DE7004334U - Folie fuer speichermatrizen. - Google Patents
Folie fuer speichermatrizen.Info
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Description
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verfahren für eine Folie zur Aufnahme und Fixierung von paral- ,
Bs sind bereits Folien für Speichermatrizen und auch deren -1
Herstellungsverfahren bekannt und in dem Aufsatz: Plated-wire Ά
memories (Electronics/ May 15, 1967, Seite lOl - IO9) von §
«emäss der Figur auf Seite 1Ο3 dieses Aufsatzes um zwei mit ^f
Teflon beschichtete Kaptonfolien, zwischen die in einer Vorrichtung geführte und gehalterte Hilfedrähte bestimmten Durchmessers galegt werden und unter Druck und bei erhöhter Temperatur flieset das Teflon um die Drähte herum und verbindet
sich zu einem Sandwich. Zieht man nun die Drähte aus ihrer
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Einbetttung heraus, so hinterlassen sie runde Kanülen in der Teflonsbhicht. Damit hat man die gewünschte Folie mit runden
Kanülen, die jetzt zur weiteren Verwendung bereitsteht.
Nunmehr kann man die Folie mit den mit einer Speicherschicht
beaufschlagten Speicherdrähten, deren Durchmesser kleiner als der der Hilfsdrähte ist, beschicken und die beschickte
Folie mit einer weiteren mit Leitern beaufschlagten Folie
so umschliessen, dass Kreuzungspunkte entstehen, die die Funktionsbezirke des damit entstandenen Speichers darstellen.
Die Herstellung einer solchen Folie ist aufwendig, teuer und dazu noch ungenau. Aufwendig deshalb, weil es sich hierbei um ein rein mechanisches Verfahren handelt, wobei nach
erfolgter Verschweissung der beiden Schichten die Drähte wieder herausgezogen werden müssen und ungenau, weil bei
dem Pressvorgang Verschiebungen und Verlagerungen der Drähte nicht auszuschliessen siäd, was sich bei den geringen
Abständen nachteilig bemerkbar macht.
Es besteht nun die Aufgabe, eine Folie zur Aufnahme und Fixierung von parallel angeordneten Magnetdrähten herzustellen,
die in dem Herstellungsverfahren von dem mechanischen Herstellungsverfahren abweicht und ein einfacheres und genaueres Verfahren darstellt, das letztlich eine Folie zur Aufnahme von Drähten herzustellen ermöglicht, die als Speicher-
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■ ι * ·
- 3 matrize den elektrischen Anforderungen entspricht.
Neuerungsgemäss wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst,
dass die Folie k aus einem Trockenfilm 3 besteht, in die auf
fotochemischem Wege Kanülen 7' eingeätzt sind, die die Magnetdrähte 8 für die Speichermatrize in sich aufnehmen und
dass die Folie k beidseitig mit je einer Abdeckfolie 1,1*
εbgedeckt ist.
Die für die Folie vorgesehenen Drähte sollen zur Verwendung als Speicher aus einer Kupfer-Beryllium-Legierung bestehen
und mit einer Nickel-Eisen-Schicht beaufschlagt sein. Vorteilhafterweise ist die Abdeckfolie mit einem Kleber versehen und besteht aus einem Kunststoff* Die Kanülen der Folie
sind so zu bemessen, dass die mit einer Nickel-Eisen-Schicht beaufschlagten Drähte in die Folie einschiebbar sind*
Anhand der Zeichnung wird die Neuerung an einem Ausführungsbeispiel näher beschrieben. Es zeigen:
die Fig. 1 eine Abdeckfolie,
die Fig. 2 eine Trockenfilmfolie mit beidseitiger Schutzfolie, die Fig. 3 eine fotochemisch behandelte Trockenfilmfolie und
die Fig. k eine Folie mit eingelegten Drähten.
Die Fig. 1 zeigt eine Abdeckfolie 1, die beispielsweise aus Polyester besteht und auf ihrer Unterseite axt einem Kleber
beaufschlagt ist«
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In der Fig. 2 ist eine Trockenfilmfolie 3 dargestellt, wie
sie im Handel erhältlich ist. Diese Folie besteht aus drei Schichten, der lichtempfindlichen Schicht d, einer auf der
unteren Seite angeordneten Schutzfolie 5, beispielsweise einer
Polyäthylenfolie, und einer auf ihrer oberen Seite angeordneten zweiten Schutzfolie 6, beispielsweise einer Polyesterfolie.
