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DE6932361U - Antennensteckdose - Google Patents

Antennensteckdose

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Publication number
DE6932361U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mounting plate
clamp
cables
shells
longitudinal half
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19696932361
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Elektronik und Photokino GmbH
Original Assignee
Robert Bosch Elektronik und Photokino GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch Elektronik und Photokino GmbH filed Critical Robert Bosch Elektronik und Photokino GmbH
Priority to DE19696932361 priority Critical patent/DE6932361U/de
Publication of DE6932361U publication Critical patent/DE6932361U/de
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  • Multi-Conductor Connections (AREA)

Description

31/69 PLI Ba/Li
15.8.1969
ROBERT BOSCH ELEKTRONIK UND PHOTOKINO GMBH Berlin und Stuttgart
Antennensteckdose
Die Neuerung betrifft eine Antennensteckdose mit einer schwenkbar in der Dose angebrachten Klemmschelle zum gleichzeitigen Festklemmen eines ankommenden und eines abgehenden Koaxialkabels, die gleichzeitig eine elektrische Verbindung der Außenleiter der beiden Kabel mit einer metallischen Montageplatte des Doseneinsatzes herstellt. Die neuerungsgemäße Antennensteckdose soll hauptsächlich das Anschließen der Koaxialkabel bei Unterputz- oder Aufputzmontage erleichtern und beschleunigen sowie eine kontaktsichere elektrische Verbindung der Außenleiter mit der Dose ermöglichen. Dazu sind einfach zu handhabende Kiemmittel erforderlich, an die man die Kabel ohne umständliche Vorbereitungen und mit einer größtmöglichen Sicherheit gegen Kurzschlüsse zwischen den Leitern anklemmen kann. Außerdem müssen die Kabel auch mechanisch in der Dose so festgelegt sein, daß sie gegen Zug entlastet sind.
Zum Festklemmen von Koaxialkabeln auf einer Unterlage, beispielsweise auf der Montageplatte einer Antennensteckdose, werden im allgemeinen geeignet gebogene oder geformte Klemm-» schellen aus Metall oder Kunststoff benutzt, die meist mittels Schraubverbindung lösbar in der Dose befestigt sind. Die
entisolierten
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entisolierten Kabel werden unter die gelockerte Schelle geschoben und durch Anziehen einer oder mehrerer Schrauben an der Montageplatte festgeklemmt. Dabei wird gleichzeitig die elektrische Verbindung der Außenleiter mit der Dose hergestellt.
Diese Befestigungsart ist jedoch zu umständlich und zeitraubend, da man die Kabel in der Dose meist nur mit Mühe in eine zum Anschließen günstige Lage bringen kann. Insbesondere an schlecht zugänglichen Anschlußstellen und bei Unterputzanlagen bedarf es einiger Geschicklichkeit, um die Kabel unter die Klemmschelle zu führen. Man muß daher vielfach den Steckdoseneinsatz zum Anschließen der Kabel aus dem Unterputzgehäuse herausnehmen und die in gewisser Länge aus der Wand herausragenden Kabel, insbesondere wenn diese aus weniger flexiblem Material bestehen, in umständlicher Weise biegen, um sie beim Einsetzen des Steckdoseneinsatzes in das Unterputzgehäuse in der sehr engen Dose unterzubringen. Durch diese Erschwernisse wird die Montagezeit natürlich wesentlich verlängert.
Nachteilig bezüglich der Kurzschlußgefahr wirkt sich auch die schmale Form bekannter Klemmschellen aus, die nur eine geringe Klemmfläche aufweisen; die Kabel werden zwar an ihren Außen-
leitern angeklemmt, aber nicht immer an einer elektrisch günstigen Stelle. Ihre Lage in der Dose wird auch nicht ausreichend fixiert, so daß die feinen Drähtchen des üblicherweise aus Abschirmgeflecht bestehenden Außenleiters, der aus elek-
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trischen Gründen möglichst bis dicht an die Schnittfläche des Kabels führen soll, mit dem Innenleiter in Berührung kommen können.
