sind, wobei diese Haken bzw. Laschen
das Gleichgewicht des Behälters1 im Augenblick aeiner
Verwendung gewährleisten sollen. Alle Bewegungen der Kette der Zuführvorrichtung, des Drehtisches der Imprägniervorrich
tung, des beweglichen Gitters des Überführungsorgans, das am Austritt der Vorrichtung angeordnet ist, und die Verpackungskette sind durch einen einzigen Programmgeber, beispielsweise
einen Nockenprograinmgeber, synchronisiert.
ι ι
Anhand der beiliegenden Zeichnungen wird eine beispielsweise Ausführungsform der vorliegenden -Erfindung näher veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt schematisch in einer Draufsicht die erfindungsgemäße Anordnung der Imprägnier- und Verpackungsmaschine.
Fig. 2 zeigt schematisch einen Schnitt längs der Linie II-II
von Fig. 1.
Fig. 3 zeigt schema t'isch einen Schnitt längs der Linie III-III
von Fig. 1.
Fig. k zeigt schematisch eine Schnittensicht längs der Linie
IV-IV von Fig. 1.
Es soll beispielsweise ein quadratisches Plättchen von etwa 12,5 cm Seitenlänge imprägniert werden, das aus einem Karton
auf der Basis von Baumwolle und Asbest hergestellt ist. Jedes Plättchen hat eine Dicke von etwa 3*5 mm. Es ist mit einer
Mischung imprägniert, die insektizide Eigenschaften und eine
langsame Verdampfung hat. Die Mischung besteht aus Io bis (toGewi
Dimethyldichlorvinylphosphat und aus 9o bis 6o Gew.-% chloriertem
Terpen (STROBANE). Jedes Plättchen wird mit 3o g der oben genannten Mischung imprägniert·
7034287 21.08.75
Der Bei. ter, in welchem das so imprägnierte Plättchen angeordnet
werden soll, entspricht dem der deutschen Patentanmeldung P 20 04 843.5. Der Behälter besteht aus zwei identischen
i
Elementen, die miteinander durch Einfügen bzw. Verzapfen fest verbunden sind. Jedes der Elemente bildet eine Behälterfläche und besteht im wesentlichen aus parallelen Lamellen, die eine Jalousie bilden. Der Behälter hat seitlich eine Lasche bzw. einen Haken, der sein Gleichgewicht während der Betriebszeit gewährleisten soll. Der Behälter besteht aus einem Kunststoff, beispielsweise aus Polypropylen.
Elementen, die miteinander durch Einfügen bzw. Verzapfen fest verbunden sind. Jedes der Elemente bildet eine Behälterfläche und besteht im wesentlichen aus parallelen Lamellen, die eine Jalousie bilden. Der Behälter hat seitlich eine Lasche bzw. einen Haken, der sein Gleichgewicht während der Betriebszeit gewährleisten soll. Der Behälter besteht aus einem Kunststoff, beispielsweise aus Polypropylen.
In den Zeichnungen ist mit 1 die Zuführvorrichtung der erfindungsgemäßen
Maschine, mit 2 die Imprägniervorrichtung und iiiit 3 die Verpackungskette bezeichnet, auf welcher das Plättchen
zwischen den beiden Elementen des Behälters, der es auf-j [nehmen soll, angeordnet ist.
Die Zuführvorrichtung 1 besteht aus einer endlosen Kette 4,
die an ihren beiden Enden um zwei Trommeln 5 und 6 läuft. Die Kette 4 trägt senkrecht zu ihrer Verschieberichtung Bügel 71
die zueinander einen'.Abstand von einigen cm haben. Die Trommel
5 gewährleistet den Antrieb der Kette 4 mit diskontinuierlicher,
d. h. unterbrochener, Bewegung, wobei durch jeden Antriebsvorgang die Kette um eine Entfernung vorwärtsbewegt
wird, die dem Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Bügeln gleich ist. Bei der Trommel 6 befindet rieh ein Verteiler
8, wo die für die Aufnahme des Produkts mit Insektizid bestimmten Plättchen 9 gestapelt sind. Der Verteiler 8 kann
gegebenenfalls durch eine Handbeschickung ersetzt werden. Zwischen den Trommel 5 uz*d 6 ist ein Ofen Io angeordnet, durch
dciasen Inneres das obere Trum der Endloskette 4 läuft, d. h.
der Teil der Kette, wo die Plättchen 9 zwischen den Bügeln 7 angeordnet sind. Die Temperatur des Ofens Io beträgt 13o C.
