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DE7008990U - Arzneimittelbehaelter fuer die orale applikation auf veterinaermedizinischem gebiet. - Google Patents

Arzneimittelbehaelter fuer die orale applikation auf veterinaermedizinischem gebiet.

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Publication number
DE7008990U
DE7008990U DE19707008990 DE7008990U DE7008990U DE 7008990 U DE7008990 U DE 7008990U DE 19707008990 DE19707008990 DE 19707008990 DE 7008990 U DE7008990 U DE 7008990U DE 7008990 U DE7008990 U DE 7008990U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bottle
container according
mouthpiece
mouthpiece part
oral application
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19707008990
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Takeda GmbH
Original Assignee
Byk Gulden Lomberg Chemische Fabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Byk Gulden Lomberg Chemische Fabrik GmbH filed Critical Byk Gulden Lomberg Chemische Fabrik GmbH
Priority to DE19707008990 priority Critical patent/DE7008990U/de
Publication of DE7008990U publication Critical patent/DE7008990U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)

Description

!UM/R
Firma Byk-Gulden Lomberg, Chemische Fabrik GmbH, 775 Konstanz, Obere Laube 40
Arzneimittelbehälter für die orale Applikation auf veterinärmedizinischem Gebiet
Wenn den Tieren, insbesondera Jungtieren, oral Arzneimittel ζυ verabreichen sind, so ist dies im allgemeinen mit Schwierigkeiten verbunden. Diese Schwierigkeiten bestehen im wesentlichen darin, daß die Eingabe- bzw. Zuführungsinstrumente, z. B. Flaschen und/oder Gummiaauger bzw. ein Mundstück für die Flasche usw., besonders bei infektiösen Jungtierkrankheiten sterilisiert werden müßten; die genaue Dosierung, das Auflösen des Medikamentes in Milch oder einer anderen geeigneten Flüssigkeit muß möglichst steril durchgeführt werden, was bei ungeschultem Tierpflegepersonal nicht leicht ausführbar ist.
Die Neuerung betrifft einen Arzneimittelbehälter für die orale Applikation auf veterinärmedizinischem Gebiat.
Der neuerungsgemäße Behälter ist eine Flasche aus etwas elastischem Material, die aus dem eigentlichen Flaschenkörper und einem dem Tier angepaßten, gegebenenfalls auswechselbaren Mundstück besteht.
Beispiele der Neuerung werden im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert.
Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 einen aus einem Stück bestehenden Arzneimittelbehälter in Vorder- und Seitenansicht und
Fig. 2 eine andere Ausführungsform des neuerungsgemäßen Arzneimittelbehälters mit auswechselbarem Mundstück.
Wie sich aus Pig. 1 ergibt, besitzt der neuerungsgemäße einstückige Arzneimittelbehälter einen eigentlichen Flaschenteil 1, in dem sich das pulverförmige oder flüssige Medikament beifindet, und einen Mundstückteil 2, der je nach Art des Tieres, für das er verwendet werden soll, verschieden ausgebildet sein kann. Vorzugsweise am unteren Ende des Flaschenteils 1 ist ein mit einem Schraubverschluß ausgestatteter Einfüllstutzen 3 vorgesehen. Dieser dient zunächst zum Einfüllen des pulverförmigen oder flüssigen Medikaments durch den Hersteller und später unmittelbar vor dem Gebrauch des Arzneimittelbehälters zum Einfüllen des Lösungsoder Verdünnungsmittels, z.. B. Wasser oder Milch. Das obere Ende des Mundstückteiles 2 läuft bei dem noch unbenutzten Arzneimittelbehälter in eine vorzugsweise konische Spitze aus. Beim Abschneiden derselben wird eine vorzugsweise 1 - 5 mm große Entleerungsöffnung freigelegt.
Die Figur 2 zeigt eine aus mehreren Teilen bestehende Ausführungsform des neuerungsgemäßen Arzneimittelbehälters, in der er sich besonders für die Behandlung mehrerer Jungtiere (Ferkel- und Welpenwürfe) eignet. Bei dieser Ausführungsform wird aus dem aufrecht gehaltenen, eigentlichen Flaschenteil 1 · die für ei;a Tier gewünschte Arzneimittelmenge durch das Steigrohr 61 in den durchsichtigen,
graduierten, die Form einer Zitze aufweisenden Mundstückteil 2f gepreßt; nach Umkippen des Arzneimittelbehälters und Abschneiden der vorzugsweise konischen Spitze 41 läßt man diese Arzneimitteldosis aussaugen, wobei durch ein leichtes Pressen der Flasche die Eingabe gefördert wird. Der die Form einer Zitze aufweisende Mundstückteil 21 kann verschieden groß sein und je nach Tierart ausgewechselt werden. Der Mundstückteil 2* ist zusammen mit einer am Steigrohr 6' angebrachten Trennscheibe 7* mittels einer Spannhülse 5' am Flaschenteil 11 lösbar befestigt. Das graduierte Mundstückteil und das Steigrohr können auch unlösbar mit dem Flaschenteil verbunden sein, wobei dann allerdings ein eigener Einfüllstutzen vorgesehen sein muß.
Bei der Verwendung derartiger Arzneimittelbehälter fallen alle oben erwähnten Schwierigkeiten weg. Das Arzneimittel wird schon von der Lieferfirma in Form eines Pulvers einer Lösung oder Suspension in der richtigen Dosierung bzw. Konzentration steril eingefüllt und zur Verwendungsstelle geliefert. Nach Abschneiden der am oberen Ende des Mundstückteils befindlichen Spitze kann das Arzneimittel dem Tier sofort eingegeben werden, wobei bei Jungtieren die Flasche als Saugflasche verwendet wird, und das Auslösen des Saugreflexes eine leichte Applikation ermöglicht, während bei älteren Tieren das Arzneimittel durch Druck auf den elastischen Flaschenkörper tief in den Rachen gespritzt werden kann. Die Flasche ist zweckmäßig aus Kunststoff hergestellt, der es ermöglicht, durch Zusammenpressen einen Druck auf die Füllung auszuüben.
- Schutzansprüche - 4 -

Claims (6)

Schutzansprüche
1. Arzneimittelbehälter für die orale Applikation auf veterinärmedizinischem Gebiet, gekennzeichnet durch eine Flasche aus etwas elastischem Material, die aus dem eigentlichen Piaschenteil (1, 11) und einem dem Tier angepaßten Mundstückteil (2, 21) besteht.
2. Arzneimittelbehälter nach Anspruch I1,. dadurch gekennzeichnet, daß der Mundstückteil/auswechselbar ist.
3. Arzneiinittelbehälter nach Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mundstückteil (2, 2·)» insbesondere zur Verwendung für Jungtiere, die Form einer Zitze aufweist.
4. Arzneimittelbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Flasche aus Kunststoff besteht.
5. Arzneimittelbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in die Flasche ein Steigrohr (61) eingesetzt ist, das durch eine den graduierten Mundstückteil (21) vom eigentlichen Flaschenteil (11) trennende Trennscheibe (71) hindurchtritt.
6. Arzneimittelbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Flasche aus einem Stück besteht.
— 5 —
7Γ Arzneimittei.tehal+er nanh einem der Ansprüche 1 "bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß der eigentliche Plaachenteil (1, 1') nit dem Mundstückteil (2, 21) löstar verbunden ist.
DE19707008990 1970-03-11 1970-03-11 Arzneimittelbehaelter fuer die orale applikation auf veterinaermedizinischem gebiet. Expired DE7008990U (de)

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DE7008990U true DE7008990U (de) 1971-08-05

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ID=6610085

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