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DE2016485A1 - Maschinell lesbarer Kundenausweis für Datenerfassungsgeräte von Verkaufsautomaten - Google Patents

Maschinell lesbarer Kundenausweis für Datenerfassungsgeräte von Verkaufsautomaten

Info

Publication number
DE2016485A1
DE2016485A1 DE19702016485 DE2016485A DE2016485A1 DE 2016485 A1 DE2016485 A1 DE 2016485A1 DE 19702016485 DE19702016485 DE 19702016485 DE 2016485 A DE2016485 A DE 2016485A DE 2016485 A1 DE2016485 A1 DE 2016485A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
customer
data acquisition
electrical
contact
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702016485
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm 4790 Paderborn. M Potthast
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Geratebau GmbH
Original Assignee
Deutsche Geratebau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Geratebau GmbH filed Critical Deutsche Geratebau GmbH
Priority to DE19702016485 priority Critical patent/DE2016485A1/de
Publication of DE2016485A1 publication Critical patent/DE2016485A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K19/00Record carriers for use with machines and with at least a part designed to carry digital markings
    • G06K19/06Record carriers for use with machines and with at least a part designed to carry digital markings characterised by the kind of the digital marking, e.g. shape, nature, code
    • G06K19/067Record carriers with conductive marks, printed circuits or semiconductor circuit elements, e.g. credit or identity cards also with resonating or responding marks without active components
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C9/00Individual registration on entry or exit
    • G07C9/20Individual registration on entry or exit involving the use of a pass
    • G07C9/29Individual registration on entry or exit involving the use of a pass the pass containing active electronic elements, e.g. smartcards
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F7/00Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus
    • G07F7/08Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus by coded identity card or credit card or other personal identification means
    • G07F7/0866Mechanisms actuated by objects other than coins to free or to actuate vending, hiring, coin or paper currency dispensing or refunding apparatus by coded identity card or credit card or other personal identification means by active credit-cards adapted therefor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Maschinell lesbarer Kundenausweis ftir Datenerfassungsgeräte von Verkaufsautomaten Die Erfindung bezieht sich auf einen maschinell lesbaren Kundenausweis für eine durch Kundenausweise eines Ausweissystems bargeldlos in Betrieb setzbare Selbstbedienungsanlage, wie zum Beispiel Zapfsäulen, vermittels eines Datenerfassungsgerätes, das auf als Codedarstellung am Kundenausweis angeordnete, abtastbare Markierung anspricht.
  • Ze sind durch ein entaprechendes Datenerfassungsgeräte maschinell lesbare Kundenausweise in Form von Karten oder dergleichen bekannt, auf denen die Jeweiligen Eundennummern ausschließlich durch Lochungen bestimmter Oodierungen dargestellt sind. Derartige Kundenausweise lassen sich von Jedermann sehr leicht herstellen oder nachbilden, da die Funktion lediglich durch die Anordnung der Lochungen festgelegt ist. Bs besteht daher keine Sicherheit gegen Fälschungen, und solche Ausweise sind deshalb nur für einen sehr kleinen Benutzerkreis einsetzbar.
  • Es sind ferner mit einem entsprechenden Datenerfassungsgerät zusammenwirkende Kundenausweise in Form eines Stabes bekannt, in den Permanentmagnete eingelassen sind, die beim Einfahren des Stabes in die Lesevorrichtung es Datenerfassungsgerätes vermittels ihrer Magnetfelder das Gerät betätigen. i)uieh die räumliche Anordnungsweise der Permanentmagnete werden bestimmte Kundennummern codiert. Auch derartige Kundenausweise sind nicht fälschungssicher, aa die Permanentmagnete in ihrer Funktion eindeutig festgelegt sind und in ihrer eindeutig bestimmbaren Lage sichtbar sind oder bei nach außen hin verdeckt er Anordnung in dem Stab auf' einfache Weise sichtbar zu machen sind, so daß sie von jedermann aus einem Stab und eingelassenen Permanentmagneten nachgeahmt werden können.
