DE3036822C2 - Schleifmaschine zum Schleifen langgestreckter Sägeblätter, insbesondere von Gattersägen - Google Patents
Schleifmaschine zum Schleifen langgestreckter Sägeblätter, insbesondere von GattersägenInfo
- Publication number
- DE3036822C2 DE3036822C2 DE19803036822 DE3036822A DE3036822C2 DE 3036822 C2 DE3036822 C2 DE 3036822C2 DE 19803036822 DE19803036822 DE 19803036822 DE 3036822 A DE3036822 A DE 3036822A DE 3036822 C2 DE3036822 C2 DE 3036822C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- grinding
- protective hood
- carriage
- guide
- feed
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 claims description 29
- 239000000428 dust Substances 0.000 claims description 13
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims description 5
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 3
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 3
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 3
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 3
- 239000003082 abrasive agent Substances 0.000 claims 1
- 239000000356 contaminant Substances 0.000 claims 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 2
- 238000005299 abrasion Methods 0.000 description 1
- 239000006061 abrasive grain Substances 0.000 description 1
- 238000009412 basement excavation Methods 0.000 description 1
- 230000001680 brushing effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000005294 ferromagnetic effect Effects 0.000 description 1
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 1
- 230000003252 repetitive effect Effects 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D63/00—Dressing the tools of sawing machines or sawing devices for use in cutting any kind of material, e.g. in the manufacture of sawing tools
- B23D63/08—Sharpening the cutting edges of saw teeth
- B23D63/12—Sharpening the cutting edges of saw teeth by grinding
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
dem Angriff von Schleifstaub empfindlichen Maschinenteile mit Vorschubantrieb, Rückholantrieb, Steuerung
und dergleichen lassen sich dann ohne weiteres unterhalb der Schutzhaube anbringen. Diese selbst kann
nach Belieben so gestaltet sein, daß sie den vom Schleifscheibeneingriff
herabfallenden Staub zuverlässig abfängt Man muß dann nur dafür sorgen, daß der sich auf
der Schutzhaube niederschlagende Schleifstaub von Zeit zu Zeit entfernt wird. Die einzig notwendige
Durchbrechung, nämlich die Durchführung der Haltestangen durch die Schutzhaube, läßt sich mit herkömmlichen
Mitteln ohne weiteres so gestalten, daß dort kein Schleifstaub hindurchgelangen kann. Daher lassen sich
maschinelle und steuerungsmäßige Ungenauigkeiten grundsätzlich vermeiden, zumal keine Notwendigkeit
für eine mehrteilige Ausbildung der Abdeckhaube besteht.
Die mit ihren unteren Enden durch die Vorschub-Zahnstange und gegebenenfalls eine Rücl:hol-Zahn-
stange verbundenen Einstellführungen können an ihren oberen Enden zusätzlich durch die Schutzhaube verbunden
sein. Der Spannwagen erhält dann die Form eines im wesentlichen rechteckförmigen Rahmens, der
zwar einerseits relativ leicht, andererseits aber verhältnismäßig steif ist und damit wiederum die Bearbeitungsgenauigkeit
verbessert.
So weist zweckmäßigerweise jede Einstellführung eine Führungshülse auf, in der eine durch ein Ritzel versteilbare
und gegebenenfalls durch gesonderte Stellmittel feststellbare Zahnstange geführt ist. Selbst wenn die
Verzahnung durch die Abdeckhaube hindurchgeführt wird, läßt sich dabei immer noch die notwendige Abdichtung
erhalten.
Die Ritzel beider Spannvorrichtungen können mittels einer Verbindungswelle an ein gemeinsames, an der
Schutzhaube angebrachtes Einstellrad angeschlossen sein. Um jedoch die Spannvorrichtungen zum Einjustieren
auf die Führungsschiene gegeneinander verstellen zu können, läßt sich die Verbindungswelle durch eine
drehcinstellbare Kupplung unterteilen.
Bei einer derzeit bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird ein Maschinengestell durch einen langgestreckten
kastenförmigen Maschinenständer gebildet oder weist einen solchen auf, über dessen Oberseite die
Schutzhaube läuft und der unter dieser einen nach außen weitgehend abgeschlossenen Getrieberaum bildet,
der eine die Führung des Spannwagens bildende und insbesondere an der Rückwand des Maschinenträgers
befestigte Führungsschiene rings umschließt.
