DE1950191U - Vorrichtung zum abdichten von oeffnungen. - Google Patents
Vorrichtung zum abdichten von oeffnungen.Info
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- DE1950191U DE1950191U DE1966P0027988 DEP0027988U DE1950191U DE 1950191 U DE1950191 U DE 1950191U DE 1966P0027988 DE1966P0027988 DE 1966P0027988 DE P0027988 U DEP0027988 U DE P0027988U DE 1950191 U DE1950191 U DE 1950191U
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- 238000007789 sealing Methods 0.000 title claims description 25
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 7
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Landscapes
- Sewage (AREA)
Description
2 51 «21.9.66
Rüdiger Peters 502 - brechen
Antoniterstrasse
Gebrauchsmusteranmeldung
Vorrichtung zum Abdichten von Öffnungen
Die Feuerung betrifft eine Tor- und/öder linrichtung
zum Abdichten von Sin- und Auslässen von Kanälen., Rohrleitungen
und insbesondere Kanalansohlussteilen wie beispielsweise
Keller- oder Regenabläufe.
Es ist bekannt, dass überall dort, wo - Rückstaugefahr
in Abwässerkanälen besteht, sogenannte Rückstauverschliisse
vorgeschrieben sind. Das gilt insbesondere für Räume in solchen Gebäuden, welche mit ihren Kanalanschlussteilen
wie z.B. Kellerabläufe unterhalb der übene liegen., unterhalb welcher es sehr leicht vorkommen
kann, dass durch das Anheben des Wasserspiegels in dem Kanalnetz lasser aus dem Netz in die Kellerräume
gedrückt wird. Eingebaute Rückstauverschlüsse können ein Zurückströmen des Wassers aus dem Kanalnetz in die
Kellerräume mit Sicherheit verhindern.
Man konnte feststellen^ dass in der letzten Zeit die
Zahl der Unwetter- und vor allen Dingen der Hochwasserkatastrophen erheblich zugenommen hat. Das Hochwasser
erreicht dabei oftmals auch Landstriche, welche in Uormalfallen
oberhalb der Ebene liegen, unterhalb welcher Rückstauverschlüsse eingebaut.werden müssen. Ss ist
auch festgestellt worden, dass in diesen Gegenden in die Kellerräume eingedrungenes Wasser nicht durch Kellerfenster
oder -türen, sondern, da kein Rückstauventil
- 2
_ 2 —
seitens der örtlichen Behörden vorgeschrieben und somit
vorhanden war, allein durch die Kellerablaufe in
die Räume geflossen ist. Der Ruckstaudruek kann dabei
so hohe Y/erte" annehmen3 dass selbst ein Auflegen von
Sandsäcken auf die Kellerabläufe das Eindringen von Wasser nicht oder nur unvollkommen verhindern kann.
Eine Möglichkeit, auch in diesen Räumen sichere Abhilfe
gegen Eindringen von Wasser durch Kellerabläufe zu schaffen3 kann darin gesehen werden, dass ein
solches Rückstauventil nachträglich anstelle der einfachen Kellerabläüfe eingebaut wird. Abgesehen davons
dass die Rückstauverschlüsse selbst und auch der Einbau erhebliche Kosten mit sich bringen., ist der Einbau
solcher Vorrichtungen für den Hausbesitzer: recht unangenehm3
insbesondere durch das Aufbrechen der Kellersohle. Oftmals ist es auch für .ihn unmöglich,, eine Fachkraft
zu bekommen, so dass der linbau nicht oder nur nach längerer Wartezeit vorgenommen werden kann.-
Aufgabe der Feuerung ist es daher., eine Vorrichtung
zum Abdichten von insbesondere Kanalanschlussteilen3
wie Keller- und Regenabläuf e^ zu schaff en,, welche mit
Sicherheit ein Zurückströmen von Wasser verhindert,, und
ausserdem nachträglich in vorhandene einfache Kanalabläufe eingebaut werden kann. Auch soll durch die
Neuerung erreicht werden^ dass die.Kosten für eine Rückstausieherung in einem für den Hausbesitzer erträglichen
Rahmen bleiben.
