DE7012033U - Aus verschiedenen bauelementen zusammengesetztes spielgeraet fuer kinderspielplaetze od. dgl. - Google Patents
Aus verschiedenen bauelementen zusammengesetztes spielgeraet fuer kinderspielplaetze od. dgl.Info
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Description
Anmelder: Eoland löffler, Dipl.-Formgestalter, 1^
90 Karl-Marx-Stadt, Kaulbachstr. 10
Aus verschiedenen Bauelementen zusammengesetztes Spielgerät für Kinderspielplätze od. dgl.
Die Erfindung betrifft ein aus verschiedenen Bauelementen zusammengesetztes Spielgerät für Kinderspielplätze od.
dgl. zur Ausführung verschiedener Übungen und Spiele, wobei die Bauelemente vorzugsweise aus glasfaserverstärktem
Polyester hergestellt sind, Ausnehmungen mit Flanschen für den Durchs chlupf oder für die Auflage auf v/eisen
und auf verschiedene Weise miteinander kombiniert werden können.
Bei einem bekannten Spielplatzgerät sind zwei aus glasfaserverstärktem
Polyester hergestellte hohle Bauelemente vorgesehen, deren Seiten- und Grundflächen auf einem
gleichseitigen Dreieckraster aufgebaut sind. Jede Seitenfläche besitzt dabei eine halbkreisförmige
Ausnehmung, deren größte Weite der Grundfläche zugewandt ist. TSährend das eine Bauelement eine geschlossene Schalenoberfläche
besitzt, ist beim anderen Bauelement in der Schalenoberfläche eine kreisförmige Ausnehmung mit einem
hervorstehenden Flansch vorgesehen. Diese Ausnehmung mit Flansch dient entweder als Durchs chlupf öffnung bei liegenden
Schalen oder als Bodenauflage bei aufeinandergesetzten
Schalen.
Beide Bauelemente können durch verschiedene Kombinationen auf der Basis eines Dreieckrasters zusaimnengestellt und
sit; Zelttüchern zu geschlossenen Säumen umgewandelt
werden.
iiachteiüg bei diesem Spielplatzgerät ist jedoch, daß die
Koabinatrionsmöglicükeiten und damit die Spielsysteme gering
-2-
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-2-
Außer verschiedenen Kriechanordnungen können nur noch geschlossene Spielräume durch zusätzliche und wenig
witterungsbeständige Zelttücher geschaffen werden.
Es ist deshalb Zweck der Erfindung durch verbesserte Bauelemente vielseitige Spielsysteme zu ermöglichen, um
damit die aktive Betätigung der Kinder anzuregen und dej?en schöpferische JfaSBtasAe zvl f erde"1"" -
Der Erfindung liegt dabei die Aufgabe zugrunde, mit möglichst wenig Bauelementen verschiedene Spielplatzgeräte
zu schaffen, die sowohl Übungen zum Kriechen, Klettern, Batschen und Schaukeln gestatten.
Erfindungsgenäß bestehen die Bauelemente aus einer üTärfelhälfte, einer Bogenschalenhälfte und einer an sich
bekannten Bats ehe.
Gesl£ eines weiteres Msrkaal der Erfindung besitzt jede
reehteckföraige Seitenfläche der Würfelhälfte eine halbkreisförmige Ausnehmung, deren Eadius dem Hnnenradius
der Bogenschalenhälfte entspricht. Vorteilhaft weist auch noch jede quadratförmige Grundfläche
der T/ftijcfelhälfte entweder eine kreisförmige Aus-
kugelfδττπι gen Vorsprung auf, deren Zylinde!durchmesser
dem Durchmesser einer kreisförmigen Ausnehmung entspricht. Jede Bogenschalenhälfte ist dabei quer zu ihrer Breitseite
gewölbt ausgeführt.
Inmitten jeder Bogenschalenhälfte kann, parallel zur
Breitseite eine ellipsenförmige Aussparung vorgesehen sein, die ein leichtes Klettern ermöglicht.
Vorteilhaft sind an beiden Breitseiten jeder Bogenschalenhälfte
flansche vorgesehen, deren Durchmesser einer lürfelbreite entspricht.