Seine Länge ist unter Berücksichtigung der Vorer.hubgeschindigkeif;
der Kette 4 so berechnet, daß die Plättchen 9 während
7034287 71.08.75
k min im Inneren des Ofens bleiben. An der Abgabestelle der
Kette ^i1 d, h. in dem der Trommel 5 benachbarten Bereich,
sind die Plättchen 9 aufgrund ihres Durchgangs durch den Ofen Io entwässert. Die Entwässerung ist erforderlich, damit eine
Hydrolyse des Produkts des imprägnierten Plättchens durch Wasser vermieden wird, das ursprünglich in den Fasern des
absorbierenden Materials, welches das Plättchen bildet, enthalten ist.
Die so entwässerten Plättchen 9 werden auf einem Überführungsorgan angeordnet, das aus zwei parallelen Riemen 11a, lib besteht,
die um drei Scheiben 12, 1:3 und I^ laufen. Der Teil der
Riemen zwischen den Scheiben 12 und 13 it; horizontal. Die
Scheibe lk treibt die beiden Riemen 11a uid 11b in der in den
Figuren ί und 2 durch Pfeile gekennzeichneten Richtung an. Die
Bügel 7 gehen mit ihren Rändern zwischen den Riemen hindurch und werden in Richtung der Imprägniervorrichtung ?. angetrieben.
Oberhalb der Riemen lla und 11b ist eine Rolle 12a angeordnet
und in Drehung versetzt, um die Mitnahme der Plättchen 9 zu unterstützen. In bestimmten Fällen kann auch eine Auswerfvorrichtung
verwendet werden, die von einer pneumatischen Kolben-Zylinderanordnung gesteuert wird und die Plättchen 9 in
Richtung der Riemen lla und lib des Überführungsorgans stößt.
Die Imprägniervorrichtung 2 besteht aus einem horizontalen Drehtisch 15$ dessen Drehachse l6 vertikal ist. Der Tisch 15
trägt auf seinem Umfang gleichmäßig verteilt acht gleichartige Pressen 17. Jede Presse hat eine am Tisch 15 befestigte
und davon getragene untere Platxe 17a und eine obere bewegliche
Platte 17b, die unter der Wirkung eines Satzes von Hebeln l8, 19, 2o steht. Der untere Teil des Hebels 2o liegt
auf einem kreisförmigen Nocken 21 über eine Rolle 22 auf. Der
Tisch 15 kann diskontinuierlich bzw. intermittierend jeweils um einen Winkel von 45° in Drehung versetzt werden. In der
7034287 21.üft75
Ruhelage des Tisches ist eine der Pressen 17 in der Achse j
des Überfiihrungsorgans angeordnet, daa aus den Riemen lla
und lib besteht. Die Bewegung des Tisches 15 ist mit der Be- j
wegung der Kette k synchronisiert, so daß das Ablegen eines j
Plättchens 9 auf den Riemen lla und lib einer Ruhezeit des I
Tisches 15 entspricht. Der Tisch wird nur dann um k3° ge- j
dreht, wenn das auf den Riemen lla und lib abgelegte Platt- ■
chen 9 zwischen den Platten 17a und 17b der Presse 17 in Eingriff
gekommen ist, die in der Achse des Überfiihrungsorgans
liegt. ;
Das Profil des Nockens 21 ist so4beschaffen, daß die in der i
Achse des Überführungsorgans lla, üb liegende Presse 1? ι
ö
offen ist, während die um k5 zu dieser Lage im Drehsinn des Tisches 15, der in Fig. 1 gezeigt ist, angeordnete Presse 17 geschlossen ist. Die Pressen 17 zwischen der vorstehend genannten ^5°-Lage einschließlich der Lage bei 225 der Presse, die in der Achse des Überfiihrungsorgans lla, lib liegt, je- : weils in Drehrichtung des Tisches 15 gesehen, sind alle geschlossen. Die Pressen 17 in den drei anderen Lagen sind im Gegensatz dazu geöffnet.
offen ist, während die um k5 zu dieser Lage im Drehsinn des Tisches 15, der in Fig. 1 gezeigt ist, angeordnete Presse 17 geschlossen ist. Die Pressen 17 zwischen der vorstehend genannten ^5°-Lage einschließlich der Lage bei 225 der Presse, die in der Achse des Überfiihrungsorgans lla, lib liegt, je- : weils in Drehrichtung des Tisches 15 gesehen, sind alle geschlossen. Die Pressen 17 in den drei anderen Lagen sind im Gegensatz dazu geöffnet.