Die Vorrichtung ist gekennzeichnet durch ein in die
abzudichtende Öffnung lose einsetzbares, dem Öffnungsquerschnitt angepasstes sowie elastisch zu verformendes
Dichtungsteilj das von zwei sich gegenüberliegenden, mittels bekannter Vorrichtungen manuell in ihrem
Abstand veränderbarer Platten teilweise umgeben ist3
und welches bei zusammengezogenen oder -gedrückten
— 3 —
Platten* d.h.im verformten Zustand mit seinen Dichtungsflächen (Stirn- bzw. Mantelflächen) fest und
dicht an den Innenwandungen aiiegt.
Die Vorrichtung ist gegenüber den bisher bekannten sehr einfach und auch preiswert zu erstellen. Ausserdem
weist sie den gross en: Vorteil aufj dsiss der Einbau
dieser Rückstausieherung bei Vorhandensein nur
einfacher Kellerabläufe nachträglich und auch von
jedem Hausbesitzer vorgenommen werden kann.
!Sine weitere Ausbildung der Heuerung sieht vor, dass
das Dichtungsteil, anstelle seiner .vo.llflächigen Ausbildung
eine materialsparende:, ringförmige oder der
abzudichtenden Öffnung-entsprechend ähnliche Form
aufvsreist. Die Platten4. welche das Dichtungsteil umgeben
3 sind, hierbei zweckmässigerweise in ihren Randzonen
s- oder z-förmig ausgebildet. Dadurch wird erreicht 3 dass sich das Material des Dichtungsteils beim
Zusammendrücken oder -ziehen der Platten mit Sicherheit
an. die Innenflächen der abzudichtenden Öffnung (Kanalablauf)
anlegt bzw. andrückt. . :
Weiterhin können aus G-ründen der Materialersparnis
Dichtungsteil und Platten - querschnittsmässig ge- .
sehen - eine frapezform annehmen^, welche vollflächig
oder teilweise ausgespart ist. Vorteilhaft ist es weiterhin 3 die an die .I.nnenwandung der abzudichtenden
Öffnung sieh anlegenden Dichtungsflächen des
Dichtungsteils mit umlaufenden Erhebungen oder Vertiefungen (Rillen) zu versehen.
Im folgenden wird ein Attsfuhrungsbeispiel anhand
einer Zeichnung mit den Figuren 1-5 näher erläutert. Dabei zeigen die Figuren jeweils auf der einen Seite,
die Vorrichtung im die Kanalöffnung abdichtenden
ZustandΛ auf der anderen Seite die neuerungsgemässe
VorrichtungΛ wie sie in die Kanalöffnung zwar eingebracht
istj aber noch nicht abdichtend wirkt. Die Figuren 2 und 4 sind die jeweiligen,Draufsichten der
Figuren 1 und 3· " _ .
Die Vorrichtung besteht aus den Platten 3 und 4 mit dazwischen liegendem Dichtungsteil 2. Durch ein Verschieben
der Platten 3 und 4 zueinander, welches mittels
bekannter Vorrichtungen von Hand erfolgen kanna wird
erreicht/ dass das Dichtungsteil 2 sich nach Einbringen
in die. abzudichtende Öffnung 1 so verformt (rechte Seite der ,Abbildungen 1 - 5) j dass die Dich- ·
tungsflache- 5 fest und dicht an den Innenwandungen la
anliegen. Im fest eingebauten Zustand verhindert die . Vorrichtung mit den Platten 3 und 4 sowie dem Dichtungsteil
2a dass evtl. durch den Kanal β zuriickfliessendes
Wasser in den oberhalb der Öffnung 1 befindliehen Kellerraum
7 eindringt. Ist eine Rückstaugefahr nicht mehr vorhanden,, so werden die Platten 3 und 4 aus ihrem
zusammengezogenen Zustand (k Seite der Figuren)
gelöst, wodurch sich das Dichtungsteil 2 entspannt.
