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DE7031515U - Blitzlichtsteuervorrichtung. - Google Patents

Blitzlichtsteuervorrichtung.

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Publication number
DE7031515U
DE7031515U DE19707031515 DE7031515U DE7031515U DE 7031515 U DE7031515 U DE 7031515U DE 19707031515 DE19707031515 DE 19707031515 DE 7031515 U DE7031515 U DE 7031515U DE 7031515 U DE7031515 U DE 7031515U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
lever
disk
control device
locking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19707031515
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert AG
Original Assignee
Agfa Gevaert AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Gevaert AG filed Critical Agfa Gevaert AG
Priority to DE19707031515 priority Critical patent/DE7031515U/de
Publication of DE7031515U publication Critical patent/DE7031515U/de
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Description

AGFA-GEVAERT AKTIENGESELLSCHAFT 21. August 1970
Leverkusen 10-vF-ki
PF 7 ^O/MF 12·»?
BlitzlichtSteuervorrichtung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Blitzlichtsteuervorrichtung mit einer aufsetzbaren, durch Kochspannung oder durcli Schlagbeeinflussung zündbaren Blitzlampenanordnung, mit einem Schleuderglied, durch das entweder zur Erzeugung der Hochspannung ein piezoelektrischer Block oder durch das zur Schlagzündung eine Zündvorrichtung beeinflußbar ist, und mit einem mit der drehbar angeordneten Fassung für die Blitzlampenanordnung oder mit derselben direkt zusammenwirkenden Steuerteil, durch das das Schleuderglied in seiner Ausgangslage über am Steuerteil vorgesehene sägezahnartig ausgebildete Steuerkurven überführbar ist, deren Anzahl der Anzahl der Blitzbirnen entspricht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Blitzlichtsteuervorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die einfach aufgebaut sein soll und betriebssicher arbeiten soll. Des weiteten sollen die Bewegungen der Bauteile weitgehend selbsttätig ablaufen.
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I Dies wird erfindungsgemäß cictdurch erreicht, daß auf dem
I um die Achse der Blitzlampenanordnung drehbaren Steuerteil
' eine der Anzahl der Blitzbirnen entsprechende Anzahl von An-
!■' Sätzen oder Stiften angeordnet ist, durch die ein Sperrglied
[ aus dem Bereich des Schleuder~liedes bewegbar ist, wobei das
1 Steuerteil durch eine Hebelanordnung während einer ersten Be-
i wegungsphase zur Drehung um eine die Freigabe des Schlaggliedes
! ermöglichen Winkelbetrag und während einer zweiten Bewegungs-
j. phase zur Drehung um einen die Überführung des Schlaggliedes
ί in seine Ausgangslage ermöglichenden weiteren Winkelbetrag
i freigebbar ist. Das vorzugsweise unter der Wirkung einer
\ Feder stehende Steuerglied nimmt über die jeweils im Bereich
! des Schlaggliedes befindliche Steuerkurve während der zweiten
ί Bewegungsphase das Schleuderglied in seine Ausgangsstellung
s mit, wobei dann ein Sperrglied mit dem Schlagglied in Eingriff
■■ kommt. Wird nun das Steuerglied zum Ablauf seiner ersten Be-
; wegungsphase freigegeben, so nimmt der im Bereich des Schleuder-
\ gliedes befindliche Stift des Steuergliedes das Sperrglied
j mit, wodurch das Schiouderglied zur Schleuderbewegung frei-
i gegeben wird.
I Es ist einmal möglich, daß die Blitzlichtsteuervorrichtung im Kameragehäuse untergebracht ist. Zum anderen ist es aber auch denkbar, daß die Blitzlichtsteuervorrichtung in einem eigenen
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Gehäuse untergebracht ist und aui die Kamera aufsteckbar ist. Als Blitzlampenanordnung wird zweckmäßigerifeise ein Blitzwürfel verwendet, der auf die Blitzlichtsteuervorrichtung aufsteckbar ist und gegenüber der Blitzlichtsteuervorrichtung drehbar ist. Vorteilhaft ist, daß die Vorgänge weitgehend selbsttätig ablaufen.
Gemäß weiterer Ausbildung ist der Abstand einer Steuerkurve von der nächstfolgenden Steuerkurve des Steuergliedes größer als der während der ersten Bewegungsphase zur Freigabe des Schlaggliedes zurückgelegte Weg des jeweiligen Ansatzes oder Stiftes des Steuergliedes.
