DE7012018U - Arbeitsraumabdeckung fuer rundschleifmaschinen - Google Patents
Arbeitsraumabdeckung fuer rundschleifmaschinenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
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- B24B55/04—Protective covers for the grinding wheel
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Description
JL
Rh/Lo /
Essen, den 13. Januar 1971 A 53/44
"Arbeitsraumabdeckhaube für Rundschleifmaschinen"
Anmelder: Rheinstahl Hüttenwerke AG, Essen
Die Erfindung betrifft eine Arbeitsraumabdeckhaube für Rundschleifmaschinen, die im wesentlichen aus
einem Maschinenbett, zwei das zu bearbeitende Werkstück aufnehmenden Körnerspitzen, einem Schleifscheibenträger
mit einer Schleifscheibe mit Antrieb und einer Wasserdüse besteht, und die eine seitlich verschiebbare
Tür aufweist, die mindestens teilweise aus durchsichtigem Material, z.B. Sicherheits-Plexiglas,
besteht.
Bekannt sind die Arbeitsraumabdeckhauben, die aus dünnem Blech, ca. 2-3 rnm, gefertigt sind. Sie sind
mit einer Schiebetür versehen, die ein Plexiglasfenster aufweist, um den Arbeitsvorgang beobachten
zu können.
Die bekannten Arbeitsraumabdeckhauben sind nur als
Spritzschutz geeignet. Sie schützen die Bedienungsperson jedoch nicht vor zerspringenden Schleifscheiben
und vor Spritzwasser, das bei weiterlaufender Schleifscheibe mitgerissen wird.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Arbeitsraumabdeckhaube zu finden, die zur Vergrößerung
des Unfallschutzes die Bedienungsperson bei geschlossener und bei geöffneter Tür gegen zerspringende
Schleifscheiben und gegen Spritzwasser schützt, und bei der das manuelle Nachstellen der
Wasserdüse entfällt.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß eine Stahlplatte derart mit der Tür verbunden ist, daß
sie bei geöffneter Tür in einem Zwischenraum zwischen dem Werkstück und der Arbeitsfläche der Schleif
scheibe und bei geschlossener Tür seitlich von Werkstück und Schleifscheibe senkrecht angeordnet ist
und daß die Wände der Arbeitsraumabdeckhaube, des durchsichtigen Materials und der mit der Tür verschiebbaren
Stahlplatte so ausgebildet und bemessen sind, daß sie durch Verformung innerhalb des Elastizitätsbereiches
die auf sie einwirkende, durch abgesprungene Schleifscheibenteile hervorgerufene Aufprallenergie
verzehren.
Die Abmessungen der Arbeitsraumabdeckhaube hängen im wesentlichen von dem Schleifscheibendurchmesser,
deren Breite und Umfangsgeschwindigkeit ab.
Um zu vermeiden, daß die Schleifscheibe sich bei geöffneter
Tür und seitlich verschobener Stahlplatte
auf das Werkstück zu bewegen kann, kann die unabhängig von der Tür verschobene Stahlplatte erfindungsgemäß
einen Schalter betätigen, der den Vorschub der laufenden Schleifscheibe in Richtung auf
das Werkstück verriegelt.
Wenn zum Einrichten der Maschine die Schleifscheibe an das Werkstück vorgefahren werden soll, kann diese
Verriegelung erfindungsgemäfi durch manuelles
Stillsetzen der Schleifscheibe aufgehoben werden.
Zur Vergrößerung des UnfallverhütungsSchutzes sieht
eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung vor, daß die senkrechte Seite der Türöffnung
auf die sich die sich schließende Tür zu bewegt, mit einer Kontaktleiste versehen ist, die einen Schaltei
betätigt, der das sofortige Öffnen der Tür bewirkt, wenn ein Gegenstand zwischen Tür und Kontaktleiste j
halten wird.