Als zweckmäßig hat es sich dabei erwiesen, in wenigstens einer Stirnwand des Maschinenständers eine Ausnehmung
anzubringen, die durch eine von einem Ende der Schutzhaube herabgeführte Abdeckung aus Gummi
oder gummiartig flexiblem Werkstoff verschließbar ist.
Auch wenn dieser Getrieberaum nicht hermetisch abgeschlossen ist, so lassen sich doch schwere Staubkörner
praktisch vollständig und leichterer Schleifstaub mit weit mehr als 95% fernhalten. Zum Unterschied von
herkömmlichen Konstruktionen mit nur zwei im mittleren Bereich der Führungsschiene angebrachten Halterungen,
läßt sich die Führungsschiene jetzt ebenso wie im mittleren Bereich zu ihren Enden hin zuverlässig am
Maschinenständer abstützen und damit auf großer Länge weitgehend starr halten.
Die Zeichnung gibt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung wieder. Es zeigt
Fig. 1 eine räumliche Darstellung einer erfindungsgemäßen
Schleifmaschine,
Fig.2 einen Schnitt durch diese Maschine nach der
Linie 11-11 in Fig. !,und
Fig.3 einen Teilschnitt gemäß der Linie Π1-1ΙΙ in
Fig.Z
Die dargestellte Schleifmaschine weist einen kastenförmigen Maschinenständer 1 auf, der einen quaderförmigen
Getrieberaum 2 umschließt und oben durch eine Schutzhaube 3 überdeckt ist, die Bestand/eile eines allgemein
mit 4 bezeichneten Spannwagens ist. Eine in der Vorderwand 5 angebrachte Zugangsöffnung 6 ist durch
eine Tür 7 verschlossen. In beiden Stirnwänden 8 ist am oberen Rand eine rechteckförmige Ausnehmung 10 angebracht,
durch welche Teile des Spannwagens 4 beim Ausfahren aus der Mittelstellung herausragen. Diese
Aussparung wird weitgehend durch Abdeckungen 11 aus Gummi oder vergleichbarem flexiblen Werkstoff
abdeckt, die frei von beiden Enden der Schutzhaube 3 ausgehen und von einem Eckstab 9 über der Ausnehmung
10 herabhängen. Sie können an den Umlenkstellen über Rollen geführt oder durch andere bekannte
Öffnungsverschlüsse ersetzt werden, die auch ein Abdichten am Rand der Ausnehmungen ermöglichen.
An der Unterseite der Schutzhaube 3 sind fest zwei Führungshülsen 12 angebracht, deren untere Enden mittels
zwischengeschalteter Winkelstücke 13 (Fig.3) mit einer Vorschub-Zahnstange 14 und einer Rückhol-Zahnstange
15 zu dem rahmenförmigen Spannwagen 4 verbunden sind.
Dieser Spannwagen ist geführt und getragen mittels zweier an beiden Führungshülsen gelagerter Paare von
Führungsrollen 16, die mit seitlichen Spurkränzen versehen sind und jeweils oben und unten an einer im Querschnitt
rechteckigen Führungsschiene 17 laufen, die an vier in Längsrichtung verteilten Anschlußstellen mittels
Platten 18 und Winkelstücken 20 an der Rückwand 21 des Maschinenständers 1 befestigt ist, dessen oberer
Rand wiederum durch Winkelschienen 22 versteift ist.
In den Führungshülsen 12 sitzen im Querschnitt rechteckförmige Zahnstangen 23, deren oberer Schaftteil
24 jeweils eine mit lotrechtem Abstand über der Schutzhaube 3 gehaltene Spannvorrichtung 25 bekannter
Konstruktion trägt. Der Schaftteil ist gegenüber der Unterseite der Schutzhaube durch einen elastisch verformbaren
Balg 26 abgeschlossen.
