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DE6932024U - Vorrichtung zum beladen, insbesondere von schiffen mit kunststoffsaecken. - Google Patents

Vorrichtung zum beladen, insbesondere von schiffen mit kunststoffsaecken.

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DE6932024U
DE6932024U DE6932024U DE6932024U DE6932024U DE 6932024 U DE6932024 U DE 6932024U DE 6932024 U DE6932024 U DE 6932024U DE 6932024 U DE6932024 U DE 6932024U DE 6932024 U DE6932024 U DE 6932024U
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DE
Germany
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spiral chute
tube
spiral
individual sheets
chute
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Expired
Application number
DE6932024U
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English (en)
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LAESSIG FOERDERTECH HAMBURG
Original Assignee
LAESSIG FOERDERTECH HAMBURG
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Filing date
Publication date
Application filed by LAESSIG FOERDERTECH HAMBURG filed Critical LAESSIG FOERDERTECH HAMBURG
Priority to DE6932024U priority Critical patent/DE6932024U/de
Publication of DE6932024U publication Critical patent/DE6932024U/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G67/00Loading or unloading vehicles
    • B65G67/60Loading or unloading ships
    • B65G67/606Loading or unloading ships using devices specially adapted for bulk material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

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DIPL.-ΙΝΘ. E. SPLANEMANN 2000 HAMBURQ ae 1 1 . August 1 D I P L. -1 N G. J. RICHTER N«u»r WoII 10
DIPL..ING. R. SPLANEMANN ΐΐϋΙΊΊ,ϋ, Ηα-nbor«,
HAMBURG MÖNCHEN
Fördertechnik Hamburg
Harry Lässig
Hamburg-Schenefeld
Patentanmeldung
Vorrichtung zum Beladen, insbesondere von Schiffen mit Kunststoffsäcken
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Belaaen, insbesondere von Schiffen mit Kunststoffsäcken, bestehend aus einem verfahrbaren Portal mit einem einen Förderer aufweisenden, höhenverschwenkbaren Auslegerarm, der an seinem freien Ende ein senkrechtes Trägergestell mit einer Wendelrutsche trägt, deren oberes freies Ende im Bereich der Abgabeseite des in dem verschwenkbaren Auslegerarm gelagerten Förderers angeordnet ist, dem auf der Brückenplattform vorgesehene Zuführbänder vorgeschaltet sind, während an dem unteren freien Ende der Wendelrutsche ein als Drehteller mit untergesetztem Transportband ausgebildetes Austragsorgan vorgesehen ist.
Das Be- und Entladen von See- und Binnenschiffen mit Stückgütern erfolgt durch Transport der einzelnen Stückgüter oder durch Zusammenfassen mehrerer Stückgüter in Hieven, Schlingen, Netzen oder auf Paletten mittels bordeigener oder landseitiger Entladegeräte.
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Nachteilig sind hierbei die zeit- und lohnaufwendigen Arbeiten, die durch das Zusammenstellen und Auseinandernehmen der Hieven, durch das Aufheben, Tragen und Ablegen der Stückgüter von Hand gegeben sind. Hinzu kommt noch der diskontinuierliche und dadurch bedingte langsame Materialfluß.
Um einen kontinuierlichen Materialfluß und um da
durch eine größere Umschlagleistung zu erzielen, ist es bekannt, Klemmbandörderer für den senkrechten Auf- und Abtransport zu verwenden. Derartige Förderer sind jedoch in ihrem Einsatz sehr beschränkt, da einerseits jeweils nur Stückgüter mit etwa den gleichen Abmessungen und andererseits keine druckempfindlichen Güter befördert werden können.
Zum kontinuierlichen Beladen von Schiffen werden Wendelrutschen verwendet, die beispielsweise an einem Förderbänder aufweisenden, höhenverschwenkbaren Auslegerarm einer ortsbeweglichen Verladebrücke befestigt sind. Die Vvendelrutschen ermöglichen eine schnelle kontinuierliche Materialbeforderung.