Zweckmäßigerweise ist das Steuerteil scheibenartig ausgebildet und steht unter der Wirkung einer Feder. Weiterhin sind die als Ansätze ausgebildeten Steuerkurven auf der Stirnseite der Steuerscheibe angeordnet. Am Umfang des Steuerteils ist eine der Anzahl der Bewegungsphasen desselben entsprechende Anzahl von Rastkurven vorgesehen, die mit einer Hebelanordnung zusammenarbeiten.
Gemäß weiterer Ausbildung besteht die Steuerscheibe aus zwei übereinander angeordneten und miteinander verbundenen Scheiben, an deren Jmfängen eine der Anzahl der Blitzlampen entsprechende
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Anzahl von. P-cisi-kuyveTi yoreesehen ist. wobei die RastkurvpTi dsrr einen Scheibe gegenüber den Rastkurven der anacio- Scheibe uxn einen die erste Bswegungsphase der Steuerscheibe kennzeichnenden Winkelbetrag versetzt sind. Des weiteren ist die Hebelanordnung zweiteilig ausgebildet, deren einer Hebel mit den Ra3tkurven der einen Scheibe und deren anderer Hebel mit den Rastkurven der anderen Scheibe zusammenarbeitet.
Zweckmäßigerweise sind die beiden Hebel um die gleiche Achse drehbar, wobei der eine Hebel einen Ansatz aufweist, der als Anschlag für den anderen Hebel dient. Beide Hebel stehen unter der Wirkung einer Schenkelfeder. Bei im Eingriff mit den Rastkurven der einen Scheibe stehenden Hebel steht der andere Hebel außer Eingriff mit den Rastkurven der anderen Scheibe.
Gemäß weiterer Ausbildung ist auf dem Sperrglied auf der den Stiften des Steuergliedes zugewandten Seite ein mit diesen zusammenarbeitender Hebel entgegen der Kraft einer Feder drehbar angeordnet. Dieser Hebel weicht bei der Drehung des Steuergliedes entgegen der Ablaufrichtung den Stiften aus.
In vorteilhafter Weise weist die Blitzlichtsteuervorrichtung ein Magnet auf, durch dessen Anker die Hebelanordnung beeinflußbar ist, wobei der Magnet über einen in der Kamera vorgesehenen Synchronkontakt mit einer Spannungβquelle verbindbar ist.
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-UIt XlS-I-^ i-H tlXXU %^O.C Ul X XIlUUlIg €Λ11.±1*Λ±Λ.\Λ ^JLA1^0f J.11 \Λ τϊ Λ X X J.^UX Uli
1 bis 3& dargestellten Ausführungsbeispieles beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Blitzlichtsteuervorrichtung ,
Fig. 2 eine räumliche Darstellung der Blitzlicht-
steuervorrichtung,
Fig.la die Steuerscheibe in abgewickeltem Zustand,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Steuervorrichtung und
Fig.3a das Sperrglied in räumlicher Darstellung.
Gemäß Fig. 1 ist mit 1 ein Gehäuse eines Blitzlichtgerätes bezeichnet, in dem ein Auslösestift 2 bewegbar angeordnet ist und unter der Wirkung einer Feder 3 steht. Mit k ist ein Blitzwürfel bezeichnet und mit 5 eine Schlagfeder, durch die die gerade in Blitzbereitschaftsstellung befindliche Blitzbirne durch Schlrsbeeinflussung zündbar ist. Mit 6 ist ein mit dem Auslösestift 2 zusammenarbeitender Schlaghebel bezeichnet, der um eine Achse 7 drehbar ist und der unter der Wirkung einer Feder 8 steht. Der Schlaghebel 6 ist U-förmig ausgebildet. An seinem einen Ende ist ein Schlitz OQ vorgesehen, der mit einem Sperrschieber 9 zusammenarbeitet. Sein anderes Ende 10 arbeitet mit Steuerkurven 11, 12, 13 und 14 zusammen. Die Steuerkurven 11 bis Ik sind auf
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der unteren Seite eir.cr Steuerscheibe 15 angeordnet. Oberhalb der Steuerscheibe 15 ist eiiiß weitere Steuerscheibe 16 angeordnet, die mit der Ste ersc-ieibe 15 fest verbunden ist und die .α die gleiche Achse drehbar ist wie der Blitzwürfel k. Die οτ euerscheiben 15 und l6 sind in nicht dargestellter Weise Bestandteil der drehbaren Fassung für den Blitzwürfel 4.