Die Platten 17a und 17b der Pressen 17 bilden einen im wesentlichen
in der Draufsicht quadratischen Träger, in dessen Innerem ein mittlerer Injektionshohlraum von geringem Volumen
ausgespart ist, der von einer Tafel aus Sinterstahl verschlossen ist. Die Tafeln aus Sinterstahl der beiden Platten 17^i
17b liegen gegenüber. Die Injektionshohlräume der beiden Platten werden durch biegsame Leitungen 23a, 23b für die Platten
17a bzw. 17b versorgt. Die Leitungen 23a, 23b sind jeweils mit
einer Dosierpumpe 26 verbunden, die auf dem Drehtisch 15 sitzen.
7034287 2i.08.75
Die Pumpen 26 sind Ventil- bzw. Klappenpumpen, die durch
ι sin bewegliches Elesnent gesteuert wer<lsn. das mit jeder Punsoe I
verbunden und in Berührung mit einem ortsfesten Nocken ge- j halten ist. Die Dosierpumpen 26 werden von einem Speicherbehälter
27 mit konstantem Niveau versorgt, wobei das Niveau im wesentlichen auf der gleichen Horizontalebene liegt wie
das Niveau der Klappen der Pumpen 26. Die Zufuhr durch die Pumpen 26 erfolgt nur, wenn die diesen Pumpen entsprechenden
Pressen sich in Schließlage befinden. Der Speicherbehälter enthält das Insektizid, mit welchem die Plättchen 9 imprägniert
werden sollen. Dieser Stoff wird durch die Leitungen 23a, 23b
hinter den Tafeln aus Sintermetall unter einem Druck von
2 i
2,8 kg/cm injiziert, wobei die Platten 17a und 17b geschlossen
sind und zwischen sich «in Plättchen 9 einschließen. Es
sei vermerkt, daß die Abmessungen des Plättchens 9 etwas
größer sind als die Abmessungen der Platten 17a, 17b, so daß der Rand dieser Plättchen nicht zwischen den Platten der Presse
eingeschlossen ist und das Imprägnieren des Plättchens nur in dessen Mittelbereich erfolgt. Der in dem Speicherbehälter
27 enthaltene Stoff geht durch die Tafeln des Sintermetalls hindurch und. wird von dem Plättchen 9 absorbiert.
Pro Drehzyklus des Tisches 15 um 45° alle 1,5 Sekunden können
so 25 bis 30 g des Stoffes in jedes Plättchen 9 injiziert ;
werden· Wenn das in das Innere einer Presse 17a gebrachte
Plättchen 9 drei Viertel des Weges auf dem Drehtisch 15 zurückgelegt
hat, öffnet sich die Presse 17 wiederum infolge des entsprechenden Profils auf dem Nocken 21. In diesem Augenblick
wird ein Bügel, der in der Mitte der Platte 17a angeordnet ist, die der Mitte des Drehtisches 15 am nächsten liegt,
durch einen Hebel 29 geschoben, der am unteren Teil des Tisches 15 vorgesehen ist. Der Hebel 29 wird durch einen Exzenter
30 und eine Feder 3I betätigt. Der von dem Hebel 29 mitgenommene
Bügel 28 wird in in dem Tisch 15 angebrachten Führungen parallel zum Radius, welcher der Achse der Presse entspricht,
7034287 21.08.75
-limit welcher der Bügel 28 Verbunden ist, verschoben. Selbstverständlich
ist die Mitnehmereinrichtung 29» 3o, 31 bezüglich dee Drehtisches 15 ortsfest und liegt an der Stelle, welche die Pres- j
se 17 einnimmt, wenn sie drei Viertel Umdrehung aus der lage ;
ausgeführt hat, wo die Presse 17 ein Plättchen 9 von dem Überführungsorgan aufgenommen hat, das von dem Riemen lla und
lib gebildet wird.
