[go: up one dir, main page]

DE706337C - Bandagen aus Geweben, Baendern, Schlaeuchen o. dgl., die aus unter Streckung hergestellten Kunstharzfaeden oder -fasern bestehen - Google Patents

Bandagen aus Geweben, Baendern, Schlaeuchen o. dgl., die aus unter Streckung hergestellten Kunstharzfaeden oder -fasern bestehen

Info

Publication number
DE706337C
DE706337C DEI61824D DEI0061824D DE706337C DE 706337 C DE706337 C DE 706337C DE I61824 D DEI61824 D DE I61824D DE I0061824 D DEI0061824 D DE I0061824D DE 706337 C DE706337 C DE 706337C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bandages
tapes
synthetic resin
fabrics
hoses
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEI61824D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Emil Hubert
Dr Herbert Rein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IG Farbenindustrie AG filed Critical IG Farbenindustrie AG
Priority to DEI61824D priority Critical patent/DE706337C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE706337C publication Critical patent/DE706337C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L15/00Chemical aspects of, or use of materials for, bandages, dressings or absorbent pads
    • A61L15/16Bandages, dressings or absorbent pads for physiological fluids such as urine or blood, e.g. sanitary towels, tampons
    • A61L15/22Bandages, dressings or absorbent pads for physiological fluids such as urine or blood, e.g. sanitary towels, tampons containing macromolecular materials
    • A61L15/24Macromolecular compounds obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds; Derivatives thereof