Auf der Steuerscheibe l6 sind um 90° versetzte Stifte 17t 18t und 20 angeordnet.
Der Sperrschiober 9 st-:.-.t unter der Virku-'.g1 einer Feder 21, die denselben gegen den jeweiligen Stift 1? bzw. l8 bzw. 19 bzw. 20 drückt.
Die Steuerscheibe IG waist an ihrem Umfang k um 90 versetzte Rastkurven 22, 23, 2*i und 25 auf (Fig. 3)· Des weiteren ist der Fig. 3 zu entnehmen, daß die genannten Rastkurven mit einem Hebel 26 zusammonarh sit jr., dor um eine Achse 27 schwenkbar ist.
Am Umfang der Steuerscheibe 15 sind ebenfalls vier um 90 versetzte Rastlcurvcn 23, 29, 2·-· und 31 vorgesehen. Mit den Rastkurven 23 bis 31 arbeitet ί:..χ ebenfalls um die Achse 27 .«rhwerVoar angeordneter .lobol 32 zuerxxior.. Der Hebel 32 weist einen Ansatz 33 für den I.'jbel 26 auf. Mit Jk ist eine Schenlcelfeder bezeichnet,
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die den Hebel 26 gegen den Ansatz 33 drückt. Die Steilflanken der Rastkurven 22 bis 25 sind gegenüber den Steilflanken der Rastkurven 28 bis 31 um einen kleinen Winkelbetrag versetzt angeordnet .
Mit 35 ist ein Magnet bezeichnet, dessen Ankerstift 36 mit dem Hebel 32 zusammenarbeitet, welcher unter der Wirkimg einer Feder 37 steht.
Unterhalb der Steuerscheibe 15 ist ein zylindrisches Teil 38 angedeutet, welches als Aufwickeltrommel für eine Feder 39 dient (Fig. 2).
Gemäß Fig. 3a weist der Sperrschieber 9 im Bereich seines den Stiften 17 bis ?.O zugewandten Endes eine Schräge auf, um beim Bewegen der Steuerscheiben I5 und l6 in Aufzugsrichtung entgegen der Kraft der Feder 39 nicht mit den genannten Stiften in Berührung zu kommen. Auf dem Sperrschieber 9 ist um eine Achse kO ein Hebel kl schwenkbar angeordnet, wobei der Hebel kl gegenüber dem Sperrschieber 9 mittels einer Schenkelfeder k2 verspannt ist. Mit k3 ist ein Anschlagstift 43 bezeichnet der mit dem Hebel kl zusammenarbeitet.
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Ein Synchronkontakt kk ist in nicht näher beschriebener Weise bei avr VerschiuSbctatigung sehlieilbsr. Mittels des Synchronkontaktes kk ist die Wicklung des Magnetes 35 mit einer Spannungequelle k5 verbindbar.
Die Funktionsweise ist nun folgende:
Gemäß den Figuren 1, la und 2 befindet sich das Schleuderglied 6 in seiner Ausgangsstellung und wird in dieser Stellung durch den Sperrschieber 9 gehalten. Das Ende 10 des Schleudergliedes 6 befindet sich zwischen den beiden Steuerkurven 11 und 1%. Wird nun der Synchronkontakt kk geschlossen, so wird der Magnet 35 erregt, was zur Folge hat, daß der Hebel 32 gegen die Rastkurve 3I gedrückt wird. Gleichzeitig wird über den Ansatz 33 des Hebels die Klinke 26 aus dem Bereich der Rastkurve 25 geschwenkt. Demzufolge kann sich die Steuerscheibe l6 bzw. I5 unter der Wirkung der Feder 39 in Pfeilrichtung A bewegen. Hierbei nimmt der Stift 17 der Steuerscheibe l6 den Sperrschieber 9 entgegen der Kraft der Feder 21 in Pfeilrichtung B mit. Nach Freigabe des Schleudergliedes 6 durch den Sperrschieber 9 bewegt sich dieser um die Achse 7 unter der Wirkung der Feder 8 in Pfeilrichtung C. Der Auslösestift 2 wird in Pfeilrichtung D mitgenommen und hebt die Schlagfeder 5 für die in Blitzbereitschaftsstellung befindliche Blitzbirne des Blitzwürfels 4 über einen Ansatzstift hinweg, so daß die Zündung der schlagbeeinflußbaren Blitzbirne
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erfolgt. Die Auslösung der Blitzbirne erfolgt während der ersten Beweguiigspiiöäc ΰσϊ l>icUciöCucίΰέη 15 und Iu. Die erste Bewegungsphase wird beendet durch das Eingreifen des Hebels in die Steilflanke der Rastkurve 30.
