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DE7010067U - Isolierstoff gegen waermedurchgang in bahnen oder platten. - Google Patents

Isolierstoff gegen waermedurchgang in bahnen oder platten.

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Publication number
DE7010067U
DE7010067U DE19707010067 DE7010067U DE7010067U DE 7010067 U DE7010067 U DE 7010067U DE 19707010067 DE19707010067 DE 19707010067 DE 7010067 U DE7010067 U DE 7010067U DE 7010067 U DE7010067 U DE 7010067U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heat
layer
insulating material
material according
thermal
Prior art date
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Expired
Application number
DE19707010067
Other languages
English (en)
Inventor
Pusch Dr Ing Guenter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Publication of DE7010067U publication Critical patent/DE7010067U/de
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Description

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Die Neuerung betrifft einen Stoff zur Wandisolierung gegen Wärmedurchgang. Es sind eine ganze Anzahl von Wärmeisolier— stoffen bekannt; fast alle sind indessen auf dem Prinzip der Wärmedämmung aufgebaut. Sie erfordern daher verhältnismäßig große Schichtstärken, welche einerseits die Gesamtmauerdicke erhöhen, andererseits beträchtliche Kosten verursachen.
Der Feuerung liegt die Aufgabe zugrunde« einen Stoff für eine thermische Wandisolierung zu entwickeln. reicher ein Minimum an Wandstärke aufweist.
Nach der Neuerung wird eine Metallschic? t mit hohem Reflexionsvermögen im IR-Bereich mit einer wärmedä*menden Schicht, beispielsweise aus Schaumstoff, kombiniert.
Die Metallschicht besteht in ihrer einfachsten Form aus einer Metallfolie, z.B. einer Aluminiumfolie, welche auf den wärme— dämmenden Stoff aufgeklebt ist. Sie kann aber auch, in Pulverform aufgespritzt oder als metallischer Lack aufgetragen sein.
Bei diesem Aufbau des Wärmeisolierstoffes wird der größte Teil der Wärmestrahlen von der Metallschicht reflektiert. Der verbleibende Eest kann von einer verhältnismäßig dünnen Schicht aus wärmedämmendem Stoff aufgenommen werden. Die Anordnung der Schichten erfolgt zweckmäßigerweise so, daß die Metallschicht dem Raum höherer Temperatur zugekehrt ist.
Nach einem weiteren Gedanken der Neuerung wird die Metallschicht so gewählt, daß ihre Reflexions-Eigenschaft zwischen 3yUm und 20yfem, speziell bei etwa 10 m, ihren Höchstwert hat. Das ist deshalb besonders günstig, weil die Wärmestrahlung im Gebiet von 3000K ihren<(Höchstwert ebenfalls bei etwa 10 im Wellenlänge
erreicht. Die stärkete Wärmestrahlung trifft dadurch auf eine Metallschicht von stärkster Reflexionswirkung.
Die Metallschicht sollte aus thermischen Gründen so dünn wie möglich sein, damit von ihr so wenig wie möglich an Wärmeenergie aufgenommen und an die folgende wärmedämmende Schicht weitergeleitet wird. Diese Dämmschicht kann um so dünner sein, je kleiner die Wärmeenergie ist, die von der Reflexionsschicht aufgenommen wird. Bei Schutz gegen Wärmeabstrahlung ist es zweckmäßig, die Reflexionsschicht in dem Volumen höherer Temperatur anzubringen, da dann der Übergang zur dämmenden Wand wesentlich geringer wird. Dies gilt selbstverständlich umgekehrt für die Einstrahlung von außen in einen kühleren Raum.
Soll beides erreicht werden, nämlich bei höherer Temperatur des Innenraumes ein kleinerer Wärmeübergang nach außen und bei höherer Außentemperatur ein kleinerer Wärmeübergang nach innen, so empfiehlt es sich, die Wärmereflexionsschicht beidseitig der wärmedämmenden Schicht anzubringen.
Aus ästhetischen Gründen ist eine rein spiegelnde Fläche in der Regel unerwünscht. Es wird deshalb vorgeschlagen, die Metallschicht mit zusätzlich aufgebrachten oder aufgedampften Reflexionsschichten zu versehen, die im sichtbaren Bereich des Lichts eine gewünschte Farbe haben und im infraroten Bereich zwischen 3 und 20^m die oben genannten optischen Reflexions ei genschaft en aufweisen. Solche Schichten sind z.B. in Form IR-Strahlen reflektierender Lacke seit längerer Zeit bekannt. Bei Aluminium ergibt sich die Möglichkeit, Eloxalschichten aufzubringen, die bei richtiger Steuerung des Eloxiervorganges obengenannte Eigenschaften aufweisen. Diese Schichten haben den Vorteil, sehr strapazierfähig zu sein. Außerdem weisen diese Schichten eine große Korrosionsbeständigkeit auf und sind abriebfest.
Ein Hauptanwendungsgebiet des erfindungsgemäßen Wärmeisolierstoffes wird sich bei in Fensternischen angebrachten Heizkörpern ergeben. Der gegen die Wand gerichtete Teil der Strahlungswärme wird unmittelbar in de η Raum reflektiert, das Mauerwerk nicht mehr erwärmt. Derartige Isolierstoffe können ferner als Tapeten, Deckenplatten o.dgl. ausgebildet werden, wobei als Dämmschicht
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elastische oder biegsame Schaumstoffe oder Hartschaum benutzt werden. Die Verbindung zwischen der Metallfolie und der Dämmschicht kann durch Kleben oder direktes Aufbringen des Schaum stoffes auf die Metallfolie erfolgen.
In den Abbildungen sind vier Ausführungsbeispiele der Neuerung dargestellt.
Figur 1 zeigt eine wärmedämmende Schicht 1 in Verbindung mit einer Aluminiumfolie 2.
Bei Figur 2 ist auf die wärmedämmende Schicht 1 Aluminiumpulver 3 aufgespritzt.
Das Beispiel nach Figur 3 zeigt eine wärmedämmende Schicht mit einer aufgeklebten Aluminiumfolie 2. Die Aluminiumfolie ist zum Zwecke des besseren Aussehens mit einem Lack 4 versehen, der gleichzeitig so gewählt ist, daß er im infraroten Gebiet gute Eeflexionseigenschaften hat.
Bei dem Beispiel nach Figur 4 sind auf beiden Seiten der wärmedämmenden Schicht 1 Aluminiumfolien 2 bzw. 12 aufgeklebt. Diese Schicht kann deshalb nach beiden Seiten als Isolierstoff gegen Wärmedurchgang verwandt werden.
Die erfindungsgemäß ausgebildeten Wärmeisolierstoffe haben bei gleicher Wärmedämmung eine wesentlich kleinere Wandstärke als die seither üblichen Isolierungen und lassen sich der Wandführung leichter anpassen.
- Schutzansprüche -