Nach dem deutschen Gebrauchsmuster 1 826 254 ist eine Klemmschelle für Antennensteckdosen bekannt, die in Form eines ungefähr rechteckigen Bleches mit mindestens einem Lappen an jeder Längskante, der über je eines der beiden nebeneinander und etwa parallel zu den Längskanten auf der Schelle liegenden Koaxialkabel gebogen werden kann und die Kabel auf der Schelle festklemmt, eine größere Sicherheit gegen Kurzschlüsse zwischen den beiden Leitern eines Kabels bieten soll. Hierbei werden die Kabel außerhalb der montierten Steckdose an der Klemmschelle befestigt, worauf dann die Klemmschelle mit den daran befestigten Kabeln in die Steckdose eingesetzt und in dieser fest angeschraubt wird. Diese Klemmschelle hat jedoch den Nachteil, daß ihre Bauform kompliziert ist. Der Außenumriß des Bleches, insbesondere seiner Längskanten, muß der Form seiner benachbarten Bauelemente auf der Grundplatte der Steckdose angepaßt sein, um die Lage der Klemmschelle auf der Grundplatte zum Zwecke der Befestigung zu bestimmen. Außerdem kann die Klemmschelle auch verlorengehen und irrtümlicherweise seitenverkehrt oder mit vertauschten Enden an den Kabeln befestigt werden.
In dem deutschen Gebrauchsmuster 1 785 252 ist eine Empfängeranschlußdose mit Kiemmitteln beschrieben, die das Einführen und
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Anschließen
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Anschließen der Zuleitungskabel erleichtern sollen, indem eine Doppelschelle, mit der die Abschirmungen der Zuleitungskabel derart an einer Grundplatte der Dose festgeklemmt werden, daß die Anschlußstellen der Kabeladern vor Zug entlastet sind, schwenkbar in der Dose befestigt ist. Die schwenkbare Schelle wird aus einer senkrechten Stellung in der Dose in eine waagerechte Lage geschwenkt und auf die freigemachten Abschirmmäntel der an den Innenleitern angeschlossenen Kabel angeklemmt. In dieser Lage wird die an einem Schwenkarm befindliche Schelle mit einer Schraube an der Grundplatte befestigt. Der relativ große Abstand der Endkante der Schelle von den Anschlußstellen der Innenleiter ist bei dieser Konstruktion jedoch von Nachteil. Man kann zwar zur Vermeidung eines Kurzschlusses zwischen den beiden Leitern das den Außenleiter bildende Geflecht verkürzen, um einen ausreichenden Abstand zur Schnittfläche der Kabel zu erhalten, wird aber dadurch die Abschirmwirkung und den Wellenwiderstand ungünstig beeinflussen.
Die Neuerung hat die Aufgabe, eine Klemmschelle für eine Antennensteckdose so zu gestalten, daß die geschilderten Nachteile bekannter Ausführungen weitgehend vermieden werden. Nach der Neuerung wird das dadurch ermöglicht, daß die etwa hülsenförmige Klemmschelle aus zwei zur gleichzeitigen Umfassung der beiden Koaxialkabel bestimmten Langshalbschalen aus Metall besteht, die je für sich um eine gemeinsame Achse schwenkbar und, beispielsweise Mittels einer Schraube, gegeneinander verspannbar
sind.
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sind, und daß die Klemmschelle mittels einer die beiden Längshalbschalen durchdringenden Schraube gegen die metallische Montageplatte andrückbar ist.
Im Gegensatz zu bekannten Ausführungen besteht die neuerungsgemäße Klemmschelle aus zwei zum Umfassen der beiden Kabel geeignet geformten Halbschalen, die gegeneInandergeklappt eine Hülse bilden und durch ihre längliche Form größere Klemmflächen haben. Zum Anklemmen der bereits vor der Montage auf eine bestimmte, für die Abmessungen der Klemmschelle erforderliehe Länge zugeschnittenen und entsprechend entisolierten Kabel kann man die beiden Halbschalen nach Lösen einer Schraubbefestigung ausreichend weit auseinanderklappen, da jede Halbschale für sich an einer beiden Halbschalen gemeinsamen Achse beweglich ist. Die Kabel lassen sich dann einfach und bequem dazwischenlegen und durch Zusammenspannen der beiden Hälften der Klemmschelle anklemmen.
