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DE1765503U - Geraet zum einfloessen von arzneimitteln. - Google Patents

Geraet zum einfloessen von arzneimitteln.

Info

Publication number
DE1765503U
DE1765503U DE1958H0027484 DEH0027484U DE1765503U DE 1765503 U DE1765503 U DE 1765503U DE 1958H0027484 DE1958H0027484 DE 1958H0027484 DE H0027484 U DEH0027484 U DE H0027484U DE 1765503 U DE1765503 U DE 1765503U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
storage container
pump
closure
attached
cover
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1958H0027484
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HAUPTNER FA H
Original Assignee
HAUPTNER FA H
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HAUPTNER FA H filed Critical HAUPTNER FA H
Priority to DE1958H0027484 priority Critical patent/DE1765503U/de
Publication of DE1765503U publication Critical patent/DE1765503U/de
Expired legal-status Critical Current

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Landscapes

  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

  • Firma H. H a u p t n e r
    LLlJ&JiJJL.
    Kuller Strasse 38-44
    Gerätz, um einflößen von Arzneimitteln
    Die Neuerung betrifft ein Gerät, insbesondere für tierärztli-
    ehe, aber auch humanärztliche Zwecke zum Einflößen von fltls-
    eigen Arzneimitteln in wäßriger, öliger oder spirituöser Forr
    auch als Suspensionen, Emulsionen o. dgl., zum ausspülen von
    Körprhöhlen durch ein geeignetes Hohlorgan oder-instrumente
    beispielsweise ein Katheter, eine Kanüle eine Kunststoffpipette, ein Injektionsschlauch o. dgl.
  • Bislang werden für diese Zwecke herkömmlicherweise @pritzen mit von Hand bedienbarem Kolben verwendet. Kur Benutzung dieser Spritzen sind beide Hände erforderlich, weil die eine Hand den Pumpenzylinder festhalten, die andere den Kolben verschieben muss. In zahlreichen Behandlungsfallen muss aber der behandelnde Arzt das zur Einführung des Arzneimittels in den Körper dienende Hohlorgan oder -instrument mit mindestens einer Hand in der richtigen Lage zum behandelten Körper festhalten, sei es um ihn vor Verletzungen durch das Instrument zu schützen, sei es um eine Fehlbehandlung oder nur erfolgloee Behandlung infolge Verlagerung des Instrumenten zu vermeiden. Ein Musterbeispiel einen solchen ? allen ist die Gebärmutterinfusion bei Großvieh. Der behandelnde Arzt muss hierbei einen normalerweise etwa 45 ein langen Katheter in der Nähe seiner Mündung mit tief in den Mastdarm eingeführter Hand festhalten. In allen diesen Fällen hat der behandelnde Arzt nur noch eine Hand frei und braucht deshalb zur Bedienung der bekannten Infuaiona-oder Injektionsspritzen eine Hilfsperson. Bei Hausbesuchen hat der Humanarst nur selten, der Tierarzt fast nie eine geschulte Hilfsperson zur Verfügung. Bei ungeschulten Hilfspersonen besteht immer die Gefahr, dass Fehler gemacht werden, die den Erfolg der Behandlung vereiteln und unter Umständen sogar schwere Schäden zur Folge haben können. Es besteht deshalb ein dringendes Bedürfnis für eine vom behandelnden Arzt selbst mit nur einer Hand bedienbare Arzneimittelpumpe. Die Neuerung löst die Aufgabe dadurch, dass nacheinander beliebig viele Vorratsbehälter mit einem Verschlußglied ver-
    bindbar sind, an dem sämtliche übrigen Teile dea Gerätes lange.
    bracht sind. Zweckmäßig haben alle Vorratsbehälter ein Verbindung. teil gleicher Form und Grösse. Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform besteht das Verschlußglied aus einem Deckel, an dessen Innenseite die
    Pumpe und an dessen Auenenseite ein ? ingerhebel angebracht
    ißt.
    An der Aussenseite de$ Verschlußdeckels ist ferner ein
    Spritzrohr mit großem und kleinem Gewinde vorgesehen, das
    mit verschiedenartigen Anschlußstücken verbindbar ist.
  • Gemäß einer besonderen Ausführungsform kann am Vorratsbehälter oder an dem Verschlußdeckel ein das Herausgleiten aue der haltenden Hand verhindernder Anschlag angeordnet sein. Auch kann @der auswechselbare Vorratsbehälter aus einem durchsichtigen Werkstoff bestehen.
  • Ferner sind die Vorratsbehälter, wenn sie nicht mit der Infusionspumpe verbunden sind, mit einem Plastikverschluß verschließbar.