  • Weiterhin sind Kundenausweise in Form eines flachen Schiebers bekannt, dessen vordere, in eine entsprechende Lasevorrichtung eines Datenerfassungsgerätes einzuführende Rante verschieden tiefe Ausschnitte zur Codedaratellung besitzt. Die Form der verschieden tiefen Ausschnitte an der Vorderkante des Schiebers ist funktionsbestimmend, sie ist eindeutig bestimmbar und somit leicht nachbildbar. Zwar ist der Schieber in einer geschlossenen Kassette mit einer selbsttätig durch Federkraft sich schließenden und in geschlossenem Zustand selbsttätig verriegelten Fallklappe untergebracht, wobei di.
  • Verriegelung der Fallklappe bei; Einführen der Kassette in die Lesevorrichtung durch Magnete aufgehoben wird und danach der Schieber mittels eines aus der Kassette herausgeführten Griffes in die Lesevorrichtung hineingeschoben werden kann. Es kann jedoch nicht verhindert werden, daß die Kassette der Lesevorrichtung entnommen.
  • wird, während der codierte Schieber noch nicht völlig in die kassette zurückgeführt ist, so daß durch die noch nicht vollzogene Verriegelung der Fallkiappe der codierte Schieber von außen zugänglich bleibt und gefälscht werden kann. Auch sind die die Kassette zusammenhaltenden Verbindungen jederzeit lösbar und erneut anwendbar, ohne dadurch den Kundenausweis zu zerstören oder seine Funktion zu beeinträchtigen so daß der in der. Kassette befindliche codierte schieber Verändert oder ausgewechselt werden kann. Außerdem können die Schaltfunktionen in der Lesevorrichtung auch durch anaere nachgeahmte Gegenstände als den in der Kassette befindlichen Schieber ausgelöst werden. Darüberhinaus sind auch diese Kundenausweise nicht für verschiedene Kundenkreise verwendbar..:.
  • Denn bei einheitlicher äußerer Bauform 1äYst sich jede Selbstbedienungsanlage in Betrieb-setzen, deren Datenerfassungsgerät die passende Lesevorrichtung enthält, 80 daß die Inbetriebsetzung einer bestimmten Selbstbedienungsanlage durch Ausweisbesitzer möglich iat, die nicht als Kunden dieser Selbstbedienungsanlage registriert sind. Es können z. B. Kunden von Selbstb edi enungs-Tankanlagen einer bestimmten Mineralölges ellschaft Selbstbedienungs-Tankanlagen einer anderen Mineralölgeselischaft benutzen, was aber notwendigerweise ausgeschlossen und unterbindbar sein muß.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Nachteile der bekannten Kundenausweise zu vermeiden und einen fälschungssicheren Kundenausweis zu schaffen und es feinei zu ermöglichen, daß unter Beibehaltung einer gemeinsamen äußeren Bauform des Kundenausweises eine beliebig große Zahl verschiedener Ausweissysteme vorgesehen werden kann, wobei jedes einzelne Ausweissystem eines bestimmten Kundenkreises zwar eine begrenzte, aber sehr große Zahl verschiedener Kundenausweise aufweist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Kandenausweis aus zwei durch eine Zwischenschicht unlösbar taiteinander verbundenen undurchsichtigen Kunststoffträgerplatten besteht, zwischen denen eine elektrische Schaltung eingebetst ist, daß er mit außnliegenden Kontaktzungen versehen ist, die in einer wenigstens innerhalb eines Ausweissystems einheitlichen Anordnungsweise an dem Kundenausweis angeordnet sind, und daß von diesen Kontaktzungen einig. von einem entsprechenden Datenerfassungsgerät kontaktierbare elektrische Eingänge und einige elektrische Ausgänge des Kundenausweises sind, wobei bestimmte Ausgangs-Kontaktzungen im Innern des Kundenausweises über die elektrische Schaltung mit Eingangs-Kontaktzungen verbunden sind.
