DE69316343T2 - Verfahren zum herstellen eines formlings durch doppelspritzgiessen und ein nach diesem verfahren hergestellter formling - Google Patents
Verfahren zum herstellen eines formlings durch doppelspritzgiessen und ein nach diesem verfahren hergestellter formlingInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Formlings durch Doppelspritzgießen und einen nach diesem Verfahren hergestellten Formling. Insbesondere, aber nicht ausschließlich, betrifft die Erfindung das Formen eines Fahrzeugkarosserieteils auf solche Art und Weise, daß ein vorgeformtes Teil nicht überlackiert werden muß.
- Beim Doppelspritzgießverfahren wird zunächst ein erstes Kunststoffmaterial und danach ein zweites Kunststoffmaterial in eine Form gespritzt. Durch diese Spritzschritte wird bewirkt, daß das erste Material die Formflächen beschichtet und das zweite Material ein Substrat für das erste bildet. Das so geformte Teil kann vor dem Herausnehmen aus der Form darin aushärten Ein Beispiel für Doppelspritzgießen wird in der GB-A-1,420,948 offenbart. Jedoch muß jeder durch ein derartiges Verfahren hergestellte Formling danach außerhalb der Form lackiert werden.
- Ein anderes Beispiel für Doppelspritzgießen wird in der GB-A-2 080 187 offenbart, in der ein Harzspritzgieß (RIM-)-Verfahren beschrieben wird, bei dem zunächst ein Flüssigharz mit geringer Viskosität, zum Beispiel flüssiger Lack, mit geringem Druck (z.B. 7 bar) und dann ein Flüssigharz mit einer höheren Viskosität in eine Form gespritzt wird. Das Flüssigharz mit geringer Viskosität bildet einen überzug für das Harz mit der höheren Viskosität. Derartige Lacke mit geringer Viskosität liegen in Form eines flüssigen wärmehärtbaren Harzes mit Farbpigmenten vor, das in seiner ungehärteten flüssigen Form gespritzt und danach ausgehärtet wird. Bei der Verwendung eines Flüssigharzes mit geringer Viskosität liegt ein Nachteil in der genauen Steuerung der Verteilung des flüssigen Lacks zur Herstellung eines Überzugs gleichmäßiger Dicke. Aus diesem Grunde ist ein derartiges Verfahren nur für die Herstellung von Grundierungen geeignet, die auf herkömmliche Weise außerhalb der Form, z.B. durch Lackspritzen, überlackiert werden.
- Es werden heute immer mehr Kraftfahrzeuge mit aus Kunststoffmaterialien hergestellten Teilen, wie zum Beispiel Karosserieteilen, versehen. Es ist beispielsweise vorgeschlagen worden, ein Fahrzeugkarosserieteil dadurch herzustellen, daß zunächst ein ungefülltes Thermoplastmaterial und danach ein glasgefülltes Polymermaterial als Substrat gespritzt wird. Das ungefüllte Kunststoffmaterial bildet dadurch einen glatten überzug auf dem Substrat und ist zur Aufnahme des Lacks bereit, der anschließend aufgespritzt oder durch Eintauchen des ausgehärteten Formlings in einer Lackiervorrichtung aufgebracht wird. Uns ist kein durch ein derartiges Verfahren hergestelltes Fahrzeugteil bekannt, das nicht anschließend außerhalb der Form überlackiert werden muß, und die Kraftfahrzeugindustrie verbessert weiter ihre Lackiervorrichtungen, die an sich schon eine große Investition darstellen, laufende Wartungskosten verursachen und Umweltprobleme aufwerfen.
- Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein verbessertes Verfahren zum Herstellen eines Formlings durch Doppelspritzgießen bereitzustellen, das das anschließende Lackieren des Formlings oder des geformten Teils überflüssig macht.
- Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zum Herstellen eines lackierten Formlings bereitgestellt, bei dem ein Kunststoffbeschichtungsmaterial und ein Kunststoffsubstratmaterial durch Doppelspritzgießen in die Form gespritzt werden, um zu bewirken, daß das Beschichtungsmaterial eine Fläche der Form beschichtet, und einen Formung mit einem durch das Kunststoffbeschichtungsmaterial hergestellten überzug herzustellen, gekennzeichnet durch Bereitstellen des Beschichtungsmaterials als vernetzendes Kunststofflackpulver oder -granulat und Erwärmen des Kunststofflackpulvers oder -granulats bis zum Erreichen eines plastischen Zustands zum Einspritzen in die Form.