Senkrecht zur Achse des Überführungsorgans, das aus den Riemen lia, lib besteht, befindet sich eine Überführungseinrichtung-,
die in der Anordnung mit 32 bezeichnet ist. Diese Einrichtung
32 besteht aus einem festen Gitter 33, dessen Stäbe senkrecht
zur Achse der Überführungseinrichtung 3 2 liegen, und aus einem
beweglichen Gitter 3^i das durch die beiden Schwinghebel 35»ι
36a um die beiden Achsen 35 und 36 in exne Translationsbewegung
versetzt wird. Das Gitter Jk liegt konstant horizontal bei j
seiner Bewegung. Die Stäbe des Gitters "}k gehen zwischen den ;
Stäben des festen Gitters 33 hindurch. Am Ende dieses aus den
beiden Gittern 33 und 3*t bestehenden Aufbaus ist auf der von
der Imprägniervorrichtung 2 abgelegenen Seite eine Einheit von Rollen 37 vorgesehen^· die um ihre Achse durch einen Motor 37a
in Drehung versetzt' werden. Das Gitter 33 ist fest mit einer
Platte einer elektrischen Waage verbunden, mit der, wenn die imprägnierten Plättchen auf ihr liegen, überprüft werden kann,
ob die Imprägnierung der Plättchen ausreichend ist.
Am Austritt der Überführungseinrichtung 32, d. h. auf der der Imprägniervorrichtung 2 gegenüberliegenden Seite, ist eine
Zentrierstation 38 vorgesehen, die von der Überführungseinrichtung 32 die imprägnierten Plättchen 9 übernimmt, sie ausrichtet
und an der Stelle der Verpackungskette freigibt, die
bei der vorliegenden Anordnung durch 3 bezeichnet ist. Die Kette 3 besteht aus einem umlaufenden Band 3a, auf welchem im
wesentlichen quadratische Träger 39 angeordnet sind. An den
7034287 21.08.75
vier Lcken eines jeden Trägers 39 befindet sich ein Anschlag
4o für das iniagebringen. Das von den vier Anschlägen ^o abgegrenzte
Quadrat eines Trägers 39 entspricht genau den Abmessungen des für die Aufnahme des Plättchens 9 bestimmten
Behälters.
Die von dcsm Rand 3a mit seinen Trägern 39 gebildete Verpakkungskette
geht an einem vertikalen Verteiler 4l vorbei, wo die unteren Elemente 42 des Behälters gestapelt sind, in dem
das imprägnierte Plättchen 9 angeordnet werden soll.
Die Yerpackuiigskette geht dann an; einer Zentrierstation 38
vorbei. Diese Station hat zwei U-förmige Büge J 43« Einer der
Schenkel des ü ist feat mit dem Kolben 44 eines Zylinders 45
verbunden. Der andere Schenkel des U wird von Rollen 46 gebildet, die von einem Motor, einem Satz von Riemen und Scheiben
in Drehung versetzt werden. Die Bügel 43 sind jeweils um eine Achse 47 schwenkbar, die sich an der Verbindungsstelle
der Basis der Bü^el 43 und des Schenkels der Bügel befindet,
der mit. dem Kolben 44 verbunden ist. Wenn ein Plättchen 9 in die Zentrierstation /38 durch die Überführungseinrichtung 32
zugeführt ist, kommt das Plättchen auf den Rollen 46 zum Anliegen, die es bis zu einem Anschlag mitnehmen und so seine
Lage sichern. In diesem Augenblick werden die Rollen 46 von
dem Zylinder 45 durch Drehen der Bügel 43 um die Achsen kj
voneinander entfernt. Das Plättchen 9 fällt senkrecht in eine genau begrenzte Lage und kommt genau in dem Mittelteil des
unteren Elementes 42 des Behälters zu liegen, der dafür vorgesehen ist. Selbstverständlich wird das umlaufende Band 3a
intermittierend angetrieben, wobei die Schrittweite dem Abstand von zwei aufeinanderfolgenden Trägern 39 entspricht.
Die Kette wird dann angehalten, wenn sich ein Träger 39 an dem
Verteiler 4l und ein anderer Träger 39 an der Zentrierstaticn 38 befindet.
