DE6932361U - Antennensteckdose - Google Patents
AntennensteckdoseInfo
- Publication number
- DE6932361U DE6932361U DE19696932361 DE6932361U DE6932361U DE 6932361 U DE6932361 U DE 6932361U DE 19696932361 DE19696932361 DE 19696932361 DE 6932361 U DE6932361 U DE 6932361U DE 6932361 U DE6932361 U DE 6932361U
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- mounting plate
- clamp
- cables
- shells
- longitudinal half
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000004020 conductor Substances 0.000 claims description 32
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 6
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 claims description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 4
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 3
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 3
- 101100400378 Mus musculus Marveld2 gene Proteins 0.000 description 1
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 1
- 239000004519 grease Substances 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 description 1
- 238000004904 shortening Methods 0.000 description 1
Landscapes
- Multi-Conductor Connections (AREA)
Description
31/69 PLI Ba/Li
15.8.1969
ROBERT BOSCH ELEKTRONIK UND PHOTOKINO GMBH Berlin und Stuttgart
Antennensteckdose
Die Neuerung betrifft eine Antennensteckdose mit einer schwenkbar in der Dose angebrachten Klemmschelle zum gleichzeitigen
Festklemmen eines ankommenden und eines abgehenden Koaxialkabels, die gleichzeitig eine elektrische Verbindung
der Außenleiter der beiden Kabel mit einer metallischen Montageplatte des Doseneinsatzes herstellt. Die neuerungsgemäße
Antennensteckdose soll hauptsächlich das Anschließen der Koaxialkabel bei Unterputz- oder Aufputzmontage erleichtern
und beschleunigen sowie eine kontaktsichere elektrische Verbindung der Außenleiter mit der Dose ermöglichen. Dazu sind
einfach zu handhabende Kiemmittel erforderlich, an die man die Kabel ohne umständliche Vorbereitungen und mit einer
größtmöglichen Sicherheit gegen Kurzschlüsse zwischen den Leitern anklemmen kann. Außerdem müssen die Kabel auch mechanisch
in der Dose so festgelegt sein, daß sie gegen Zug entlastet sind.
Zum Festklemmen von Koaxialkabeln auf einer Unterlage, beispielsweise
auf der Montageplatte einer Antennensteckdose, werden im allgemeinen geeignet gebogene oder geformte Klemm-»
schellen aus Metall oder Kunststoff benutzt, die meist mittels Schraubverbindung lösbar in der Dose befestigt sind. Die
entisolierten
31/69 - 2 ~ PLI Ba/Li
15.8.1969
entisolierten Kabel werden unter die gelockerte Schelle geschoben und durch Anziehen einer oder mehrerer Schrauben an
der Montageplatte festgeklemmt. Dabei wird gleichzeitig die elektrische Verbindung der Außenleiter mit der Dose hergestellt.
Diese Befestigungsart ist jedoch zu umständlich und zeitraubend, da man die Kabel in der Dose meist nur mit Mühe in eine
zum Anschließen günstige Lage bringen kann. Insbesondere an schlecht zugänglichen Anschlußstellen und bei Unterputzanlagen
bedarf es einiger Geschicklichkeit, um die Kabel unter die Klemmschelle zu führen. Man muß daher vielfach den Steckdoseneinsatz
zum Anschließen der Kabel aus dem Unterputzgehäuse herausnehmen und die in gewisser Länge aus der Wand herausragenden
Kabel, insbesondere wenn diese aus weniger flexiblem Material bestehen, in umständlicher Weise biegen, um sie beim
Einsetzen des Steckdoseneinsatzes in das Unterputzgehäuse in der sehr engen Dose unterzubringen. Durch diese Erschwernisse wird
die Montagezeit natürlich wesentlich verlängert.
Nachteilig bezüglich der Kurzschlußgefahr wirkt sich auch die schmale Form bekannter Klemmschellen aus, die nur eine geringe
Klemmfläche aufweisen; die Kabel werden zwar an ihren Außen-
leitern angeklemmt, aber nicht immer an einer elektrisch günstigen
Stelle. Ihre Lage in der Dose wird auch nicht ausreichend fixiert, so daß die feinen Drähtchen des üblicherweise
aus Abschirmgeflecht bestehenden Außenleiters, der aus elek-
'· *· trischen
• · · f ♦ ο· *«
I Φ Λ U to 4 · rf 4
♦ ft J * * S « V « « · ·
31/69 - 5 - PLI Ba/Li
15.8.1969
trischen Gründen möglichst bis dicht an die Schnittfläche des Kabels führen soll, mit dem Innenleiter in Berührung kommen
können.
