DE2211697A1 - Plattenwand - Google Patents
PlattenwandInfo
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- E04F13/07—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
- E04F13/08—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
- E04F13/18—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements of organic plastics with or without reinforcements or filling materials or with an outer layer of organic plastics with or without reinforcements or filling materials; plastic tiles
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- Finishing Walls (AREA)
Description
PATENTAVWiLfE
8 MÜNCHEN 8O. MAUERKIRCHERSTR. 45 2211697
!M 1972
Jack Kenneth Dixon
London, N.W. 11
London, N.W. 11
Plattenwand
Die Erfindung betrifft Plattenwände mit vorzugsweise
tragenden Verblendungsplatten, wobei die Platten in sich überlappender Anordnung angebracht sind und die Siclitseiten
der Wände eines Gebäudes bilden.
Mit der Erfindung wird die Konstruktion einer Plattenwand verbessert, bei der sich vier benachbarte Platten
in einer gemeinsamen Eckverbindung überdecken.
Gemäß der Erfindung ist eine Plattenwand vorgesehen, bei der, in der Eekverbindung von vier Platten, der Körper
der ersten Platte einen quer nach außen hervorstehenden
Flansch aufweist, der aus zwei Seitenteilen an den Sei-
2O984Q/QQ06 ~2~
ten des Körpers und einem mit den Seitenteilen einstükkigen und sich um die Ecke des Körpers erstreckenden Eckteil
besteht, die Vorderfläche des Eckteils, bezogen auf die Vorderflächen der beiden Seitenteile des Flansches,
zurückgesetzt ist, der Körper der zweiten Platte einen Plansch an einer Seite derselben aufweist, der, bezogen
auf den Körper der zweiten Platte an der Eckverbindung, zurückgesetzt ist, die andere Seite des Körpers der zweiten
Platte an der Verbindungsecke eines der Seitenteile des Flansches der ersten Platte überdeckt und der Flansch
der zweiten Platte einen Teil des Eckteils des Flansches der ersten Platte überlappt, der Körper der dritten Platte
einen Flansch an einer Seite desselben aufweist, der, bezogen auf den Körper der dritten Platte, an der Eckverbindung
zurückgesetzt ist, die andere Seite des Körpers der dritten Platte an der Verbindungsecke den anderen
der Seitenteile des Flansches der ersten Platte überdeckt und der Flansch der dritten Platte einen anderen
Teil des Eckteils des Flansches der ersten Platte überdeckt, und die beiden Seiten des Körpers der vierten Platte
an der Verbindungsecke die Flansche der zweiten und dritten Platte überdecken, eingeschlossen die Teile der
Flansche, welche den Eckteil des Flansches der ersten Platte überdecken.
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Die Plattenwand gemäß der Erfindung hat den Vorteil, daß sich nur zwei Plansche in überdeckender Anordnung
an der Verbindungsecke befinden, nämlich die Plansche
an der ersten und an der zweiten Platte und die Plansche an der ersten und an der dritten Platte. Diese Besonderheit
erleichtert die Herstellung der Platten und vereinfacht die wetterfeste Abdichtung zwischen den benachbarten
Platten. Ferner kann ein großes Spiel zwischen den Planschen vorgesehen werden, welche den Eckteil der
ersten Platte überdecken, wobei noch eine komplette Abdeckung an der Verbindungsecke gewährleistet ist, so daß
bezüglich der Abmessungen der einzelnen Platten und der Abstände zwischen den benachbarten Platten eine große
Toleranz gewährt werden kann.
Die Vorderseite des Eckteils der ersten Platte ist vorzugsweise, bezogen auf die Vorderseite der Seitenteile des
ersten Plattenflansches, um einen Abstand zurückgesetzt, der im wesentlichen gleich der Stärke der Plansche an
der zweiten und an der dritten Platte ist, wobei die Vorderseiten der Flansche der zweiten und der dritten Platte
in einer gemeinsamen Ebene mit den Vorderseiten der beiden Seitenteile des Flansches der ersten Platte liegen. Eine
solche verblendete Wand vermittelt einen guten optischen Eindruck. Die Platten können mit öffnungen für das An-
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bringen von Fensterrahmen versehen sein.
