DE19901825A1 - Mobiles Hüttenbausystem für Kinder - Google Patents
Mobiles Hüttenbausystem für KinderInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H33/00—Other toys
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Abstract
Es handelt sich um ein mobiles Spielgerät für Kinder zum Errichten von haus-, hütten- und höhlenartigen Räumen, welches an jedem geeigneten Ort aufgebaut werden kann. Folgende Kriterien werden u. a. erfüllt: DOLLAR A - es kann von Kindern ohne Werkzeug innen oder außen auf- und umgebaut werden, DOLLAR A - es ermöglicht eine begehbare Etage, DOLLAR A - es ist Teil eines beliebig erweiterbaren Systems. DOLLAR A Als Basis dient eine begehbare, quaderförmige Holzkiste auf feststellbaren Lenkrollen (Abb. A), in der mindestens zwei Kinder hockend Platz haben sollen. DOLLAR A An und in dieser Kiste befinden sich einige An- bzw. Umbauteile. Alle Teile sind so aufeinander abgestimmt, daß sie weitgehend miteinander kombiniert werden können. Die Holzkiste hat eine begehbare, abnehmbare Deckplatte als Dach (1). An einer Längsseite befindet sich eine herausnehmbare Seitenwand (4), die noch in verschiedene andere Positionen gebracht werden kann. An den Stirnseiten befinden sich verschließbare Durchstiegsluken (7).
Description
Die Erfindung betrifft ein Spielgerät entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es gibt diverse Lösungen anderer Hersteller für Spielhäuschen, die unterschiedlich flexibel im Auf- und
Umbau sind.
Es gibt
- - fest installierte Holzhäuschen, z. B. auf dem Spielplatz oder im Kindergarten, wie sie von einschlägig bekannten Herstellern (z. B. Eibe, Wehrfritz, Dusyma u. a.) vertrieben werden.
- - Papp- und Holzhäuschen, die von Kindern zusammengesteckt werden können.
- - Kunststoffstecksysteme, z. B. "Quadro", die aus einzelnen Plastikstangen oder -Elementen bestehen.
- - Spielzelte und Schaumelemente, die zu Häusern und Höhlen zusammengesetzt werden können.
Fest installierte Holzhäuschen können von Kindern nicht umgebaut werden.
Papp- und Holzhäuschen zum Zusammenstecken können in ihrer form (Erscheinungsbild) kaum variiert
werden und die Papphäuschen sind mangels Stabilität nicht begehbar.
"Quadro" muß mit Hilfe von zugehörigem Werkzeug auf- und umgebaut werden.
Spielzelte sind nicht so stabil, daß eine zweite, begehbare Etage möglich wäre.
Die Nachteile des oben beschriebenen Standes der Technik liegen darin, daß in keinem Fall alle Funktionen,
wie unter Punkt 6 aufgeführt, von einem dieser Spielgeräte erfüllt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, alle folgenden Kriterien in einem Spielgerät zu vereinen:
- - es soll flexibel eingesetzt werden können, also nicht an einer Stelle fest montiert sein.
- - es soll Kindern Möglichkeiten bieten, sich selbst Spielräume zu schaffen, die je nach Notwendigkeit ergänzt werden können.
- - es soll von Kindern selbst auf- und umgebaut werden können.
- - es soll ohne Werkzeuge auf- und umgebaut werden können.
- - es soll sich zum Spielen sowohl drinnen als auch draußen eigen.
- - es soll eine weitere Etage ermöglichen.
- - es soll abgebaut möglichst wenig Platz einnehmen.
- - es soll Teil eines Systems sein, das beliebig erweiterbar ist.
- - es soll der Pädagogik neue Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder eröffnen.
- - es soll das Bedürfnis der Kinder, nach eigenen Wünschen zu konstruieren, befriedigen.
- - es soll sich für Rollenspiele eignen.
Diese Aufgaben werden durch ein Spielgerät mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Alle Teile sind so aufeinander abgestimmt, daß sie weitgehend miteinander kombiniert werden können.
Dadurch ergibt sich ein umfangreiches Steckspiel, vergleichbar mit einem Baukastensystem, das immer neue
Kombinationsmöglichkeiten bietet. Der Reiz dieses Spielgerätes liegt in der Veränderbarkeit, die - wie bei
einem Baukastensystem - beliebig viele Varianten zuläßt und somit nie langweilig wird.
Zusätzlichen Reiz bilden die verschiedenen Materialien - Holz, Stoff, Kunststoff und Metall - so daß es
auch bezüglich der verwendeten Werkstoffe zum Spiel anregt.