Eine weitere vorteilhafte, die Nebenzeiten verringei
de Ausführung der Erfindung sieht vor, daß die Arbeit sraumabdeckhaube eine Buchse mit einem darin vei
schiebbaren und mittels einer Schraube feststellbaren Fühler aufweist, der die auf dem Schleifscheibei
träger verschiebbar angeordnete Wasserdüse beim Nachstellen der Schleifscheibe infolge Verschleißes
oder nach dem Abrichten so weit auf dem Schleifschei
benträger zurückschiebt, bis sie mit ihrem Wasser-
_ 4 - j
austritt wiedex ?-.f die Schleif stelle gerichtet ist. j
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung darge- J
stellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
Es zeigen:
j Fig. 1 die Arbeitsraumabdeckhaube in Vorderan-
sieht, I
Fig. 2 die Arbeitsraumabdeckhaube in perspektivischer
Ansicht, mit geschlossener * Tür, jedoch ohne vordere und obere Wand, ;
Fig. 3 die Arbeitsraumabdeckhaube in perspek- :
tivischer Ansicht mit geöffneter Tür,
Fig. 4 einen Teilausschnitt IV nach Fig. 3, ; Fig. 5 einen Teilausschnitt in vergrößertem Maß- : stab gemäß der Linie V-V in Fig. 1. :
Fig. 4 einen Teilausschnitt IV nach Fig. 3, ; Fig. 5 einen Teilausschnitt in vergrößertem Maß- : stab gemäß der Linie V-V in Fig. 1. :
Die dargestellte Arbeitsraumabdeckhaube umschließt ; gehäuseartig den Arbeitsraum einer im einzelnen nicht
dargestellten Rundschleifmaschine und besteht im we- . sentlichen aus der vorderen Wand 1, der oberen Wand j 2, den Seitenwänden 3, der Tür 4 mit einem Fenster 5
aus Stöierheits-Plexiglas und der daran angeflanschten Stahlplatte 6. In der vorderen Wand 1 befindet ; sich eine Öffnung 7, die durch seitliches Verschieben der Tür 4 hinter der vorderen Wand 1 abgedeckt
bzw. freigegeben wird. Die Tür 4 ist an ihrem oberen
Ende rechtwinklig nach hinten abgeknickt. Auf diesem
waagerechten Teil der Tür sind Führungen 8 fest ange-
dargestellten Rundschleifmaschine und besteht im we- . sentlichen aus der vorderen Wand 1, der oberen Wand j 2, den Seitenwänden 3, der Tür 4 mit einem Fenster 5
aus Stöierheits-Plexiglas und der daran angeflanschten Stahlplatte 6. In der vorderen Wand 1 befindet ; sich eine Öffnung 7, die durch seitliches Verschieben der Tür 4 hinter der vorderen Wand 1 abgedeckt
bzw. freigegeben wird. Die Tür 4 ist an ihrem oberen
Ende rechtwinklig nach hinten abgeknickt. Auf diesem
waagerechten Teil der Tür sind Führungen 8 fest ange-
ordnet, die mit der Tür auf Stangen 9 verschiebbar sind. Die Stangen 9 sind direkt unter der oberen
Wand 2 der Abdeckhaube und die beiden Seitenwände 3 verbindend befestigt. Die Stahlplatte 6 ist auf der
Rückseite der Tür angeordnet, und zwar in der senkrechten Ebene zwischen der Schleifscheibe 10 und
dem Werkstück 11, das zwischen den Körnerspitzen 12 der nicht dargestellten Rundschleifmaschine eingespannt
ist. Die Stahlplatte 6 ist an ihrem oberen Ende rechtwinklig nach vorn abgeknickt. Auf dem waagerechten
Teil sind Führungen 13 angeordnet, die mit der Stahlplatte 6 auf den Stangen 9 verschiebbar sind
Die einander zugewandten Seiten der waagerechten Teile der Tür 4 und der Stahlplatte 6 haben Flanschen
und 15, über die beide Teile mittels Schrauben 16 verbunden sind. Bei geöffneter Tür 4 befindet sich
die Stahlplatte 6 hinter dem Werkstück 11 und vor der Schleifscheibe 10. Beim Auswechseln des zu bearbeitenden
Werkstückes 11 durch die freigegebene Öffnung 7 ist die Bedienungsperson auf diese Weise gegen
zerspringende Schleifscheiben und gegen Spritzwasser geschützt. Bei geschlossener Tür 4 befindet
sich die Stahlplatte 6 seitlich der Schleifscheibe 10,
In diesem Zustand erfolgt der Schutz durch die Tür 4 und die Sicherheits-Plexiglasscheibe 5. Zum Einrichten
der Maschine wird die Stahlplatte 5 von der Tür 4 durch Lösen der Schrauben 16 getrennt und bei geöffneter
Tür unabhängig von dieser seitlich verschoben und gibt dann den Zugang zur Schleifscheibe 10
frei. Beim unabhängigen Trennen der Tür 4 von der
Stahlplatte 6 wird ein Schalter betätigt, der die Schleifscheibe stillsetzt. An der senkrechten Seite
der Türöffnung 7, auf die sich die sich schließende Tür 4 zu bewegt, ist eine Kontaktleiste 17 angeordnet,
die dann einen Schalter betätigt, wenn zwischen der sich schließenden Tür 4 und der Kontaktleiste
17 ein Gegenstand gehalten wird. Dieser nicht dargestellte Schalter bewirkt, daß die Tür 4 sofort
wieder geöffnet wird. Der Impuls zum Schließen der Tür 4 muß erneut gegeben werden, z.B. durch Ingangsetzen
der Rundschleifmaschine mittels zweier Druckknöpfe.
In Folgeschaltung wird hierdurch zunächst die Tür 4 geschlossen und dann die Maschine in
Gang gesetzt.
Auf der Oberseite des Schleifscheibenträgers 18 ist die Wasserdüse 19 horizontal in Richtung der Schleifscheibenzustellung
verschiebbar angeordnet. An der Unterseite des waagerecht abgeknickten Teiles der
Tür 4 ist eine Buchse 21 befestigt, in der ein Fühler 20 in Richtung der Schleifscheibenzustellung verschiebbar
und mittels einer Schraube 22 feststellbar ist. Der Fühler 20 wird beim Einrichten der
Rundschleifmaschine so weit vorgeschoben, bis er
an der Wasserdüse 19 anliegt, wenn diese gleichzeitig auf die Schleifstelle gerichtet ist.