Jede Platte der verblendeten Wand kann aus einem geeigneten Material bestehen, weist jedoch zweckmäßigerweise
eine steife Hülle auf, die aus glasfaserarmiertem
Polyester oder Kunststoffen gebildet ist und in ihrer Form einen konkaven Körper und sich quer erstreckende
mit den hinteren Kanten des Körpers einstückige Flansche bildet, wobei die Hülle armiert ist, um der Windbelastung
zu widerstehen, die auf das Gebäude einwirkt und ahich um gegebenenfalls Stützen für andere Bestandteile,
wie Fußböden oder Dächer, vorzusehen. Die Armierung kann Einsätze aus Holz oder Metall und einen an
diesen Einsätzen befestigten zusätzlichen Rahmen umfassen, die in den Körper der Platte eingegossen werden. Alternativ
kann die Hülle als ständige Abdeckung für Beton oder anderes gießfähiges Material verwendet werden, das
in den Körper der Hülle eingegossen ist.
Die Platten sind vorzugsweise mittels Schrauben aneinander gesichert, die sich durch die Flansche jeder Platte
erstrecken und die Flansche gegen die überdeckenden Körper der benachbarten Platten spannen. In einem Fall,
in dem die Platten mit Beton gefüllte Hüllen umfassen,
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sind vorzugsweise Gewindesockel im Beton eingebettet, um Schrauben aufzunehmen, die sich durch Durchbrechungen
in den Planschen der benachbarten Platten erstrecken, wobei die Schrauben an Druckplatten angebracht sind,
welche die Flansche überlappen.
Da die Plattenwand nach der Erfindung als einzige Wand eines Gebäudes verwendet werden kann, ist sie vorzugsweise
mit einer inneren Auskleidung versehenj oder sie wird als Verblendung einer Außenwand eines Gebäudes benutzt.
Eine Plattenwand aus Bau-Verblendungsplatt en nach der Erfindung
wird nun nachstehend als Ausführungsbeispiel un-
ter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben. In dieser zeigt:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines Teils der Plattenwand;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht auf eine der Platten von vorne;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der Platte gemäß Fig.2 von hinten;
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Pig. 4 eine auseinandergezogene Ansicht einer Eck-Verbindung
von vier benachbarten Platten der Wand;
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V in Pig.l;
Pig. 6 einen Schnitt längs der Linie VI-VI in Fig.l und
Fig. 7 (a und b) den oberen und den unteren Kantenbereich der Plattenwand.
Die Plattenwand besteht aus einem Aufbau von Platten, die regelmäßig angeordnet sind, wobei die Platten zueinander
sowohl horizontal als auch vertikal fluchten, und benachbarte Platten sich überdecken und zusammengespannt
sind. Sämtliche Platten Io im Mittelteil der Wand sind gleichartig, die Platten lo1 und lo" oben bzw. unten in
der Wand jedoch unterscheiden sich geringfügig von den Mittelplatten lo, wie nachstehend beschrieben ist.
Jede Platte Io besitzt eine relativ dünne äußere Hülle,
die aus glasfaserarmiertem Polyester besteht und in einer Form zu einem rechteckigen konkaven Körper 11 geformt
ist, der an zwei benachbarten Seiten je einen Flansch aufweist sowie zwei hölzerne Einsätze 13, 1^, die im
jp«. *7 *—
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Körper 11 eingesetzt sind und sich längs der anderen beiden Seiten desselben erstrecken. Die konvexe Oberfläche
des Körpers 11 bildet die Vorderseite der Platte.
