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DE7033865U - Infusionsstaender. - Google Patents

Infusionsstaender.

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Publication number
DE7033865U
DE7033865U DE19707033865 DE7033865U DE7033865U DE 7033865 U DE7033865 U DE 7033865U DE 19707033865 DE19707033865 DE 19707033865 DE 7033865 U DE7033865 U DE 7033865U DE 7033865 U DE7033865 U DE 7033865U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stand
tube
locking mechanism
infusion
screw clamp
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19707033865
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Holzhauer und Sutter Medizinisch Technische Geraete und Instrumente GmbH
Original Assignee
Holzhauer und Sutter Medizinisch Technische Geraete und Instrumente GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Holzhauer und Sutter Medizinisch Technische Geraete und Instrumente GmbH filed Critical Holzhauer und Sutter Medizinisch Technische Geraete und Instrumente GmbH
Priority to DE19707033865 priority Critical patent/DE7033865U/de
Publication of DE7033865U publication Critical patent/DE7033865U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)

Description

Firma Holzhauer & Sutter GmbH, 7801 Wildtal
Infusion s s tander
Die Neuerung betrifft einenlnfusionsständer mit einem Stativrohr, dessen Ende einenoder mehrere Haken zum Halten von Behältern oder Leitungen aufweist, wobei das Stativrohr schwenkbar an einer Schraubzwinge angeordnet ist.
Es sind bereits Infusionsständer bekannt, bei denen das Stativrohr schwenkbar an einer Schraubzwinge angeordnet ist. Hierbei weist die Schraubzwinge drei Erhöhungen auf und das schraubzwingenseitige Ende des Stativrohres ist geschlitzt. Der Schlitz umfasst einen Stehbolzen der Schraubzwinge. In der senkrechten Stellung des Stativrohres umfasst der Schlitz gleichzeitig die mittlere Erhöhung. Bei einer hierzu um 45 geneigten Stellung be· findet sich das Rohrende zwischen der mittleren und einer der beiden äußeren Erhöhungen der Schraubzwinge. In der waagrechten Stellung des Stativrohres liegt dieses an einer der beiden äußeren Erhöhungen an. Bei diesem bekannten Infusionsständer ist also eine senkrechte, eine waagrechte und eine um 45 geneigte Stellung des Stativrohres möglich. Hierdurch sind die Einsatzmöglichkeiten des Infusionsständers beschränkt. Ein weiterer Nachteil ist darin zu sehen, daß in der eingestellten Lage des Stativrohres eine starre Befestigung des Stativrohres an der Schraubzwinge nicht möglich ist. Durch das Spiel zwischen dem schraubzwingenseitigen Stativrohrende und den Erhöhungen kann das Stativrohr bei Erschütterungen wackeln. Bei starken Erschütterungen in Richtung des Stativrohres ist es sogar möglich, daß das Stativrohrende bzw. der Schlitz aus den Erhöhungen herausspringt und in die waagrechte Lage fällt. Derartige Nachteile
müssen unbedingt vermieden werden, da dadurch die Gefahr besteht, daß die Zuleitungen zum Patienten unterbrochen werden. Ein weiterer Nachteil der bekannten Infusionsständer ist darin zu sehen, daß das Stativrohr, welches teleskopartig ausgebildet ist, nicht oder nur schwer von der Schraubzwinge lösbar ist, so daß bei einer Beschädigung des Teleskops der gesamte Infusions ständer unbrauchbar wird. Diese Nachteile sollen vermieden werden.
Bei einem Infusions ständer der eingangs genannten Art wird deshalb vorgeschlagen, daß zwischen der Schraubzwinge und dem dort drehbar gelagerten Stativrohr ein Gesperre angeordnet, ISl. -n.I15ucj.xe 6 iH6 5 ΪΠ αΧϊάιβ Γ x\.iCiitung ITi Ο»_ιθΓ Z'wiSCAiBn ιχΐθ Erhöhungen verschiebbaren Stativrohres ist das neuerungsgemäße Stativrohr nur um einen Punkt drehbar und durch ein Gesperre feststellbar. Als Gesperre kann ein axial wirkendes Klemmgesperre, ein Riegeigesperre oder ein axial wirkendes Rastgesperre verwendet werden, wobei das Gesperre jeweils koaxial zum Drehpunkt des Stativrohres angeordnet ist.
Auf diese Weise wird es möglich, das Stativrohr stufenlos oder nahezu stufenlos in jede gewünschte Stellung zu bringen. Vorzugsweise ist der Schwenkbereich auf 180 begrenzt, wobei die beiden Extremstellungen in der Waagrechten liegen. Durch die gewählte Anordnung ist es auch ohne weiteres möglich, das Stativrohr gegen ein anderes Stativrohr auszutauschen. Da in der gesperrten Stellung das Stativrohr mit der Schraubzwinge starr verbunder, ist, ist eine unbeabsichtigte Veränderung der Lage des Stativrohres ausgeschlossen.