Damit die Kabel dabei parallel und mit einem definierten Abstand zueinander fixierbar sind und in dieser Lage mit der Schelle gegen die Montageplatte geschwenkt werden können, ist die neue Klemmschelle in zweckmäßiger Weise derart ausgestaltet, daß jede Längshalbschale der Klemmschelle aus einem etwa rechteckigen Stück Blech geformt ist und auf seiner gegen die Außenleiter der beiden Kabel zur Anlage" kommenden Innenfläche zwei parallel zu den Längskanten verlaufende Auswölbungen für die Kabel aufweist sowie an einer Schmalseite einen als Schwenk-
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arm dienenden Portsatz hat, der an seinem freien Ende schwenkbar in der Dose gelagert ist.
Durch diese neuartige Formgebung der beiden Hälften der Klemmschelle sind die Kabel an ihren Außenleitern fast allseitig umfaßt. Für das Zusammenspannen der beiden Halbschalen ist eine einfache Schraubbefestigung vorgesehen, die am zweckmäßigsten in der Mitte zwischen den Kabeln anzubringen ist, wenn die Innenfläche jeder Längshalbschale zwischen den Auswölbungen für die Kabel einen Steg bildet, der für eine zum Einspannen der Kabel zwischen den beiden Langshalbschalen vorgesehene Schraube ein Durchgangsloch in der einen Längshalbschale und einen Gewindedurchzug in der anderen Längshalbschale hat. Die Stege der beiden Halbschalen liegen dann zwischen den Kabeln und verbessern deren seitliche Lage. Man erzielt dadurch auch eine besonders gute Klemmwirkung. Die Schelle mit den Kabeln läßt sich mühelos mit einem einfachen Handgriff in eine ungefähr parallele Lage zur Montageplatte schwenken, ohne daß die Kabel ihre einmal festgelegte Lage verändern. Die Befestigung der Klemmschelle erfolgt mittels einer Schraube, für die beide Längshalbschalen je ein Durchgangsloch haben und mit der die Klemmschelle durch Einschrauben in ein in der Montageplatte vorgesehenes Gewindeloch an die Montageplatte andrückbar ist. Die Außenleiter der Kabel sind damit auch elektrisch angeschlossen.
Gleichzeitig lassen sich auch die Innenleiter der Kabel elek-
trisch anschließen, wenn die Achse der Klemmschelle rechtwinklig
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zur Anschlußrichtung der Kabel sowie parallel zur Montageplatte · und mit einem solchen Abstand zu auf der Montageplatte isoliert angebrachten Anschlußklemmen für die Innenleiter der Kabel gelagert ist, daß das den Klemmen zugewandte Ende der an die Montageplatte angedrückten Schelle einen geringen Abstand zu den Klemmen hat.
Diese Anordnung ist besonders vorteilhaft, weil man die Klemmschelle bei einer Doppelsteckdose aus räumlichen Gründen so anordnet, daß sie zwischen die beiden Steckkontakte schwenken muß. Wenn der Abstand der Kabel in der Klemmschelle dann so definiert ist, daß ihre Innenleiter mit den Klemmstellen der Anschlußklemmen fluchten, legen sich die Innenleiter gleichzeitig in die Klemmstellen der geöffneten Anschlußklemmen. Man braucht dann nur noch die Schrauben der Anschlußklemmen anzuziehen, um den gesamten AnschlußVorgang zu beenden. Außerdem kann sich der Wellenwiderstand durch den geringen Abstand zwischen den Klemmstellen der Innenleiter und der die Kabel hülsenförmig umgebenden, als Außenleiter wirksamen Klemmschelle nicht verändern.
Nach einem weiteren Merkmal der Neuerung kann die Klemmschelle in der Dose dadurch befestigt sein, daß die Schwenkarme der Längshalbschalen an ihren freien Enden je zwei an den Seitenkanten angeformte, als Achse dienende Ansätze haben, mit denen sie in den Schenkeln eines mit seiner Basis an der Montageplatte der Dose befestigten U-förmigen Bügels gelagert sind..
