DE69303607T2 - Dachgepäckkoffer - Google Patents
DachgepäckkofferInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf Aufbewahrungsbehälter wie sie heutzutage häufig als Autodachkoffer, als Skicontainer oder als Behälter für alle Arten von Waren verwendet werden.
- Es gibt viele verschieden Arten und Größen von Dachkoffern der genannten Art. Die meisten Dachkkoffer sind relativ lang, häufig zwischen 2 und 2,5 Metern, und weisen normalerweise einen Koffer-Bodenteil, der an verschiedene Dachträger, Lastträger oder irgendwelche andere Montagemittel auf dem Autodach festgeklemmt werden kann, und einen schwenkbar mit ihm verbundenen Koffer-Deckelteil auf, der normalerweise an der Vorder- oder Hinterkante des Koffer-Bodenteils drehbar befestigt ist, der aber ebenso gut an einer der Längsseiten des Autodachkoffers drehbar befestigt werden kann.
- Ein Aufbewahrungsbehälter der oben genannten Art ist auch als Lastbehälter für Schiffe, Skischlitten und für viele andere Zwecke nutzbar.
- Ein Problem im Zusammenhang mit Dachkoffern der bekannten Art besteht darin, daß diese Koffer sehr sperrig sind, und daß die Koffer oft mit Hilfe von Ständern und Flaschenzügen unter die Garagendecken gehievt werden müssen, wenn die Dachkoffer vom Auto oder Bus oder vom Boot usw. abgenommen werden. Es ist auch möglich, den Dachkoffer auf seinem hinteren Ende stehend abzustellen und den Koffer zum Beispiel an eine Wand anzubinden, so daß der Koffer nicht umfällt und Gegenstände oder Personen, die in der Nähe des Dachkoffers stehen, beschädigt. Viele Autofahrer besitzen keine Garage und können den Dachkoffer oft nicht stehend oder hängend in ihrem Haus aufbewahren, in welchen Fällen es nötig sein kann, den Dachkoffer das ganze Jahr auf dem Auto zu lassen. Dies führt zu einem unnötig erhöhten Benzinverbrauch beim Fahren des Autos, es gibt Probleme, wenn das Auto gewaschen werden soll, Windgeräusche, Zerstörung von Lack usw.
- Beim Verkauf in einem Laden nehmen solche Dachkoffer einen so großen Raum ein, daß sie normalerweise in speziellen Ständern ausgestellt werden, in denen mehrere Koffer übereinander angeordnet sind. Solche Ständer sind groß, sperrig und teuer.
- Bekannte Dachkoffer werden meistens mittels eines Vakuumformverfahrens aus einem geeigneten Kunststoff unter Verwendung großer Kunststoffplatten hergestellt. Die Werkzeuge für die Vakuumformung sind groß und schwierig zu handhaben, und das Kunststoffplattenmaterial, aus dem der Dachkofferboden und der Dachkofferdeckel preßgeformt werden, ist teuer.
- Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Aufbewahrungsbehälter anzugeben, der für viele verschiedene Zwecke eingesetzt werden kann, zum Beispiel als Autodachkoffer, als Skicontainer, als Aufbewahrungskoffer für Boote, Bus, Wohnwagen, Wohnmobile, Motorschlitten, usw., wobei der Behälter
- - aus mehreren kleinen Einheiten gebildet ist,
- - montiert und demontiert werden kann und in seinem nicht montierten oder demontierten Zustand weniger als halbsoviel Raum einnimmt, verglichen mit den oben erwähnten bekannten Dachkoffern,
- - schnell und leicht montiert bzw. demontiert werden kann, insbesondere ohne Werkzeuge benutzen zu müssen,
- - aus vier Kofferbauteilen gebildet ist, nämlich zwei identischen Kofferbodenbauteilen und zwei identischen Koffer-Deckelbauteilen,
- - durch ein Spritzgießverfahren hergestellt werden kann, durch welches zwei gleiche Teile des Kofferbodens und zwei gleiche Teile des Kofferdeckels geformt werden,
- - wobei ein relativ billiger Kunststoff wie Polypropylen verwendet wird, und das Herstellungsverfahren von einem relativ billigen Werkzeug Gebrauch macht, das nicht mehr als die halbe Größe von Werkzeugen für bekannte Dachkoffer hat,
- - wobei der Dachkoffer ferner Standardverbindungsmittel oder Beschläge am Kofferbodenbauteil und am Kofferdeckelbauteil hat, in die Scharniere oder Verschlüsse nach Wunsch eingeführt und verriegelt werden können,
- - und wobei der Dachkoffer so ausgebildet ist, daß die vier Dachkofferbauteile in ihrem demontierten Zustand teilweise ineinander geschoben werden können, wodurch das gesamte System der Dachkofferbauteile in einen Kunststoffkasten oder einen Karton gepackt werden kann, der sowohl zum Verkauf als auch zur Aufbewahrung der Dachkofferbauteile in ihrem demontierten Zustand verwendet werden kann, wodurch der Dachkoffer wie jede beliebige Art von Standardwaren in einem Geschäft gehandhabt werden kann, wodurch es unnötig ist, den Dachkoffer zur Garagendecke zu hieven, aber wodurch der Dachkoffer an jedem beliebigen Ort stehend oder liegend, ohne Risiko eines Umfallens abgesetzt werden kann.