Bei den bekannten, mit Wendelrutschen arbeitenden Beladevorrichtungen für Schiffe ist eine Veränderung der Abgabeseite der Wendelrutsche, um das Verladegut an einer anderen Stelle absetzen zu können, nicht möglich, außer, daß zusätzliche Einrichtungen vorgesehen sind, die beispielsweise darin bestehen, daß das Verladegut von der Abgabeseite der Wendelrutsche auf ein Transportband übergeleitet wird. Bei ainer weiteren bekannten Ausführungsform wird von einer geschlossenen Wendelrutsche ausgegangen, deren Aufgabeeeite ein trichterförmiges Gehäuse aufweist, in das die Mündung eines Zuführrohres hineinreicht.
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Diese Vorrichtung ist jedoch nur für Schüttgüter verwendbar.
Diese bekannten Wendelrutschen sind jedoch dann nicht für den Transport von Säcken, insbesondere Kunststoffsäcken, geeignet, wenn bei den verschiedensten Witterungsverhältnissen Kunststoffsäcke sicher und ohne Beschädigungen mit nahezu gleichbleibender Geschwindigkeit transportiert werden sollen, ferner hat es sich gezeigt, daß gerade Kunststoffsäcke durch elektrostatische Aufladungen oeim Transport auf den bekannten Wendelrutschen abgebremst und sogar zum Stehen auf der Transportbahn gebracht werden. Dies wirkt sich insbrsondere dann immer sehr nachteilig aus, wenn auf den Wendelrutschen Stauungen, gewollt oder ungewollt, auftreten. Der Weitertransport der Säcke, d.h. das weitere Nachrutschen der Säcke, ist nur dann möglich, wenn die Säcke von Ha.nd oder mittels besonderer Einrichtungen in Bewegung gesetzt werden, was häufig sehr mühevoll ist.
Demgegenüber ist es das Ziel der Erfindung, eine Vorrichtung zum Beladen von Schiffen mit Kunststoffsäcken der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die neben einem kontinuierlichen Transport bei den verschiedenen WitterungsverhältniGsen ohne Beschädigung des Transportgutes und der Transportverpackung auch das Beladen tiefer Schiffe ermöglicht. Zur Lösung dieser Aufgabe wird ^eniäß der Erfindung eine Vorrichtung zum Beladen von Schiffen vorgeschlagen, die in der Weise ausgebildet ist, daß die Wendelrutsche aus mehreren aneinandergereihten, segmentartigen Einzelblechen besteht, deren Biegungen innenseitig einen sehr steilen und außenseitig einen sehr flachen Rutschwinkel aufweisen,
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und die mit ihren unteren Kanten die jeweils nachfolgenden Einzelbleche in ihren oberen Abschnitten treppenförmig unter Ausbildung von Spalten übergreifen, deren Höhe mindestens der Materialstärke der Einzelbleche entspricht und die verschlossen ausgebildet sind.
Die Erfindung ist ferne.r dadurch gekennzeichnet, daß . oberhalb der in dem Trägergestell mittels eines mittigen, feststehenden, zylindrischen Rohres g ehalte·^ nen Wendelrutbche eine zweite Wendelrutsche mit einem mittigen, feststehenden und in dem festehenden Trägerrohr der Wendelrutsche geführten Halterohr angeordnet ist, das an seiner Außenwandung mit schraubengewindeförmigen, der Steigung der Wendel der Rutschen entsprechenden trofilierungen versehen ist, die mit an der Innenwandung des feststehenden Trägerrohres der Wendelrutsche ausgebildeten Gegenprofilen in Eingriff stehen, die und die zweite teleskopartig ein- und ausfahrbare Wendelrutsche aus mehreren aneinandergereihten, segmentartigen Einzelblechen bestehen, deren Biegungen innenseitig einen sehr steilen und außenseitig einen sehr flachen Kutschwinkel aufweisen, und die mit ihren unteren Kanten die jeweils nachfolgenden Einzelble'ohe in ihren oberen Abschnitten treppenförmig unter Ausbildung von Spalten übergreifen, deren Höhe miridestens der Materialstärke der Einzelbleche entspricht und die verschlossen ausgebildet sind.