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Eine bevorzugte Ausführung, die eine Vereinfachung der Herstellung ermöglicht, ist nach der Neuerung dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel und die Montageplatte aus einem Stück bestehen, indem die Montageplatte oder ein Ansatz der Platte als Basis des Bügels dient und die Schenkel zwei aus der Montageplatte senkrecht herausgebogene oder an dem Ansatz angeformte, senkrecht nach oben abgewinkelte Lappen sind, die je ein Durchgangsloch als Lager für die Schwenkarme der Längshalbschalen haben. Die Durchgangslöcher haben einen solchen Durchmesser, daß die als Achsen dienenden Ansätze der Schwenkarme mit einigem Spiel gelagert sind und beide Schwenkarme zusammen um ihre gemeinsame Achse, z. B. bei zusammengespannter Klemmschelle, oder jeder Arm für sich um seine eigene Achse drehbar ist.
Weitere Einzelheiten der Neuerung sowie deren Wirkungsweise seien 15 anhand der Zeichnung erläutert, in der ein Ausführungsbeispiel
der neuerungsgemäßen Antennensteckdose dargestellt ist. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Steckdoseneinsatzes mit geöffneter Klemmschelle und zwei anzuschließenden Koaxialkabeln in natürlicher Größe,
Fig. 2 eine gleiche Ansicht der Fig. 1, jedoch mit geschlossener, gegen die Montageplatte schwenkbarer Klemmschelle ' und an ihren Außenleitern angeklemmten Kabeln,
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen in ein Unterputzgehäuse eingesetzten Steckdoseneinsatz der Fig. 2,
Fig.
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Fig. 4 eine gleiche Draufsicht wie in Fig. 3* jedoch mit angedrückter Klemmschelle und angeschlossenen Kabeln, und
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht der Klemmschelle in etwas vergrößertem Maßstab und auseinandergezogenem Zustand.
An einer metallischen Montageplatte 1, die als Träger für zwei Steckkontakte 2, eine Kabelanschlußklemme 3 und für eine gedruckte Leiterplatte 4 eines Einsatzkörpers 5 einer Antennen- | steckdose in Fig. 1 dient, sind in Fig. 5 einzeln dargestellte Längshalbschalen 6, 7 einer Klemmschelle 8 mittels Schwenkarme 9» 10 in einem U-förmigen Bügel 11 gelagert, der mit der Montageplatte 1 aus einem Stück besteht, indem seine Basis 12 eine Verlängerung eines Ansatzes 13 der Montageplatte 1 ist und seine Schenkel zwei an dem Ansatz 13 senkrecht nach oben abgewinkelte Lappen 14 sind. Die Schwenkarme 9, 10 haben an ihren freien Enden je zwei seitlich an den Längskanten angeformte Ansätze 15 (Fig. 5)J die als Achse dienen und in Durchgangslöchern 16 der Lappen l4 drehbar sind. Die so gebildete Achse der Klemmschelle 8 ist rechtwinklig zur Anschlußrichtung der Kabel und parallel zur Montageplatte 1 mit einem Abstand zu den Anschlußklemmen 3 gelagert, der etwas größer ist als der Schwenkradius der Klemmschelle Zum Umfassen zweier Koaxialkabel 17 sind die beiden Längshalbschaleh 6, 7 an ihren Innenflächen mit je zwei längs verlaufenden Auswölbungen 18 ausgestaltet, die mit einem bestimmten Abstand voneinander angeordnet sind. Dadurch ergibt sich zwischen den Auswölbungen 18 auf jeder Halbschale 6, 7 ein Steg 19.
Damit
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Damit beide Halbschalen 6, 7 gegeneinander verspannt werden können, sind in dem Steg 19 der Halbschale 6 ein Durchgangsloch 20 (Fig. 5) und in dem Steg 19 der Halbschale 7 ein Gewindedurchzug 21 für eine Schraube 22 vorgesehen, die zweckmäßigerweise unverlierbar in der Halbschale 6 gehalten ist.