- Der erfindungsgemäße Transportbehälter oder Dachkoffer ist im beiliegenden Anspruch 1 definiert. Die folgenden besonderen Merkmale sollen erwähnt werden. Die Kofferbodenbauteile und die Kofferdeckelbauteile sind sich ähnlich und beide genannten Kofferbauteile bestehen aus zwei identischen Hälften, wobei die beiden genannten Hälften in ein und derselben Spritzgießmaschine hergestellt werden, wodurch der Dachkoffer symmetrisch bezüglich einer transversalen Vertikalebene ist.
- Beide Teile des Kofferbodens bzw. des Kofferdeckels sind an einer transversalen Verbindungsebene mit Mitteln zum Verbinden der Teile versehen, um eine verbundene Einheit zu bilden. Diese Mittel können z.B. aus einer U-förmigen Nut, die sich über die halbe Breite der Verbindungsebene der Kofferbauteile erstreckt, und einer der U-förmigen Nut entsprechenden Feder bestehen, die sich über die andere Hälfte der Breite der Verbindungsebene der Kofferbauteile erstreckt. Es ist auch möglich, die Boden- und Deckelhälften mit Hilfe von Federbolzen bekannter Art und entsprechenden Bohrungen zu verbinden, oder, in dem einfachsten Ausführungsbeispiel der Erfindung, mittels Schrauben und mit diesen zusammenwirkenden Flügelmuttern.
- Dadurch ist es einfach, die beiden Kofferbodenhälften und die beiden Kofferdeckelhälften zu verbinden und einen integralen Dachkofferboden bzw. einen integralen Dachkofferdeckel zu bilden, indem die Teile aufeinander zubewegt werden, während die Verbindungskanten einander gegenüberliegen und aneinander befestigt werden.
- In dem Fall, in dem die Hälften mit U-förmigen Nuten und entsprechenden Federn ausgebildet sind, werden die Hälften in einer um 90º um die Längsachse gegeneinander verdrehten Stellung zusammengeführt, wonach die Hälften um die Längsachse zurückgedreht werden, um einen zusammenhängenden Kofferboden oder Kofferdeckel zu bilden. Dadurch wird die Feder einer der Kofferbauteilhälften in der U-förmigen Nut der anderen Kofferbauteilhälfte verriegelt und umgekehrt. Die Kofferbauteilhälften werden in ihrer verbundenen Stellung mit Hilfe einiger einfacher und leicht zu montierender und zu demontierender Federbolzen oder ähnlicher Mittel verriegelt, die in passende Bohrungen der U-Nut bzw. der Federn eingeführt werden, wodurch verhindert wird, daß sich die Boden- und Deckelbauteilhälften gegeneinander verdrehen.
- In dem Fall, in dem die Kofferbauteilhälften mittels Federbolzen oder Schrauben und Muttern verbunden sind, können die Verbindungskanten flach und eben sein, und sie sind vorzugsweise mit zusammenwirkenden Bohrungen für die Bolzen bzw. Schrauben versehen.
- An einer der Längsseiten des Dachkofferboden oder des Dachkofferdeckels sind Scharniere in Standardfassungen eingesetzt und befestigt, und an der gegenüberliegende Längsseite sind Verschlüsse in der gleichen Art von Standardfassungen eingesetzt und mit Hilfe von einfachen Bolzen oder ähnlichen Mitteln befestigt, wodurch ein Kofferboden mit einem Kofferdeckel verbunden wird. Danach ist der Dachkoffer für eine direkte Verwendung oder dafür bereit, auf Dachträgern oder anderen Montagemitteln auf dem Dach eines Auto oder eines Busses, an Deck eines Schiffes oder an irgendeinem anderen Ort montiert zu werden.