7034287 2108.75
- 13 -
Wenn auf diese Weise der Träger J" mit einem unteren Element ■ ΐ
42 des Behälters und einem imprägnierten Plättchen 9 versehen ". ist, wird er in zwei aufeinanderfolgenden Schritten zu einem
Verteiler 48 weiterbefördert, der die oberen Elemente 49 des T entsprechenden Behälters enthält. Mit diesem Verteiler kann das ;'·■ Element 49 auf dem aus dem Element 42 und dem Plättchen 9 be- f stehenden Stapel in Lage gebracht werden. Am Ausgang des Verteilers 48 ist in der Vorschübrichtung der Verpackungskette 3
eine Kontrollvorrichtung 5o mit einer Photozelle angeordnet,
mit der die Relativlage der Elemente 42, 9 und 49 überprüft ■':■ werden kann» Diese drei Elemente1 kommen nach zwei Vorschub- ... schritten der Verpackungskette 3 teu einer Presse 511 clie die ί Elemente 49 und 43 miteinander verhakt bzw. verbindet. Die γ Presse 51 wird von einer Kolben-Zylinderanordnung 52 betätigt. i-Nach der Presse 51 befindet sich an der Verpackungskette eine r Vorrichtung 5 3 zum Befestigen einer Ausgleichs- bzw. Gleichgewichtslasche 5^ auf der Seite des von der Presse 51 zusammengefügten Behälters. Die Befestigung erfolgt durch eine
Kolben-Zylinderanordnung. Der Behälter wird dann am Ende der
Verpackungskette 3 in eine Transportrutsche 55 abgeführt, die
ihn in Richtung von Hackmaschinen weiterfördert. Die erfindungsgemäße Maschine kann auch am Ende der Verpackungskette 3
mit einer Vorrichtung zum Auswählen und Auswerfen von fehlerhaft zusammengebauten Behältern versehen sein, wobei diese
Vorrichtung selbstverständlich vor der Transportrutsche 55
Verteiler 48 weiterbefördert, der die oberen Elemente 49 des T entsprechenden Behälters enthält. Mit diesem Verteiler kann das ;'·■ Element 49 auf dem aus dem Element 42 und dem Plättchen 9 be- f stehenden Stapel in Lage gebracht werden. Am Ausgang des Verteilers 48 ist in der Vorschübrichtung der Verpackungskette 3
eine Kontrollvorrichtung 5o mit einer Photozelle angeordnet,
mit der die Relativlage der Elemente 42, 9 und 49 überprüft ■':■ werden kann» Diese drei Elemente1 kommen nach zwei Vorschub- ... schritten der Verpackungskette 3 teu einer Presse 511 clie die ί Elemente 49 und 43 miteinander verhakt bzw. verbindet. Die γ Presse 51 wird von einer Kolben-Zylinderanordnung 52 betätigt. i-Nach der Presse 51 befindet sich an der Verpackungskette eine r Vorrichtung 5 3 zum Befestigen einer Ausgleichs- bzw. Gleichgewichtslasche 5^ auf der Seite des von der Presse 51 zusammengefügten Behälters. Die Befestigung erfolgt durch eine
Kolben-Zylinderanordnung. Der Behälter wird dann am Ende der
Verpackungskette 3 in eine Transportrutsche 55 abgeführt, die
ihn in Richtung von Hackmaschinen weiterfördert. Die erfindungsgemäße Maschine kann auch am Ende der Verpackungskette 3
mit einer Vorrichtung zum Auswählen und Auswerfen von fehlerhaft zusammengebauten Behältern versehen sein, wobei diese
Vorrichtung selbstverständlich vor der Transportrutsche 55
angeordnet ist. Es sei erwähnt, daß die Synchronisation der j.
