DE7012588U - Maschinell lesbarer kundenausweis fuer patenerfassungsgeraete von verkaufsautomaten. - Google Patents
Maschinell lesbarer kundenausweis fuer patenerfassungsgeraete von verkaufsautomaten.Info
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Description
aerate bau GmbH ft Co. KG, Salskotten
Die Erfindung bezieht sich auf einen maschinell lesbaren
Kundenausweis für eine durch Kundesau«weise eines Aus we iesystems bargeldlos in Betrieb setsbare Selbstbedienungsanlage, wie zum Beispiel Zapfsäulen, vermittels eines
Datenerfaseungsgerätes, das auf als Codedarsteilung am
KuadenauswelB angeordnete, abtastbare Markierung anspricht.
: Sc sind durch ein entsprechendes Satenerfaesungsgerat
maschinell lesbare Kundenausweise Ln Form von Karten
oder dergleichen bekannt, auf denen die jeweiligen Kundennummern ausschließlich durch Lochungen bestimmter
Codierungen dargestellt sind. Derartige ^andenauaweise
\ lassen sich von jedermann sehr leicht herstellen oder
nachbilden, da die Funktion lediglich durch die Anordnung der Lochungen festgelegt ist. Se besteht daher kein«
Sicherheit gegen Fälschungen, und solche Ausweise sind deshalb nur für einen sehr kleinen Benutzerkreis einaetsbar.
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30.1.70
Es sind ferner mit einem entsprechenden Datenerfas3ung3-gerät
zusammenwirkende Kundenausweise in Porin eines
die beim. Einführen des Stabes in die Lesevorrichtung ces
Datenerfas3ung3gerätes vermittels ihrer Magnetfelder das
Gerät betätigen. Durch die räumliche Anorünungsweise
der Permanentmagnete werden bestimmte Kundennuaunern
codiert. Auch derartige Kundenausweise sind nicht fälschungsaicher, da die Permanentmagnete in ihrei F'inltion
eindeutig festgelegt sind und in ihrer eindeutig bestimmbaren
Lage sichtbar sind oder bei n^ch außen hin verdeckter
Anordnung in dem. Stab auf einfache Weise .sichtbar
zu machen sind, so daß sie von jedermann aus einem Stab una eingelassenen Permanentxagneten nachgeahmt
werden können.
Weiterhin sind Kundenausweiae in Form eines flachen
Schiebers bekannt, dessen vordere, in eine entsprechende Lesevorrichtung eines Datenerfassungsgerätes einzuführende
Kante verschieden tiefe Ausschnitte zur Codedarstellung besitzt. Die Form der verschieden tiefen Ausschnitte an
der Vorderkante ies Schiebers ist funktionsbe3timmend,
sie ist eindeutig besticombar und somit leicht nachbildbar.
Zwar ist der Schieber in ein^r geschlossenen Kassette mit einer selbsttätig durch Federkraft sich
schließenden und in geschlossenem Zustand selbsttätig verriegelten Fallklappe untergebracht, wobei die
Verriegelung der Fallklappe beim Einführen der Kassette in die Lesevorrichtung durch ilagnete aufgehoben wird
und danach der Schieber mittels eines aus der Kassette herausgeführten Griffes in die Lesevorrichtung hineingeschoben
werden kann. Es kann jedoch nicht verhindert werden, daß die Kassette der Lesevorrichtung entnommen
wird, während der codierte Schieber noch nicht völlig in die Kassette zurückgefühlt ist, so daß durch die noch nicht
vollzogene Verriegelung der Fallklappe der codierte Schieber von außen zugänglich bleibt und gefälscht weraen
kann. Auch sind die die Kassette zusammenhaltenden Verbindungen
jederzeit lösbar und erneut anwendbar, ohne dadurch den Kundenausweis zu zerstören oder seine
Funktion zu beeinträchtigen, so daß der in der Kassette befindliche codierte Schieber verändert oaer ausgewechselt
werden kann. Außerdem können die Schaltfunktionen in der Lesevorrichtung auch durch andere nachgeahmte