- Eine Einheit von vier miteinander verbunden Dachkoffern ist aus DE-A-3 546 220 bekannt.
- Jetzt soll die Erfindung in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen näher beschrieben werden, die Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen Dachkoffers offenbaren.
- In den Zeichnungen zeigt Fig. 1, in einer perspektivischen Explosionsansicht von schräg oben, einen Deckel für einen erfindungsgemäßen Aufbewahrungsbehälter oder einen Dachkoffer, und Fig. 2 zeigt entsprechend einen Boden desselben Dachkoffers. Fig. 3 zeigt schematisch das Zusammensetzen von zwei Hälften eines ersten Ausführungsbeispiels eines Dachkoffers, und Fig. 4 ist eine Schnittansicht eines Federbolzenbefestigungsmittels für die beiden genannten Kofferhälften. Fig. 5 zeigt schematisch das Verbindungsprinzip für ein zweites Ausführungsbeispiel eines Dachkoffers, und Fig. 6 zeigt, ähnlich Fig. 4, eine Möglichkeit zum Verbinden der beiden Kofferhälften im genannten zweiten Ausführungsbeispiel. Fig. 7 zeigt einen fertigmontierten Dachkoffer, von schräg oben gesehen, und Fig. 8 zeigt den selben Dachkoffer schräg von unten. Fig. 9 zeigt einen Kofferboden eines alternativen Ausführungsbeispiels eines Dachkoffers, und Fig. 10 zeigt eine Möglichkeit zum Verbinden der Dachkofferhälften mittels eines integralen Verschlußmittels. Fig. 11 zeigt einen erfindungsgemäßen Dachkoffer in einer Verkaufspackung oder demontiert, und Fig. 12 zeigt, im Vergleich dazu, einen Dachkoffer bekannter Art und im wesentlichen von der gleichen Größe wie der Dachkoffer, der demontiert in Fig. 11 gezeigt ist.
- Der Aufbewahrungsbehälter oder Dachkoffer enthält vier wesentliche Teile, und zwar zwei identische Kofferdeckelhälften 1 und 2 und zwei identische Kofferbodenhälften 3 und 4. Diese Teile sind sowohl in horizontaler Richtung als auch in vertikaler Richtung im wesentlichen elliptisch, so daß der fertige Dachkoffer einen geringen Luftwiderstand bietet und wenig Windgeräusche hervorruft, wenn er bei hohen Geschwindigkeiten transportiert wird. Die beiden Längsseiten 5 bzw. 6 sind entlang eines Teils des Dachkoffers abgeflacht und an der Außenseite dieser abgeflachten Seiten sind Standardfassungen 7 für Scharniere 8 oder Verschlüsse 9 ausgebildet. In der Zeichnung sind die Standardbeschläge in der Form von zwei zusammenarbeitenden Winkelschienen gezeigt, die zusammen einen vertikalen Schlitz bilden, in den jedes gewünschte Mittel eingeführt werden kann. Die Scharniere 8 sind so ausgebildet, daß sie einfach in die Beschläge 7 hineingelassen werden können und werden in dieser Stellung z.B. mit Hilfe von einfachen Bolzen befestigt, die in die Bohrungen 10 im Scharnier 8 und die Bohrungen 11 in den Dachkofferseiten 5 und 6 eingeführt werden. Die Verschlüsse 9 werden so ausgebildet, daß sie in identischen Bohrungen 11 der Dachkofferseiten 5 und 6 befestigt werden können. Die montierten Scharniere 8 und Verschlüsse 9 werden durch schalenförmige Gehäuse 12 verdeckt, die Widerhaken-Befestigungsbolzen 13 aufweisen, die so angeordnet sind, daß sie in entsprechende Bohrungen 14 der Dachkofferseiten 5 und 6 eingeführt werden können. An den bugförmigen Enden 17 der jeweiligen Dachkofferbauteile gibt es Fassungen 15 für eine Gasfeder 16 oder ein ähnliches Mittel zum Halten des Deckels in seiner Öffnungsstellung oder zum Bewirken eines sanften und langsamen Herabfallens des Deckels, wenn dieser geschlossen wird.