Der konkave Körper 11 besteht aus einer Basis 15 und vier Seitenwänden 16, 17, 18, 19, wobei die Plansche
12 mit den Hinterkanten der Seitenwände 16, 17 einstükkig sind. Die Seitenwand 18 ist an ihrer hinteren Kante mit einem einwärts gerichteten Plansch 2o (Pig.6)
versehen, der in eine Aussparung im hölzernen Einsatz
13 eingreift. Die hintere Fläche des Flansches 2o ist mit der hinteren Fläche des Einsatzes 13 bündig. Die
Seitenwand 19 ist an ihrer hinteren Kante mit einem einwärts gerichteten Flansch 21 (Fig.5) versehen, der in
eine Aussparung im hölzernen Einsatz 14 eingreift. Die hintere Fläche des Flansches 21 ist mit der hinteren
Fläche des Einsatzes IM bündig. Die hinteren Flächen der
beiden Flansche 2o, 21 und der hölzernen Einsätze 13, IM
liegen in einer gemeinsamen Ebene parallel zur Basis 15 des Körpers 11. Die vordere Seite des Flansches 12,
ausgenommen ein Eckteil 25 desselben, liegt in der oben erwähnten gemeinsamen Ebene mit den hinteren Seiten der
Flansche 2o, 21 und den Einsätzen 13, IM. Die vordere
Seite des Eckteils 25 ist gegen die vordere Seite des
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übrigen Flansches um die Stärke des Flansches 12 nach
hinten versetzt. Der Eckteil 25 hat eine abgestufte Form, wie es in den Zeichnungen dargestellt ist. Der
Teil des Seitenflansches 12 an der Seitenwand 16 endet in einem Endteil 27» bereits in geringem Abstand vom
Ende der Wand 16. Der Teil des Flansches 12 an der Seitenwand 17 endet in einem ausgeklinkten Endteil 28, der
in einem kleinen Abstand vor dem Ende der Wand 17 angeordnet ist. Der Außenrand des Flansches 12 zwischen dem
Eckteil 25 und den beiden Endteilen 27, 28 ist zurückgebogen, um Rückflansche 29, 3o zu bilden, wie es in
Fig.3 gezeigt ist. Da die beiden Endteile 27, 28 keine Rückflansche aufweisen und der Eckteil 25 von der Vorderseite
des übrigen des Flansches 12 um dessen Stärke nach hinten versetzt ist, liegen die Vorderfläche des Eckteils
25 und die hinteren Flächen der Endteile 27, 28 sämtlich in einer gemeinsamen Ebene.
Die Seitenwände 16, 17, 18 des Körpers 11 der Platte divergieren
nach außen und hinten, doch die bei montierter Platte unten liegende Seitenwand 19 ist zu einem U-Profil
32 geformt, das als Traufkante für an der Vorderseite der Platte herunterfließendes Wasser dient. Die hölzernen
Einsätze 13, 14 liegen an der hinteren Fläche der
Basis 15 an und sind durch eine klebende Verbindung 33
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an den zugeordneten Seitenwänden 18 bzw. 19 befestigt.
Die hintere Fläche des hölzernen Einsatzes 13 weist über ihre ganze Länge eine Längsnut 34 auf, deren Zweck
nachstehend beschrieben wird.
Die Hülle der Platte ist durch einen Rahmen verstärkt, der aus hölzernen Leisten 4o, 41, die an dem Einsatz
13 bzw. 14 angebracht sind, aus hölzernen Leisten 42, 43, die sich längs der Seitenwand 16 und dem zugeordneten
Flansch 12 erstrecken, und aus einer hölzernen
Leiste 44 besteht, welch letztere sich längs des Flansches 12 an der Seitenwand 17 erstreckt. Abstahdstreifen
45 von der Dicke der Flansche 29, 3o sind zwischen
den Leisten 43» 44 und dem Flansch 12 angeordnet. Die
Leisten 4o, 4l, 42, 43, 44 sind zwecks besserer Übersicht in den Fig.2, 3 und 4 nicht enthalten. ' :·
Die Platten Io sind derart angeordnet, daß sie mit dem
Flansch 2o und dem Einsatz 13 jeder Platte den"Flansch 12 an der Seitenwand 16 der benachbarten linken Platte,
wie es in Fig.6 gezeigt ist, und mit dem Flansch 21 und
dem Einsatz 14 jeder Platte den Flansch 12 an der Seitenwand
17 der benachbarten unteren Platte, wie es in
Fig.5 gezeigt ist, überdecken, und zwar mit einer breiten
Fuge zwischen, den Seitenwänden 16, 18 und 17, 19 der
. - Io 2O9 8AO/OO9 5
benachbarten Platten. In der Verbindungsecke, zwischen jeder Gruppe von vier benachbarten Platten Io, überdeckt
das abgestufte Endteil 28 an der unteren rechten Platte den unteren Teil des Eckteils 25 der unteren linken
Platte, und der Endteil 27 der oberen linken Platte überdeckt den oberen Teil des Eckteils 25 an der unteren
linken Platte. Die Ecke der oberen rechten Platte überdeckt die Endteile 27, 28 an der oberen linken und rechten
Platte. Wie in der Zeichnung gezeigt ist, ist der Endteil 28 in einem Abstand mit großer Toleranz von der
Innenkante des Eckteils 25 angeordnet und weist einen Absatz 38 auf, der mit einem Absatz 39 an der Innenkante
des Eckteils 25 fluchtet.