  • Die Kunststoffplatten können beispielsweise aus Epoxydharz bestehen und mittels Polyesterharz unlösbar miteinander verklebt sein, und die Kontakt zungen können aus zeilenweise auf den Außenflächen der Kunststoffträgerplatten angeordneten elektrisch leitenden Metallflächen bestehen; Beim EinfUhlen des Kundenausweises in eine entsprechende Lesevorrichtung eines Datenerfassungsgerätes (elektronischen Prozessrechners)werden die Kontaktzungen des Kundenausweises von Schleifkontakten der Lesevorrichtung berührt. Je nach der bei einem Xundenausweis vorgenommenen Verbindung von Ausgangs-Kontaktzungen mit Singangs-Kontakt zungen können an den Ausgangs-Kontäktzungen während des Auslesevorganges des Kundenausweises elektrische Spannungen abgenommen oder nicht abgenommen werden. Dabei hat jede Ausgangs-Kontaktzunge des Kundenausweises einen: bestimmten, ihr zugeordneten Zahlenwert eines innerhalb eines Ausweissysteme gleichen Codes, und durch Addition aller von dem Datenerfassungsgerät vermittels abnahmen feststellbarer einzelnen Zahlenwerte wird eine dem Kundenausweis zugehörige bestimmte Nummer dargestellt, die zusammen mit der aus der Selbstbedienungsanlage entnommenon Warenmenge von dem Datenerfassungsgerät auf einem maschinell verarbeitbaren Datenträger registriert wird.
  • Dieser arfindungsgemäße Kunaenausweis schließt die Gefahr und Möglichkeit von Fälschungen aus. Denn die einzelnen Ausweise eines Ausweissystems sind äußerlich untereinander gleich und ihre äußere Form ist nicht funktionsbestimmend.
  • Weder ist die Ausbilu;rng des Ausweises im Innern, d.h.
  • die Art der verwendeten elektrischen Schattung und deren Verbindung mit diesen oder Jene Kontaktzungen zu sehen, noch ist der Ausweis ohne mechanische Zerstörung, bei der der Aufbau der Schaltung im Innern des Ausweises nicht mehr erkennbar ist, in eine einzelnen Bestandteile zerlegbar. Es ist äußerlich nicht erkennsar und nicht feststellbar, welche Kontaktzungen Qie elektrischen fingEnge und welche Kontaktzungen uie elektrischen Ausgänge der Schaltung sind, und es ist erst recht nicht feststellbar, welcher Zahlenwert eines Codes welcher Ausgangs-Kontaktzunge zugeordnet ist.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausbildung aes Kundenausweises besteht darin, daß auf den Außenflächen, vorzugsweise an parallelen Seitenkanten beider Trägerplatten zwei Gruppen von Kontaktzungen mit je einer elextrischen Schaltung auf den Innenflächen der Trägerplatten angeordnet sind und daß innerhalb der einen Kontaktzungengruppe diejenigen Ausgangs-Kontaktzungen über die zugehörige Schaltung mit einer Eingangs-Kontaktzunge verbunden sind, deren ihnen zugeordnete Zahlenwerte eines verwendeten Codes eine dem Kundenausweis zugehörige Kundennummer darstellen, und innerhalb der anderen Kontaktzungengruppe diejenigen Ausgangs-Kontaktzungen über die zugehörige Schaltung mit einer Eingangs-Kontaktzunge verbunden sind, deren ihnen zugeordnete Zahlenwerte des Codes eine die Kundennummer zu einer für ein Ausweissystem konstanten Prüfnummer komplementierende zweite Nummer darstellen. Dieser Kundenausweis ist extrem fälschungssicher, da an ihm nicht feststellbar ist, welche codierten Zahlenwerte die Kontaktzungen beider Kontaktzungengruppen haben, ob die zweite Nummer als Summand oder als Subtrahent uie Kundennummer zu einer konstanten Prüfnummer komplementiert und welches überhaupt die für ein Ausweissystem iltige Prüfnummer ist, die der Geheimhaltung unterliegt und nach aeren richtiger Errechnung durch das Datenerfassungsgerät erst die Selbstbedienungsanlage zur Benutzung freigeschaltet wird. Ein