Nach dem deutschen Gebrauchsmuster 1 826 254 ist eine Klemmschelle
für Antennensteckdosen bekannt, die in Form eines ungefähr rechteckigen Bleches mit mindestens einem Lappen an
jeder Längskante, der über je eines der beiden nebeneinander und etwa parallel zu den Längskanten auf der Schelle liegenden
Koaxialkabel gebogen werden kann und die Kabel auf der Schelle festklemmt, eine größere Sicherheit gegen Kurzschlüsse zwischen
den beiden Leitern eines Kabels bieten soll. Hierbei werden die Kabel außerhalb der montierten Steckdose an der
Klemmschelle befestigt, worauf dann die Klemmschelle mit den daran befestigten Kabeln in die Steckdose eingesetzt und in
dieser fest angeschraubt wird. Diese Klemmschelle hat jedoch den Nachteil, daß ihre Bauform kompliziert ist. Der Außenumriß
des Bleches, insbesondere seiner Längskanten, muß der Form seiner benachbarten Bauelemente auf der Grundplatte der Steckdose
angepaßt sein, um die Lage der Klemmschelle auf der Grundplatte zum Zwecke der Befestigung zu bestimmen. Außerdem kann
die Klemmschelle auch verlorengehen und irrtümlicherweise seitenverkehrt oder mit vertauschten Enden an den Kabeln befestigt
werden.
In dem deutschen Gebrauchsmuster 1 785 252 ist eine Empfängeranschlußdose
mit Kiemmitteln beschrieben, die das Einführen und
361
Anschließen
* ♦
51/69 - 4 - PLI Ba/Li
15.8.1969 I
Anschließen der Zuleitungskabel erleichtern sollen, indem eine Doppelschelle, mit der die Abschirmungen der Zuleitungskabel
derart an einer Grundplatte der Dose festgeklemmt werden, daß die Anschlußstellen der Kabeladern vor Zug entlastet sind,
schwenkbar in der Dose befestigt ist. Die schwenkbare Schelle wird aus einer senkrechten Stellung in der Dose in eine waagerechte
Lage geschwenkt und auf die freigemachten Abschirmmäntel der an den Innenleitern angeschlossenen Kabel angeklemmt. In
dieser Lage wird die an einem Schwenkarm befindliche Schelle mit einer Schraube an der Grundplatte befestigt. Der relativ
große Abstand der Endkante der Schelle von den Anschlußstellen der Innenleiter ist bei dieser Konstruktion jedoch von Nachteil.
Man kann zwar zur Vermeidung eines Kurzschlusses zwischen den beiden Leitern das den Außenleiter bildende Geflecht verkürzen,
um einen ausreichenden Abstand zur Schnittfläche der Kabel zu erhalten, wird aber dadurch die Abschirmwirkung und den Wellenwiderstand
ungünstig beeinflussen.
Die Neuerung hat die Aufgabe, eine Klemmschelle für eine Antennensteckdose so zu gestalten, daß die geschilderten Nachteile
bekannter Ausführungen weitgehend vermieden werden. Nach der Neuerung wird das dadurch ermöglicht, daß die etwa hülsenförmige
Klemmschelle aus zwei zur gleichzeitigen Umfassung der beiden Koaxialkabel bestimmten Langshalbschalen aus Metall besteht,
die je für sich um eine gemeinsame Achse schwenkbar und, beispielsweise Mittels einer Schraube, gegeneinander verspannbar
sind.
a t» or ir nt « t
lit . t . . · » «
tt» » . . · »ι β
31/69 - 5 - PLI Ba/Li
J ' * ■ . 15.8.1969
sind, und daß die Klemmschelle mittels einer die beiden Längshalbschalen
durchdringenden Schraube gegen die metallische Montageplatte andrückbar ist.
