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DE7018295U - Lichtschacht in fertigbauweise. - Google Patents

Lichtschacht in fertigbauweise.

Info

Publication number
DE7018295U
DE7018295U DE19707018295 DE7018295U DE7018295U DE 7018295 U DE7018295 U DE 7018295U DE 19707018295 DE19707018295 DE 19707018295 DE 7018295 U DE7018295 U DE 7018295U DE 7018295 U DE7018295 U DE 7018295U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light shaft
wall
building
shaft according
front wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19707018295
Other languages
English (en)
Inventor
Liebermann Josef
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19707018295 priority Critical patent/DE7018295U/de
Publication of DE7018295U publication Critical patent/DE7018295U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Sink And Installation For Waste Water (AREA)

Description

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G 418-26/Zi
Josef Liebermann 722 Schwenningen, Gewerbestraße
Lichtschacht in Fertigbauweise
Die Erfindung betrifft einen Lichtschacht in Fertigbauweise mit Einrichtungen zu seinem Anbringen in bestimmter Höhe an Gebäudewänden, insbesondere an Fertighäusern.
Es ist ein Lichtschacht bekannt (deutsches Gebrauchsmuster 6 925 314·) , der aus einem Lichtschachtunterteil und einem Aufsatzelement besteht. Das Lichtschachtunterteil ist in, Form eines oben und an seiner Anschlußseite offenen Kastens ausgebildet und weist einen ebenen Boden und zu diesem überall senkrecht verlaufende Wände auf. In die an der Anschlußseite liegenden Stirnflächen der Seitenwände sind Ankerschienen einbetoniert, in denen in beliebiger Höhe Hammerkopf- oder Hakenkopfschrauben einsetzbar sind, mit denen eis Lichtschachtunterteil an der Hauswand in beliebiger Höhe verankerbar ist. Dieser
— 2 —
bekannte .Lichtschacht weist verschiedene Kachteile auf. Zunächst besteht er aus verschiedenen Teilen, die beim Aufbau miteinander verbunden v/erden müssen. Dies bringt herstellun^smäßig sowie bei der Montage einen zusätzlichen Arbeitsaufwand mit eich. Die heresti^un^ssehrnnbpn stehen von den Stirnseiten des Lichtschachtunterteiles vor und müssen am Kellerfenster-Betonrahmen verankert werden. Ferner stellt das Lichtschachtunterteil mit seinem ebenen Boden und den senkrechten Wänden ein Sammelbecken für Regenwasser dar. Auch eindringender Schmutz ist aus den Ecken und Kanten schwer zu entfernen.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Lichtschacht dr . ingangs beschriebenen Art so auszubilden, daß er leicht herstellbar, einfach zu montieren und anspruchslos in der Unterhaltung ist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Lichtschacht als einteiliges Stahlbetonfertigteil hergestellt ist und an den Anschlußstirnkanten in verschiedenen Höhen eingegossene Schraubenhülsen zur Aufnahme durch die Gebäudewand geführter Schrauben aufweist.
Der erfindungsgemäße Lichtschacht ist als einstückiges Stahlbetongußteil in einem Arbeitsgang zu gießen. Bei der Montage an die Kellerwand ist nur ein Teil anzubringen. Das Aufsetzen und Befestigen weiterer Teile entfällt. Das erspart nicht nur Arbeitsaufwand, es können sich auch nirgends Verbindungsritzen bilden, die undicht werden und Schäden durch Frosteinwirkung hervorrufen können. Die eingegossenen Schraubenhülsen können Schrauben aufnehmen, die von der Gebäudewand her eingeführt und von dort eingeschraubt werden. Dies ergibt eine einfache Handhabung dieser Schrauben. Ein Abdichten der Ver-
bindungssteilen ist auf einfache Weise durch Unterlagscheiben aus Gummi möglich. Die Verankerung der ochraubenhiilsen in den Lichtschachtwänden stellt gleichzeitig eine Armierung dieser Wände dar.
Da die einteilige Herstellung des Lichtschachtes eine Rücksicht auf weitere aufzusetzende Teile überflüssig macht, ermöglicht sie eine allen Anforderungen gerecht werdende günstige Form des LichtSchachtes. So kann dieser im Boden im Bereich seiner gebäudewandfernen Frontwand Abflußöffnungen aufweisen. Durch diese Abflußöffnungen kann in den Lichtschacht gelangtes Regenwasser abfließen. Gleichzeitig werden auf diese Weise kleinere Verunreinigungen, wie Staub, Erde und dergl., hinausgeschwemmt.
Die Wirkungsweise der Abflußöffnungen wird dadurch noch vergrößert, daß der Lichtschacht in einer bevorzugten Ausführungsform einen von der Gebäudewand zu seiner Frontwand hin abfallenden Boden aufweist. Ferner wird das Abfließen von Wasser dadurch beschleunigt, daß die Frontwand schräg von oben nach unten auf die Gebäudewand zu gestellt ist. Darüber hinaus können die Seitenwände in ihrem bodennahen Bereich eine nach innen geneigte, zu den Abflußöffnungen weisende Schrägfläche aufweisen.
Eine Auflage für einen Abdeckrost kann am oberen Rand angeformt sein.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist'in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Lichtschachtes und
Fig. 2 den an einer Gebäudewand angebrachten Lichtschacht in einem Schnitt entsprechend der Schnittlinie II-II in Fig. 1.
Der Lichtschacht weist einen Boden 1, Seitenwände 2 und j eine Frontwand 3 auf. Die ötirui'iät;xit;u *ϊα. der- Jeitenwande
5 und die Stirnfläche 4b des Bodens liegen in einer Ebene und
I nach dem Anbringen des Lichtschachtes an eine Gebäudewand
'. 5 an dieser an, wie Fig. 2 zeigt.
). Der Boden 1 fällt von seiner Stirnfläche 4b weg zur Front-
! wand 3 hin schräg ab. Die Frontwand 3 ist derart schräg
j gestellt, daß sie von oben nach unten auf die Gebäudewand
\; zu geneigt ist. Die Seitenwände 2 weisen in ihrem unteren
I Bereich Schrägflächen 6 auf. In den beiden unteren an der
I Frontwand 3 liegenden Ecken des Lichtschachtes, wo die Pront-
* wand 3, der Boden 1 und die Schrägflächen 6 der Seitenwände jk zusammenstoßen, ist jeweils eine Abflußöffnung 7 vorge-
I sehen, die durch den Boden 1 durch nach unten verläuft
f und etwa kreisförmigen Querschnitt aufweist. Die Neigungen
i sämtlicher Flächen leiten eindringendes Wasser in die
j Abflußöffnungen 7·
• In die Seitenwände 2 sind jeweils zwei Schraubenhülsen 8 I mit Verankerungselementen 9 im Abstand übereinander so
j eingegossen, daß sie an den Stirnflächen 4a offen sind.
i Fig. 2 zeigt, wie eine durch die Gebäudewand 5 geführte
Schraube 10 in die obere Schraubenhülse 8 eingeschraubt
ist-.und damit den Lichtschacht hält. Durch Benutzen der unteren Schraubenhülse würde sich bei gleicher Anordnung der Schraube 10 eine andere Höhenlage des Lichtschachts ergeben. Es kann jedoch auch aus Festigkeitsgründen 3ine zweite Schraube vorgesehen sein oder, wenn an der Stelle der eingezeichneten Schraube 10 keine Bohrung, in der
-1P-
Gebäudewand ^ möglich ist, nur eine in die untere Schraubenhülse eingreifende Schraube angebracht sein.
Am oberen Hand des Lichtschac^'. ■■ i, i.h. der Seitenwände und der Frontwand 3 ist jeweils ο in Absatzes als Auflage für einen Abdeckrost 12, der nur durch seine umlaufenden Randleisten angedeutet ist. Zu seiner Befestigung sind in der Oberkante der Seitenwände 2 nach oben offene Hülsen 13 mit Verankerungselementen eingelassen.
Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt. So können an den Stirnflächen der Seitenwände noch mehr Schraubenhülsen in verschiedenen Höhen angebracht sein. Zusätzlich zu den Abflußöffnungen in den Ecken können im Boden, insbesondere längs der Anschlußkante zur Frontwand noch mehr Abflußöffnungen vorgesehen sein. In den Wänden des Lichtschachtes können beliebig Armierungen zu seiner Verfestigung eingelegt sein.