In die Verzahnung einer jeden Zahnstange 23 greift ein Ritzel 27 einer Welle 28, die jedoch durch eine in
Umfangsrichtung einstellbare Kupplung 29 unterteilt ist. Auf diese Weise lassen sich die beiden Spannvorrichtungen
25 für das Sägeblatt 31 so einstellen, daß die Auflage exakt parallel zur Auflage an der Führungsschiene
17 liegt.
Nach Feststellen der Kupplung 29 können die Spannvorrichtungen 25 und damit das Sägeblatt 31 lotrecht
parallel zueinander durch Drehen eines Handrades 32 verstellt werden, dessen in der Schutzhaube 3 gelagerte
Welle 33 durch ein Schrauben- oder Schneckengetriebe 30 auf die Verbindungswelle 28 einwirkt und mit nicht
gezeigten Feststellmitteln versehen ist.
Zum schrittweisen Vorschieben des Spannwagens während des Schleifvorganges dient in an sich bekannter
Weise eine Vorschubklinke 34, die einer nicht weiter gezeigten Vorschubeinrichtung zugeordnet ist. Diese
Klinke ist von einer Aushubleiste 35 am Ende einer lotrechten Schiene 36 unterfaßt, die an der Rückwand
des Maschinenständers geführt ist und unter der Einwirkung eines Stoßmagneten 37 steht, der beim Rückholvorgang
angesteuert wird und dann die Vorschubklinke 34 aus ihrer Verzahnung heraushebt. Den Rückstellan-
trieb liefert ein Rückholmotor 38 mit Schneckengetriebe 39, dessen Ritzel 41 über eine Freilaufkupplung in die
Rückhol-Zahnstange 15 greift.
Zur Steuerung der sich wiederholenden Bewegungsumkehr von Vorschub auf Rückholen dienen an beiden
Enden des Maschinenständers angebrachte berührungslose Näherungsschalter 42, die durch beispielsweise ferro-magnetische
Auslöser 43 zu betätigen sind. Diese Auslöser sitzen längseinstellbar und jeweils durch eine
Stellvorrichtung 44 feststellbar an einer Schiene 45, die wiederum von den beiden Führungshülsen 12 getragen
wird.
Die anfängliche Längsausrichtung des Sägeblattes 31 besorgt in bekannter Weise ein um eine waagerechte
Achse 46 an der Schutzhaube schwenkbar gelagerter Richtanschlag 47, der beispielsweise mit einer Winkelfläche
an der Spitze des dritten Zahnes einzusetzen ist. Bevor das Sägeblatt festgespannt wird, muß es also in
Höhenrichtung durch das Einstellrad 27 eingestellt und in Längsrichtung von Hand so verschoben werden, bis
sichergestellt ist, daß das Schleifwerkzeug an der vorgesehenen Zahnbrust eingreift. Der Richtanschlag 47 kann
dann aus dem Schleifbereich nach unten geschwenkt werden.
Als Schleifwerkzeug dient hier eine Schleifscheibe 48 eines Schleifaggregates 49 mit Motor 51 an einem
Schleifschlitten 52, der durch ein Handrad 53 auf einer der Neigung der Zahnbrust entsprechenden vorgegebenen
Bahn ebenso verstellt werden kann wie durch einen automatischen Antrieb, der mittels Kurvenscheiben das
Schleifaggregat und die Vorschubklinke 34 steuert.
Nach Ausrichten und Einspannen des Sägeblattes wird die Maschine ausschließlich vom Steuerpult 54 her
gesteuert, das Bedienungsknöpfe 55 für Start und Stop, 56 für die Anzahl der auszuführenden Schleifvorgänge
und 57 für die Größe des nach jedem Durchgang auszuführenden Nachstellweges aufweist.
Der Spannwagen 4 bewegt sich dann so unter der maschinenfest geführten Schleifscheibe 48 hin- und hergehend,
daß am Ende eines Hubes je nach Länge des Sägeblattes 15—30% der Wagenlänge überstehen bzw.
auf dem jeweils kürzeren Ende von der Schleifscheibe noch den Getrieberaum 2 im Maschinenständer 1 abschirmen.
Der restliche Teil wird von der Abdeckung ! 1 bzw. einer anderen geeigneten Abschirmung überdeckt.