- Die Kofferdeckelbauteile 1 und 2 bzw. die Kofferbodenbauteile 3 und 4 sind identisch und können in ein und der selben Preßgußform hergestellt werden. Wie in den Figuren 1 und 2 gezeigt, ist jedes der Bauteile 1, 2, 3 und 4 wie eine Halbschale mit einer konvexen oberen Oberfläche bzw. Bodenoberfläche geformt, mit einer gebogenen Vorder- bzw. Hinterkante und mit flachen Verbindungskanten 18. Der Deckel hat eine konvex sich nach oben erstreckende Deckelschale 19 und der Boden in ähnlicher Weise eine sich konvex nach unten erstreckende Bodenschale 20. In dem gezeichneten Fall hat jede Verbindungskante 18 zwei sich nach innen erstreckende Verbindungsstücke, und zwar einen eine U-förmige Nut 21 formenden Kanal, der sich entlang der Kanten der Seiten 5 und 6 und entlang der halben Breite der Deckelschale 19 bzw. der Bodenschale 20 erstreckt, und eine Feder 22, die sich entlang der Kanten der gegenüberliegenden flachen Seiten 5 und 6 und entlang der anderen Hälfte der Breite der Deckelschale 19 bzw. der Bodenschale 20 erstreckt. Die zusammenstoßenden Kanten der Nut 21 und der Feder 22 sind leicht abgeschrägt, um eine V-Nut zu bilden, die es möglich macht, die beiden 90º gegeneinander verdrehten Deckel und Bodenhälften miteinander zu verbinden, um ein vollständiges Deckelbauteil und ein vollständiges Bodenbauteil zu bilden.
- Wie schematisch in Fig. 3 beschrieben, geschieht das Verbinden der Kofferdeckel- oder Kofferbodenhälften 23, 24 in der Weise, daß eine 23 der genannten Hälften 90º gegen die andere Hälfte 24 verdreht wird; die beiden Hälften werden zusammengeführt, in dem ihre flachen Verbindungskanten 18 einander gegenüberliegen, so daß die V-förmige Nut zwischen der U-Nut 21 und der Feder 22 ineinandergreifen; die genannte eine Deckelhälfte 23 wird zurückgedreht, wodurch die Feder 22 der ersten Hälfte 23 in die Nut 21 der anderen Hälfte 24 und umgekehrt einfaßt. Die Hälften sind jetzt verbunden, so daß sie longitudinal oder transversal nicht gegenseitig versetzt werden können, und sie müssen in ihrem verbundenen Zustand gegen Drehung mit Hilfe eines Federbolzens 25 oder eines ähnlichen Mittels gesichert werden, daß in die Bohrungen 26 der U-Nut 21 und der Feder 22 einfaßt. Der gemeinsame, vorspringende Riegel, der durch die Verbindungskante an der transversalen Mitte des Dachkoffers gebildet wird, dient auch als Versteifungsriegel und als Regenwassersperre, in dem Regenwasser vom Deckelbauteil zu den Seiten weggeführt wird. Eventuell vorhandenes Wasser im Kofferbodenbauteil fließt durch die V-förmige Nut zwischen der U-Nut 21 und der Feder 22 ab.
- Ein Scharnier 8 wird in die Beschläge 7 auf einer Seite des Kofferbodens oder Kofferdeckels eingedrückt und wird darin mittels eines Bolzen verriegelt, der durch die Bohrungen 10, 11 des Scharniers und des Kofferbodens und Kofferdeckels eingeführt wird. Auf dem Scharnier wird ein Gehäuse 12 befestigt, in dem die Widerhakenbolzen 13 in die Bohrungen 14 des Deckels und der Bodenseiten 5, 6 eingeführt werden. Auf der gegenüberliegenden Seite des Koffers wird ein Verschluß 9 in den Beschlag 7 und die Bohrung 11 eingeführt und in bekannter Weise befestigt. Eine Abdeckung oder ein Gehäuse 12 wird ebenfalls über dem Verschluß 9 angebracht. Eine Gasfeder 16 kann zwischen den Fassungen 15 des Kofferbodens und -deckels an einem 17 oder an beiden Enden montiert werden.