Claims (6)

  1. Schutzansprüche
    'ι. Licht schacht in Fertigbauweise mit Einrichtungen zu "seinem Anbringen in bestimmter Höhe an Gebäudewänden, insbesondere an Fertighäusern, dadurch g e k e η η zeichnet , daß der Lichtschacht als einteiliges Stahlbetonfertigteil hergestellt ist und an den Anschlußstirnkanten (4a) seiner Seitenwände (2) in verschiedenen Höhen eingegossene Sehraubenhüisen (3) zur Aufnahme durch eine Gebäudewand (5) geführter Schrauben (10) aufweist.
  2. 2. Lichtschacht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß er im Boden (1) im Bereich seiner der Gebäudewand (5) fernen Frontwand O) Abflußöffnungen (7) aufweist.
  3. 3. Lichtschacht nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , daß er einen von der Gebäude wand (5) zu seiner Frontwand (3) hin abfallenden Boden (1) aufweist.
  4. 4. Lichtschacht nach wenigstens einem der Ansprüche
    1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß die
    Pit» t I 1
    — 2 —
    Frontwand (3) von oben nach unten auf die Gebäudewand (5) zu schräg gestellt ist.
  5. 5- Lichtschacht nach wenigstens einem der Ansprüche 2 bis 4-, dadurch gekennzeichnet , daß d_ 2 Seitenwände (2) in ihren bodennahen Bereich eine nach innen
    geneigte, zu den Abflußöffnungen (7) weisende Schrägfläche (6) aufweisen.
  6. 6. Lichtschacht nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5i dadurch gekennzeichnet , daß er
    an seinem oberen Hand eine angegossene Auflage (11) für einen Abdeckrost (12) auf v/eist.
DE19707018295 1970-05-15 1970-05-15 Lichtschacht in fertigbauweise. Expired DE7018295U (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7018295U true DE7018295U (de) 1970-09-03

Family

ID=34173845

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Country Status (1)

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DE (1) DE7018295U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10063746A1 (de) * 2000-12-21 2002-07-11 Alexander Hieber Lichtschacht

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10063746A1 (de) * 2000-12-21 2002-07-11 Alexander Hieber Lichtschacht
DE10063746B4 (de) * 2000-12-21 2013-07-11 Alexander Hieber Lichtschacht

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