Die Wendelrutscheh weisen im Bereich einer Steigung von 26oo mm vierundzwanzig segmentartige, miteinander verbundene Einzelbleche auf.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigt
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Fig. 1 eine verfahrbare Beladevorrichtung mit einem höhenverschwenkbaren Auelegerarm und mit an diesem befestigten, aus einer Wendelrutsche bestehenden Senkrechtförderer,
^ und in einer Ansicht von oben,
die Wendelrutsche in einer Seitenansicht
Fig. 4 eine Wendelrutsche mit einer ausfahrbaren Wendelrutsche in einer Seitenansicht,
Fig. 5 die ausfahrbare Wendelrutsche in einer Seitenansicht,
Fig. 6 die KVendelrutsehe in einer schaubildlichen Ansicht,
^" ' das aus einer Teleskoprollenbahn und
einem Drehteller bestehende Austragorgan in eingefahrener und ausgefahrener Stellung der Teleskoprollenbahn in Seitenansichten und
Fig. 9 die Teleskoprollenbahn in ausgefahrener Stellung in einer Ansicht von , ^n.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform geaaß Fig. besteht die erfindungsgemäß ausgebildete Beladevorrichtung für Schiffe aus einem verfahrbaren Portal mit einer Drehsäule 11, die mit einem Schwenkgetriebe in Verbindung steht. Benachbart der horizontalen
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Brückenplattform ist an der Drehsäule 11 ein heb- und
senkbarer Auslegerarm 12 bei 15 befestigt. Am freien Ende des Auslegerarmes ist ein als Wendelrutsche 14 ausgebildeter Senkrechtförderer 15 schwenkbar angebracht. Abgabeseitig trägt die Wendelrutsche 14 ein ,. · Austragorgan 16. Um zu erreichen, daß die Wendel- - rutsche 14 mit dem Austragorgan 16 immer eine senk
rechte Stellung einnimmt, ist eine Parallelführung im Auslegerarm 12 vorgesehen, die aus einem Parallelgestange besteht. An dem oberen freien Ende der aus zwei Teilen 11a und 11b bestehenden Drehsäule 11, die bei schwenkbar miteinander verbunden sind, ist ein Ausleger 19 mit einem Gegengewicht 20 vorgesehen, der mit dem Auslegerarm 12 über Halteseile oder angelenkte Haltestangen 21 verbunden ist. Die Heb- und Senkbewegung des Auslegerarmes 12 erfolgt mittels hydraulischer Arbeitszylinder 22.
Der Auslegerarm 12 ist gemäß Fig. 1 rohr- oder kastenförmig ausgebildet und allseitig mit einer Verkleidung versehen. Im Innenraum des Auslegerarmes 12 ist ein Transportband 30 angeordnet, das über Antriebs- und Leitrollen geführt ist. Dem Transportband 30 ist ein Zuführband 31 vorgeschaltet, das vorzugsweise als seitlich flexibles Kurvenförderband ausgebildet ist, um eine Gutzufuhr in jeder Schwenkstellung der Drehsäule 11 mit dem Auslegerarm 1? zu gewährleisten. Das Zuführband ist auf der verschwenkbaren Plattform der Drehsäule angeordnet, jedoch aufgabeseitig an der Portalplattform befestigt. Dem Zuführband 31, das nicht als flexibles Kurvenförderband ausgebildet zu sein braucht, kann noch ein weiteres Zuführband vorgeschaltet sein. Häufig werden jedoch die zu verladenden Säcke direkt von einem landseitig angeordneten Förderband an das Zuführband oder 31 abgegeben.
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Die Förderbänder 30 und 31 bestehen aus endlosen, flachen oder muldenförmigen Gurten aus Baumwolle, Gummi, Stahlband oder Kunststoff; sie sind über Leit- bzw. Führungsrollen geführt, von denen die TJmlenkwalzen jeweils als Antriebswalzen ausgebildet sind und mit Antriebsmotoren in Verbindung stehen, die von einer Kanzel 32 steuerbar sind (Fig. 1). Die Antriebe für die Förderbänder 30, 31 können jedoch auch von einem gemeinsamen Antrieb abgeleitet sein.
