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DE340235C - Injektionsspritze - Google Patents

Injektionsspritze

Info

Publication number
DE340235C
DE340235C DE1919340235D DE340235DD DE340235C DE 340235 C DE340235 C DE 340235C DE 1919340235 D DE1919340235 D DE 1919340235D DE 340235D D DE340235D D DE 340235DD DE 340235 C DE340235 C DE 340235C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
syringe
tube
piston
injection syringe
mass
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1919340235D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE340235C publication Critical patent/DE340235C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M3/00Medical syringes, e.g. enemata; Irrigators

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

  • Injektionsspritze. Die den Gegenstand dieser Erfindung bil-,dende Injektionsspritze dient zum antiseptischen Injizieren von medikamentösen Mitteln in flüssiger oder halbflüssiger Form, um Krankheits- und Fäulniskeime in den Schleimhäuten der Vagina abzutöten. Die heilsame Wirkung solcher Injektionsspritzen hängt sehr davon ab, daß die Füllung der Spritze in den vorgeschriebenen Mengen in die Vagina bis vor den Muttermund gelangt. Gemäß vorliegender Erfindung wird die Dosierung des zu injizierenden medikamentösen Mittels durch im Verschlußstück der Spritze auswechselbar befestigte, die Kolbenstange führende Rohre von verschiedener Länge erzielt, die den Saughub des Kolbens in dem vorgeschriebenen Maße begrenzen. Die Anwendung dieser der Dosierung dienenden Rohre macht es möglich, der Injektionsspritze eine solche Länge zu geben, daß sie in die Vagina bis zum Muttermund eingeführt werden kann, trotzdem aber für die bequeme Handhabung noch genügend weit aus der Scheide herausragt: Die Injektionsspritze ist von gebogener Form, da sich .diese für die angegebenen Zwecke am besten eignet. Der Kolben sitzt an einer biegsamen Stange, so daß erden Saug und Druckhub störungsfrei auszuführen vermag.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung zur Darstellung gebracht worden, und zwar zeigt: Fig. i die Injektionsspritze im Längsschnitt; Fig. a und 3 veranschaulichen Konstruktionseinzelheiten. Die Injektionsspritze besteht im wesentlichen aus dem aus Glas hergestellten Rohr a, .das in seiner Biegung der Scheide angepaßt ist und mit dem verdickten runden Kopf b eine Verletzung der Genitalien bei der Einführung ausschließt. Das Rohr a besitzt eine Bohrung c, die in der ganzen Ausdehnung bis dicht vor der in dem Kopf b befindlichen Mündung d den gleichen Querschnitt hat. In dem als Zylinder in Betracht kommenden Rohr a gleitet der Kolben e, der in geeigneter Weise elastisch abgedichtet ist, so @daß sich sein Druckhub bis dicht an die Mündung d heran Erstreckt, die zu injizierende Masse also restlos eingespritzt werden kann. Im Gegensatz dazu bleibt in den gebräuchlichen Inj ektionsspritzen nach Beendigung des Druckhubes des Kolbens noch eine -größere oder geringere Menge der Masse in dem Mundrohr sitzen, die, wenn sie kurze Zeit der Luft ausgesetzt ist, zersetzt bzw. hart wird, so daß sie nur mit Mühe aus der Spritze wieder entfernt werden kann, in keinem Falle aber zum weiteren Gebrauch geeignet ist.
  • Das gebogene Rohr a hat eine solche Länge, daß es nach völliger Einführung in die Scheide mit dem Griffende weit genug aus der Scheide herausragt, um die Spritze bequem halten und gebrauchen zu können. Eine solche Länge des gebogenen Rohres a macht es erforderlich; daß der Fassungsraum der Bohrung c bzw. der Kolbenhub in Gemäßheit der verlangten Menge der zu injizierenden Masse begrenzt wird, und zwar muß diese Begrenzung den verschiedenen Dosierungen der medikamentösen Masse entsprechend einstellbar sein. Gemäß der vorliegenden Erfindung .dient zu diesem Zweck ein in .die Bohrung c eingesetztes, die Kolbenstange f führendes Rohr g, das in dem mit dem Rohr a lösbar verbundenen Verschlußstück la auswechselbar verschraubt ist. Je nach der verlangten Dosis wird ein längeres oder kürzeres, den Kolbenhub begrenzendes Rohr g mit dem Verschlußstück la verbunden. Eine Skala auf dem Rohr a kann die erforderliche Hubeinstellung des Kolbens erleichtern.
  • Das Verschlußstück h, das mit einer umlaufenden Rille i zum sicheren Erfassen mit den Fingern versehen ist, besitzt konachsial zu der Bohrung c ein durchlaufendes Loch j, durch das die Kolbenstange f heraustritt. Ein ringförmiger Griff k am äußeren Ende der Kolbenstange f erleichtert die Bewegung des Kolbens in beiden Richtungen.
  • Damit der Kolben e in dem gekrümmten Rohr d störungsfrei hin und her bewegt werden kann, ist die Kolbenstange f biegsam.
  • Zum Füllen der Injektionsspritze ist der Kolben e in den durch das eingesetzte Rohr g gezogenen Grenzen zurückzuziehen. Dabei wird durch den Saughub die zu injizierende Masse aus dem Aufbewahrungsbehälter durch die Mündung d hindurch in die Bohrung c befördert.
  • Zum Gebrauch der beschriebenen Injektionsspritze wird das mit einer zweckentsprechenden Dosis medikamentöser Masse gefüllte Rohr a in die Scheide eingeführt, so ,daß der Kopf b vor dem Muttermund zu liegen kommt. Während die Spritze mit der einen Hand an dem Verschlußstück g ruhig gehalten wird, veranlaßt die andere Hand mittels des Griffes k den Druckhub des Kolbens e, der die vor letzterem befindliche '.Masse durch die Mündung d herausstößt. Der Druckhub endet, sobald der Kolben e dicht vor der Mündung d steht. Es kann also keine Masse in der Spritze zurückbleiben.
  • Das zweckmäßig aus Hartgummi verfertigte Verschlußstück 1a ist lösbar (abschraubbar) mit dem Rohr a verbunden, so daß die Spritze in allen Teilen ausgiebig gereinigt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Injektionsspritze, deren Zylinder durch ein in der Biegung der ° Scheide angepaßtes gekrümmtes Rohr gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Saughub durch ein im Verschlußstück (h) der Spritze auswechselbar befestigtes, die Kolbenstange (f) führendes Rohr (g) begrenzt wird, so daß durch Einsetzung verschieden langer Rohre (g) eine Dosierung der zu injizierenden Masse erzielt werden kann.
DE1919340235D 1919-10-05 1919-10-05 Injektionsspritze Expired DE340235C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE340235T 1919-10-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE340235C true DE340235C (de) 1921-09-06

Family

ID=6225766

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919340235D Expired DE340235C (de) 1919-10-05 1919-10-05 Injektionsspritze

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DE (1) DE340235C (de)

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