weiterer großer vorteil dieses Kundenausweises besteht darin, daß er nicht nur unter Beibehaltung einer gemeinsamen äußeren Bauform in großer Zahl fWr das Ausweissystem eines Kundenkreises verwendbar ist sondern ohne jegliche Abwanderung seiner äußeren Bauform ftir eine beliebig große Zahl verschiedener weiterer Ausweissystem anwendbar ist, ohne daß jedoch eine Benutzung des Kundenausweises eines Ausweissystems bei einem anderen Ausweissystem möglich wäre, da eine beliebig große Zahl von aus Kundennummern und zweiten Nummern kombinierbaren Prüfzahlen zur Verfügung steht und jedem Ausweissystem eine individuelle geheime Prüfzahl zugeordnet werden kann. Eine weitere besonders zweckmäßige Ausgestaltung des Kundenausweises besteht darin, daß ii Ausweisinneren ein Schaltelement-vorzugsweise aus eines Transistor oder aus mehreren Transistoren oder aus einen oder mehreren Transistoren in Verbindung nit einer oder mehreren Dioden bestehend - als Eestandteil der elektrischen Schaltung angeordnet ist, durch das die elektrischen Ausgangssignale an den Kontakt zungen im Zusammenwirken mit dem Datenerfassunggerät verändert werden können. Die Änderung der Ausgangssignale stellt eine weitere Prüfung der Ausweiseigenschaften und somit Erkennungsmöglichkeit bei gefälschten Ausweisen dar, so daß selbst Nachbauversuche zwecks Herstellung von Aueteisduplikaten wegen der nicht erkennbaren Arbeitsweise des Schaitelements zu keinem brauchbaren Resultat führen können.
  • Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert, in der ein Ausführungsbeispiel eines Kundenausweises nach der Erfindung dargestellt ist, und zwar zeigt Fig. 1 eine Ansicht des Kundenausweises in perspektivischer Darstellung; Fig. 2 und 3 die Innenflächen des aufgeschnittenen Kundenausweises; Fig. 4 in schematischer Darstellung den Kundenausweisteil der Fig. 2 im Zusammenwirken nit eines Datenerfassungsgerät.
  • Der Kundenausweis besteht aus zwei undurchsichtigen Kunststoffträgerplatten i und 2 (Fig. 1), die durch eine isolierende Zwischenschicht 3 unlösbar miteinander verbunden sind. Der Ausweis ist mit einem Ausschnitt 4 versehen* der zum Verriegeln des Ausweises in der Lesevorrichtung eines Datenerfassungsgerätes während des Lesevorganges dient. Die Trägerplatten 1 und 2 sind an parallelen Seitenkanten mit außenliegenden Kontaktzungen 5 bzw. 6 in Form von zeilenartig angeordneten und eingelassenen elektrisch leitenden MetallflSchen versehen.
  • Die Kontaktzungengruppen 5 und 6 stehen mit Je einer elektrischen Schaltung in Verbindung, die zwischen die beiden Trägerplatten 1 und 2 eingebettst sind und sich, durch die Zwischenschicht 3 gegeneinander isoliert, auf den Innenflächen der Trägerpiatten 1 u:d 2 befinden (Fig. 2 und 3). Der einfachereren und übersichtlicheren Darstellung halber sind in Fig. 1 nur einige wenige Kontaktzungen 5 bzw. t> dargestellt. Wie noch erläutert wird, dienen die Kontaktzungen 5 der-Trägerplatte 1 in Verbindung mit ihrer zugehörigen Schaltung zur codierten Darstellung der jeweiligen Kundennummer des Ausweises und die Kontaktzungen 6 der Trägerplatte 2 in Verbindung mit ihrer zugehörigen Schaltung zur gleichartig codierten Darstellung einer zweiten Nummer, die sich bei einer bestimmten Kundennummer komplementär zu der von dem Datenerfassungsgerät zu errechnend en Prüfnummer verhält.
  • Die elektrische schaltung auf der Innenfläche der Trägerplatte 1 (Fig. 2) weist einen Transistor 35 auf, dessen Collektoranschluß mit der Eingangs-Kontaktzunge 32, dessen Baaisanschluß mit der Kontaktzunge 34 und dessen Emitteranschluß mit aer Kontaktzunge 33 verbunden ist.