  • Diese Ausführungsform des Gegenstandes gemäss der Neuerung mit einem Vorratsbehälter für das Arzneimittel hat eine ganze Reihe besonderer Vorzüge. Zunächst kann der Fassungsraum der Pumpe klein gehalten werden, weil er sich vor oder nach jedem Pumpenstoß selbsttätig wieder aus dem Vorratsbehälter Uber den Saugstutzen füllt. Bisher musste der Fassungsinhalt einer Spritze je nach der Menge des im Einzelfall zu verabreichenden Arzneimittels gewählt werden, weil ein wiederholtes Abnehmen der entleerten Spritze vom Hohlorgan oder-instrument, Neufüllen und Wiederverbinden mit dem Instrument viel zu zeit raubend und umständlich wäre, zumal es, wie erwähnt, von einer Hilfsperson vorgenommen werden mußte, und in den Fällen tatsächlich vorgenommen werden muss, bei denen die zunächst geschätzte Arzneimittelmenge nicht ausreicht oder eine genügend grosse Spritze nicht verfügbar ist. Bei der Neuerung wird die Menge des zugeführten Arzneimitteln sogar blind durch die Zahl der Pumpenstoße bestimmt und kann, wenn im Einzelfall die zunächst vorgesehene Menge nicht ausreicht, ohne jeden Zwischenhandgriff während der Behandlung beliebig
    . \
    erhöht werden, wobei die obere Grenze lediglich durch den Ge-
    samtinhalt des Vorratsgefässes bestimmt wird. Ferner ist kein
    besonderes Transportgefäß für das Arzneimittel erforderlich, und schließlich ist das Arzneimittel erheblich weniger der Gefahr einer Verunreinigung ausgesetzt, als wenn es, wie bisher zum Füllen der üblichen Spritzen erforderlich, in eine offene Schale gegossen werden muss. Es können beliebig viele Gefässe nacheinander verwendet werden, ohne dass die Pumpe vom Hohlinstrument abgesetzt, oder aus der Verbindung mit dem behandelten Organ gelöst werden muss. Die jeweils nicht mit der Infusionspumpe verbundenen vorratsgefäße können sterilisiert werden, ohne ihre Form zu verlieren. In der Zeichnung ist die Neuerung anhand eines Ausführungenbeispiels veranschaulicht. Fig. 1 zeigt die Hemdpumpe gemäaa der Neuerung in Seitenansicht, teilweise im Schnitt.
  • Fig. 2 zeigt eine Draufsicht zu Fig. 1. An der Innenseite des vorzugsweise mit einem Bajonettverschluß versehenen deckelartigen VerschluSgliedes 2 des Vorratsbehälters list eine Kolbenpumpe 3 mit Kolben 4 und Saugstutzen 5 angeordnet. Das Druckrohr der Pumpe führt durch den Verschlußdeckel 2 zu einem Spritzrohr 13 mit einem grossen und einen kleinen Gewinde 14, mit denen geeignete Anaatzgarnituren fUr medizinische Zwecke in starrer und elastischer Ausführung verbindbar sind. Zur Euterbehandlung dient beispielsweise eine starre Anaatzgarnitur, bestehend aus einem
    Verbindungsstück 15 zwischen Pumpe und KanUle zum Aufaetzen
    einer Knopfkanüle 16 oder einer Kunststoffkanüle, oder eine elastische Garnitur, bestehend aus einen Schlauchansatz 17 mit Verbindungsschlauch und Schlaucholive mit Konus-Knopfkanüle 16. Der Schlauchansatz 17 dient zusammen mit einem langen Sohlauch 18 und einer Seminette 19 auch zur Scheiden- und Gebärmutterinfusion. An der Aussenseite des Verschlußdeckels 2 ist vorzugsweise exzentrisch ein Zapfen
    11 angeordnet, an dessen oberem Ende ein Kniehebel 9. 10
    schwenkbar gelagert tat, dessen freier Arm 10 in Normalatellung mit der senkrechten Mittelachse der Pumpe 3 und den Vorratsbehälters 1 einen spitzen Winkel bildet, so dass er
    bequem mit einem oder mehreren Fingern der das Vorratsgefäß
    1 am Hals haltenden Hand in Richtung auf den Vorratsbehälter
    1 gezogen werden kann. Der andere Hebelarm 9 ist über ein
    Gestänge 8 6 mit dem Kolben 4 der Pumpe 3 derart verbunden,
    dass beim Anziehen des freien Hebelarmes 10 der Kolben 4 in den Zylinder 3 geschoben wird und letzterer über seinen Auslauf 13, 14 entleert wird. Der Kolben 4 steht unter der Wirkung einer im Ausführungsbeispiel im Innern des Zylinders 3 angeordneten Feder, vorzugsweise einer Schraubenfeder, die ihn nach Freigabe des Hebelarmes 10 wieder aus den Zylinder herausschiebt, wobei letzterer sich erneut über den Saugstutzen 5 aus dem Vorratsbehälter 1 füllte Geeignete Ventilanordnungen und -ausführungen sind an sich bekannt. Der Kniehebel 9, 10 kann mit dem Zapfen 11 auch über ein Gelenk verbunden sein. Der Vorratsbehälter 1 ist zweckmässig
    aus durchsichtigem Werkstoff, beispielsweise daß, Plexiglaa
    o.ä. Kunststoff hergestellt.
  • An der Außenseite des Verschlußdeckels 2 ist noch ein Anschlag 12 befestigt, der bei Gebrauch gegen die haltende Hand anliegt und eie dadurch am Abrutschen hindert.