Im Gegensatz zu bekannten Ausführungen besteht die neuerungsgemäße
Klemmschelle aus zwei zum Umfassen der beiden Kabel geeignet geformten Halbschalen, die gegeneInandergeklappt eine
Hülse bilden und durch ihre längliche Form größere Klemmflächen haben. Zum Anklemmen der bereits vor der Montage auf
eine bestimmte, für die Abmessungen der Klemmschelle erforderliehe
Länge zugeschnittenen und entsprechend entisolierten Kabel kann man die beiden Halbschalen nach Lösen einer Schraubbefestigung
ausreichend weit auseinanderklappen, da jede Halbschale für sich an einer beiden Halbschalen gemeinsamen Achse
beweglich ist. Die Kabel lassen sich dann einfach und bequem dazwischenlegen und durch Zusammenspannen der beiden Hälften
der Klemmschelle anklemmen.
Damit die Kabel dabei parallel und mit einem definierten Abstand zueinander fixierbar sind und in dieser Lage mit der
Schelle gegen die Montageplatte geschwenkt werden können, ist die neue Klemmschelle in zweckmäßiger Weise derart ausgestaltet,
daß jede Längshalbschale der Klemmschelle aus einem etwa rechteckigen Stück Blech geformt ist und auf seiner gegen die
Außenleiter der beiden Kabel zur Anlage" kommenden Innenfläche
zwei parallel zu den Längskanten verlaufende Auswölbungen für die Kabel aufweist sowie an einer Schmalseite einen als Schwenk-
I · · · Il I
31/69 - 6 - PLI Ba/Ll
.1508.1969
arm dienenden Portsatz hat, der an seinem freien Ende schwenkbar
in der Dose gelagert ist.
Durch diese neuartige Formgebung der beiden Hälften der Klemmschelle
sind die Kabel an ihren Außenleitern fast allseitig umfaßt. Für das Zusammenspannen der beiden Halbschalen ist eine
einfache Schraubbefestigung vorgesehen, die am zweckmäßigsten in der Mitte zwischen den Kabeln anzubringen ist, wenn die
Innenfläche jeder Längshalbschale zwischen den Auswölbungen für die Kabel einen Steg bildet, der für eine zum Einspannen
der Kabel zwischen den beiden Langshalbschalen vorgesehene Schraube ein Durchgangsloch in der einen Längshalbschale und
einen Gewindedurchzug in der anderen Längshalbschale hat. Die Stege der beiden Halbschalen liegen dann zwischen den Kabeln
und verbessern deren seitliche Lage. Man erzielt dadurch auch eine besonders gute Klemmwirkung. Die Schelle mit den Kabeln
läßt sich mühelos mit einem einfachen Handgriff in eine ungefähr parallele Lage zur Montageplatte schwenken, ohne daß die Kabel
ihre einmal festgelegte Lage verändern. Die Befestigung der Klemmschelle erfolgt mittels einer Schraube, für die beide Längshalbschalen
je ein Durchgangsloch haben und mit der die Klemmschelle durch Einschrauben in ein in der Montageplatte vorgesehenes
Gewindeloch an die Montageplatte andrückbar ist. Die Außenleiter der Kabel sind damit auch elektrisch angeschlossen.
Gleichzeitig lassen sich auch die Innenleiter der Kabel elek-
trisch anschließen, wenn die Achse der Klemmschelle rechtwinklig
» *n t Λ » · r« It
• 0* »#·· 0 *■
t t « · β tfc (to ι ·
ft · · · tit #·· ar*
»ti t t tr tv· *t · *»
51/69 - 7 - PLI Ba/Ll
I5.8.I969
zur Anschlußrichtung der Kabel sowie parallel zur Montageplatte · und mit einem solchen Abstand zu auf der Montageplatte isoliert
angebrachten Anschlußklemmen für die Innenleiter der Kabel gelagert ist, daß das den Klemmen zugewandte Ende der an die
Montageplatte angedrückten Schelle einen geringen Abstand zu den Klemmen hat.
Diese Anordnung ist besonders vorteilhaft, weil man die Klemmschelle
bei einer Doppelsteckdose aus räumlichen Gründen so anordnet, daß sie zwischen die beiden Steckkontakte schwenken
muß. Wenn der Abstand der Kabel in der Klemmschelle dann so definiert ist, daß ihre Innenleiter mit den Klemmstellen der
Anschlußklemmen fluchten, legen sich die Innenleiter gleichzeitig in die Klemmstellen der geöffneten Anschlußklemmen. Man
braucht dann nur noch die Schrauben der Anschlußklemmen anzuziehen, um den gesamten AnschlußVorgang zu beenden. Außerdem
kann sich der Wellenwiderstand durch den geringen Abstand zwischen den Klemmstellen der Innenleiter und der die Kabel
hülsenförmig umgebenden, als Außenleiter wirksamen Klemmschelle nicht verändern.