  • Mit der Eingangs-Kontaktzunge 32 ist ferner eine Leitung 36 verbunden. Mit einer zweiten Eingangs-Kontaktzunge 31 ist eine Leitung 37 verbunden. Die übrigen beim Ausführungsbeispiel der Fig. 2 dargestellten acht Kontaktzungen sind Ausgangs-Kontaktzungen, denen je ein bestimmer Zahlenwert eines Codes zugeordnet ist. Bei Anwendung beispielsweise des BCI)-Codes sollen, zur Erläuterung des vorliegenden Beispiels, den Kontaktzungen 10 bis 13 in aufsteigender Folge die Potenzen 2° bis 2³ der ersten Tetrade mit dem Dezimalstellenwert 10° und den Kontaktzungen 20 bis 23 in aufsteigender Folge die Potenzen 20 bis 23 der zweiten Tetrade mit dem Dezimalstellwert 10¹ zugeordnet sein. Von diesen Ausgangs-Kontaktzungen sind in Fig. 2 die Kontaktzungen 11, 12 und 20 gemeinsam an die Leitung 37 angeschlossen, so daß diese Kontaktzungen mit ihren Zahlenwertem 2¹ und 2² der ersten Tetrade und 2° der zweiten Tetrade aufgrund ihrer Verbindung mit der Eingangs-Kontaktzunge 31 die Kundennummer "16" darstellen, während die nicht zur Darstellung der Kundennummer benötigten Kontaktzungen 10, 13, 21, 22, und 23 an ile Leitung 3.6 angeschlossen und mit der Eingangs-Kontaktzunge 32 verbunden sind.
  • Die elektrische Schaltung auf der Innenfläche der Trägerplatte 2 (Fig. 25 weist eine Leitung 53 auf, die.
  • mit einer Einagngs-Kontaktzunge 51 verbunden ist. An diese Leitung 53 sind dann, wenn den in Fig. 3 dargestellten acht Ausgangs-Kontaktzungen analog zu der zur Fig. 2 beschriebenen Weise Zahlenwerte zugeordnet sind und wenn das Ausweissystem beispielsweise die Prüfnummer "23" hat, von den zur ersten Tetrade mit dem Dezimalstellenwert 10° gehörenden Kontaktzungen 40 bis 43 die Kontaktzungen 40, 41 und 42 mit den Potenzen 2° bis 2² angeschlossen, deren Zahlenwerte zusammen die Komplementärzahl "7" ergeben, die mit der Kandennammer "16" addiert die Prüfzahl "23" ergibt. Eine weitere Ausgangs-Kontaktzunge 52 ist noch vorgesehen, die im Falle eines Iinusvorseichens bei negativer Komplementärzahl ebenfalls an die Leitung 53 angeschlossen wird.
  • Fig. 4 erläutert das Zusammenwirken de in Fig. 2 dargestellten Trgerplatte des Kundenausweises mit einem entsprechenden, schematisiert dargestellten 'Batenerfassungsgerät. Durch Einführen des Ausweises in eine Lesevorrichtung des Datenerfassungsgerätes bis an einen Anschlag wird eine in den Ausschnitt 4 ies Ausweises eingreifende Verriegellng ausgelöst, durch die ein elektrischer Schalter betätigt wird, aer die Eingänge 31 und 32 des Ausweises an eine negative elektrische Spannung bei 64 anschließt. Diese negative Spannung ist bei geschlossenem Transistor an den Ausgängen lo bis 13 und 20 bis 23 des Ausweises abnehmbar. Diese Ausgänge sind im Datenerfassungsgerät mit den Eingängen eines sogenannten Und-Gatters 62 sowie mit den Eingängen 68 und 69 eines Speichers verbunden. Dieses Und-Gutter 62 gibt bei 67 einen Ausgangsimpuls ab, wenn an den Eingängen 31 und 32 und dementsprechend an allen vorerwähnten Ausgängen des Ausweises eine negative Spannung anliegt. Aufgrund dieses Ausgangsimpulses des Und-Gatters 62 wird der Transistor 35 geöffnet, d. h. es wird eine negative Spannung an seine Basis 34 angelegt. Der Emitter 33 doe Transistors 35 ist bei 65 positiv gepolt. Wird nun der Collektorstrom nach völliger Öffnung des Transistors nur noch durch den im Collektorkreis liegenden Widerstand 61 