Außerdem sehen wir in dem Hüttenbausystem für Kinder ein Spielgerät, das durch seine Möglichkeiten zur
flexiblen Umgestaltung die Kommunikation der Kinder untereinander fördern kann. Die Kinder können
gemeinsam beschließen, wie der Aufbau aussehen soll und ihn gemeinsam verwirklichen.
Folgende motorische und intellektuelle Fähigkeiten werden u. a. mit dem Spielgerät unterstützt:
stecken - bauen - kriechen - klettern - balancieren - springen - öffnen - verschließen - schieben - kommunizieren - planen - organisieren.
stecken - bauen - kriechen - klettern - balancieren - springen - öffnen - verschließen - schieben - kommunizieren - planen - organisieren.
Das Spielgerät kann in vielen verschiedenen Formen im Raum in Erscheinung treten.
Es handelt sich um ein mobiles Hüttenbausystem für Kinder, wobei die einzelnen Elemente des Systems
folgendermaßen gekennzeichnet sind:
Als Basis dient eine begehbare, quaderförmige Holzkiste auf feststellbaren Lenkrollen (Abbildung A), in der mindestens zwei Kinder hockend Platz haben sollen. Dabei ist darauf zu achten, daß die Außenmaße der Kiste so dimensioniert sind, daß sie sich noch durch Normtüren schieben läßt, um einen einfachen Ortswechsel, z. B. von drinnen nach draußen vornehmen zu können.
Als Basis dient eine begehbare, quaderförmige Holzkiste auf feststellbaren Lenkrollen (Abbildung A), in der mindestens zwei Kinder hockend Platz haben sollen. Dabei ist darauf zu achten, daß die Außenmaße der Kiste so dimensioniert sind, daß sie sich noch durch Normtüren schieben läßt, um einen einfachen Ortswechsel, z. B. von drinnen nach draußen vornehmen zu können.
Die Kiste hat eine Deckplatte als abnehmbares Dach (1), wobei die Plattenstärke so zu bemessen ist, daß sie
geeignet ist Kinder zu tragen. Durch Eingesteckte Holzzapfen (2) - im folgenden "Pilzstecker" genannt -, ist
das Dach fixiert. Zieht man die Pilzstecker aus den Öffnungen (Bohrungen), die sich jeweils im Dach der
Kiste und in den Pfosten (3) befinden, kann man das Dach der Kiste entfernen. (siehe Abbildung B)
An dem Korpus der Kiste befinden sich weitere Teile, die entfernt werden können.
An der Längsseite befindet sich eine herausnehmbare Seitenwand (4) mit Eingriffen, die noch in verschiedene
andere Positionen gebracht werden kann. Diese Seitenwand ist an der Unterseite mit zwei Stiften (5)
versehen, die es ermöglichen, die Seitenwand im. Boden der Kiste einzustecken. Zusätzlich wird sie durch
zwei Riegel (6), welche in die Pfosten greifen, gehalten. Der Abstand der Stifte zueinander,
(die Strecke a-b), ebenso wie die Positionierung der Bohrungen auf dem Boden der Längsseite der Kiste,
entspricht dem Abstand der Bohrungen auf der Stirnseite in den Pfosten (die Strecke c-d), so daß es
möglich ist, die Seitenwand auf die Kiste aufzustecken, und zwar auf die Längsseite (Abbildung C) ebenso wie auf
die Stirnseite (Abbildung D).
Ein weiteres Teil auf der Stirnseite, das entfernt werden kann, ist ein herausnehmbarer Holzring, in dessen
Mitte sich ein rundes Plexiglas-Fenster - im folgenden "Bullauge" genannt - befindet. Es wird durch drei
kleine Riegel an der Innenseite der Kiste und eine gefräste Nut an seinem Platz gehalten. (Abbildung D, 1).
Zum Herausnehmen des Bullauges befinden sich zwei Grifflöcher (Abbildung D, 2) in dem Holzring.
Entsprechend befindet sich gegenüberliegend des Bullauges eine herausnehmbare Holzscheibe in gleicher
Größe, versehen mit einem Kugelabschnitt, im folgenden "Balancierscheibe' genannt (Abbildung A, 7).
Diese Balancierscheibe wird auf die gleiche Weise gehalten wie das Bullauge und ist ebenfalls mit zwei
Grifflöchern versehen.
Entfernt man Balancierscheibe und Bullauge erhält man kreisrunde Öffnungen, die z. B. als Ein- und
Ausstiegsluken oder auch als Fenster dienen können. Weiterhin dient die herausgenommene Balancierscheibe
als separates Spielgerät z. B. für Balance-Übungen.