Die äußere Bahnwölbung der Batsehe 1st zur leichten Montage entsprechend der Ausnehmung im Würfel ausgeführt.
Schließlich ist es leicht möglich, gleichartige Bauelemente aneinanderzufügen und in Ausnehmungen Batschen einzufügen.
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MLt den geschaffenen Bauelementen ist eine Vielzahl von Spielplatzgeräten baübau, v/odurch die Monotonie
und passive Betätigung der Mnder überwunden werden kann.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: eine Würfelhälfte mit kreisförmiger Aussparung
in der Grundfläche in Vorderansicht,
Fig. 2: die Draufsicht nach SIg. 1,
Fig. 3: eine "Würfelhälfte mit zylindrischem und
kugelförmigem Vorsprang in der Grundfläche,
Fig. 4-: die Draufsicht nach Fig. 3,
Fig. 5: die Vorderansicht einer Bogenschalenhälfte,
Fig. 6: eine Seitenansicht nach Fig. 5 t
Fig. 7: die Draufsicht nach Fig. 5S
Fig. 8: die Vorderansicht einer Bogenschalenhälfte
mit einer Aussparung,
Fig. 9: eine Seitenansicht nach Fig. 8,
Fig. 10: die Draufsicht nach Fiig. 8,
__ Fig. 11: eine Seitenansicht einer Kutsche,
Fig. 12: die Vorderansicht nach Fig. 11,
Fig. 13
"bis 37: verschiedene Kombinatiionsiaöglichkeiten.
In jeder rechteckförmigen Seitenfläche 1 jeder "Sfärfelhälfte
2 sind 2as2Jb3EDei3£Ö2HLge Ausnehmungen, 3 vorgesehen*
Ijisixtteii der Grundfläche 4- der iSTiirfelhälfte 2 ist je
eise kreisförmige Aussparung 5 vorgesehen. Jede halbkreisfö-naige
Ausnehmung 3 besitzt !Flansche 6, die zur Verladung später noch zu beschreibender Bauteile cLen-
§ ' lieh sind. Der Durchmesser der halbkreisförmigen Aus
nehmung 3 und der kreisförmigen Aussparung 5 ist dabei
~ ge33suso groß besessen "sie cisr T^^""^"*^ «ατ?τ^.ΐτπΩ^^at* der
ncGh. später zu "beschreibenflen Bogensehale
701203tis.9.7i
»Γ J\, · · ♦ Iy
!} Ih der in den Figuren 3 und 4· gezeigten Würfelhälfte 2
P sind gleichfalls halbkreisförmige Ausnehmungen 3 mit
I Flanschen 6 vorgesehen. In der Grundfläche ist jedoch
|_ ein zylindrischer und anschließend kugelförmiger Vor-
I sprung 8 vorgesehen, dessen 2frlinderdurchmesser dem
I Durchmesser einer kreisförmigen Aussparung 5 entspricht,
I Jn den Figuren 5 "bis 7 ist eine Bogenschalenhälfte 7
ύ dargestellt, die zusätzlich quer zu ihrer Breitseite
I gewölbt ausgeführt ist.
;| In den 3?iguren 8 bis 1o ist ebenfalls eine Bogenschalen-
Ii half te 7 jedoch mit Aussparung 9 vorgesehen, die parallel
\ zur Breitseite in der Wölbung angeordnet ist und als
Fußstütze beim Klettern dient.
In den Figuren 11 und 12 ist schließlich als letztes Bauelement eine Ratsche 1o dargestellt, die durch eine
^ zv7eite oder auch mehreren Rutschen verlängerbar ist.
I' Die äußere Bahnwölbung 11 der Rutsche 1o stimmt mit der
I Ausnehmung 3 der Würfelnälfte 2 überein.
I Jede Ratsche 1o ist somit leicht in der halbkreisförmigen
j| Ausnehmung 3 der Würfelhälfte 2 befestigbar.
r - Mit den geschaffenen Bauelementen ist eine Vielzahl von
I Spielsysitemen erreichbar. Es verhält sich dabei so, daß
I nicht nur beliebig viele gleichartige Bauelemente mit-
I einander verbindbar sind, sondern auch noch verschiedene
I Bauelemente kombiniert werden können. ^
I Dies soll an Hand der nachfolgeaden Kombinationsmöglich.- JH■
I ' keiten aufgezeigt werden. |||
f . 3h der Figur 13 ist ein. Würfel 12 dargestellt, der aus
p zwei Wlt£elhälften 2 zusammengefügt ist. Hierbei besitzen.