Von dieser Trockenfilmfolie 3 wird die auf der unteren Seite
angeordnete Schutzfolie 5 abgezogen und durch eine Abdeckfolie 1, die in einem Aufwalzprozess beaufschlagt wird, ersetzt.
Nach diesem Vorgang wild auf die auf der Oberseite angeordnete Schutzfolie 6 eine aus einem Film bestehende Maske
(nicht dargestellt), die die Anordnung der Kanülen trägt, aufgelegt. Durch diese Maske hindurch wird die Trockenfilmfolie
belichtet. Die obere Schutzfolie 6 wird abgezogen und die Trockenfilmfolie einem fotochemischen Entwicklungsprozess
unterworfen. Aus diesem Verfahrensschritt erhält man eine Hohlwegntruktur 7 gemäss der Fig. 3«
Die Fig. 3 stellt somit eine Folie dar, die aus einer ersten
Abdeckfolie 1 gewissermassen als Träger besteht, auf der die auf fotochemischem Wege hergestellte Hohlwegstruktur 7 der
Trockenfilmfolie k fest haftend aufgebracht ist.
Nunmehr wird, wie aus der Fig, k ersichtlich, die weitere
Abdeckfolie I1, die ebenfalls mit einem Kleber 2* versehen
ist, auflaminiert. Aus diesem Verfahrensschritt geht die fer-
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tige Polie als Bndprodukt des ?«fahrene hervor. Die damit
entstandenen Kanülen 7' können jetzt mit den beispielsweise für einen Speicher vorgesehenen Drähten 8, die mit einer
Nickel-Eisen-Schicht 9 beaufschlagt sind, beschickt werden. Die Bemessung der Kanülen 7' ist so gewählt, dass sich die
Drähte 8 von Hand leicht einschieben lassen. Es sei vermerkt, dass die Genauigkeit der mittels dieses Verfahrens
hergestellten Kanülen in ihren Abmessungen und Abständen bei etwa 5 >*m beträgt. Dies ist die grösste Abweichung,
die bisher bei diesem Herstellungsverfahren festgestellt wurde.
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Claims (3)
1. Folie zur Aufnahme und Fixierung von parallel angeordneten Magnetdrähten für Speichermatrizen aus einem Kunststoff,
von dem die Magnetdrähte umgeben sind, daduixh- gekennzeichnet,
dass die Folie (k) aus einem Trockenfilm (3) besteht, in die auf fotochemischem Wege Kanülen (7*) e?rxgeätzt sind,
die die Magnetdrähte (8) für die Speichermatrize in sich aufnahmen und dass die Folie (k) beidseitig mit je einer
Abdeckfolie (1,1*) abgedeckt ist.
2. Folie zur Aufnahme und Fixierung von parallel angeordneten Magnetdrähten für Speichermatrizen nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass dia Drähte (8) aus einer Kupfer-Beryllium-Legierung
bestehen und mit einer Nickel-Eisen-Schicht (9) beaufschlagt sind.
3. Folie zur Aufnahme und Fixierung von parallel angeordneten Magnetdrähten für Speichermatrizen nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckfolie (l) mit einem
Kleber (2) versehen ist und einem Kunststoff, beispielsweise Polyester oder Kapton besteht.
k. Folie xur Aufnahme und Fixierung von parallel angeordneten
Magnetdrähten für Speichermatrizen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mit
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einer Nickel-Eisen-Schicht (9) beaufschlagten Drähte (8)
in die Kanülenfolie (4) einschijbbar sind.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19707004334 DE7004334U (de) | 1970-02-07 | 1970-02-07 | Folie fuer speichermatrizen. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19707004334 DE7004334U (de) | 1970-02-07 | 1970-02-07 | Folie fuer speichermatrizen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7004334U true DE7004334U (de) | 1971-11-25 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19707004334 Expired DE7004334U (de) | 1970-02-07 | 1970-02-07 | Folie fuer speichermatrizen. |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE7004334U (de) |
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1970
- 1970-02-07 DE DE19707004334 patent/DE7004334U/de not_active Expired
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