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DE2005713C3 - Herstellungsverfahren für eine Folie für Speichermatrizen - Google Patents

Herstellungsverfahren für eine Folie für Speichermatrizen

Info

Publication number
DE2005713C3
DE2005713C3 DE19702005713 DE2005713A DE2005713C3 DE 2005713 C3 DE2005713 C3 DE 2005713C3 DE 19702005713 DE19702005713 DE 19702005713 DE 2005713 A DE2005713 A DE 2005713A DE 2005713 C3 DE2005713 C3 DE 2005713C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
wires
dry film
manufacturing
cannulas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702005713
Other languages
English (en)
Other versions
DE2005713B2 (de
DE2005713A1 (en
Inventor
Frank 7150 Backnang Benesch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE19702005713 priority Critical patent/DE2005713C3/de
Publication of DE2005713A1 publication Critical patent/DE2005713A1/de
Publication of DE2005713B2 publication Critical patent/DE2005713B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2005713C3 publication Critical patent/DE2005713C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11CSTATIC STORES
    • G11C5/00Details of stores covered by group G11C11/00
    • G11C5/02Disposition of storage elements, e.g. in the form of a matrix array
    • G11C5/04Supports for storage elements, e.g. memory modules; Mounting or fixing of storage elements on such supports
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11CSTATIC STORES
    • G11C5/00Details of stores covered by group G11C11/00
    • G11C5/06Arrangements for interconnecting storage elements electrically, e.g. by wiring