- Das bis zum Erreichen eines plastischen Zustands erwärmte und so aufgebrachte Lackpulver oder -granulat bildet den erforderlichen Decklack durch ein Verfahren im Werkzeug, das ein anschließendes Spritzlackieren des Formlings überflüssig macht. Des weiteren hat sich herausgestellt, daß durch die Verwendung von Kunststofflackpulver oder -granulat der Verlauf in der Form viel besser gesteuert werden kann, wodurch sich eine steuerbare Lacküberzugsdicke ergibt. Somit ist es mit dem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung möglich, auf dem Formling eine sehr gleichmäßige und einheitliche Decklackierung zu erzielen. Handelt es sich bei diesem Formling beispielsweise um ein Fahrzeugkarosserieteil, ist eine derartige gleichmäßige und einheitliche Decklackierung hinsichtlich Ästhetik und Qualitätskontrolle sehr vorteilhaft. Darüber hinaus führt die Verwendung von Kunststofflackpulver oder -granulat zu einer überraschend guten Oberflächengüte, die für den normalerweise durch Spritz- oder Tauchbeschichten einer Oberfläche mit Kunststofflackpulver auftretenden "Apfelsinenschaleneffekt" untypisch ist.
- Bei Fahrkzeugkarosserielackierarbeiten ist es oftmals - erforderlich, eine Metallic-Lackierung vorzusehen. In der Regel wird eine derartige Lackierung durch Hinzufügen von Metall- oder Mineralplättchen zu dem durch Spritz- oder Tauchbeschichten auf das Karosserieteil aufgetragenen flüssigen Lack vorgesehen. Eine Spritz- oder Tauch-Kunststoffpulverbeschichtung wird nicht verwendet, um die Fahrzeugkarosserie mit einer Metallic-Lackierung zu versehen, weil sich die Metall- oder Mineraladditive nicht auf die gewünschte Weise ausrichten und sich eine unzufriedenstellende Lackierung ergibt. Dies ist darauf zurückzuführen, daß die Pulverbeschichtung beim Schmelzen zur Herstellung des Überzugs eine hohe Viskosität behalten muß, wodurch die Bewegung der Additive behindert wird. Durch Verwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird jedoch durch den Spritzvorgang ein Lackschmelzfluß erzeugt, der, wenn er derartige Metall- oder Mineraladditive enthält, ein Ausrichten der Additive zur Erzielung des gewünschten Effekts bewirkt.
- Die Verwendung eines wärmehärtbaren Kunststofflackpulvers oder -granulats mit einer thermoplastischen Phase wird besonders bevorzugt. Dabei kann das Kunststofflackpulver oder -granulat so weit erwärmt werden, bis es einen plastischen Zustand (in der Regel einen kittartigen Zustand) in seiner thermoplastischen Phase erreicht, so daß es mit hohem Druck (zum Beispiel über 1000 bar) in die Form gespritzt werden kann. Durch Erwärmen eines Kunststofflackpulvers oder -granulats auf eine Temperatur in einem Bereich von 800 bis 260ºC wird es normalerweise in einen plastischen Zustand zum Einspritzen in die Form gebracht. Bei einem derartigen Beschichtungsmaterial kann die Wärme, die absorbiert wird, um es in die plastische Phase zu bringen, idealerweise dazu benutzt werden, einen Beginn des Aushärtens des Materials zu veranlassen, z.B. beim Beschichten der Form oder danach nach der Einführung des Substratmaterials. Auf diese Weise kann ein ziemlich schnelles Aushärten des Überzugs nach dem Beschichten der Form erreicht werden. Falls gewünscht, kann der Überzug nach dem Herausnehmen des Formlings aus der Form ausgehärtet oder sein Aushärten dann beendet werden (Nachhärtung).
- Durch Nachhärten können die Härtungstemperatur und -zeit besonders sorgfältig gesteuert werden, und zwar insbesondere hinsichtlich der Herstellung einer starken Verbindung zwischen den beiden Materialien.
- Das Lack- und das Substratmaterial werden vorzugsweise so ausgewählt, daß sie eine Affinität zueinander haben.
- Das Verfahren kann ein Vernetzen zwischen dem geformten Überzug und dem Substratmaterial während des Formens oder während des Aushärtens der Materialien beinhalten.
- Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung wird ein Formling bereitgestellt, der durch ein Verfahren gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung oder dazugehörigen Teilen hergestellt ist.
- Des weiteren beinhaltet die Erfindung einen durch Doppelspritzgießen hergestellten Formling, der ein Kunststoffsubstratmaterial mit einem darauf aufgebrachten Kunststoffbeschichtungsmaterial umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoffbeschichtungsmaterial aus einem Kunststofflackpulver oder -granulat hergestellt wird, das bis zum Erreichen eines plastischen Zustands erwärmt, in die Form gespritzt und zur Bildung eines ausgehärteten Überzugs vernetzt worden ist.
- Im folgenden werden ein Verfahren zum Herstellen eines Formlings durch Doppelspritzgießen und ein Formling gemäß der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beispielhaft beschrieben; es zeigen:
- Figur 1 einen schematischen Querschnitt durch einen Teil einer Doppelspritzgießmaschine, der das Einspritzen von Kunststofflackgranulat in einem plastischen Zustand in eine Form darstellt;
- Figur 2 die Einspeisung eines Substratmaterials in die Form,
- Figur 3 die Gestalt des Formlings nach dem Einspritzens des Substratmaterials,
- Figur 4 ein zweites Einspritzen des Kunststofflackpulvers in einem plastischen Zustand zur Beendigung des Formschrittes,
- Figur 5 eine schematische Ansicht des aus der Form herausgenommenen und zum Nachhärten des Überzugs in einen Ofen eingebrachten Formlings,
- Figur 6 einen Querschnitt in einem größeren Maßstab durch einen Teil eines durch ein erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Bauteils,
- Figur 7 einen Querschnitt in einem größeren Maßstab, der das Formen eins Lacks mit Additiven zur Erzielung eines Metallic-Effekts darstellt,
- Figur 8 einen perspektivische Ansicht eines Fahrzeugkotflügels gemäß der vorliegenden Erfindung mit einer umrandeten Vergrößerung eines Abschnitts des Kotflügels und
- Figur 9 einen Querschnitt eines Teils des Kotflügels nach Figur 8 entlang der Linie IX-IX in Figur
- Auf Figur 1 Bezug nehmend, weist die Spritzgießmaschine eine Form 10 mit einer ersten und einer zweiten Hälfte 12, 13 auf, die dazwischen eine Höhlung 14 definieren. Die Höhlung 14 steht mit einem Block 15 in Verbindung, der einen ersten Durchgang 16 für Material aus einem ersten Extruder 17 und einen zweiten Durchgang 18 für Material aus einem zweiten Extruder 19 definiert. Ein Drehventil 20 ist zur Auswahl des in die Höhlung 14 einzuspritzenden Materials zwischen dem Block und einem Einlaßkanal 22 in der Formhälfte 13 positioniert.
- Der Extruder 17 ist einer Heizvorrichtung 17a zugeordnet und wird so betrieben, daß er ein durch Erwärmen eines wärmehärtbaren Kunststofflackgranulats 23a zu einer thermoplastischen Phase, in der er einen kittartigen, plastischen Zustand annimmt, hergestelltes Beschichtungsmaterial 23 zuführt. Es hat sich herausgestellt, daß ein Kunststofflackgranulat, das bei einer Temperatur von ca. 1700 einen plastischen Zustand mit einer kittartigen Viskosität annimmt, geeignet ist. Ein derartiges wärmehärtbares Lackgranulat ist Interpon UT 1410 von der Firma Courtaulds Coatings (Holdings) Ltd. aus Felling Gateshead, Tyne and Wear, England, das nach dem Herausnehmen des Formlings aus der Formhöhlung nachgehärtet werden muß.
- Wie in Figur 1 gezeigt, wird eine Anfangsmenge an. Beschichtungsmaterial 23 in die Höhlung 14 gespritzt, wobei sich Form bei einer Temperatur in einem Bereich von beispielsweise 20ºC bis 100ºC befindet. Dann wird das Ventil 20 so gedreht, daß die Zuführung des Materials 23 gesperrt wird. Wie in Figur 2 gezeigt, wird ein thermoplastisches Substratmaterial 24, wie zum Beispiel ABS oder Nylon 24a, in einer dem zweiten Extruder 19 zugeordneten Heizvorrichtung 19a erwärmt und hinter dem eingespritzten Material 23 in die Höhlung 14 gespritzt, wie in der Figur 2 zu sehen. Das Einspritzen des Materials 24 bewirkt eine Verteilung des Beschichtungsmaterials 23 über die die Höhlung 14 definierenden Formflächen 14a, und das Einspritzen wird fortgeführt, bis die Flächen mit dem Material 23 beschichtet sind und letzteres das Material 24 umhüllt. Das Material 24 bildet somit ein thermoplastisches Substrat oder einen solchen Kern, wie in Figur 3 gezeigt, dessen überzug oder Haut durch das Material 23 gebildet wird.
