DE7032562U - Einstellvorrichtung zum foerdern definierter futtermengen. - Google Patents
Einstellvorrichtung zum foerdern definierter futtermengen.Info
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Landscapes
- Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)
Description
29 Oldenburg
54-08/gr
Gebrauchsmusteranmeldun?
Herr Hans gr. Beilage, 4-572 Essen i. Oldb., Auf der
Beilago
Die Erfindung betrifft eine Einstellvorrichtung zum Fördern definierter Futtermengen aus einem Futterwagen
mit einer Förderschnecke.
Es ist bekannt, Futtermengen aus einem Futterwagen über eine motorgetriebene Förderschnecke zu entnehmen.
Nachteilig bei der bekannten Ausbildung ist es, daß die zu entnehmende Menge nur sehr ungenau eingestellt werden
kann und eine Portionierung, entsprechend dem individuellen Entwicklungsstand des zu fütternden Tieres, nicht
mög].\ch ist. Es sind auch schon Portionierungseinrichtungen bekannt, die dem Entwicklungsstand des Tieres angepaßt
werden können, die aber den Nachteil aufweisen, daß sie konstruktiv sehr aufwendig sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einstellvorrichtung
zum Fördern definierter Futtermengen aus einem Futterwagen mit einer Förderschnecke zu schaffen.
In Lösung der gestellten Aufgabe ist eine Einstellvorrichtung
geschaffen worden, die sich dadurch auszeichnet, daß die Einstellvorrichtung antriebsmäßig mit dem
703256211.2.71 '2~
54-08/gr - 2 -
Förderschneckenantrieb verbunden ist, daß am freien Ende des Antriebes der Einstellvorrichtung ein Nachführzeiger
über einer aiit; markierungen ver-sehenen Einstellscheibe
angeordnet ist und daß an der Endmarkierung bzw. Nullstellung ein Schaltkontakt angeordnet
ist, der vom Nachfuhrzeiger beaufschlagt wird und daß
durch Betätigen des Schaltkontaktes der Förderschneckenantrieb
abschaltbar ist.
Ein Vorteil dieser Ausbildung besteht darin, daß beim Füttern der Tiere aus einem Futterwagen, die individuell
verschiedenen Mengen rationell entnommen werden können, indem man vor jeder neuen Förderung die gewünsch.=
te Menge an der Einstellvorrichtung einstellt, wobei die Förderschnecke und die Einstellvorrichtung antriebsmäßig
miteinander verbunden sind. Die Einstellvorrichtung besteht aus einer Einstellscheibe, auf der Markierungen
angebracht sind, sowie aus einem Nachführzeiger, der am freien Ende des Antriebes der Einstellvorrichtung angeordnet
ist und auf der Einstellscheibe auf eine gewünschte Markierung eingestellt werden kann. Ein Untersetzungsgetriebe,
vorzugsweise ein Schneckentrieb, ist zwischen den Förderschneckenantrieb und die Einstellvorrichtung
geschaltet. Die Markierungen auf der Einstellscheibe entsprechen also definierten Fördermengen. Die Einstellschei-
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ben sind auswechselbar, so daß man die Einstellvorrichtung dem zu fördernden Gut anpassen kann.
Will man eine bestimmte Menge fördern, so wird der Zeiger auf die entsprechende Mengenmarkierung eingestellt,
worauf der Antriebsmotor der Förderschnecke eingeschaltet wird. Die Umdrehungen der Förderschnecke werden
über ein Vorgelege auf die Einstellvorrichtung übertragen, wobei der Nachführzeiger, der auf eine bestimmte
Menge eingestellt wurde, während des Fördervorganges gegen die Nullmarkierung läuft. An dieser Stelle ist ein
Schaltkontakt angeordnet, der vorzugsweise als Endschalter ausgebildet ist, der von dem gegenlaufenden Nachführzeiger
betätigt wird und dadurch den Förderschneckenantrieb abschaltet. Danach wird der Futterwagen zur nächsten
Fütterungsbox geschoben und der Nachführzeiger entsprechend den nunmehr zu fütternden Tieren neu eingestellt, worauf
die Förderschnecke wieder anlaufen kann. Somit ist eine schnelle Verstellung der Dosierung ohne großen baulichen
Aufwand möglich.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, aus dem sich weitere erfinderische Merkmale ergeben, ist in der Zeichnung
dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 den Futterwagen mit der Einstellvorrichtung
5408/gr - 4 -
schematisiert im Schnitt und
Fig. P eine pep-spelctivische Ansicht der* Einstsll=
vorrichtung.