Das freie Knde des Auslegerarmes 12 trägt den Senkrechtförderer 15» der aus einem feststehenden, zylindrischen Rohr 35 besteht, das unter Ausbildung eines Zwischenraumes 36 von einem zylindrischen Trägergestell 37 umgeben ist, das auch vollwandig ausgebildet sein kann (Fig. 2 und 4). Der obere Abschnitt des Trägergestells ist als Plattform 38 mit einem Aufgabeabschnitt 39 ausgebildet, in den das Förderband 30 des Auslegerarmes 12 mündet (Fig. 3)·
Zwischen dem Rohr 35» das mittels der Plattform 38 zentrisch innerhalb des Trägergestells 37 gehalten ist, und dem Trägergestell 37 ist um den Außenumfang des Rohres 35 die Rutsche 14 wendelförmig herumgeführt (Fig. 2, 4 und 6). Die Wendelrutsche 14 besteht.aus mehreren aneinandergereihten, segmentartigen Einzelblechen 4C,, deren Biegungen innenseitig, also benachbart zum Rohr 35» einen sehr steilen und außenseitig einen sehr flachen Rutschwinkel aufweisen. Die Einzelbleche 40 sind ähnlich einem Treppenförderer angeordnet und so miteinander verbunden, daß die Einzelbleche 40 mit ihren, dem unteren Ende der Wendelrutsche H zugekehrten Kanten die jeweils nachfolgenden· Einzelbleche in ihren oberen Abschnitten
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unter Ausbildung von Stufen übergreifen. Der Abstand der sich überlappenden Abschnitte je zweier Einzelbleche 40 kann mindestens der Materialstärke der Einzelbleche entsprechen. Die Übergänge.in den überlappenden Abschnitten sind verschlossen. Ist der Abstand der sich überlappenden Abschnitte geringfügig, so können die ausgebildeten Fugen durch Schweißen verschlossen werden. Die Schweißnähte bilden dann gleichzeitig die Verbindungsstellen zwischen den einzelnen Blechsegmenten 40. Sind die Fugen größ.er, so kann zusätzlich Material für das Verschließen der Fugen verwendet werden* Die Verbindungsstellen zwischen den Einzelblechen 40 werden jedoch so ausgebildet sein, daß die Säcke ohne Beschädigung über die Einzelbleche und deren Verbindungsnähte hinweggleiten können. Wesentlich ist jedoch, daß die Überlappungsabschnitte, die in Fig. 2 bei 41 angedeutet sind, verschlossen sind. Die Ausbildung der Wendelrutsche 14 erfolgt vorzugsweise derart, daß auf den Bereich einer Steigung von etwa 26oo mm vierundzwanzig Blechsegmente 40 fallen. Der Bereich einer Steigung ist in Fig. 2 durch die Punkte S-S gekennzeichnet.
Um die Förderhöhe auch unabhängig von der Höhenverschwenkbarkeit des Auslegerarmes 12 und insbesondere dann vergrößern zu können, wenn größere Höhenunterschiede zu überbrücken sind, sind nach einem weiteren Merkmal der Erfindung in einem an dem Auslegerarm 12 befestigten Trä^ergestell 37 zwei wendelförmig ausgebildete Rutschen übereinander angeordnet, von denen die eine Wendelrutsche ausfahrbar ausgebildet ist Die Teleskopierbarkeit einer der beiden Wendelrutschen
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ist nämlich aus folgenden Gründen von wesentlicher Bedeutung: Würde nämlich die Wendelrutsche 14
so lang wie das tiefste Schiff sein, so würde eine Schiffabeladevorrichtung mehrere Meter höher werden und wäre technisch nicht mehr ausführbar, weil entweder die Wendelrutsche in das leere Schiff nicht mehr eingeführt werden könnte oder bei -zu vollem Schiff der Neigungswinkel des Auslegerarmes 12 ?.\. groß würde. Gemäß der in Fig. 4 und 5 dargestellten Αυ π führung sforin eines in seiner Höhe veränderbaren Senkre^rtförderers ist.innerhalb des feststehenden Trägerrohres 35 der Wendelrutsche 14 ein zylindrisches Halterohr 45 geführt, an dessen unteren Abschnitt 45a eine Rutsche 46 befestigt ist, die um den Außenumlang des Halterohres 45 unter Ausbildung eines Zwischenraumes wendelförmig herumgeführt ist. Der Zwischenraum zwischen der inneren Kante der Wendelrutsche 46 und dem Umfang des Halterohres 45 ist etwas größer bemessen als die Materialstärke des Trägerrohres 35, so daß beim Einschieben des Halterohres 45 in das Trägerrohr 35 dieses
.: zwischen dem Halterohr 45 und der Wendelrutsche 46 hin- · durchgleiten kann. Eine sichere Führung der ein- und ausfahrbaren Wendelrutsche 46 ist dadurch gegeben, daß die Wendelrutsche 46 auch in der ausgefahrenen Stellung immer mit einem oberen Abschnitt auf d'em unteren Abschnitt der Wendelrutsche 14 aufliegt. Die Wendelrutsche 46 ist entsprechend der Wendelrutsche ausgebildet.