Die beiden Koaxialkabel 17 können zwischen die auseinandergeklappten Halbschalen 6, 7 der Klemmschelle 8 geschoben und an Außenleitern 25, die in einer den Halbschalen 6, 7 entsprechenden Länge an ihren Endabschnitten von der Kunststoffummantelung befreit sind, angeklemmt werden. Beim Zusammenspannen der Halbschalen 6, 7 legen sich die Stege 19 zwischen die Kabel 17 und fixieren deren seitliche Lage, so daß in erforderlicher Länge freigelegte Innenleiter 24 mit Klemmstellen 25 der Anschlußklemme 3 fluchten (Fig. 3).
In Fig. 2 ist die,an dem Einsatzkörper 5 befestigte und zusammengespannte Klemmschelle 8 dargestellt, die nun mit den angeklemmten Kabeln 17 gegen die Montageplatte 1 schwenkbar ist, während in Fig. j5 der Einsatzkörper 5, der auch in Aufputzdosen montiert werden kann, in eine Unterputzdose 51 eingesetzt und mittels zweier Spreizkrallen 32 in bekannter Weise befestigt ist. In
dieser Ansicht (Fig. 5) ist die besonders günstige Anordnung der schwenkbaren Klemmschelle 8 zwischen den Steckkontakten 2 zu erkennen. Schwenkt man nun die Klemmschelle 8 mit den angeklemmten Kabeln 17 weiter gegen die Platte 1, so legen sich die Innenleiter 24 automatisch in die Klemmstellen 25 und sind sofort mittels einer Schraube 22 anschließbar.
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Für eine die Klemmschelle 8 durchdringende Schraube 26 hat die Montageplatte 1 ein Gewindeloch 27» während in beiden Halbschalen 6, 7 Durchgangslöcher 28, 29 vorgesehen sind, von denen das Loch 29 der unmittelbar an der Montageplatte 1 zur Anlage kommenden Halbschale 7 einen größeren Durchmesser aufweist. Die Schraube 26, die ebenfalls unverlierbar in der Halbschale 6 gehalten ist, läßt sich dann schneller in das Gewindeloch 27 einführen, wenn beispielsweise die Durchgangslöcher 28, 29 mit dem Gewindeloch 27 nicht sofort zur Deckung kommen sollten. In die Montageplatte 1 ist ferner eine öffnung" 50 eingebracht, in die ein in der Zeichnung nicht sichtbarer wulstförmiger Rand des Gewindedurchzugs 21 und ein aus diesem hervorragendes freies Ende der Schraube 22 frei hindurchragen können, wenn die Klemmschelle 8 an die Montageplatte 1 gedrückt ist.
Damit man auch Kabel mit in gewissen Grenzen unterschiedlichem Durchmesser anklemmen kann und eine gute Klemmwirkung erzielt wird, sind die Auswölbungen l8 nicht halbkreisförmig, sondern etwas flacher gehalten, als dem Durchmesser der Außenleiter 2]5 der dargestellten Kabel 17 mit einem mittleren Außendurchmesser entspricht. Die Kabel sind dadurch so fest einklemmbar, daß sie ihre Lage in der geschlossenen bzw. in der angedrückten Schelle 8 nicht mehr verändern können.
Die meist aus Abschirmgeflecht bestehenden Außenleiter 2J sind zur Sicherung-gegen Kurzschlußgefahr gegenüber den Schnittflächen der Kabel 17 etwas verkürzt, so daß die feinen Drähtchen
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des Geflechts nicht an die Innenleiter 24 heranreichen. Im allgemeinen hat aber eine Verkürzung der Außenleiter eine unerwünschte Veränderung des Wellenwiderstandes und damit schlechtere Anschlußwerte zur Folge. Die günstige Form der zweiteiligen Klemmschelle 8 und ihre räumliche Anordnung an der Montage-
platte 1 wirken dem jedoch entgegen. Die verkürzten Außen- |!
leiter 23 werden von den Halbschalen 6, 7 hülsenförmig umfaßt und|! verlängert. In Fig. 4 ist zu erkennen, daß zwischen der als f
Schnittfläche der Kabel 17 wirksamen Endkante der Klemmschelle 8 ■ und der Klemme 3 nur ein relativ geringer Abstand besteht, der sich in bezug auf den Wellenwiderstand vorteilhaft auswirkt.