Die Figuren zeigen Beispiele des neuerungsgemäßen Gegenstandes. Es zeigen:
die Figur 1 ein erstes Ausführungsbeispiel des Infusionsständers in perspektivischer Ansicht,
die Figur 2 eine Ansicht, teilweise im Schnitt dargestellt,eines axial wirkenden Rastgesperres,
die Figur 3 einen Schnitt durch ein axial wirkendes Klemm- oder Ra s tge sperre,
die Figur 4 eine Vorderansicht auf die Schraubzwinge mit einem Teil eines Rastgesperres,
die Figur 5 einen Schnitt durch ein axial wirkendes Klemmgesperre und
die Figur 6 einen Schnitt und eine Draufsicht auf ein Riegeige sperre mit einem axial eingreifenden Schubriegel.
Der Infusionsständer nach Figur 1 besteht aus einer Schraubzwinge 2, deren starrer Klemmbacken eine Keilnute 2 aufweist. Der bewegliche Klemmbacken 3, der ebenfalls mit einer Keilnut versehen ist, kann über eine Schraube 4 verstellt werden. Das Stativrohr 5, bei welchem es sich um ein teleskopartigc^ Stativrohr handelt, trägt an seinem vorderen freien Ende einen oder mehrere Aufhängehaken ö zum Aufhängen von Infusionsflaschen oder zum Führen von Kabeln oder Zuleitungen. An der Schraubzwinge 1 befindet sich ein Teil 8 des Gesperrs, während der andere Teil 9 mit dem Stativrohr verbunden ist. Das Stativrohr 5 ist um eine Drehachse schwenkbar und kann mittels eines Feststellrades 7 in der gewünschten Stellung fest-
gestellt werden. Der Schwenkbereich des Stativrohres 5 ist begrenzt durch zwei seitliche Anschläge 10x und 10".
Bei dem Gesperre nach Figur 2 handelt es sich um ein axial wirkendes Rastgesperre. Das Stativrohr 5 ist um einen Stehbolzen 11 der Schraubzwinge 1 drehbar. Der Stehbolzen 11 trägt an seinem vorderen freien Ende ein Gewinde, auf welches ein Stellrad 7 aufschraubbar ist. Mit der Schraubzwinge 1 verbunden und um den Stehbolzen 11 angeordnet ist eine Scheibe 8, deren Stirnfläche in radialer Richtung verlaufende Wellungen aufweist. In entsprechender Weise ist mit dem Stativrohr 5 eine entsprechende Scheibe 9 starr verbunden, deren stirnseitige Wellungen demjenigen der Scheibe 8 gegenüberstehen. Durch Anziehen des Feststellrades 7 rasten die Erhöhungen der Scheibe 9 in die Vertiefungen der Scheibe 8 ein bzw. umgekehrt. Das Stativrohr 5 ist somit in jeder Stellung, entsprechend der Teilung 14 der Wellungen einstellbar.
Um ein Lösen der Schraubverbindung infolge Erschütterungen zu vermeiden, kann zwischen dem Stellrad 7 und dem Stativrohr 5 eine Federscheibe 13 angeordnet sein.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 3 werden die gleichen Scheiben 8 und 9 verwendet, wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 2. Bei den Scheiben 8 und 9 kann es sich jedoch auch um ebenflächige Scheiben handeln, deren Oberflächen entsprechend aufgerauht sind oder einen entsprechenden Belag tragen, so daß ein hoher Haftreibungsbeiwert zwischen den Scheiben 8 und 9 vorhanden ist. Im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel nach Figur 2 ist das Stellrad 7 mit einer.-. Schraubbolzen 12 versehen, der in eine Bohrung der Schraubzwinge 1 einschraubbar ist.
Bei dem Gesperr nach Figur 5 handelt es si :h um ein axial wirkendes
703386ÖI5.2.7
-D-
Klemmge sperre, bei welchem -wischen den Scheiben 8X und 9veine
Scheibe 15
hen
it hoh
angeordnet ist. Wie in den zuvor beschriebenen Beispiele:, ist die Scheibe 8" starr mit der Schraubzwinge 1 und die Scheibe 9 starr mit dem Stativrohr 5 verbunden. Die Scheibe 8" kann auch einstückig zur Schraubzwinge 1 sein, d.h. aus deren Material bestehen.
Bei dem Riegeigesperre nach Fig. 6 ■weist die Schraubzwinge 1, mehrere, auf einem Kreis angeordnete Bohrungen 19 auf. Das Stativrohr 5 ist um einen Schraubbolzen 16 der Schraubzwinge 1 drehbar gelagert. Das Stativrohr ist an seinem einen Ende mit einem Riegel 18 versehen, wobei es sich um einen federbelasteten Schubriegel handelt. Dieser greift in eine der Bohrungen 19 ein und bestimmt damit die Stellung des Stativrohres 5 relativ zur Schraubzwinge 1.

