DE7340070U - Aus Kunststoffasern bestehendes Garn - Google Patents
Aus Kunststoffasern bestehendes GarnInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
- D02G—CRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
- D02G3/00—Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
- D02G3/22—Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
- D02G3/40—Yarns in which fibres are united by adhesives; Impregnated yarns or threads
- D02G3/402—Yarns in which fibres are united by adhesives; Impregnated yarns or threads the adhesive being one component of the yarn, i.e. thermoplastic yarn
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Description
PATBNTAN WALT8BO RO
4 DÜSSELDORF SCHUMANNSTR. 97
4 DÜSSELDORF SCHUMANNSTR. 97
PATENTANWÄLTE ι Dipl.-lng. W. COHAUSZ · Dipl.-lng. W. FLORACK · Dlpl.-Ing. R, KNAUF · Dr.-Ing., Dlpl.-Wlrtioi.-lng.A./OERBER
22. August 1974
Anmelder: Textilwerk Goch, 4l8 Goch 1, Klever Straße 18?
/Aus Kunststoffasern bestehendes Garn
Der Zusammenhalt der Kunststoffasern in einem Garn hängt
von vielen Baktoren ab, insbesondere von der Verarbeitung
der Pasern beim Spinnen. Es ist üblich, die Stabilität eines
Garnes durch Verdrehen des Garnes zu verbessern. Es ist auch bekannt, bei aus Wollfasern bestehenden Garnen das Garn einer
SpezialWäsche zu unterwerfen, die das Garn verfilzt. Aufgrund der Verfilzung ist die Gefahr der Verflusung und damit die
Gefahr eines schnellen Verschleißes vermindert. Die Spezialwäsche labt sich jedoch nur bei Garnen aus Wolle durchführen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Verbund eines aus Kunststoffasern bestehenden Garnes zum Zwecke der Herabsetzung
der Vei>flusung zu vermindern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen über den gesamten Querschnitt verteilten, die Pasern an mehreren Stellen
miteinander verklebenden Kunststoff gelöst, der eine geringere Schmelztemperatur als die Kunststoffasern hat.
K/Tn.- 27 463 - 2 -
Ein solches Garn aus Kunststoffasern ist stabiler und strapazierfähiger
als ein Garn, das lediglich durch Verspinnen der Kunststoffasern hergestellt ist. Da der klebende Kunststoff
nicht den gesamten freien Querschnitt zwischen den Pasern ausfüllt
sondern sich nur an einzelnen, über den Querschnitt verteilten Stellen befindet, ist gewährleistet, daß die Paser
ausreichend locker ist.
Die Herstellung eines solchen Garnes ist einfach. Die Kunststoffasern
des Garnes werden mit Kunststoffasern niedrigeren Schmelzpunktes miteinander versponnen, so daß die Pasern mit
dem niedrigen Schmelzpunkt über den gesamten Querschnitt des Garnes unregelmäßig verteilt sind. Anschließend wird das Garn
einer Wärmebehandlung bei einer Temperatur unterworfen, bei der die Fasern mit dem niedrigen Schmelzpunkt sich auflösen,
der Schmelzpunkt der anderen Kunststoffasern aber noch nicht erreicht wird, so daß sie ihre Form beibehalten. Aufgrund
der eingesponnenen Kunststoffasern mit niedrigem Schmelzpunkt wird erreicht, daß in verschiedenen Querschnitten die Klebverbindung
unterschiedlich ist, so daß auch bei nicht vollständiger Verklebung sämtlicher Pasern in einem Querschnitt über
einen längeren Abschnitt des Garnes hinweg sämtliche Pasern miteinander verklebt sind.
Ein Verdrehen der Kunststoffasern im Garn, was bei herkömmlichen Garnen unbedingt notwendig ist, ist bei dem erfindungsgemäßen
Garn nicht nötig, da die Verklebung der Kunststofffasern die Punktion der Verdrehung übernimmt.
Im Rahmen LLt-' Erfindung ist es möglich, für den verklebenden
Kunststoff Pasern zu verwenden, die vollständig aus dem Material mit dem niedrigen Schmelzpunkt bestehen, oder Mantelkernfasern
zu verwenden, bei denen nur der Mantel aus dem Material mit dem niedrigen Schmelzpunkt besteht, während das
Kernmaterial etwa den gleichen Schmelzpunkt wie die übrigen Kunststoffasern hat.