Claims (1)

  1. Sohutz ansp r che ================================= 1) Gerät zum Einflößen von flüssigen Arzneimitteln in wäßriger, öliger oder spirituöser Form, auch als Suspensionen, Emulsionen o.dgl., und/oder zum Ausspülen von IKörperhöhlen durch ein Hohlorgan oder -instrument mit einer von Hand zu betätigenden Pumpe, deren Saugleitung in einen Vorratsbehälter reicht, dadurch gekennzeichnet, dass nacheinander beliebig viele Vorratsbehälter (1) mit einem Verschlußglied (2) verbindbar sind, an dem sämtliche übrigen Teile des Gerätes angebracht sind.
    2) Gerät nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorratsbehälter (1) alle einen Verbindungsteil (la) gleieher Form und Grösse haben.
    3) Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlußglied aus einem Deckel (2) besteht, an dessen Innenseite die Pumpe (3) und an dessen Aussenseite ein Fingerhebel (9, 10) angebracht ist.
    4) Gerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Aussenseite des Verschlußdeckels (2) ein Spritzrohr (13) mit grossem und kleinem Gewinde vorgesehen ist, das mit verschiedenartigen Anschlußstücken verbindbar ist.
    5) Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, dass an dem Verschlußdeckel (2) ein als Anlage für das Gerät haltende Hand ausgebildeter Anschlag (12) angebracht ist. 6) Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, \ dass der auswechselbare Vorratsbehälter (1) aus einem durchsichtigen Werkstoff besteht.
    7) Gerät nach Anspruch 1, 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorratsbehälter (1) mit einem Plastikverschluß verschließbar sind.
DE1958H0027484 1958-02-22 1958-02-22 Geraet zum einfloessen von arzneimitteln. Expired DE1765503U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1958H0027484 DE1765503U (de) 1958-02-22 1958-02-22 Geraet zum einfloessen von arzneimitteln.

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1958H0027484 DE1765503U (de) 1958-02-22 1958-02-22 Geraet zum einfloessen von arzneimitteln.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1765503U true DE1765503U (de) 1958-04-24

Family

ID=32785655

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1958H0027484 Expired DE1765503U (de) 1958-02-22 1958-02-22 Geraet zum einfloessen von arzneimitteln.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1765503U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3615523A1 (de) * 1986-05-07 1987-11-12 Wilhelm Ehrlich Verfahren und vorrichtung zur vaginalen moorapplikation

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3615523A1 (de) * 1986-05-07 1987-11-12 Wilhelm Ehrlich Verfahren und vorrichtung zur vaginalen moorapplikation

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