Damit ist mit großer Sicherheit gewährleistet, daß auch ohne völlig hermetisches Abschließen des Getrieberaumes
2 die dort angebrachten Teile gegen die Einwirkung von Schleifstaub geschützt sind, wobei insbesondere
größere Schleifkörner und dgl. ferngehalten werden. Die lösbar angebrachte Vorschub-Zahnstange
14 muß ohnehin bei einer Zahnteilungsänderung des nachzuschleifenden Sägenprofiles ausgewechselt werden
und läßt sich dann mühelos durch Luftstrahl, Abbürsten, chemisches Ablösen u.dgl. von kleinen Restpartikein
säubern. Bei der maschinenfesten Führungsschiene 17 genügt es zudem in der Regel, von Zeit zu Zeit die
Oberseite abzubürsten, abzusaugen oder abzuwaschen. Wesentlicher Abrieb kann wegen der eingesetzten Rollenführung
dort ohnehin nicht eintreten.
'■ι
IV
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
65
Claims (8)
1. Schleifmaschine zum Schleifen !anggestreckter Sägeblätter, insbesondere von Gattersägen, mit einem
an einer Führung des Maschinengestells längsverfahrbar geführten Spannwagen und mit einer die
Führung überdeckenden langgestreckten Schutzhaube, wobei der Spannwagen eine über die Schutzhaube
angeordnete Spannvorrichtung zum Einspannen des Sägeblattes aufweist, und eine mit dessen
Teilung versehene Vorschub-Zahnstange trägt, in die eine Vorschubeinrichtung eingreift, die in zeitlicher
Abstimmung mit einem ein Schleifaggregat tragenden Schleifschlitten schrittweise betätigt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß am Spannwagen (4) mittels lotrechter Einstellführungen (12) in
diesen höheneinstellbare Haltestangen (24) angebracht sind, die durch die mit dem Spannwagen (4)
über der Vorschubstange (14) längsverfahrbare Schutzhaube (3) hindurch hochragen, und daß die
über der Schutzhaube (3) angeordneten Spannvorrichtungen (25) an diesen höheneinstellbaren Haltestangen
(24) angebracht sind.
2. Schleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit ihren unteren Enden durch
die Vorschub-Zahnstange (14) und gegebenenfalls eine Rückhol-Zahnstange (15) verbundenen Einstellführungen
mit ihren oberen Enden zusätzlich durch die Schutzhaube (3) verbunden sind.
3. Schleifmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Einstellführung eine Führungshülse
(12) aufweist, in der eine durch ein Ritzel (27) verstellbare und gegebenenfalls durch gesonderte
Stellmittel feststellbare Zahnstange (24) geführt ist.
4. Schleifmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ritzel (27) beider Spannvorrichtungen
(25) mittels einer Verbindungswelle (28) an ein gemeinsames, an der Schutzhaube (3) angebrachtes
Einstellrad (32) angeschlossen sind.
5. Schleifmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungswelle (28) durch
eine dreheinstellbare Kupplung (29) unterteilt ist.
6. Schleifmaschine nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder durch die Schutzhaube
(3) hindurchragende Teil der höheneinstellbaren Haltestangen (24) gegenüber der Unterseite der
Schutzhaube (3) durch einen elastisch verformbaren Balg (26) abgeschirmt ist.
7. Schleifmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Maschinengestell
durch einen langgestreckten kastenförmigen Maschinenständer (1) gebildet ist über dessen Oberseite
die Schutzhaube (3) läuft und der untere dieser einen nach außen weitgehend abgeschlossenen Getrieberaum
(2) bildet, der eine die Führung des Spannwagens (4) bildende und insbesondere an der
Rückwand des Maschinenständers (1) befestigte Führungsschiene (17) ringsumschließt.
8. Schleifmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in wenigstens einer Stirnwand (8)
des Maschinenständers (1) eine Ausnehmung (10) angebracht ist, die durch eine von einem Ende der
Schutzhaube (3) herabgeführte Abdeckung (11) aus Gummi oder gummiartig flexiblem Werkstoff verschließbar
ist.