Nach einem weiteren Merkmal der Neuerung kann die Klemmschelle in der Dose dadurch befestigt sein, daß die Schwenkarme der
Längshalbschalen an ihren freien Enden je zwei an den Seitenkanten
angeformte, als Achse dienende Ansätze haben, mit denen sie in den Schenkeln eines mit seiner Basis an der Montageplatte
der Dose befestigten U-förmigen Bügels gelagert sind..
Eine
693236
β it -* mi, »μ «β ·»
β α » ι « ca- « « * O «
β β β ft O «β «6» « VBtI
*· * * U 4 Λ J 4 * 9·« Ow
51/69 - 8 - PLI Ba/Li
15.8.1969
Eine bevorzugte Ausführung, die eine Vereinfachung der Herstellung
ermöglicht, ist nach der Neuerung dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel und die Montageplatte aus einem Stück bestehen,
indem die Montageplatte oder ein Ansatz der Platte als Basis des Bügels dient und die Schenkel zwei aus der Montageplatte
senkrecht herausgebogene oder an dem Ansatz angeformte, senkrecht nach oben abgewinkelte Lappen sind, die je ein Durchgangsloch als Lager für die Schwenkarme der Längshalbschalen haben.
Die Durchgangslöcher haben einen solchen Durchmesser, daß die als
Achsen dienenden Ansätze der Schwenkarme mit einigem Spiel gelagert sind und beide Schwenkarme zusammen um ihre gemeinsame Achse,
z. B. bei zusammengespannter Klemmschelle, oder jeder Arm für sich um seine eigene Achse drehbar ist.
Weitere Einzelheiten der Neuerung sowie deren Wirkungsweise seien 15 anhand der Zeichnung erläutert, in der ein Ausführungsbeispiel
der neuerungsgemäßen Antennensteckdose dargestellt ist. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Steckdoseneinsatzes mit geöffneter Klemmschelle und zwei anzuschließenden
Koaxialkabeln in natürlicher Größe,
Fig. 2 eine gleiche Ansicht der Fig. 1, jedoch mit geschlossener,
gegen die Montageplatte schwenkbarer Klemmschelle ' und an ihren Außenleitern angeklemmten Kabeln,
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen in ein Unterputzgehäuse eingesetzten
Steckdoseneinsatz der Fig. 2,
Fig.
HPh 6J) si* ο /· ^
«a v
- 9 - PLI Ba/Li
I5.8.I969
Fig. 4 eine gleiche Draufsicht wie in Fig. 3* jedoch mit angedrückter
Klemmschelle und angeschlossenen Kabeln, und
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht der Klemmschelle in etwas vergrößertem Maßstab und auseinandergezogenem Zustand.
An einer metallischen Montageplatte 1, die als Träger für zwei
Steckkontakte 2, eine Kabelanschlußklemme 3 und für eine gedruckte
Leiterplatte 4 eines Einsatzkörpers 5 einer Antennen- |
steckdose in Fig. 1 dient, sind in Fig. 5 einzeln dargestellte Längshalbschalen 6, 7 einer Klemmschelle 8 mittels Schwenkarme
9» 10 in einem U-förmigen Bügel 11 gelagert, der mit der Montageplatte
1 aus einem Stück besteht, indem seine Basis 12 eine Verlängerung eines Ansatzes 13 der Montageplatte 1 ist und seine
Schenkel zwei an dem Ansatz 13 senkrecht nach oben abgewinkelte Lappen 14 sind. Die Schwenkarme 9, 10 haben an ihren freien Enden
je zwei seitlich an den Längskanten angeformte Ansätze 15 (Fig. 5)J
die als Achse dienen und in Durchgangslöchern 16 der Lappen l4
drehbar sind. Die so gebildete Achse der Klemmschelle 8 ist rechtwinklig zur Anschlußrichtung der Kabel und parallel zur
Montageplatte 1 mit einem Abstand zu den Anschlußklemmen 3 gelagert,
der etwas größer ist als der Schwenkradius der Klemmschelle Zum Umfassen zweier Koaxialkabel 17 sind die beiden Längshalbschaleh
6, 7 an ihren Innenflächen mit je zwei längs verlaufenden Auswölbungen 18 ausgestaltet, die mit einem bestimmten Abstand
voneinander angeordnet sind. Dadurch ergibt sich zwischen den Auswölbungen 18 auf jeder Halbschale 6, 7 ein Steg 19.