Die Platten sind mittels Schrauben 48 zusammengeschraubt, die sich durch die Leisten 43 und den Plansch 12 der
Seitenwand l6 erstrecken und in den Einsatz 13 eingeschraubt sind, und mittels Schrauben 49, die sich durch
die Leisten 44 und den Plansch 12 an der Seitenwand 17
erstrecken und in den Einsatz 14 eingeschraubt sind. Die Nut 34 an der hinteren Seite des Einsatzes 13 ist mit
einer Dichtmischung vor dem Zusammenbau der Platten gefüllt, wobei das plastische Dichtungsmaterial eine wasserfeste
Dichtung längs der vertikalen Stoßlinie zwischen
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benachbarten Platten schafft.
Jede der Platten Io' oben an der Plattenwand ist im Aufbau
den Mittelplatten Io gleich, ausgenommen, daß der Eckteil 25' rechtwinklig ist, wie es in Fig.7a gezeigt
ist und der Endteil 28' des Flansches 12, welcher den
Eckteil 25' der benachbarten Platte überdeckt, ist ebenfalls rechteckig, um sich diesem anzupassen.
Jede der Platten lo" am Boden der Plattenwand ist im Aufbau
den Mittelplatten Io gleich, ausgenommen, daß sich der Endteil 27" zum unteren Ende der Seitenwand 16 erstreckt,
wie es in Fig.7b gezeigt ist, so daß seine untere Kante mit der unteren Kante der Wand ausgerichtet ist und einen
guten optischen Eindruck vermittelt.
Die Plattenwand kann verwendet werden, um eine Sichtwand an einem Gebäudegerüst zu bilden, wobei die Plattenwand
nur die Windbelastung auf das Gerüst zu.übertragen
und das Gewicht von irgendwelchen Fenstern oder Türen zu tragen hat. Die Plattenwand kann jedoch auch ohne separates
Gerüst verwendet werden, wobei dann die Platten das Gewicht von Dach und Fußböden zu tragen und der Windbelastung
zu widerstehen haben.
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In der vorstehend beschriebenen Plattenwand überdecken sich sämtliche Platten, so daß keine öffnung diese Plattenwand
durchsetzt. Regenwasser, welches an der Vorderseite der Plattenwand herunterfließt, überströmt die
sich überdeckenden Platten und dringt nicht in die Wand ein. Ferner können die Abmessungen jeder Platte innerhalb
vergleichsweise weiter Grenzen variieren, ohne die Witterungsdichte der Plattenwand zu beeinträchtigen.
Da die Vorderseite des Flansches 12 jeder Platte in einer gemeinsamen Ebene mit der hinteren Seite der
Flansche 2o, 21 und die Vorderseite des Endteils 25 jeder Platte um ein Maß etwa gleich der Stärke des Flansches
12 nach hinten versetzt ist, liegen ferner die Vorderseiten des Flansches 12 sämtlicher Platten in der
gleichen Ebene, so daß die Plattenwand gut aussieht.