;: alle Flächen des "Würfels 12 kreisförmige Aussparungen 5·
;? Dieser Würfel 12 liegt mit einer Fläche auf dem Boden 13
} auf.
In der Figur 14 ist ein SpieThäuschen vera
I welches ebenfalls aus zwei "Wurfelhälften 2 sus
I setzt ist. Alle Seitenflächen sowie die fesmöflschs
K besitzen dabei gleichfalls
j* 70120f3i6.9.71
Die Deckfläcne dieses Stoielhäuscnens L-esitzt dssei den
"beschriebenen zylindrischen und anschließend kugelförmigen Vorsprung 8» der als Daxu* dient,.
Ίο. der Figur 15 ist schlieBlich. ein Sabaukelwürfel
dargestellt. Die Ausführung entspricht dabei der Kombination der Figur 14, jedoch, ist; der zylindrische und
anschließend !kugelförmige Vorsprung 8 auf der Bodenfläche
13 abgestellt.
In den Figuren 16 und 17 ist ein kleiner Hetterturm. aus
einer WurfeIhälfte 2 und eines Würfel 12 dargestellt.
Im Ausführungsbeispiel der Figur 18 sind sowohl Kletterals
auch Rutschübungen möglich.. Es sind üb ereioander zwei
Würfel 12 mit einer Hutsche 1o Vorgeselien.
Zur Vermeidung einer unlösbaren Klebeverbindung besitzt der untere V7ürfel 12 die kreisförmige Aussparung 5 und
der obere Würfel 12 den zylindrischen und anschließend
kugelförmigen Vorsprung 8, die zusammengefügt sand.
In der Figur 19 sind irei übereinander angeordnete
Würfel 12 nach dem Vorbild des Beispieles der Figur 18 zusammengefügt. In der oberen kreisfönaigen Aussparung
ist leicht eine Rutsche 1o befestigbar, die mit einer zweiten Rutsche 1o fest verbunden ist.
Bei dieser Ausführung ist die Kletterhöhe und die Butschlänge
wesentlich verlängert.
Im Ausfühiungsbeispiel nach den Figuren 2o und 21 sind
mehrere halbkreisfö imige Bogerschalenhälften 7 zu Bogenschalen
14 zusammengefügt und aneinandergei?eiht.
Mit Hilfe von Ständern 15 ergibt die Anordnung einen
Eriechtunnel. Die Aussparungen 9 dienen als Fenster.
Die Figuren 22 und 23 zeigen ein gleiches Ausführungsbeispiel,
jedoch ohne als Fenster dienende Aussparungen 9 dargestellt.
Die Figuren 24 und 25 zeigen aus Bogenschalenhälften 7
zusammengefügte Bogenschalen 14, die übereinander angeordnet sind und Aussparungen 9 aufweisen.
7Q12&S3 16-9-71
Hierbei ergibt sieh der Yerteü, da£ nicht nur Is Bmen—
raum, sondern auch mit Hufe der ,fiaissparung 9 am JbäBe^—
"umfang eine Elettenaögliehkeit besteht. Zar besseren.
Stabilität sind alle Bogenschalen "13 miteinander verklebt.
In den !Figuren 26 und 27 -sind mehrere Bogensehaleöhälftesi
7 aneinandergereiht, wodurch ein halbkreisförmiger Eriechvunnel enistehc«
In den !"igoren 28 "bis 31 sind verschiedene Aneinanderreihungen
von Bogenschalenhälf "ten 7 gezeigt, die als
Kletterwand dienen können. Jede Bogenschalenhälf te 7 Trarai
dabei mit ihrer benachbarten Bogeisschalenhalfte 7 verklebt, verschraubt oder beliebig anders verbündest sein.
i4uch können Sfcützträger 2ur Haxtensag der Kletterwand
vorgesehen sein.
üa Ausführongsbeispiel nach den figuren 32 und 33 sind
sowohl KLetter-, Eriech- als auch Balanceübungen möglich.