Claims (6)

SCHUTZANSPRÜCHE
1. Isolierstoff gegen Wärmedurchgang gekennzeichnet durch
die Kombination einer dünnen Metallschicht mit einer wärmedämmenden Schicht, beispielsweise Schaumstoff.
2. Wärmeisolierstöff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallschicht einen hohen Reflexions-Eoeffizienten im Strahlungsgebiet von 3 bis 20 Atm Wellenlänge hat.
3. Wärmeisolierstoff nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Seiten der wärmedämmenden Schicht eine Metallschicht aufgebracht ist.
4. Wärmeisolierstoff nach den Ansprüchen 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß auf die wärmedämmende Schicht Aluminium-Folie aufgebracht ist.
5- Wärmeisolierstoff nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aluminium-Folie mit einer zusätzlichen Schicht versehen ist, die die spektralen Reflexionseigenschaften im infraroten Gebiet verstärkt.
6. Wärmeipolierstoff nach den Ansprüchen 1 bis 5> dadurch gekennzeichnet, daß die Aluminium-Folie mit einer sichtbaren, farbigen Schicht versehen ist, die im infraroten Gebiet gute Reflexions-Eigenschaften hat.
DE19707010067 1970-03-19 1970-03-19 Isolierstoff gegen waermedurchgang in bahnen oder platten. Expired DE7010067U (de)

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DE7010067U true DE7010067U (de) 1970-09-10

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DE (1) DE7010067U (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2514259A1 (de) * 1975-04-01 1976-10-21 Haacke Wolfgang Dipl Volksw Isolierstoffbauelement mit plattenfoermiger isolierstoffschicht fuer dach- und wandkonstruktionen
DE2923771A1 (de) * 1978-06-12 1979-12-13 Bfg Glassgroup Gebaeudekonstruktion mit lichtdurchlaessigen wandungen
DE3027256A1 (de) * 1980-07-18 1982-02-18 Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart Mehrschichtsystem fuer waermeschutzanwendungen und verfahren zu seiner herstellung
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DE3038902A1 (de) * 1980-10-15 1982-09-09 Wilm 2932 Neuenburg Müller Isolierung gegen infrarotlicht-waermeuebertragung durch reflektierende oberflaechen
DE3217804A1 (de) * 1982-05-12 1983-11-17 Iduso Gesellschaft zur Förderung und Verwertung kreativer Ideen mbH, 5300 Bonn Rollo fuer gewaechshaeuser

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