Um eine sichere Führung der Wendelrutsche 46 auf der Wendelrutsche 14 zu erreichen, ist die Außenwandung des ein- und ausfahrbaren Halterohres 45 mit schraubengewindeförmigen, der Steigung der Wendel der Rutschen 14,
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46 entsprechenden Profilierungen versehen, die mit an der Innenwandung des feststehenden Trägerrohres ausgebildeten Gegenprofilen in Eingriff stehen.
Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, daß das Halterohr 45 das festehende Trägerrohr 35 übergreift, ■ so daß dieses in dem Halterohr 45 geführt ist. Bei dieser Ausführungsform ist die Wendelrutsche 14 an der das Trägerrohr 35 tragenden Trägerplatte 38 befestigt und unter Ausbildung eines Zwischenraumes, der .etwa der Materialstärke des in das Trägerrohr 35 ein- und ausfahrbaren Halterohres 45 mit der an diesem befestigten wendelrutsche 46 entspricht, wendelförmig um das Trägerrohr 35 herumgeführt. Im ausgefahrenen Zustand der Wendelrutsche 46 ist die Wendelrutsche mit ihrem unteren Rutschenabschnitt auf dem oberen Abschnitt der Wendelrutsche 46 sicher gehalten und geführt. Zur Führung des Halterohres 45 mit der Wendelrutsche 46 auf dem feststehenden Trägerrohr 35 ist dieses an seiner Außenwandung mit schraubengewindeförmigen, der Steigung der Wendel der Rutschen 14, entsprechenden irofilierungen versehen, die wiederum mit an der Innenwandung des Halterohres 45 ausgebildeten Gegenprofilen in Eingriff stehen.
Das am unteren Ende des Trägerrohres 35 oder des Halterohres 45, wenn der Senkrechtförderer 15 mit einer ein- und ausfahrbaren Wendelrutsche 46 ausgerüstet iat, angebrachte Austragorgan 16 besteht gemäß Fig. 7, und 9 aus einem motorangetriebenen Drehteller 50 mit einem untergesetzten Transportband oder einer Rollenbahn 51. Am äußeren Umfang des -^rehtellers 50 ist eine umlaufende, feststehende und senkrechte Begrenzungswand 52 vorgesehen, die an einem den Drehteller
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50 tragenden Lagergehäuse 53 befestigt ist. Die Begrenzungswand 52 weist im Bereich desAbleitbandes 51 eine Abgabeöffnung 54 auf. Oberhalb des Drehtellers 50 ist am freien Ende des Halterohres 45 ein leitblech 55 angeordnet, das die Führungsbahn für die Säcke zur Abgabeöffnung 54 begrenzt und das gleichzeitig als Verschlußorgan für die Abgabeöffnung ausgebildet ist. Bei Stillstand dient der Drehteller gleichzeitig als Verschluß für die Wendelrutsche und bei Tätigkeit als Übertragorgan vom Ausgang der Wendelrutsche 46 auf das Transportband 51> das so lange geschwenkt werden kann, bis es an die Rückwand der Wendelrutsche kommt. Die weitere Schwenkung wird durch Verdrehen der Wendelrutsche 46 auf der Wendelrutsche 14 erreicht.