Claims (11)

  1. Schutzansprüche
    Infusionsständer mit einem Staiivrohr. Hessen Enrip oder mehrere Haken zum Halten von Behältern oder Leitungen aufweist, wobei das Stativrohr schwenkbar an einer Schraubzwinge angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Schraubzwinge und dem dort drehbar gelagerten Stativrohr ein Gesperre angeordnet ist.
  2. 2. Infusionsständer mit einem Stativrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gesperre ein axial wirkendes Klemmgesperre ist (Figur 5).
  3. 3. Infusionsständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gesperre ein Riegeigesperre mit axial eingreifendem Schubriegel ist (Figur 6).
  4. 4. Infusionsständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gesperre ein axial wirkendes Rastgesperre ist.
  5. 5. Infusionsständer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einer Scheibe (8N) der Schraubzwinge und einer Scheibe (9") des Stativrohres eine Scheibe (15) eines elastischen Materials mit hohem Hartreibungsbeiwert angeordnet ist und eine zu den Scheiben zentrale Schraubverbindung (7, 11) den axialen Anpressdruck bewirkt und das Stativrohr lagert.
  6. 6. Infusionsständer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegeigesperre aus einem am Rohrende angeordneten federbelasteten Schubriegel (18) und mehreren Bohrungen (19) an der Schraubzwinge besteht, wobei der Riegel und die Bohrungen im gleichen Abstand zur Lagerung (16) des Stativs
    angeordnet sind.
  7. 7. Infusions ständer nach Ansprach 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gesperre aus zwei einmal an der Schraubzwinge, zum anderen am Stativrohr angeordneten Scheiben (8, 9) besteht, deren einander gegenüberstehende Stirnflächen in radialer Richtung verlaufende Wellungen aufweisen.
  8. 8. Infusions ständer nach Anspruch 5 oder 7, dadurch gekenn, zeichnet, daß die Schraubzwinge einen zu den Scheiben zentralen Stehbolzen (11) trägt, der zur Lagerung des Stativrohres dient und auf den ein Stellrad (7) aufschraubbar ist.
  9. 9. Infusions ständer nach Anspruch 5 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stellrad (7) mit einem Schraubbolzen (12) in eine zu den Scheiben zentrale Bohrung der Schraubzwinge einschraubbar ist und zur Lagerung des Stativrohres dient.
  10. 10. Infusionsständer nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Stellrad (7) und Stativrohr (5) eine Federscheibe (13) angeordnet ist.
  11. 11. Infusions Ständer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehbereich des Stativrohres 180 beträgt und begrenzt ist durch zwei seitliche Anschläge (10s, 10N") an der Schraubzwinge.
DE19707033865 1970-09-11 1970-09-11 Infusionsstaender. Expired DE7033865U (de)

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DE7033865U true DE7033865U (de) 1971-02-25

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DE19707033865 Expired DE7033865U (de) 1970-09-11 1970-09-11 Infusionsstaender.

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