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Im folgenden wild die Erfindung anhand einer ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert. Im einzelnen
zeigen
Fig. 1 ein Garn aus zwei verschiedenartigen Kunststofffasern
im Querschnitt vor der Wärmebehandlung,
Fig. 2 das Garn gemäß Fig. 1 im Querschnitt nach der Wärmebehandlung,
Fig. 3 eine Mantelkernfaser im Querschnitt.
Gemäß der Erfindung werden die das Garn bestimmenden Kunststoffasern
1 mit andersartigen Kunststoffasern 2 versponnen. Die in Fig. 1 dargestellten Kunststoffasern bestehen aus
einem einheitlichen Material, dessen Schmelzpunkt niedriger als der Schmelzpunkt der Kunststoffasern 1 ist. Wird nun das
so gesponnene Garn einer Wärmebehandlung bei einer Temperatur unterzogen, die zwischen dem Schmelzpunkt des Kunststoffes
der Fasern 1 und dem Schmelzpunkt des Kunststoffes der Fasern 2 liegt, dann schmilzt der Kunststoff der Fasern 2 und verteilt
sich zwischen den Kunststoffasern 1 derart, wie in Fig. 2 dargestellt ist. Läßt man das Garn nach der Wärmebehandlung
abkühlen, dann verklebt der Kunststoff der ursprünglichen Fasern 2 die Kunststoffasern 1 miteinander. Eine soxche
gleichmäßige Verklebung aller Kunststoffasern 1 miteinander läßt sich nur dadurch erreichen, daß das Klebemittel als
zunächst nicht klebende Fasern 2 mit den das Garn bestimmenden Fasern 1 versponnen und cfcbei zwischen den Fasern 1 gleichmäßig
verteilt wird. Trotz des guten Zusammenhaltes der Fasern 1 sind die Fasern 1 des Garnes nicht starr miteinander verbunden
sondern noch ausreichend elastisch.
Nach einer Alternative können statt der im Querschnitt homogenen Fasern 2 auch Mantelkernfasern verwendet werden, die
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in Fig. 3 dargestellt sind. Bei einer solchen Mantelkernfaser
besteht der Mantel 3 aus dem Kunststoff mit dem niedrigeren Schmelzpunkt. Bei der Wärmebehandlung wird das
Mantelmaterial geschmolzen, während das Kernmaterial nicht geschmolzen wird. Der Kern 4 einer solchen Paser besteht
dabei vorzugsweise aus dem gleichen Material wie die Pasern 1,
so daß das fertige Garn nur aus konkreten Pasern des Kunststoffes der Pasern 1 besteht.
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Claims (1)
- I * I I 1 ' V_,^I * ft * t> - I I ■ I t »it ta- 5 SchutzanspruchAus Kunststoffasern bestehendes Garn, gekennzeichnet durch einen über den gesamten Garnquerschnitt verteilten, die Pasern an einzelnen Stellen miteinander verklebenden Kunststoff, der eine geringere Schmelztemperatur als die Kunststoffasern hat.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7340070U true DE7340070U (de) | 1974-12-05 |
Family
ID=1298765
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7340070U Expired DE7340070U (de) | Aus Kunststoffasern bestehendes Garn |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7340070U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2920513A1 (de) * | 1978-05-22 | 1979-11-29 | Ashaway Line & Twine Mfg | Schnur und verfahren zu deren herstellung |
| DE3913788A1 (de) * | 1988-05-10 | 1989-11-23 | Albany Int Corp | Verfahren zur herstellung einer garnstruktur und garnstruktur nach diesem verfahren |
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- DE DE7340070U patent/DE7340070U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2920513A1 (de) * | 1978-05-22 | 1979-11-29 | Ashaway Line & Twine Mfg | Schnur und verfahren zu deren herstellung |
| DE3913788A1 (de) * | 1988-05-10 | 1989-11-23 | Albany Int Corp | Verfahren zur herstellung einer garnstruktur und garnstruktur nach diesem verfahren |
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