- In Figur 4 wird das Ventil 20 erneut derart gedreht, daß es die Zuführung vom Extruder 19 sperrt und ein Einspritzen des Beschichtungsmaterials 23 in den Kanal 22 gestattet, so daß die Maschine für einen weiteren Injektionszyklus bereit ist.
- Die Wärme, die dem wärmehärtbaren Beschichtungsmaterial 23 zugeführt wird, während sich dieses vorübergehend in dem Extruder 17 befindet, wird von dem Material aufgenommen, und sobald sich letzteres in der Form 10 befindet, beginnt das Material durch die Wärme auszuhärten. Dieser Vorgang kann entweder bei der Verteilung des Materials über die Formflächen durch das eintreffende Substratmaterial oder nach Beendigung der Injektionsschritte beginnen. Vorzugsweise verbleibt jedoch vor dem Aushärten des wärmehärtbaren Beschichtungsmaterials 23 und Substratmaterials 24 genügend Zeit, damit eine Vernetzung zwischen den beiden Materialien stattfinden kann und somit eine hervorragende Verbindung zwischen ihnen gewährleistet wird. Statt einer zwischen dem Beschichtungs- und dem Substratmaterial stattfindenden Vernetzung kann eine gute Verbindung auch allein durch ihren innigen Kontakt während des Einspritzens erzielt werden.
- Ist zur Aushärtung des wärmehärtbaren Beschichtungsmaterials 23 zusätzliche Wärme erforderlich, kann der (bei 11 in Figur 5 gezeigte) Formling aus der Form 10 herausgenommen und in einen Ofen 30 eingebracht werden. Der Ofen wird auf eine Temperatur von zum Beispiel ca. 250ºC vorgewärmt. Der Formung 11 wird über einen Zeitraum Wärme mit dieser Temperatur ausgesetzt (wie durch Pfeile gezeigt), der zum Aushärten des Beschichtungsmaterials 23 ausreicht, jedoch für eine Erweichungswirkung auf die Menge an thermoplastischem Substratmaterial 24 nicht lang genug ist. Es wird angenommen, daß mit sorgfältiger Steuerung von Zeit und Temperatur eine gute Verbindung zwischen dem Beschichtungsmaterial 23 und dem Substratmaterial 24 erreicht werden kann.
- Es wird vorzugsweise ein Substratmaterial 24 mit einer Affinität zu dem Beschichtungsmaterial 23 ausgewählt, und Materialien wie zum Beispiel ABS und Nylon stellen geeignete Substratmaterialien für ein derartiges Beschichtungsmaterial 23 dar.
- Die Dicke d (Figur 6) des Beschichtungsmaterials 23 kann so ausgewählt werden, daß sie mindestens so dick wie ein Lacküberzug ist, der normalerweise in einer Spritz- oder Tauchlackiervorrichtung auf beispielsweise ein Autokarosserieteil aufgetragen würde. Des weiteren kann mit dem Spritzgießwerkzeug 10 ein Überzug mit superfeiner Oberfläche hergestellt werden, der dem durch Spritz- oder Tauchlackieren erhaltenen nicht nachsteht. Durch Herstellung des Überzugs in einem Doppelspritzgießverfahren wird darüber hinaus eine gleichmäßige und einheitliche Lackierung erzielt, die nicht durch Flugstaub verunreinigt ist. Des weiteren ist das Verfahren sauberer und umweltfreundlicher als die Herstellung einer Lackierung mittels einer herkömmlichen Lackiervorrichtung, da bei dem Verfahren keine verunreinigte Luft oder Abwässer von der Lackiervorrichtung in die Atmosphäre abgeführt werden.