Landscapes

  • Laminated Bodies (AREA)
  • Media Introduction/Drainage Providing Device (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit einem Herstellungsverfahren für eine Folie zur Aufnahme und Fixierung von parallel angeordneten Magnetdrähten für Speichermatrizen aus einem Kunststoff, von dem die Magnetdrähte umgeben sind.
Es sind bereits Folien für Speichermatrizen und auch deren Herstellungsverfahren bekannt und in dem Aufsatz: Plated-wire memories (Electronics, May 15, 1967, S. 101 bis 109) von George A. Fed de beschrieben worden. Hierbei handelt es sich gemäß der Figur auf S. 103 dieses Aufsatzes um zwei mit Teflon beschichtete Kaptonfolien, zwischen die in einer Vorrichtung geführte und gehalterle Hilfsdrähte bestimmten Durchmessers gelegt werden und unter Druck und bei erhöhter Temperatur fließt das Teflon um die Drähte herum und verbindet sich zu einem Sandwich. Zieht man nun die Drähte aus ihrer Einbettung heraus, so hinterlassen sie runde Kanülen in der Teflonschicht.
Damit hat man die gewünschte Folie mit runden Kanülen, die jetzt zur weiteren Verwendung bereitsteht. Dieses Verfahren ist in gleicher Weise in der deutschen Auslegeschrift 1 246 816 beschrieben.
Nunmehr kann man die Folie mit den mit einer Speicherschicht beaufschlagten Speicherdrahten, deren Durchmesser kleiner als der der Hilfsdrähte ist, beschicken und die beschickte Folie mit einer weiteren mit Leitern beaufschlagten Folie so umschließen, daß Kreuzungspunkte entstehen, die die Funktionsbezirke des damit entstandenen Speichers darstellen.
Diu Herstellung einer solchen Folie ist aufwendig, teuer und dazu noch ungenau. Aufwendig deshalb, weil es sich hierbei um ein rein mechanisches Verfahren handelt, wobei nach erfolgter Verscinveißung der beiden Schichten die Drähte wieder herausgezogen werden müssen und ungenau, weil bei dem Preßvorgang Verschiebungen und Verlagerungen dei Drähte nicht auszuschließen sind, was sich bei den geringen Abständen nachteilig bemerkbar macht.
ίο In der deutschen Auslegeschrift 1 248 726 ist ein Verfahren zur Herstellung von Magnetspeichermatrizen beschrieben, bei dem die magnetbeschichteten Drähte zwischen thermoplastische Folien, die mit Rillen versehen sind eingelegt und anschließend zusammengepreßt werden.
In der USA.-Patentschrift 3 465 432 is* ein Walzverfahren beschrieben, mit dessen Hilfe Kanülen für Speicherdrähte zwischen zwei miteinander verpreßte Folien eingewalzt werden, indem man stärkere
Drähte als die Speicherdrähte einwalzt und danach diese stärkeren Drähte entfernt. Die Speicherdrähte werden anschließend in die Kanülen eingezogen.
Aus der britischen Patentschrift 1 023 256 ist das Herstellungsverfahren von Magnet'Jrähten in geätz-
ten Nuten auf elektrolytischem Weg bekannt, wobei runde Kanülen verwendet werden.
Es besteht nun die Aufgabe, eine Folie zur Aufnahme und Fixierung von parallel angeordneten Magnetdrähten herzustellen, die in dem Herstellungsver-
fahren von dem mechanischen Herstellungsverfahren abweicht und ein einfacheres und genaueres Verfahren darstellt, das letzlich eine Folie zur Aufnahme von Drähten herzustellen ermöglicht, die als Speichermatrize den elektrischen Anforderungen entspricht.
Erfindungsgemäß wird die jv.-stellte Aufgabe dadurch gelöst, daß eine erste Abdeckfolie 1, 2 auf die eine Seite einer Trockenfilmfolie 3 auflaminiert wird, daß die andere Seite der Trockenfilmfolie 3 durch eine den Abmessungen der Kanülen T entsprechende Maske hindurch belichtet und anschließend zur Bildung von Kanülen über die ganze Dicke der Trokkenfilmfolie fotochemisch behandelt wird und daß auf die fotochemisch behandelte Seite der Trockenfilmfolie3 eine weitere Abdeckfolie Γ, 2' auflaminiert wird.
Als Trockenfilmfolie wird eine Folie verwendet, die eine lichtempfindliche Schicht und beiderseits dieser Schicht eine Schutzfolie aufweist. Vorteilhafterweise ist die Abdeckfolie mit einem Kleber verschen und besteht aus einem Kunststoff. Die Kanülen der Folie sind so zu bemessen, daß die mit einer Nikkel-Eisen-Schicht beschichteten Drähte in die Folie eingeschoben werden.
An Hand der Zeichnung wird die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher beschrieben, Es zeigt
Fig. 1 eine Abdeckfolie,
Fig. 2 eine Trockenfilmfolie mit beidseitiger Schutzfolie,
Fig. 3 eine fotochemisch behandelte Trockenfilmfolic und
F i g. 4 eine Folie mit eingelegten Drähten.
Die Fig. 1 zeigt eine Abdeckfolie 1, die beispielsweise aus Polyester besteht und auf ihrer Unterseite mit einem Kleber 2 beaufschlagt ist.