Auf der Rückwand der Kiste befinden sich Trittlöcher (Abbildung E, 1). Diese Trittlöcher dienen als Leiter zum Dach
der Kiste.
An der Oberkante der Rückwand sind zwei Einstecktaschen (1) mit dem Abstand a-b angesetzt, die unter
anderem die herausnehmbare Seitenwand (4) aufnehmen können.
Weiteres Zubehör zum Auf- und Umbau befindet sich in der Kiste.
Der Inhalt der Spielkiste kann und soll herausgenommen werden und besteht aus folgenden Teilen:
- - Schlauchstücke in Abmessungen z. B. á 1 m und 1,5 m zum Aufstecken auf die Holzrundstäbe
- - Holzrundstäbe (∅ 3 cm) mit einem umlaufenden Flansch in der Mitte (Abbildung F), nachfolgend "Schlauchverbinder" genannt, die als Kupplungen für die Schlauchstücke dienen.
- - halbkugelförmige Füße mit aufgesetzter Kuppel (Abbildung G), versehen mit Bohrungen, die alle Steckverbindungen aufnehmen können, so z. B. die herausnehmbare Seitenwand oder die Schlauchstücke.
- - 1 Paravent, der auf die Kiste, sowie auf die Füße aufgesteckt werden kann. Er besteht aus einem aufrollbaren Material - z. B. Stoff -, das zwischen zwei Holzrundstäben eingeleimt ist. (Abbildung H, z. B. 12)
- - 1 Dreieckstuch mit Befestigungsmöglichkeiten zum Bilden von Vordächern o. ä.
- - 1 Rechteckstuch mit Befestigungsmöglichkeiten zum Bilden von Vordächern o. ä.
- - Zusammensteckbare Kunststoffstangen (∅ 1 cm), ähnlich Zeltstangen z. B. zum Halten der Tücher.
- - Einige Möglichkeiten des Auf- und Umbaus des Hüttenbausystems sind auf Bogen H dargestellt.
Claims (4)
1. Ein mobiles Spielgerät für Kinder zum Errichten von haus-, hütten- und höhlenartigen Räumen, welches an
jedem geeigneten Ort aufgebaut werden kann,
dadurch gekennzeichnet, daß es durch fest montierte, feststellbare Rollen verschiebbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß es zum Beklettern geeignet und um eine begehbare Etage zu erweitern ist und umgebaut werden kann, ohne daß zusätzliches Werkzeug benötigt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß es im abgebauten Zustand alle Zubehör- und Anbauteile in sich selbst aufnimmt und so sein eigener Transportcontainer ist.
dadurch gekennzeichnet, daß es durch fest montierte, feststellbare Rollen verschiebbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß es zum Beklettern geeignet und um eine begehbare Etage zu erweitern ist und umgebaut werden kann, ohne daß zusätzliches Werkzeug benötigt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß es im abgebauten Zustand alle Zubehör- und Anbauteile in sich selbst aufnimmt und so sein eigener Transportcontainer ist.
2. Mobiles Spielgerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß aus einer Vielzahl zu kombinierender Materialien ausgewählt werden kann.
3. Mobiles Spielgerät nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß diese Materialien wie z. B. Schläuche, Holzstangen und Stofftücher
kombinierbar sind. Durch diese Kombinationsmöglichkeiten wird ein systematischer Hüttenbau möglich.
4. Mobiles Spielgerät nach einem der vorherigen Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, daß jedes Spielgerät (eine Kiste) für sich alleine voll funktionsfähig ist, aber auch
Teil eines beliebig zu erweiternden Systems (mehrere Kisten) sein kann.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29923828U DE29923828U1 (de) | 1999-01-19 | 1999-01-19 | Mobiles Hüttenbausystem für Kinder |
| DE1999101825 DE19901825A1 (de) | 1999-01-19 | 1999-01-19 | Mobiles Hüttenbausystem für Kinder |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999101825 DE19901825A1 (de) | 1999-01-19 | 1999-01-19 | Mobiles Hüttenbausystem für Kinder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19901825A1 true DE19901825A1 (de) | 2000-07-27 |
Family
ID=7894655
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999101825 Ceased DE19901825A1 (de) | 1999-01-19 | 1999-01-19 | Mobiles Hüttenbausystem für Kinder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19901825A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1999
- 1999-01-19 DE DE1999101825 patent/DE19901825A1/de not_active Ceased
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Legal Events
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