- Falls gewünscht, kann als Substratmaterial 24 anstelle eines Thermoplasts ein wärmehärtbares Material verwendet werden. Die Einspritzschritte werden den öben unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschriebenen entsprechen, außer daß die Form heißer sein wird, z.B. bei einer Temperatur in einem Bereich von 1000 bis 180ºC. Wie zuvor wird die von dem Kunststofflackgranulat 23a zu seiner Überführung in einen plastischen Zustand aufgenommene Wärme zum Beginn des Aushärtens führen, und die heiße Form wird das Aushärten des durch das Beschichtungsmaterial 23 gebildeten Überzugs beschleunigen. Die von der Form herrührende Wärme kann auch das Substratmaterial 24 zumindest teilweise aushärten Falls gewünscht, kann der Formling in der Form 10 belassen werden, bis er vollkommen ausgehärtet ist, oder er kann zum Nachhärten außerhalb der Form, zum Beispiel im Ofen 30, herausgenommen werden. Im letzteren Fall führt die dem wärmehärtbaren Substratmaterial 24 zugeführte Wärme zu keinen Problemen hinsichtlich Verzug der wärmehärtbaren Materialien.
- Das Substratmaterial 24 kann als Thermoplast/Duroplast - Schaumstoff gespritzt werden.
- Wenn eine Metallic-Lackierung gefordert ist, wird nun auf Figur 7 verwiesen. Dem Kunststofflackgranulat- Beschichtungsmaterial 23a sind Metall- oder Mineralplättchen 40 zugesetzt worden. Die Plättchen 40 sorgen für einen Metallic-Effekt in der Lackierung. Es hat sich herausgestellt, daß bei der Verteilung des Beschichtungsmaterials 23 über die Flächen 14a der Formhöhlung 14 die Verteil- oder Fließwirkung eine derartige Ausrichtung der Plättchen 40 bewirkt, daß sie allgemein in einer parallel zu der durch den Pfeil F angezeigten Fließ- oder Verteilrichtung und allgemein parallel zur Ebene des durch das Beschichtungsmaterial 23 gebildeten Überzugs verlaufenden Ebene liegen. Des weiteren liegen die Plättchen 40 zwangsweise innerhalb der durch die Flächen 14a der Höhlung 14 definierten Grenzen, so daß sie nicht aus den fertiglackierten Flächen des Formlings vorstehen.
- Es ist bisher nicht möglich gewesen, bei Verwendung von Kunststofflackpulverüberzügen einen Metallic-Effekt zu erzielen. Dies liegt daran, daß die für normale, durch Spritz- oder Tauchverfahren aufgetragene Lackpulverüberzüge erforderliche Dicke und Viskosität zu groß bzw. zu hoch ist, als daß sich die Metall- oder Glimmerplättchen auf die gewünschte Weise ausrichten können. Das erfindungsgemäße Verfahren führt jedoch insofern zu überraschend guten Ergebnissen, wenn eine Metallic-Lackierung gefordert ist, als die relativ dünne Lackschicht zusammen mit der Wirkung des Fließens auf die Plättchen die für eine akzeptable Metallic- Lackierung erforderliche Ausrichtung ergeben.
- Es wird angestrebt, daß das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung verschiedener Karosserieteile eines Kraftfahrzeugs mit einer durch das Beschichtungsmaterial 23 gebildeten Lackierung durch Spritzgießen verwendet werden kann.
- - Ein Beispiel für einen erfindungsgemäßen Kotflügel einer Fahrzeugkarosserie wird in den Figuren 8 und 9 gezeigt.
- Eine normalerweise für das Spritzgießen eines vorderen Kotflügels 50 eines Fahrzeugs zum anschließenden Spritz- oder Tauchlackieren nach dem Herausnehmen aus der Form verwendeten Form wurde auf eine Maschine zum Doppelspritzgießen von Kunststoff positioniert. Die beiden Extruder der Maschine wurden mit Beschichtungsbzw. Substratmaterial 23, 24 versorgt.
- Bei dem verwendeten Beschichtungsmaterial handelte es sich um auf eine Temperatur von 190ºC erwärmtes Lackgranulat. Durch diese Erwärmung wurde das Beschichtungsmaterial in seine plastische Phase überführt, so daß es durch seinen Extruder unter Verwendung eines Spritzdrucks von ca. 1300 bar in die Form gespritzt werden konnte. Das Lackgranulat wurde mit einem Additiv mit Metall- und Glimmerplättchen zur Erzeugung eines Metallic-Effekts am Kotflügel 50 vermischt.