Die Dichtungsflächen 5 lösen sich von den Innenflächen la
und der Öffnung I3 und die gesamte Vorrichtung kann wieder
entfernt werden. "
Claims (3)
1. Vor- und/oder Einrichtung zum Abdichten von Ein- und Auslässen
von Kanalenj Rohrleitungen und Kanalanschlussteilen
wie Keller—., Boden- und Regenabflüsse, \ ". ■
g e k e η η ζ e i: c h η e t d u r c h ein in die abzudichtende Öffnung (1) lose -einsetzbares,, dem
.Öffnungsquerschnitt angepasstes sowie elastisch zu verformendes
Dichtungsteil (2)3 das von zwei sich gegenüberliegenden
mittels1 bekannter Vorrichtungen manuell in ihrem Abstand
veränderbarer Platten (3, 4) teilweise umgeben ist, und
welches bei zusammengezogenen oder -gedrückten Platten (3a 4)3
d.h..im verformten Zustand mit-seinen Dichtungsflächen
(Stirn- bzw. Mantelflächen). (5) fest und dicht an den Innenwandungen
(la) anliegt. -
2. Vorrichtung nach Anspruch Ix
dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t3 dass das Dichtungsteil (2) ringförmig oder in einer anderen^ der abzudichtenden Öffnung (1) angepassten Form ausgebildet ist,, die Platten (33 4) jedoch dem Öffnungs querschnitt entsprechend vollflächig ausgestaltet sinds wobei deren Randzonen eine s- oder z-förmige Ausbildung aufweisen.
dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t3 dass das Dichtungsteil (2) ringförmig oder in einer anderen^ der abzudichtenden Öffnung (1) angepassten Form ausgebildet ist,, die Platten (33 4) jedoch dem Öffnungs querschnitt entsprechend vollflächig ausgestaltet sinds wobei deren Randzonen eine s- oder z-förmige Ausbildung aufweisen.
.-.;■■..: . .. (Fig.J 3, 4)
3. Vorrichtung nach Anspruch 2a
dadurch geken η ζ e i c h ηe tf dass das Dichtungsteil (2) und die Platten (3j 4) in ihren Querschnitten trapezförmig (vollflächig oder teilweise ausgespart) ausgebildet-sind. (Fig.ι 5) :
dadurch geken η ζ e i c h ηe tf dass das Dichtungsteil (2) und die Platten (3j 4) in ihren Querschnitten trapezförmig (vollflächig oder teilweise ausgespart) ausgebildet-sind. (Fig.ι 5) :
4· Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 - 3j
d a d u r c h g e k e η ή ζ e: 1 c h.n e tj
dass die Dichtmgsflachen (5) der Dichtungsteile (2)
umlaufende Erhebungen oder Vertiefungen aufweisen. :
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966P0027988 DE1950191U (de) | 1966-09-21 | 1966-09-21 | Vorrichtung zum abdichten von oeffnungen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966P0027988 DE1950191U (de) | 1966-09-21 | 1966-09-21 | Vorrichtung zum abdichten von oeffnungen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1950191U true DE1950191U (de) | 1966-11-17 |
Family
ID=33367191
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1966P0027988 Expired DE1950191U (de) | 1966-09-21 | 1966-09-21 | Vorrichtung zum abdichten von oeffnungen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1950191U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10012556B4 (de) * | 1999-03-15 | 2004-12-09 | Aco Severin Ahlmann Gmbh & Co. Kg | Absperreinrichtung für einen Ablauf |
-
1966
- 1966-09-21 DE DE1966P0027988 patent/DE1950191U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10012556B4 (de) * | 1999-03-15 | 2004-12-09 | Aco Severin Ahlmann Gmbh & Co. Kg | Absperreinrichtung für einen Ablauf |
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