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DE692566C - Drehbare Destilliervorrichtung - Google Patents

Drehbare Destilliervorrichtung

Info

Publication number
DE692566C
DE692566C DE1938G0053595 DEG0053595D DE692566C DE 692566 C DE692566 C DE 692566C DE 1938G0053595 DE1938G0053595 DE 1938G0053595 DE G0053595 D DEG0053595 D DE G0053595D DE 692566 C DE692566 C DE 692566C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
liquid
funnel
cells
rotatable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1938G0053595
Other languages
English (en)
Inventor
Cesare Caregnato
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE692566C publication Critical patent/DE692566C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/08Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping in rotating vessels; Atomisation on rotating discs

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Drehbare Destilliervorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Destilliervorrichtung, in der die zu destillierende Flüssigkeit in einer drehbaren Trommel vom Einlaß- bis zum- Auslaßstutzen gefördert wird und von der die Destillate und Rückstände getrennt abgeführt werden. Derartige bekannte Destilliervorrichtungen waren so ausgebildet, daß die zu destillierende Flüssigkeit durch sich drehende Schraubenkanäle weitergefördert wurde, wobei die Destillationsgase durch mitumlaufende Anzapfungen und entsprechende feststehende Abnahmeringe abgeleitet wurden.
  • Diese Vorrichtungen lassen nur geringe Drehzahlen zu, wenn nicht die Kanalquerschnitte besonders klein oder die Gtesamtlänge der Vorrichtung sehr groß gewählt werden sollte. Die Schraubenkanäle sind außerdem nur im unteren Teil mit der zu destillierenden Flüssigkeit gefüllt, so daß hierdurch die Leistung der Vorrichtung nur klein sein kann, und insbesondere bei schwerflüssigen Stoffen, z. B. Teer, die Destillierdämpfe wegen dergeringen Strömungsgeschwindigkeit der Flüssigkeit nicht oder nur schlecht entweichen können.
  • Diese Nachteile werden nach der Erfindung dadurch vermieden, daß das Innere der Trommel Mitnehmertaschen für die Flüssigkeit aufweist, die von zum Radius und/oder zur Verdrehachse in der Förderrichtung geneigten Mitnehmerblechen sowie von hierzu senkrecht liegenden Ringüächen gebildet werden.
  • Hierdurch wird erreicht, daß die Fördergeschwindigkeit der zu destillierenden Flüssigkeit in der Trommel genau einstellbar ist, ohne daß schneckenförmige Rinnen bzw. Kanäle angewendet zu werden brauchen und die Flüssigkeit bei jeder Trommelumdrehung regenförmig abströmt, so daß die Destillationsgase ohne weiteres aus der flüssigen Masse entweichen können. Die Destillationsgase als auch die Rückstände können am Ende der Trommel in einfachster Weise entnommen werden, und es findet beim Durchlaufen der Trommel eine intensive Mischung der zu destillierenden Flüssigkeit statt, womit die Destillation soweit wie nur möglich getrieben werden kann.
  • Die in dem unteren Teil der trommelförmigen Vorrichtung erhitzte zu destillierende Flüssigkeit wird durch die Zellen allmählich hochgehoben, wobei bis zu einem Drehwinkel von etwa 90 die Flüssigkeit in den Zellen verbleibt und nicht ausgegossen wird. Erst bei weiterer Drehung ergießt sich die Flüssigkeit nach und nach regenförmig in die unteren Teile der Trommel, wobei in den Zellen noch verbleibende Flüssigkeit praktisch bis zu einer Winkeldrehung von I80" herabtropft. Durch dieses regenförmige Herabfließen wird die Flüssigkeit von -den in ihr enthaltenen destillierbaren Teilen bei Siedetemperatur befreit, so daß höhere Dampfspannungen nicht angewendet zu werden brauchen. Gleichzeitig erzielt man, wie schon gesagt, eine Durchmischung der Flüssigkeit, was die Destillation erleichtert und wodurch örtliche Überhitzungen vermieden werden. Die zu destillierende Flüssigkeit fällt im übrigen bei der Drehung der Trommel in den gleichen Zellenring zurück und gelangt nur zum Teil in den nächstfolgenden Zellenring, wobei diese Teilmengen in Abhängigkeit von der Neigung der Trommelachse und der Längswandungen der Zellenringe stehen.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand als Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen Fig. I einen axialen Schnitt mit einer unmittelbaren Feuerung und drehbarem Außenmantel, Fig. 2 einen Querschnitt durch die Vorrichtung nach Fig. I.