- Bei dem Substratmaterial 24 handelte es sich um weißes Polypropylen. Es wurde auf eine Temperatur von 230ºC erwärmt, so daß es mit einem Druck von 1300 bar durch den zweiten Extruder gespritzt werden konnte.
- Unter Verwendung des unter Bezugnahme auf die Figuren 1 bis 4 beschriebenen Spritzverfahrens mit der auf eine Temperatur von 60ºC erwärmten Form wurden die Materialien 23, 24 in die Form gespritzt und über einen Zeitraum von ca. 90 Sekunden in situ in der Form belassen, damit die Materialien aushärten konnten. Dann wurde der geformte Kotflügel 50 aus der Form genommen und begutachtet.
- Es wurde festgestellt, daß das Substrat 24 vollkommen von dem Beschichtungsmaterial 23 umhüllt war und keine dünnbeschichteten Stellen oder unbedeckten Bereiche verblieben.
- Die Form selbst hatte keine Formhöhlungsflächen mit einer Qualität, die Hochglanzlackierung ermöglichen würde, da normalerweise in der Form hergestellte Kotflügel zur Nachlackierung durch Spritz- oder Tauchbeschichten bestimmt waren. Dennoch wurde durch den geformten Kunststofflack eine sehr gute Metallic- Lackierung erhalten, die mit der normalerweise bei Kraft fahrzeugkarosserieteilen akzept ierbaren vergleichbar ist. Der Formling zeigte deutlich, daß eine Formhöhlung mit superfeiner Oberfläche die Herstellung von Hochglanzkarosserieteilen durch ein erfindungsgemäßes Verfahren ohne jegliche Anzeichen des bei Lackpulverüberzügen typischen "Apfelsinenschaleneffekts" gestatten würde.
- Die Dicke d des Lackbeschichtungsmaterials 23 auf dem Polypropylensubstratmaterial 24 könnte durch Ändern der Mengen der in die Form gespritzten Materialien 23, 24 gesteuert werden, und es hat sich herausgestellt, daß die beiden Materialien gut vernetzten, wodurch der Überzug und das Substrat eine hohe Trennungsfestigkeit erhielten.
- Der Kotflügel 50 wurde so geformt, das er einstückig mit Befestigungsflanschen 52, 53, die Aufnahmeöffnungen 52a, 53a für Befestigungselemente enthielten, und einem Versteifungsflansch 54 ausgebildet war. Es hat sich herausgestellt, daß das Lackbeschichtungsmaterial 23 die Flanschränder und die Öffnungen umhüllte und keinen Lücken verblieben, wo das weiße Polypropylen sichtbar wäre.
- Es stellte sich heraus, daß bei Wiederholung des Formprozesses die gleichen Ergebnisse erzielt wurden, und bei dem für den Versuch ausgewählten Fahrzeugvorderkotflügel (geeignet zur Verwendung bei einem Rover Maestro) hat es sich als möglich erwiesen, mit dem erfindungsgemäßen Verfahren Kotflügelformlinge mit einer Geschwindigkeit von einem Kotflügel alle 120 Sekunden herzustellen.
- Der verwendete Kunststofflack 23a ist jener Art, die bisher in Pulverform zum Spritz- oder Tauchbeschichten einer Oberfläche verwendet wurde. Beim Spritz- oder Tauchbeschichten unter Verwendung von Lackpulver wird die pulverbeschichtete Oberfläche anschließend erwärmt, so daß das Pulver unter Beibehaltung einer hohen Viskosität schmilzt, zusammenfließt und auf der Oberfläche einen Decklack bildet. Das Material wird normalerweise als massive Kunststofflackplatte hergestellt, die dann zu einem Pulver oder Granulat gemahlen wird, wobei letzteres aufgrund der Fließfähigkeit von seinem Speisekasten 42 zu dem Extruder 17 zur Verwendung in dem erfindungsgemäßen Verfahren bevorzugt wird, aber auch ein Pulver verwendet werden kann.