Gegenstände als den in der Kassette befindlichen Schieber ausgelöst werden. Daruberhinaus sind auch diese Knndenausweise
nicht für verschiedene Kundenkreise verwendbar. Denn bei einheitlicher äußerer Bauform lässt sich jede
Selbstbedienungsanlage in Betrieb setzen, deren Datenerfassungsgerät die passende Lesevorrichtung enthält,
so daß die Inbetriebsetzung einer bestimmten Selbstbedienungsanlage
durch Ausweisbesitzer möglich ist, die nicht als Kunden dieser Selbstbedienungsanlage
7012588 ife.8.71
registriert sind. Es können z. B. Kunden von Selbstbedienunga-Tankanlagen
einer bestimmten Mineralölgeaellscxiaxt aexosVDeäienungs-Tankanlageii einer index-ei j
Mineralölgesellschaft benutzen, was aber notwendigerweise ausgeschlossen und unterbindbar sein muß.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Nachteile der bekannten Kundenausweise zu vermeiden und einen
fälschungssicheren Kundenausweis zu schaffen und es ferner
zu ermöglichen, daß unter Beibehaltung einer gemeinsamen äußeren Bauform des Kundenausweiaes eine beliebig große
Zahl verschiedener Ausweissyateme vorgesehen werden kann,
wcbei jedes einzelne Ausweissystem eines bestimmten Kundenkreises zwar eine begrenzte, aber sehr große Zahl
verschiedener Kundenausweise aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgema'ß dadurch gelöst, daß dar Kundenausweis aus zwei durch eine Zwischenschicht
unlösbar miteinander verbundenen undurchsichtigen Kunststoff
trägerplatt en besteht, zwischen denen eine mmm
elektrische Schaltung eingebest ist, daß er mit außenliegenden Kontaktzungen versehen ist, die in einer
wenigstens innerhalb eines Ausweissystems einheitlichen : Anordnungsweise an dem Kundenausweis angeordnet sind,
und daß von diesen Kontaktzungan einige von einem
•ttsprechend en Datenerfassungsgeröt kontaktierbara
elektrische Eingänge und einige elektrische Ausgänge des Kundenausweises sind, wobei bestimmte Aasgange-Kontaktzungen
im Innern des Kundenausweiaes über die elektrische
Schaltung mit Eingangs-Kontaktzungen verbunden sind.
Die K.unststoffplatten können beispielsweise aus Epoxydharz
bestehen und mittels Polyesterharz unlösbar miteinander verklebt sein, und die Kontaktzungen können aus zeilenweise
auf den Außenflächen der Kunststoffträgerplatten
angeordneten elektrisch leitenden Metallflächen bestehen» Beim Einführen des Kundenausweises in eine entsprechende
Lesevorrichtung eines Datenerfassungsgerätes (elektronischen Prozessrechners) werden die Kontaktzungen des
Kundenausweises von Schleifkontakten der Lesevorrichtung
berührt. Je nach der bei einem Kundenausweis vorgenommenen
Verbindung von Ausgangs-Kontaktzungen mit Eingangs-Kontakt
zungen können an den Ausgangs-Kontaktzungen während des Auslesevorganges des Kundenausweises elektrische
Spannungen abgenommen oder nicht abgenommen werden. Dabei hat jede Ausgangs-Kontaktzunge des Kundenausweiaes einen
bestimmten, ihr zugeordneten Zahlenwert eines innerhalb eines Ausweissystems gleichen Codes, und durch Addition
aller von dem Datenerfaeaungsgerät vermittels Spannungsabnahmen
feststellbarer einzelnen Zahlenwerte wird eine dem Kunöenausweis zugehörige bestimmte Nummer dargestellt,
die zusammen mit der aus der Selbstbedienungsanlage entnommenen Warenmenge von dem Datenerfassungsgerfit auf
einem maschinell ver?-.' ; ."baren Datenträger registriert
wird.
Dieser .erfindungsgemäße Kundenausweis schließt die Gefahr
und Möglichkeit von Fälschungen aus. Denn die einzelnen Ausweise eines Ausweisöystems sind äußerlich untereinander
gleich und ihre äußere Form ist nicht funktionsbestimmend.