  • Die Destillationsvorrichtung besteht aus einem beheizbaren, im wesentlichen zylindrischen drehbaren Gehäuse 3, das durch zwei mitlaufende Böden verschlossen ist. In der Mitte dieser Böden sind in geeigneten Stopfbüchsen die Zuflußleitung I und die Abflußleitung 5 angebracht. Die Trommel 3 wird vorzugsweise von zwei Paar drehbaren Walzen oder Rollen II in den Lagern 8 und 9 getragen. Die Walzen II oder einige von ihnen können mit einem Zahnkranz Io versehen sein, der in einen gleichen, auf den Trommelböden angebrachten Zahnkranz eingreift.
  • Die Trommel ist vorteilhaft derart hergestellt und aufgestellt, daß sie nach der Abflußseite zu geneigt ist. Man kann aber auch neben der Neigung der Trommelachse oder ohne diese Neigung die Mitnehmertaschen so ausbilden, daß die längs verlaufenden Wandungen dieser Taschen nicht nur zum Radius, sondern auch zur Drehachse der Trommel in der Förderrichtung geneigt sind.
  • Das Innere der Trommel ist durch eine Anzahl ringförmiger, zur Trommelachse in rechtem Winkel stehender Trennwände und eine Anzahl in Längsrichtung zur~Drehachse und zu den entsprechenden Radien geneigter Wandungen in viele Zellen eingeteilt, die im vorstehenden als Mitnehmertaschen bezeichnet wurden.
  • Die Abflußleitung 5 mündet im Innern der Trommel in einen oben offenen Trichter 4.
  • Außen zweigt vom Rohr 5 ein aufsteigender Stutzen 7, durch den die Destillationsdämpfe entweichen, und ein absteigender Stutzen 6 ab, durch den die flüssigen Verdampfungsrückstände abfließen. Vor dem absteigenden Rohr 6 kann irgendeine in der Zeichnung schematisch durch Trennwände 12 und 12' dargestellte Einrichtung angebracht werden, die i. B. eine hydraulische Trennung der beiden Leitungen 7 und 6 bewirkt, so daß ein Entweichen des Destillats durch die Leitung 6 verhindert wird.
  • Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist folgende: Durch Drehen der Trommel 3 in der Richtung des Pfeiles P (Fig. 2) wird die den unteren Zellen 2 dauernd zugeführte Flüssigkeit in Verbindung mit der erwärmten Wandung 3 allmählich gehoben und verrührt, bis sie im oberen Teil bzw. im Scheitel aus den Zellen austritt und in die unteren Zellen des gleichen und des angrenzenden Zellenringes zurückfällt. Dadurch gelangt die Flüssigkeit nach und nach von der Zutrittsseite bis zum anderen Trommelende, wo der von flüchtigen Bestandteilen praktisch freie Destillationsrückstand sich in den Trichter 4 ergießt und dann durch die Leitung 6 abfließt. Das Destillat strömt dagegen über den Trichter 4 in das Rohr 7 ab.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Destilliervorrichtung, in der die zu destillierende Flüssigkeit in einer drehbaren Trommel vom Einlaß- bis zum Auslaßstutzen gefördert wird und von der die Destillate und Rückstände getrennt abgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Innere der Trommel Mitnehmertaschen für die Flüssigkeit aufweist, die von zum Radius und/oder zur Verdrehachse in der Förderrichtung geneigten Mitnehmerblechen sowie von hierzu senkrecht liegenden Ringflächen gebildet werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Abflußende der Trommel ein Sammeltrichter (4) angeordnet ist, in den sich die von einem Zellenring in den nächsten übergehende Flüssigkeit ergießt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Trichter (4) die Mündung eines gemeinsamen Sammelrohres (5) bildet, mit dem die Abflußleitungen (6,7) verbunden sind und in dem eine Vorrichtung zum getrennten Abfließen des Destillate und der Destillationsrückstände angeordnet ist.
DE1938G0053595 1937-01-20 1938-01-20 Drehbare Destilliervorrichtung Expired DE692566C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT692566X 1937-01-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE692566C true DE692566C (de) 1940-06-22

Family

ID=11311675

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1938G0053595 Expired DE692566C (de) 1937-01-20 1938-01-20 Drehbare Destilliervorrichtung

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