Die Erfindung betrifft eine Schleifmaschine zum Schleifen langgestreckter Sägeblätter, insbesondere
von Gattersägen, mit einem an einer Führung des Maschinengestells längsverstel'bar geführten Spannwagen
und mit einer die Führung überdeckenden langgestreckten Schutzhaube, wobei der Spannwagen eine über der
Schutzhaube angeordnete Spannvorrichtung zum Einspannen des Sägeblattes aufweist und eine mit dessen
Teilung versehene Vorschub-Zahnstange trägt, in die eine Vorschubeinrichtung eingreift, die in zeitlicher Abstimmung
mit einem ein Schleifaggregat tragenden Schleifschlitten schrittweise betätigt wird.
Bei Schleifmaschinen dieser Art ist in aller Regel das zu schleifende Sägeblatt waagerecht über und parallel
zu einer ständerfesten Führung auf dem an dieser laufenden Spannwagen eingespannt, während die Vorschub-Zahnstange
dicht neben und meist etwas unterhalb des Sägeblattes angebracht ist. Diese Bauart ist
zwar herstellungsmäßig recht einfach, bringt aber erhebliche Nachteile mit sich.
Da die Schleifscheibe über der Vorschub-Zahnstange liegt, deren Zähne zudem in aller Regel nach oben weisen,
fällt Schleifstaub auf den Zahngrund und haftet zum Teil frei an der Zahnbrust. Die Dicke einer solchen
Schicht aus dem sehr harten Schleifmaterial kann zudem nicht eindeutig bestimmt werden unci ändert sich
von Zahn zu Zahn. Dadurch ergeben sich Unregelmäßigkeiten beim Eingriff der Vorschubklinke, was zu Ungleichförmigkeiten
bei der Zahnteilung des geschliffenen Sägeblattes führt.
In der deutschen Patentschrift 8 52 640, die eine zuvor geschilderte Konstruktion betrifft, ist zwar abschließend
schon vorgeschlagen, oberhalb der Führungsschiene eine beispielsweise aus zwei in der Längsrichtung
ineinander verschiebbaren U-förmigen Blechen bestehende Abdeckhaube anzubringen, um die Führungsteile
gegen das Eindringen von Schleifstaub zu sichern. Ein hinreichender Schutz vor Schleifstaub ist
jedoch auf diese Weise nicht zu erreichen. Es kann nämlieh
der Schleifstaub bei der dort angedeuteten Konstruktion von den Enden der Schiebeführungen und von
der Seite her, vor allem aber von oben her eintreten. Die so weitgehend freiliegenden Führungs- und Vorschubteile,
sowie praktisch alle beweglichen Maschinenteile sind dann der Verunreinigung durch den Schleifstaub
ausgesetzt. Mit der Betriebszeit steigt daher ständig die Ungenauigkeit von Führung und Vorschub.
Die Erfindung geht aus von der eingangs geschilderten Schleifmaschine und verfolgt die Aufgabe, diese Maschine
so weiterzugestalten, daß Ungenauigkeiten beim Vorschub, bei der Führung und beim Antrieb des
Spannwagens auf möglichst einfache Weise vermindert werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden erfindungsgemäß am Spannwagen mittels lotrechter Einstellführungen in
diesen höheneinstellbare Haltestangen angebracht, die durch eine mit dem Spannwagen über der Vorschubstange
längsverfahrbare Schutzhaube hindurch hochragen und daß die über der Schutzhaube angeordneten
Spannvorrichtungen an diesen höheneinstellbaren Haltestangen angebracht sind.