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
  • Materials For Medical Uses (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Bandagen aus Geweben, Bändern, Schläuchen o. dgl., die aus unter Streckung hergestellten Kunstharzfäden oder -fasern bestehen Die Erfindung betiifft Bandagen aus Geweben, Bändern, Schläuchen o. dgl., die aus unter Streckung hergestellten Kunstharzfäden oder -fasern bestehen, und besteht darin, daß die Kullstfäden oder -fasern aus wasserunlöslichen, thermoplastischen Massen, wie Polystyrol, Polyvinylchlorid o. dgl. gebildet werden oder die Gewebe, Bänder o. dgl. solche Fäden enthalten, die beim Erwärmen auf Temperaturen bis I00° C ein Schrumpfen der Gewebe und damit ein festes Anlegen der Bandagen ermöglichen.
  • Man hat schon zur Ruhigstellung von Brüchen sowie zur Versteifung von Verbindslgsmld Stoßstellen in der Medizin und Technik derartige Stellen mit Bandagen aus Textilfäden oder -bändern versehen. Vielfach werden derartige Bandagen zur Erreichung eines festen Sitzes oder zur Versteifung außerdem noch mit erhärtenden Bindemitteln, wie Gips, oder Lacken und Klebemitteln versteift bzw. verklebt. In sehr vielen Fällen hat sich jedoch die ungenügende Elastizität der bisher benutzten Verbände aus natürlichen oder künstlichen Cellulosefasern insofern nachteilig bemerkbar gemacht, als derartige Bandagen sich durch Quellung oder Dehnung sehr bald lockerten und infolgedessen entfernt tuid wieder neu angelegt werden mußten, was mit unnötigem Zeit- und Geldaufwand verbunden war.
  • Auch Gewebe, Bänder und Schläuche. die aus unter Streckung hergestellten Fäden aus Polyvinylalkohol angefertigt sind, wurden schon als Bandagen empfohlen. Aber diese Gebilde aus Polyviny]alkohol sind unter 100 C nicht thermoplastisch.
  • Die den bekannten Bandagen aus Geweben, Bändern, Schläuchen o. dgl. anhaftenden Mängel werden durch die Bandagen nach der Erfindung dadurch behoben, daß die zu ihrer Herstellung benutzten thermoplastischen Gewebe eine wesentlich bessere Elastizität als die bisher benutzten Natur- und Kunstfasern besitzen. Bandagen aus Geweben, Bändern.
  • Schläuchen, die aus unter Streckung hergestellten Fäden oder Fasern aus thermop]astischen Massen nach der Erfindung bestehen oder solche enthalten, legen sich schon bei der NVicklung enger an den zu verbindenden Kürper an. Da diese Kunststoffaserstoffe @ußerdem die Eigenschaft besitzen, sich beim Erwärmen zusammenzuziehen, ist es möglich. nach Anlegen der Bandagen durch stufenpreises Erwärmen der @ußeren Lagen der Bandagen diesen jeden beliebigen Pressungsgrad zu erteilen. Außerdem ist durch die Wärmeschrumpfung der Kunstharzfasern jederzeit die Möglichkeit gegeben. gelockerten Bandagen, ohne sie entfernen zu müssen, wieder ihren ursprünglichen festen Sitz zu geben. Die einmal verwendeten und ausgeschrumpfteli Bandagen können wieder zu Kunstfäden oder anderen geformten Materialien verarbeitet werden Verwendung finden können die bekannten Fasern aus thermoplastischen Massen, wie Polystyrol, Polyvinylchlorid, nachchloriertem Polyvinylchlorid, Vinylacetaten, Chlorkautschuk sowie Mischpolymerisaten, die diese Verbindungen untereinander oder mit anderen bekannten Stoffen bilden.
  • Die Gewebe. Binden, Schläuche usw., die für Bandagen Verwendung finden, brauchen nicht rein aus Kunstharzfäden oder -fasern zu bestehen, sondern können auch andere Faserstoffe enthalten. Es genügt beispielsweise bei Binden, in deren Kette unter Strekkung hergestellte Kunstharzfäden aus thermoplastischen Massen nach der Erfindung miteinzulveben, um beim Erwärmen der Bandagen ein Anschmiegen und Aufschrumpfen zu erreichen.
  • Beispiele 1. Über einen aus den üblichen Faserstoffen hergestellten Wundverband wird zur Siche rung und Festlegung ein aus Kunstharzfäden nach der Erfindung gewirkter Schlauch gezogen und dann durch Einwirkung von Wärme zum Schrumpfen @ gebracht. Der Schlauch schmiegt sich dabei vollkommen glatt und elastisch mit allseitig gleichc!n Druck um die Unterlage und liefert so eil)en sehr guten Schutz gegen Verrutschen des Verbandes.
  • 2. Eine Leimfuge mit Überlappung, wie sie beispielsweise bei der Herstellung von Tennisschlägern üblich ist, wird zur weiteren zusätzlichen Verstärkung mit einem nach dem Streckspinnverfahren hergestellten Faden aus nachchloriertem Polyvinylchlorid umwickelt.
  • Die Bandage wird nach der Fertigstellung kurze Zeit einer Erwärmung hei ungefähr 90° C ausgesetzt. wodurch der Faden aufschrumpft und sich vollkommen fest um die Unterlage schmiegt. Die durch Erwärmen aufgeschraumpfte Bandage besitzt eine wesentlich verbesserte Festigkeit.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R U C H : Bandagen aus Geweben Bändern.
    Schläuchen o. dgl., die aus unter Strekkung hergestellten Kunstharzfäden oder -fasern bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunstfäden oder -fasern aus wasserunlöslichen, thermoplastischen Massen, wie Polystyrol, Polyvinylchlorid o.dgl., gebildet werden oder die Gewebe. Bänder o. dgl. solche Fäden enthalten. die beim Erwärmen auf Temperaturen bis 100 ciil Schrumpfen der Gewebe und damit ein festes Anlegen der Bandagen ermöglichen.
DEI61824D 1938-07-07 1938-07-07 Bandagen aus Geweben, Baendern, Schlaeuchen o. dgl., die aus unter Streckung hergestellten Kunstharzfaeden oder -fasern bestehen Expired DE706337C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEI61824D DE706337C (de) 1938-07-07 1938-07-07 Bandagen aus Geweben, Baendern, Schlaeuchen o. dgl., die aus unter Streckung hergestellten Kunstharzfaeden oder -fasern bestehen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEI61824D DE706337C (de) 1938-07-07 1938-07-07 Bandagen aus Geweben, Baendern, Schlaeuchen o. dgl., die aus unter Streckung hergestellten Kunstharzfaeden oder -fasern bestehen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE706337C true DE706337C (de) 1941-05-23