Das Austragorgan ist von 1 : 6 regelbar, so daß verschiedene Ladegeschwindigkeiten gefahren werden können, wobei die Regelung auf dem dem Drehteller 50 zugekehrten Teil durchgeführt wird. Die eigentliche Abnahme erfolgt immer mit der gleichen Geschwindigkeit, d.h. der Abnehmer kann jeden einzelnen Sack praktisch in den Schiffsladeraum "einschießen". Das Austragorgan als Verschließ- und Regelorgan der Wendelrutsche ermöglicht es, diese als Speicher bzw. Puffer zu ve;wenden. Dadurch wird eine erhöhte Durchschnittsgeschwindigkeit erreicht, da die Zulauforgane immer mit der gleichen Geschwindigkeit arbeiten können. Um jeden Platz im Schiffsladeraum erreichen zu können, besteht das Transportband 51 aus zwei teleskopartig aus- und einfahrbaren Bändern 5"Ia und 51b. Am Abgabeende des Bandes 51b kann ein heb- und senkbares Verlängerungsband 56 vorgesehen sein (Pig. 8 und 9).
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Mittels der Beladevorrichtung ist es aufgrund der Verwendung einer Wendelrutsche in der voranstehend angegebenen Ausführungsform möglich, Kunststoffeäcke kontinuierlich dem Schiffeladeraum zuzuführen. Die Säcke brauchen nicht mehr von Hand an der jeweils vorbestimmten Stelle abgelegt/werden. Durch die einfache Anpassung des Horizontalförderers 51 an- die sich stetig verändernden Aufnahme- oder Abgabestellen innerhalb des Lageraumes ist es nicht immer erforderlich, die gesamte Schiffsbeladevorrichtung zu bewegen. Das Verschwenken des Hoüzontalförderers um mindestens 360° während des Betriebes um die senkrechte Achse
des Senkrechtförderers kann durch Verschrauben der unteren Wendel in die nachst.Ίοhere Wendel erreicht werden, Durch Verdrehen der Wendelrutschen 14 und in ihren Pendeln können auch geringfügige Höhenunterschiede ausgeglichen werden,,
Gegenüber den bekannten Wendelrutschen ergibt sich bei der erfindungsgemäß ausgebildet en Beladevorrichtung der Vorteil, daß insbesondere Kunststoffsäcke mit gleichbleibender Geschwindigkeit transportiert werden können. Durch die von den einzelnen Segmenten gebildeten Treppenabsätzen und die dichtgeschweißen Spalten entsteht beim Rutschen der Säcke ein Aufwind, der den einzelnen Sack leicht anlüftet. J^urch den Querwind wird eine elektrische Aufladung der Kunststoffsäcke dann gelöscht. Durch die Biegungen der Einzelbleche 40 legen sich die Säcke je nach Zentrifugalkraft immer wieder in die richtige Lage.
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Claims (8)

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1. Vorrichtung zum Beladen, insbesondere von Schiffen mit Kunststoffsäcken, bestehend aus einem verfahrbaren Portal mit einem einen Förderer aufweisenden höhenverschwenkbaren Auslegerarm, d er an seinem freien Ende einsenkrechtes Trägergestell mit einer Wendelrutsche trägt, deren oberes freies Ende im Bereich der .Abgabeseite des in dem verschwenkbaren Auslegerarm gelagerten Förderers angeordnet ist,
dem auf der Brückenplattform vorgesehene Zuführbänder vorgeschaltet sind, während an dem unteren freien Ende der Wendelrutsche ein als Drehteller mit untergesetztem Transportband ausgebildetes Austragorgan vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die !wendelrutsche (14) aus mehreren, aneinandergereihten segmentartigen Einzelblechen (40) besteht, deren Biegungen innenseitig einen sehr steilen und außenseitig einen sehr flachen Rutschwinkel aufweisen, und die mit ihren unteren Kanten die jeweils nachfolgenden Einzelbleche (40) an ihren oberen Abschnitten treppenförmig unter Ausbildung von Spalten übergreifen, deren Höhe mindestens der Materialstärke der Einzelbleche (40) entspricht und die verschlossen ausgebildet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge\-·. nzeichnet, daß oberhalb der in dem Trägergestell (" ) mittels eines mittigen, feststehenden, zylindrischen Rohres (35) gehaltenen Wendelrutsche (14) eine zweite Wendelrutsche (46) mit einem mittigen, zylindrischen und in dem feststehenden Trägerrohr (35) der Wendelrutsche (14) geführten Halterohr (45) angeordnet ist, das an seiner Außenwandung mit schraubengewinde-
