DE829959C - Gelenkverbindung zum Anhaengen insbesondere von Anbaupfluegen an Ackerschleppern - Google Patents
Gelenkverbindung zum Anhaengen insbesondere von Anbaupfluegen an AckerschleppernInfo
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- DE829959C DE829959C DEP17884A DEP0017884A DE829959C DE 829959 C DE829959 C DE 829959C DE P17884 A DEP17884 A DE P17884A DE P0017884 A DEP0017884 A DE P0017884A DE 829959 C DE829959 C DE 829959C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B59/00—Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements
- A01B59/04—Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines pulled or pushed by a tractor
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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Description
Anbaugeräte, insbesondere Anbaupflüge, wurden
bisher an Ackerschleppern fast ausnahmslos an der Geräteschiene oder anderen für die Zugübertragung
vorgesehenen Einrichtungen oder unmittelbar am Getriebegehäuse des Schleppers, in jedem Fall aber
hinter diesem befestigt. I7Ur die Arbeitsweise der
Anbaugeräte wie auch für die erforderliche Ausliebehöhe und für die zum Ausheben erforderlichen
Kräfte ist es aber vorteilhafter, den Befestigungspunkt weiter nach vorn, möglichst vor die Hinterachse,
zu verlegen. Bei den üblichen Schlepperbauarten stößt diese Forderung auf Schwierigkeiten
wegen der geringen Höhe des unterhalb des Getriebes und der Achse des Schleppers zur Verfügung
stehenden freien Raumes und wegen der schlechten Zugänglichkeit der günstigen Befestigungsstellen.
Es mußte eine Befestigungsart mit l. äußerst geringer
eigener Bauhöhe "gefunden werden, welche sich außerdem 2. fernbetätigen läßt. Diese Befestigungsart
muß außerdem auch alle Anforderungen erfüllen, welche für die Pflugarbeit Vorbedingung
sind, also 3. Übertragung der Zugkraft, 4. Schwenkmöglichkeit von der Arbeitsstellung aufwärts
in die Fahrstellung des Pfluges, 5. sicheres Festhalten in der Fahrstellung, 6. seitliche Schwenkmöglichkeit
in gewissen Grenzen, 7. Sicherung gegen unerwünschtes Drehen des Pfluges um seine
Längsachse.
Diese sieben Forderungen werden gemäß der Erfindung durch eine Ausführung erfüllt, die auch
in ihrer Ausgestaltung sehr einfach ist.
Die Gelenkverbindung nach der Erfindung weist am Anbaugerät eine annähernd in der Arbeitsrichtung liegende Hauptwelle auf, an der senkrecht
zur Arbeitsrichtung und in der Waagerechten liegend ein seitlicher Einhängezapfen vorgesehen
ist. Der Einhängezapfen ist in eine am Schlepper befindliche Führung einführbar. Diese Führung
dient nicht nur zur Übertragung der Zugkraft, sondern sie dient auch als Drehzapfen für die auf- und
abwärts gerichtete Schwenkbewegung des Pfluges. Diese Führung ist nach der Erfindung zweckmäßig
flachrohrförmig auszubilden. Hierdurch ist es möglieh, den Einhängezapfen und damit den ganzen
Pflug innerhalb gewisser Grenzen in der waagerechten Ebene zu schwenken. Durch die flache Führung
wird damit aber auch gleichzeitig ein Drehen des Zapfens und damit auch der Hauptachse um die
Längsachse von Schlepper und Pflug verhindert.
Ein wesentliches Merkmal nach der Erfindung liegt in der Anordnung eines an der Hauptwelle
leicht erreichbar angebrachten Riegels, der sich in der Riegelstellung gegen einen Anschlag am
Schlepper abstützt, wodurch der Einhängezapfen gegen seitliches Herausfallen aus der Führung gesichert
ist.
Auf der Hauptwelle kann yorteilhafterweise ein um diese mittels geeigneter Stellelemente drehbares
as Zwischenstück vorgesehen sein, an dem das Arbeitsgerät
befestigt ist. Die Stellelemente umfassen im wesentlichen eine Schraubspindel, die zwecks
Drehung des Zwischenstücks gegen die Hauptachse über einen Doppelhebel abgestützt ist.
Nähere Einzelheiten der Erfindung gehen aus dem wiedergegebenen Ausführungsbeispiel hervor.