Nach Öffnen des Synchronkontaktes kk wird der Magnet 35 stromlos. Dieser weist eine Abfallverzögerung auf, so daß erst nach einer bestimmten Verzögerungszeit der Ankerstift 36 des Magneten 35 über den Hebel 32 durch das Drehmoment des Schaltrades im Zusammenwirken mit dem Anstellwinkel des Anschlages an der Kurve 15 und die ausrichtende Wirkung der Feder 37 zurückgeschwenkt wird. Hierbei wird über die Feder Jk die Klinke 26 gegen die Rastkuive 25 bewegt. Die Steuerscheiben 15 und l6 bewegen sich nun während der zweiten Bewegungsphase weiter in Pfeilrichtung A. Das an der Steuerkurve l4 anliegende Ende 10 des Schleuderglieds 6 wird bei der Drehung der Steuerscheibe 15 in Pfeilrichtung A entgegen der Pfeilrichtung C mitgenommen. Kurz bevor das Ende 10 des Schleudergliedes 6 die Steuerkurve Ik verläßt, bewegt sich der Sperrschieber 9 unter der Wirkung der Feder 21 in den Schlitz 8 des Schleudergliedes 6, wodurch dasselbe in der Ausgangsstellung gehalten wird.
Zuvor hatte der Stift 17 den Sperrschieber 9 freigegeben, so daß dieser sich unter der Wirkung der Feder 21 in seiner Aus-
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gangsstellung bewegen konnte.
Bei Beendigung der zweiten Bewegungsphase der Steuerscheiben und l6 liegt die Klinke 26 hinter der Steilflanke der.Rastkurve 2k. Während der ersten und zweiten Bewegungsphase haben sich die Steuerscheiben 15 und l6 um einen Winkel von 90 gedreht. Da der Blitzwürfel '.v mit den Steuerscheiben 15 und 16 verbunden ist, hat sich demzufolge auch der Blitzwürfel k während der ersten und zweiten Bewegungsphase um 90 gedreht. Demzufolge befindet sich die nächste Blitzbirne in Blitzbereitschaftsstellung und des weiteren befindet sich der Stift 20 vor dem Sperrschieber
Bei erneutem Schließen des Synchronkontaktes kk laufen die Bewegungsvorgänge in schon oben beschriebener Weise ab. Ist nun nach einer bestimmten Anzahl von Drehungen der Steuerscheibe und l6 die Feder 39 entspannt, so wird zum Spannen derselben z. B. mittels des Blitzwürfels k die Steuerscheibe 15 bzw. l6 entgegen der Pfeilrichtung A gedreht. Hierbei veranlassen die Stifte 17 bis 20 ein Wegschwenken des Hebels kl des Sperrschiebers 9. Gemäß der Fig. Ja. ist der Sperrschieber 9 im Bereich d«*s Schleudergliedes 6 so abgeschrägt, daß die Stifte 17 bis 20 ungehindert an der Schräge vorbeibewegt werden können. Veranlaßt z. B. der Stift 18 ein Verschwenken des Hebels kl entgegen der Kraft der Schenkelfeder ^2, so bewegt sich dieser Hebel kl nach dem Vorbeibewegen des Stiftes l8 in seine Ausgangslage zurück.
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Claims (1)

  1. AGFA- \j RT AKTIENGESELLSCHAFT 21. August 1970
    Lgvci .: ii IQ-vF—lei.