begrenzt, erfolgt ein Spannungsabfall im Collektorkreis auf Null Volt. Dieser Spannungsabfall auf G Volt erfolgt auch an den Ausgängen 10, 13, 21, 22 und 23, die an den Eingang 32 angeschlossen sind. Es kann jetzt nur noch an den Ausgängen 11, 12 und 20, die an den Eingang 31 angeschlossen sind, eine negative Spannung abgenommen werden. Die Spannungsdifferenz zwischen den an den eingang 32 angeschlossenen Ausgängen einerseits und den an den Eingang 31 angeschlossenen Ausgängen andererseits ist so da groß, daß / durch eindeutig zwischen logisch "nein" und logisch "ja" unterschieden werden kann. Der angeschlossene Speicher im Datenerfassungsgerät ist jetzt aufnahmebereit, und es wird von den Ausgängen logisch "ja" und logisch "nein" in den Speicher übertragen. Damit ist die Kundennummer gelesen und steht sie im Speicher des .t)atenerfassungsgerätes zur Errechnung der Prüfnummer zusammen mit der gleichfalls gelesenen, anhand der Fig. 3 beschriebenen zweiten Summer, sowie zur Freischaltung der Selbstbedienungsanlage und zur anschließenden Ubertragung in einen maschinell verarbeitbaren Datenträger zur Verfügung.

Claims (3)

P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Maschinell lesbarer Kundenausweis fUr eine durch Eundenausweise eines Ausweissystems bargeldlos in Betrieb setzbare Selbetbedienungsanlage vermittels eines Datenerfassungsgerätes, das auf als Coderdarstellung am Kundenausweis angeordnete, abtastbare Markierungen anspricht, dadurch gekennzeichnet, daß der Kundenausweis aus zwei durch eine Zwischenschicht (3) unlösbar iiteinander verbundenen undurchsichtigen Kunstatoffträgerplatten (1, 2) besteht, zwischen denen eine elektrische Schaltung eingebettet ist, daß er mit außenliegenden Kontaktzungen (5,6) versehen ist, die in einer wenigstens innerhalb eines Ausweissystemß einheitlichen Anordnungsweise an des Kundenausweis angeordnet sind, und daß von diesen Kontakt zungen einige von einem entsprechenden Datenerfassungagerät kontaktierbare elektrische Eingänge und einige elektrische Ausgänge des Kundenausweises sind, wobei bei tinte Ausgangs-Xontaktzungen im Innern des Kundenauswelses Ueber die elektrische Schaltung mit Eingangs-Kontakt zungen verbunden sind.
2. Kundenausweise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Außenflächen, vorzugsweise an parallelen Seitenkanten beide Trägerplatten (1, 2) zwei Gruppen von Kontaktzungen mit je einer elektrischer. Schaltung auf den Innenflächen der Trägerplatten angeordnet sind und daß innerhalbder einen Kontaktzungengruppe diejenigen Ausgangs-Kontaktzungen (11, 12, 20) über die zugehörige Schaltung mit einer Eingangs-Kontaktzunge (31) verbunden sind, deren ihnen zugeordnete Zahlenwerte eines verwendeten Codes eine dem Kundenausweis zugehörige Kundennummer darstellen, und innerhalb der anderen Kontaktzungengruppe diejenigen Ausgangs-Kontaktzungen (40, 41, 42) über die zugehörige Schaltung mit einer Eingangs-Kontaktzunge (51) verbunden sind, deren ihnen zugeordnete Zahlenwerte des Codes eine die Kundennummer zu einer für ein Ausweissystem konstanten Prüfnummer komplementierende zweite Nummer darstellen.
3. Kundenausweis nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die im Innern des Ausweises angeordnete elektrische Schaltung elektronische Schaltelemente aufweist, vorzugsweise Transistoren.
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