Weder ist die Ausbildung des Ausweises im Innern, d.h. die Art der verwendeten elektrischen Schaltung und deren
Verbindung mit diesen oder jenen Kontaktzungen zu sehen, ο noch ist der Ausweis ohne mechanische Zerstörung, bei der
der Aufbau der Schaltung im Innern des Ausweises nicht mehr erkennbar ist, in seine einzelnen Bestandteile zerlegbar.
Es ist äußerlich nicht erkennbar und nicht feststellbar,
welche Kontaktzungen die elektrischen Eingänge
•j5 und welche Kontaktzungen die elektrischen Aasgänge der
Schaltung sind, und es ist erst recht nicht feststellbar,
welcher Zahlenwert eines Codes welcher Ausgangs-Kontaktzunge zugeordnet ist.
Eine besonders vorteilhafte Ausbildung des Kundenaueweises
besteht darin, daß auf den Außenflächen, vorzugsweise an parallelen Seitenkanten beider Trägerplatten
zwei Gruppen von Kontaktzungen mit je einer elektrischen Schaltung auf den Innenflächen der Trägerplatten angeordnet
sind und daß innerhalb der einen Kontaktzungengruppe
diejenigen Ausgangs-Kontaktzungen über die zugehörige Schaltung mit einer -^ingangs-Kontaktzunge
■ - 6 -
verbunden sind, deren ihnen zugeordnete Zahlenwerte eines verwendeten Codes eine dem Kundenausweis zugehörige
Kundennummer darstellen( und innerhalb der anderen Kontaktzungengruppe
diejenigen Ausgangs-Kontaktzungen Über aie
zugehörige Schaltung mit einer Eingangs-Xontaktzunge
verbunden sind, deren ihnen zugeordnete Zahlenwerte des Codes eine die Kunaennammer zu einer für ein Ausweissystem
konstanten Prüfnummer komplementierende zweite
Nummer darstellen. Lieser Kundenausweis ist extrem fälschungssicher, da an ihm. nicht feststellbar ist, welche
codierten Zahlenwerte die Kontaktzungen beider Kontaktzungengruppen haben, ob die zweite Nummer als Summand
oder als Subtrahent die Kundennummer zu einer konstanten
Prüfnummer komplementiert und welches überhaupt die für
ein Ausweissystem gültige Prüfnummer ist, die der Geheimhaltung
unterliegt und nach deren richtiger Errechnung durch das Datenerfassungsgerät erst die Selbstbedienungsanlage
zur Benutzung freigeschaltet wird« Ein weiterer großer ^orteil dieses Kundenausweises besteht darin, daß
er nicht nur unter Beibehaltung einer gemeinsamen äußeren ßauform in großer Zahl für das Ausweissystem eines
Kundenkreises verwendbar ist sondern ohne jegliche Abänderung seiner äußeren Bauform für eine beliebig große
Zahl verschiedener weiterer Ausweissystem anwendbar ist, ohne daß jedoch eine Benutzung des Kundenauaweiaes eines
Auaweissystems bei einem anderan Ausweissystem möglich
wäre, da eine beliebig große Zahl von auo Kundennummern
— 7 —
/Π
•·α\ι3. aweiten Numaern koabinierbaren Prüfzahlen zur Versteht und jedem Ausweissy«tea eine individuelle
3*rüfzahl zugeordnet werdentenn. Eine weitere besondere »weckacLSigs Ausgestaltung des Kundenaue «eis es besteht darin, daA im Aueweisinneren ein Schalteleaent-vor-
lugsweis« aus einem Transistor oder aus mehreren Transistoren oder aus einem oder mehreren Transistoren in Verbindung mit einer oder mehreren Dioden bestehend - als Beetandteil der elektrischen Schaltung angeordnet ist, durch
das die elektrischen Ausgangssignale an den Kontaktzungen
la Zusammenwirken mit dem Datenerfassunggerät verändert
werden können. Did Änderung der Auagangssignale stellt
eine weitere Prüfung der Ausweiseigennchaften und somit
Srkennunggmoglichkfcit bei gefälschten Ausweisen dar, so
daÄ selbst Nachbauversuche zwecks Herstellung von Ausweisduplikaten wegen der nicht erkennbaren Arbeitsweise des
Schaltelements zu keinem brauchbaren Resultat führen kennen*
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung naher erläutert, in der ein Ausführungsbeispiel eines Kundenaueweiseβ nach
der Erfindung dargestellt ist, und zwar zeigt Fig. 1 eine Ansicht des Kundenausweises in perspektivischer
Fig. 2 und 3 die Innenflächen des aufgeschnittenen Kundenausweises;
Fig. 4 i& scheaatlecher Darstellung den Kundenausweistail
der Fig. 2 im Zusammenwirken mit einem Datener
fas sungs g« rät.