Damit
44 Ii-U w» 4 ·
31/69 - 10 - PLI Ba/Li
15.8.1969
Damit beide Halbschalen 6, 7 gegeneinander verspannt werden können, sind in dem Steg 19 der Halbschale 6 ein Durchgangsloch
20 (Fig. 5) und in dem Steg 19 der Halbschale 7 ein Gewindedurchzug 21 für eine Schraube 22 vorgesehen, die zweckmäßigerweise
unverlierbar in der Halbschale 6 gehalten ist.
Die beiden Koaxialkabel 17 können zwischen die auseinandergeklappten
Halbschalen 6, 7 der Klemmschelle 8 geschoben und an Außenleitern 25, die in einer den Halbschalen 6, 7 entsprechenden
Länge an ihren Endabschnitten von der Kunststoffummantelung befreit
sind, angeklemmt werden. Beim Zusammenspannen der Halbschalen 6, 7 legen sich die Stege 19 zwischen die Kabel 17 und
fixieren deren seitliche Lage, so daß in erforderlicher Länge freigelegte Innenleiter 24 mit Klemmstellen 25 der Anschlußklemme
3 fluchten (Fig. 3).
In Fig. 2 ist die,an dem Einsatzkörper 5 befestigte und zusammengespannte
Klemmschelle 8 dargestellt, die nun mit den angeklemmten Kabeln 17 gegen die Montageplatte 1 schwenkbar ist, während
in Fig. j5 der Einsatzkörper 5, der auch in Aufputzdosen montiert werden kann, in eine Unterputzdose 51 eingesetzt und mittels
zweier Spreizkrallen 32 in bekannter Weise befestigt ist. In
dieser Ansicht (Fig. 5) ist die besonders günstige Anordnung der
schwenkbaren Klemmschelle 8 zwischen den Steckkontakten 2 zu erkennen.
Schwenkt man nun die Klemmschelle 8 mit den angeklemmten Kabeln 17 weiter gegen die Platte 1, so legen sich die Innenleiter
24 automatisch in die Klemmstellen 25 und sind sofort
mittels einer Schraube 22 anschließbar.
5I
,|L ■
31/69 - 11 - PLI Ba/Li
15.8.1969
Für eine die Klemmschelle 8 durchdringende Schraube 26 hat die Montageplatte 1 ein Gewindeloch 27» während in beiden Halbschalen
6, 7 Durchgangslöcher 28, 29 vorgesehen sind, von denen
das Loch 29 der unmittelbar an der Montageplatte 1 zur Anlage kommenden Halbschale 7 einen größeren Durchmesser aufweist. Die
Schraube 26, die ebenfalls unverlierbar in der Halbschale 6 gehalten ist, läßt sich dann schneller in das Gewindeloch 27
einführen, wenn beispielsweise die Durchgangslöcher 28, 29 mit
dem Gewindeloch 27 nicht sofort zur Deckung kommen sollten. In die Montageplatte 1 ist ferner eine öffnung" 50 eingebracht,
in die ein in der Zeichnung nicht sichtbarer wulstförmiger Rand
des Gewindedurchzugs 21 und ein aus diesem hervorragendes freies Ende der Schraube 22 frei hindurchragen können, wenn die Klemmschelle
8 an die Montageplatte 1 gedrückt ist.
Damit man auch Kabel mit in gewissen Grenzen unterschiedlichem Durchmesser anklemmen kann und eine gute Klemmwirkung erzielt
wird, sind die Auswölbungen l8 nicht halbkreisförmig, sondern etwas flacher gehalten, als dem Durchmesser der Außenleiter 2]5
der dargestellten Kabel 17 mit einem mittleren Außendurchmesser entspricht. Die Kabel sind dadurch so fest einklemmbar, daß sie
ihre Lage in der geschlossenen bzw. in der angedrückten Schelle 8 nicht mehr verändern können.