Aus der Fig. 1 ist die Anordnung der Förderschnecke unter dem Futtervorratsbehälter des Futterwagens ersichtlich.
Die Schnecke 2a wird von einem Motor 2 angetrieben. Die Motordrehzahl wird über ein Kettenvorgelege auf einen
Schneckentrieb 8 übertragen, so daß an der Abtriebsseite des Schneckentriebes eine brauchbare Drehzahl für die
Nachführzeiger vorhanden ist. Der Nachführzeiger ist im
rechten Winkel an einer Hülse angeordnet, die ihrerseits auf das obere Ende des Schneckentriebabtriebes aufgesteckt
ist. Die Hülse ist in ihrem Innendurchmesser so groß, daß außerdem noch auf das freie Ende des Antriebes
der Einstellvorrichtung 1 eine Schraubenfeder gesteckt werden kann. Die Hülse 3a des Nachführzeigers 3 wird
mit einer Kreisringscheibe Jb abgedeckt, so daß die in
der Hülse befindliche Schraubendruckfeder unter Spannung steht. Das äußerste Ende der Welle 9 ist mit einer Bohrung
versehen, durch die ein Splint 10 gesteckt wird, so daß die Feder in ihrer gespannten Stellung verbleibt.
Die Anordnung des NachfUhrzeigers 3 der Einstell-
5408/gr - 5 -
vorrichtung 1 ist insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich.
Der Nachführzeiger 3 ist oberhalb einer Einstellscheibe 5 angeordnet, die mit entsprechenden Markierungen 6 versehen
ist. Zur Betätigung des Nachführzeigers 3 ist an
der Hülse 3a ein Handgriff 11 angeordnet, mit dem der Nachführzeiger 3 auf der Welle 9 bei Stillstand des
Antriebes ohne weiteres verdreht werden kann. In der Endstellung des in diesem Beispiel links herum laufenden Nachführzeigers 3 ist ein Endschalter 4 angeordnet,
gegen den der Nachführzeiger läuft. Beim Betätigen des Endschalters 4- wird der Kontakt zum Antriebsmotor 2
unterbrochen, so daß die Förderung des Futters zum Stillstand kommt. Von Hand wird der Nachführzeiger 3
auf die nächste zu fördernde Futtermenge eingestellt und der Antriebsmotor wieder gestartet. Die Einstellscheibe 5 ist beispielsweise aus Kunststoff hergestellt
und ist einschiebbar in einen U-Profi!rahmen 12.
Claims (1)
- 54-03/gr - 6 -•Seigre 7ansprüche:2j_ Einstellvorrichtung zum Fördern definierter '"t =rmengen aus einem Futterwagen mit einer Förder-3cke,dadurch g ■_ kennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung (1) antriebsmäßig mit dem Förderschneckenantrieb (2) verbunden ist, daß am freien Ende des Antriebes der Einstellvorrichtung (1) ein Nach führzeiger (3) über einer mit Markierungen (6) versehenen Einstellscheibe (5) angeordnet ist und daß an der Endmarkierung bzw. Nullstellung ein Schaltkontakt (4-) angeordnet ist, der vom Nachführzeiger (3) beaufschlagt wird und daß durch Betätigen des Schaltkontaktes (4-) der Förderschneckenantrieb (2) abschaltbar ist.2_^ Einstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Nachführzeiger (3) kraftschlüssig mit dem freien Ende des Antriebes der Einstellvorrichtung (1) verbunden ist.^ Einstellvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellscheibe (5) mit den Markierungen (6) in einen Aufnahmerahmen unter den Nachführzeiger (3) geschoben werden kann.5*O8/gr - 7 -4^ Einstellvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb der Einstellvorrichtung eine biegsame Welle vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707032562 DE7032562U (de) | 1970-09-01 | 1970-09-01 | Einstellvorrichtung zum foerdern definierter futtermengen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707032562 DE7032562U (de) | 1970-09-01 | 1970-09-01 | Einstellvorrichtung zum foerdern definierter futtermengen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7032562U true DE7032562U (de) | 1971-02-11 |
Family
ID=34176183
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19707032562 Expired DE7032562U (de) | 1970-09-01 | 1970-09-01 | Einstellvorrichtung zum foerdern definierter futtermengen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7032562U (de) |
-
1970
- 1970-09-01 DE DE19707032562 patent/DE7032562U/de not_active Expired
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