Claims (18)
1. Verfahren zum Herstellen eines lackierten
Formlings, bei dem man ein
Kunststoffbeschichtungsmaterial (23) und ein
Kunststoffsubstratmaterial (24) durch Doppelspritzgießen in die
Form spritzt, um zu bewirken, daß eine Fläche der Form
mit dem Beschichtungsmaterial beschichtet wird,- und einen
Formling (11) mit einem überzug aus dem Kunststoff
beschichtungsmaterial (23) herzustellen, dadurch
gekennzeichnet, daß man das Beschichtungsmaterial (23)
als vernetzendes Kunststofflackpulver oder -granulat
(23a) bereitstellt und das Kunststofflackpulver oder
granulat bis zum Erreichen eines plastischen Zustands
zum Einspritzen in die Form erwärmt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß man das Kunststofflackpulver oder -granulat
(23a) als wärmehärtbares Material mit einer
thermoplastischen Phase bereitstellt und das
wärmehartbare Kunststofflackpulver oder -granulat
erwärmt, bis es einen plastischen Zustand zum Einspritzen
in die Form (10) erreicht.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß man das Kunststofflackpulver (23a)
auf ca. 800 bis 260ºC erwärmt, um es zum Einspritzen in
die Form (10) in einen plastischen Zustand zu bringen.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß man gestattet, daß die von dem
Kunststofflackpulver oder -granulat (23a) aufgenommene
Wärme, um es zum Einspritzen in einen plastischen Zustand
zu bringen, auch den Beginn des Aushärtens des
Kunststoffbeschichtungsmaterials (23) während des
Formvorgangs veranlaßt.
5. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der durch das erwärmte
Kunststofflackpulver oder -granulat (23a) gebildete
Überzug (23) nach dem Herausnehmen des Formlings (11) aus
der Form (10) aushärtet
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Substrat aus
einem Thermoplast hergestellt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, sofern dieser von
einem der Ansprüche 2 bis 5 abhängig ist, dadurch
gekennzeichnet, daß man zum Aushärten des
Kunststoffbeschichtungsmaterials (23) der Oberfläche des
Formlings (11) Wärme zuführt, ohne daß die zugeführte
Wärme (14a) eine wesentliche Erweichungswirkung auf das
Substrat hat.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man ein solches
Kunstofflackpulver oder -granulat (23a) bereitstellt, das
eine Affinität zu dem Substratmaterial hat.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man vor dem
Aushärten oder während des Aushärtens der Materialien ein
Vernetzen zwischen dem geformten
Kunststoffbeschichtungsmaterial (23) und dem Substratmaterial (24) bewirkt.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man in dem
Kunststofflackpulver oder -granulat (23a)
plättchenförmige Additive (40) bereitstellt und eine
Verteilwirkung des daraus gebildeten
Kunststoffbeschichtungsmaterials in der Form (10) zu einer
derartigen Ausrichtung der Plättchen (40) verwendet, daß
sie allgemein parallel zur Fließ- oder Verteilrichtung
(F) liegen.
11. Durch Doppelspritzgießen hergestellter Formling,
der ein Kunststoffsubstratmaterial (24) mit einem
Kunststoffbeschichtungsmaterial (23) darauf umfaßt,
dadurch gekennzeichnet, daß das Kunststoff
beschichtungsmaterial (23) einen durch Vernetzen von
Kunststofflackpulver oder -granulat gebildeten geformten
und ausgehärteten überzug umfaßt.
12. Formling nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß das es sich bei dem
Kunststofflackpulver oder -granulat (23a) um ein
wärmehärtbares Material mit einer thermoplastischen Phase
handelt.
13. Formling nach Anspruch 11 oder 12, dadurch
gekennzeichnet, daß es sich um ein solches
Kunststofflackpulver oder -granulat (23a) handelt, das
eine Affinität zu dem Substratmaterial hat.
14. Formling nach Anspruch 11, 12 oder 13, dadurch
gekennzeichnet, daß es sich bei dem Substratmaterial (24)
um ein thermoplastisches Material handelt.
15. Formling nach einem der Ansprüche 11 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß das aus dem
Kunststofflackpulver oder -granulat (23a) hergestellte
geformte Kunststoffbeschichtungsmaterial (23) mit dem
Substratmaterial (24) vernetzt wird.
16. Formling nach einem der Ansprüche 11 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Kunststofflackpulver
oder -granulat (23a) hergestellte geformte
Kunststoffbeschichtungsmaterial (23a) plättchenförmige
Additive (40) enthält.
17. Formling nach Anspruch 16, dadurch
gekennzeichnet, daß die plättchenförmigen Additive (40)
nach dem Formen allgemein in einer zur Ebene des
Kunststoff-beschichtungsmaterials (23) parallelen Ebene
liegen.
18. Formling nach einem der Ansprüche 11 bis 17 in
Form eines Fahrzeugkarosserieteils.
Applications Claiming Priority (2)
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