Bewegungen der Zuführkette, des Drehtisches und der Verpak- j C
kungskette durch einen Programmgeber in Form eines Nockens ;;i
gewährleistet ist. h
Die Maschine arbeitet folgendermaßen: Die in dem Veii ;iler 8
liegenden Plättchen 9 aus absorbierendem Material werden '.]■
zwischen, zwei Bügeln 7 der Kette 4 befördert und bleiben j/
4 min im Inneren des Ofens Io. Die Kette 4 verschiebt sich μ
7034287 21.0875
diskontinuierlich, wobei ein Vorschubschritt des; Abstand von j
zwei aufeinanderfolgenden Bügeln 7 entspriofc1·. Am Ende ds ;
Ofens Io ist das Plättchen 9 entwässert. Es wird dann νcn
der Kette k auf den Riemen 11a und 11b abgelegt, die von der
Scheibe lk in Drehung versetzt werden. Das so abgelegte Plattchen 9 wird zwischen die Platten 17a und 17b der Presse 17 ! eingelegt, die sich in der Achse des Überführungsorgans be- . findet, das aus den Riemen lla, 11b besteht. Der Tisch 15 wird um einen Winkel von k$ gedreht. Zu Beginn der ersten j Drehbewegung schließen sich die beiden Platten 17a und 17b i der Presse 17 um das Plättchen 9 wieder, dessen Ränder aus : den Platten herausragen. Durch die Leitung 251 den Drehverteiler 2k und die Leitungen 23a und 23b wird den Injektions-
der Kette k auf den Riemen 11a und 11b abgelegt, die von der
Scheibe lk in Drehung versetzt werden. Das so abgelegte Plattchen 9 wird zwischen die Platten 17a und 17b der Presse 17 ! eingelegt, die sich in der Achse des Überführungsorgans be- . findet, das aus den Riemen lla, 11b besteht. Der Tisch 15 wird um einen Winkel von k$ gedreht. Zu Beginn der ersten j Drehbewegung schließen sich die beiden Platten 17a und 17b i der Presse 17 um das Plättchen 9 wieder, dessen Ränder aus : den Platten herausragen. Durch die Leitung 251 den Drehverteiler 2k und die Leitungen 23a und 23b wird den Injektions-
hohlräumen, die hinter den Tafeln aus Sinterstahl einer jeden
ο
Platte 17aι 17b liegen, unter einem Druck von 2,8 kg/cm ein \ Insektizid zugeführt, das in einem Speicherbehälter 27 ent- ! halten ist. Diese Zufuhr erfolgt solange, bis die Presse 17 öffnet, was etwas vor dem Zeitpunkt erfolgt, wo das Platt- ; chen 9 drei Viertel Umdrehung au' dem Drehtisch 15 gemacht hat. '
Platte 17aι 17b liegen, unter einem Druck von 2,8 kg/cm ein \ Insektizid zugeführt, das in einem Speicherbehälter 27 ent- ! halten ist. Diese Zufuhr erfolgt solange, bis die Presse 17 öffnet, was etwas vor dem Zeitpunkt erfolgt, wo das Platt- ; chen 9 drei Viertel Umdrehung au' dem Drehtisch 15 gemacht hat. '
Wenn das Plättchen 9!.d:rei Viertel Umdrehung zurückgelegt hat, ;
öffnet sich die Presse 17, der Bügel 23 stößt die Ränder des ;
Plättchens 9 in Richtung der Überführungseinrichtung 32 aufgrund der Wirkung des Hebels 29 auf den Bügel 28. Das Plättchen 9 kommt dadurch auf den Stäben des festen Gitters 33 zu
liegen. Das bewegliche Gitter Jk verursacht mehrere Male längs
der Achse der Überführungseinrichtung 32 die Vorwärtsbewegung
des imprägnierten Plättchens 9· Dadurch wird das Plättchen',
auf sich drehende Rollen 37 gebracht und kommt von da in die
Zentrierstation 38.
Ein Träger 39 der Verpackungskette 3 befindet sich, nachdem
er ein unteres Element des Behälters k2 von einem Verteiler
kl aufgenommen hat, an der Zentrierstation 38· Die Zentrierung
7034287 21.08.75
βϊ-ί1. durch Rollen 46, die in Drehung versetzt werden
una -das Plättchen 9 gegen einen Anschlag drücken. Der
Kolben 44 des Zylinders 45 wirkt dann auf die Bügel 43, um
die Rollen 46 voneinander zu entfernen. Das imprägnierte Plättchen 9 fällt auf die Innenseite des unteren Elements
42 des Behälters.
!Während der diskontinuierlichen Vorwärtsbewegung der Verpak-/kungskette
3 kommt die aas dem Element 42 und dein Plättchen
bestehende Einheit zu dem zweiten Verteiler 48, der dieser
Einheit das obere Element 49 de,s .Behälters hinzufügt, dann
zu der Presse 51, welche die Befestigung durch Verzapfen der
Elemente 42 und 49 gewährleistet·. Die Vorrichtung 53 sorgt
dann für die Befestigung der Ausgleichslasche 54. Die so.,, hergestellte
Verteilervorrichtung für das Insektizid wird dann durch eine Transρortrinne 55 in Richtung von Packmaschinen
abgeführt.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung können die Bereiche der Maschine, wo sich die imprägnierten Plättchen sowie die
Imprägniervorrichtung befinden, in einem belüfteten Gehäuse angeordnet werden ,''um jegliche Abgabe von giftigen Dämpfen
durch den Imprägnierungsstoff zu vermeiden.