Family

ID=7195540

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEI61824D Expired DE706337C (de) 1938-07-07 1938-07-07 Bandagen aus Geweben, Baendern, Schlaeuchen o. dgl., die aus unter Streckung hergestellten Kunstharzfaeden oder -fasern bestehen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE706337C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE858006C (de) * 1949-09-14 1952-12-04 Karl Dr Med Egen Dem menschlichen Koerper anzupassende Formkoerper fuer chirurgische und orthopaedische Zwecke
DE867279C (de) * 1944-07-08 1953-06-11 Artur Mueser Stuetzbandagen
DE896486C (de) * 1944-07-08 1953-11-12 Cassella Farbwerke Mainkur Ag Verfahren zur Herstellung von Polgeweben
DE1165201B (de) * 1955-12-03 1964-03-12 Ruhrtaler Verbandstoff Fabrik Gebrauchsfertige Gipsbinde
DE19651912A1 (de) * 1996-12-13 1998-06-18 Beiersdorf Ag Anatomisch geformte medizinische Bandagen

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE867279C (de) * 1944-07-08 1953-06-11 Artur Mueser Stuetzbandagen
DE896486C (de) * 1944-07-08 1953-11-12 Cassella Farbwerke Mainkur Ag Verfahren zur Herstellung von Polgeweben
DE858006C (de) * 1949-09-14 1952-12-04 Karl Dr Med Egen Dem menschlichen Koerper anzupassende Formkoerper fuer chirurgische und orthopaedische Zwecke
DE1165201B (de) * 1955-12-03 1964-03-12 Ruhrtaler Verbandstoff Fabrik Gebrauchsfertige Gipsbinde
DE19651912A1 (de) * 1996-12-13 1998-06-18 Beiersdorf Ag Anatomisch geformte medizinische Bandagen
US6267743B1 (en) 1996-12-13 2001-07-31 Beiersdorf Ag Anatomically shaped medical bandages

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE706337C (de) Bandagen aus Geweben, Baendern, Schlaeuchen o. dgl., die aus unter Streckung hergestellten Kunstharzfaeden oder -fasern bestehen
DE2310075A1 (de) Bandagenmaterial fuer fixierverbaende
DE969495C (de) Reizloses Verbandgewebe
DE873683C (de) Litze od. dgl. zur Befestigung an der Einlage eines Kragens laengs dessen Faltlinie sowie mit solchen Litzen versehene Kragen
DE6915557U (de) Gewebebahn oder gelege
DE638109C (de) Verfahren zur Herstellung von versteiften Schnuerriemenenden
DE879472C (de) Verfahren zur Herstellung verkitteter Polarisationsfilter
AT219482B (de) Band, insbesondere für Verpackungszwecke
DE2407324C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines drehungsfreien oder nahezu drehungsfreien Garnes
DE1863990U (de) Mit filter versehenes drainagerohr.
DE675380C (de) Verbandmaterial
DE7340070U (de) Aus Kunststoffasern bestehendes Garn
DE668407C (de) Verfahren zur Herstellung von kuenstlichen Wursthuellen o. dgl.
AT243584B (de) Verfahren zum Einbinden eines Hochdruckschlauches in eine Schlaucharmatur
DE1751927U (de) Neu-cord-kreuzpflaster vulkanisiert.
AT209308B (de) Strumpf, insbesondere Damenstrumpf
DE662031C (de) Verfahren zur Herstellung von Geflechten auf der einfaedigen Kloeppelmaschine
DE519958C (de) Versteifungseinlage fuer Schuhe
DE825129C (de) Fixationsverband
DE1704964C (de) Von einem aus Faden hergestellten textlien Stoff getragener Kunststoffge genstand und Verfahren zu seiner Herste! lung
CH242970A (de) Zum Verschnüren von Paketen bestimmtes Band aus Kunststoff.
DE1494876A1 (de) Verfahren zur Herstellung von in Geweben oder in Parallelfadenlage verwendbaren Glasfaeden oder -zwirnen und Rovings
DE739913C (de) Verfahren zur Herstellung eines resorbierbaren, chirurgischen Naehfadens
AT160439B (de) Verfahren zur Herstellung von hochgezwirnten Garnen.
AT202764B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Verminderung der Längsdehnung von Streifen oder Fäden