DE7007758U - Reitzuegel fuer pferde. - Google Patents
Reitzuegel fuer pferde.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B68—SADDLERY; UPHOLSTERY
- B68B—HARNESS; DEVICES USED IN CONNECTION THEREWITH; WHIPS OR THE LIKE
- B68B1/00—Devices in connection with harness, for hitching, reining, training, breaking or quietening horses or other traction animals
- B68B1/04—Bridles; Reins
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Description
Die Erfindung betrifft einen Reitzügel für Pferde mit einer mittels einer Schnalle od. dgl. mit zugeordneter Schlaufe sicherbaren Schleife für den Trensenring. Zügel dieser Ausführungsform sind seit Jahrzehnten im Gebrauch, sie weisen jedoch den Nachteil auf, insbesondere
den ungeübten Reiter in die Lage zu versetzen, das Pferd an die Hilfen, d.h. an den Zügel, zu stellen. Um diese Fähigkeit zu erlernen, ist oft ein erst durch jahrelanges Training gewonnenes Einfühlungsvermögen erforderlich. Bei schwierigen Pferden reicht oft selbst dieser Reitzügel nicht aus, so dass sogenannte Schlaufzügel, Ausbindezügel u. dgl. verwendet werden müssen. Besonders in der ungeübten Reiterhand bringen solche Hilfszügel bei der Pferdeausbildung oft nur sehr negative Ergebnisse.
Unter Berücksichtigung der vorstehenden Ausführungen hat sich die Erfindung zur Aufgabe gestellt, einen Reitzügel für Pferde zu schaffen, welcher es insbesondere auch dem ungeübten Reiter ermöglicht, sich relativ rasch in das Pferd einzufühlen, es nach kürzester Zeit an den Zügel zu stellen und es in korrekter Losgelassenheit zu reiten.
Diese Aufgabe wird nach dem Hauptmerkmal der vorliegenden Erfindung dadurch gelöst, dass bei einem Reitzügel der eingangs genannten Art in die Zügelschleife eine zweite, demgegenüber kleinere Schleife aus elastischem Material eingelegt ist, deren Dehnungsweg durch die Zügelschleife begrenzt ist. Diese Schleife aus elastischem Material sollte vorzugsweise in Unabhängigkeit von der Zügelschleife wie vorzugsweise auch diese größenveränderbar sein, wobei es für besonders zweckmäßig angesehen wird, ihr eines Ende mit dem Zügel fest zu verbinden und das andere Ende durch die Schnalle od. dgl. mit zugeordneter Schlaufe der Zügelschleife zu sichern. Es wird dabei weiterhin für vorteilhaft angesehen, das freie Ende dieser zusätzlichen Schleife durch einen Streifen aus relativ unelastischem Material, wie Leder od. dgl., zu verstärken, dieser Verstärkungsstreifen kann beispielsweise mit dem freien Ende der zusätzlichen Schleife vernäht sein.
Ein Reitzügel der vorstehend vermerkten, erfindungsgemäßen Ausführungsform vereinigt in sich eine Handhabungsmöglichkeit, wie sie bislang möglich war, mit der Möglichkeit, den Zügel einem Anfänger als Lernzügel in die Hand zu geben, wobei es die besondere Ausgestaltung erlaubt, eine progressive Annäherung an die herkömmliche Handhabungsweise zu erzielen, und zwar insbesondere dann, wenn gemäß einem noch nicht erwähnten Teilmerkmal der Erfindung die zusätzliche Schleife aus elastischem Material auch in eine Größe verstellbar ist, in welcher sie in ungedehntem Zustand an der Zügelschleife anliegt. Der Reiter wird durch entsprechende Einstellung eine gewünschte Elastizität der zusätzlichen Schleife wählen, die einen Mittelwert darstellen wird zwischen einem Minimalwert und einem Maximalwert. Der Minimalwert ist dann gegeben, wenn die zusätzliche Schleife in eine solche Größe eingestellt ist, in welcher sie im ungedehnten Zustand an der Zügelschleife anliegt, andererseits ist der Maximalwert dann gegeben, wenn die zusätzliche Schleife auf ihre kleinste Größe und gleichzeitig die Zügelschleife auf ihre größte Größe eingestellt ist. Zwischen dem Minimalwert und dem Maximalwert ist eine stufenweise Einstellbarkeit dadurch möglich, dass die freien Enden der Zügelschleife einerseits bzw. der zusätzlichen Schleife aus elastischem Material andererseits entsprechend an der Schnalle od. dgl. gesichert werden. Die zusätzliche Schleife aus elastischem Material verhindert auch viele Unarten des Pferdes, wie das lästige Kopfschlagen, so dass dadurch das Einfühlungsvermögen leicht gelernt werden kann, weil sich das Pferd selbst auf die Elastizität des Reitzügels einstellt. Auch wird in vermehrtem Maße die Kautätigkeit angeregt. Besondere Vorzüge bietet der Zügel dem Reiter zum Erlernen des Springreitens. Das oft nicht zu vermeidende Hängenbleiben der Zügelhand beim Sprung wird durch die Elastizität auf ein vernachlässigbares Minimum vermindert. Auch für die Ausbildung des Pferdes bringt der
Zügel nicht zu übersehende Vorteile.
Eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Reitzügels ist in der beigefügten Zeichnung schematisch dargestellt. In dieser bezeichnet der Bezugspfeil 1 das Zügelende in seiner Gesamtheit, das gebildet ist aus der herkömmlichen Schleife 2 für den Trensenring, in die erfindungsgemäß eine weitere Schleife 3 aus elastischem Material eingelegt ist. Die Schleife 2 ist mit ihrem einen Ende mit einem Gurtband 4 vernäht, wobei durch die Nähte auch drei Schlaufen 5, 6 und 7 sowie eine Schnalle 8, deren Dorn mit 9 bezeichnet ist, an dem Gurtband 4 fixiert sind. Diese Nähte fixieren auch das eine Ende 3' der Schleife 4 an dem Gurtband 4. Das freie Ende der Zügelschleife 2 ist mit mehreren, wechselseitig einen Abstand voneinander einhaltenden Löchern 10 versehen, so dass nach dem Durchfädeln des freien Schleifenendes durch die Schlaufe 7 der Dorn 9 der Schnalle 8 durch eines dieser Löcher 10 hindurch zum Sichern der Zugschleife gesteckt werden kann, wobei das jeweils gewählte Loch die Größe der Zugschleife festlegt. Durch die beiden weiteren Schlaufen 6 und 5 kann das dann noch freie Ende der Schleife 2 hindurchgefädelt werden.
Das freie Ende 3'' der Schleife 3 besitzt andererseits gleichfalls eine Vielzahl von einen Abstand voneinander einhaltenden Löchern 11, wobei der Abstand zwischen diesen Löchern 11 gleichgroß sein kann wie der Abstand zwischen den Löchern 10, er kann sich aber auch von diesem Abstand unterscheiden. Im Bereich der Löcher 11 ist das Schleifenende 3'' mit einem mit ihm vernähten Verstärkungsstreifen 12 versehen, dem hauptsächlich die Aufgabe zufällt, ein Ausbrechen der Löcher 11 zu verhindern, wenn durch eines von ihnen hindurch nach dem Durchfädeln der Schlaufe 7 gleichfalls der Dorn 9 der Schnalle 8 gesteckt ist, um so die Schleife 3 zu sichern. Auch bezüglich
dieser Schleife 3 besitzt der Hinweis Gültigkeit, dass das jeweils gewählte Loch 11 die Größe dieser Schleife festlegt. Durch die Schlaufen 6 und 5 kann weiterhin auch hier das noch freie Ende der Schleife 6 hindurchgefädelt werden.