7034287 2.1.08.75
Claims (4)
1. Vorrichtung zum imprägnieren von blättchen aus einem absorbierenden
Material mit einem flüssigen Insektizid, gekennze ichnet durch einen Drehtisch (15)
mit wenigstens einer darauf angeordneten Presse (I7) mit zwei Platten (17a, 17b) zur Aufnahme des Plättchens (9)
aus absorbierendem Material zwischen sich und Verteilung des flüssigen Insektizids.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in gleichmäßigem Abstand auf dem Drehtisch (I5) mehrere
Pressen (17) vorgesehen sinds und der Drehtisch (15) mit
einer Schrittbreite gleich dem Winkelabstand von zwei benachbarten Pressen (17) schrittweise drehbar ausgebildet
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Platten (17a) der Pressen (17) auf
dem Drehtisch (15) lagefest sind, während die oberen Platten (17b) dieser Pressen von einem Satz von Hebeln
(18, 19, 20) senkrecht zum Drehtisch (15) betätigbar sind, die von einem lagefesten kreisförmigen Nocken (21) gesteuert
sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die oberen (17b) und untere.n Platten (17a) jeder Presse (17) aus Tafeln aus Sintermetall oder
— 2 -
7034287 21.08.75
gebranntem Porzellan bestehen, deren eine Fläche die Berühr
ungsfläche mit dem Plättchen (9) aus absorbierendem
Material ist, während die andere Fläche einen Injektionshohlraum begrenzt, der an eine Dosierpumpe (26) angeschlossen
ist, die an einen Behälter (27) mit konstantem Niveau angeschlossen ist.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß zum Auswerfen der Plättchen (9) aus .den Pressen (17) ein die aus den Pressen rae-erden Ränder der
Plättchen (9) erfassender Bügel (28) vorgesehen ist, der durch einen Hebel (29), der durch eine Exzentervorrichtung
(30) mit der Drehbewegung des Drehtisches (15) hin- und
herbewegbar ist, in etwa radial verlaufenden Rührungen des Drehtisches (15) verschierbη^ ist.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß acht Pressen (17) vorgesehen sind und sich der kreisförmige Nocken (21) mit seinem die Pressen
schließenden Abschnitt über einen Umfangsbereich des
Drehtisches (15) von fünf Pressen (17) erstreckt, wobei die Stellen des Auswerfens der Plättchen (Q) um einen
Winkel von 270° auseinanderliegen.
7034287 21.09.75
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR696931461A FR2060219B1 (de) | 1969-09-16 | 1969-09-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7034287U true DE7034287U (de) | 1975-08-21 |
Family
ID=9040137
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7034287U Expired DE7034287U (de) | 1969-09-16 | 1970-09-15 | Automatische verpackungmaschine fuer kleine platten mit einem insektizid. |
| DE2045594A Expired DE2045594C3 (de) | 1969-09-16 | 1970-09-15 | Vorrichtung zum Imprägnieren von Plättchen aus absorbierendem Material |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2045594A Expired DE2045594C3 (de) | 1969-09-16 | 1970-09-15 | Vorrichtung zum Imprägnieren von Plättchen aus absorbierendem Material |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3645063A (de) |
| BE (1) | BE750818A (de) |
| DE (2) | DE7034287U (de) |
| FR (1) | FR2060219B1 (de) |
| GB (2) | GB1293662A (de) |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4077183A (en) * | 1977-03-24 | 1978-03-07 | Firma Globol-Werk Gmbh | Machine for the automatic assembly of vaporizers |
| FR2531312A1 (fr) * | 1982-08-03 | 1984-02-10 | Oreal | Dispositif diffuseur de substances volatiles, notamment d'insecticide |
| US7568606B2 (en) * | 2006-10-19 | 2009-08-04 | Asm Technology Singapore Pte Ltd. | Electronic device handler for a bonding apparatus |
| WO2013190574A1 (en) | 2012-06-21 | 2013-12-27 | Reliance Industries Limited | Regeneration of spent paraffin dehydrogenation catalyst |