■Ί -
Wenn nun die Schleifscheibe 10 infolge natürlichen
erschleißes oder nach dem Abrichten im Durchmesser
kleiner wird und weiter an das zu bearbeitende Werkstück vorgeschoben werden muß, bleibt der
Strahl aus der Wasserdüse immer auf die Schleifstelle gerictfet.
Das manuelle Nachstellen der Wasserdüse entfällt demnach.
Dieser Vorteil der Erfindung wirkt sich zeitsparend und unf al !verlautend aus.
Ansprüche:
Claims (6)
1. Arbeitsraumabdeckhaube für Rundschleifmaschinen, die im wesentlichen aus einem Maschinenbett, zwei
das zu bearbeitende Werkstück aufnehmenden Körnerspitzen, einem Schleifscheibenträger mit einer Schleif
scheibe mit Antrieb und einer Wasserdüse besteht, und die eine seitlich verschiebbare Tür aufweist,
die mindestens teilweise aus durchsichtigem Material, z.B. Sicherheits-Plexiglas besteht, dadurch
gekennzeichnet , daß eine Stahlplatte (6) derart mit der Tür (4) verbunden ist, daß sie bei
geöffneter Tür in einem Zwischenraum zwischen dem Werkstück (11) und der Arbeitsfläche der Schleifscheibe
(10) und bei geschlossener Tür (4) seitlich von dem Werkstück (11) und der Schleifscheibe (10)
senkrecht angeordnet ist, und daß die Wände (1,2,3) der Arbeitsraumabdeckhaube, des durchsichtigen Materials
und der mit der Tür (4) verschiebbaren Stahlplatte (6) so ausgebildet und bemessen sind, daß sie
durch Verformung innerhalb des Elastizitätsbereiches die auf sie einwirkende, durch abgesprungene Schleifscheibenteile
hervorgerufene Aufprallenergie verzehren.
2. Arbeitsraumabdeckhaube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet ,daß die Verbindung
zwischen Tür (4) und Stahlplatte (5) derart lösbar ist, daß die Stahlplatte nach dem Lösen bei
geöffneter Tür unabhängig von dieser, z.B. zum Einrichten der Maschine, seitlich zu verschieben ist.
3. Arbeitsraumabdeckhaube nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unabhängig
von der Tür (4) verschobene Stahlplatte
(6) einen Schalter betätigt, der den Vorschub der laufenden Schleifscheibe (10) in Richtung auf das
Werkstück (11) verriegelt.
4. Arbeitsraumabdeckhaube nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Vorschubverriraelaag durch Stillsetzen der Schleifscheibe
(10) aufgehoben ist.
5. Arbeitsraumabdeckhaube nach einem oder mehreren der Anspiichen 1-4, dadurch gekennzeichnet
, daß dip senkrechte Seite der Türöffnung (7), auf die sich die sich schließende Tür
(4) zu bewegt, mit einerKontaktleiste (17) versehen
ist, die bei Betätigung durch einen sich zwischen schließender Tür (4) und Kontaktleiste (17) gehaltenen
Gegenstand das sofortige Öffnen derTür bewirkt.
6. Arbeitsraumabdeckhaube nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-5, dadurch gekennz
e ic h η e t , daß die Arbeitsraumabdeckhaube ein« Buchse (21) mit einem darin verschiebbaren und mittels
einer Schraube (22) feststellbaren Fühler (20)
- 10 -
- ίο -
aufweist, der die auf dem Schleifscheibenträger (18)
verschiebbar angeordnete Wasserdüse (19) beirr. Nachstellen der Schleifscheibe (10) infolge Verschleiß
oder nach dem Abrichten so weit auf dem Schleifscheibenträger (18) zurückschiebt, bis sie mit ihrem
Wasseraustritt auf die Schleifstelle gerichtet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7012018U DE7012018U (de) | 1970-04-02 | 1970-04-02 | Arbeitsraumabdeckung fuer rundschleifmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7012018U DE7012018U (de) | 1970-04-02 | 1970-04-02 | Arbeitsraumabdeckung fuer rundschleifmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7012018U true DE7012018U (de) | 1971-04-15 |
Family
ID=34172599
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7012018U Expired DE7012018U (de) | 1970-04-02 | 1970-04-02 | Arbeitsraumabdeckung fuer rundschleifmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7012018U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9400842U1 (de) * | 1994-01-19 | 1994-03-24 | Biedron, Ralf, 44879 Bochum | Vorrichtung zur Staubabsaugung an Steintrennmaschinen |
-
1970
- 1970-04-02 DE DE7012018U patent/DE7012018U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9400842U1 (de) * | 1994-01-19 | 1994-03-24 | Biedron, Ralf, 44879 Bochum | Vorrichtung zur Staubabsaugung an Steintrennmaschinen |
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