Der Sundenausweis besteht aus zwei undurchsichtigen
Kunststoffträgerplatten 1 und 2 (Fig. 1), die durch eine
isolierende Zwischenschicht 3 unlösbar miteinander verbunden sind. Der Ausweis ist mit eine» Ausschnitt 4
versehen, der zum Verriegeln des Ausweises in der Lesevorrichtung eines Datenerfassungsgerätes während des
Lesevorganges dient. Die Trägerplatten 1 und 2 sind an
parallelen Seitenkanten mit auflenliegenden Kontaktzünder.
5 bzw. 6 in Form von zeilenartig angeordneten und eingelasaenen elektrisch leitenden Metallflächen versehen.
Die Kontaktzungengruppen 5 und 6 stehen mit je einer
elektrischen Schaltung in Verbindung, die zwischen die
- 8a -
ίί
beiden Trägerplatten 1 und 2 eingebettet aina und sich,
durch die Zwischenschicht 3 gegeneinanaer isoliert, auf den Innenflächen aer Trägerplatten 1 und 2 befinuen
(Fig. 2 und 3)· Der einfachereren und übersichtlicheren
Darstellung halber sind in Fig. 1 nur einige wenige Kontaktzungen 5 bzw. 6 dargestellt. Wie noch erläutert
wird, dienen die Kontaktzungen I der Trägerplatte 1 in
Verbindung mit ihrer zugehörigen Schaltung zur codierten
Darstellung der jeweiligen Kunuennutmner üej Ausweisen um
die Kontaktzungen 6 der Trägerplatte 2 in Verbindung rr.it
ihrer zugehörigen Scnaltung zur gleichartig coiierten
Darstellung einer zweiten Nummer, .lie sicn bei einer
bestimmten Kundennummer komplementär zu aer von lern
Datenerfassungsgerät zu errechnenden Prufniimtner verhält.
Die elektrische ochaj.tung auf der Innenfläche der Träger- j
platte 1 (Fig. 1) weist einen Transistor ~ib auf, dessen :
ColleKtoranschiuß mit aer iiiigangs-Kontaktzunge 32, dessen
BasisanschluS mit der Kontakt zunge 34- und dessen Smitteranachluß aait aer Kontaktzunge 33 verbunden ist. \
Mit der Singangs-Kontaktzunge 32 tat ferner eine Leitung |
r 36 verbunden. Mit einer zweiten -iingangs-Kontaktzunge 31 [
ist eine Leitung 37 verbunden. Die übrigen beim ^-usführungsbeispiel
der Fig. 2 dargestellten acht Kontaktzungen sind
Ausgangs-Kontaktzungen, denen je ein bestirnter Zahler.wert
eines Codes zugeordnet ist. Bei Anwendung beispielsweise des BCD-Godes sollen, zur Erläuterung des vorliegenden
Beispiele! den Kontaktzangen 1o bis 13 in aufsteigender
folge die Potenzen 2° bis 2^ der ersten Tetrade mit dem
Dezimalstellenwert 1o° and den Kontaktzungen 2o bis 23 in aufsteigender Folge die Potenzen 2° bis 2J der
zweiten Tetrade mit dem Dezimalstellenwert 1o zugeordnet sein. Von diesen Ausgangs-Kontaktzungen sind in Pig. 2 die Kontaktzangen 11, 12 und 2o gemeinsam an die
zweiten Tetrade mit dem Dezimalstellenwert 1o zugeordnet sein. Von diesen Ausgangs-Kontaktzungen sind in Pig. 2 die Kontaktzangen 11, 12 und 2o gemeinsam an die
Leitung 37 angeschlossen, so daß diese Kontaktzungen
1 2
mit ihren Zahlenwerten 2 und 2 der ersten Tetrade und
2° der zweiten Tetrade aufgrund ihrer Verbindung mit der Eingangs-Kontaktzunge 31 die Kundennummer "16" darstellen,
während die nicht zur Darstellung der Kunaennummer benötigten Kontaktzungen 1o, 13, 21, 22, und 23
an die Leitung 36 angeschlossen und mit der Eingang6-
Kontaktzunge 32 verbunden sind.