| CN108355896B (zh) * | 2018-05-21 | 2024-10-25 | 黄璟雯 | 一种电热管的喷涂装置 |
-
1969
- 1969-09-16 FR FR696931461A patent/FR2060219B1/fr not_active Expired
-
1970
- 1970-05-22 BE BE750818D patent/BE750818A/xx unknown
- 1970-08-10 GB GB38361/70A patent/GB1293662A/en not_active Expired
- 1970-08-10 GB GB61042/71A patent/GB1293663A/en not_active Expired
- 1970-08-10 US US62546A patent/US3645063A/en not_active Expired - Lifetime
- 1970-09-15 DE DE7034287U patent/DE7034287U/de not_active Expired
- 1970-09-15 DE DE2045594A patent/DE2045594C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1293662A (en) | 1972-10-18 |
| DE2045594C3 (de) | 1975-02-20 |
| FR2060219A1 (de) | 1971-06-18 |
| BE750818A (fr) | 1970-11-23 |
| GB1293663A (en) | 1972-10-18 |
| DE2045594A1 (de) | 1971-04-22 |
| DE2045594B2 (de) | 1974-07-04 |
| US3645063A (en) | 1972-02-29 |
| FR2060219B1 (de) | 1973-03-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2748594A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum laden von erntegut und zur ballenformung | |
| DE1918791C3 (de) | Vorrichtung zum Stapeln von in waagerechter Lage zugefuehrten Platten in Hochkantstellung | |
| DE1511713A1 (de) | Verpackungsmaschine | |
| DE2264633A1 (de) | Vorrichtung zum falzen und schneiden duennen streifenmaterials | |
| DE2030165C3 (de) | Vorrichtung zum Bilden mehrlagiger Zigarettengruppen | |
| DE814730C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum selbsttaetigen und fortlaufenden Verformen, Trocknen und Verpacken pulverfoermiger Gueter, z. B. Zucker | |
| DE1906366A1 (de) | Vorrichtung zum Zufuehren von Tafel od.dgl.aus Schokolade od.dgl.zu einer Verpackungsmaschine | |
| DE2536928C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Stapeln von stabförmigen Gegenständen | |
| DE2362347A1 (de) | Verpackungsmaschine | |
| DE7034287U (de) | Automatische verpackungmaschine fuer kleine platten mit einem insektizid. | |
| DE2718912C2 (de) | ||
| DE1925777A1 (de) | Vorrichtung zur UEberfuehrung von Gegenstaenden,insbesondere von nicht anhaeufbaren Gegenstaenden,von einer Abgabeeinrichtung zu einer sich mit anderer Geschwindigkeit bewegenden Aufnahmeeinrichtung | |
| EP2048094A2 (de) | Wellpappe-Streifen-Transport-Einrichtung | |
| DE102010031668A1 (de) | Falt- und Stapel-Anlage für Wellpappebahnen | |
| DE3108195A1 (de) | Vorrichtung zum bilden von verpackungsfaehigen stapeln aus flachen werkstuecken | |
| DE1486002A1 (de) | Verfahren und Maschine zum Herstellen hermetisch verschlossener Verpackungen fuer Lebensmittel od.dgl. | |
| DE1453258A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Schichtenmaterial | |
| DE2147082C2 (de) | Maschine zum Verpacken von empfindlichen Gegenständen, wie Seifen | |
| DE8214126U1 (de) | Vorrichtung zum automatischen bewegen von stabfoermigen gegenstaenden, insbesondere von latten oder rahmenleisten | |
| DE2252804A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur zusammenstellung und anordnung von bauteilen in einer bestimmten reihenfolge, insbesondere von bauteilen fuer akkumulatoren | |
| DE246803C (de) | ||
| DE2609672A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum umwickeln eines gegenstandes mit einem band oder bogen | |
| DE1958088A1 (de) | Verfahren zur Emballierung kleinerer,verschiedene Formen aufweisender Verpackungen von Knollengewaechsen zu groesseren Einheiten und Maschine zur Durchfuehrung dieses Verfahrens | |
| DE2416624B2 (de) | Übergabevorrichtung für geschnittene, scheibenförmige Backwaren | |
| DE1205810B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur fortlaufenden Stapelung und zum absatzweisen Transport von Gegenstaenden aus Blattmaterial |