Claims (1)

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    Schutzansprüche
    1. Antennensteckdose mit einer schwenkbar in der Dose angebrachten Klemmschelle zum gleichzeitigen Festklemmen eines ankommenden und eines abgehenden Koaxialkabels, die gleichzeitig eine elektrische Verbindung der Außenleiter der beiden Kabel mit einer metallischen Montageplatte des Doseneinsatzes herstellt, dadurch gekennzeichnet, daß die etwa hülsenförmige Klemmschelle (8) aus zwei zur gleichzeitigen Umfassung der beiden Koaxialkabel (17) bestimmten Längshalbschalen (6, 7) aus Metall besteht, die je für sich um eine gemeinsame Achse schwenkbar und, beispielsweise mittels* einer Schraube (22), gegeneinander verspannbar sind, und daß die Klemmschelle (8) mittels einer die beiden Längshalbschalen (6, 7) durchdringenden Schraube (26) gegen die metallische Montageplatte (l) andrückbar ist. /
    2. Antennensteckdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
    die Achse der Klemmschelle (8) rechtwinklig zur Anschlußrichtung der Kabel sowie parallel zur Montageplatte (l) und mit ' einem solchen Abstand zu auf der Montageplatte (l) isoliert angebrachten Anschlußklemmen (3) für die Innenleiter (24) der Kabel (17) gelagert ist, daß das den Klemmen (3) zugewandte Ende der an die Montageplatte (l) angedrückten Schelle (8) einen geringen Abstand zu den Klemmen (5) hat. .
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    5. Antennensteckdose nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Längshalbschale (6, 7) der Klemmschelle (8) j aus einem etwa rechteckigen Stück Blech geformt ist und auf seiner gegen die Außenleiter (25) eier beiden Kabel (17) zur Anlage kommenden Innenfläche zwei parallel zu den Längskanten verlaufende Auswölbungen (l8) für die Kabel (17) aufweist sowie an einer Schmalseite einen als Schwenkarm (9, 10) dienenden Portsatz hat, der an seinem freien Ende schwenkbar in der Dose gelagert ist. /
    4. Antennensteckdose nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkarme (9, 10) der Längshalbschalen (6, 7) an ihren freien Enden je zwei an den Seitenkanten angeformte, als Achse dienende Ansätze (15) haben, mit denen sie in den Schenkeln eines mit seiner Basis (12) an der Montageplatte (l) der Dose (5) befestigten U-förmigen Bügels (11) gelagert sind.
    5. Antennensteckdose nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (11) und die Montageplatte (l) aus einem Stück bestehen, indem die Montageplatte (1) oder ein Ansatz (13) der Platte (1) als Basis (12) des Bügels (ll) dient und die Schenkel zwei aus der Montageplatte (l) senkrecht herausgebogene oder an dem Ansatz (15) angeformte, senkrecht nach oben abgewinkelte Lappen (l4) sind, die je ein Durchgangsloch (l6) als Lager für die Schwenkarme (9, 10) der Längshalbschalen (6, 7) haben.
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    6. Antennensteckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche jeder Längs- ,, halbschale (6, 7) zwischen den Auswölbungen (18) für die Kabel einen Steg (19) bildet, der für eine zum Einspannen der Kabel (17) zwischen den beiden Langshalbschalen (6, 7) vorgesehene Schraube (22) ein Durchgangsloch (20) in der einen Längshalbschale (6) und einen Gewindedurchzug (21) in der anderen Längshalbschale (7) hat/'
    7· Antennensteckdose nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Langshalbschalen (6, 7) je ein Durchgangsloch (28, 29) für eine Schraube (26) haben, mit der die Klemmschelle (8) durch Einschrauben in ein in der Montageplatte (l) vorgesehenes Gewindeloch (27) an die Montageplatte (l) andrückbar ist.
DE19696932361 1969-08-15 1969-08-15 Antennensteckdose Expired DE6932361U (de)

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DE19696932361 Expired DE6932361U (de) 1969-08-15 1969-08-15 Antennensteckdose

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DE (1) DE6932361U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4404807A1 (de) * 1994-02-16 1995-08-17 Tkm Telekommunikation Und Elek Abgeschirmte Steckbuchse

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