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,. förmigen, der Steigung der Wendel der Rutschen
(14» 46) entsprechenden Profilierungen versehen
JT ist, die mit an der Innenwandung des feststehenden
Trägerrohres (35) der Wendelrutsche (14) ausgebildeten Gegenprofilen in Eingriff stehen, die und die zweite teleskopartig ein- und ausfahrbare Wendelrutsche (46) .aus mehreren, aneinandergereihten segmentartigen Einzelblechen (40) bestehen, deren Bi-egungen innenseitig einen sehr steilen und außenseitig einen sehr flachen Rutschwinkel aufweisen, und die mit ihren unteren Kanten die jeweils nachfolgenden Einzelbleche (40) in ihren oberen Abschnitten treppenfÖrmig unter Ausbildung von Spalten übergreifen, deren Höhe mindestens der Materialstärke der Einzelbleche (40) entspricht und die verschlossen aasgebildet sind.
3· Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2,, dadurch gekennzeidhnet, daß die ein- und ausfahrbare Wendelrutsche (46) abgabeseitig an dem bodenseitigen Ende des Halterohres (45) an diesem befestigt und unter Ausbildung eines Zwischenraumes, der etwa der Materialstärke des feststehenden Trägerrohres (35) entspricht, wendelförmig um das Halterohr (45) herumgeführt und in ausgefahrener Endstellung der Wendelrutsche (46) mit einem oberen Rutschenabschnitt auf dem unteren Abschnitt der Wendelrutsche (14) geführt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wendelrutsche (14) an einer das Trägerrohr (35) tragenden Trägerplatte (38) befestigt und unter Ausbildung eines Zwischenraumes, der etwa der Materialstärke des von dem Trägerrohr (35) übergriff enen ein- und ausfahrbaren Halterohres (45) mit
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der an diesem befestigten Wendelrutsche (46) entspricht, wendelförmig um das Trägerrohr (35) herumgeführt und in ausgefahrener Endstellung der Wendelrutsche (46) mit ihrem unteren Rutschenabschnitt auf dem oberen Abschnitt der Wendelrutsche (46) geführt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung des Halterohres (45) rait der Wendelrutsche (46) auf dem feststehenden Träger-.rohr (35) dieses an seiner Außenwandung mit schraubengewindeförmigen, der Steigung der Wendel der Rutschen (14, 46) entsprechenden Profilierungen, versehen ist, die mit an der Innenwandutig des ein- und ausfahrbaren Halterohres (45) ausgebildeten Gegen-Profilen in Eingriff stehen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5> dadurch gekennzeichnet, dal? die Wendelrutschen (14> 46) im Bereich einer Steigung von 26oo mm vierundzwanzig segmentartige, miteinander verbundeneEinzelbleche (40) aufweisen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Austragorgan (16) eine am äußeren Umfang des Drehtellers (5C) umlaufende, feststehende senkrechte Begrenzungswandung (52) mit einer Abgabeöffnung im Bereich des unterhalb des Drehtellers (50) angeordneten Transportbandes (51) und oberhalb den Drehtellers (50) ein am miLtleren dreh- und verfahrbaren Halterohr (45) angeordnetes, die Führungsbahn zur Abgabeöffnung (54) begrenzendes, senkrechtes Leitblech (55) aufweist, das als Verschlußorgan für die Abgabeöffnung (54) ausgebildet ist.
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8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7» dadurch gekenn zeichnet, daß das Leitblech (55) als Verschlußorgan für die Abgabeseite der Wendelrutsche (14; 46) ausgebildet und an deren Abgabeseite heranschwenkbar ist.
DE6932024U 1969-08-13 1969-08-13 Vorrichtung zum beladen, insbesondere von schiffen mit kunststoffsaecken. Expired DE6932024U (de)

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