Es sind verschiedene Bauelemente 7;12;14- Mntereinander
und übereinander angeordnet.
Die Figuren 34· und 35 zeigen ein Balancier- und Kriechgerät,
das von einer Kombination aus TJüx-felhälften 2 und
Bogenschalenhälf te η 7 gebildet ist.
Die beiden letzten Figuren 36 und 37 zeigen ebenfalls
eine Kombination verschiedener Bauelemente 1o;12;14.
Hier sind Balancier-, Kriech-, Kletter- und ButscMbungen
möglich.
Mit Hilfe der geschaffenen Bauelemente sind äußerst
variable Spieiplatzgeräte herstellbar, die sowohl als
Balancier-, Kriech-, Kletter-, Schaukel- oder Kutschgeräte
verwendbar sind.
Alle Bauelemente sind dabei aus glasfasewerstärkteja und
vorzugsweise farbigem Polyester hergestellt und dadurch äußerst witterungsbeständig.
Jede Kombination der Bauelemente ist durch Verklebung
unlösbar verbindbar oder aber durch Schrauben, Sirthängungsrasten
lösbar verbunden.
701203^16.9.71
Alle Ausnehmungen Tragen wlstartige Sandkanten,
eine Verletzung ausgeselilossen
Mit dex- gesdnaffesen Itefinörmg sind somit auf eirsfacne
Art und Weise vielseitige Spielgerätesysteiae realisier
"bar.
Claims (4)
1. Aus verschiedenen Bauelementen zusas&engesetztes
Spielgerät für Kinderspielplätze od. dgl, zur Ausführung verschiedener Übungen und Spiele, wobei die
Bauelemente vorzugsweise aus glasfaserverstärktem Polyester hergestellt sind, Ausnehmungen mit !Flanschen
für den Durchschlupf oder für die Auflage aufweisen und auf verschiedene Weise miteinander kombiniert
werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Bauelemente aus einer Wiirf elhälf ts (2), einer Bogenschalenhälfte
(7) und einer an sich "bekannten Bots-che
(1o) bestehen.
2. Spielgerät nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jede rechteckförmige Seitenfläche (1) der Mrfelhälf
te (2) eine halbkreisförmige Ausnehmung O) aufweist, deren Eadius dem Innenradius der Bogenschalen—
half te (7) entspricht.
3. Spielgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß 3 ede quadratförmige Grundfläche (4) der IVürfelhälfte
(2) entweder eine kreisförmige Aussparung (5) oder aber einen zylindrischen und anschließend kugel- förmigen
Vorsprung (8) aufweist, dessen SyIjjade !durchmesser
dem Durchmesser einer kreisförmiger, iaissparung
(5) entspricht;.
4. Spielgerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Bogenschalenhälfte (7) quer au ihrer
Breitseite gewölbt ausgeführt ist.
5e Spielgerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bogenschalenhälfte (7) parallel zur
Breitseite inmitten eine ellipsenförmige Aussparung
(9) aufweist.
fc * as
S. Spielgerät nach Jnspruch 1 bis 5» 'dadurch
zeichnet, daß an. fceiden Brei1;sei1;e2i ^eder
schsLxsiäi&kSiv (7) Flaascäe (6) vorgeseheTi
deren Durcjssesser einer Härfelbreite en
I 7- Spielgerät nach ^nspracli 1 bis 6, dadu2?cli
seiclmei;, daß die äußere SalHH7olbung (1H) der 2afcs<äie
(1oj der halbkreisföraagen Ausnermumg O)
S. Spielgerät asacli Anspruch 1 bis 7, dadurch gekeim-
|| zeicibnetj daß beliebig viele gleiczertige
Il ,(25^;1o) laiteiaander verbindbar sind.
9- Spielgerät nach Änspmch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet
, daß an den Würfeln (12) die Bogenschalen
f und Batschen Cto) befestigbar sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19707012033 DE7012033U (de) | 1970-04-02 | 1970-04-02 | Aus verschiedenen bauelementen zusammengesetztes spielgeraet fuer kinderspielplaetze od. dgl. |
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| DE7012033U true DE7012033U (de) | 1971-09-16 |
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1970
- 1970-04-02 DE DE19707012033 patent/DE7012033U/de not_active Expired
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