In der Fig.2 ist eine Trockenfilmfolie3 dargestellt, wie sie im Handel erhältlich ist. Diese Folie
besteht aus drei Schichten, der lichtempfindlichen Schicht 4, einer auf der unteren Seite angeordneten SchutzfolieS1 beispielsweise einer Polyäthylenfolic, und einer auf ihrer oberen Seite angeordneten zweiten Schutzfolie 6, beispielsweise enier Polyesterfolie.
Von dieser Trockenfilmfolie 3 wird die auf der unteren Seite angeordnete Schutzfolie 5 abgezogen und durch eine Abdeckfolie 1, die in einem Aufwalzprozeß beaufschlagt wird, ersetzt. Nach diesem Vorgang wird auf die auf der Oberseite angeordnete Schutzfolie 6 eine aus einem Film bestehende Maske (nicht dargestellt), die die Anordnung der Kanülen trägt, aufgelegt. Durch diese Maske hindurch wird die Trockenfilmfolie belichtet. Die obere Schutzfolie 6 wird abgezogen und die Trockenfilmfolie einem fotochemischen Entwicklungsprozeß unterworfen. Aus diesem Verfahrensschritt erhält man eine Hohlwegstruktur 7 gemäß der F i g. 3.
Die Fi g. 3 stellt somit eine Folie dar, die aus einer ersten Abdeckfolie I gewissermaßen als Träger besteht, auf der die auf ftitochemischem Wege hergestellte Hohlwegslruklur7 der Trockenfilmfolie 4 fest haftend aufgebracht ist.
Nunmehr wird, wie aus der Fi g. 4 ersichtlich, die weitere Abdeckfolie Γ, die ebenfalls mit einem Kleber!', versehen ist, auflaminicrt. Aus diesem Verfahrensschritt geht die fertige Folie als Endprodukt des Verfahrens hervor. Die damit entstandenen Kanü-
Ien7' können jetzt mit den beispielsweise für einen Speicher vorgesehenen Drähten 8, die mit einer Nikkel-Eisen-Schicht 9 beaufschlagt sind, beschickt werden. Die Bemessung der Kanülen T ist so gewählt, daß sich die Drähte 8 von Hand leicht einschieben lassen. Es sei vermerkt, daß die Genauigkeit der mittels dieses Verfahrens hergestellten Kanülen in ihren Abmessungen und Abständen bei etwa 5 μπι beträgt. Dies ist die größte Abweichung, die bisher bei diesem Herstellungsverfahrer ..cstgestellt wurde.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Herstellungsverfahren für eine Folie zur Aufnahme und Fixierung von parallel angeordneten Magnetdrähten für Speichermatrizen aus einem Kunststoff, von dem die Magnetdrähte umgeben sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Abdeckfolie (1, 2) auf die eine Seite einer Trockenfilmfolie (3) auflaminiert wird, daß die andere Seite der Trockenfilmfolie (3) durch eine den Abmessungen der Kanülen (7') entsprechende Maske hindurch belichtet und anschließend zur Bildung von Kanülen über die ganze Dicke der Trockenfilmfolie fotochemisch behandelt wird und daß auf die fotochemisch behandelte Seite der Trockenfilmfolie (3) eine weitere Abdeckfolie (I', T) auflaminiert wird.
2. Herstellungsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Trockenfilmfolie
(3) eine Folie verweadet wird, die eine lichtempfindliche Schicht und beiderseits dieser Schicht
(4) eine Schutzfolie (5, 6) aufweist.
3. Herstellungsverfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckfolie (1) mit einem Kleber (2) versehen ist und einem Kunststoff, beispielsweise Polyester oder Kapton besteht.
4. Herstellungsverfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, Cudurch gekennzeichnet, daß die ιϊ;:; aine\ Nick :1-Eisen-Schicht (9) beschichteten Drähte (8) in ü'ie Folie (3) eingeschoben werden.
DE19702005713 1970-02-07 1970-02-07 Herstellungsverfahren für eine Folie für Speichermatrizen Expired DE2005713C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702005713 DE2005713C3 (de) 1970-02-07 1970-02-07 Herstellungsverfahren für eine Folie für Speichermatrizen

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DE19702005713 DE2005713C3 (de) 1970-02-07 1970-02-07 Herstellungsverfahren für eine Folie für Speichermatrizen

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2005713A1 DE2005713A1 (en) 1971-08-19
DE2005713B2 DE2005713B2 (de) 1973-07-26
DE2005713C3 true DE2005713C3 (de) 1974-03-14

Family

ID=5761747

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19702005713 Expired DE2005713C3 (de) 1970-02-07 1970-02-07 Herstellungsverfahren für eine Folie für Speichermatrizen

Country Status (1)

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DE (1) DE2005713C3 (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE2005713B2 (de) 1973-07-26
DE2005713A1 (en) 1971-08-19

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