    PF 730/MF 1237
    Ansprüche
    1. BlitzlichtSteuervorrichtung mit einer aufsetzbaren, durch Hochspannung oder durch Schlagbeeinflussung zündbaren Blitzlampenanordnung, mit einem Schleuderglied, durch das entweder zur Erzeugung der Hochspannung ein piezoelektrischer Block oder durch das zur Schlagzündung eine Zündvorrichtung beeinflußbar ist, und mit einem mit der drehbar angeordneten Fassung für die Blitzlampenanordnung oder mit derselben direkt zusammenwirkenden Steuerteil, durch das das Schleuderglied in seine Ausgangslage über am Steuerteil vorgesehene sägezahnartij ausgebildete Steuerkurven überführbar ist, deren Anzahl der Anzahl der Blitzbirnen entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem um die Achse der Blitzlampenanordnung drehbaren Steuerteil (11 bis l6) eine der Anzahl der Blitzbirnen entsprechende Anzahl von Ansätzen oder Stiften (17 bis 20) angeordnet ist, durch die ein Sperrglied (9) aus dem Bereich des Schleudergliedes (6) bewegbar
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    ist, wobei das Steuerteil (15» l6) durch eine Hebelanordnung (26, 32) während einer ersten Bewegungsphase zur Drehung um einen die Freigabe des Schlaggliedes ermöglichenden Winkei-Hetrag und während einer zweiten Bewegungsphase zur Drehung um einen die Überführung des Schleudergliedes (6) in seine Ausgangslage ermöglichenden weiteren Winkelbetrs- freigebbar ist.
    2. Blitzlichtateuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand einer St iViTiü.urve (11) von der nächstfolgenden Steuerkurve (Ik) des Steuergliedes (15) größer ist als der während der ersten Bewegungsphase zur Freigabe des Schleudergliedee (6) zurückgelegte Weg des jeweiligen Ansatzes oder Stiftes (11) des Steuergliedes.
    3. Blitzlichtsteuervorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerteil (15» l6) scheibenartig ausgebildet ist und unter der Wirkung einer Feder (39) steht, daß die als Ansätze ausgebildeten Steuerkurven (11 bis Ik) auf der Stirnseite der Steuerscheibe (15) angeordnet sind und daß am Umfang des Steuerteiles (I5i l6) eine der Anzahl der Bewegungsphasen desselben entsprechende Anzahl von mit der Hebelanordnung (26, 32) zusammenarbeitenden Rastkurven vorgesehen ist.
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    PF 730/MF 1237
    h. Blitzlichtsteuervorrichtung nach Anspruch 31 dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerscheibe aus zwei übereinander angeordneten und miteinander verbundenen Scheiben (151 l6) besteht, an deren Umfangen eine der Anzahl der Blitzlampen entsprechende Anzahl von Rastkurven (22 bis 25) der einen Scheibe (l6) gegenüber den Rastkurven (28 bis 31) der anderen Scheibe (15) um einen die erste Bewegungsphase der Steuerscheibe festlegenden Winkelbetrag versetzt sind und daß die Hebelanordnung zweiteilig ausgebildet ist, deren einer Hebel mit den Rastkurven der anderen Scheibe zusammenarbeitet.
    5. Blitzlichtsteuervorrichtung nach einem der Ansprüche 3 und k, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hebel (26, 32) um die gleiche Achse (27) drehbar sind, daß der eine Hebel (30) einen Ansatz (33) aufweist, der als Anschlag für den anderen Hebel (26) dient, daß beide Hebel untar Wirkung einer Schenkelfeder (37) stehen und daß bei im Eingriff mit den Rastkurven (22 bis 25) der einen Scheibe (16) stehenden Hebel (26) der andere Hebel (32) außer Eingriff mit den Rastkurven (28 bis 3D der anderen Scheibe (15) steht.
    6. Blitzlichtsteuervorrichtunp, nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Sperrglied (9) auf der den Stiften (17 bis 19) des Steuergliedes zugewandten Seite
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    - i4 PF 730/MF 1237
    ein mit dieeon zusammenarbeitender Hebel (4l) entgegen der Kraft einer Feder l42) drehbar angeordnet ist, der bei Drelung dce Steuergliedes (15t *6) entgegen der Ablaufrichtung den Stiften (17 bis 19) ausweicht.
    7. Blitzlichtsteuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Magnet (35) vorgesehen ist, durch dessen Anker die Hebelanordnung (32) beeinflußbar ist, wobei der Magnet über einer, in der Kamera vorgesehenen Synchronkontakt (44) mit einer Spannungsquelle (45) verbindbar ist.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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DE19707031515 1970-08-22 1970-08-22 Blitzlichtsteuervorrichtung. Expired DE7031515U (de)

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DE19707031515 DE7031515U (de) 1970-08-22 1970-08-22 Blitzlichtsteuervorrichtung.

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