Die elektrische Schaltung auf der Innenfläche der
Trägerplatte 2 (Pig. 3) weist eine Leitung 53 auf, die mit einer Eingangs-Kontaktzunge 51 verbunden ist. An
diese Leitung 53 sind dann, wenn den in Pig. 3 darge-
Trägerplatte 2 (Pig. 3) weist eine Leitung 53 auf, die mit einer Eingangs-Kontaktzunge 51 verbunden ist. An
diese Leitung 53 sind dann, wenn den in Pig. 3 darge-
stellten acht Ausgangs-Kontaktzungen analog zu der zur
Pig. 2 beschriebenen Weise Zahlenwerte zugeordnet sind und wenn das Ausweissystem beispielsweise die Prüfnummer
"23" hat, von den zur ersten Tetrade mit dem Dezimalstellenwert 1o° gehörenden Kontaktzungen 4-0 bis 43 die
Kontaktzungen 4o, 4-1 und 42 mit den Potenzen 2 bis 2
angeschlossen, deren Zahlenwerte zusammen die Komplementärzahl "7" ergeben, die mit der Kundennummer H16"
addiert die Prüfzahl "23" ergibt. Sine weitere Ausgang3-Kontaktzunge
52 ist noch vorgesehen, die im Falle eines Minusvorzeichena bei negativer Kompleinentärzahl ebenfalls
an die Leitung 53 angeschlossen wird.
Fig. 4 erläutert das Zusammenwirken der in Fig. 2 dargestellten Trägerplatte des Kundenausweises mit einem
entsprechenden, schematisiert dargestellten Datenerfassung
sgerät. Durch Einfuhren des Ausweises in eine Lesevorrichtung des Datenerfassungsgerätes bis an einen
Anschlag wird eine in den Ausschnitt 4 des Ausweises eingreifende Verriegelung ausgelöst, durch die ein
elektrischer Schalter betätigt wird, der die Eingänge 31 und 32 des Ausweises an eine negative elektrische Spannung
bei 64 anschließt. Diese negative Spannung ist bei geschlossenem Transistor an den Ausgängen 1o bia 13 und
2o bis 23 des Ausweises abnehmbar. Diese Ausgänge sind im Datenerfassungsgerät mit den Eingängen eines sogenannten
Und-Gatters 62 sowie mit den Eingängen 68 und 69 ;
eines Speichers verbunden. Dieses Und-Gatter 62 gibt bei
67 einen Auagangsimpuia ab, wenn an den Eingängen 31 und
32 und dementsprechend an allen vorerwähnten Ausgängen ■
des Ausweises eine negative Spannung anliegt. Aufgrund ■ dieses Ausgangsimpulses des TJnd-Gatters 52 wird der
Transistor 35 geöffnet, d. h. es wird eine negative Spannung an seine Basis 34 angelegt. Der Emitter 33 des
Transistors 35 ist bei 65 positiv gepolt. Wird nun der
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Collektorstroa nach völliger öffnung des Transistors nur
noch durch den im Collektorlcreis liegenden Wideretand 61
begrenzt, erfolgt ein Spannungsabfall im Collektorkreis
auf Null Volt. Dieser SpaririUügsabfall «ia? c>
V0It erfolgt
auch an den Ausgängen 1o, 13· 21, 22 und 23, die an den
Singang 32 angeschlossen sind. £s kann jetzt nur noch
an den Ausgängen 11, 12 und 2o, die an den Singang 31 angeschlossen sind, eine negative Spannung abgenommen
werden. Sie Spannungsdifferenz zwischen den an den Eingang
32 angeschlossenen Ausgängen einerseits und den an den E igang 31 angeschlossenen Ausgängen andererseits ist so
da,