- Um es zu ermöglichen, den Dachkoffer auf eine ebene Unterlage zu legen, kann der Kofferboden mit mehreren Füßen 27 ausgebildet werden, die zusammen eine ebene Auflagefläche für den Dachkoffer bilden. Die Füße 27 können mit mehreren Durchgangsbohrungen 28 ausgebildet werden, in die ein Haltebügel 29 einfassen und mit Schrauben verbunden werden kann, um den Behälter am Dachträger eines Autos befestigt zu halten oder an irgendeinem anderen Montagemittel. Vorzugsweise wird eine Sicherheitsabdeckscheibe 30 in jedem Fuß 27 angebracht.
- In dem Ausführungsbeispiels des Dachkoffers, das schematisch in Fig. 5 gezeigt ist, sind die aufeinanderstoßenden Kanten 31 flach und eben und mit Bohrungen 32 ausgebildet, in die Widerhaken-ähnliche Federbolzen 33 zum Zusammenhalten der Hälften eingeführt werden können, oder es ist alternativ möglich, einfache Schrauben-Flügelmutter-Mittel 34 zu verwenden, wie in der Querschnittsansicht der Fig. 6 zu sehen ist.
- Statt eine Gasfeder als Federmittel zwischen dem Kofferboden und dem Kofferdeckel zu verwenden, ist es möglich, einen federvorgespannten Hebel 16' zu verwenden, der mit einer entsprechenden Fassung 15' in jeder Kofferbodenhälfte lösbar einrastend verbunden sein kann, wie in Fig. 9 gezeigt.
- Die in Fig. 4 und 6 gezeigten Kopplungsmittel können auch durch einen Bolzen 25' ersetzt werden, der fest mit dem Kofferboden 3, oder dem Kofferdeckel verbunden ist und durch eine Federklemme an seinem Ort gehalten wird, in die Bohrungen 26 der ineinanderfassenden Kofferhälften einrastend einfaßt und die genannten Hälften miteinander verriegelt hält. Eine solche Anordnung ist in Figuren 9 und 10 gezeigt.
- Nachdem der Dachkoffer benutzt worden ist, kann er leicht durch lösen der Gasfeder 16, eines der Befestigungsmittel des Scharniers und der Federbolzen 26 für die Kofferteile 1 bis 4 demontiert werden. Danach können die Kofferteile zusammengestellt, teilweise ineinandergefügt und in ihrer Verpackung, wie in Fig. 11 gezeigt, gelagert werden. Dadurch nimmt der Dachkoffer einen wesentlich geringeren Raum als bekannte, sperrige Dachkoffer ein, die in Fig. 12 als Vergleichsbeispiel gezeigt sind.
- 1 Kofferdeckelbauteil
- 2 Kofferdeckelbauteil
- 3 Kofferbodenbauteil
- 4 Kofferbodenbauteil
- 5 Längsseite
- 6 Längsseite
- 7 Beschlag
- 8 Scharnier
- 9 Verschluß
- 10 Bohrung
- 11 Bohrung
- 12 Gehäuse
- 13 Widerhakenbolzen
- 14 Bohrung
- 15 Fassung
- 16 Gasfeder
- 17 Vorder-/Hinterkante
- 18 Verbindungskante
- 19 Deckelschale
- 20 Bodenschale
- 21 U-Nut
- 22 Feder
- 23 Kofferbodenhälfte
- 24 Kofferbodenhälfte
- 25 Federbolzen
- 26 Bohrung
- 27 Fuß
- 28 Bohrung
- 29 Haltebügel
- 30 Sicherheitsabdeckscheibe
- 31 Kante
- 32 Bohrung
- 33 Federbolzen
- 34 Schraube/Flügelmutter
Claims (9)
1. Aufbewahrungsbehälter, der für verschiedene Zwecke
nützlich ist, zum Beispiel als Autodachkoffer, als
Skicontainer, als Aufbewahrungsbehälter für Boote, Schiffe,
Wohnwagen, Wohnmobile, Motorschlitten, usw., und der aus
mehreren kleinen Einheiten (1 - 4) zusammengesetzt ist und
montierbar und demontierbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter im wesentlichen aus vier
Kofferbauteilen zusammengesetzt ist, nämlich zwei identischen oder fast
identischen Kofferdeckelhälften (1, 2) und zwei identischen
oder fast identischen Kofferbodenhälften (3, 4) mit
Standardbeschlägen (7) für Scharniere (8) und Verschlüsse (9)
und andere Mittel,
daß jedes der Kofferbauteile (1 - 4) mit einer flachen
Verbindungskante (18) ausgebildet ist,
daß die Verbindungskante (18) Mittel (21, 22) zum
schnellen und einfachen paarweisen Verbinden der Bauteile
hat, um eine integrale, vollständige Deckeleinheit (1, 2)
bzw. eine integrale, vollständige Bodeneinheit (3, 4) zu
bilden,
daß sich die Verbindungskante (18) für die
Kofferdeckelhälften (1, 2) bzw. die Kofferbodenhälften (3, 4) im fertig
zusammengebauten Aufbewahrungsbehälter über eine
transversale und eine vertikale Ebene erstreckt, und
daß die Kofferdeckelbauteile (1, 2) und die
Kofferbodenbauteile (3, 4) in Form und Größe so ähnlich sind, daß die
Bauteile, ineinander gestapelt und in diesem kompakten
Zustand gelagert werden können, wenn der
Aufbewahrungsbehälter demontiert ist.
2. Aufbewahrungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kofferdeckelhälften (1, 2) bzw. die
Kofferbodenhälften (3, 4) identisch sind, und daß der
Behälter
symmetrisch bezüglich der transversalen und vertikalen
Ebene ist.
3. Aufbewahrungsbehälter nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die transversale Verbindungskante (18)
jedes der Bauteile (1, 2) des Kofferdeckeis und jedes der
Bauteile (3, 4) des Kofferbodens eine nach außen weisende U-
förmige Nut (21) hat, die sich über die halbe Breite des
Kofferbauteils erstreckt, und eine der U-förmigen Nut (21)
entsprechende und zu dieser passende Feder (22) hat, die
sich entlang der anderen Hälfte der Breite des
Kofferbauteils erstreckt.
4. Aufbewahrungsbehälter nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die zusammenstoßenden Kanten der
U-förmigen Nut (21) und der Feder (22) abgeschrägt sind, so daß sie
zwischen sich eine V-förmige Nut bilden, wobei zwei gleiche
Bauteile (1 - 2 bzw. 3 - 4) dadurch verbunden werden können,
daß die Bauteile um etwa 90º zueinander verdreht
zusammengeführt und anschließend wieder zurückgedreht werden, so daß
die U-Nut (21) und die entsprechende Feder (22) ineinander
fassen.
5. Aufbewahrungsbehälter nach einem der Ansprüche 2 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bauteile des Deckels bzw.
die Bauteile des Bodens selbstverriegelnd gegen
Relativverschiebungen in longitudinaler und transversaler Richtung
sind, und daß die Bauteile gegen relative Verdrehungen
mittels eines oder mehrerer einfacher Riegel (25) gesichert
sind, die in Bohrungen (26) in den Verbindungskanten (18)
einfassen.
6. Aufbewahrungsbehälter nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindungskanten (31) flach und
eben sind und mit Bohrungen (32) zum Verbinden der
Deckel-
oder Bodenhälften mittels Widerhaken-Bolzen (33) und/oder
Schrauben-Mutter-Verbindungsmitteln (34) versehen sind.
7. Aufbewahrungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Standardbeschläge (7) mit einem
Schlitz versehen sind, in den ein Scharnier (8), ein
Verschluß (9) oder ein anderes Mittel nach unten hineingedrückt
werden kann und z.B. mittels eines einfachen Bolzens
verriegelt werden kann.
8. Aufbewahrungsbehälter nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter mit
lösbaren, halbkugelförmigen Abdeckungen (12) versehen ist, die
zum einrastenden Verbinden über einem Scharnier (8), einem
Verschluß (9) oder irgendeinem anderen, in einem gängigen
Beschlag (7) eingebauten Mittel angeordnet sind.
9. Aufbewahrungsbehälter nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der
Kofferdeckel als auch der Kofferboden eine konvexe, schalenförmige
Fläche (19, 20) und einen bogenförmigen Endabschnitt (17)
hat, und daß wenigstens die Kofferbodenbauteile (3, 4) mit
Füßen (27) versehen sind, die gemeinsam eine gleichmäßige
Auflagefläche bilden, und daß diese Füße (27) an ihrem Boden
Bohrungen (28) haben, die zum Zusammenwirken mit einem
Haltebügel (29) ausgebildet sind, mittels dessen der Behälter
an einem geeigneten Objekt gehaltert werden kann.
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