- 13 Patentansprüche:
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Claims (20)
- Patent ansp rüchef I,- Plattenwand, welche die Sichtwand eines Gebäudes bildet und vorzugsweise tragende Verkleidungsplatten umfaßt, die derart angeordnet sind, daß sich die benachbarten Ecken von vier benachbarten Platten in einer gemeinsamen Verbindungsecke überdecken, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbindungsecke der Körper (11) einer ersten Platte (lo) einen Plansch aufweist, der quer nach außen abragt und an den Seiten (16, 17) des Körpers zwei Seitenteile (12) und ein mit diesen einstückiges Eckteil (25) umfaßt und sich um die Ecke des Körpers herum erstreckt, daß die Vorderseite des Eckteils (25) gegen die Vorderseite der beiden Seitenteile (12) des Flansches zurückgesetzt isty daß der Körper (11) einer zweiten Platte (lo) einen Plansch (12) an einer Seite desselben aufweist, der, zum Körper der zweiten Platte (lo) hin, in der Verbindungsecke ausgeklinkt ist, daß die andere Seite des Körpers (11) der zweiten Platte (lo) in der Verbindungsecke einen der Seitenteile (12) des Flansches der ersten Platte überdeckt und der Flansch der zweiten Platte ein Teil des Eckteils (25) des Flansches der ersten Platte überdeckt, daß der Körper (11) der dritten Platte (lo) einen Flansch20984070096(12) an einer Seite desselben aufweist, der, bezogen auf den Körper (11) der dritten Platte, in der Verbindungsecke zurückgesetzt (27) ist, daß die andere Seite des Körpers (11) der dritten Platte in der Verbindungsecke den anderen Teil (12) der Seitenteile (12) des Flansches der ersten Platte überdeckt und der Flansch der dritten Platte einen anderen Teil des Eckteils (25) des Flansches (12) der ersten Platte überdeckt, und daß die beiden Seiten des Körpers (11) der vierten Platte in der Verbindungsecke die Flansche (12) der zweiten und dritten Platte überdecken, und zwar einschließlich der Teile (27, 28) der Flansche (12), welche den Eckteil (25) des Flansches (12) der ersten Platte (lo) überdecken.
- 2. Plattenwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderseite des Eckteils (25) gegen Vorderseiten der Seitenteile (12) des Flansches der ersten Platte um einen Abstand zurückgesetzt ist, der im wesentlichen gleich der Stärke der Flansche (12) an der zweiten und der dritten Platte ist, wobei die Vorderseiten der Flansche (12) der zweiten Platte und der dritten Platte (lo) in einer gemeinsamen Ebene mit den Vorderflächen der beiden Seitenteile (12) des Flansches der ersten Platte liegen.- 15 2Q984Q/G09S
- 3. Plattenwand nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Flansche (12) am überdeckenden Körper (11) der benachbarten Platte befestigt ist.
- H. Plattenwand nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Innenkante (39) des Eckteils (25) des Flansches der ersten Platte mit einem Absatz versehen und in einem Abstand vom Körper (11) der ersten Platte angeordnet ist, daß das Ende (28) des Flansches (12) an der zweiten Platte in einem Abstand von der Ecke des Körpers (11) derselben angeordnet ist und eine Ausklinkung (38) an der Außenkante derselben aufweist, der mit dem Absatz (39) an der Innenkante des Eckteils (25) im wesentlichen fluchtet, und daß das Ende (27) des Flansches (12) an der dritten Platte in einem Abstand von der Ecke des Körpers (11) desselben angeordnet ist und zwischen den beiden Absätzen (39, 38) an dem Eckteil des Flansches (12) der ersten Platte und dem Endteil des zweiten Plattenflansches hervorsteht.
- 5. Plattenwand nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Platte (lö) eine Hülle (15) aus Kunststoffmaterial aufweist, die einen konkaven Körper und sich quer erstreckende mit den hinteren Kanten- 16 -209840/0096des Körpers einstückige Flansche bildet, und daß Armierungen (13, 1*0 innerhalb des Körpers angebracht sind.
- 6. Plattenwand nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle aus glasfaserarmiertem Polyester geformt ist.
- 7. Plattenwand nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Armierung hölzerne Einsätze umfaßt, die im Körper der Platte eingebettet sind.
- 8. Plattenwand nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der konkave Körper mit einem gießfähigen Material gefüllt ist, das erhärtet, um einen festen Kern zu formen, der die Armierung bildet.
- 9. Plattenwand nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das gießfähige Material Beton ist.
- 10. Plattenwand nach einem der Ansprüche 5 bis 9» dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Rand (2o, 21) der Seitenwand (18, 19) des Körpers (11) jeder Platte, der einen Plansch (12) oder eine benachbarte Platte überdeckt, einwärts umgebogen ist und in eine Aussparung in der Armierung (13, I1I) der Platte eingreift.- 17 209840/00 91
- 11. Plattenwand nach einem der Ansprüche 5 bis lo, dadurch gekennzeichnet, daß die Armierung in jeder Platte Gewindeanordnungen (48, 49) trägt, die sich durch die überdeckten Flansche von benachbarten Platten erstrecken und die überdeckten Plansche am Körper der erstgenannten Platte befestigen.
- 12. Plattenwand nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite Platte seitlich nebeneinander angeordnet sind und die dritte und die vierte Platte seitlich nebeneinander und direkt über der ersten bzw. der zweiten Platte angeordnet ist.