An der Hauptachse 1 befindet sich der abgewinkelte Einhängezapfen 2, welcher in die am
Schlepper angeordnete rohrförmige Führung 3 eingeschoben wird. Der Riegel 4, welcher in der Riegelführung
5 verschiebbar ist, wird in der Arbeitsstellung vor einen Anschlag 11 am Schlepper geschoben,wodurch
der Einhängezapfen 2 gegen Herausfallen aus der Führung 3 gesichert wird.
Auf der Hauptachse 1 befindet sich ein drehbares Zwischenstück 6, 7, 10. Das Konsolblech 7 ist zur
Befestigung des Arbeitsgeräts bestimmt. Mit Hilfe des auf der Hauptachse durch Vierkant oder Verschweißung
befestigten Doppelhebels 8 und der Spindel 9 kann der Winkel, den einerseits das Konsolblech
7 und damit das Arbeitsgerät und andererseits der Einhängezapfen und damit die am Schlepper
befestigte Rohrführung 3 miteinander bilden, verändert werden.
Erst nach der Erfindung ist es möglich geworden, im praktischen Betrieb das Arbeitsgerät von hinten
her, ohne unter den Schlepper kriechen zu müssen, durch eine einfache seitliche Verschiebungordnungsmäßig
mit dem Schlepper zu kuppeln und es ebenfalls von einer leicht zugänglichen Stelle aus gegen
das Herausfallen durch Betätigen einer Verriegelung zu sichern.
Claims (5)
1. Gelenkverbindung zum Anhänger, insbesondere von Anbaupflügen an Ackerschleppern,
dadurch gekennzeichnet, daß die annähernd in der Arbeitsrichtung liegende Hauptachse (1)
des Verbindungsgerätes mit einem senkrecht zur Arbeitsrichtung und in der Waagerechten liegenden
seitlichen Einhängezapfen (2) versehen ist, der in eine am Schlepper befindliche Füh-
' rung (3) einführbar ist und so zur Übertragung der Zugkraft sowie als Drehzapfen für die auf-
und abwärts gerichtete Schwenkbewegung des an dem anderen Ende der Achse (1) befestigten
Pfluges dient.
2. Gelenkverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (3) flach
rohrförmig ausgebildet ist.
3. Gelenkverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein an der. Hauptachse
(1) leicht erreichbar angebrachter, sich in der Riegelstellung gegen einen Anschlag (11)
am Schlepper abstützender Riegel (4) die Verbindung am Schlepper nach dem Einhängen
gegen selbsttätiges Loslösen sichert.
4. Gelenkverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich auf der Hauptachse
(1) ein um diese mittels geeigneter Stellelemente (8, 9, 10) drehbares Zwischenstück (6,
7, 10) befindet, an dem das Arbeitsgerät befestigt ist.
5. Gelenkverbindung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Stellelement im
wesentlichen eine Schraubspindel (9) dient, die zwecks Drehung des Zwischenstückes (6, 7, 10)
gegen die Hauptachse (1) über einen Doppelhebel (8) abgestützt ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
2939 1.52
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP17884A DE829959C (de) | 1948-10-12 | 1948-10-12 | Gelenkverbindung zum Anhaengen insbesondere von Anbaupfluegen an Ackerschleppern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP17884A DE829959C (de) | 1948-10-12 | 1948-10-12 | Gelenkverbindung zum Anhaengen insbesondere von Anbaupfluegen an Ackerschleppern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE829959C true DE829959C (de) | 1952-01-31 |
Family
ID=7366748
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP17884A Expired DE829959C (de) | 1948-10-12 | 1948-10-12 | Gelenkverbindung zum Anhaengen insbesondere von Anbaupfluegen an Ackerschleppern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE829959C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE962478C (de) * | 1951-09-25 | 1957-04-25 | Ernst Printz Jun Dr Ing | Vorrichtung zum Verbinden von landwirtschaftlichen Arbeitsgeraeten mit einer Zugmaschine |
-
1948
- 1948-10-12 DE DEP17884A patent/DE829959C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE962478C (de) * | 1951-09-25 | 1957-04-25 | Ernst Printz Jun Dr Ing | Vorrichtung zum Verbinden von landwirtschaftlichen Arbeitsgeraeten mit einer Zugmaschine |
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