In der vorbeschriebenen Ausführungsform ermöglicht die Schnalle 8, 9 ein gleichzeitiges oder aufeinanderfolgendes Sichern der beiden Schleifen 3 und 2 bei individueller Einstellbarkeit von deren jeweils erwünschter Größe. Sind die beiden Schleifen gesichert, dann findet die Ausdehnung der innenliegenden Schleife 3 aus elastischem Material eine Begrenzung durch die außenliegende Zugschleife 2, wobei der Dehnungsweg der Schleife 3 erkennbar dann seinen Minimalwert besitzt, wenn die Schleife 3 im ungedehnten Zustand an der Schleife 2 anliegt, während der Maximalwert dadurch bestimmt ist, dass die Schleife 2, in Bezug auf ihre Befestigung an dem Gurtband 4, im letzten Loch 10 und die Schleife 3, gleichfalls in Bezug auf ihre Befestigung an dem Gurtband 4, im ersten Loch 11 durch die Schnalle 8, 9 gesichert ist. Für diesen Maximalwert soll vorzugsweise die Maßgabe gelten, dass die Elastizität der Schleife 3 dann immer noch ausreicht, sie bei Ausdehnung mit der Schleife 2 in Berührung zu bringen.
Im Rahmen der Erfindung kann selbstverständlich auch daran gedacht werden, der Schleife 3 eine eigene Schnalle zuzuordnen. Als Material für die Schleife 3 kann jeder beliebige, elastische Werkstoff in Betracht gezogen werden, dabei kann auch insbesondere daran gedacht werden, für einzelne Zügel für diese Schleife 3 unterschiedliche Elastizitätsfaktoren zugrundezulegen.
Claims (10)
1. Reitzügel für Pferde mit einer mittels einer Schnalle od. dgl. mit zugeordneter Schlaufe sicherbaren Schleife für den Trensenring, dadurch gekennzeichnet, dass in die Zügelschleife (2) eine zweite, demgegenüber kleinere Schleife (3) aus elastischem Material eingelegt ist, deren Dehnungsweg durch die Zügelschleife begrenzt ist.
2. Reitzügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleife (3) aus elastischem Material in Unabhängigkeit von der Zügelschleife (2) wie vorzugsweise auch diese größenveränderbar ist.
3. Reitzügel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Ende (3') der Schleife (3) aus elastischem Material mit dem Zügel (4) fest verbunden und das andere Ende (3'') durch eine Schnalle od. dgl. mit zugeordneter Schlaufe sicherbar ist.
4. Reitzügel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das andere Ende (3'') der Schleife (3) aus elastischem Material durch die Schnalle (8, 9) od. dgl. mit zugeordneter Schlaufe (7) der Zügelschleife (2) sicherbar ist.
5. Reitzügel nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende (3'') der Schleife (3) aus elastischem Material durch einen Streifen (12) aus relativ unelastischem Material, wie Leder, verstärkt ist.
6. Reitzügel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärkungsstreifen (12) mit dem freien Ende (3'') der Schleife (3) aus elastischem Material vernäht ist.
7. Reitzügel nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärkungsstreifen (12) schmaler ist als das eine gleiche Breite wie das Zügelband aufweisende Band der Schleife (3) aus elastischem Material.
8. Reitzügel nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleife (3) aus elastischem Material in eine Größe verstellbar ist, in welcher sie im ungedehnten Zustand an der Zügelschleife (2) anliegt.
9. Reitzügel nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, dass die kleinste Größe der Schleife (3) aus elastischem Material so einstellbar ist, dass die Schleife bei maximaler Ausdehnung noch mit der Zügelschleife (2) in Berührung bringbar ist, selbst wenn diese auf ihre größte Größe eingestellt ist.
10. Reitzügel nach einem der Ansprüche 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher (10) am freien Ende der Zügelschleife (2) einen gleichen oder unterschiedlichen Abstand voneinander aufweisen wie die Löcher (11) am freien Ende (3'') der Schleife (3) aus elastischem Material.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19707007758 DE7007758U (de) | 1970-03-03 | 1970-03-03 | Reitzuegel fuer pferde. |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE7007758U true DE7007758U (de) | 1970-06-25 |
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ID=34201322
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19707007758 Expired DE7007758U (de) | 1970-03-03 | 1970-03-03 | Reitzuegel fuer pferde. |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE7007758U (de) |
-
1970
- 1970-03-03 DE DE19707007758 patent/DE7007758U/de not_active Expired
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