Die meist aus Abschirmgeflecht bestehenden Außenleiter 2J sind
zur Sicherung-gegen Kurzschlußgefahr gegenüber den Schnittflächen
der Kabel 17 etwas verkürzt, so daß die feinen Drähtchen
31/69 - 12 - PLI Ba/Li
15.8.1969
des Geflechts nicht an die Innenleiter 24 heranreichen. Im allgemeinen
hat aber eine Verkürzung der Außenleiter eine unerwünschte Veränderung des Wellenwiderstandes und damit schlechtere
Anschlußwerte zur Folge. Die günstige Form der zweiteiligen Klemmschelle 8 und ihre räumliche Anordnung an der Montage-
platte 1 wirken dem jedoch entgegen. Die verkürzten Außen- |!
leiter 23 werden von den Halbschalen 6, 7 hülsenförmig umfaßt und|!
verlängert. In Fig. 4 ist zu erkennen, daß zwischen der als f
Schnittfläche der Kabel 17 wirksamen Endkante der Klemmschelle 8 ■
und der Klemme 3 nur ein relativ geringer Abstand besteht, der
sich in bezug auf den Wellenwiderstand vorteilhaft auswirkt.
Claims (1)
- tt * ·51/69 - 1 - PLI Ba/Li15.8.1969Schutzansprüche1. Antennensteckdose mit einer schwenkbar in der Dose angebrachten Klemmschelle zum gleichzeitigen Festklemmen eines ankommenden und eines abgehenden Koaxialkabels, die gleichzeitig eine elektrische Verbindung der Außenleiter der beiden Kabel mit einer metallischen Montageplatte des Doseneinsatzes herstellt, dadurch gekennzeichnet, daß die etwa hülsenförmige Klemmschelle (8) aus zwei zur gleichzeitigen Umfassung der beiden Koaxialkabel (17) bestimmten Längshalbschalen (6, 7) aus Metall besteht, die je für sich um eine gemeinsame Achse schwenkbar und, beispielsweise mittels* einer Schraube (22), gegeneinander verspannbar sind, und daß die Klemmschelle (8) mittels einer die beiden Längshalbschalen (6, 7) durchdringenden Schraube (26) gegen die metallische Montageplatte (l) andrückbar ist. /2. Antennensteckdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daßdie Achse der Klemmschelle (8) rechtwinklig zur Anschlußrichtung der Kabel sowie parallel zur Montageplatte (l) und mit ' einem solchen Abstand zu auf der Montageplatte (l) isoliert angebrachten Anschlußklemmen (3) für die Innenleiter (24) der Kabel (17) gelagert ist, daß das den Klemmen (3) zugewandte Ende der an die Montageplatte (l) angedrückten Schelle (8) einen geringen Abstand zu den Klemmen (5) hat. .Il It51/69 - 2 -' PLI Ba/Li15.8.19695. Antennensteckdose nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Längshalbschale (6, 7) der Klemmschelle (8) j aus einem etwa rechteckigen Stück Blech geformt ist und auf seiner gegen die Außenleiter (25) eier beiden Kabel (17) zur Anlage kommenden Innenfläche zwei parallel zu den Längskanten verlaufende Auswölbungen (l8) für die Kabel (17) aufweist sowie an einer Schmalseite einen als Schwenkarm (9, 10) dienenden Portsatz hat, der an seinem freien Ende schwenkbar in der Dose gelagert ist. /4. Antennensteckdose nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkarme (9, 10) der Längshalbschalen (6, 7) an ihren freien Enden je zwei an den Seitenkanten angeformte, als Achse dienende Ansätze (15) haben, mit denen sie in den Schenkeln eines mit seiner Basis (12) an der Montageplatte (l) der Dose (5) befestigten U-förmigen Bügels (11) gelagert sind.5. Antennensteckdose nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (11) und die Montageplatte (l) aus einem Stück bestehen, indem die Montageplatte (1) oder ein Ansatz (13) der Platte (1) als Basis (12) des Bügels (ll) dient und die Schenkel zwei aus der Montageplatte (l) senkrecht herausgebogene oder an dem Ansatz (15) angeformte, senkrecht nach oben abgewinkelte Lappen (l4) sind, die je ein Durchgangsloch (l6) als Lager für die Schwenkarme (9, 10) der Längshalbschalen (6, 7) haben.