- 13. Plattenwand nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein Dichtungsband zwischen dem Körper der zweiten Platte und dem Seitenteil des ersten Plattenflansches vorgesehen ist, das von dem Körper überdeckt ist.
- 14. Plattenwand nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Seitenteile des ersten Plattenflansches für die Verbindungsecke die Flansche der zweiten und dritten Platte in den benachbarten ■Verbindungsecken bilden.209840/00BS
- 15. Plattenwand nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einige der Platten mit Penstern versehen sind.
- 16. Plattenwand nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß jede der oberen Platten am Oberteil der Wand einen Körper umfassen, der einen quer nach außen abragenden und sich im wesentlichen längs der vollen Länge des Oberteils des Körpers und abwärts an einer Seite desselben erstreckenden Plansch aufweist, wobei ein Eckteil (25') des Flansches mit seiner Vorderseite gegenüber dem Rest der Vorderseite des Flansches um einen Abstand zurückgesetzt ist, der im wesentlichen gleich der Stärke des Flansches ist, daß eine benachbarte Platte einen Körper aufweist, der den Plansch an der einen Seite des Körpers der erstgenannten oberen Platte überdeckt und daß das benachbarte Ende (281) des Flansches derselben den Eckteil des Flansches der erstgenannten oberen Platte überdeckt (Fig.7).
- 17. Plattenwand nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Bodenplatten am Boden der Wand einen Körper aufweist, der einen sich quer nach außen und längs einer Seite des Körpers erstreckenden und am Boden derselben endenden Flansch (27*) hat, und daß eine- 19 209840/0095benachbarte Platte einen Körper aufweist, der den Flansch an der Seite des Körpers der erstgenannten Platte überde ckt.
- 18. Bau-Verblendungsplatte, gekennzeichnet durch einen im wesentlichen rechteckigen Körper (11) mit einem sich quer nach außen von den hinteren Kanten von zwei benachbarten Seiten des Körpers her erstreckenden Plansch (12), der zwei Seitenteile aufweist, die dicht vor den Enden der Seiten (18, 19) des Körpers enden, die gegenüber der zwischen diesen Seiten eingeschlossenen Ecke des Körpers sind, wobei der Flansch auch einen Eckteil (25) hat, der sich um die Ecke des Körpers erstreckt, daß die Vorderseite des Eckteils (25) s bezogen auf die Vorderseiten der beiden Seitenteile, um einen Abstand zurückgesetzt ist, der im wesentlichen gleich der Stärke der Seitenteile ist, daß der Eckteil eine derartige Größe aufweist, daß eine Gruppe von vier dieser Platten mit den Ecken derselben in sich überdeckender Anordnung in einer Verbindungsecke angebracht werden kann, wobei die zweite Platte mit ihrem Körper (11) einen Seitenteil (12) des ersten Plattenflansches überdeckt und ein Ende des Seitenteils des Flansches der zweiten Platte einen Teil des Ecktäls (25) des Flansches der ersten Platte überdeckt, wobei die dritte- 2o -209840/0095Platte mit ihrem Körper den anderen der Seitenteile (12) des ersten Plattenflansches überdeckt und ein Ende (27) des einen der Seitenteile (12) des Flansches der dritten Platte einen anderen Teil des Eckteils (25) des Flansches der ersten Platte überdeckt, und wobei die zwei Seiten (18, 19) des Körpers der vierten Platte Seitenteile (12) der Flansche an jeder der zweiten und dritten Platte überdecken, und zwar einschließlich die Teile (27, 28) derselben, welche den Eckteil (25) der ersten Platte überdecken und daß die Vorderseiten der Flansche (12) der zweiten und dritten Platte in einer gemeinsamen Ebene mit den Vorderseiten der beiden Seitenteile des ersten Plattenflansches liegen.
- 19. Bauplatte nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper und der Flansch eine aus glasfaserarmiertem Polyester bestehende, .in einer Form geformte Hülle umfassen und eine Armierung im Körper vorhanden ist.
- 20. Bauplatte nach einem der Ansprüche 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenränder der Seitenteile des Flansches nach hinten umgebogen sind und in einer Ebene enden, die durch die hintere Seite des Eckteils des Flansches verläuft.209840/0095Leerseite
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