gro3, daß fiuxch eindeutig zwischen logisch "nein" und logisch MjaM unterschieden werden kann. Der angeschlossene Speicher im Datenerfassungsgerät ist jetzt aufnahmebereit;, und es wird von den Ausgängen logisch "ja" und logisch "nein" in den Speicher übertragen· Damit ist die Kundennummer gelesen und steht 3ie im Speicher des Datenerfassungsgerätes zur Errechnung der Prufnummer zusammen mit der gleichfalls gelesenen, anhand der Fig. 3 be- ■ schriebenen zweiten Nummer, sowie zur Freischaltung der Selbstbedienungsanlage und zur anschließenden übertragung; in einen maschinell verarbeitbaren Datenträger zur ι Verfügung.
gro3, daß fiuxch eindeutig zwischen logisch "nein" und logisch MjaM unterschieden werden kann. Der angeschlossene Speicher im Datenerfassungsgerät ist jetzt aufnahmebereit;, und es wird von den Ausgängen logisch "ja" und logisch "nein" in den Speicher übertragen· Damit ist die Kundennummer gelesen und steht 3ie im Speicher des Datenerfassungsgerätes zur Errechnung der Prufnummer zusammen mit der gleichfalls gelesenen, anhand der Fig. 3 be- ■ schriebenen zweiten Nummer, sowie zur Freischaltung der Selbstbedienungsanlage und zur anschließenden übertragung; in einen maschinell verarbeitbaren Datenträger zur ι Verfügung.
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Claims (1)
- SchutzanspruchMaschinell lesbarex* Kundenausweis für eine durch Kundenausweise eines Ausweissystems bargeldlos in Betrieb setzbare Selbstbedienungsanlage vermittels eines Datenerfassungsgerätes, das auf als Codedarstellung am Kundenausweis angeordnete, abtastbare Markierungen anspricht, dadurch gekennzeichnet, daß der Kundenausweis aus zwei durch eine Zwischenschicht (3) unlösbar miteinander verbundenen undurchsichtigen Kunststoff'trägerplatten (1,2) : besteht, auf deren Außenflächen Kontaktzungen (5, 6), die; als Ein- und Ausgänge mit einer auf den Innenflächen der · Kunststoffträgerplatten angeordneten und zwischen diesen i eingebetteten elektrischen Schaltung leitend verbunden sind, in einer wenigstens innerhalb eines Ausweissystems einheitlichen und von einem entsprechenden Datenerfassungsgerät kontaktierbaxen Anordnungsweise befestigt sind.mEZ."Λ* Antroe wrd«,o au ».eni.6.7o/cja 701258816.9.71
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707012588 DE7012588U (de) | 1970-04-07 | 1970-04-07 | Maschinell lesbarer kundenausweis fuer patenerfassungsgeraete von verkaufsautomaten. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19707012588 DE7012588U (de) | 1970-04-07 | 1970-04-07 | Maschinell lesbarer kundenausweis fuer patenerfassungsgeraete von verkaufsautomaten. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7012588U true DE7012588U (de) | 1971-09-16 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19707012588 Expired DE7012588U (de) | 1970-04-07 | 1970-04-07 | Maschinell lesbarer kundenausweis fuer patenerfassungsgeraete von verkaufsautomaten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7012588U (de) |
-
1970
- 1970-04-07 DE DE19707012588 patent/DE7012588U/de not_active Expired
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