ι r ι ι «·51/69 - 5 - PLI Ba/Li15.8.19696. Antennensteckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche jeder Längs- ,, halbschale (6, 7) zwischen den Auswölbungen (18) für die Kabel einen Steg (19) bildet, der für eine zum Einspannen der Kabel (17) zwischen den beiden Langshalbschalen (6, 7) vorgesehene Schraube (22) ein Durchgangsloch (20) in der einen Längshalbschale (6) und einen Gewindedurchzug (21) in der anderen Längshalbschale (7) hat/'7· Antennensteckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Langshalbschalen (6, 7) je ein Durchgangsloch (28, 29) für eine Schraube (26) haben, mit der die Klemmschelle (8) durch Einschrauben in ein in der Montageplatte (l) vorgesehenes Gewindeloch (27) an die Montageplatte (l) andrückbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696932361 DE6932361U (de) | 1969-08-15 | 1969-08-15 | Antennensteckdose |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696932361 DE6932361U (de) | 1969-08-15 | 1969-08-15 | Antennensteckdose |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6932361U true DE6932361U (de) | 1970-02-12 |
Family
ID=6604332
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19696932361 Expired DE6932361U (de) | 1969-08-15 | 1969-08-15 | Antennensteckdose |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6932361U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4404807A1 (de) * | 1994-02-16 | 1995-08-17 | Tkm Telekommunikation Und Elek | Abgeschirmte Steckbuchse |
-
1969
- 1969-08-15 DE DE19696932361 patent/DE6932361U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4404807A1 (de) * | 1994-02-16 | 1995-08-17 | Tkm Telekommunikation Und Elek | Abgeschirmte Steckbuchse |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE9004554U1 (de) | Erdungsklemme für ein elektrisches Kabel | |
| DE2607309C2 (de) | Elektrische Anschlußeinheit zur Verbindung mindestens zweier Koaxialkabel in einer Kabelfernsehanlage | |
| EP3116074B1 (de) | Steckbuchsenmodul | |
| DE3808197C2 (de) | ||
| DE19905442A1 (de) | Anschlußklemmenanordnung für anzuschließende Draht- und Sammelschienenflachbandleiter für ein elektrisches Schaltgerät | |
| DE2023170A1 (de) | Schaltbare elektrische Klemmanschlussverbindung | |
| DE3340943A1 (de) | Vorrichtung zur trennfreien kontaktierung des innen- und aussenleiters eines koaxialkabels | |
| DE2534111C3 (de) | Koaxialer Winkelstecker | |
| DE69107099T2 (de) | Einrichtung zum Verbinden eines Koaxialkabels mit einer gedruckten Schaltung, ohne Vorbereitung des Kabels. | |
| DE6932361U (de) | Antennensteckdose | |
| DE3136462C2 (de) | Vorrichtung zum Trennen der Verbindung zwischen zwei Koaxialkabeln in Kommunikationsanlagen | |
| DE1765265B1 (de) | Koaxialstecker mit abwinkelbarer Anschlussleitung | |
| DE2733200C3 (de) | Antennensteckdose | |
| DE2423233A1 (de) | Vorrichtung zum elektrischen und mechanischen anschluss von koaxialkabeln | |
| DE19830635C1 (de) | Netzanschlußvorrichtung mit Funkentstörung für elektrische Geräte | |
| EP0201035B1 (de) | Koaxialkabelanschluss an einer Federleiste | |
| DE2841685C2 (de) | Elektrischer Stecker, insbesondere Kraftfahrzeugstecker | |
| EP0902507A2 (de) | Stecker für Koaxialkabel | |
| DE2342447A1 (de) | Koaxialer winkelanschlusstecker fuer antennensteckdosen | |
| DE3615134A1 (de) | Kontaktfederkoerper mit schraubenloser leiteranschlussklemme fuer elektrische installationsgeraete, vorzugsweise steckdosen | |
| DE102017131062B3 (de) | Steckdose | |
| DE1907573C (de) | Klemmvorrichtung für elektrische Leiter, bestehend aus einem Blechbiegeteil und einem Klemmbügel | |
| DE2405885C3 (de) | Anschlußeinrichtung für Koaxialkabel | |
| DE7211982U (de) | ||
| DE2240857C3 (de) | Steckanschlußarmatur |