Oberhalb der Schutzhaube befinden sich hier nur die beiden Spannvorrichtungen für das Sägeblatt und in der
Regel ein Richtanschlag zur Längs- und Höhenausrichtung des neu eingesetzten Sägeblattes. Man muß also
nur dafür Sorge tragen, daß diese sehr wenigen und sehr kleinen Flächen von Schleifstaub und anderen Verunreinigungen
freigehalten werden. Alle anderen gegenüber
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803036822 DE3036822C2 (de) | 1980-09-30 | 1980-09-30 | Schleifmaschine zum Schleifen langgestreckter Sägeblätter, insbesondere von Gattersägen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803036822 DE3036822C2 (de) | 1980-09-30 | 1980-09-30 | Schleifmaschine zum Schleifen langgestreckter Sägeblätter, insbesondere von Gattersägen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3036822A1 DE3036822A1 (de) | 1982-05-19 |
| DE3036822C2 true DE3036822C2 (de) | 1986-08-21 |
Family
ID=6113194
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803036822 Expired DE3036822C2 (de) | 1980-09-30 | 1980-09-30 | Schleifmaschine zum Schleifen langgestreckter Sägeblätter, insbesondere von Gattersägen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3036822C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN104308695A (zh) * | 2014-09-10 | 2015-01-28 | 陈明友 | 一种磨齿机 |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2367022A (en) * | 2000-07-28 | 2002-03-27 | Dean Saws Ltd | Apparatus for shaping and/or sharpening saw blades |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE852640C (de) * | 1950-08-29 | 1952-10-16 | Theodor Herion | Saegenschaerfmaschine, insbesondere fuer Langsaegen |
-
1980
- 1980-09-30 DE DE19803036822 patent/DE3036822C2/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN104308695A (zh) * | 2014-09-10 | 2015-01-28 | 陈明友 | 一种磨齿机 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3036822A1 (de) | 1982-05-19 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| WO1985005586A1 (fr) | Installation de protection pour la voie de guidage de deux parties de machines entrainees et placees de maniere mobile longitudinalement l'une contre l'autre | |
| DE3104340C2 (de) | Tragbare Kreissäge | |
| DE3531140C1 (de) | Abdeckung fuer parallele Fuehrungen,insbesondere an Werkzeugmaschinen | |
| DE2652025C2 (de) | Schleif- und Poliermaschine für Werkzeuge | |
| DE3036822C2 (de) | Schleifmaschine zum Schleifen langgestreckter Sägeblätter, insbesondere von Gattersägen | |
| DE2417694B1 (de) | Vorrichtung zur Positionierung eines Schneidbrenneraggregates | |
| EP0071882B1 (de) | Tastfinger für eine Abtasteinrichtung einer Maschine zum automatischen Schärfen von Räumwerkzeugen | |
| DE2646645C2 (de) | Sicherheitsvorrichtung für eine Presse, Stanze oder dergleichen | |
| DE2345212C3 (de) | ||
| AT404917B (de) | Vorrichtung an tisch- oder formatsägemaschinen | |
| DE19756783C1 (de) | Vorrichtung zum Bewegen eines Röntgentischs | |
| DE8026116U1 (de) | Schleifmaschine zum schleifen langgestreckter saegeblaetter, insbesondere von gattersaegen | |
| DE2211606C3 (de) | Schraubmaschine für Schienenbefestigungsmittel | |
| DE646857C (de) | Vorrichtung zum Abrichten von profilierten Schleifscheiben | |
| AT402707B (de) | Vorrichtung an mehrseitenhobelmaschinen für die holzbearbeitung | |
| DE2345212B2 (de) | Einrichtung zum reinigen der dichtungsflaechen der tueren und tuerrahmen von verkokungskammeroefen | |
| DE673260C (de) | Vorrichtung zum Schleifen von unebenen, allseitig gekruemmten Flaechen, insbesondere der bei Brikettpressen benutzten Strangpressenformteile | |
| EP0602574B1 (de) | Plattensäge mit aufrechtem Gestell | |
| DE4316587B4 (de) | Vorrichtung an Tisch- und Formatsägemaschinen | |
| DD204873A1 (de) | Arbeitsraumabschirmung fuer eine werkzeugmaschine, insbesondere fraesmaschine | |
| DE2015751B2 (de) | Schutzgehäuse für die Umfangsschleifscheibe und den Werkstückbereich einer Rundschleifmaschine | |
| DE3409624A1 (de) | Schleifmaschine fuer die raender von brillenglaesern | |
| EP0598285B1 (de) | Stossmesser-Zuschneidemaschine | |
| AT228598B (de) | Einstellbarer Werkstückvorstoß für Trennmaschinen, insbesondere für Walzgutsägen | |
| DE809775C (de) | Geraet zum maschinellen Bearbeiten der Oberflaeche von Natur- und Kunststeinen, insbesondere Scharriermaschine |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8331 | Complete revocation |